Hallo, Ich fahre selbst ein Mountain-Bike. Als Großstädter (Berlin) sehe ich sehr häufig, daß andere Radfahrer die rote Ampel ignorieren. Sie fahren einfach über die Kreuzung oder über den Fußgängerweg weiter. Als ich vor ein paar Tagen zum Joggen im Park die Straßenseite wechselte, wartete ich, bis die Ampel grünes Licht gab. Die Autofahrer rechts hielten an - für sie war Rot. Ebenfalls von Rechts kamen zwei Radfahrer - eine junge Blondine mit 28er Damenfahrrad und 30 Meter weiter hinten ein dunkelhaariger junger Mann auf einem Tourenrad. Beide bremsten nicht ab und so musste ich, obwohl ich Grün hatte, auf der Fahrbahnmitte anhalten, um nicht mit der Radfahrerin zusammenzuprallen. Beide Radfahrer fuhren schnell. Das nervt mich - als Fußgänger (Jogger) wird man wohl nicht für voll genommen... Ich habe mir jetzt eine Mikro-Videokamera gekauft, die man am Stirnband oder Handgelenk tragen kann (Radio Atzert), um diese Situationen festzuhalten. Für Zeugen - 16. 9. 11, 19.15 Uhr abends, Danziger Straße Ecke Cothenius-Straße. Gruß Thomas
Tja, von diesen anachristischen A-Löchern gibts hier in Dresden auch tausende. Das schlimmste ist, dass die dann noch lautstark die Autofahrer und Fußgänger beschimpfen, die rechtmäßig bei grün unterwegs sind. Mir ist so ein Affe mal aufs Hinterrad gefahren, weil ich mit dem Rad an einer roten Ampel gehalten hab. Viele sind ja so dreist und fahren gleich diagonal über die Kreuzung, egal welche Farbe die Ampel hat. Ich finde, da müsste die Polizei mal härter durchgreifen. Die Spinner, die auf der falschen Seite auf dem Radweg fahren werden jetzt hier immer mal zur Kasse gebeten. Hab die Polizei schon öfters an der Albertbrücke gesehen in letzter Zeit. Anscheinend muss die Strafe aber höher sein, da gibts immer noch mehr als genug, die noch nie was von Rechtsverkehr gehört haben.
>Ich habe mir jetzt eine Mikro-Videokamera gekauft, Ich glaube, das bringt nix. Außer das du deine Zeit und Nerven strapazierst. Sinnvoller wäre wahrscheinlich gewesen: > ...so musste ich, obwohl ich Grün hatte, auf der Fahrbahnmitte anhalten, >um nicht mit der Radfahrerin zusammenzuprallen Du hättest vielleicht so tun sollen, als ob du in sie hineinrennst, damit sie kurzfristig ausweichen muss. Evtl. wäre sie gestürzt oder hätte zumindest angehalten. Nachdem ihr beim Rumschreien die Luft ausgegangen ist, kannst du sie auf ihr rot/dein grün hinweisen und weitergehen.
Matthias Lipinsky schrieb: > Evtl. wäre sie gestürzt Genau das ist das Problem. Wie oft musste man als Pkw-Fahrer schon scharf bremsen, bloß weil Fußgänger oder Radfahrer sich (offensichtlich bewusst!) nicht an die Verkehrsregeln gehalten haben und wie gerne hätte man mal nicht gebremst bzw. erst sehr spät, so dass sie "Angst" bekommen. Bloß das Verletzungsrisiko der "weichen Verkehrsteilnehmer" (diejenigen ohne Blechkleid) ist mir zu groß, so dass ich doch immer lieber bremse um sie nicht zu "plötzlichen" (=unkontrollierbaren) Reaktionen zu "zwingen". Da muss man wohl zähneknirschend im Sinne der anderen handeln - Oder man ist überzeugter Darwinist und verzeiht den anderen ihre Fehler nicht... muss dann aber auch mit den eventuell auftretenden Konsequenzen klarkommen.
Also in München klappt das Fahren über rote Ampeln problemlos für beide Seiten. Ich bin die letzten 6 Jahre - mit Ausnahme 2011 - über 70000km in München und dem Umland unterwegs gewesen. Innenstadt, Ring, Wohngebiete, usw... Mit dem Rad so grob jeden zweiten/dritten Tag einen unteren 2-stelligen km-Betrag. Also, natürlich gibts den ein oder anderen Jungspund oder klapprigen Opa, für den man mal bremsen oder stehenbleiben muss - aber das sind Einzelfälle. Und manchmal bekam man sogar noch eine Entschuldigung nachgerufen oder in Geste nachgereicht. Wenn ich mit dem Rad an ein rote Ampel komme, wird verlangsamt, Situation abgeschätzt und dann eben angepasst gefahren. Ich könnte auch nicht sagen, dass das hier nicht gängige Praxis ist. Dass ein Radler durch eine Gruppe Pedestrier auf einem Überweg fährt und sie dabei behindert, hab ich noch keine 5 Mal erlebt. Dass sich ein Pedestrier den Stock rückwärtig einführt und sich eine Kamera umschnallt, allerdings genauso wenig... Du meine Güte, was ist denn bei dir verkehrt gelaufen? Uhu Uhuhu schrieb: > Das größte Schwein im ganzen Land... ...ist der, der aus Bequemlichkeit anderen auf der Tasche liegt.
Christian R. schrieb: > Ich finde, da müsste die Polizei mal härter durchgreifen. Nun ja, die brauchen ihr gesamtes Personal zum Blitzen und Parkzettel verteilen. Also für Überwachungsmaßnahmen, die sich wirtschaftlich rechnen.
Matthias Lipinsky schrieb: > Du hättest vielleicht so tun sollen, als ob du in sie hineinrennst, > damit sie kurzfristig ausweichen muss. Evtl. wäre sie gestürzt (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. (2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird. http://dejure.org/gesetze/StVO/1.html Ein fehlerhaftes Verhalten anderer rechtfertigt weder das vorsätzlich gefährden oder behindern noch sonstige erzieherische Maßnahmen. Falls wirklich was passiert ist man dann nämlich ganz schnell selbst dran! Also lieber etwas locker bleiben und mal selber Vorbild sein und gelassen darauf reagieren und sich selbst an die Regeln halten. Icke ®. schrieb: > gesamtes Personal zum Blitzen und > Parkzettel verteilen Da sich der TE ja immer an alle Regeln hält wird ihn das ja nicht tangieren es trifft dann ja die richtigen und die Radfahrer kriegen auch ihr Fett weg ;) Sooo günstig ist per Rad über rote Ampel übrigens nicht, aber jeder wie er meint: http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=2462
Vorgestern habe ich eine Viertelstunde auf der Autobahn bis zur Ausfahrt gestaut. Es wurde einspurig wegen Baustelle und so. Binnen dieser Viertelstunde sind bestimmt 50 Autos den letzten Kilometer bis zur Abfahrt rechts auf der Standspur vorbeigefahren. Es hat mich ja auch gejuckt. Das letzte Stück war gut einsehbar, man gefährdet bei langsamer Vorbeifahrt niemanden und es lag auch kein Pannenwagen da herum, zu dem man womöglich die Zufahrt versperren könnte. Habs dann doch gelassen. 10 Meter vor der Abfahrt hockte dann ein Polizist im Grünen mit der Videokamera... Als Mopedfahrer bin ich allerdings generell eher für die gelassene Tour. Wenn sich hier im Ort zwei Streifenbeamte eine wahnwitzige Verfolgungsjagd liefern mit einem Mofa, dass 35 statt erlaubter 25 läuft, und dann aber volles Protokoll abziehen, ist das doch arg lächerlich. Vorallem, wenn besagte Beamte es nicht auf die Reihe kriegen, hier morgens für den Schulbus die Kreuzung freizuräumen, damit der nicht stecken bleibt. Aber da müsste man sich ja mit den Leuten drangeben, nachher sind noch Zeugen dabei, owei owei.
Wenn die Radfahrer auch Kennzeichen hätten würde es vermutlich etwas gesitteter zugehen. Andererseits kann man denen keinen Lappen (höchstends den für die Wohlstandsmühle) abnehmen und nur das hätte einen erzieherischen Effekt.
Michael S. schrieb: > Wenn die Radfahrer auch Kennzeichen hätten würde es vermutlich > etwas gesitteter zugehen. > Andererseits kann man denen keinen Lappen (höchstends den für die > Wohlstandsmühle) abnehmen und nur das hätte einen erzieherischen Effekt. M.W.n. kann man das sehr wohl. Vergehen beim Radfahren können mit Punkten in Flensburg geahndet werden.
Michael S. schrieb: > nur das hätte einen erzieherischen Effekt. Auch die "Radfahrerlaubnis" kann entzogen werden: >> Das Oberverwaltungsgericht hat klargestellt, dass die >> Fahrerlaubnisbehörde grundsätzlich berechtigt ist, ein >> medizinisch-psychologisches Gutachten zur Führung von >> fahrerlaubnisfreien Fahrzeugen anzuordnen. http://www.tuebinger-wochenblatt.de/tue/page/detail.php/2400732 Und mal eben 100+ € für etwas schneller über die Ampel finde ich jetzt auch nicht so ein Schnäppchen (zumal dabei noch gebühren dazukommen) als das es nicht auch für Radfahrer empfindlich werden könnte. Sven P. schrieb: > Vergehen beim Radfahren können mit > Punkten in Flensburg geahndet werden Werden Sie, siehe mein vorheriger Link. >> Radfahrer, [...] müssen wie bei allen Bußgeldern ab 40 Euro >> mit einem Punkt in Flensburg rechnen
Icke ®. schrieb: >> Ich finde, da müsste die Polizei mal härter durchgreifen. > > Nun ja, die brauchen ihr gesamtes Personal zum Blitzen und Parkzettel > verteilen. Also für Überwachungsmaßnahmen, die sich wirtschaftlich > rechnen. Das macht hier das Ordnungsamt, denn die sind für den ruhenden Verkehr zuständig und werden für´s Blitzen beauftragt. DIe Polizei muss ja die ganzen Dynamo-Primaten und ihre schlagkräftigen Gäste-"Fans" bändigen, da haben die hier genug zu tun. Außerdem muss ja die Synagoge auch Tag und Nacht bewacht werden. Ich find ja schon gut, dass die mal zur Kasse beten für die falsche Richtung, das ist stellenweise beim Abbiegen echt gefährlich, wenn die Radler aus der falschen Richtung angeschossen kommen....
Als ich klein war, verbot sich das Rot-Fahren von ganz alleine. Es war nämlich zu erwarten, dass ein Erwachsener kam und einem eine schmierte verbunden mit dem Satz "Das machst du Bengel nicht noch einmal..." Heute ist es so, dass DIESE Leute als alte Herrschaften bei Rot drüberdudeln oder sogar auf dem Gehsteig die Fußgänger gefährden. Auch ohne den Satz "Früher war alles besser." ist es doch so, dass diese Rot-Radfahrer nichts anderes verkörpern als den Individualegoismus der heutigen Zeit. Der Banker zockt mit fremdem Geld zu SEINEM Vorteil, die FDP macht Stimmung gegen Griechenland mit der Begründung, dass IHRE Zustimmungsquoten steigen. Jeder denkt nur noch an das eigene Vorankommen. Dass ein Straßenverkehr eine Situation ist, die darauf aufbaut, dass es einfache und für jeden erkennbare Regeln gibt, wird völlig ignoriert, weil die doofen anderen ja schon aufpassen, dass den Regel-Übertretern nichts passiert. Doch wie sieht es eigentlich aus, wenn mal ein Radler erwischt wird und ernsthafte Schäden wie z. B. Lähmung davonträgt? Da wird der Rechtsanwalt natürlich Schmerzensgeld verlangen. Doch auch wenn sich heraussstellt, dass der Autofahrer nicht Schuld ist, wird die Belastung für den Fahrer, dass durch einen Unfall mit ihm jetzt ein Mensch im Rollstuhl sitzt, nicht von ihm weichen. Wo bleibt denn da dann die Verantwortung? Man gefährdet nicht nur sich, sondern fordert das Schicksal auch für die anderen heraus. Nebenbei: Mir ist unklar, warum gerade angesichts klammer öffentlicher Kassen keine intensivere Verkehrsüberwachung stattfindet. Der Stundenumsatz bei uns vorne an der Kreuzung dürfte schätzungsweise bei mindestens 500 Euro liegen, da fast jeder bei Rot über die Ampel läuft oder radelt. Warum halten sich eigentlich die Autofahrer noch so kleingeistig an rote Ampeln?
Christian R. schrieb: > Ich find ja schon gut, dass die mal zur Kasse beten für die falsche > Richtung, das ist stellenweise beim Abbiegen echt gefährlich, wenn die > Radler aus der falschen Richtung angeschossen kommen.... Und was wollen wir mit Autofahrern machen, die einen Radfahrer anhupen/-blinken, oder gar durch straßeversperren nötigen, anzuhalten, weil er erlaubterweise eine dafür freigegebene Einbahnstraße gegen den Strich fährt und der Blechdödel das betreffende Verkehrszeichen nicht zur Kenntnis nimmt?
Michael K-punkt schrieb: > Warum halten sich eigentlich die Autofahrer noch so kleingeistig an rote > Ampeln? Weil ein Auto wesentlich unflexibler ist und die Folgen schwerer abschätzbar sind. Du bist kein Radfahrer, richtig? Wie viele behindern dich denn wirklich? Mich erinnert das an deine komplett verquere Auffassung, dass dich Nachbarn mit ihren wlans belästigen. Beitrag "WLAN - "gefällt mir nicht"-Button"
Der ewige Kampf zwischen Autofahrern, Radfahrern und Fussgängern... Ich fahre hier in Wien prinzipiell nur mehr am Gehsteig. Viele Autofahrer denken wohl da sie größer und schwerer sind gilt die StVO nicht gegenüber Fahrradfahrern. Es wird Vorrang genommen, Mindestabstand (seitlich; hinten selten) nicht eingehalten, in Kreuzungen rechts und links überholt, Fahrradspuren in Einbahnen überfahren (kann man da nicht _davor_* stehenbleiben?), oft auch überholt trotzdem man Handzeichen gegeben hat und schon ganz links fährt, usw. Es kommt quasi bei jeder Fahrt zu Situationen die in Unfällen enden würden wäre ich nicht schon auf die unzähligen Fehler der Autofahrer eingestellt. Manche Fussgänger meckern zwar wenn man auf ihrem Revier fährt aber meist stört das niemanden wenn man langsam genug unterwegs ist. Aber über rote Ampeln zu fahren ist einfach nur dämlich. Das beste ist man läuft so einem Fahrradfahrer mal rein. Ich wette der macht das dann nie wieder. edit * Mit davor meinte ich vor dem Hindernis welches es notwendig macht die Fahrradspur zu überfahren.
