Forum: Offtopic Radfahrer fahren über Rot


von Thomas S. (downloader)


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Hallo,

Ich fahre selbst ein Mountain-Bike. Als Großstädter (Berlin) sehe ich 
sehr häufig, daß andere Radfahrer die rote Ampel ignorieren. Sie fahren 
einfach über die Kreuzung oder über den Fußgängerweg weiter.

Als ich vor ein paar Tagen zum Joggen im Park die Straßenseite 
wechselte, wartete ich, bis die Ampel grünes Licht gab. Die Autofahrer 
rechts hielten an - für sie war Rot.

Ebenfalls von Rechts kamen zwei Radfahrer - eine junge Blondine mit 28er 
Damenfahrrad und 30 Meter weiter hinten ein dunkelhaariger junger Mann 
auf einem Tourenrad. Beide bremsten nicht ab und so musste ich, obwohl 
ich Grün hatte, auf der Fahrbahnmitte anhalten, um nicht mit der 
Radfahrerin zusammenzuprallen. Beide Radfahrer fuhren schnell.

Das nervt mich - als Fußgänger (Jogger) wird man wohl nicht für voll 
genommen...

Ich habe mir jetzt eine Mikro-Videokamera gekauft, die man am Stirnband 
oder Handgelenk tragen kann (Radio Atzert), um diese Situationen 
festzuhalten.

Für Zeugen - 16. 9. 11, 19.15 Uhr abends, Danziger Straße Ecke 
Cothenius-Straße.

Gruß Thomas

von Uhu U. (uhu)


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Das größte Schwein im ganzen Land...

von Christian R. (supachris)


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Tja, von diesen anachristischen A-Löchern gibts hier in Dresden auch 
tausende. Das schlimmste ist, dass die dann noch lautstark die 
Autofahrer und Fußgänger beschimpfen, die rechtmäßig bei grün unterwegs 
sind. Mir ist so ein Affe mal aufs Hinterrad gefahren, weil ich mit dem 
Rad an einer roten Ampel gehalten hab. Viele sind ja so dreist und 
fahren gleich diagonal über die Kreuzung, egal welche Farbe die Ampel 
hat. Ich finde, da müsste die Polizei mal härter durchgreifen. Die 
Spinner, die auf der falschen Seite auf dem Radweg fahren werden jetzt 
hier immer mal zur Kasse gebeten. Hab die Polizei schon öfters an der 
Albertbrücke gesehen in letzter Zeit. Anscheinend muss die Strafe aber 
höher sein, da gibts immer noch mehr als genug, die noch nie was von 
Rechtsverkehr gehört haben.

von Matthias L. (Gast)


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>Ich habe mir jetzt eine Mikro-Videokamera gekauft,

Ich glaube, das bringt nix. Außer das du deine Zeit und Nerven 
strapazierst. Sinnvoller wäre wahrscheinlich gewesen:

> ...so musste ich, obwohl ich Grün hatte, auf der Fahrbahnmitte anhalten, >um 
nicht mit der Radfahrerin zusammenzuprallen

Du hättest vielleicht so tun sollen, als ob du in sie hineinrennst, 
damit sie kurzfristig ausweichen muss. Evtl. wäre sie gestürzt oder 
hätte zumindest angehalten. Nachdem ihr beim Rumschreien die Luft 
ausgegangen ist, kannst du sie auf ihr rot/dein grün hinweisen und 
weitergehen.

von Alex B. (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite


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Matthias Lipinsky schrieb:
> Evtl. wäre sie gestürzt

Genau das ist das Problem. Wie oft musste man als Pkw-Fahrer schon 
scharf bremsen, bloß weil Fußgänger oder Radfahrer sich (offensichtlich 
bewusst!) nicht an die Verkehrsregeln gehalten haben und wie gerne hätte 
man mal nicht gebremst bzw. erst sehr spät, so dass sie "Angst" 
bekommen. Bloß das Verletzungsrisiko der "weichen Verkehrsteilnehmer" 
(diejenigen ohne Blechkleid) ist mir zu groß, so dass ich doch immer 
lieber bremse um sie nicht zu "plötzlichen" (=unkontrollierbaren) 
Reaktionen zu "zwingen". Da muss man wohl zähneknirschend im Sinne der 
anderen handeln - Oder man ist überzeugter Darwinist und verzeiht den 
anderen ihre Fehler nicht... muss dann aber auch mit den eventuell 
auftretenden Konsequenzen klarkommen.

von Mike H. (--scotty--)


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Also in München klappt das Fahren über rote Ampeln problemlos für beide 
Seiten. Ich bin die letzten 6 Jahre - mit Ausnahme 2011 - über 70000km 
in München und dem Umland unterwegs gewesen. Innenstadt, Ring, 
Wohngebiete, usw...
Mit dem Rad so grob jeden zweiten/dritten Tag einen unteren 2-stelligen 
km-Betrag.

Also, natürlich gibts den ein oder anderen Jungspund oder klapprigen 
Opa, für den man mal bremsen oder stehenbleiben muss - aber das sind 
Einzelfälle.
Und manchmal bekam man sogar noch eine Entschuldigung nachgerufen oder 
in Geste nachgereicht.

Wenn ich mit dem Rad an ein rote Ampel komme, wird verlangsamt, 
Situation abgeschätzt und dann eben angepasst gefahren. Ich könnte auch 
nicht sagen, dass das hier nicht gängige Praxis ist.
Dass ein Radler durch eine Gruppe Pedestrier auf einem Überweg fährt und 
sie dabei behindert, hab ich noch keine 5 Mal erlebt.

Dass sich ein Pedestrier den Stock rückwärtig einführt und sich eine 
Kamera umschnallt, allerdings genauso wenig... Du meine Güte, was ist 
denn bei dir verkehrt gelaufen?



Uhu Uhuhu schrieb:
> Das größte Schwein im ganzen Land...
...ist der, der aus Bequemlichkeit anderen auf der Tasche liegt.

von Icke ®. (49636b65)


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Christian R. schrieb:
> Ich finde, da müsste die Polizei mal härter durchgreifen.

Nun ja, die brauchen ihr gesamtes Personal zum Blitzen und Parkzettel 
verteilen. Also für Überwachungsmaßnahmen, die sich wirtschaftlich 
rechnen.

von Läubi .. (laeubi) Benutzerseite


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Matthias Lipinsky schrieb:
> Du hättest vielleicht so tun sollen, als ob du in sie hineinrennst,
> damit sie kurzfristig ausweichen muss. Evtl. wäre sie gestürzt

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und 
gegenseitige Rücksicht.

(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer 
geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, 
behindert oder belästigt wird.

http://dejure.org/gesetze/StVO/1.html

Ein fehlerhaftes Verhalten anderer rechtfertigt weder das vorsätzlich 
gefährden oder behindern noch sonstige erzieherische Maßnahmen.
Falls wirklich was passiert ist man dann nämlich ganz schnell selbst 
dran!

Also lieber etwas locker bleiben und mal selber Vorbild sein und 
gelassen darauf reagieren und sich selbst an die Regeln halten.

Icke ®. schrieb:
> gesamtes Personal zum Blitzen und
> Parkzettel verteilen
Da sich der TE ja immer an alle Regeln hält wird ihn das ja nicht 
tangieren es trifft dann ja die richtigen und die Radfahrer kriegen auch 
ihr Fett weg ;)

Sooo günstig ist per Rad über rote Ampel übrigens nicht, aber jeder wie 
er meint:
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=2462

von Sven P. (Gast)


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Vorgestern habe ich eine Viertelstunde auf der Autobahn bis zur Ausfahrt 
gestaut. Es wurde einspurig wegen Baustelle und so. Binnen dieser 
Viertelstunde sind bestimmt 50 Autos den letzten Kilometer bis zur 
Abfahrt rechts auf der Standspur vorbeigefahren.
Es hat mich ja auch gejuckt. Das letzte Stück war gut einsehbar, man 
gefährdet bei langsamer Vorbeifahrt niemanden und es lag auch kein 
Pannenwagen da herum, zu dem man womöglich die Zufahrt versperren 
könnte. Habs dann doch gelassen.

10 Meter vor der Abfahrt hockte dann ein Polizist im Grünen mit der 
Videokamera...


Als Mopedfahrer bin ich allerdings generell eher für die gelassene Tour. 
Wenn sich hier im Ort zwei Streifenbeamte eine wahnwitzige 
Verfolgungsjagd liefern mit einem Mofa, dass 35 statt erlaubter 25 
läuft, und dann aber volles Protokoll abziehen, ist das doch arg 
lächerlich. Vorallem, wenn besagte Beamte es nicht auf die Reihe 
kriegen, hier morgens für den Schulbus die Kreuzung freizuräumen, damit 
der nicht stecken bleibt.

Aber da müsste man sich ja mit den Leuten drangeben, nachher sind noch 
Zeugen dabei, owei owei.

von Michael S. (technicans)


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Wenn die Radfahrer auch Kennzeichen hätten würde es vermutlich
etwas gesitteter zugehen.
Andererseits kann man denen keinen Lappen (höchstends den für die 
Wohlstandsmühle) abnehmen und nur das hätte einen erzieherischen Effekt.

von Sven P. (Gast)


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Michael S. schrieb:
> Wenn die Radfahrer auch Kennzeichen hätten würde es vermutlich
> etwas gesitteter zugehen.
> Andererseits kann man denen keinen Lappen (höchstends den für die
> Wohlstandsmühle) abnehmen und nur das hätte einen erzieherischen Effekt.

M.W.n. kann man das sehr wohl. Vergehen beim Radfahren können mit 
Punkten in Flensburg geahndet werden.

von Läubi .. (laeubi) Benutzerseite


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Michael S. schrieb:
> nur das hätte einen erzieherischen Effekt.
Auch die "Radfahrerlaubnis" kann entzogen werden:
>> Das Oberverwaltungsgericht hat klargestellt, dass die
>> Fahrerlaubnisbehörde grundsätzlich berechtigt ist, ein
>> medizinisch-psychologisches Gutachten zur Führung von
>> fahrerlaubnisfreien Fahrzeugen anzuordnen.
http://www.tuebinger-wochenblatt.de/tue/page/detail.php/2400732

Und mal eben 100+ € für etwas schneller über die Ampel finde ich jetzt 
auch nicht so ein Schnäppchen (zumal dabei noch gebühren dazukommen) als 
das es nicht auch für Radfahrer empfindlich werden könnte.

Sven P. schrieb:
> Vergehen beim Radfahren können mit
> Punkten in Flensburg geahndet werden

Werden Sie, siehe mein vorheriger Link.

>> Radfahrer, [...] müssen wie bei allen Bußgeldern ab 40 Euro
>> mit einem Punkt in Flensburg rechnen

von Christian R. (supachris)


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Icke ®. schrieb:
>> Ich finde, da müsste die Polizei mal härter durchgreifen.
>
> Nun ja, die brauchen ihr gesamtes Personal zum Blitzen und Parkzettel
> verteilen. Also für Überwachungsmaßnahmen, die sich wirtschaftlich
> rechnen.

Das macht hier das Ordnungsamt, denn die sind für den ruhenden Verkehr 
zuständig und werden für´s Blitzen beauftragt. DIe Polizei muss ja die 
ganzen Dynamo-Primaten und ihre schlagkräftigen Gäste-"Fans" bändigen, 
da haben die hier genug zu tun. Außerdem muss ja die Synagoge auch Tag 
und Nacht bewacht werden.

Ich find ja schon gut, dass die mal zur Kasse beten für die falsche 
Richtung, das ist stellenweise beim Abbiegen echt gefährlich, wenn die 
Radler aus der falschen Richtung angeschossen kommen....

von Michael K. (charles_b)


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Als ich klein war, verbot sich das Rot-Fahren von ganz alleine. Es war 
nämlich zu erwarten, dass ein Erwachsener kam und einem eine schmierte 
verbunden mit dem Satz "Das machst du Bengel nicht noch einmal..."

Heute ist es so, dass DIESE Leute als alte Herrschaften bei Rot 
drüberdudeln oder sogar auf dem Gehsteig die Fußgänger gefährden.

Auch ohne den Satz "Früher war alles besser." ist es doch so, dass diese 
Rot-Radfahrer nichts anderes verkörpern als den Individualegoismus der 
heutigen Zeit. Der Banker zockt mit fremdem Geld zu SEINEM Vorteil, die 
FDP macht Stimmung gegen Griechenland mit der Begründung, dass IHRE 
Zustimmungsquoten steigen.

Jeder denkt nur noch an das eigene Vorankommen. Dass ein Straßenverkehr 
eine Situation ist, die darauf aufbaut, dass es einfache und für jeden 
erkennbare Regeln gibt, wird völlig ignoriert, weil die doofen anderen 
ja schon aufpassen, dass den Regel-Übertretern nichts passiert.

Doch wie sieht es eigentlich aus, wenn mal ein Radler erwischt wird und 
ernsthafte Schäden wie z. B. Lähmung davonträgt? Da wird der 
Rechtsanwalt natürlich Schmerzensgeld verlangen. Doch auch wenn sich 
heraussstellt, dass der Autofahrer nicht Schuld ist, wird die Belastung 
für den Fahrer, dass durch einen Unfall mit ihm jetzt ein Mensch im 
Rollstuhl sitzt, nicht von ihm weichen.

Wo bleibt denn da dann die Verantwortung? Man gefährdet nicht nur sich, 
sondern fordert das Schicksal auch für die anderen heraus.


Nebenbei: Mir ist unklar, warum gerade angesichts klammer öffentlicher 
Kassen keine intensivere Verkehrsüberwachung stattfindet. Der 
Stundenumsatz bei uns vorne an der Kreuzung dürfte schätzungsweise bei 
mindestens 500 Euro liegen, da fast jeder bei Rot über die Ampel läuft 
oder radelt.

Warum halten sich eigentlich die Autofahrer noch so kleingeistig an rote 
Ampeln?

von Uhu U. (uhu)


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Christian R. schrieb:
> Ich find ja schon gut, dass die mal zur Kasse beten für die falsche
> Richtung, das ist stellenweise beim Abbiegen echt gefährlich, wenn die
> Radler aus der falschen Richtung angeschossen kommen....

Und was wollen wir mit Autofahrern machen, die einen Radfahrer 
anhupen/-blinken, oder gar durch straßeversperren nötigen, anzuhalten, 
weil er erlaubterweise eine dafür freigegebene Einbahnstraße gegen den 
Strich fährt und der Blechdödel das betreffende Verkehrszeichen nicht 
zur Kenntnis nimmt?

von Michael H. (michael_h45)


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Michael K-punkt schrieb:
> Warum halten sich eigentlich die Autofahrer noch so kleingeistig an rote
> Ampeln?

Weil ein Auto wesentlich unflexibler ist und die Folgen schwerer 
abschätzbar sind.
Du bist kein Radfahrer, richtig?
Wie viele behindern dich denn wirklich?


Mich erinnert das an deine komplett verquere Auffassung, dass dich 
Nachbarn mit ihren wlans belästigen.
Beitrag "WLAN - "gefällt mir nicht"-Button"

von Ronald S. (mline)


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Der ewige Kampf zwischen Autofahrern, Radfahrern und Fussgängern...

