[S] Schalter zum Umschalten von Widerständen

OP #2346227
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Hallo,

ich suche eine Art Schalter, mit dem ich zwischen mehreren Widerständen 
umschalten kann. Habt ihr mit bestimmten Artikeln gute Erfahrungen 
gesammelt?

Habe mir mehrere Schiebeschalter von Reichelt bestellt
http://www.reichelt.de/Schiebeschalter/SS-X24200/index.html?ACTION=3&GROUPID=3284&ARTICLE=105438&SHOW=1&START=0&OFFSET=500&;PROVID=2402

und musste jetzt feststellen, dass dies riesige Brocken sind.

Ich dachte nun an diese hier:
http://www.reichelt.de/Schiebeschalter/SS-ESP101/index.html?ACTION=3&GROUPID=3284&ARTICLE=112178&SHOW=1&START=0&OFFSET=500&;PROVID=2402
Jedoch ist der Preis auch recht hoch, wenn man bedenkt, dass ich für 
jeden Widerstand einen eigenen Schalter benötige.

Das ganze sollte mehrer Schaltzyklen aushalten ist also als 
Bedienelement gedacht und es müssen auch nur maximal 3,3mA aushalten.
Gast #2346787
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Bei diesen Drehschaltern musst Du beachten, dass sie (logisch) zunächst 
den bisherigen Widerstand abtrennen, bevor sie den Kontakt zum neuen 
Widerstand herstellen. Je nach OP-Beschaltung kann das Probleme mit 
undefinierter Verstärkung o. ä. geben.

Für viel billiger als 30 Cent pro Stück wird man Schiebeschalter nicht 
bekommen; zumindest nicht, wenn man nicht 100 Stück aufwärts abnimmt 
(andere Versender, z. B. Mouser (aktueller Favorit), haben 
Staffelpreise).

Ich nehme an, so etwas 
http://de.mouser.com/search/include/LargeProductImage.aspx?path=tycoelectronics/lrg/pr5y146099a.jpg 
ist als Bedienelement nicht sonderlich besser geeignet als Jumper?

Je nach Anzahl der zu gewünschten Positionen und Anzahl der gewünschten 
Exemplare dieser Schaltung: Wie wäre es mit einer "voll digitalen" 
Lösung, also z. B. ein elektronisches Poti und/oder ein R2R-DAC (bei 
höheren Präzisionsanforderungen natürlich auch gerne ein "richtiger" 
DAC)?
OP #2349081
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>Analogschalter?

Einen Analogschalter muss man aber auch irgendwie betätigen.

>Bei diesen Drehschaltern musst Du beachten, dass sie (logisch) zunächst
>den bisherigen Widerstand abtrennen, bevor sie den Kontakt zum neuen
>Widerstand herstellen. Je nach OP-Beschaltung kann das Probleme mit
>undefinierter Verstärkung o. ä. geben.

Danke!
Das ist ein sehr wichtiger Hinweis.

Ich werde vorraussichtlich doch mehrere DIP-Klavier benutzen.
Ich Schalten den Rückkopplungswiderstand eines nicht invertierende 
Verstärkers (ganz normale OP Grundschaltung).
Es werden mehrere Widerstände in Reihe geschaltet und mit dem 
DIP-Klavier sind im Normalfall alle Widerstände überbrückt. Beim 
betätigen wird eine Brücke entfernt. Somit umgehe ich das Problem mit 
dem nicht definiertem Zustand.

>Je nach Anzahl der zu gewünschten Positionen und Anzahl der gewünschten
>Exemplare dieser Schaltung: Wie wäre es mit einer "voll digitalen"
>Lösung, also z. B. ein elektronisches Poti und/oder ein R2R-DAC (bei
>höheren Präzisionsanforderungen natürlich auch gerne ein "richtiger"
>DAC)?

Die Idee ist gut aber es handelt sich um ein Einzelexemplar und ich 
werde mit sechs achtpoligen DIP-Schaltern auskommen.

Edit:
Wenn ich fertig bin werde ich in diesem Thread auf wunsch ein paar 
Bilder hochladen.
Beitrag "Beratung Aufbau Vorverstärker"
OP #2349322
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Input Current ist 250 mal so hoch wie bei meiner Lösung.
Rauschen des Ops ist 5 mal so hoch.
Kleinsignalbrandbreite beträgt 7kHz und nicht 100kHz.

Ich könnte auch einen anderen Instrumentenverstärker suchen. Jedoch 
macht es auch keinen Sinn Tage lang nach passenden Bauteilen zu suchen. 
Aber danke für den Vorschlag das nächste mal werde ich drüber nachdenken 
nach einem fertigen Instumentenverstärker Ausschau zu halten.

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