Ronald S. schrieb: > Ich fahre hier in Wien prinzipiell nur mehr am Gehsteig. Viele > Autofahrer denken wohl da sie größer und schwerer sind gilt die StVO > nicht gegenüber Fahrradfahrern. So schlimm ist es hier wirklich nicht. Die geben einem sogar freiwillig immer häufiger dort die Vorfahrt, wo man keine hat. Ganz grotesk wirds dann, wenn man schon steht, und dann rübergewunken wird, denn das bringt keinem was.
Mike Hammer schrieb: > Uhu Uhuhu schrieb: >> Das größte Schwein im ganzen Land... > ...ist der, der aus Bequemlichkeit anderen auf der Tasche liegt. Wenn man Lotto spielt, aber zu dämlich ist, 6 richtige anzukreuzen, dann muß man eben für die schlaueren zahlen...
Uhu Uhuhu schrieb: > So schlimm ist es hier wirklich nicht. Die geben einem sogar freiwillig > immer häufiger dort die Vorfahrt, wo man keine hat. Mach ich auch. Sollen die Fahrad-Anarchos doch lieber bei rot fahren, als mir ins Auto. Denn als Autofahrer ist man beim Unfall immer der Dumme, egal, ob da für den Fahrradfahrer tiefstes dunkelrot war. Selbstjustiz ist hier nicht angebracht. Aber ich bin dafür, dass denen die gleichen Strafen drohen wie dem Autofahrer, der Rot missachtet.
An jede Kreuzung gehört ein Hilfsverkehrspolizist, es gibt doch genug Arbeitslose...
Christian R. schrieb: > Mach ich auch. Sollen die Fahrad-Anarchos doch lieber bei rot fahren, > als mir ins Auto. Ich hatte mich auf rechts-vor-links-Kreuzungen bezogen. Wenn Autofahrer an Ampeln Radfahrern absichtlich das Vorrecht überlassen, obwohl die rot haben, dann deutet das eher auf ortsunkundige Autofahrer. Es gibt ja genug Ampeln, bei denen gleichzeitig in einer Richtung die Fahrspur und der Fußgängerübergang grün haben.
Christian R. schrieb: > Denn als Autofahrer ist man beim Unfall immer der > Dumme, egal, ob da für den Fahrradfahrer tiefstes dunkelrot war. In Anbetracht der sehr unterschiedlichen Folgen für Leib und Leben würde ich das doch ernsthaft bezweifeln. Oder bist du als Autofahrer der Dumme, wenn du einen Radfahrer endgültig erlegt hast und dafür Miese einfährst, obwohl du dich im Recht fühlst?
Um das Spiel mal umzudrehen: Ich beobachte bei Autofahrern sehr oft ein "energiesparendes" Blinken. Mit der Rechtsdrehung des Lenkers einschalten und mit der Rückdrehung wieder aus (falls nötig). Besonders markant ist das bei einem Kreisverkehr mit Radspur drumrum. Vielen Autofahrern leuchtet nicht ein, dass man da überhaupt blinken muss, zumal es zeitlich sowieso eng zugeht, denn anders als bei normalen Abzweigungen kann man das nicht schon 100m vorher machen. Also lassen sie es gleich ganz. Und jene, die es doch tun, schalten den Blinker oft erst ein, wenn sie mit der Nase schon fast den ersten Radfahrer erwischt haben. Der allerdings kann nur am Blinker erkennen, ob er eine Chance hat. Es ist nicht überall möglich, zu warten bis der Kreisel leer ist.
A. K. schrieb: > Vielen Autofahrern leuchtet nicht ein, dass man da überhaupt blinken muss Ich schätze, von einleuchten kann da nicht im Entfernten gesprochen werden. Da leuchtet schlicht garnix und entsprechend wenig denken die Herrschaften dabei. Aber Fuß- und Radwege rund um Kreisverkehre sind häufig ein besonderer Gefahrenpunkt.
Beim Einfahren in ein Kreisverkehr muss man nicht blinken... nur beim rausfahren.
Basti Benassi schrieb: > Beim Einfahren in ein Kreisverkehr muss man nicht blinken... nur beim > rausfahren. Genau darum geht es doch. Zwar hat der Radler gegenüber dem ausfahrenden Auto Vorfahrt, aber da in einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen gepanzertem >1to Autofahrer und ungepanzertem <100kg Radler meistens der Radler der Dumme ist schaut man schon gern nach links, wie denn die Chancen stehen.
Basti Benassi schrieb: > Beim Einfahren in ein Kreisverkehr muss man nicht blinken... nur beim > rausfahren. Richtig. Aber gut die Hälfte blinkt beim ausfahren nicht und Ausfahrten, die von Fuß- und Radwegen gekreuzt werden, sind sehr gefährlich und von den unmotorisierten Verkehrsteilnehmern kaum einschätzbar, wenn starker Verkehr ist.
Vielleicht sollten die Radfahrer erst mal Verkehrsunterricht nehmen und den Nachweis erbringen sich korrekt zu verhalten. Wenn da nämlich ein Dödel zwischen ist der den Lappen (keinen) schafft, dann kann er auch die Verkehrsregeln nicht kennen. Ronald S. schrieb: > Aber über rote Ampeln zu fahren ist einfach nur dämlich. Das beste ist > man läuft so einem Fahrradfahrer mal rein. Ich wette der macht das dann > nie wieder. Im Gegenteil, weil ihn das satte Schmerzendgeld dann animiert. Christian R. schrieb: > Ich find ja schon gut, dass die mal zur Kasse beten für die falsche > Richtung, das ist stellenweise beim Abbiegen echt gefährlich, wenn die > Radler aus der falschen Richtung angeschossen kommen.... Selbst wenn die in der richtigen Richtung fahren, hat man als rechts abbiegender Autofahrer das Problem den Radler auf dem parallelem Radweg zu sehen, weil man sich da ganz schön verrenken muss und die mit einem Speed ankommen, nahe einem Geschoss in dem Aberglauben ich (also der Radler) bin im Recht und das hat mir keiner streitig zu machen. Besser wäre wenn sich Rechtsabbieger und Radler erst gar nicht in die Quere kämen, indem der Rechtsabbieger Vorrang vor dem Radler hätte, denn grün haben da beide, aber der Radler hätte den Vorteil der besseren lokalen Übersicht und müsse Abbieger gewähren lassen. Schließlich hat diese Unzulänglichkeit ja auch schon so manchem Radler das Leben gekostet. Günstiger wäre wenn man auf Radwegen das Linksfahrgebot hätte, denn wer einem entgegen kommt, den kann man in der Regel auch gut wahrnehmen.
Michael S. schrieb: > streitig zu machen. Besser wäre wenn sich Rechtsabbieger und Radler > erst gar nicht in die Quere kämen, indem der Rechtsabbieger Vorrang > vor dem Radler hätte Wobei der Radler dann bei manchen Kreiseln Zelt und Verpflegung mitbringen sollte. Weil er warten müsste, bis Kreisel mindestens halb leer ist. Nope, solange die Autos auf den Strassen weit dichter sind als die Räder kann das nur so funktionieren wie es derzeit ist. Oder man müsste den systemwidrigen Ansatz "Kreisel plus Bedarfsampel" wählen.
Michael S. schrieb: > Wenn da nämlich ein Dödel zwischen ist der den Lappen (keinen) > schafft, dann kann er auch die Verkehrsregeln nicht kennen. Also wenn ich den Scheiß sehe, den manche Radfahrer bringen, die einen Führerschein haben, dann sehe ich nur zwei Möglichkeiten: entweder vergessen sie die Verkehrsregeln ab dem Moment, wo sie ein Fahrrad nur anfassen, oder sie fahren ein Auto, das die Verkehrsregeln selbsttätig beachtet. Der Renner sind immer wieder - meistens Frauen -, die mitten auf dem Radweg fahren, aber die Spur nicht halten können und wenn man dann bimmelt, nicht etwa nach rechts, sondern nach links ausweichen. Oder Geisterfahrer auf dem Radweg - nichts gegen Fahrrad-Geisterfahrer, das mach ich zuweilen auch, wenn die Radwegführung gar zu weltfremd ist, allerdings unter Beachtung der absoluten Grundregeln, wie dem Rechtsfahrgebot -, die einträchtig nebeneinander fahrend den ganzen Radweg einnehmen und bei "Gegenverkehr" weicht der eine nach rechts, der andere nach links aus. So viel Scheiße kann man eigentlich gar nicht im Kopf haben, um so einen Blödsinn zu machen.
Bei mir heizen die Radfahrer fast grundsätzlich über den Bürgersteig, obwohl eine breite, nicht zugeparkte Fahrradspur vorhanden ist. Bei Rot oder Grün eben mal um die Häuserecke düsen ohne Rücksicht auf Verluste ist ebenfalls normal. Warte nur mal drauf, das sich dort 2 Radfahrer treffen, ohne vorher zu bremsen. Manche heizen bei roter Ampel auf der linken Seite direkt an der Polizeiwache vorbei.
Michael S. schrieb: Besser wäre wenn sich Rechtsabbieger und Radler > erst gar nicht in die Quere kämen, indem der Rechtsabbieger Vorrang > vor dem Radler hätte, denn grün haben da beide, aber der Radler > hätte den Vorteil der besseren lokalen Übersicht und müsse Abbieger > gewähren lassen. Du fährst selbst nur Auto oder? Radfahrer haben die gleichen Rechte wie Autofahrer. Es kostet als Radfahrer unwahrscheinlich viel Kraft, an jeder Kreuzung anzuhalten und neu anzufahren. Das nächste Problem ist, dass gut 1/3 der Rechtsbbieger nichtmal einen Schulterblick machen und ohne zu schauen abbiegen. Wer der Meinung ist, ein Schulterblick wäre eine Verrenkung dem gehört der Führerschein weggenommen. Ich gebe dir recht, dass die Radwege, vor allem wenn noch ein Grün- oder Parkstreifen zwischen Radweg und Fahrbahn sind, nicht die beste Lösung sind. Blöd ist auch als Autofahrer, wenn man an einer Einmündung warten muss und man mittem auf dem Radweg steht, weil man sonst nicht bis zur Sichtlinie vorfahren kann. Die einzige Lösung in so einem Fall kann nur sein, die Radfahrer wird dort fahren zu lassen, wo sie hingehören - auf der Fahrbahn.
Die meisten Autofahrer nehmen doch die Zebrastreifen an den Kreisverkehr-Zubringern garnicht wahr. Aber man muss zugeben, dass die dort auch reichlich dämlich angebracht sind -- ein Fußgänger und der ganze Verkehr steht, weil ein Auto im Kreis halten muss. Hier sind diese Zebrastreifen nämlich so dicht am Kreis. Man braucht beim Einfahren in den Kreisel nicht blinken. Es ist m.W.n. laut StVO sogar verboten.
Sven P. schrieb: > Die meisten Autofahrer nehmen doch die Zebrastreifen an den > Kreisverkehr-Zubringern garnicht wahr. Aber man muss zugeben, dass die > dort auch reichlich dämlich angebracht sind -- ein Fußgänger und der > ganze Verkehr steht, weil ein Auto im Kreis halten muss. Hier sind diese > Zebrastreifen nämlich so dicht am Kreis. Ich muss mal ein Foto vom wahrscheinlich dämlichsten Kreisverkehr Deutschlands machen. ;-) 1. Kreisel ist sehr eng und mitten in der sehr belebten Innenstadt 2. S-Bahn geht mittendurch (alle 5 Minuten) 3. an allen 5 Ausfallstraßen ist ein zebrastreifen 4. Busspur hat dort Vorfahrt Als das eine ganz ordinäre Kreuzung mit Ampel war, gab's nicht mal einen Bruchteil der Staus von heute.
Sven P. schrieb: > Man braucht beim Einfahren in den Kreisel nicht blinken. Es ist m.W.n. > laut StVO sogar verboten. Man darf beim Einfahren in den Kreisel DANN blinken, wenn man die erste Ausfahrt nimmt, soweit ich weiß.
Thilo M. schrieb: > Ich muss mal ein Foto vom wahrscheinlich dämlichsten Kreisverkehr > Deutschlands machen. ;-) Das ist häufig so bei eierlegenden Wollmichsäuen.
@Topic: Interessant wirds erst, wenn zwei Radfahrer hintereinander fahren, der vordere hält vorschriftsmäßig bei Rot und und der hintere fährt auf den vorderen drauf, da er die Ampel einfach ignoriert und nicht inhalten will o_O Während die sich dann noch dumm anschauen bzw. der andere mitten auf der Kreuzung stehen bleibt kommt noch die Polizei zufällig daher und hatte das mit angesehen. Nicht mehr als eine mündliche Verwarnung (nichtmal ausgestiegen sind sie!) hats gegeben... Mittlerweile schau ich beim Autofahren auch extra genau beim linksabbiegen auf den linksseitigen Gehsteig: Auch darauf sind mir schon Radfahrer seitlich entgegengekommen (ja, auf dem Gehsteig entgegen der Fahrtrichtung!) und wären mir ins Auto geprallt wenn ich sie nicht gesehen hätte. Das "tolle" dabei ist: Die Radfahrer dürfen sich noch so dämlich benehmen, als Autofahrer bekommt man im Allgemeinen eine Mitschuld. Gibts viele Gerichtsurteile dazu, die sich etwa so lesen: "Ja da musst du schon mit depperten Radfahrern rechnen wenn du Auto fährst und auf die Idioten muss man auch Rücksicht nehmen.". Nicht falsch verstehen: Ich hab nix gegen Radfahrer, solange sie sich an die Verkehrsregeln halten!