Ich fahre hier in Wien prinzipiell nur mehr am Gehsteig. Viele 
Autofahrer denken wohl da sie größer und schwerer sind gilt die StVO 
nicht gegenüber Fahrradfahrern.
Es wird Vorrang genommen, Mindestabstand (seitlich; hinten selten) nicht 
eingehalten, in Kreuzungen rechts und links überholt, Fahrradspuren in 
Einbahnen überfahren (kann man da nicht _davor_* stehenbleiben?), oft 
auch überholt trotzdem man Handzeichen gegeben hat und schon ganz links 
fährt, usw.

Es kommt quasi bei jeder Fahrt zu Situationen die in Unfällen enden 
würden wäre ich nicht schon auf die unzähligen Fehler der Autofahrer 
eingestellt.

Manche Fussgänger meckern zwar wenn man auf ihrem Revier fährt aber 
meist stört das niemanden wenn man langsam genug unterwegs ist.

Aber über rote Ampeln zu fahren ist einfach nur dämlich. Das beste ist 
man läuft so einem Fahrradfahrer mal rein. Ich wette der macht das dann 
nie wieder.


edit
* Mit davor meinte ich vor dem Hindernis welches es notwendig macht 
die Fahrradspur zu überfahren.

von Uhu U. (uhu)


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Ronald S. schrieb:
> Ich fahre hier in Wien prinzipiell nur mehr am Gehsteig. Viele
> Autofahrer denken wohl da sie größer und schwerer sind gilt die StVO
> nicht gegenüber Fahrradfahrern.

So schlimm ist es hier wirklich nicht. Die geben einem sogar freiwillig 
immer häufiger dort die Vorfahrt, wo man keine hat.

Ganz grotesk wirds dann, wenn man schon steht, und dann rübergewunken 
wird, denn das bringt keinem was.

von Uhu U. (uhu)


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Mike Hammer schrieb:
> Uhu Uhuhu schrieb:
>> Das größte Schwein im ganzen Land...
> ...ist der, der aus Bequemlichkeit anderen auf der Tasche liegt.

Wenn man Lotto spielt, aber zu dämlich ist, 6 richtige anzukreuzen, dann 
muß man eben für die schlaueren zahlen...

von Christian R. (supachris)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> So schlimm ist es hier wirklich nicht. Die geben einem sogar freiwillig
> immer häufiger dort die Vorfahrt, wo man keine hat.

Mach ich auch. Sollen die Fahrad-Anarchos doch lieber bei rot fahren, 
als mir ins Auto. Denn als Autofahrer ist man beim Unfall immer der 
Dumme, egal, ob da für den Fahrradfahrer tiefstes dunkelrot war. 
Selbstjustiz ist hier nicht angebracht. Aber ich bin dafür, dass denen 
die gleichen Strafen drohen wie dem Autofahrer, der Rot missachtet.

von Dirk J. (dirk-cebu)


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An jede Kreuzung gehört ein Hilfsverkehrspolizist, es gibt doch genug 
Arbeitslose...

von Uhu U. (uhu)


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Christian R. schrieb:
> Mach ich auch. Sollen die Fahrad-Anarchos doch lieber bei rot fahren,
> als mir ins Auto.

Ich hatte mich auf rechts-vor-links-Kreuzungen bezogen.

Wenn Autofahrer an Ampeln Radfahrern absichtlich das Vorrecht 
überlassen, obwohl die rot haben, dann deutet das eher auf ortsunkundige 
Autofahrer.

Es gibt ja genug Ampeln, bei denen gleichzeitig in einer Richtung die 
Fahrspur und der Fußgängerübergang grün haben.

von (prx) A. K. (prx)


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Christian R. schrieb:

> Denn als Autofahrer ist man beim Unfall immer der
> Dumme, egal, ob da für den Fahrradfahrer tiefstes dunkelrot war.

In Anbetracht der sehr unterschiedlichen Folgen für Leib und Leben würde 
ich das doch ernsthaft bezweifeln. Oder bist du als Autofahrer der 
Dumme, wenn du einen Radfahrer endgültig erlegt hast und dafür Miese 
einfährst, obwohl du dich im Recht fühlst?

von (prx) A. K. (prx)


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Um das Spiel mal umzudrehen: Ich beobachte bei Autofahrern sehr oft ein 
"energiesparendes" Blinken. Mit der Rechtsdrehung des Lenkers 
einschalten und mit der Rückdrehung wieder aus (falls nötig).

Besonders markant ist das bei einem Kreisverkehr mit Radspur drumrum. 
Vielen Autofahrern leuchtet nicht ein, dass man da überhaupt blinken 
muss, zumal es zeitlich sowieso eng zugeht, denn anders als bei normalen 
Abzweigungen kann man das nicht schon 100m vorher machen. Also lassen 
sie es gleich ganz. Und jene, die es doch tun, schalten den Blinker oft 
erst ein, wenn sie mit der Nase schon fast den ersten Radfahrer erwischt 
haben. Der allerdings kann nur am Blinker erkennen, ob er eine Chance 
hat. Es ist nicht überall möglich, zu warten bis der Kreisel leer ist.

von Uhu U. (uhu)


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A. K. schrieb:
> Vielen Autofahrern leuchtet nicht ein, dass man da überhaupt blinken muss

Ich schätze, von einleuchten kann da nicht im Entfernten gesprochen 
werden. Da leuchtet schlicht garnix und entsprechend wenig denken die 
Herrschaften dabei.

Aber Fuß- und Radwege rund um Kreisverkehre sind häufig ein besonderer 
Gefahrenpunkt.

von El Patron B. (bastihh)


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Beim Einfahren in ein Kreisverkehr muss man nicht blinken... nur beim 
rausfahren.

von (prx) A. K. (prx)


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Basti Benassi schrieb:

> Beim Einfahren in ein Kreisverkehr muss man nicht blinken... nur beim
> rausfahren.

Genau darum geht es doch. Zwar hat der Radler gegenüber dem ausfahrenden 
Auto Vorfahrt, aber da in einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen 
gepanzertem >1to Autofahrer und ungepanzertem <100kg Radler meistens der 
Radler der Dumme ist schaut man schon gern nach links, wie denn die 
Chancen stehen.

von Uhu U. (uhu)


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Basti Benassi schrieb:
> Beim Einfahren in ein Kreisverkehr muss man nicht blinken... nur beim
> rausfahren.

Richtig. Aber gut die Hälfte blinkt beim ausfahren nicht und Ausfahrten, 
die von Fuß- und Radwegen gekreuzt werden, sind sehr gefährlich und von 
den unmotorisierten Verkehrsteilnehmern kaum einschätzbar, wenn starker 
Verkehr ist.

von Michael S. (technicans)


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Vielleicht sollten die Radfahrer erst mal Verkehrsunterricht nehmen
und den Nachweis erbringen sich korrekt zu verhalten.
Wenn da nämlich ein Dödel zwischen ist der den Lappen (keinen)
schafft, dann kann er auch die Verkehrsregeln nicht kennen.

Ronald S. schrieb:
> Aber über rote Ampeln zu fahren ist einfach nur dämlich. Das beste ist
> man läuft so einem Fahrradfahrer mal rein. Ich wette der macht das dann
> nie wieder.

Im Gegenteil, weil ihn das satte Schmerzendgeld dann animiert.

Christian R. schrieb:
> Ich find ja schon gut, dass die mal zur Kasse beten für die falsche
> Richtung, das ist stellenweise beim Abbiegen echt gefährlich, wenn die
> Radler aus der falschen Richtung angeschossen kommen....

Selbst wenn die in der richtigen Richtung fahren, hat man als
rechts abbiegender Autofahrer das Problem den Radler auf dem
parallelem Radweg zu sehen, weil man sich da ganz schön verrenken
muss und die mit einem Speed ankommen, nahe einem Geschoss in dem 
Aberglauben ich (also der Radler) bin im Recht und das hat mir keiner 
streitig zu machen. Besser wäre wenn sich Rechtsabbieger und Radler
erst gar nicht in die Quere kämen, indem der Rechtsabbieger Vorrang
vor dem Radler hätte, denn grün haben da beide, aber der Radler
hätte den Vorteil der besseren lokalen Übersicht und müsse Abbieger
gewähren lassen.
Schließlich hat diese Unzulänglichkeit ja auch schon so manchem
Radler das Leben gekostet.
Günstiger wäre wenn man auf Radwegen das Linksfahrgebot hätte, denn
wer einem entgegen kommt, den kann man in der Regel auch gut wahrnehmen.

von (prx) A. K. (prx)


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Michael S. schrieb:

> streitig zu machen. Besser wäre wenn sich Rechtsabbieger und Radler
> erst gar nicht in die Quere kämen, indem der Rechtsabbieger Vorrang
> vor dem Radler hätte

Wobei der Radler dann bei manchen Kreiseln Zelt und Verpflegung 
mitbringen sollte. Weil er warten müsste, bis Kreisel mindestens halb 
leer ist.

Nope, solange die Autos auf den Strassen weit dichter sind als die Räder 
kann das nur so funktionieren wie es derzeit ist. Oder man müsste den 
systemwidrigen Ansatz "Kreisel plus Bedarfsampel" wählen.

von Uhu U. (uhu)


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Michael S. schrieb:
> Wenn da nämlich ein Dödel zwischen ist der den Lappen (keinen)
> schafft, dann kann er auch die Verkehrsregeln nicht kennen.

Also wenn ich den Scheiß sehe, den manche Radfahrer bringen, die einen 
Führerschein haben, dann sehe ich nur zwei Möglichkeiten: entweder 
vergessen sie die Verkehrsregeln ab dem Moment, wo sie ein Fahrrad nur 
anfassen, oder sie fahren ein Auto, das die Verkehrsregeln selbsttätig 
beachtet.

Der Renner sind immer wieder - meistens Frauen -, die mitten auf dem 
Radweg fahren, aber die Spur nicht halten können und wenn man dann 
bimmelt, nicht etwa nach rechts, sondern nach links ausweichen.

Oder Geisterfahrer auf dem Radweg - nichts gegen Fahrrad-Geisterfahrer, 
das mach ich zuweilen auch, wenn die Radwegführung gar zu weltfremd ist, 
allerdings unter Beachtung der absoluten Grundregeln, wie dem 
Rechtsfahrgebot -, die einträchtig nebeneinander fahrend den ganzen 
Radweg einnehmen und bei "Gegenverkehr" weicht der eine nach rechts, der 
andere nach links aus.

So viel Scheiße kann man eigentlich gar nicht im Kopf haben, um so einen 
Blödsinn zu machen.

von Rick M. (rick-nrw)


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Bei mir heizen die Radfahrer fast grundsätzlich über den Bürgersteig, 
obwohl eine breite, nicht zugeparkte Fahrradspur vorhanden ist.
Bei Rot oder Grün eben mal um die Häuserecke düsen ohne Rücksicht auf 
Verluste ist ebenfalls normal.
Warte nur mal drauf, das sich dort 2 Radfahrer treffen, ohne vorher zu 
bremsen.

Manche heizen bei roter Ampel auf der linken Seite direkt an der 
Polizeiwache vorbei.

von Tilo (Gast)


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Michael S. schrieb:
 Besser wäre wenn sich Rechtsabbieger und Radler
> erst gar nicht in die Quere kämen, indem der Rechtsabbieger Vorrang
> vor dem Radler hätte, denn grün haben da beide, aber der Radler
> hätte den Vorteil der besseren lokalen Übersicht und müsse Abbieger
> gewähren lassen.

Du fährst selbst nur Auto oder? Radfahrer haben die gleichen Rechte wie 
Autofahrer. Es kostet als Radfahrer unwahrscheinlich viel Kraft, an 
jeder Kreuzung anzuhalten und neu anzufahren.
Das nächste Problem ist, dass gut 1/3 der Rechtsbbieger nichtmal einen 
Schulterblick machen und ohne zu schauen abbiegen. Wer der Meinung ist, 
ein Schulterblick wäre eine Verrenkung dem gehört der Führerschein 
weggenommen.

Ich gebe dir recht, dass die Radwege, vor allem wenn noch ein Grün- oder 
Parkstreifen zwischen Radweg und Fahrbahn sind, nicht die beste Lösung 
sind. Blöd ist auch als Autofahrer, wenn man an einer Einmündung warten 
muss und man mittem auf dem Radweg steht, weil man sonst nicht bis zur 
Sichtlinie vorfahren kann.

Die einzige Lösung in so einem Fall kann nur sein, die Radfahrer wird 
dort fahren zu lassen, wo sie hingehören - auf der Fahrbahn.

von Sven P. (Gast)


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Die meisten Autofahrer nehmen doch die Zebrastreifen an den 
Kreisverkehr-Zubringern garnicht wahr. Aber man muss zugeben, dass die 
dort auch reichlich dämlich angebracht sind -- ein Fußgänger und der 
ganze Verkehr steht, weil ein Auto im Kreis halten muss. Hier sind diese 
Zebrastreifen nämlich so dicht am Kreis.

Man braucht beim Einfahren in den Kreisel nicht blinken. Es ist m.W.n. 
laut StVO sogar verboten.

von Thilo M. (Gast)


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Sven P. schrieb:
> Die meisten Autofahrer nehmen doch die Zebrastreifen an den
> Kreisverkehr-Zubringern garnicht wahr. Aber man muss zugeben, dass die
> dort auch reichlich dämlich angebracht sind -- ein Fußgänger und der
> ganze Verkehr steht, weil ein Auto im Kreis halten muss. Hier sind diese
> Zebrastreifen nämlich so dicht am Kreis.

Ich muss mal ein Foto vom wahrscheinlich dämlichsten Kreisverkehr 
Deutschlands machen. ;-)

1. Kreisel ist sehr eng und mitten in der sehr belebten Innenstadt
2. S-Bahn geht mittendurch (alle 5 Minuten)
3. an allen 5 Ausfallstraßen ist ein zebrastreifen
4. Busspur hat dort Vorfahrt

Als das eine ganz ordinäre Kreuzung mit Ampel war, gab's nicht mal einen 
Bruchteil der Staus von heute.

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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Sven P. schrieb:
> Man braucht beim Einfahren in den Kreisel nicht blinken. Es ist m.W.n.
> laut StVO sogar verboten.

Man darf beim Einfahren in den Kreisel DANN blinken, wenn man die erste 
Ausfahrt nimmt, soweit ich weiß.

von Uhu U. (uhu)


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Thilo M. schrieb:
> Ich muss mal ein Foto vom wahrscheinlich dämlichsten Kreisverkehr
> Deutschlands machen. ;-)

Das ist häufig so bei eierlegenden Wollmichsäuen.

von Johannes O. (jojo_2)


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@Topic:
Interessant wirds erst, wenn zwei Radfahrer hintereinander fahren, der 
vordere hält vorschriftsmäßig bei Rot und und der hintere fährt auf den 
vorderen drauf, da er die Ampel einfach ignoriert und nicht inhalten 
will o_O
Während die sich dann noch dumm anschauen bzw. der andere mitten auf der 
Kreuzung stehen bleibt kommt noch die Polizei zufällig daher und hatte 
das mit angesehen. Nicht mehr als eine mündliche Verwarnung (nichtmal 
ausgestiegen sind sie!) hats gegeben...

Mittlerweile schau ich beim Autofahren auch extra genau beim 
linksabbiegen auf den linksseitigen Gehsteig: Auch darauf sind mir schon 
Radfahrer seitlich entgegengekommen (ja, auf dem Gehsteig entgegen der 
Fahrtrichtung!) und wären mir ins Auto geprallt wenn ich sie nicht 
gesehen hätte.