Johannes O. schrieb: > Interessant wirds erst... So sehen wohl die feuchten Autofahrerträume aus. Das Szenario ist völlig unrealistisch.
Wenn kein Verkehr ist und alles frei ist fahre ich auch bei rot nachdem ich mich vorher umgeschaut habe. Will ja nicht platt gefahren werden. Wenn ich nur um auf der richtigen Seite zu fahren kurz hintereinander zwei mal über die Straße muss fahr ich auch lieber ein paar hundert meter auf der falschen Seite. Wenn ich als Radfahrer an einer Kreuzung abbiegen muss, wechsele ich vor der Kreuzung auch die Fahrbahnseite (also auf die falsche Seite) um nur eine Ampel überqueren zu müssen. Aber alles halt mit genügend Aufmerksamkeit, Umschauen und nur wenn wenig Verkehr ist. Irgendwo finde ich das noch normal... Wenn man dabei allerdings erwischt wird oder ein Unfall passiert muss man allerdings volle Verantwortung übernehmen.
Kannst ja gern mal nach München kommen und dir das ansehen. War zwischen Uni und Hbf, vor ein paar Monaten. Was ist daran unrealistisch? Meinst du ich muss hier was erfinden? Kann noch ganz andere Sachen erzählen, wie z.B. als ein Radfahrer nur Glück hatte, dass ich fest damit gerechnet hatte dass er mir jetzt gleich die Vorfahrt nimmt und ich daher nicht aufs Gas gestiegen bin.
Johannes O. schrieb: > Nicht falsch verstehen: Ich hab nix gegen Radfahrer, solange sie sich an > die Verkehrsregeln halten! Und als Radfahrer sage ich: Ich habe nichts gegen Autofahrer, solange sie sich an die Verkehrsregeln halten! ;-) Ich muss aber gestehen dass ich die StVO seit Anbeginn noch nie wörtlich genommen habe. Weder zu Fuß, zu Rad oder im Auto ;-P.
Peter Pfanne schrieb: > Und als Radfahrer sage ich: Ich habe nichts gegen Autofahrer, solange > sie sich an die Verkehrsregeln halten! ;-) Und selbst als Autofahrer sag ich: Ich hab ja auch was gegen Autofahrer die sich nicht an die Verkehrsregeln halten ;-) Marius S. schrieb: > Aber alles halt mit genügend Aufmerksamkeit, Umschauen und nur wenn > wenig Verkehr ist. Als Radfahrer magst du dir bewusst sein was du tust, aber ich finde es bringt auch eine gewisse Unsicherheit hinein, denn die anderen Verkehrsteilnehmer wissen nämlich nicht was du vor hast. Und nicht jeder rechnet mit einen Fahrradfahrer der entgegen der Fahrtrichtung fährt. Das kann dann auch für dich gefährlich werden!
Marius S. schrieb: > Wenn ich nur um auf der richtigen Seite zu fahren kurz hintereinander > zwei mal über die Straße muss fahr ich auch lieber ein paar hundert > meter auf der falschen Seite. Das Problem ist oft, dass Radwege nicht durchgängig geplant werden. Es ist oft nicht möglich 100% korrekt zu fahren. Baustellen sind nochmal ein Thema für sich.
Ich hab mal gesehen, wie ein Radfahrer klingelnd und ungebremst in den Pulk der Leute gefahren ist, die an der Bushaltestelle ein- bzw. aussteigen wollten. Ich konnte noch schnell zur Seite springen, aber ihn und viele Leute hat es geerdet. Ich mußte leider in den Bus einsteigen, hab also nicht mehr gesehen, ob sie ihn gelyncht haben. Daß an der Haltestelle die Passagiere Vorrang haben, sollte eigentlich jedem Idioten klar sein, trotz Radweg. Peter
Johannes O. schrieb: > rechnet mit einen Fahrradfahrer der entgegen der Fahrtrichtung fährt. > Das kann dann auch für dich gefährlich werden! Leider darf man sich als Radfahrer nicht darauf verlassen,das der Verkehrsgegner denken muß ,dass ich als Radfahrer die REGELN kenne. Das Auto hat größere Masse,also Fahradfahrer Vorsicht!;-)
Johannes O. schrieb: > Und nicht jeder > rechnet mit einen Fahrradfahrer der entgegen der Fahrtrichtung fährt. Oft genug wird man als Radfahrer auch einfach nicht zur Kenntnis genommen, selbst wenn man die Vorfahrt hat. Und wenn einem in so einer Situation das Verhalten des "Gegners" spanisch vorkommt, und man abbremst, dann geben die Ärsche auch noch Gas - sie haben es also mitgekriegt, daß sie nicht allein auf weiter Flur sind. Tilo Lutz schrieb: > Das Problem ist oft, dass Radwege nicht durchgängig geplant werden. Es > ist oft nicht möglich 100% korrekt zu fahren. Oder: Ewige Baustelle auf dem kombinierten Rad-/Fußweg und das originellste Verkehrszeichen, das die StVO kennt, als Universallösung: Radfahrer abbsteigen Ich benutze derlei Radwege nicht und werde dann von den selbsternannten Hilfsbütteln angehupt. Peter Dannegger schrieb: > Ich hab mal gesehen, wie ein Radfahrer klingelnd und ungebremst in den > Pulk der Leute gefahren ist, die an der Bushaltestelle ein- bzw. > aussteigen wollten. Was auch immer mal wieder vorkommt: Da fährt einer auf dem 2 m breiten Fußweg und mäht 50 cm an den Hauseingängen vorbei. In so einem Kopf kann doch wirklich nur Stroh sein...
Uhu Uhuhu schrieb: > und das originellste Verkehrszeichen, das die StVO kennt, Das kennt die StVO nicht, das ist kein Verkehrszeichen.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Das kennt die StVO nicht, das ist kein Verkehrszeichen. Es ist das Zusatzzeichen 1012-32. http://bernd.sluka.de/Radfahren/absteigen.html
Johannes O. schrieb: > Und nicht jeder > rechnet mit einen Fahrradfahrer der entgegen der Fahrtrichtung fährt. Musst du immer, Kindern ist das erlaubt! Deshalb trifft den Radfahrer im Falle des Falles nur eine Teilschuld.
Michael H. schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Warum halten sich eigentlich die Autofahrer noch so kleingeistig an rote >> Ampeln? > > Weil ein Auto wesentlich unflexibler ist und die Folgen schwerer > abschätzbar sind. Nein, weil eine Nummer drauf ist und es fleißig Punkte gibt. Ich hab noch nie einen an einer wirklich unbefahrenen Kreuzung gesehen, der NICHT bei rot gewartet hätte. > Du bist kein Radfahrer, richtig? Ich bin Radfahrer und Autofahrer. Natürlich nicht beides zur selben Zeit. > Wie viele behindern dich denn wirklich? Weder als Radfahrer fühle ich mich durch Autos oder Radler behindert noch fühle ich mich als Autofahrer von Radlern oder Autos behindert. Die Frage erübrigt sich also. > Mich erinnert das an deine komplett verquere Auffassung, dass dich > Nachbarn mit ihren wlans belästigen. > Beitrag "WLAN - "gefällt mir nicht"-Button" Zunächst musst du schreiben, dass du die Auffassung verquer FINDEST. Dass du deine Meinung als Fakt hinstellst ist schon wenig flexibel. Genauso wie die Vorab-Vermutung, ich würde mich von anderen Verkehrsteilnehmern a priori behindert fühlen. Du scheinst der Meinung zu sein, dass man erst mal drauf losbrettert und alle anderen Rücksicht zu nehmen haben. Sicherlich hast du dann bei deinem WLAN noch einen Nachbrenner hinzugeschaltet "Die werden sich schon rühren, wenn sie es stört...." Ich meine, dass man sich an die Regeln halten soll, damit die anderen Verkehrsteilnehmer erst gar nicht in unangenehme Situationen kommen. Und hierzu gehört auch das Warten an der Ampel bei Rot.
A. K. schrieb: > Nette Seite: http://www.erika-ciesla.privat.t-online.de/radweg.html Fräulein Erika hat sicherlich jahrelang gemeckert, dass es KEINE Radwege gab. Jetzt sind Radwege da - auch wieder nicht recht, jetzt soll man sie nicht benutzen. Vielleicht können wir ja noch ein paar Steuermillionen locker machen, um die Radwege wieder rückzubauen... Da ich Autofahrer bin UND Radfahrer plane ich meine Fahrradfahrten so, dass ich nach Möglichkeit NICHT auf 6-spurigen Straßen mich auf der 2. Bahn dann für die Linksabbieger an der Kreuzung einordne. Klar, alles voll korrekt vielleicht. Doch ich halts für lebensgefährlich. Da brauch nur ein Auto-Telefonierer, dem grad die Kippe in den Innenraum gefallen ist, als der dem Hund ein Guddi aus dem Handschuhfach holen wollte, mal einen Moment nicht aufpassen und bums... Nene, Radwege sind schon ok. Dass die auch in Ordnung gehalten werden müssen und dass sich die lieben Polizisten auch darum kümmern sollten, dass keiner drauf parkt steht auf einem anderen Blatt Papier. Tendenziell geht die Diskussion hier in die Richtung, dass jeweils die ANDEREN Verkehrsteilnehmer sich falsch verhalten. Erinnert an die Durchsage "Achtung, ein Falschfahrer auf der A999". Und der Autofahrer sagt: "Einer? Da sind Hunderte..."
Rick McGlenn schrieb: > Manche heizen bei roter Ampel auf der linken Seite direkt an der > Polizeiwache vorbei. Ja, die Polizei macht sich regelrecht lächerlich. In aller Seelenruhe lassen die Beamten den Gegenverkehr passieren, um dann um ein in zweiter Reihe parkendes Auto herumzufahren ohne auch nur an Block und Stift zu DENKEN...
Ich finds Schade wie diese Diskussionen oft geführt werden, da steht auf der Erika-Seite zum Beispiel: "Radfahrer! Du mußt nicht alles glauben, was Autofahrer Dir einreden wollen!" Das geht in die Richtung von "alle Autofahrer sind sooo böse und sooo rücksichtslos!" Vermutlich sind die Fahrradfahrer die sowas sagen dann auch diejenigen, die bei Rot über die Ampel fahren und sich auch noch im Recht fühlen ;-) Generell ist mehr Rücksichtsnahme von beiden Seiten sehr sinnvoll! Ich bin meist mit dem Auto unterwegs, teilweise fahre ich aber auch mal mit dem Rad. Zurzeit werden auch wieder vermehrt Radwege gebaut, das halte ich auch für eine gute Idee, sofern sie dann auch benutzt werden. Denn besonders auf kurvenreichen Straßen auf denen man nicht gefahrlos Radfahrer überholen kann sind Radwege sehr hilfreich für BEIDE Verkehrsteilnehmer.
Peter Dannegger schrieb: > Ich mußte leider in den Bus einsteigen, hab also nicht mehr gesehen, ob > sie ihn gelyncht haben. Der wahre Held hätte natürlich geschaut ob es Verletzte gibt, die Erste Hilfe brauchen. Und sich der Polizei als Zeuge zur Verfügung gestellt.
Michael K-punkt schrieb: > Fräulein Erika hat sicherlich jahrelang gemeckert, dass es KEINE Radwege > gab. Man merkt ganz deutlich, daß der Herr Lehrer mal wieder über was quakt, was er noch nichtmal oberflächlich besichtigt hat... > Da ich Autofahrer bin UND Radfahrer plane ich meine Fahrradfahrten so, > dass ich nach Möglichkeit NICHT auf 6-spurigen Straßen mich auf der 2. > Bahn dann für die Linksabbieger an der Kreuzung einordne. Na super. Es ist geradezu patiotisch, sich das Hirn zu zermartern, völlig weltfremde Radwegführungen irgendwie in das Weltbild des gottesgläubigen Untertanen mit Pensionsanspruch hineinzubiegen, statt den "Planern", die so einen Scheiß produzieren, öffentlich die Leviten zu lesen... Die Blödheit stirbt zuletzt. Johannes O. schrieb: > Generell ist mehr Rücksichtsnahme von beiden Seiten sehr sinnvoll! Da ich nicht unverletzlich bin und auch keine sieben Leben habe, ist das selbstredend. Z.B. indem ich mich aller spätestens 30 m vor irgend welchen hundezpazierenführenden Fußgängern bemerkbar mache, damit die genug zeit Haben, ihren Dackel auf die Seite zu rollen. Das wissen die übrigens in aller Regel zu schätzen.
Am Gehweg kommt kein Radfahrer an mir vorbei. Als kleine Hilfe für die ganz harten Typen hilft mir ein kleiner Stab. Macht sich sehr gut im Vorder- oder Hinterrad. Habe das schon ein paar mal praktiziert und sogar Beifall dafür bekommen. Ärzte und Speichenhersteller leben davon. ;-)
Wenn der Autofahrer mit dem Rad fährt, wird aus Dr. Jekyll Mr. Hide. Alle Regeln werden nach eigener Logik ausgelegt, STVO ade... Ein Lerneffekt tritt erst dann ein, wenn die Richter die Autofahrer von der (zweifelhaften) Mitschuld entbinden und die rücksichtslosen Radler richtig verknacken, incl. Ganzlackierung am angekratzten Auto plus Zeit- und Arbeitsausfall des Autofahrers plus mehrere Wochenenden Sozialdienst. Nur so wird es gehen! Ach ja, das Rad wird selbstverständlich auch eingezogen... Klingt vielleicht etwas hart, aber wer nicht hören will, muß fühlen!