Das "tolle" dabei ist: Die Radfahrer dürfen sich noch so dämlich 
benehmen, als Autofahrer bekommt man im Allgemeinen eine Mitschuld. 
Gibts viele Gerichtsurteile dazu, die sich etwa so lesen: "Ja da musst 
du schon mit depperten Radfahrern rechnen wenn du Auto fährst und auf 
die Idioten muss man auch Rücksicht nehmen.".

Nicht falsch verstehen: Ich hab nix gegen Radfahrer, solange sie sich an 
die Verkehrsregeln halten!

von Uhu U. (uhu)


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Johannes O. schrieb:
> Interessant wirds erst...

So sehen wohl die feuchten Autofahrerträume aus. Das Szenario ist völlig 
unrealistisch.

von Marius S. (lupin) Benutzerseite


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Wenn kein Verkehr ist und alles frei ist fahre ich auch bei rot nachdem 
ich mich vorher umgeschaut habe. Will ja nicht platt gefahren werden.

Wenn ich nur um auf der richtigen Seite zu fahren kurz hintereinander 
zwei mal über die Straße muss fahr ich auch lieber ein paar hundert 
meter auf der falschen Seite.

Wenn ich als Radfahrer an einer Kreuzung abbiegen muss, wechsele ich vor 
der Kreuzung auch die Fahrbahnseite (also auf die falsche Seite) um nur 
eine Ampel überqueren zu müssen.

Aber alles halt mit genügend Aufmerksamkeit, Umschauen und nur wenn 
wenig Verkehr ist.

Irgendwo finde ich das noch normal... Wenn man dabei allerdings erwischt 
wird oder ein Unfall passiert muss man allerdings volle Verantwortung 
übernehmen.

von Johannes O. (jojo_2)


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Kannst ja gern mal nach München kommen und dir das ansehen. War zwischen 
Uni und Hbf, vor ein paar Monaten.
Was ist daran unrealistisch? Meinst du ich muss hier was erfinden?

Kann noch ganz andere Sachen erzählen, wie z.B. als ein Radfahrer nur 
Glück hatte, dass ich fest damit gerechnet hatte dass er mir jetzt 
gleich die Vorfahrt nimmt und ich daher nicht aufs Gas gestiegen bin.

von Peter P. (ichbineinepfanne) Benutzerseite


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Johannes O. schrieb:
> Nicht falsch verstehen: Ich hab nix gegen Radfahrer, solange sie sich an
> die Verkehrsregeln halten!

Und als Radfahrer sage ich: Ich habe nichts gegen Autofahrer, solange 
sie sich an die Verkehrsregeln halten! ;-)

Ich muss aber gestehen dass ich die StVO seit Anbeginn noch nie wörtlich 
genommen habe. Weder zu Fuß, zu Rad oder im Auto ;-P.

von Johannes O. (jojo_2)


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Peter Pfanne schrieb:
> Und als Radfahrer sage ich: Ich habe nichts gegen Autofahrer, solange
> sie sich an die Verkehrsregeln halten! ;-)

Und selbst als Autofahrer sag ich: Ich hab ja auch was gegen Autofahrer 
die sich nicht an die Verkehrsregeln halten ;-)


Marius S. schrieb:
> Aber alles halt mit genügend Aufmerksamkeit, Umschauen und nur wenn
> wenig Verkehr ist.

Als Radfahrer magst du dir bewusst sein was du tust, aber ich finde es 
bringt auch eine gewisse Unsicherheit hinein, denn die anderen 
Verkehrsteilnehmer wissen nämlich nicht was du vor hast. Und nicht jeder 
rechnet mit einen Fahrradfahrer der entgegen der Fahrtrichtung fährt. 
Das kann dann auch für dich gefährlich werden!

von Tilo (Gast)


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Marius S. schrieb:
> Wenn ich nur um auf der richtigen Seite zu fahren kurz hintereinander
> zwei mal über die Straße muss fahr ich auch lieber ein paar hundert
> meter auf der falschen Seite.

Das Problem ist oft, dass Radwege nicht durchgängig geplant werden. Es 
ist oft nicht möglich 100% korrekt zu fahren.
Baustellen sind nochmal ein Thema für sich.

von Peter D. (peda)


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Ich hab mal gesehen, wie ein Radfahrer klingelnd und ungebremst in den 
Pulk der Leute gefahren ist, die an der Bushaltestelle ein- bzw. 
aussteigen wollten.

Ich konnte noch schnell zur Seite springen, aber ihn und viele Leute hat 
es geerdet.
Ich mußte leider in den Bus einsteigen, hab also nicht mehr gesehen, ob 
sie ihn gelyncht haben.

Daß an der Haltestelle die Passagiere Vorrang haben, sollte eigentlich 
jedem Idioten klar sein, trotz Radweg.


Peter

von Juppi J. (juppiii)


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Johannes O. schrieb:
> rechnet mit einen Fahrradfahrer der entgegen der Fahrtrichtung fährt.
> Das kann dann auch für dich gefährlich werden!

Leider darf man sich als Radfahrer nicht darauf verlassen,das der 
Verkehrsgegner denken muß ,dass ich als Radfahrer die REGELN kenne.
Das Auto hat größere Masse,also Fahradfahrer Vorsicht!;-)

von Uhu U. (uhu)


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Johannes O. schrieb:
> Und nicht jeder
> rechnet mit einen Fahrradfahrer der entgegen der Fahrtrichtung fährt.

Oft genug wird man als Radfahrer auch einfach nicht zur Kenntnis 
genommen, selbst wenn man die Vorfahrt hat.

Und wenn einem in so einer Situation das Verhalten des "Gegners" 
spanisch vorkommt, und man abbremst, dann geben die Ärsche auch noch Gas 
- sie haben es also mitgekriegt, daß sie nicht allein auf weiter Flur 
sind.

Tilo Lutz schrieb:
> Das Problem ist oft, dass Radwege nicht durchgängig geplant werden. Es
> ist oft nicht möglich 100% korrekt zu fahren.

Oder: Ewige Baustelle auf dem kombinierten Rad-/Fußweg und das 
originellste Verkehrszeichen, das die StVO kennt, als Universallösung:

     Radfahrer
    abbsteigen

Ich benutze derlei Radwege nicht und werde dann von den selbsternannten 
Hilfsbütteln angehupt.

Peter Dannegger schrieb:
> Ich hab mal gesehen, wie ein Radfahrer klingelnd und ungebremst in den
> Pulk der Leute gefahren ist, die an der Bushaltestelle ein- bzw.
> aussteigen wollten.

Was auch immer mal wieder vorkommt: Da fährt einer auf dem 2 m breiten 
Fußweg und mäht 50 cm an den Hauseingängen vorbei. In so einem Kopf kann 
doch wirklich nur Stroh sein...

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Uhu Uhuhu schrieb:
> und das originellste Verkehrszeichen, das die StVO kennt,

Das kennt die StVO nicht, das ist kein Verkehrszeichen.

von Uhu U. (uhu)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Das kennt die StVO nicht, das ist kein Verkehrszeichen.

Es ist das Zusatzzeichen 1012-32. 
http://bernd.sluka.de/Radfahren/absteigen.html

von Guido B. (guido-b)


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Johannes O. schrieb:
> Und nicht jeder
> rechnet mit einen Fahrradfahrer der entgegen der Fahrtrichtung fährt.

Musst du immer, Kindern ist das erlaubt! Deshalb trifft den
Radfahrer im Falle des Falles nur eine Teilschuld.

von Michael K. (charles_b)


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Michael H. schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> Warum halten sich eigentlich die Autofahrer noch so kleingeistig an rote
>> Ampeln?
>
> Weil ein Auto wesentlich unflexibler ist und die Folgen schwerer
> abschätzbar sind.

Nein, weil eine Nummer drauf ist und es fleißig Punkte gibt. Ich hab 
noch nie einen an einer wirklich unbefahrenen Kreuzung gesehen, der 
NICHT bei rot gewartet hätte.

> Du bist kein Radfahrer, richtig?

Ich bin Radfahrer und Autofahrer. Natürlich nicht beides zur selben 
Zeit.

> Wie viele behindern dich denn wirklich?

Weder als Radfahrer fühle ich mich durch Autos oder Radler behindert 
noch fühle ich mich als Autofahrer von Radlern oder Autos behindert. Die 
Frage erübrigt sich also.

> Mich erinnert das an deine komplett verquere Auffassung, dass dich
> Nachbarn mit ihren wlans belästigen.
> Beitrag "WLAN - "gefällt mir nicht"-Button"

Zunächst musst du schreiben, dass du die Auffassung verquer FINDEST. 
Dass du deine Meinung als Fakt hinstellst ist schon wenig flexibel. 
Genauso wie die Vorab-Vermutung, ich würde mich von anderen 
Verkehrsteilnehmern a priori behindert fühlen.

Du scheinst der Meinung zu sein, dass man erst mal drauf losbrettert und 
alle anderen Rücksicht zu nehmen haben. Sicherlich hast du dann bei 
deinem WLAN noch einen Nachbrenner hinzugeschaltet "Die werden sich 
schon rühren, wenn sie es stört...."

Ich meine, dass man sich an die Regeln halten soll, damit die anderen 
Verkehrsteilnehmer erst gar nicht in unangenehme Situationen kommen. Und 
hierzu gehört auch das Warten an der Ampel bei Rot.

von (prx) A. K. (prx)


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von Michael K. (charles_b)


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A. K. schrieb:
> Nette Seite: http://www.erika-ciesla.privat.t-online.de/radweg.html

Fräulein Erika hat sicherlich jahrelang gemeckert, dass es KEINE Radwege 
gab. Jetzt sind Radwege da - auch wieder nicht recht, jetzt soll man sie 
nicht benutzen. Vielleicht können wir ja noch ein paar Steuermillionen 
locker machen, um die Radwege wieder rückzubauen...

Da ich Autofahrer bin UND Radfahrer plane ich meine Fahrradfahrten so, 
dass ich nach Möglichkeit NICHT auf 6-spurigen Straßen mich auf der 2. 
Bahn dann für die Linksabbieger an der Kreuzung einordne.

Klar, alles voll korrekt vielleicht. Doch ich halts für 
lebensgefährlich. Da brauch nur ein Auto-Telefonierer, dem grad die 
Kippe in den Innenraum gefallen ist, als der dem Hund ein Guddi aus dem 
Handschuhfach holen wollte, mal einen Moment nicht aufpassen und bums...

Nene, Radwege sind schon ok. Dass die auch in Ordnung gehalten werden 
müssen und dass sich die lieben Polizisten auch darum kümmern sollten, 
dass keiner drauf parkt steht auf einem anderen Blatt Papier.

Tendenziell geht die Diskussion hier in die Richtung, dass jeweils die 
ANDEREN Verkehrsteilnehmer sich falsch verhalten.

Erinnert an die Durchsage "Achtung, ein Falschfahrer auf der A999". Und 
der Autofahrer sagt: "Einer? Da sind Hunderte..."

von Michael K. (charles_b)


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Rick McGlenn schrieb:

> Manche heizen bei roter Ampel auf der linken Seite direkt an der
> Polizeiwache vorbei.

Ja, die Polizei macht sich regelrecht lächerlich. In aller Seelenruhe 
lassen die Beamten den Gegenverkehr passieren, um dann um ein in zweiter 
Reihe parkendes Auto herumzufahren ohne auch nur an Block und Stift zu 
DENKEN...

von Johannes O. (jojo_2)


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Ich finds Schade wie diese Diskussionen oft geführt werden, da steht auf 
der Erika-Seite zum Beispiel: "Radfahrer! Du mußt nicht alles glauben, 
was Autofahrer Dir einreden wollen!"

Das geht in die Richtung von "alle Autofahrer sind sooo böse und sooo 
rücksichtslos!"
Vermutlich sind die Fahrradfahrer die sowas sagen dann auch diejenigen, 
die bei Rot über die Ampel fahren und sich auch noch im Recht fühlen ;-)

Generell ist mehr Rücksichtsnahme von beiden Seiten sehr sinnvoll! Ich 
bin meist mit dem Auto unterwegs, teilweise fahre ich aber auch mal mit 
dem Rad.
Zurzeit werden auch wieder vermehrt Radwege gebaut, das halte ich auch 
für eine gute Idee, sofern sie dann auch benutzt werden. Denn besonders 
auf kurvenreichen Straßen auf denen man nicht gefahrlos Radfahrer 
überholen kann sind Radwege sehr hilfreich für BEIDE Verkehrsteilnehmer.

von Michael K. (charles_b)


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Peter Dannegger schrieb:

> Ich mußte leider in den Bus einsteigen, hab also nicht mehr gesehen, ob
> sie ihn gelyncht haben.

Der wahre Held hätte natürlich geschaut ob es Verletzte gibt, die Erste 
Hilfe brauchen. Und sich der Polizei als Zeuge zur Verfügung gestellt.

von Uhu U. (uhu)


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Michael K-punkt schrieb:
> Fräulein Erika hat sicherlich jahrelang gemeckert, dass es KEINE Radwege
> gab.

Man merkt ganz deutlich, daß der Herr Lehrer mal wieder über was quakt, 
was er noch nichtmal oberflächlich besichtigt hat...

> Da ich Autofahrer bin UND Radfahrer plane ich meine Fahrradfahrten so,
> dass ich nach Möglichkeit NICHT auf 6-spurigen Straßen mich auf der 2.
> Bahn dann für die Linksabbieger an der Kreuzung einordne.

Na super. Es ist geradezu patiotisch, sich das Hirn zu zermartern, 
völlig weltfremde Radwegführungen irgendwie in das Weltbild des 
gottesgläubigen Untertanen mit Pensionsanspruch hineinzubiegen, statt 
den "Planern", die so einen Scheiß produzieren, öffentlich die Leviten 
zu lesen... Die Blödheit stirbt zuletzt.

Johannes O. schrieb:
> Generell ist mehr Rücksichtsnahme von beiden Seiten sehr sinnvoll!

Da ich nicht unverletzlich bin und auch keine sieben Leben habe, ist das 
selbstredend.

Z.B. indem ich mich aller spätestens 30 m vor irgend welchen 
hundezpazierenführenden Fußgängern bemerkbar mache, damit die genug zeit 
Haben, ihren Dackel auf die Seite zu rollen.

Das wissen die übrigens in aller Regel zu schätzen.

von Kermit der F. (kermit23)


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Am Gehweg kommt kein Radfahrer an mir vorbei. Als kleine Hilfe für die 
ganz harten Typen hilft mir ein kleiner Stab. Macht sich sehr gut im 
Vorder- oder Hinterrad. Habe das schon ein paar mal praktiziert und 
sogar Beifall dafür bekommen. Ärzte und Speichenhersteller leben davon. 
;-)

von Dirk J. (dirk-cebu)


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Wenn der Autofahrer mit dem Rad fährt, wird aus Dr. Jekyll Mr. Hide. 
Alle Regeln werden nach eigener Logik ausgelegt, STVO ade...
Ein Lerneffekt tritt erst dann ein, wenn die Richter die Autofahrer von 
der (zweifelhaften) Mitschuld entbinden und die rücksichtslosen Radler 
richtig verknacken, incl. Ganzlackierung am angekratzten Auto plus Zeit- 
und Arbeitsausfall des Autofahrers plus mehrere Wochenenden 
Sozialdienst. Nur so wird es gehen! Ach ja, das Rad wird 
selbstverständlich auch eingezogen...
Klingt vielleicht etwas hart, aber wer nicht hören will, muß fühlen!

von (prx) A. K. (prx)


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Dirk J. schrieb:

> Nur so wird es gehen! Ach ja, das Rad wird
> selbstverständlich auch eingezogen...