Dirk J. schrieb: > Nur so wird es gehen! Ach ja, das Rad wird > selbstverständlich auch eingezogen... Die Symmetrie muss dabei natürlich gewahrt bleiben, ist ja klar, d.h. wenn du es warst, der der Radfahrerin die Vorfahrt genommen hat, dann wird dein Auto eingezogen und die Dame kriegt auch bei nur ein paar Kratzern eine Ganzlackierung -äh- darf sich auf deine Kosten unfänglich renovieren lassen.
In den Niederlanden wird diese Problematik ganz einfach gehandhabt. Wenn Du als Autofahrer (als der staerkere) einen Fussgaenger oder Radfahrer umnietest hast Du auch immer zumindest eine (groessere!) Teilschuld. Egal wie rot die Ampel vom Radler gewesen, oder wieviel Vorfahrt Du auch gehabt hast. Dies fuehrt zu groesserer Ruecksichtnahme der Autofahrer im Strassenverkehr und letztlich auch zu einem entspannteren Umgang der Verkehrsteilnehmer miteinander. Das Tempolimit auf den Autobahnen wirkt auch sehr entstressend. :)
Ich finde es sehr interessant, wie so ein albernes Thema polarisiert. Leute, denkt nur mal drüber nach, aber die meisten Radfahrer sind Autofahrer und die meisten Autofahrer Radfahrer...
j. c. schrieb: > Ich finde es sehr interessant, wie so ein albernes Thema polarisiert. Du magst auf dem Wasser laufen können, aber von aktuellen Verkehrsproblemen bist du hoffnungslos überfordert ;-) Bring erst mal den Stellvertreter deines Alten in Schuß, der hats wirklich bitter nötig.
Salut, ich fahre seit einigen Jahren in der Stadt ausschließlich mit dem Rad und bin dehalb vielleicht auch ein wenig subjektiv, was dieses Thema betrifft. Was Rotfahrten angeht, muss ich gestehen, dass ich das auch manchmal mache, allerdings nicht im Berufsverkehr, sondern meist, wenn die Straßen leer sind und ich die Situation einschätzen kann. Ich denke, neben Radfahrern, die sich nicht an die Regeln halten gibt es auch genug motorisierte Deppen auf der Straße. Ein weiteres Problem ist meiner Meinung nach auch, dass die Räder immer besser und sportlicher werden und Radfahrer mittlerweile ziemlich fit sind, sodass ein Radfahrer heute durchaus mit 30km/h Reisegeschwindigkeit unterwegs ist oder auch mal 40, wenn man noch die Grünphase erwischen will und das wird oft unterschätzt. Was mich am Radfahren am meisten nervt, sind Radwege, die eigentlich keine sind und nur zu solchen umdefiniert wurden, damit die Straßen für die Autpfahrer schön frei sind. Und dann sind da noch die Leute, die die STVO nicht kennen und hupend an einem vorbei rasen, wenn man einen mit "für Radfahrer freigegeben" beschrifteten Fußweg nicht nutzt. Aber an sonsten liebe ich es, Rad zufahren. An den militanten Kollegen mit dem Stock in den Speichen: Solche wie Dich braucht diese Welt! Grüße...
Florian *.* schrieb: > In den Niederlanden wird diese Problematik ganz einfach gehandhabt. > Wenn Du als Autofahrer (als der staerkere) einen Fussgaenger oder > Radfahrer umnietest hast Du auch immer zumindest eine (groessere!) > Teilschuld. Egal wie rot die Ampel vom Radler gewesen, oder wieviel > Vorfahrt Du auch gehabt hast. Das ist doch hier ganz genauso. Egal, wie rot das war, als Autofahrer trägst du immer eine Teilschuld, das meinte ich oben mit "der dumme sein". > Dies fuehrt zu groesserer Ruecksichtnahme der Autofahrer im > Strassenverkehr und letztlich auch zu einem entspannteren Umgang der > Verkehrsteilnehmer miteinander. Niemand hat behauptet, als Autofahrer müsse man keine Rücksicht auf Radfahrer nehmen. Gerade in Großstädten klappt das meiner Meinung nach ganz gut, weil man (als Ortskundiger) drauf eingestellt ist, dass überall Fahrradfahrer sind. Zumindest kann ich das sowohl als Auto- als auch als Radfahrer hier in Dresden beobachten. Hier gehts aber um das vorsätzliche Überfahren roter Ampeln durch Radfahrer, und das ist einfach untolerierbar, fertig. Ich weiß gar nicht, wieso es da überhaupt Diskussionsbedarf gibt. Die rote Ampel gilt auch dfür Radfahrer, egal wie sehr die der Meinung sind, weniger und flexibler zu sein als Autos. Wer die rote Ampel vorsätzlich und grundsätzlich missachtet, spielt, setzt seine Gesundheit bzw. sein Leben absichtlich aufs Spiel. Das ist für mich das gleiche, wie die Leute, die absichtlich noch die heruntergelassenen Schranken am Bahnübergang missachten, und schnell noch drüber huschen müssen. Der Lokfahrer kann auch nix für deren Tod, hat aber sein Leben lang damit zu kämpfen.
Tilo Lutz schrieb: (Rechtsabbieger) > Die einzige Lösung in so einem Fall kann nur sein, die Radfahrer wird > dort fahren zu lassen, wo sie hingehören - auf der Fahrbahn. Setzt sich zumindest hier in Dresden mehr und mehr durch. Da ist dann die Rechtsabbiegerspur rechts von der durchgehenden Fahrradspur, sodass ein Fahrzeug, was rechts abbiegen will, erstens die Fahrradfahrer gut erkennen kann und zweitens es auch mental völlig klar ist, dass man als derjenige, der die Spur wechseln will, in der Pflicht ist, dies ordentlich anzuzeigen und zu gucken, ob frei ist. Christian R. schrieb: > Die > Spinner, die auf der falschen Seite auf dem Radweg fahren werden jetzt > hier immer mal zur Kasse gebeten. Hab die Polizei schon öfters an der > Albertbrücke gesehen in letzter Zeit. Anscheinend muss die Strafe aber > höher sein, da gibts immer noch mehr als genug, die noch nie was von > Rechtsverkehr gehört haben. Die Krönung waren mal zwei Typen, Möchtegern-Rennradler, die mir da auf der falschen Seite entgegenkamen. Ich wollte gerade eine langsamere Radfahrerin überholen, was da leider nur vorsichtig rechts ging (die hat nüscht gemerkt und hätte mir gewiss nicht den Platz zum ordnungsgemäßen Überholen auf der linken Seite gemacht), haben sich die Typen aufgeregt, dass ich ihnen den Weg versperrt hätte ... Wohlgemerkt, sie waren nur plötzlich gezwungen, langsam zu fahren, was ja wohl nun das absolut mindeste ist, was man bei einer Fahrt auf der falschen Seite erwarten darf. Was mir aber generell auffällt ist: wenn man sich als Radfahrer wie ein Fahrzeugführer an die Regeln der StVO hält, dann wird man in aller Regel auch von den Kraftfahrzeugführern ernst genommen. Dazu gehört dann eben, dass man bei Rot einfach in einer Reihe mit den PKWs bleibt, wenn es keine Radspur gibt, statt sich da irgendwie vorbeizumogeln. (Ich weiß, man darf bei genügend Seitenabstand auch rechts vorbei bis vor fahren, aber wenn so viel Platz ist, gibt's dann meist ohnehin eine Fahrradspur.) Idioten gibt es immer wieder im Straßenverkehr, fast unabhängig vom Fahrzeug, welches geführt wird(*), aber generell finde ich nicht, dass diese in der Überzahl sind. (*) Straßenbahnfahrer vielleicht mal ausgenommen, die werden sehr eindringlich geschult und wissen, was für eine schwerfällige Kiste sie führen. Selbst bei Busfahrern habe ich aber schon Typen erlebt, die bei "kirschgrün" gefahren sind.
Christian R. schrieb: > Gerade in Großstädten klappt das meiner Meinung nach > ganz gut, weil man (als Ortskundiger) drauf eingestellt ist, dass > überall Fahrradfahrer sind. Das Problem sind auch hier überdurchschnittlich häufig auswärtige Fahrer: die parken gnadenlos Radwege zu, weil sie sie für Parkstreifen halten und mit Rücksichtnahme im rollenden Verkehr haben sie es auch nicht immer so. Jörg Wunsch schrieb: > Was mir aber generell auffällt ist: wenn man sich als Radfahrer wie > ein Fahrzeugführer an die Regeln der StVO hält, dann wird man in aller > Regel auch von den Kraftfahrzeugführern ernst genommen. Das kann ich voll bestätigen. Eine Warteschlange vor einer Ampel nehme ich allerdings immer von rechts und bin dann, bis der erste Autofahrer angefahren ist, meist schon mitten auf der Kreuzung. Man muß natürlich gucken, daß nicht pötzlich eine Beifahrertür auf geht, aber das kann einem auch auch einem Radstreifen passieren.
Uhu Uhuhu schrieb: > Eine Warteschlange vor einer Ampel nehme ich allerdings immer von rechts > und bin dann, bis der erste Autofahrer angefahren ist, meist schon > mitten auf der Kreuzung. Damit vergrößerst du das Gefahrenpotential auf das Maximum. 1. die von den anderen Seiten bei "Kirschrot" noch Einfahrenden können dich erwischen (schon gesehen) 2. die komplette Schlange, die du passiert hast, überholt dich wieder 3. das Erste Fahrzeug neben dir muss extrem aufpassen, da du beim Anfahren nicht exakt die Spur halten kannst. 4. Das erste Fahrzeug ist ein LKW und biegt rechts ab (evtl. ohne zu blinken) und vermutet niemand neben sich. Aber bitte, Organspender sind gefragt hierzulande. ;-)
Uhu Uhuhu schrieb: > Eine Warteschlange vor einer Ampel nehme ich allerdings immer von rechts > und bin dann, bis der erste Autofahrer angefahren ist, meist schon > mitten auf der Kreuzung. Sehe ich genauso wie Thilo, erzeugt nur maximale Gefahr. Und einen Zeitgewinn bringt es dir eigentlich kaum. Viele Autofahrer schauen nicht unbedingt nach rechts bevor sie abbiegen und wenn sich da ein Radfahrer hingeschlichen hat, kann das Böse enden. Der Kreuzungsbereich ist eh meistens recht eng. Wenn man als Autofahrer losfährt, hat man oft einfach nicht den Platz gefahrlos(*) am Radfahrer vorbeizukommen. Was hat das für einen Nutzen wenn man die paar Meter nach vorne fährt? (*) Ja man kann überholen (machen auch viele, ich aber nicht), aber man sollte 1.5Meter(?) Sicherheitsabstand zum Radfahrer einhalten und das ist in solchen Fällen meist nicht möglich.
Wenn man es richtig macht, nein. Es muss rechts ordentlich abstand sein und wenn man vorne an der Ampel ist, steht man vor allen anderen Verkehrsteilnehmern. Nicht ohne Grund gibt es immer mehr Ampeln, bei denen die Haltelinie für Autos nach hitnen versetzt wurde und ein zwischenraum für Radler vor den anderen Verkehrsteilnehmern geschaffen wurde. Mich überholt im Berufsverkehr so schnell kein anderer Autofahrer, wenn ich mit meinem Rad unterwegs bin. http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36168 Das ist mir auch schon aufgefallen.
Tilo Lutz schrieb: > http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36168 > Das ist mir auch schon aufgefallen. (Fazit: in München würden die Geisterfahrerinnen 80 % ausmachen) Kann ich hier nicht bestätigen. Ich sehe da keine anderen Relationen als bei den Radfahrern insgesamt.
Thilo M. schrieb: > Damit vergrößerst du das Gefahrenpotential auf das Maximum. Im Gegenteil. Wenn ich ganz vorne stehe, dann sieht mich der Erste in der Schlange und ich kann dem Start-Durcheinander mit Rechtsabbiegern u.ä. an der Kreuzung entkommen. Im Übrigen überlappen die Rot-Phasen an Kreuzungsampeln und wenn einer trotzdem meint rüberbrettern zu müssen, kanns auch eine alte Oma erwischen. Johannes O. schrieb: > Und einen Zeitgewinn bringt es dir eigentlich kaum. Es geht nicht um Zeitgewinn, sondern darum, gesehen zu werden. > Viele Autofahrer schauen nicht unbedingt nach rechts bevor sie abbiegen > und wenn sich da ein Radfahrer hingeschlichen hat, kann das Böse enden. Genau deswegen plaziere ich mich so, daß ich gesehen werde. Wenn nicht vor dem Ersten, dann eben vor dem Zweiten. > Wenn man als Autofahrer losfährt, hat man oft einfach nicht den Platz > gefahrlos(*) am Radfahrer vorbeizukommen. Richtig. Deswegen zumindest so weit vor dem möglichen Gegner, daß er mich sehen muß. Tilo Lutz schrieb: > Nicht ohne Grund gibt es immer mehr Ampeln, bei denen die Haltelinie für > Autos nach hitnen versetzt wurde und ein zwischenraum für Radler vor den > anderen Verkehrsteilnehmern geschaffen wurde. Wobei es auch meist Ortsunkundige sind, die dann großzügig die Radfahrer-Haltelinie für sich in Anspruch nehmen, obwohl dort unübersehbar ein Radfahrersymbol auf der Straße prangt und die Richtungen mit kleinen Richtungspfeilen markiert sind... > Mich überholt im Berufsverkehr so schnell kein anderer Autofahrer, wenn > ich mit meinem Rad unterwegs bin. Ja, die autofahrenden Kollengen staunen auch immer wieder, wenn ich vor ihnen am innerstädtischen Ziel angekommen bin...
Ich werde von meinen autofahrenden Kollegen immer überholt - mehrmals.