Die Symmetrie muss dabei natürlich gewahrt bleiben, ist ja klar, d.h. 
wenn du es warst, der der Radfahrerin die Vorfahrt genommen hat, dann 
wird dein Auto eingezogen und die Dame kriegt auch bei nur ein paar 
Kratzern eine Ganzlackierung -äh- darf sich auf deine Kosten unfänglich 
renovieren lassen.

von Florian *. (haribohunter)


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In den Niederlanden wird diese Problematik ganz einfach gehandhabt.
Wenn Du als Autofahrer (als der staerkere) einen Fussgaenger oder 
Radfahrer umnietest hast Du auch immer zumindest eine (groessere!) 
Teilschuld. Egal wie rot die Ampel vom Radler gewesen, oder wieviel 
Vorfahrt Du auch gehabt hast.
Dies fuehrt zu groesserer Ruecksichtnahme der Autofahrer im 
Strassenverkehr und letztlich auch zu einem entspannteren Umgang der 
Verkehrsteilnehmer miteinander.

Das Tempolimit auf den Autobahnen wirkt auch sehr entstressend. :)

von j. c. (jesuschristus)


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Ich finde es sehr interessant, wie so ein albernes Thema polarisiert.
Leute, denkt nur mal drüber nach, aber die meisten Radfahrer sind 
Autofahrer und die meisten Autofahrer Radfahrer...

von (prx) A. K. (prx)


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Nix kapiert. Das ist ein Spiel.

von Uhu U. (uhu)


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j. c. schrieb:
> Ich finde es sehr interessant, wie so ein albernes Thema polarisiert.

Du magst auf dem Wasser laufen können, aber von aktuellen 
Verkehrsproblemen bist du hoffnungslos überfordert ;-)

Bring erst mal den Stellvertreter deines Alten in Schuß, der hats 
wirklich bitter nötig.

von Alexander H. (ill_son)


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Salut,

ich fahre seit einigen Jahren in der Stadt ausschließlich mit dem Rad 
und bin dehalb vielleicht auch ein wenig subjektiv, was dieses Thema 
betrifft. Was Rotfahrten angeht, muss ich gestehen, dass ich das auch 
manchmal mache, allerdings nicht im Berufsverkehr, sondern meist, wenn 
die Straßen leer sind und ich die Situation einschätzen kann.
Ich denke, neben Radfahrern, die sich nicht an die Regeln halten gibt es 
auch genug motorisierte Deppen auf der Straße. Ein weiteres Problem ist 
meiner Meinung nach auch, dass die Räder immer besser und sportlicher 
werden und Radfahrer mittlerweile ziemlich fit sind, sodass ein 
Radfahrer heute durchaus mit 30km/h Reisegeschwindigkeit unterwegs ist 
oder auch mal 40, wenn man noch die Grünphase erwischen will und das 
wird oft unterschätzt.
Was mich am Radfahren am meisten nervt, sind Radwege, die eigentlich 
keine sind und nur zu solchen umdefiniert wurden, damit die Straßen für 
die Autpfahrer schön frei sind. Und dann sind da noch die Leute, die die 
STVO nicht kennen und hupend an einem vorbei rasen, wenn man einen mit 
"für Radfahrer freigegeben" beschrifteten Fußweg nicht nutzt. Aber an 
sonsten liebe ich es, Rad zufahren.

An den militanten Kollegen mit dem Stock in den Speichen: Solche wie 
Dich braucht diese Welt!

Grüße...

von Christian R. (supachris)


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Florian *.* schrieb:
> In den Niederlanden wird diese Problematik ganz einfach gehandhabt.
> Wenn Du als Autofahrer (als der staerkere) einen Fussgaenger oder
> Radfahrer umnietest hast Du auch immer zumindest eine (groessere!)
> Teilschuld. Egal wie rot die Ampel vom Radler gewesen, oder wieviel
> Vorfahrt Du auch gehabt hast.

Das ist doch hier ganz genauso. Egal, wie rot das war, als Autofahrer 
trägst du immer eine Teilschuld, das meinte ich oben mit "der dumme 
sein".

> Dies fuehrt zu groesserer Ruecksichtnahme der Autofahrer im
> Strassenverkehr und letztlich auch zu einem entspannteren Umgang der
> Verkehrsteilnehmer miteinander.

Niemand hat behauptet, als Autofahrer müsse man keine Rücksicht auf 
Radfahrer nehmen. Gerade in Großstädten klappt das meiner Meinung nach 
ganz gut, weil man (als Ortskundiger) drauf eingestellt ist, dass 
überall Fahrradfahrer sind. Zumindest kann ich das sowohl als Auto- als 
auch als Radfahrer hier in Dresden beobachten.

Hier gehts aber um das vorsätzliche Überfahren roter Ampeln durch 
Radfahrer, und das ist einfach untolerierbar, fertig. Ich weiß gar 
nicht, wieso es da überhaupt Diskussionsbedarf gibt. Die rote Ampel gilt 
auch dfür Radfahrer, egal wie sehr die der Meinung sind, weniger und 
flexibler zu sein als Autos. Wer die rote Ampel vorsätzlich und 
grundsätzlich missachtet, spielt, setzt seine Gesundheit bzw. sein Leben 
absichtlich aufs Spiel. Das ist für mich das gleiche, wie die Leute, 
die absichtlich noch die heruntergelassenen Schranken am Bahnübergang 
missachten, und schnell noch drüber huschen müssen. Der Lokfahrer kann 
auch nix für deren Tod, hat aber sein Leben lang damit zu kämpfen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Tilo Lutz schrieb:

(Rechtsabbieger)

> Die einzige Lösung in so einem Fall kann nur sein, die Radfahrer wird
> dort fahren zu lassen, wo sie hingehören - auf der Fahrbahn.

Setzt sich zumindest hier in Dresden mehr und mehr durch.  Da ist
dann die Rechtsabbiegerspur rechts von der durchgehenden
Fahrradspur, sodass ein Fahrzeug, was rechts abbiegen will, erstens
die Fahrradfahrer gut erkennen kann und zweitens es auch mental
völlig klar ist, dass man als derjenige, der die Spur wechseln will,
in der Pflicht ist, dies ordentlich anzuzeigen und zu gucken, ob
frei ist.

Christian R. schrieb:
> Die
> Spinner, die auf der falschen Seite auf dem Radweg fahren werden jetzt
> hier immer mal zur Kasse gebeten. Hab die Polizei schon öfters an der
> Albertbrücke gesehen in letzter Zeit. Anscheinend muss die Strafe aber
> höher sein, da gibts immer noch mehr als genug, die noch nie was von
> Rechtsverkehr gehört haben.

Die Krönung waren mal zwei Typen, Möchtegern-Rennradler, die mir da
auf der falschen Seite entgegenkamen.  Ich wollte gerade eine
langsamere Radfahrerin überholen, was da leider nur vorsichtig rechts
ging (die hat nüscht gemerkt und hätte mir gewiss nicht den Platz zum
ordnungsgemäßen Überholen auf der linken Seite gemacht), haben sich
die Typen aufgeregt, dass ich ihnen den Weg versperrt hätte ...
Wohlgemerkt, sie waren nur plötzlich gezwungen, langsam zu fahren,
was ja wohl nun das absolut mindeste ist, was man bei einer Fahrt auf
der falschen Seite erwarten darf.

Was mir aber generell auffällt ist: wenn man sich als Radfahrer wie
ein Fahrzeugführer an die Regeln der StVO hält, dann wird man in aller
Regel auch von den Kraftfahrzeugführern ernst genommen.  Dazu gehört
dann eben, dass man bei Rot einfach in einer Reihe mit den PKWs
bleibt, wenn es keine Radspur gibt, statt sich da irgendwie
vorbeizumogeln.  (Ich weiß, man darf bei genügend Seitenabstand auch
rechts vorbei bis vor fahren, aber wenn so viel Platz ist, gibt's dann
meist ohnehin eine Fahrradspur.)  Idioten gibt es immer wieder im
Straßenverkehr, fast unabhängig vom Fahrzeug, welches geführt wird(*),
aber generell finde ich nicht, dass diese in der Überzahl sind.

(*) Straßenbahnfahrer vielleicht mal ausgenommen, die werden sehr
eindringlich geschult und wissen, was für eine schwerfällige Kiste sie
führen.  Selbst bei Busfahrern habe ich aber schon Typen erlebt, die
bei "kirschgrün" gefahren sind.

von Uhu U. (uhu)


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Christian R. schrieb:
> Gerade in Großstädten klappt das meiner Meinung nach
> ganz gut, weil man (als Ortskundiger) drauf eingestellt ist, dass
> überall Fahrradfahrer sind.

Das Problem sind auch hier überdurchschnittlich häufig auswärtige 
Fahrer: die parken gnadenlos Radwege zu, weil sie sie für Parkstreifen 
halten und mit Rücksichtnahme im rollenden Verkehr haben sie es auch 
nicht immer so.

Jörg Wunsch schrieb:
> Was mir aber generell auffällt ist: wenn man sich als Radfahrer wie
> ein Fahrzeugführer an die Regeln der StVO hält, dann wird man in aller
> Regel auch von den Kraftfahrzeugführern ernst genommen.

Das kann ich voll bestätigen.

Eine Warteschlange vor einer Ampel nehme ich allerdings immer von rechts 
und bin dann, bis der erste Autofahrer angefahren ist, meist schon 
mitten auf der Kreuzung.

Man muß natürlich gucken, daß nicht pötzlich eine Beifahrertür auf geht, 
aber das kann einem auch auch einem Radstreifen passieren.

von Thilo M. (Gast)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Eine Warteschlange vor einer Ampel nehme ich allerdings immer von rechts
> und bin dann, bis der erste Autofahrer angefahren ist, meist schon
> mitten auf der Kreuzung.

Damit vergrößerst du das Gefahrenpotential auf das Maximum.
1. die von den anderen Seiten bei "Kirschrot" noch Einfahrenden
   können dich erwischen (schon gesehen)
2. die komplette Schlange, die du passiert hast, überholt dich wieder
3. das Erste Fahrzeug neben dir muss extrem aufpassen, da du beim
   Anfahren nicht exakt die Spur halten kannst.
4. Das erste Fahrzeug ist ein LKW und biegt rechts ab
   (evtl. ohne zu blinken) und vermutet niemand neben sich.

Aber bitte, Organspender sind gefragt hierzulande. ;-)

von Johannes O. (jojo_2)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Eine Warteschlange vor einer Ampel nehme ich allerdings immer von rechts
> und bin dann, bis der erste Autofahrer angefahren ist, meist schon
> mitten auf der Kreuzung.

Sehe ich genauso wie Thilo, erzeugt nur maximale Gefahr. Und einen 
Zeitgewinn bringt es dir eigentlich kaum.
Viele Autofahrer schauen nicht unbedingt nach rechts bevor sie abbiegen 
und wenn sich da ein Radfahrer hingeschlichen hat, kann das Böse enden.
Der Kreuzungsbereich ist eh meistens recht eng. Wenn man als Autofahrer 
losfährt, hat man oft einfach nicht den Platz gefahrlos(*) am Radfahrer 
vorbeizukommen.
Was hat das für einen Nutzen wenn man die paar Meter nach vorne fährt?

(*) Ja man kann überholen (machen auch viele, ich aber nicht), aber man 
sollte 1.5Meter(?) Sicherheitsabstand zum Radfahrer einhalten und das 
ist in solchen Fällen meist nicht möglich.

von Tilo (Gast)


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Wenn man es richtig macht, nein.
Es muss rechts ordentlich abstand sein und wenn man vorne an der Ampel 
ist, steht man vor allen anderen Verkehrsteilnehmern.

Nicht ohne Grund gibt es immer mehr Ampeln, bei denen die Haltelinie für 
Autos nach hitnen versetzt wurde und ein zwischenraum für Radler vor den 
anderen Verkehrsteilnehmern geschaffen wurde.

Mich überholt im Berufsverkehr so schnell kein anderer Autofahrer, wenn 
ich mit meinem Rad unterwegs bin.

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36168
Das ist mir auch schon aufgefallen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Tilo Lutz schrieb:

> http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36168
> Das ist mir auch schon aufgefallen.

(Fazit: in München würden die Geisterfahrerinnen 80 % ausmachen)

Kann ich hier nicht bestätigen.  Ich sehe da keine anderen Relationen
als bei den Radfahrern insgesamt.

von Uhu U. (uhu)


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Thilo M. schrieb:
> Damit vergrößerst du das Gefahrenpotential auf das Maximum.

Im Gegenteil. Wenn ich ganz vorne stehe, dann sieht mich der Erste in 
der Schlange und ich kann dem Start-Durcheinander mit Rechtsabbiegern 
u.ä. an der Kreuzung entkommen.

Im Übrigen überlappen die Rot-Phasen an Kreuzungsampeln und wenn einer 
trotzdem meint rüberbrettern zu müssen, kanns auch eine alte Oma 
erwischen.

Johannes O. schrieb:
> Und einen Zeitgewinn bringt es dir eigentlich kaum.

Es geht nicht um Zeitgewinn, sondern darum, gesehen zu werden.

> Viele Autofahrer schauen nicht unbedingt nach rechts bevor sie abbiegen
> und wenn sich da ein Radfahrer hingeschlichen hat, kann das Böse enden.

Genau deswegen plaziere ich mich so, daß ich gesehen werde. Wenn nicht 
vor dem Ersten, dann eben vor dem Zweiten.

> Wenn man als Autofahrer losfährt, hat man oft einfach nicht den Platz
> gefahrlos(*) am Radfahrer vorbeizukommen.

Richtig. Deswegen zumindest so weit vor dem möglichen Gegner, daß er 
mich sehen muß.

Tilo Lutz schrieb:
> Nicht ohne Grund gibt es immer mehr Ampeln, bei denen die Haltelinie für
> Autos nach hitnen versetzt wurde und ein zwischenraum für Radler vor den
> anderen Verkehrsteilnehmern geschaffen wurde.

Wobei es auch meist Ortsunkundige sind, die dann großzügig die 
Radfahrer-Haltelinie für sich in Anspruch nehmen, obwohl dort 
unübersehbar ein Radfahrersymbol auf der Straße prangt und die 
Richtungen mit kleinen Richtungspfeilen markiert sind...

> Mich überholt im Berufsverkehr so schnell kein anderer Autofahrer, wenn
> ich mit meinem Rad unterwegs bin.

Ja, die autofahrenden Kollengen staunen auch immer wieder, wenn ich vor 
ihnen am innerstädtischen Ziel angekommen bin...

von Alexander H. (ill_son)


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Ich werde von meinen autofahrenden Kollegen immer überholt - mehrmals.

von Michael K. (charles_b)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> Fräulein Erika hat sicherlich jahrelang gemeckert, dass es KEINE Radwege
>> gab.
>
> Man merkt ganz deutlich, daß der Herr Lehrer mal wieder über was quakt,
> was er noch nichtmal oberflächlich besichtigt hat...

Du suchst nur Streit, schade!

>> Da ich Autofahrer bin UND Radfahrer plane ich meine Fahrradfahrten so,
>> dass ich nach Möglichkeit NICHT auf 6-spurigen Straßen mich auf der 2.
>> Bahn dann für die Linksabbieger an der Kreuzung einordne.
>
> Na super. Es ist geradezu patiotisch, sich das Hirn zu zermartern,
> völlig weltfremde Radwegführungen irgendwie in das Weltbild des
> gottesgläubigen Untertanen mit Pensionsanspruch hineinzubiegen, statt
> den "Planern", die so einen Scheiß produzieren, öffentlich die Leviten
> zu lesen... Die Blödheit stirbt zuletzt.

1. Ich hab keinen Pensionsanspruch, wer hier oberflächlich quakt sollte 
vorher mehr als oberflächliche Schlussfolgerungen anstellen!

2. Zumindest bei mir fällt die Zermarterung des Hirns dabei jetzt nicht 
so groß aus - aber das kann natürlich von Person zu Person 
unterschiedlich sein.

3. Eher weltfremd dürfte sein, lieber zu Hause zu sitzen und das Leviten 
lesen üben. Blödheit ist es, sich mit Anarchokappe auf der Kreuzung 
niedermähen zu lassen und dann auf dem Grabstein stehen zu haben: Aber 
er hatte Vorfahrt!

Mich würde freuen, wenn du deine scharfsinnigen Pöbeleien auch mal bei 
Beiträgen anderer Leuten bringst, aber nem "Lehrer" an Bein zu pinkeln 
scheint wohl besonders Spaß zu machen.

Mal sehen was passiert, wenn du Kermit mit dem Stöckchen begegnest...

von Uhu U. (uhu)


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Michael K-punkt schrieb:
> Du suchst nur Streit, schade!

Wie war das doch gleich mit den getroffenen Hunden?

Ganz im Ernst: wenn du die Seite von "Fräulein Erika" gelesen hast, dann 
bestenfalls im Koma.

> Mal sehen was passiert, wenn du Kermit mit dem Stöckchen begegnest...

Der springt freiwillig über sein Stöckchen, wenn er mich trifft ;-)

> aber nem "Lehrer" an Bein zu pinkeln scheint wohl besonders Spaß zu machen.

Armer Michael, weiß gar nicht, wie ihm geschieht...

von Michael K. (charles_b)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> j. c. schrieb:
>> Ich finde es sehr interessant, wie so ein albernes Thema polarisiert.
>
> Du magst auf dem Wasser laufen können, aber von aktuellen
> Verkehrsproblemen bist du hoffnungslos überfordert ;-)
>
> Bring erst mal den Stellvertreter deines Alten in Schuß, der hats
> wirklich bitter nötig.

...ist schon schrecklich, lieber Uhu, dass du hier nur von unfähigen 
Leuten ohne Peil und Ahnung umgeben bist...

von Uhu U. (uhu)


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Michael K-punkt schrieb:
> ...ist schon schrecklich, lieber Uhu, dass du hier nur von unfähigen
> Leuten ohne Peil und Ahnung umgeben bist...

Herr Lehrer, schreiben Sie als Strafarbeit 5000 mal das Wort Humor.

Nachtrag: es ist schon nett zu sehen, wie reproduzierbar du auf gewisse 
Themen reagierst.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Alexander H. schrieb:
> Ich werde von meinen autofahrenden Kollegen immer überholt - mehrmals.

Hast du's schonmal mit Treten versucht? :-)

Im Großstadtverkehr kommt man halt auch mit dem Auto nicht nennenswert
über 20 ... 25 km/h als Durchschnittsgeschwindigkeit.  Der höheren
Maximalgeschwindigkeit steht der größere Flächenverbrauch und die
dadurch bedingte größere Wartezeit gegenüber (an großen Kreuzungen
braucht man schon mal mehr als eine Signalphase, vor allem, wenn
man nicht zum "mainstream" dort gehört, beispielsweise abbiegen will),
sodass man am Ende auf das gleiche rauskommt.

Erst, wenn man außerhalb der Normalverkehrszeiten fährt (sehr früh
oder sehr spät), oder wenn ein Teil der Strecke in der "Pampa" (für
Großstadtverhältnisse) verläuft, macht das Auto wirklich was gut.
Ob man allerdings mit den gewonnenen 5 ... 10 Minuten am Ende wirklich
was sinnvolles anfängt, ist noch 'ne andere Frage. ;-)

von Michael S. (technicans)


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Michael K-punkt schrieb:
> Blödheit ist es, sich mit Anarchokappe auf der Kreuzung
> niedermähen zu lassen und dann auf dem Grabstein stehen zu haben: Aber
> er hatte Vorfahrt!

Für die Freiheit haben ja schon ganze Menschenmassen ihr Leben
hin gegeben. Nun nennt man die Helden. Einige haben wohl einen
Hang dazu es gleich zu tun.

von Uhu U. (uhu)


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Jörg Wunsch schrieb:
> Alexander H. schrieb:
>> Ich werde von meinen autofahrenden Kollegen immer überholt - mehrmals.
>
> Hast du's schonmal mit Treten versucht? :-)

Das gibt Beulen im Blech.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Jörg Wunsch schrieb:
>> Alexander H. schrieb:
>>> Ich werde von meinen autofahrenden Kollegen immer überholt - mehrmals.
>>
>> Hast du's schonmal mit Treten versucht? :-)
>
> Das gibt Beulen im Blech.

Ich meinte doch in die Pedale ... :-)

Ich war früher mal mit'm Wartburg leicht in einer Toreinfahrt
hängengeblieben, war 'ne ziemliche Beule.  Als ich mir sie näher
anguckte, stellte ich fest, dass man von innen an die Stelle
herankam.  Einmal draufgedrückt, machte es "plong", und das Blech
hatte wieder seine ursprüngliche Form erreicht. ;-)

von Alexander H. (ill_son)


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Ich hätte noch 'ne Geschichte zum Thema "Auto- und Radfahrer gemeinsam 
auf Deutschlands Straßen."

Als ich mal letzten Winter von Arbeit heimgefahren bin, musste ich auf 
einer zweispurigen Straße zwangsweise auf der Fahrbahn fahren, weil 
nämlich aufgrund kommunaler Bedürftigkeit der Winterdienst nur 
rudimentär durchgeführt wurde und sich deshalb der Schnee von der Straße 
auf den Fuß- und Radwegen auftürmte.
Jedenfalls führ so ein Transporterfahrer so knapp an mir vorbei, dass er 
mit dem Außenspiegel von hinten an meine Schulter gestoßen ist. Nix 
passiert, aber nach einem beherzten Schlags meinerseits gehen die 
Ladefläche zog er es vor, vor der roten Ampel schnell noch rechts 
abzubiegen. Der schien zu wissen, dass er sonst gleich ein Problem 
bekommt.

von Florian *. (haribohunter)


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Ja, die wunden Radler sind die gefaehrlichsten.
Hab letztens einen schoenen Kronenradler angeflickt. Der ist noch ein 
paar Meter gegangen, ich konnte ihn aber nach kurzer Nachsuche mit dem 
Hund stellen und waidgerecht abfangen. Der Lenker haengt nun als 
Praeparat im Trophaenzimmer. Halali. :)

von Uhu U. (uhu)


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Neben mir fuhr mal einer mit nur geringfügig höherer Geschwindigkeit, 
als ich, um dann unvermittelt das Steuer rechts rumzureißen und in eine 
Parklücke einzufallen.

Mir blieb nichts anders übrig, als auch in die Parklücke einzubiegen, 
was gerade so ging.

Noch bevor ich stand hab ich dem Arsch zweimal mit der flachen Hand 
ordentlich oben aufs Büchsenblech gehauen - so schnell und mit so 
entsetztem Gesicht hab ich noch keinen aus seiner Karre springen 
sehen...

von Michael K. (charles_b)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> ...ist schon schrecklich, lieber Uhu, dass du hier nur von unfähigen
>> Leuten ohne Peil und Ahnung umgeben bist...
>
> Herr Lehrer, schreiben Sie als Strafarbeit 5000 mal das Wort Humor.
>
> Nachtrag: es ist schon nett zu sehen, wie reproduzierbar du auf gewisse
> Themen reagierst.

Ja, wenn ich mal was schreibe was nicht so die 08/15-Meinung ist, dann 
warte ich schon drauf, bis wieder die Lehrer-Mühle zu klappern anfängt.

Humor sieht irgendwie anders aus. Aber wir sind ja alle Menschen, die 
jeden Tag dazulernen.

von Wilhelm F. (Gast)


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Neuerdings bin ich nach 10 Jahren Abstinenz auch wieder unter den 
Fahrradfahrern. Es geht erstaunlich gut auch mit der Kondition wieder 
voran, Ü50.

Über die Gefahren muß man sich auf alle Fälle vorher schon klar werden. 
Denn man liegt auf jeden Fall bei einem Unfall länger im Krankenhaus, 
als alle Zeitersparnisse durch Mißachtung der letzten 20 Jahre in der 
Summe ausmachen. Und im Holzanzug, da liegt man sowieso länger.

Ich verhalte mich hier auf der Straße genau so, als wenn ich Auto fahre. 
Fahre grundsätzlich nie bei rot, und reihe mich sogar in Schlangen ein. 
Die Zeitersparnis bei Rasern liegt meistens im Sekunden- oder unteren 
einstelligen Minutenbereich. Das wird oft sehr überschätzt. So viel ist 
mir Trickserei nicht wert.

Ich machte mit dem Auto ja schon mal Tests, als ich Wochenendpendler 
über 180km war. Einmal total der aggressive Raser, der heraus holt, was 
nur geht. Ein anderes mal total gelassen, wie Urlaubsfahrer. Man mag es 
kaum glauben, aber da liegen über die 180km keine 10 Minuten 
Zeitunterschied dazwischen. Rasen und Tricksen ist also meiner Meinung 
nach nicht gerechtfertigt. Bei letzterem Versuch, war ich den ganzen 
Abend aber auch noch als Mensch zu gebrauchen, und kein aufgeblasener 
Adrenalinjunkie.

Auch ermögliche ich Autos das leichte Überholen, wenn ich sie hinter mir 
bemerke. Indem ich so weit wie möglich rechts fahre, daß ich noch 
Navigationsraum habe, aber nicht mitten auf der Fahrspur.

Dann bin ich auf jeden Fall glücklich darüber, nicht in der Großstadt zu 
wohnen. Meine Fahrradstrecken gehen nur zu 20% über die Straße, und 80% 
sind idyllische Radwege durch die Natur. So war ich heute morgen auch 
schon 20km unterwegs, zu 2 Einkäufen. Dauerte mitsamt der Einkäufe 
gerade mal 80 Minuten. Schneller bin ich mit dem Auto auch nicht, und 
das Fahrrad macht richtig Spaß. Es sei denn, es regnet.

Auf einer meiner Radstrecken kann ich sogar altes Brot mitnehmen, und 
los werden, anstatt in den Müll zu werfen. Unterwegs Schwäne, Enten und 
seltene Wasserhühner füttern. Dann haben alle was davon. Und was ich da 
eine wertvolle Zeit verliere!!!!!!!!!!!! Rein rationell und 
termingetrieben bin und war ich nie so richtig.

Defensiv sein, heißt es bei mir auf jeden Fall. Hatte auch über 25 Jahre 
überhaupt keine Straßenverkehrsunfälle mehr. Davor aber wenigstens 2 mal 
im Jahr, teilweise sowas wie jugendliche Hitzköpfigkeit und 
Ahnungslosigkeit.

Wer Zeit kalkulieren muß, ist in meinen Augen ein Fahrradkurier, der es 
geschäftlich macht.

von Uhu U. (uhu)


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Michael K-punkt schrieb:
> Ja, wenn ich mal was schreibe was nicht so die 08/15-Meinung ist, dann

Wenn der Käse nicht so elendig ranzig röche...

> warte ich schon drauf, bis wieder die Lehrer-Mühle zu klappern anfängt.

Ich war schon immer ein Max-und-Moritz-Fan und du bedienst das 
Pauker-Klischee wirklich perfekt. Und ja, die heilige Kirche wimmelt nur 
so von Märtyrern und heutzutage wird sie ja auch üüüberall soooo 
benachteiligt.

Nur sind die Herrschaften da sozusagen von berufswegen etwas 
überempfindlich - die empfinden jede Gleichbehandlung nämlich schon als 
himmelschreiende Benachteiligung...

von Dirk J. (dirk-cebu)


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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Wer Zeit kalkulieren muß, ist in meinen Augen ein Fahrradkurier, der es
> geschäftlich macht.

Das sind die schlimmsten, die haben noch nicht mal Bremsen eingebaut.

von Michael K. (charles_b)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> Ja, wenn ich mal was schreibe was nicht so die 08/15-Meinung ist, dann
>
> Wenn der Käse nicht so elendig ranzig röche...
>
>> warte ich schon drauf, bis wieder die Lehrer-Mühle zu klappern anfängt.
>
> Ich war schon immer ein Max-und-Moritz-Fan und du bedienst das
> Pauker-Klischee wirklich perfekt. Und ja, die heilige Kirche wimmelt nur
> so von Märtyrern und heutzutage wird sie ja auch üüüberall soooo
> benachteiligt.
>
> Nur sind die Herrschaften da sozusagen von berufswegen etwas
> überempfindlich - die empfinden jede Gleichbehandlung nämlich schon als
> himmelschreiende Benachteiligung...

Schon wieder ein Eigentor. Ich habe jahrelang im Forschungs- und 
Technologiesektor gearbeitet und bin jetzt auch als Lehrer tätig. Und es 
macht Spaß!
Sämtliche 
Beamten-halber-Tag-Arbeit-fette-Pension-vormittags-Recht-nachmittags-fre 
i-Sprüche  laufen daher völlig ins Leere.

Aber jeder schafft sich seine Wirklichkeit selber. Buchempfehlung: 
Watzlawick, Anleitungs zum Unglücklichsein.

P.S. Da ist auch die Geschichte vom Mann und dem Hammer mit drin.

von Uhu U. (uhu)


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Michael K-punkt schrieb:
> Sämtliche
> Beamten-halber-Tag-Arbeit-fette-Pension-vormittags-Recht-nachmittags-fre 
i-Sprüche
> laufen daher völlig ins Leere.

Interessant, daß du damit kommst. Auf meinem Mist ist dieser Unsinn 
jedenfalls nicht gewachsen.

> Aber jeder schafft sich seine Wirklichkeit selber.

Eben.

von Alexander H. (ill_son)


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@ Dirk J:

Mach mal die Schublade wieder zu.
Ich kenne genügend Radkuriere, von denen fähr keiner brakeless durch die 
Gegend. Will sagen: Nicht jeder Kurier ist mit Bahnrad ohne Bremsen 
unterwegs.
Die Leute, die du mit Radkurieren verwechselst, sind irgendwelche 
Hipster, die gern Kuriere wären. Mittlerweile bietet ja jede räudige 
Fahrradschmiede ein Singlesspeedrad/Fixie an, weils schick ist. Aber das 
ist eine anderes Thema.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Rufus Τ. Firefly schrieb:
>> Das kennt die StVO nicht, das ist kein Verkehrszeichen.
>
> Es ist das Zusatzzeichen 1012-32.
> http://bernd.sluka.de/Radfahren/absteigen.html

Wenn Du schon den Bernd zitierst, hast Du dann auch den Text gelesen, 
den er zu diesem Ding schreibt?
1
Zeichen 1012-32 kommt nicht in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) vor. 
2
Es ist aber im Verkehrszeichenkatalog aufgeführt und damit ein amtliches
3
Verkehrszeichen. Die Bedeutung des Zeichens bleibt jedoch unbestimmt.