Uhu Uhuhu schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Fräulein Erika hat sicherlich jahrelang gemeckert, dass es KEINE Radwege >> gab. > > Man merkt ganz deutlich, daß der Herr Lehrer mal wieder über was quakt, > was er noch nichtmal oberflächlich besichtigt hat... Du suchst nur Streit, schade! >> Da ich Autofahrer bin UND Radfahrer plane ich meine Fahrradfahrten so, >> dass ich nach Möglichkeit NICHT auf 6-spurigen Straßen mich auf der 2. >> Bahn dann für die Linksabbieger an der Kreuzung einordne. > > Na super. Es ist geradezu patiotisch, sich das Hirn zu zermartern, > völlig weltfremde Radwegführungen irgendwie in das Weltbild des > gottesgläubigen Untertanen mit Pensionsanspruch hineinzubiegen, statt > den "Planern", die so einen Scheiß produzieren, öffentlich die Leviten > zu lesen... Die Blödheit stirbt zuletzt. 1. Ich hab keinen Pensionsanspruch, wer hier oberflächlich quakt sollte vorher mehr als oberflächliche Schlussfolgerungen anstellen! 2. Zumindest bei mir fällt die Zermarterung des Hirns dabei jetzt nicht so groß aus - aber das kann natürlich von Person zu Person unterschiedlich sein. 3. Eher weltfremd dürfte sein, lieber zu Hause zu sitzen und das Leviten lesen üben. Blödheit ist es, sich mit Anarchokappe auf der Kreuzung niedermähen zu lassen und dann auf dem Grabstein stehen zu haben: Aber er hatte Vorfahrt! Mich würde freuen, wenn du deine scharfsinnigen Pöbeleien auch mal bei Beiträgen anderer Leuten bringst, aber nem "Lehrer" an Bein zu pinkeln scheint wohl besonders Spaß zu machen. Mal sehen was passiert, wenn du Kermit mit dem Stöckchen begegnest...
Michael K-punkt schrieb: > Du suchst nur Streit, schade! Wie war das doch gleich mit den getroffenen Hunden? Ganz im Ernst: wenn du die Seite von "Fräulein Erika" gelesen hast, dann bestenfalls im Koma. > Mal sehen was passiert, wenn du Kermit mit dem Stöckchen begegnest... Der springt freiwillig über sein Stöckchen, wenn er mich trifft ;-) > aber nem "Lehrer" an Bein zu pinkeln scheint wohl besonders Spaß zu machen. Armer Michael, weiß gar nicht, wie ihm geschieht...
Uhu Uhuhu schrieb: > j. c. schrieb: >> Ich finde es sehr interessant, wie so ein albernes Thema polarisiert. > > Du magst auf dem Wasser laufen können, aber von aktuellen > Verkehrsproblemen bist du hoffnungslos überfordert ;-) > > Bring erst mal den Stellvertreter deines Alten in Schuß, der hats > wirklich bitter nötig. ...ist schon schrecklich, lieber Uhu, dass du hier nur von unfähigen Leuten ohne Peil und Ahnung umgeben bist...
Michael K-punkt schrieb: > ...ist schon schrecklich, lieber Uhu, dass du hier nur von unfähigen > Leuten ohne Peil und Ahnung umgeben bist... Herr Lehrer, schreiben Sie als Strafarbeit 5000 mal das Wort Humor. Nachtrag: es ist schon nett zu sehen, wie reproduzierbar du auf gewisse Themen reagierst.
Alexander H. schrieb: > Ich werde von meinen autofahrenden Kollegen immer überholt - mehrmals. Hast du's schonmal mit Treten versucht? :-) Im Großstadtverkehr kommt man halt auch mit dem Auto nicht nennenswert über 20 ... 25 km/h als Durchschnittsgeschwindigkeit. Der höheren Maximalgeschwindigkeit steht der größere Flächenverbrauch und die dadurch bedingte größere Wartezeit gegenüber (an großen Kreuzungen braucht man schon mal mehr als eine Signalphase, vor allem, wenn man nicht zum "mainstream" dort gehört, beispielsweise abbiegen will), sodass man am Ende auf das gleiche rauskommt. Erst, wenn man außerhalb der Normalverkehrszeiten fährt (sehr früh oder sehr spät), oder wenn ein Teil der Strecke in der "Pampa" (für Großstadtverhältnisse) verläuft, macht das Auto wirklich was gut. Ob man allerdings mit den gewonnenen 5 ... 10 Minuten am Ende wirklich was sinnvolles anfängt, ist noch 'ne andere Frage. ;-)
Michael K-punkt schrieb: > Blödheit ist es, sich mit Anarchokappe auf der Kreuzung > niedermähen zu lassen und dann auf dem Grabstein stehen zu haben: Aber > er hatte Vorfahrt! Für die Freiheit haben ja schon ganze Menschenmassen ihr Leben hin gegeben. Nun nennt man die Helden. Einige haben wohl einen Hang dazu es gleich zu tun.
Jörg Wunsch schrieb: > Alexander H. schrieb: >> Ich werde von meinen autofahrenden Kollegen immer überholt - mehrmals. > > Hast du's schonmal mit Treten versucht? :-) Das gibt Beulen im Blech.
Uhu Uhuhu schrieb: > Jörg Wunsch schrieb: >> Alexander H. schrieb: >>> Ich werde von meinen autofahrenden Kollegen immer überholt - mehrmals. >> >> Hast du's schonmal mit Treten versucht? :-) > > Das gibt Beulen im Blech. Ich meinte doch in die Pedale ... :-) Ich war früher mal mit'm Wartburg leicht in einer Toreinfahrt hängengeblieben, war 'ne ziemliche Beule. Als ich mir sie näher anguckte, stellte ich fest, dass man von innen an die Stelle herankam. Einmal draufgedrückt, machte es "plong", und das Blech hatte wieder seine ursprüngliche Form erreicht. ;-)
Ich hätte noch 'ne Geschichte zum Thema "Auto- und Radfahrer gemeinsam auf Deutschlands Straßen." Als ich mal letzten Winter von Arbeit heimgefahren bin, musste ich auf einer zweispurigen Straße zwangsweise auf der Fahrbahn fahren, weil nämlich aufgrund kommunaler Bedürftigkeit der Winterdienst nur rudimentär durchgeführt wurde und sich deshalb der Schnee von der Straße auf den Fuß- und Radwegen auftürmte. Jedenfalls führ so ein Transporterfahrer so knapp an mir vorbei, dass er mit dem Außenspiegel von hinten an meine Schulter gestoßen ist. Nix passiert, aber nach einem beherzten Schlags meinerseits gehen die Ladefläche zog er es vor, vor der roten Ampel schnell noch rechts abzubiegen. Der schien zu wissen, dass er sonst gleich ein Problem bekommt.
Ja, die wunden Radler sind die gefaehrlichsten. Hab letztens einen schoenen Kronenradler angeflickt. Der ist noch ein paar Meter gegangen, ich konnte ihn aber nach kurzer Nachsuche mit dem Hund stellen und waidgerecht abfangen. Der Lenker haengt nun als Praeparat im Trophaenzimmer. Halali. :)
Neben mir fuhr mal einer mit nur geringfügig höherer Geschwindigkeit, als ich, um dann unvermittelt das Steuer rechts rumzureißen und in eine Parklücke einzufallen. Mir blieb nichts anders übrig, als auch in die Parklücke einzubiegen, was gerade so ging. Noch bevor ich stand hab ich dem Arsch zweimal mit der flachen Hand ordentlich oben aufs Büchsenblech gehauen - so schnell und mit so entsetztem Gesicht hab ich noch keinen aus seiner Karre springen sehen...
Uhu Uhuhu schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> ...ist schon schrecklich, lieber Uhu, dass du hier nur von unfähigen >> Leuten ohne Peil und Ahnung umgeben bist... > > Herr Lehrer, schreiben Sie als Strafarbeit 5000 mal das Wort Humor. > > Nachtrag: es ist schon nett zu sehen, wie reproduzierbar du auf gewisse > Themen reagierst. Ja, wenn ich mal was schreibe was nicht so die 08/15-Meinung ist, dann warte ich schon drauf, bis wieder die Lehrer-Mühle zu klappern anfängt. Humor sieht irgendwie anders aus. Aber wir sind ja alle Menschen, die jeden Tag dazulernen.
Neuerdings bin ich nach 10 Jahren Abstinenz auch wieder unter den Fahrradfahrern. Es geht erstaunlich gut auch mit der Kondition wieder voran, Ü50. Über die Gefahren muß man sich auf alle Fälle vorher schon klar werden. Denn man liegt auf jeden Fall bei einem Unfall länger im Krankenhaus, als alle Zeitersparnisse durch Mißachtung der letzten 20 Jahre in der Summe ausmachen. Und im Holzanzug, da liegt man sowieso länger. Ich verhalte mich hier auf der Straße genau so, als wenn ich Auto fahre. Fahre grundsätzlich nie bei rot, und reihe mich sogar in Schlangen ein. Die Zeitersparnis bei Rasern liegt meistens im Sekunden- oder unteren einstelligen Minutenbereich. Das wird oft sehr überschätzt. So viel ist mir Trickserei nicht wert. Ich machte mit dem Auto ja schon mal Tests, als ich Wochenendpendler über 180km war. Einmal total der aggressive Raser, der heraus holt, was nur geht. Ein anderes mal total gelassen, wie Urlaubsfahrer. Man mag es kaum glauben, aber da liegen über die 180km keine 10 Minuten Zeitunterschied dazwischen. Rasen und Tricksen ist also meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt. Bei letzterem Versuch, war ich den ganzen Abend aber auch noch als Mensch zu gebrauchen, und kein aufgeblasener Adrenalinjunkie. Auch ermögliche ich Autos das leichte Überholen, wenn ich sie hinter mir bemerke. Indem ich so weit wie möglich rechts fahre, daß ich noch Navigationsraum habe, aber nicht mitten auf der Fahrspur. Dann bin ich auf jeden Fall glücklich darüber, nicht in der Großstadt zu wohnen. Meine Fahrradstrecken gehen nur zu 20% über die Straße, und 80% sind idyllische Radwege durch die Natur. So war ich heute morgen auch schon 20km unterwegs, zu 2 Einkäufen. Dauerte mitsamt der Einkäufe gerade mal 80 Minuten. Schneller bin ich mit dem Auto auch nicht, und das Fahrrad macht richtig Spaß. Es sei denn, es regnet. Auf einer meiner Radstrecken kann ich sogar altes Brot mitnehmen, und los werden, anstatt in den Müll zu werfen. Unterwegs Schwäne, Enten und seltene Wasserhühner füttern. Dann haben alle was davon. Und was ich da eine wertvolle Zeit verliere!!!!!!!!!!!! Rein rationell und termingetrieben bin und war ich nie so richtig. Defensiv sein, heißt es bei mir auf jeden Fall. Hatte auch über 25 Jahre überhaupt keine Straßenverkehrsunfälle mehr. Davor aber wenigstens 2 mal im Jahr, teilweise sowas wie jugendliche Hitzköpfigkeit und Ahnungslosigkeit. Wer Zeit kalkulieren muß, ist in meinen Augen ein Fahrradkurier, der es geschäftlich macht.
Michael K-punkt schrieb: > Ja, wenn ich mal was schreibe was nicht so die 08/15-Meinung ist, dann Wenn der Käse nicht so elendig ranzig röche... > warte ich schon drauf, bis wieder die Lehrer-Mühle zu klappern anfängt. Ich war schon immer ein Max-und-Moritz-Fan und du bedienst das Pauker-Klischee wirklich perfekt. Und ja, die heilige Kirche wimmelt nur so von Märtyrern und heutzutage wird sie ja auch üüüberall soooo benachteiligt. Nur sind die Herrschaften da sozusagen von berufswegen etwas überempfindlich - die empfinden jede Gleichbehandlung nämlich schon als himmelschreiende Benachteiligung...
Wilhelm Ferkes schrieb: > Wer Zeit kalkulieren muß, ist in meinen Augen ein Fahrradkurier, der es > geschäftlich macht. Das sind die schlimmsten, die haben noch nicht mal Bremsen eingebaut.
Uhu Uhuhu schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Ja, wenn ich mal was schreibe was nicht so die 08/15-Meinung ist, dann > > Wenn der Käse nicht so elendig ranzig röche... > >> warte ich schon drauf, bis wieder die Lehrer-Mühle zu klappern anfängt. > > Ich war schon immer ein Max-und-Moritz-Fan und du bedienst das > Pauker-Klischee wirklich perfekt. Und ja, die heilige Kirche wimmelt nur > so von Märtyrern und heutzutage wird sie ja auch üüüberall soooo > benachteiligt. > > Nur sind die Herrschaften da sozusagen von berufswegen etwas > überempfindlich - die empfinden jede Gleichbehandlung nämlich schon als > himmelschreiende Benachteiligung... Schon wieder ein Eigentor. Ich habe jahrelang im Forschungs- und Technologiesektor gearbeitet und bin jetzt auch als Lehrer tätig. Und es macht Spaß! Sämtliche Beamten-halber-Tag-Arbeit-fette-Pension-vormittags-Recht-nachmittags-fre i-Sprüche laufen daher völlig ins Leere. Aber jeder schafft sich seine Wirklichkeit selber. Buchempfehlung: Watzlawick, Anleitungs zum Unglücklichsein. P.S. Da ist auch die Geschichte vom Mann und dem Hammer mit drin.
Michael K-punkt schrieb: > Sämtliche > Beamten-halber-Tag-Arbeit-fette-Pension-vormittags-Recht-nachmittags-fre i-Sprüche > laufen daher völlig ins Leere. Interessant, daß du damit kommst. Auf meinem Mist ist dieser Unsinn jedenfalls nicht gewachsen. > Aber jeder schafft sich seine Wirklichkeit selber. Eben.
@ Dirk J: Mach mal die Schublade wieder zu. Ich kenne genügend Radkuriere, von denen fähr keiner brakeless durch die Gegend. Will sagen: Nicht jeder Kurier ist mit Bahnrad ohne Bremsen unterwegs. Die Leute, die du mit Radkurieren verwechselst, sind irgendwelche Hipster, die gern Kuriere wären. Mittlerweile bietet ja jede räudige Fahrradschmiede ein Singlesspeedrad/Fixie an, weils schick ist. Aber das ist eine anderes Thema.
Uhu Uhuhu schrieb: > Rufus Τ. Firefly schrieb: >> Das kennt die StVO nicht, das ist kein Verkehrszeichen. > > Es ist das Zusatzzeichen 1012-32. > http://bernd.sluka.de/Radfahren/absteigen.html Wenn Du schon den Bernd zitierst, hast Du dann auch den Text gelesen, den er zu diesem Ding schreibt?
1 | Zeichen 1012-32 kommt nicht in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) vor. |
2 | Es ist aber im Verkehrszeichenkatalog aufgeführt und damit ein amtliches |
3 | Verkehrszeichen. Die Bedeutung des Zeichens bleibt jedoch unbestimmt. |
Ich vermisse das Autofahrer-Äquivalent ("Aussteigen und schieben!").
Alexander H. schrieb: > Mittlerweile bietet ja jede räudige > Fahrradschmiede ein Singlesspeedrad/Fixie an, weils schick ist. Sowas fahren Radkuriere nicht. Ich habe auch schon öfter Kuriere beobachtet, die die StVO mehr als nur eigenwillig auslegten. Das trauen sich sonst nur die jungen Schnösel in der Hochpubertät und Lebensmüde. Und man weiß noch nichtmal, ob sie das machen, weil der Druck so hoch und der Lohn so beschissen ist, oder aus Prinzip.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Wenn Du schon den Bernd zitierst, hast Du dann auch den Text gelesen, > den er zu diesem Ding schreibt? Erst nach deinem Hinweis, daß das Ding nicht in der StVO steht... > Ich vermisse das Autofahrer-Äquivalent ("Aussteigen und schieben!"). Das habe ich mir auch schon öfter gewünscht...
Dirk J. schrieb: > Wilhelm Ferkes schrieb: >> Wer Zeit kalkulieren muß, ist in meinen Augen ein Fahrradkurier, der es >> geschäftlich macht. > > Das sind die schlimmsten, die haben noch nicht mal Bremsen eingebaut. Interessant fand ich ja mal eine TV-Doku, in der ein Fahrradkurier in Vancouver (Kanada) begleitet wurde. Er war dort auch das schnellste Verkehrsmittel. Wobei kürzlich in einem Parallelthread hier einer, der in Kanada ist, behauptete, nur der einzige Inder in der größeren Firma beherrsche überhaupt das Fahrrad. Die vom amerikanischen Planeten könnten nicht generell Fahrrad fahren. Sie wollten Fahrräder für das riesige Firmengelände anschaffen. Den Fahrradkurier könnte ich für mich selbst auch mal überlegen. Es gibt hier in meiner Gegend keine, soweit ich weiß. Es wäre doch mal was erfrischendes, nicht so langweilig und stressig wie Entwicklung, wo ich auch kaum noch rein komme.
>Sowas fahren Radkuriere nicht. >Ich habe auch schon öfter Kuriere beobachtet, die die StVO mehr als nur >eigenwillig auslegten. Das trauen sich sonst nur die jungen Schnösel in >der Hochpubertät und Lebensmüde. Ich hab ja auch nicht gesagt, dass es keine Radkuriere gibt, die wie Idioten fahren. Aber eben nicht alle. Zugegeben herrscht da eine gewisse Anarchie, was die STVO angeht. Aber nicht jeder Radkurier fährt ohne Bremsen. Diese Behauptung ist ziemlich pauschal. Ich kann auch mit Bremse am Rad eine rote Ampel überfahren. Und nur weil Berichte über brakeless fahrende Typen aus Berlin vor kurzem in aller Munde waren, ist das nicht überall so. Fixie fahren macht auch mit Bremse am Rad Spaß.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Wenn Du schon den Bernd zitierst, hast Du dann auch den Text gelesen, > den er zu diesem Ding schreibt? Das Ding ist wirklich gut, vor allem die Beispiele, die er anführt (und mit Bildern belegt).
Alexander H. schrieb: > Aber nicht jeder Radkurier fährt ohne Bremsen. Diese Behauptung ist > ziemlich pauschal. Ich weiß zwar nicht, was Dirk J. sich dachte, als er das schrieb, aber mein Eindruck ist, daß du seinen Text etwas zu vordergründig interpretierst. Natürlich haben die alle Bremsen - nur werden die nach Möglchkeit geschont.
Doch gibts: http://de.wikipedia.org/wiki/Fixie#Starrer_Gang Die haben keine Bremse im klassischen Sinn.
Johannes O. schrieb: > Doch gibts: http://de.wikipedia.org/wiki/Fixie#Starrer_Gang > Die haben keine Bremse im klassischen Sinn. Hab ich das bezweifelt?
Vielleicht solltest du einfach ein bischen mehr lesen, als nur ein paar Brocken - wenns auch schwer fällt. Wir hattens von Fahrradkurieren...
Ich glaub wir reden gerade irgendwie aneinander vorbei... Dennoch sollte man freundlich bleiben! Naja seis drum und nun back-to-topic.
Uhu Uhuhu schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Sämtliche >> > Beamten-halber-Tag-Arbeit-fette-Pension-vormittags-Recht-nachmittags-fre i-Sprüche >> laufen daher völlig ins Leere. > > Interessant, daß du damit kommst. Auf meinem Mist ist dieser Unsinn > jedenfalls nicht gewachsen. > >> Aber jeder schafft sich seine Wirklichkeit selber. > > Eben. Zitat Anfang: "...irgendwie in das Weltbild des gottesgläubigen Untertanen mit Pensionsanspruch..." Also, von mir ist der Unsinn auch nicht. Ob es Guttenberg war?
Jaja, immer die Radfahrer. Was da manche so an Stunts abliefern ist durchaus der Rede wert. Letztens an einer Einmündung 4-spurige Einbahnstraße (2 rechts ab, 2 links ab) von rechts in 4-spurige Straße: Ampel ist (latürnich) rot - ich warte, anderer Radler fährt trotzdem weiter. Nach Überqueren der ersten von 4 Spuren wirds grün für die einmündende Gass. Typ macht eine Vollbremsung mit Lenkerübersteiger und platscht auf die Fahrbahn. Hupkonzert. Nachdem er sich und sein Rad sortiert und zur Seite geräumt hat wird's für mich grün und ich fahr weiter. 4 Ampeln später zischt der Absteiger von eben wieder bei Rot an mir vorbei - diesmal klappts. Oder gestern Nachmittag: 4-köpfige Familie auf 2 Rädern an der roten Ampel. Mutti mit Kind (ca. 2 Jahre alt) im Kindersitz hält an, Papi mit Kind (ca. 4 Jahre) auf dem mit einer Zeitung gepolsterten Gepäcktäger fährt lustig weiter und kommt prompt in den abbiegenden Gegenverker. Manche Leute haben wirklich nur einen feuchten Keks unter der Schädeldecke.
Dieter Werner schrieb: > Manche Leute haben wirklich nur einen feuchten Keks unter der > Schädeldecke. Stell dir vor, die würden mit einem Auto durch die Gegend gurken...
Uhu Uhuhu schrieb: > Stell dir vor, die würden mit einem Auto durch die Gegend gurken... Da hätten sie Angst um die Statuskarosse. Um Dellen an Dieser zu vermeiden wären sie schön vorsichtig! ;-)
Dieter Werner schrieb: > Typ macht eine Vollbremsung mit Lenkerübersteiger und platscht auf die > Fahrbahn. Hupkonzert. Da hat er noch Glück gehabt. Den hier hat's ärger erwischt: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2859960 Nee, dafür habe ich auch kein Verständnis.
Ach kommt, Ihr Mumus, hier habt ihr was, wo Ihr Euch dran aufgeilen könnt: http://www.youtube.com/watch?v=dv-ISen-UTQ DAS ist rücksichtslose Fahrweise. Nicht Euer Papi der mal noch bei dunkelgrün über ne Ampel rollert.
j. c. schrieb: > DAS ist rücksichtslose Fahrweise. Nicht Euer Papi der mal noch bei > dunkelgrün über ne Ampel rollert. Wenn sich sowas aus dem Genpool der Menschheit entfernt ist es auch nicht schade drum. ;-)
Solche Kerle sollten mit Testosteron-Antagonisten ruhiggestellt werden.
j. c. schrieb: > DAS ist rücksichtslose Fahrweise. Das wirkt erstmal so, aber wenn man sich das Filmchen genau ansieht, fällt ein ganz entscheidender Unterschied zum Straßenverkehr in Deutschland auf: Die Autos dort stehen fast alle bzw. fahren gerade mal im Schrittempo. Mit diesem Fahrstil würde man in Berlin, wo auf einigen Hauptstraßen sogar während des Berufsverkehrs problemlos Tempo 60 gefahren werden kann (und wird), ziemlich schnell irgendwo gegenklatschen. Zudem ein weiterer ganz entscheidender Unterschied vorhanden ist: Die Mentalität. Deutsche Autofahrer haben Recht, und bestehen darauf, und erst sehr lange danach kommt so etwas wie Rücksichtnahme und Miteinander. Das ist in anderen Ländern sehr anders organisiert.
Genau da sprichst Du den entscheidenden Punkt an.Die Diskussion hier zeigt doch, dass es eine Absurde Hysterie im Bazug auf das Thema gibt. Ich fahre Fahrrad. Ich fahre Auto. Ich mache Fehler als Radfahrer und ich mache Fehler als Autofahrer. 90% der Leute auf egal welchem Verkehrsmittel fahren sicher. Und so viele Idioten auf 2 Rädern, gibt es auch auf vieren.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Das wirkt erstmal so, aber wenn man sich das Filmchen genau ansieht, > fällt ein ganz entscheidender Unterschied zum Straßenverkehr in > Deutschland auf: Die Autos dort stehen fast alle bzw. fahren gerade mal > im Schrittempo. Es sind schon etlich Szenen drin, die einfach nur kriminell leichtsinnig sind - auch bei langsamem KFZ-Verkehr und so 35-45 Sachen werden die Jungs schon drauf gehabt haben - oder meinst du, der Film lauft mit Zeitraffer? j. c. schrieb: > Und so viele Idioten auf 2 Rädern, gibt es auch auf vieren. Das mag sein, nur auf vier Rädern strengen sie sich doch deutlich mehr an, das zu verbergen. Von denen kämer im Traum keiner auf die Idee, einem von hinten kommenden, schnelleren Fahrzeug nach links auszuweichen - unter Radfahrern ist das durchaus alltäglich. Was mich generell am Verkehrsverhalten wundert: die Leute kommen nicht auf die Idee, daß berechenbares Verhalten die Grundlage jeder Verkehrssicherheit ist - ein prima Indikator dafür ist, ob überhaupt und wenn ja, wie die Leute bei Kreisverkehr blinken.
Naja, ganz absurd ist die Diskussion nicht; zumindes in Berlin nimmt die Anzahl der Gehwegradler deutlich zu, und das auch in Tempo-30-Zonen. Und in einigen Bezirken muss man seinen Autofahrstil sehr stark verändern, um nicht irgendeinen Radfahrer umzubügeln. Gefühlt etliche der Radfahrer in den hippen Ost-Bezirken setzen für sich das "shared space"-Konzept mit sehr eigenwilliger Rücksichtsverteilung ein. Wenn man schon mal in Sizilien mit dem Auto unterwegs war, kann man die dafür erforderliche Gelassenheit leichter aufbringen, als wenn man nur den "normalen" deutsch-preußischen Autoverkehr kennt.
Gehst Du eigentlich über rote Ampeln als Fußgänger? Wie sieht es denn mit Eurem Verkehrsverhalten als Fußgänger aus?
j. c. schrieb: > Gehst Du eigentlich über rote Ampeln als Fußgänger? Wenn nichts kommt: Ja. Das wird auch durch die Ampelphasen, die schlichtweg eine Zumutung sind, befördert. Druckknopfampeln haben nicht umsonst den Beinamen "Bettelampeln". Und für Fußgänger sind andere Maßstäbe anzulegen als für Autofahrer, ein Fußgänger gefährdet andere Fußgänger nämlich nicht, tödliche Unfälle durch sich anrempelnde Fußgänger sind ausgesprochen selten.
Uhu Uhuhu schrieb: > Es sind schon etlich Szenen drin, die einfach nur kriminell leichtsinnig > sind Selbstverständlich, ich wollte die Spinner auch nicht für ihr Verhalten loben. Nur wäre deren Verhalten in Deutschland absolut lethal, während es dort offensichtlich überlebbarer ist.
>Und für Fußgänger sind andere Maßstäbe anzulegen als für Autofahrer, Aha. Aber für Radfahrer nicht? Daher kommt doch das Verhalten der Radfahrer. Der Radler sieht sich eher als Fußgänger als als Autofahrer. Und das mit gutem Grund. Zudem könnt Ihr Euch nicht raussuchen welche Gesetze Ihr befolgt, je nachdem ob ihr sie mögt oder nicht. Das ist ja völlig lächerlich. Wer als Fußgänger bei rot über die Ampel latscht, der kann sich über Radfahrer nicht aufregen. Und immer interessant ist auch die Frage, ob es wirklich nur die ANDEREN sind... http://www.youtube.com/watch?v=9SmpbiM4VYY
j. c. schrieb: > Zudem könnt Ihr Euch nicht raussuchen welche Gesetze Ihr befolgt, je > nachdem ob ihr sie mögt oder nicht. a) Wer sind "wir"? b) Wieso eigentlich nicht? Gesetze sind bestenfalls so gut wie die, die sie machen.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > j. c. schrieb: >> Gehst Du eigentlich über rote Ampeln als Fußgänger? > > Wenn nichts kommt: Ja. Das mache ich auch. Aber nur bei kleineren Straßen die sehr übersichtlich sind. Gibt genügend gut befahrene Straßen wo gar keine Fußgängerampeln sind und da muss man ja auch rüber. Wenn man rübergeht dann gefährdet man niemanden sonst, sondern nur sich selbst. Man braucht auch nicht denken dass man auf Fußgängerüberwegen so sicher ist: Da wird man auch mal schnell übersehen von sbbiegenden Autofahrern. Außerdem bewegt sich ein Fußgänger langsamer als ein Radfahrer und hat auch genügend Zeit zu beobachten. Die meisten Radfahrer die bei Rot fahren, halten nichtmal an, schauen ganz kurz links/rechts und fahren dann drüber.
j. c. schrieb: > Der Radler sieht sich eher als Fußgänger als als Autofahrer. > Und das mit gutem Grund. Wie kommst du denn darauf? Ich sehe mich eher auf der Straße und halte mich an die selbem Regeln wie alle anderen, die sich dort bewegen. Wenn ich morgens im Berufsverkehr mit 30km/h unterwegs bin, habe ich nichts auf dem Gehweg zu suchen. Die Bettelampeln für Radler sind teilwiese wirklich ein Problem. Statt in einem Rutsch muss man an einigen Kreuzungen 3x drücken, bis man drüber ist. Linksabiegende Radler sind generell nicht vorgesehen, die Fußgängerfurt darf ich ohne Fahradampel nicht nutzen. Einen Vorteil hat das dann aber. Ich darf selbstversätndlich vom Radweg runter und mich sauber in die Linksabbiegerspur einordnen.