Ich vermisse das Autofahrer-Äquivalent ("Aussteigen und schieben!").

von Uhu U. (uhu)


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Alexander H. schrieb:
> Mittlerweile bietet ja jede räudige
> Fahrradschmiede ein Singlesspeedrad/Fixie an, weils schick ist.

Sowas fahren Radkuriere nicht.

Ich habe auch schon öfter Kuriere beobachtet, die die StVO mehr als nur 
eigenwillig auslegten. Das trauen sich sonst nur die jungen Schnösel in 
der Hochpubertät und Lebensmüde.

Und man weiß noch nichtmal, ob sie das machen, weil der Druck so hoch 
und der Lohn so beschissen ist, oder aus Prinzip.

von Uhu U. (uhu)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Wenn Du schon den Bernd zitierst, hast Du dann auch den Text gelesen,
> den er zu diesem Ding schreibt?

Erst nach deinem Hinweis, daß das Ding nicht in der StVO steht...

> Ich vermisse das Autofahrer-Äquivalent ("Aussteigen und schieben!").

Das habe ich mir auch schon öfter gewünscht...

von Wilhelm F. (Gast)


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Dirk J. schrieb:

> Wilhelm Ferkes schrieb:
>> Wer Zeit kalkulieren muß, ist in meinen Augen ein Fahrradkurier, der es
>> geschäftlich macht.
>
> Das sind die schlimmsten, die haben noch nicht mal Bremsen eingebaut.

Interessant fand ich ja mal eine TV-Doku, in der ein Fahrradkurier in 
Vancouver (Kanada) begleitet wurde. Er war dort auch das schnellste 
Verkehrsmittel.

Wobei kürzlich in einem Parallelthread hier einer, der in Kanada ist, 
behauptete, nur der einzige Inder in der größeren Firma beherrsche 
überhaupt das Fahrrad. Die vom amerikanischen Planeten könnten nicht 
generell Fahrrad fahren. Sie wollten Fahrräder für das riesige 
Firmengelände anschaffen.

Den Fahrradkurier könnte ich für mich selbst auch mal überlegen. Es gibt 
hier in meiner Gegend keine, soweit ich weiß. Es wäre doch mal was 
erfrischendes, nicht so langweilig und stressig wie Entwicklung, wo ich 
auch kaum noch rein komme.

von Alexander H. (ill_son)


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>Sowas fahren Radkuriere nicht.

>Ich habe auch schon öfter Kuriere beobachtet, die die StVO mehr als nur
>eigenwillig auslegten. Das trauen sich sonst nur die jungen Schnösel in
>der Hochpubertät und Lebensmüde.

Ich hab ja auch nicht gesagt, dass es keine Radkuriere gibt, die wie 
Idioten fahren. Aber eben nicht alle. Zugegeben herrscht da eine gewisse 
Anarchie, was die STVO angeht. Aber nicht jeder Radkurier fährt ohne 
Bremsen. Diese Behauptung ist ziemlich pauschal. Ich kann auch mit 
Bremse am Rad eine rote Ampel überfahren. Und nur weil Berichte über 
brakeless fahrende Typen aus Berlin vor kurzem in aller Munde waren, ist 
das nicht überall so.
Fixie fahren macht auch mit Bremse am Rad Spaß.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Wenn Du schon den Bernd zitierst, hast Du dann auch den Text gelesen,
> den er zu diesem Ding schreibt?

Das Ding ist wirklich gut, vor allem die Beispiele, die er
anführt (und mit Bildern belegt).

von Uhu U. (uhu)


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Alexander H. schrieb:
> Aber nicht jeder Radkurier fährt ohne Bremsen. Diese Behauptung ist
> ziemlich pauschal.

Ich weiß zwar nicht, was Dirk J. sich dachte, als er das schrieb, aber 
mein Eindruck ist, daß du seinen Text etwas zu vordergründig 
interpretierst.

Natürlich haben die alle Bremsen - nur werden die nach Möglchkeit 
geschont.

von Johannes O. (jojo_2)


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Doch gibts: http://de.wikipedia.org/wiki/Fixie#Starrer_Gang
Die haben keine Bremse im klassischen Sinn.

von Uhu U. (uhu)


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Johannes O. schrieb:
> Doch gibts: http://de.wikipedia.org/wiki/Fixie#Starrer_Gang
> Die haben keine Bremse im klassischen Sinn.

Hab ich das bezweifelt?

von Johannes O. (jojo_2)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Natürlich haben die alle Bremsen - nur werden die nach Möglchkeit
> geschont.

von Uhu U. (uhu)


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Vielleicht solltest du einfach ein bischen mehr lesen, als nur ein paar 
Brocken - wenns auch schwer fällt.

Wir hattens von Fahrradkurieren...

von Johannes O. (jojo_2)


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Ich glaub wir reden gerade irgendwie aneinander vorbei...
Dennoch sollte man freundlich bleiben!


Naja seis drum und nun back-to-topic.

von Michael K. (charles_b)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> Sämtliche
>>
> Beamten-halber-Tag-Arbeit-fette-Pension-vormittags-Recht-nachmittags-fre 
i-Sprüche
>> laufen daher völlig ins Leere.
>
> Interessant, daß du damit kommst. Auf meinem Mist ist dieser Unsinn
> jedenfalls nicht gewachsen.
>
>> Aber jeder schafft sich seine Wirklichkeit selber.
>
> Eben.

Zitat Anfang: "...irgendwie in das Weltbild des
gottesgläubigen Untertanen mit Pensionsanspruch..."

Also, von mir ist der Unsinn auch nicht. Ob es Guttenberg war?

von Uhu U. (uhu)


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Du kannst ja aus dem 'mit' ein 'ohne' machen ;-)

von Dieter W. (dds5)


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Jaja, immer die Radfahrer.

Was da manche so an Stunts abliefern ist durchaus der Rede wert.

Letztens an einer Einmündung 4-spurige Einbahnstraße (2 rechts ab, 2 
links ab) von rechts in 4-spurige Straße:

Ampel ist (latürnich) rot - ich warte, anderer Radler fährt trotzdem 
weiter. Nach Überqueren der ersten von 4 Spuren wirds grün für die 
einmündende Gass.
Typ macht eine Vollbremsung mit Lenkerübersteiger und platscht auf die 
Fahrbahn. Hupkonzert.
Nachdem er sich und sein Rad sortiert und zur Seite geräumt hat wird's 
für mich grün und ich fahr weiter.

4 Ampeln später zischt der Absteiger von eben wieder bei Rot an mir 
vorbei - diesmal klappts.


Oder gestern Nachmittag: 4-köpfige Familie auf 2 Rädern an der roten 
Ampel.
Mutti mit Kind (ca. 2 Jahre alt) im Kindersitz hält an, Papi mit Kind 
(ca. 4 Jahre) auf dem mit einer Zeitung gepolsterten Gepäcktäger fährt 
lustig weiter und kommt prompt in den abbiegenden Gegenverker.

Manche Leute haben wirklich nur einen feuchten Keks unter der 
Schädeldecke.

von Uhu U. (uhu)


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Dieter Werner schrieb:
> Manche Leute haben wirklich nur einen feuchten Keks unter der
> Schädeldecke.

Stell dir vor, die würden mit einem Auto durch die Gegend gurken...

von Thilo M. (Gast)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Stell dir vor, die würden mit einem Auto durch die Gegend gurken...

Da hätten sie Angst um die Statuskarosse.
Um Dellen an Dieser zu vermeiden wären sie schön vorsichtig! ;-)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Dieter Werner schrieb:

> Typ macht eine Vollbremsung mit Lenkerübersteiger und platscht auf die
> Fahrbahn. Hupkonzert.

Da hat er noch Glück gehabt.  Den hier hat's ärger erwischt:

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2859960

Nee, dafür habe ich auch kein Verständnis.

von j. c. (jesuschristus)


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Ach kommt, Ihr Mumus, hier habt ihr was, wo Ihr Euch dran aufgeilen 
könnt:
http://www.youtube.com/watch?v=dv-ISen-UTQ

DAS ist rücksichtslose Fahrweise. Nicht Euer Papi der mal noch bei 
dunkelgrün über ne Ampel rollert.

von Thilo M. (Gast)


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j. c. schrieb:
> DAS ist rücksichtslose Fahrweise. Nicht Euer Papi der mal noch bei
> dunkelgrün über ne Ampel rollert.

Wenn sich sowas aus dem Genpool der Menschheit entfernt ist es auch 
nicht schade drum. ;-)

von Uhu U. (uhu)


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Solche Kerle sollten mit Testosteron-Antagonisten ruhiggestellt werden.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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j. c. schrieb:
> DAS ist rücksichtslose Fahrweise.

Das wirkt erstmal so, aber wenn man sich das Filmchen genau ansieht, 
fällt ein ganz entscheidender Unterschied zum Straßenverkehr in 
Deutschland auf: Die Autos dort stehen fast alle bzw. fahren gerade mal 
im Schrittempo.

Mit diesem Fahrstil würde man in Berlin, wo auf einigen Hauptstraßen 
sogar während des Berufsverkehrs problemlos Tempo 60 gefahren werden 
kann (und wird), ziemlich schnell irgendwo gegenklatschen.

Zudem ein weiterer ganz entscheidender Unterschied vorhanden ist: Die 
Mentalität. Deutsche Autofahrer haben Recht, und bestehen darauf, und 
erst sehr lange danach kommt so etwas wie Rücksichtnahme und 
Miteinander. Das ist in anderen Ländern sehr anders organisiert.

von j. c. (jesuschristus)


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Genau da sprichst Du den entscheidenden Punkt an.Die Diskussion hier 
zeigt doch, dass es eine Absurde Hysterie im Bazug auf das Thema gibt. 
Ich fahre Fahrrad. Ich fahre Auto. Ich mache Fehler als Radfahrer und 
ich mache Fehler als Autofahrer.
90% der Leute auf egal welchem Verkehrsmittel fahren sicher. Und so 
viele Idioten auf 2 Rädern, gibt es auch auf vieren.

von Uhu U. (uhu)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Das wirkt erstmal so, aber wenn man sich das Filmchen genau ansieht,
> fällt ein ganz entscheidender Unterschied zum Straßenverkehr in
> Deutschland auf: Die Autos dort stehen fast alle bzw. fahren gerade mal
> im Schrittempo.

Es sind schon etlich Szenen drin, die einfach nur kriminell leichtsinnig 
sind - auch bei langsamem KFZ-Verkehr und so 35-45 Sachen werden die 
Jungs schon drauf gehabt haben - oder meinst du, der Film lauft mit 
Zeitraffer?

j. c. schrieb:
> Und so viele Idioten auf 2 Rädern, gibt es auch auf vieren.

Das mag sein, nur auf vier Rädern strengen sie sich doch deutlich mehr 
an, das zu verbergen. Von denen kämer im Traum keiner auf die Idee, 
einem von hinten kommenden, schnelleren Fahrzeug nach links auszuweichen 
- unter Radfahrern ist das durchaus alltäglich.

Was mich generell am Verkehrsverhalten wundert: die Leute kommen nicht 
auf die Idee, daß berechenbares Verhalten die Grundlage jeder 
Verkehrssicherheit ist - ein prima Indikator dafür ist, ob überhaupt und 
wenn ja, wie die Leute bei Kreisverkehr blinken.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Naja, ganz absurd ist die Diskussion nicht; zumindes in Berlin nimmt die 
Anzahl der Gehwegradler deutlich zu, und das auch in Tempo-30-Zonen. Und 
in einigen Bezirken muss man seinen Autofahrstil sehr stark verändern, 
um nicht irgendeinen Radfahrer umzubügeln. Gefühlt etliche der Radfahrer 
in den hippen Ost-Bezirken setzen für sich das "shared space"-Konzept 
mit sehr eigenwilliger Rücksichtsverteilung ein.

Wenn man schon mal in Sizilien mit dem Auto unterwegs war, kann man die 
dafür erforderliche Gelassenheit leichter aufbringen, als wenn man nur 
den "normalen" deutsch-preußischen Autoverkehr kennt.

von j. c. (jesuschristus)


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Gehst Du eigentlich über rote Ampeln als Fußgänger? Wie sieht es denn 
mit Eurem Verkehrsverhalten als Fußgänger aus?

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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j. c. schrieb:
> Gehst Du eigentlich über rote Ampeln als Fußgänger?

Wenn nichts kommt: Ja.

Das wird auch durch die Ampelphasen, die schlichtweg eine Zumutung sind, 
befördert. Druckknopfampeln haben nicht umsonst den Beinamen 
"Bettelampeln".

Und für Fußgänger sind andere Maßstäbe anzulegen als für Autofahrer, 
ein Fußgänger gefährdet andere Fußgänger nämlich nicht, tödliche Unfälle 
durch sich anrempelnde Fußgänger sind ausgesprochen selten.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Es sind schon etlich Szenen drin, die einfach nur kriminell leichtsinnig
> sind

Selbstverständlich, ich wollte die Spinner auch nicht für ihr Verhalten 
loben. Nur wäre deren Verhalten in Deutschland absolut lethal, während 
es dort offensichtlich überlebbarer ist.

von j. c. (jesuschristus)


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>Und für Fußgänger sind andere Maßstäbe anzulegen als für Autofahrer,

Aha. Aber für Radfahrer nicht? Daher kommt doch das Verhalten der 
Radfahrer. Der Radler sieht sich eher als Fußgänger als als Autofahrer. 
Und das mit gutem Grund.
Zudem könnt Ihr Euch nicht raussuchen welche Gesetze Ihr befolgt, je 
nachdem ob ihr sie mögt oder nicht. Das ist ja völlig lächerlich. Wer 
als Fußgänger bei rot über die Ampel latscht, der kann sich über 
Radfahrer nicht aufregen. Und immer interessant ist auch die Frage, ob 
es wirklich nur die ANDEREN sind...
http://www.youtube.com/watch?v=9SmpbiM4VYY

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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j. c. schrieb:
> Zudem könnt Ihr Euch nicht raussuchen welche Gesetze Ihr befolgt, je
> nachdem ob ihr sie mögt oder nicht.

a) Wer sind "wir"?

b) Wieso eigentlich nicht? Gesetze sind bestenfalls so gut wie die, die 
sie machen.

von Johannes O. (jojo_2)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> j. c. schrieb:
>> Gehst Du eigentlich über rote Ampeln als Fußgänger?
>
> Wenn nichts kommt: Ja.