Achgottchen, bei Rot über die Ampel, oder gar auf dem Gehweg gefahren. Echt deutsch diese Diskussion. Die Gesetzesbrecher sind übrigens voll haftbar für ihren Frevel. Wenn, ja wenn was passiert. Apropos Gesetze, wenn sich Autofahrer (ich bin auch einer, wenigstens ab und an mal) an Gesetze halten würde in deutschen Städten schlicht kein Verkehr mehr stattfinden. In den Einschlägigen Vorschriften steht nämlich so was lästiges wie 50km/h innerorts, ein Meter Abstand zu Radfahrern, Rücksichtnahme auf schwächere Mindestabstände untereinander und es ist von einer sog. Betriebsgefahr die Rede. Angesichts tausender Verkehrstote und 10 000 de von Schwerverletzten ist dieser Begriff wohl auch sehr euphemistisch. Dann der Lärm, der Gestank und vor allem die Dummheit der Mehrzahl dieser sog. Fahrzeugführer. Unfähig zu blinken, vernünftig abzubiegen ohne andere (fast) umzubringen oder auch nur gerade aus zu fahren. High Performer die so etwas Formel 1 mäßiges wie das sog. Reissverschlussverfahren auch nur ansatzweise beherrschen kann man mit der Lupe suchen und wer mal auf einer deutschen Autobahn "gefahren" ist der wundert sich nur darüber das er noch lebt. Aber die bösen bösen Radfahrer beschimpfen. Ein jeder Kehre vor seiner eigenen Tür, ich hab übrigens fast 10 Punkte in der fast dänischen Hafenstadt da oben liegen, nehme mich da nicht aus. Übrigens: Als Radfahrer gesetzestreu zu sein ist schlichter Selbstmord. Allein das Szenario innerorts zweispurig nach links zu wechseln um in eben jene Richtung abzubiegen überlebt man max. 2-3 mal. Keinem dieser Blechdosenbesitzer fällt es ein das ER/SIE ihre Geschwindigkeit situationsbedingt anzupassen hat, mich rüberzulassen und auch noch zu warten habe bis der Gegenverkehr weg ist. Also schön die Schnauze halten ihr da mit dem Recht des Stärkeren und dem Überrotfahralibi.
Ach ja, da war doch noch die Statistik, wonach sich 95% der Autofahrer meinen, sie führen besser als der Durchschnitt...
Jens Martin schrieb: > 50km/h innerorts, ein Meter Abstand zu Radfahrern, Meiner Erfahrung (sowohl per Fahrrad als Motorroller) nach fährt man deutlich sicherer, wenn man sich nicht ganz nach rechts quetschen lässt. ich halte immer etwa einen Meter zum Rand der Asphaltdecke (bzw. Bordstein) ein - denn im Ernstfall ist das meine Lebensversicherung. Außerdem verführt meiner Erfahrung nach das extreme Rechtsfahren Autofahrer dazu, "mal eben vorbeizuhuschen". Ich nehme mich da nicht aus, auch wenn ich meist wirklich große Bogen fahre. Man muss als schwächerer Teilnehmer einfach auch Präsenz zeigen, dann wird es mMn deutlich ungefährlicher. Vielleicht noch eine Anmerkung: der Schulterblick ist auf jedem Fahrzeug das A und O - und zwar richtig umdrehen. Es gibt nichts Wichtigeres für das eigene und das Leben der anderen. > Als Radfahrer gesetzestreu zu sein ist schlichter Selbstmord. Allein das > Szenario innerorts zweispurig nach links zu wechseln um in eben jene > Richtung abzubiegen überlebt man max. 2-3 mal. Keinem dieser > Blechdosenbesitzer fällt es ein das ER/SIE ihre Geschwindigkeit > situationsbedingt anzupassen hat, mich rüberzulassen und auch noch zu > warten habe bis der Gegenverkehr weg ist. Also schön die Schnauze halten > ihr da mit dem Recht des Stärkeren und dem Überrotfahralibi. Glücklicherweise ist hier in der Eifel der Verkehr überschaubar und diejenigen, die unvernünftig fahren, sortieren sich hier sehr schnell selbst aus ... In deutschen Großstädten (z.B. Frankfurt) würde ich es mir allerdings auch überlegen, zweirädrig unterwegs zu sein. Da hat man schon als Autofahrer massiv zu kämpfen. Chris D. Chris D.
Chris D. schrieb: > Glücklicherweise ist hier in der Eifel der Verkehr überschaubar und > diejenigen, die unvernünftig fahren, sortieren sich hier sehr schnell > selbst aus ... Das trifft den Kern des Problems mit den Gesetzen. Diese sind noch aus Zeiten, in denen ein Auto max. 80km/h fuhr und seehr wenige davon unterwegs waren. Damals war es auch schon mangels Beschleunigung nicht ratsam zu überholen. Die Gesetze gehören an die heutige Verkehrssituation angepasst. Jens Martin schrieb: > Keinem dieser > Blechdosenbesitzer fällt es ein das ER/SIE ihre Geschwindigkeit > situationsbedingt anzupassen hat, mich rüberzulassen und auch noch zu > warten habe bis der Gegenverkehr weg ist. an KANN auf seine Vorfahrt als Radler bestehen, ja. Ob das ratsam ist, ist eine andere Sache. Und angepasste Geschwindigkeit ist auch nicht gegeben, wenn auf der Landstraße 100 gefahren werden darf und der Radler max. 30 kann. Soll das Auto dann auf 30 'runterbremsen und wieder beschleunigen? Aus diesem Grund gibt es auf der Autobahn eine Mindestgeschwindigkeit, sonst wäre es dort auch zu gefährlich und es es gäbe endlose Staus. Wie gesagt, Gesetze anpassen! P.S.: ich fahre sehr wenig Rad, habe seit 28 Jahren "Lappen" keinen Punkt oder Unfall zu verzeichnen. ;-)
Thilo M. schrieb: > Das trifft den Kern des Problems mit den Gesetzen. > Diese sind noch aus Zeiten, in denen ein Auto max. 80km/h fuhr und seehr > wenige davon unterwegs waren. > Damals war es auch schon mangels Beschleunigung nicht ratsam zu > überholen. > > Die Gesetze gehören an die heutige Verkehrssituation angepasst. Das kann sein. Was genau würdest Du denn ändern? Mir fällt spontan zumindest zu den Abständen/Geschwindigkeitbegrenzungen nichts ein. Denn die Reaktionszeiten haben sich nicht verändert. Und man muss auch sehen, dass sich die Anzahl der Fahrzeuge vervielfacht hat und weniger "Auslaufzone" vorhanden ist. Änderungen würden dann vielleicht eher auf mehr Rücksichtnahme und eventuell geringere Geschwindigkeiten abzielen müssen. Chris D.
Jens Martin schrieb: > Aber die bösen bösen Radfahrer beschimpfen. Du vergisst, dass die initiale Beschwerde von einem Radfahrer kam. > Ein jeder Kehre vor seiner > eigenen Tür, ich hab übrigens fast 10 Punkte in der fast dänischen > Hafenstadt da oben liegen, nehme mich da nicht aus. Ich übrigens nicht. Ich weiß gar nicht, vermutlich hatte ich mal welche, denn bei meinem einzigen schwerwiegenden Unfall habe ich beim Linksabbiegen (mit dem Auto) in einen Parkplatz das Auto im Gegenverkehr übersehen. Das schlimmste dabei war, dass der Beifahrer im gegnerischen Fahrzeug der Überzeugung gewesen war, sich nicht anschnallen zu müssen, der Rest war (bis auf den Totalschaden beider ohnehin schon relativ alter Fahrzeuge) alles glimpflich. Die Punkte dürften aber längst weg sein, das war vor 13 Jahren. > Als Radfahrer gesetzestreu zu sein ist schlichter Selbstmord. Allein das > Szenario innerorts zweispurig nach links zu wechseln um in eben jene > Richtung abzubiegen überlebt man max. 2-3 mal. Daran merkt man, dass du nicht/wenig Rad fährst. Das funktioniert nur dann nicht, wenn man gleichzeitig noch einen von der Fahrbahn abgesetzten Radweg verlassen muss, auf denen einen die Verkehrsbehörde meint, "sicherheitshalber" verbannen zu müssen. Dann müsste man nämlich quer zur Fahrtrichtung fahren, während man sich ansonsten einfach mit der Bewegungsrichtung des Fahrzeugstroms absetzt. Auf den Rückspiegel möchte ich allerdings dabei nicht mehr verzichten müssen.
Chris D. schrieb: > Was genau würdest Du denn ändern? Als erstes würde in innerorts den Schilderwald radikal ausdünnen und Ampeln entfernen. Wenn man keine sauber abgegrenzten Vorschriften hat, auf die man pochen kann, dann wird man automatisch rücksichtsvoller und aufmerksamer fahren müssen. In Holland gibt es hierzu schon Feldversuche, die sehr erfolgreich sind. Außerorts auf Landstraßen eine Mindestgeschwindigkeit einführen, wenn Geschwindigkeitsdifferenzen zu Gefahresituationen führen können. Dann aber eine dritte Fahrspur für die Langsamen (Radler, Trecker, langsame LKW) einplanen, so wie's oft an Steigungen für LKWs ist. Bei unserem heutigen Verkehrsaufkommen ist ein ständiges Unterbrechen des Verkehrsflusses sicher nicht da richtige Mittel, schon was Spritverbrauch und Abgasemission angeht.
Thilo M. schrieb: > Dann aber eine dritte Fahrspur für die Langsamen (Radler, Trecker, > langsame LKW) einplanen, so wie's oft an Steigungen für LKWs ist. Das wird oft aus Platzgründen nicht gehen, und da, wo's geht, wird es aus Geldgründen nicht gehen. :( Was oft und gern übersehen wird: 100 km/h auf einer Landstraße ist eigentlich nur dann eine angepasste Geschwindigkeit, wenn die Straße groß, breit und übersichtlich ist. Selbst manche Bundesstraße fällt da nicht darunter, und auf kleineren Landstraßen kann man unter Beachtung der übrigen Gebote der StVO eigentlich nicht gefahrlos schneller als 80 km/h fahren. Von dieser Geschwindigkeit aus fällt es aber auch leichter, für den einzelnen Fahrradfahrer, den man überholen will, so rechtzeitig die Geschwindigkeit zu reduzieren (geht meist ohne zu bremsen), dass der Gegenverkehr vorher vorbei ist und man Platz zum Überholen hat. Von mir aus könnte man die allgemeine Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h herabsetzen und dann die paar Straßen, die es wirklich hergeben, mit "100"-Zeichen ausschildern.
Thilo M. schrieb: > Chris D. schrieb: >> Was genau würdest Du denn ändern? > > Als erstes würde in innerorts den Schilderwald radikal ausdünnen und > Ampeln entfernen. > > Wenn man keine sauber abgegrenzten Vorschriften hat, auf die man pochen > kann, dann wird man automatisch rücksichtsvoller und aufmerksamer fahren > müssen. > In Holland gibt es hierzu schon Feldversuche, die sehr erfolgreich sind. Ja, das wäre wohl eine gute Idee, wobei dazu aber keine Gesetzänderung nötig ist. Positiv finde ich, dass mittlerweile immer mehr Ampelschaltungen durch (preiswerte) Kreisel ersetzt werden. Mit der Zeit werden sich auch diejenigen daran gewöhnen, die meinen, der Kreisel müsse zuerst komplett frei sein, bevor sie einfahren ;-) > Außerorts auf Landstraßen eine Mindestgeschwindigkeit einführen, wenn > Geschwindigkeitsdifferenzen zu Gefahresituationen führen können. > Dann aber eine dritte Fahrspur für die Langsamen (Radler, Trecker, > langsame LKW) einplanen, so wie's oft an Steigungen für LKWs ist. Ich weiss nicht. Wir haben ja schon massive Probleme, die bestehenden Fahrbahnen instantzuhalten. Wenn dann noch zusätzliche gebaut werden sollen ... > Bei unserem heutigen Verkehrsaufkommen ist ein ständiges Unterbrechen > des Verkehrsflusses sicher nicht da richtige Mittel, schon was > Spritverbrauch und Abgasemission angeht. Das sicherlich. Aber der immer mehr zunehmende Verkehr dürfte dem vermutlich einen Strich durch die Rechnung machen. Auf jeden Fall bin ich aber dafür, selbstverständlich auch ausländische Fahrer finanziell an den Kosten zu beteiligen (Vignette oder wie auch immer). Chris D.