Das mache ich auch. Aber nur bei kleineren Straßen die sehr 
übersichtlich sind. Gibt genügend gut befahrene Straßen wo gar keine 
Fußgängerampeln sind und da muss man ja auch rüber.
Wenn man rübergeht dann gefährdet man niemanden sonst, sondern nur sich 
selbst. Man braucht auch nicht denken dass man auf Fußgängerüberwegen so 
sicher ist: Da wird man auch mal schnell übersehen von sbbiegenden 
Autofahrern.
Außerdem bewegt sich ein Fußgänger langsamer als ein Radfahrer und hat 
auch genügend Zeit zu beobachten. Die meisten Radfahrer die bei Rot 
fahren, halten nichtmal an, schauen ganz kurz links/rechts und fahren 
dann drüber.

von Tilo (Gast)


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j. c. schrieb:
> Der Radler sieht sich eher als Fußgänger als als Autofahrer.
> Und das mit gutem Grund.

Wie kommst du denn darauf?

Ich sehe mich eher auf der Straße und halte mich an die selbem Regeln 
wie alle anderen, die sich dort bewegen. Wenn ich morgens im 
Berufsverkehr mit 30km/h unterwegs bin, habe ich nichts auf dem Gehweg 
zu suchen.

Die Bettelampeln für Radler sind teilwiese wirklich ein Problem. Statt 
in einem Rutsch muss man an einigen Kreuzungen 3x drücken, bis man 
drüber ist. Linksabiegende Radler sind generell nicht vorgesehen, die 
Fußgängerfurt darf ich ohne Fahradampel nicht nutzen.
Einen Vorteil hat das dann aber. Ich darf selbstversätndlich vom Radweg 
runter und mich sauber in die Linksabbiegerspur einordnen.

von Jens M. (Gast)


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Achgottchen, bei Rot über die Ampel, oder gar auf dem Gehweg gefahren. 
Echt deutsch diese Diskussion. Die Gesetzesbrecher sind übrigens voll 
haftbar für ihren Frevel. Wenn, ja wenn was passiert.

Apropos Gesetze, wenn sich Autofahrer (ich bin auch einer, wenigstens ab 
und an mal) an Gesetze halten würde in deutschen Städten schlicht kein 
Verkehr mehr stattfinden.

In den Einschlägigen Vorschriften steht nämlich so was lästiges wie 
50km/h innerorts, ein Meter Abstand zu Radfahrern, Rücksichtnahme auf 
schwächere Mindestabstände untereinander und es ist von einer sog. 
Betriebsgefahr  die Rede. Angesichts tausender Verkehrstote und 10 000 
de  von Schwerverletzten ist dieser Begriff wohl auch sehr 
euphemistisch.

Dann der Lärm, der Gestank und vor allem die Dummheit der Mehrzahl 
dieser sog. Fahrzeugführer. Unfähig zu blinken, vernünftig abzubiegen 
ohne andere (fast) umzubringen oder auch nur gerade aus zu fahren. High 
Performer die so etwas Formel 1 mäßiges  wie das sog. 
Reissverschlussverfahren auch nur ansatzweise beherrschen kann man mit 
der Lupe suchen und wer mal auf einer deutschen Autobahn "gefahren" ist 
der wundert sich nur darüber das er noch lebt.


Aber die bösen bösen Radfahrer beschimpfen. Ein jeder Kehre vor seiner 
eigenen Tür, ich hab übrigens fast 10 Punkte in der fast dänischen 
Hafenstadt da oben liegen, nehme mich da nicht aus.

Übrigens:
Als Radfahrer gesetzestreu zu sein ist schlichter Selbstmord. Allein das 
Szenario innerorts zweispurig nach links zu wechseln um in eben jene 
Richtung abzubiegen überlebt man max. 2-3 mal. Keinem dieser 
Blechdosenbesitzer fällt es ein das ER/SIE ihre Geschwindigkeit 
situationsbedingt anzupassen hat, mich rüberzulassen und  auch noch zu 
warten habe bis der Gegenverkehr weg ist. Also schön die Schnauze halten 
ihr da mit dem Recht des Stärkeren und dem Überrotfahralibi.

von Michael K. (charles_b)


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Ach ja, da war doch noch die Statistik, wonach sich 95% der Autofahrer 
meinen, sie führen besser als der Durchschnitt...

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Jens Martin schrieb:

> 50km/h innerorts, ein Meter Abstand zu Radfahrern,

Meiner Erfahrung (sowohl per Fahrrad als Motorroller) nach fährt man 
deutlich sicherer, wenn man sich nicht ganz nach rechts quetschen lässt. 
ich halte immer etwa einen Meter zum Rand der Asphaltdecke (bzw. 
Bordstein) ein - denn im Ernstfall ist das meine Lebensversicherung.

Außerdem verführt meiner Erfahrung nach das extreme Rechtsfahren 
Autofahrer dazu, "mal eben vorbeizuhuschen". Ich nehme mich da nicht 
aus, auch wenn ich meist wirklich große Bogen fahre.

Man muss als schwächerer Teilnehmer einfach auch Präsenz zeigen, dann 
wird es mMn deutlich ungefährlicher.

Vielleicht noch eine Anmerkung: der Schulterblick ist auf jedem Fahrzeug 
das A und O - und zwar richtig umdrehen. Es gibt nichts Wichtigeres für 
das eigene und das Leben der anderen.

> Als Radfahrer gesetzestreu zu sein ist schlichter Selbstmord. Allein das
> Szenario innerorts zweispurig nach links zu wechseln um in eben jene
> Richtung abzubiegen überlebt man max. 2-3 mal. Keinem dieser
> Blechdosenbesitzer fällt es ein das ER/SIE ihre Geschwindigkeit
> situationsbedingt anzupassen hat, mich rüberzulassen und  auch noch zu
> warten habe bis der Gegenverkehr weg ist. Also schön die Schnauze halten
> ihr da mit dem Recht des Stärkeren und dem Überrotfahralibi.

Glücklicherweise ist hier in der Eifel der Verkehr überschaubar und 
diejenigen, die unvernünftig fahren, sortieren sich hier sehr schnell 
selbst aus ...

In deutschen Großstädten (z.B. Frankfurt) würde ich es mir allerdings 
auch überlegen, zweirädrig unterwegs zu sein. Da hat man schon als 
Autofahrer massiv zu kämpfen.

Chris D.
Chris D.

von Thilo M. (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Glücklicherweise ist hier in der Eifel der Verkehr überschaubar und
> diejenigen, die unvernünftig fahren, sortieren sich hier sehr schnell
> selbst aus ...

Das trifft den Kern des Problems mit den Gesetzen.
Diese sind noch aus Zeiten, in denen ein Auto max. 80km/h fuhr und seehr 
wenige davon unterwegs waren.
Damals war es auch schon mangels Beschleunigung nicht ratsam zu 
überholen.

Die Gesetze gehören an die heutige Verkehrssituation angepasst.

Jens Martin schrieb:
> Keinem dieser
> Blechdosenbesitzer fällt es ein das ER/SIE ihre Geschwindigkeit
> situationsbedingt anzupassen hat, mich rüberzulassen und  auch noch zu
> warten habe bis der Gegenverkehr weg ist.

an KANN auf seine Vorfahrt als Radler bestehen, ja.
Ob das ratsam ist, ist eine andere Sache.
Und angepasste Geschwindigkeit ist auch nicht gegeben, wenn auf der 
Landstraße 100 gefahren werden darf und der Radler max. 30 kann. Soll 
das Auto dann auf 30 'runterbremsen und wieder beschleunigen?
Aus diesem Grund gibt es auf der Autobahn eine Mindestgeschwindigkeit, 
sonst wäre es dort auch zu gefährlich und es es gäbe endlose Staus.

Wie gesagt, Gesetze anpassen!

P.S.: ich fahre sehr wenig Rad, habe seit 28 Jahren "Lappen" keinen 
Punkt oder Unfall zu verzeichnen. ;-)

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Thilo M. schrieb:

> Das trifft den Kern des Problems mit den Gesetzen.
> Diese sind noch aus Zeiten, in denen ein Auto max. 80km/h fuhr und seehr
> wenige davon unterwegs waren.
> Damals war es auch schon mangels Beschleunigung nicht ratsam zu
> überholen.
>
> Die Gesetze gehören an die heutige Verkehrssituation angepasst.

Das kann sein.

Was genau würdest Du denn ändern?

Mir fällt spontan zumindest zu den Abständen/Geschwindigkeitbegrenzungen 
nichts ein. Denn die Reaktionszeiten haben sich nicht verändert.

Und man muss auch sehen, dass sich die Anzahl der Fahrzeuge vervielfacht 
hat und weniger "Auslaufzone" vorhanden ist. Änderungen würden dann 
vielleicht eher auf mehr Rücksichtnahme und eventuell geringere 
Geschwindigkeiten abzielen müssen.

Chris D.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jens Martin schrieb:
> Aber die bösen bösen Radfahrer beschimpfen.

Du vergisst, dass die initiale Beschwerde von einem Radfahrer kam.

> Ein jeder Kehre vor seiner
> eigenen Tür, ich hab übrigens fast 10 Punkte in der fast dänischen
> Hafenstadt da oben liegen, nehme mich da nicht aus.

Ich übrigens nicht.  Ich weiß gar nicht, vermutlich hatte ich mal
welche, denn bei meinem einzigen schwerwiegenden Unfall habe ich
beim Linksabbiegen (mit dem Auto) in einen Parkplatz das Auto im
Gegenverkehr übersehen.  Das schlimmste dabei war, dass der Beifahrer
im gegnerischen Fahrzeug der Überzeugung gewesen war, sich nicht
anschnallen zu müssen, der Rest war (bis auf den Totalschaden beider
ohnehin schon relativ alter Fahrzeuge) alles glimpflich.

Die Punkte dürften aber längst weg sein, das war vor 13 Jahren.

> Als Radfahrer gesetzestreu zu sein ist schlichter Selbstmord. Allein das
> Szenario innerorts zweispurig nach links zu wechseln um in eben jene
> Richtung abzubiegen überlebt man max. 2-3 mal.

Daran merkt man, dass du nicht/wenig Rad fährst.

Das funktioniert nur dann nicht, wenn man gleichzeitig noch einen von
der Fahrbahn abgesetzten Radweg verlassen muss, auf denen einen die
Verkehrsbehörde meint, "sicherheitshalber" verbannen zu müssen.  Dann
müsste man nämlich quer zur Fahrtrichtung fahren, während man sich
ansonsten einfach mit der Bewegungsrichtung des Fahrzeugstroms
absetzt.

Auf den Rückspiegel möchte ich allerdings dabei nicht mehr verzichten
müssen.

von Thilo M. (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Was genau würdest Du denn ändern?

Als erstes würde in innerorts den Schilderwald radikal ausdünnen und 
Ampeln entfernen.

Wenn man keine sauber abgegrenzten Vorschriften hat, auf die man pochen 
kann, dann wird man automatisch rücksichtsvoller und aufmerksamer fahren 
müssen.
In Holland gibt es hierzu schon Feldversuche, die sehr erfolgreich sind.

Außerorts auf Landstraßen eine Mindestgeschwindigkeit einführen, wenn 
Geschwindigkeitsdifferenzen zu Gefahresituationen führen können.
Dann aber eine dritte Fahrspur für die Langsamen (Radler, Trecker, 
langsame LKW) einplanen, so wie's oft an Steigungen für LKWs ist.

Bei unserem heutigen Verkehrsaufkommen ist ein ständiges Unterbrechen 
des Verkehrsflusses sicher nicht da richtige Mittel, schon was 
Spritverbrauch und Abgasemission angeht.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Thilo M. schrieb:
> Dann aber eine dritte Fahrspur für die Langsamen (Radler, Trecker,
> langsame LKW) einplanen, so wie's oft an Steigungen für LKWs ist.

Das wird oft aus Platzgründen nicht gehen, und da, wo's geht, wird
es aus Geldgründen nicht gehen. :(

Was oft und gern übersehen wird: 100 km/h auf einer Landstraße ist
eigentlich nur dann eine angepasste Geschwindigkeit, wenn die Straße
groß, breit und übersichtlich ist.  Selbst manche Bundesstraße fällt
da nicht darunter, und auf kleineren Landstraßen kann man unter
Beachtung der übrigen Gebote der StVO eigentlich nicht gefahrlos
schneller als 80 km/h fahren.  Von dieser Geschwindigkeit aus fällt
es aber auch leichter, für den einzelnen Fahrradfahrer, den man
überholen will, so rechtzeitig die Geschwindigkeit zu reduzieren
(geht meist ohne zu bremsen), dass der Gegenverkehr vorher vorbei ist
und man Platz zum Überholen hat.

Von mir aus könnte man die allgemeine Höchstgeschwindigkeit auf
80 km/h herabsetzen und dann die paar Straßen, die es wirklich
hergeben, mit "100"-Zeichen ausschildern.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Thilo M. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Was genau würdest Du denn ändern?
>
> Als erstes würde in innerorts den Schilderwald radikal ausdünnen und
> Ampeln entfernen.
>
> Wenn man keine sauber abgegrenzten Vorschriften hat, auf die man pochen
> kann, dann wird man automatisch rücksichtsvoller und aufmerksamer fahren
> müssen.
> In Holland gibt es hierzu schon Feldversuche, die sehr erfolgreich sind.

Ja, das wäre wohl eine gute Idee, wobei dazu aber keine Gesetzänderung 
nötig ist.

Positiv finde ich, dass mittlerweile immer mehr Ampelschaltungen durch 
(preiswerte) Kreisel ersetzt werden. Mit der Zeit werden sich auch 
diejenigen daran gewöhnen, die meinen, der Kreisel müsse zuerst komplett 
frei sein, bevor sie einfahren ;-)

> Außerorts auf Landstraßen eine Mindestgeschwindigkeit einführen, wenn
> Geschwindigkeitsdifferenzen zu Gefahresituationen führen können.
> Dann aber eine dritte Fahrspur für die Langsamen (Radler, Trecker,
> langsame LKW) einplanen, so wie's oft an Steigungen für LKWs ist.

Ich weiss nicht. Wir haben ja schon massive Probleme, die bestehenden 
Fahrbahnen instantzuhalten. Wenn dann noch zusätzliche gebaut werden 
sollen ...

> Bei unserem heutigen Verkehrsaufkommen ist ein ständiges Unterbrechen
> des Verkehrsflusses sicher nicht da richtige Mittel, schon was
> Spritverbrauch und Abgasemission angeht.

Das sicherlich.
Aber der immer mehr zunehmende Verkehr dürfte dem vermutlich einen 
Strich durch die Rechnung machen.

Auf jeden Fall bin ich aber dafür, selbstverständlich auch ausländische 
Fahrer finanziell an den Kosten zu beteiligen (Vignette oder wie auch 
immer).

Chris D.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Chris D. schrieb:
> Meiner Erfahrung (sowohl per Fahrrad als Motorroller) nach fährt man
> deutlich sicherer, wenn man sich nicht ganz nach rechts quetschen lässt.
> ich halte immer etwa einen Meter zum Rand der Asphaltdecke (bzw.
> Bordstein) ein - denn im Ernstfall ist das meine Lebensversicherung.

Es empfiehlt sich, etwa da zu fahren, wo bei Autos die rechten Räder 
entlangrollen. Damit hat man ausreichend Abstand zu parkenden Autos, daß 
man nicht sofort mit sich öffnenden Türen kollidiert und daß auch 
zwischen den Autos auf die Straße latschende Fußgänger nicht unmittelbar 
vor einem stehen.

Auf jeden Fall fährt man nie auf oder gar rechts von der rechten 
Fahrbahnmarkierung.

Wenn man meint, auf Autobahnen radfahren zu müssen, sieht das anders 
aus, aber ich rede hier über Verkehr in geschlossenen Ortschaften.
Bei allen Radfahrer ./. Autofahrer-Diskussionen werden gerne die 
grundlegend unterschiedlichen Situationen außer- und innerorts 
durcheinandergewürfelt; ich finde es sehr wichtig, anzugeben, worauf man 
sich gerade bezieht.

von Uhu U. (uhu)


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Thilo M. schrieb:
> Das trifft den Kern des Problems mit den Gesetzen.
> Diese sind noch aus Zeiten, in denen ein Auto max. 80km/h fuhr und seehr
> wenige davon unterwegs waren.

Und warum werden die dann alle Nasen lang an irgendwas angepaßt? Hat da 
der Gesetzgeber gerade mal wieder einen Betriebsausflug in ein 
Technikmuseum gemacht und meint dann, daß das so dufte war, daß er jetzt 
im Gesetz einen Gedenkstein für das tolle Erlebnis setzen muß?

von Jens M. (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Glücklicherweise ist hier in der Eifel der Verkehr überschaubar und
> diejenigen, die unvernünftig fahren, sortieren sich hier sehr schnell
> selbst aus ...

NA dann versuch das mal hier in Hamburg. Vernunft im Strassenverkehr 
wird hier anders definiert ;-).

Jörg Wunsch schrieb:
> Daran merkt man, dass du nicht/wenig Rad fährst.

täglich, aber in einer Großstadt


> Das funktioniert nur dann nicht, wenn man gleichzeitig noch einen von
> der Fahrbahn abgesetzten Radweg verlassen muss, auf denen einen die
> Verkehrsbehörde meint, "sicherheitshalber" verbannen zu müssen.

komm mal vorbei, ich schau dir gern bei den "Versuchen" zu. Auch bei 
deiner Slalomfahrt über zugeparkte Radwege.

Thilo M. schrieb:
> man KANN auf seine Vorfahrt als Radler bestehen, ja.
> Ob das ratsam ist, ist eine andere Sache.

Würde mir nicht im Traum einfallen, Thema ist aber rechtliche Lage

> Und angepasste Geschwindigkeit ist auch nicht gegeben, wenn auf der
> Landstraße 100 gefahren werden darf und der Radler max. 30 kann. Soll
> das Auto dann auf 30 'runterbremsen und wieder beschleunigen?

Ja, was denn sonst? Bei einem Trecker mußt du das genau so machen. Den 
kannst du auch nicht vorschreiben 100 zu fahren weil es ja max. erlaubt 
ist.


> Aus diesem Grund gibt es auf der Autobahn eine Mindestgeschwindigkeit,
> sonst wäre es dort auch zu gefährlich und es es gäbe endlose Staus.

Aus diesem Grund dürfen Trecker und Fahrräder auch nicht auf Autobahnen. 
Das sind Fernverkehrsverbindungen für KFZ. Kreuzungsfrei und immer min. 
zweispurig. Aber da wo sich unterschiedliche Verkehrsteilnehmer den 
Platz teilen muss man sich einigen. Viele Autofahrer sehen das aber 
nicht so (ebenso viele Radfahrer auf Gehwegen). Das gequatsche über die 
Gesetzeslage führt da aber nicht weiter, Sie ist worst case und kann 
nicht an die vielen Situationen angepasst werden.

>
> Wie gesagt, Gesetze anpassen!
Freie Fahrt für freie Bürger oder Stärkung der ökologisch unbedenklich 
Verkehrsmittel?

von Jens M. (Gast)


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Jens Martin schrieb:
>> Wie gesagt, Gesetze anpassen!

Apropos Gesetze. Es sollte meiner Meinung nach ein Gesetz geben das 
Frauen die sich aus Konsumtempeln mit mehr als 50m² Verkaufsfläche in 
ein Fahrzeug setzen erst mal 15 min Abklingzeit einhalten müssen.

Das was die in ihrem Kaufrausch bei verlassen der Parkflächen und queren 
der Radwege so bringen schaffen nicht mal vollgekiffte Freaks morgens um 
drei.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jens Martin schrieb:
> Auch bei
> deiner Slalomfahrt über zugeparkte Radwege.

Zugeparkte Radwege sind unbenutzbar.  Also ab auf die Fahrbahn.

von Jens M. (Gast)


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Jörg Wunsch schrieb:
> Jens Martin schrieb:
>> Auch bei
>> deiner Slalomfahrt über zugeparkte Radwege.
>
> Zugeparkte Radwege sind unbenutzbar.  Also ab auf die Fahrbahn.

Das mach mal in einer Großstadt, viel Spaß.

Hier gelten andere Regeln. Wenn du in einer Einbahnstraße einem 
Streifenwagen entgegenkommst haben die Polizisten irgendwas unglaublich 
wichtiges an der Häuserwand auf der anderen Seite zu observieren und 
Radfahrer auf Gehwegen ist der Normalzustand. Nur Querulanten und 
Rennradfahrer "Nutzen" die Straße zu ihren jeweiligen Zwecken. Der 
einzige Punkt an dem du in Hamburg in der Regel wg. Benutzung der 
Gehwege einen Zettel bekommst ist der Alsterpark Sonntags wenn die 
Spacken ihre Sonnenbrillen spazierentragen. Sonst hast du deine Ruhe, 
wie du die Autofahrer in Ruhe lässt mit deinen gesetzeskonformen Ideen 
von 1m Seitenabstand und nochmal 50 cm zum Fahrbahnrand.  Den gibt's 
hier max. als Mindestabstand nach hinten bei betätigen der Licht- und 
Schallsignaleinrichtungen des Fahrzeuges ;-).

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jens Martin schrieb:
> Das mach mal in einer Großstadt, viel Spaß.

Wenn du DD als Großstadt akzeptierst, dann mach' ich das hier, ja. ;-)

Allerdings fahre ich nicht immer die Straßen mit dem Fahrrad, die ich
auch mit dem Auto benutzen würde.  Für Fahrradtempo sind beispiels-
weise Stadtviertel mit vielen gleichberechtigten Straßen kein Problem,
während ich mit dem Auto nur als Anlieger da durch fahren würde.

von Michael K. (charles_b)


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Jörg Wunsch schrieb:

> Zugeparkte Radwege sind unbenutzbar.  Also ab auf die Fahrbahn.

Es wäre schon hilfreich, wenn sich die Herrn in Grün um entsprechende 
Strafzettel kümmern würden. Dann wäre der Park-Spuk bald vorbei.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Jens Martin schrieb:
>> Zugeparkte Radwege sind unbenutzbar.  Also ab auf die Fahrbahn.
>
> Das mach mal in einer Großstadt, viel Spaß.

Wo ist das Problem?

Einerseits sind auch nicht zugeparkte Radwege nicht zwingend* zu 
benutzen, andererseits kann man in einer Großstadt vollkommen problemlos 
auf der Straße fahren, wenn man nicht gerade mit Fußgängertempo 
daherrollert und sichtbar ängstlich sich an parkende Autos schmiegt und 
jeden leeren Parkplatz mitnimmt.

Außer auf einigen wirklich sehr fetten Hauptverkehrsstraßen gibt es 
wirklich überhaupt keinen Grund dafür, nicht dort zu fahren, wo man als 
Radfahrer genauso hingehört wie als Motorrad-, Auto- oder LKW-Fahrer: 
Auf der Straße.

(Ich rede hier von Berlin, das auch als Großstadt durchgehen müsste)


*) Sogenannte "Radwege" müssen nur dann benutzt werden, wenn sie durch 
Zeichen 237 o.ä. als benutzungspflichtig gekennzeichnet sind und ihr 
Gebrauch zumutbar ist (sie also nicht zugeparkt, durch Baustellenaushub 
oder sehr schlechten Erhaltungszustand nicht benutzbar sind).
Obendrein darf ein sogenannter "Radweg" nur dann als benutzungspflichtig 
gekennzeichnet werden, wenn an der betreffenden Stelle ein die Straße 
nutzender Fahrradfahrer einer außerordentlichen Gefährdung ausgesetzt 
wäre und obendrein der sogenannte "Radweg" den baulichen 
Ausführuhrungsvorschriften (Breite, Lichtraumprofil etc.) entspricht.
Damit sind gut 90% aller als benutzungspflichtig gekennzeichneten 
sogenannten "Radwege" illegal und können mit entsprechenden Einsprüchen 
bei den zuständigen Behörden angezeigt werden.

In Berlin funktioniert das ganz gut, etliche illegale 
Benutzungspflichten wurden bereits aufgehoben.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Michael K-punkt schrieb:
> Es wäre schon hilfreich, wenn sich die Herrn in Grün um entsprechende
> Strafzettel kümmern würden. Dann wäre der Park-Spuk bald vorbei.

Tja, da fängt's ja in diesem Lande mit der Gewaltenteilung an ...
Da wir die Herren in Grün immer mehr einsparen (das Ländle hier
will gerade ein weiteres Viertel dieser Leute wegrationalisieren),
verweisen diese (leider zu Recht) auf das Ordnungsamt, das ab dem
Moment wohl zuständig ist, da die Kiste nicht mehr rollt.

https://www.vcd.org/shop/katalog/details.php?x=1&artikelnummer=4101&rubrik=13

von Uhu U. (uhu)


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Die ham doch wohl nur noch Gummiabrieb in der Birne:
http://www.spiegel.tv/filme/ghost-riders-tempo-junkies/

von j. c. (jesuschristus)


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So ihr StVO-Nazis, bin grade mit zwei Einkaufstüten am Lenker bei Rot 
über die Ampel getuckert. Fühl mich noch gut.

von Uhu U. (uhu)


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j. c. schrieb:
> Fühl mich noch gut.

Nicht mehr lange. Du darfst zwar auf dem Wasser laufen, aber sowas geht 
nicht.

von Icke ®. (49636b65)


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Ans Kreuz mit ihm!! Vorher geißeln!!

von Tilo (Gast)


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Ich würde eher sagen, auf die Kreuzung mit ihm.

von Icke ®. (49636b65)


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Egal, Hauptsache KREUZigen...

von Christian R. (supachris)


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Vielleicht wird der Darwin-Award mal stellvertretend an alle Radler, die 
bei Rot fahren, verliehen. Passen würde es. ;)

von j. c. (jesuschristus)


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>Ans Kreuz mit ihm

Er hat Jehova gesagt!

von Alexander H. (ill_son)


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Moin,

ich hab mal wieder was zu sagen zum Thema Rotfahrer und andere 
Ignoranten. Heute auf dem Weg zur Arbeit Gas gegeben, um die Grünphase 
noch zu erwischen, wohlgemerkt mit dem Rad, als so ein dämlicher 
Transporterfahrer an einer großen Kreuzung, an der er nur abbiegen darf 
ohne zu schauen einfach geradeaus rüberschießt und somit unerlaubt 
Fuß/Radweg kreuzt. Ich konnte gerade noch bremsen. Wenn ich noch etwas 
schneller gewesen wäre oder mir eine Sekunde früher überlegt hätte, aus 
dem  Haus zu gehen, würde ich jetzt wahrscheinlich nicht hier sitzen.

Grüße und schönes Wochenede...

von Tilo (Gast)


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Für solche Fälle habe ich die hier:
http://fahrrad.wikia.com/wiki/Airzound

Eine Klingel hört man im Auto nicht. Das Teil hat mir schon öfters 
geholfen.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Tilo Lutz schrieb:
> Eine Klingel hört man im Auto nicht.

Es ist schon interessant, warum der sogenannte "Gesetzgeber" hier alles, 
was man auch im Straßenverkehr hören kann, verbietet (einzig zugelassen 
ist die "helltönende Glocke", explizit verboten sind Radlaufglocken). Ob 
es dem "Gesetzgeber" daran gelegen ist, die Radfahrer, äh, auszudünnen?

Wenn Nebelhörner nur nicht so schwer wären ...

von Uhu U. (uhu)


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Tilo Lutz schrieb:
> Eine Klingel hört man im Auto nicht.

Vor allem, wenn der fahrende Affe seine Karre zum 
Druckkammerlautsprecher umfunktioniert hat...

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Du meinst die "Unz-Unz-Unz"-Fraktion? Da würde auch ein Nebelhorn nicht 
helfen.

von Tilo (Gast)


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Leider nicht nur dann. Ich merke selber als Autofahrer, dass ich eine 
Klingel von einem Rad bei geschlossenem Fenster und Radio in normaler 
Lautstärke nicht hören würde.

Ich fands mal witzig, wie im Fernsehen ein Radler mit Inear Kopfhörer, 
welche erlaubt sind, von der Seite von einem Polizisten angesprochen 
wurde. Da der Radler ihn nicht beachtet hat, wollte der Polizist ein 
Verwarngeld ausschreiben.
Hätte er die selbe Aktion mit sinem Kollegen im geschlossenen PKW 
gemacht, hätte dieser vermutlich nichteinmal auf Schreien reagiert :)

von Uhu U. (uhu)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Du meinst die "Unz-Unz-Unz"-Fraktion?

Bei mir heißt das "Umpf-umpf-umpf" - kling schon so dumpf, wie die Kerle 
im Kopp sind.

Nach einem halben Jahr brauchen die keine Krachanlage mehr, dann 
übernimmt der Tinnitus die Kontrolle...

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> einzig zugelassen
> ist die "helltönende Glocke"

Der Text da ist sowieso reichlich unsinnig.  Einerseits steht da
"*mindestens* eine helltönende Glocke", andererseits werden "andere
Einrichtungen" für unzulässig erklärt.  Was baut man dann bitteschön
an, wenn man mehr als "mindestens" haben möchte?  Eine dunkeltönende
Glocke? :-)  Aber auch die wäre wohl eine "andere Einrichtung" ...

von Uhu U. (uhu)


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Mich würde nicht wundern, wenn in diesem Außenposten des Vatikanstaates, 
gennant "Bundesrepublik Deutschland", auch eine Kirchenglocke am Lenker 
zulässig wäre...

von Tilo (Gast)


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Klar ist die zugelassen, sie muss nur hell tönen.
Von einer Gewichtsbegrenzung hab ich noch nie was gelesen.

von Michael K. (charles_b)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:

> Es ist schon interessant, warum der sogenannte "Gesetzgeber" hier alles,
> was man auch im Straßenverkehr hören kann, verbietet

Womöglich darf man nicht mal aufs Rad steigen wenn man Bohnensuppe 
gegessen hat...

von Christian R. (supachris)


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Michael K-punkt schrieb:

> Womöglich darf man nicht mal aufs Rad steigen wenn man Bohnensuppe
> gegessen hat...

Nur mit Duftbaum am Hintern. Die Eulenspiegel Leser werden wissen, wie 
das aussieht ;)


Übrigens: http://www.polizei.sachsen.de/pd_dresden/6243.htm Fast ganz 
unten. Fahrradgruppe verstärkt im Einsatz. Vielleicht hilfts ja ein paar 
Tage.

von Frank P. (mauz)


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Jörg Wunsch schrieb:
> Der Text da ist sowieso reichlich unsinnig.  Einerseits steht da
> "*mindestens* eine helltönende Glocke", andererseits werden "andere
> Einrichtungen" für unzulässig erklärt.  Was baut man dann bitteschön
> an, wenn man mehr als "mindestens" haben möchte?…

Zwei hell tönende Glocken?

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