Chris D. schrieb: > Meiner Erfahrung (sowohl per Fahrrad als Motorroller) nach fährt man > deutlich sicherer, wenn man sich nicht ganz nach rechts quetschen lässt. > ich halte immer etwa einen Meter zum Rand der Asphaltdecke (bzw. > Bordstein) ein - denn im Ernstfall ist das meine Lebensversicherung. Es empfiehlt sich, etwa da zu fahren, wo bei Autos die rechten Räder entlangrollen. Damit hat man ausreichend Abstand zu parkenden Autos, daß man nicht sofort mit sich öffnenden Türen kollidiert und daß auch zwischen den Autos auf die Straße latschende Fußgänger nicht unmittelbar vor einem stehen. Auf jeden Fall fährt man nie auf oder gar rechts von der rechten Fahrbahnmarkierung. Wenn man meint, auf Autobahnen radfahren zu müssen, sieht das anders aus, aber ich rede hier über Verkehr in geschlossenen Ortschaften. Bei allen Radfahrer ./. Autofahrer-Diskussionen werden gerne die grundlegend unterschiedlichen Situationen außer- und innerorts durcheinandergewürfelt; ich finde es sehr wichtig, anzugeben, worauf man sich gerade bezieht.
Thilo M. schrieb: > Das trifft den Kern des Problems mit den Gesetzen. > Diese sind noch aus Zeiten, in denen ein Auto max. 80km/h fuhr und seehr > wenige davon unterwegs waren. Und warum werden die dann alle Nasen lang an irgendwas angepaßt? Hat da der Gesetzgeber gerade mal wieder einen Betriebsausflug in ein Technikmuseum gemacht und meint dann, daß das so dufte war, daß er jetzt im Gesetz einen Gedenkstein für das tolle Erlebnis setzen muß?
Chris D. schrieb: > Glücklicherweise ist hier in der Eifel der Verkehr überschaubar und > diejenigen, die unvernünftig fahren, sortieren sich hier sehr schnell > selbst aus ... NA dann versuch das mal hier in Hamburg. Vernunft im Strassenverkehr wird hier anders definiert ;-). Jörg Wunsch schrieb: > Daran merkt man, dass du nicht/wenig Rad fährst. täglich, aber in einer Großstadt > Das funktioniert nur dann nicht, wenn man gleichzeitig noch einen von > der Fahrbahn abgesetzten Radweg verlassen muss, auf denen einen die > Verkehrsbehörde meint, "sicherheitshalber" verbannen zu müssen. komm mal vorbei, ich schau dir gern bei den "Versuchen" zu. Auch bei deiner Slalomfahrt über zugeparkte Radwege. Thilo M. schrieb: > man KANN auf seine Vorfahrt als Radler bestehen, ja. > Ob das ratsam ist, ist eine andere Sache. Würde mir nicht im Traum einfallen, Thema ist aber rechtliche Lage > Und angepasste Geschwindigkeit ist auch nicht gegeben, wenn auf der > Landstraße 100 gefahren werden darf und der Radler max. 30 kann. Soll > das Auto dann auf 30 'runterbremsen und wieder beschleunigen? Ja, was denn sonst? Bei einem Trecker mußt du das genau so machen. Den kannst du auch nicht vorschreiben 100 zu fahren weil es ja max. erlaubt ist. > Aus diesem Grund gibt es auf der Autobahn eine Mindestgeschwindigkeit, > sonst wäre es dort auch zu gefährlich und es es gäbe endlose Staus. Aus diesem Grund dürfen Trecker und Fahrräder auch nicht auf Autobahnen. Das sind Fernverkehrsverbindungen für KFZ. Kreuzungsfrei und immer min. zweispurig. Aber da wo sich unterschiedliche Verkehrsteilnehmer den Platz teilen muss man sich einigen. Viele Autofahrer sehen das aber nicht so (ebenso viele Radfahrer auf Gehwegen). Das gequatsche über die Gesetzeslage führt da aber nicht weiter, Sie ist worst case und kann nicht an die vielen Situationen angepasst werden. > > Wie gesagt, Gesetze anpassen! Freie Fahrt für freie Bürger oder Stärkung der ökologisch unbedenklich Verkehrsmittel?
Jens Martin schrieb: >> Wie gesagt, Gesetze anpassen! Apropos Gesetze. Es sollte meiner Meinung nach ein Gesetz geben das Frauen die sich aus Konsumtempeln mit mehr als 50m² Verkaufsfläche in ein Fahrzeug setzen erst mal 15 min Abklingzeit einhalten müssen. Das was die in ihrem Kaufrausch bei verlassen der Parkflächen und queren der Radwege so bringen schaffen nicht mal vollgekiffte Freaks morgens um drei.
Jens Martin schrieb: > Auch bei > deiner Slalomfahrt über zugeparkte Radwege. Zugeparkte Radwege sind unbenutzbar. Also ab auf die Fahrbahn.
Jörg Wunsch schrieb: > Jens Martin schrieb: >> Auch bei >> deiner Slalomfahrt über zugeparkte Radwege. > > Zugeparkte Radwege sind unbenutzbar. Also ab auf die Fahrbahn. Das mach mal in einer Großstadt, viel Spaß. Hier gelten andere Regeln. Wenn du in einer Einbahnstraße einem Streifenwagen entgegenkommst haben die Polizisten irgendwas unglaublich wichtiges an der Häuserwand auf der anderen Seite zu observieren und Radfahrer auf Gehwegen ist der Normalzustand. Nur Querulanten und Rennradfahrer "Nutzen" die Straße zu ihren jeweiligen Zwecken. Der einzige Punkt an dem du in Hamburg in der Regel wg. Benutzung der Gehwege einen Zettel bekommst ist der Alsterpark Sonntags wenn die Spacken ihre Sonnenbrillen spazierentragen. Sonst hast du deine Ruhe, wie du die Autofahrer in Ruhe lässt mit deinen gesetzeskonformen Ideen von 1m Seitenabstand und nochmal 50 cm zum Fahrbahnrand. Den gibt's hier max. als Mindestabstand nach hinten bei betätigen der Licht- und Schallsignaleinrichtungen des Fahrzeuges ;-).
Jens Martin schrieb: > Das mach mal in einer Großstadt, viel Spaß. Wenn du DD als Großstadt akzeptierst, dann mach' ich das hier, ja. ;-) Allerdings fahre ich nicht immer die Straßen mit dem Fahrrad, die ich auch mit dem Auto benutzen würde. Für Fahrradtempo sind beispiels- weise Stadtviertel mit vielen gleichberechtigten Straßen kein Problem, während ich mit dem Auto nur als Anlieger da durch fahren würde.
Jörg Wunsch schrieb: > Zugeparkte Radwege sind unbenutzbar. Also ab auf die Fahrbahn. Es wäre schon hilfreich, wenn sich die Herrn in Grün um entsprechende Strafzettel kümmern würden. Dann wäre der Park-Spuk bald vorbei.
Jens Martin schrieb: >> Zugeparkte Radwege sind unbenutzbar. Also ab auf die Fahrbahn. > > Das mach mal in einer Großstadt, viel Spaß. Wo ist das Problem? Einerseits sind auch nicht zugeparkte Radwege nicht zwingend* zu benutzen, andererseits kann man in einer Großstadt vollkommen problemlos auf der Straße fahren, wenn man nicht gerade mit Fußgängertempo daherrollert und sichtbar ängstlich sich an parkende Autos schmiegt und jeden leeren Parkplatz mitnimmt. Außer auf einigen wirklich sehr fetten Hauptverkehrsstraßen gibt es wirklich überhaupt keinen Grund dafür, nicht dort zu fahren, wo man als Radfahrer genauso hingehört wie als Motorrad-, Auto- oder LKW-Fahrer: Auf der Straße. (Ich rede hier von Berlin, das auch als Großstadt durchgehen müsste) *) Sogenannte "Radwege" müssen nur dann benutzt werden, wenn sie durch Zeichen 237 o.ä. als benutzungspflichtig gekennzeichnet sind und ihr Gebrauch zumutbar ist (sie also nicht zugeparkt, durch Baustellenaushub oder sehr schlechten Erhaltungszustand nicht benutzbar sind). Obendrein darf ein sogenannter "Radweg" nur dann als benutzungspflichtig gekennzeichnet werden, wenn an der betreffenden Stelle ein die Straße nutzender Fahrradfahrer einer außerordentlichen Gefährdung ausgesetzt wäre und obendrein der sogenannte "Radweg" den baulichen Ausführuhrungsvorschriften (Breite, Lichtraumprofil etc.) entspricht. Damit sind gut 90% aller als benutzungspflichtig gekennzeichneten sogenannten "Radwege" illegal und können mit entsprechenden Einsprüchen bei den zuständigen Behörden angezeigt werden. In Berlin funktioniert das ganz gut, etliche illegale Benutzungspflichten wurden bereits aufgehoben.
Michael K-punkt schrieb: > Es wäre schon hilfreich, wenn sich die Herrn in Grün um entsprechende > Strafzettel kümmern würden. Dann wäre der Park-Spuk bald vorbei. Tja, da fängt's ja in diesem Lande mit der Gewaltenteilung an ... Da wir die Herren in Grün immer mehr einsparen (das Ländle hier will gerade ein weiteres Viertel dieser Leute wegrationalisieren), verweisen diese (leider zu Recht) auf das Ordnungsamt, das ab dem Moment wohl zuständig ist, da die Kiste nicht mehr rollt. https://www.vcd.org/shop/katalog/details.php?x=1&artikelnummer=4101&rubrik=13
Die ham doch wohl nur noch Gummiabrieb in der Birne: http://www.spiegel.tv/filme/ghost-riders-tempo-junkies/
So ihr StVO-Nazis, bin grade mit zwei Einkaufstüten am Lenker bei Rot über die Ampel getuckert. Fühl mich noch gut.
j. c. schrieb: > Fühl mich noch gut. Nicht mehr lange. Du darfst zwar auf dem Wasser laufen, aber sowas geht nicht.
Vielleicht wird der Darwin-Award mal stellvertretend an alle Radler, die bei Rot fahren, verliehen. Passen würde es. ;)
Moin, ich hab mal wieder was zu sagen zum Thema Rotfahrer und andere Ignoranten. Heute auf dem Weg zur Arbeit Gas gegeben, um die Grünphase noch zu erwischen, wohlgemerkt mit dem Rad, als so ein dämlicher Transporterfahrer an einer großen Kreuzung, an der er nur abbiegen darf ohne zu schauen einfach geradeaus rüberschießt und somit unerlaubt Fuß/Radweg kreuzt. Ich konnte gerade noch bremsen. Wenn ich noch etwas schneller gewesen wäre oder mir eine Sekunde früher überlegt hätte, aus dem Haus zu gehen, würde ich jetzt wahrscheinlich nicht hier sitzen. Grüße und schönes Wochenede...
Für solche Fälle habe ich die hier: http://fahrrad.wikia.com/wiki/Airzound Eine Klingel hört man im Auto nicht. Das Teil hat mir schon öfters geholfen.
Tilo Lutz schrieb: > Eine Klingel hört man im Auto nicht. Es ist schon interessant, warum der sogenannte "Gesetzgeber" hier alles, was man auch im Straßenverkehr hören kann, verbietet (einzig zugelassen ist die "helltönende Glocke", explizit verboten sind Radlaufglocken). Ob es dem "Gesetzgeber" daran gelegen ist, die Radfahrer, äh, auszudünnen? Wenn Nebelhörner nur nicht so schwer wären ...
Tilo Lutz schrieb: > Eine Klingel hört man im Auto nicht. Vor allem, wenn der fahrende Affe seine Karre zum Druckkammerlautsprecher umfunktioniert hat...
Du meinst die "Unz-Unz-Unz"-Fraktion? Da würde auch ein Nebelhorn nicht helfen.
Leider nicht nur dann. Ich merke selber als Autofahrer, dass ich eine Klingel von einem Rad bei geschlossenem Fenster und Radio in normaler Lautstärke nicht hören würde. Ich fands mal witzig, wie im Fernsehen ein Radler mit Inear Kopfhörer, welche erlaubt sind, von der Seite von einem Polizisten angesprochen wurde. Da der Radler ihn nicht beachtet hat, wollte der Polizist ein Verwarngeld ausschreiben. Hätte er die selbe Aktion mit sinem Kollegen im geschlossenen PKW gemacht, hätte dieser vermutlich nichteinmal auf Schreien reagiert :)
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Du meinst die "Unz-Unz-Unz"-Fraktion? Bei mir heißt das "Umpf-umpf-umpf" - kling schon so dumpf, wie die Kerle im Kopp sind. Nach einem halben Jahr brauchen die keine Krachanlage mehr, dann übernimmt der Tinnitus die Kontrolle...
Rufus Τ. Firefly schrieb: > einzig zugelassen > ist die "helltönende Glocke" Der Text da ist sowieso reichlich unsinnig. Einerseits steht da "*mindestens* eine helltönende Glocke", andererseits werden "andere Einrichtungen" für unzulässig erklärt. Was baut man dann bitteschön an, wenn man mehr als "mindestens" haben möchte? Eine dunkeltönende Glocke? :-) Aber auch die wäre wohl eine "andere Einrichtung" ...
Mich würde nicht wundern, wenn in diesem Außenposten des Vatikanstaates, gennant "Bundesrepublik Deutschland", auch eine Kirchenglocke am Lenker zulässig wäre...
Klar ist die zugelassen, sie muss nur hell tönen. Von einer Gewichtsbegrenzung hab ich noch nie was gelesen.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Es ist schon interessant, warum der sogenannte "Gesetzgeber" hier alles, > was man auch im Straßenverkehr hören kann, verbietet Womöglich darf man nicht mal aufs Rad steigen wenn man Bohnensuppe gegessen hat...
Michael K-punkt schrieb: > Womöglich darf man nicht mal aufs Rad steigen wenn man Bohnensuppe > gegessen hat... Nur mit Duftbaum am Hintern. Die Eulenspiegel Leser werden wissen, wie das aussieht ;) Übrigens: http://www.polizei.sachsen.de/pd_dresden/6243.htm Fast ganz unten. Fahrradgruppe verstärkt im Einsatz. Vielleicht hilfts ja ein paar Tage.
Jörg Wunsch schrieb: > Der Text da ist sowieso reichlich unsinnig. Einerseits steht da > "*mindestens* eine helltönende Glocke", andererseits werden "andere > Einrichtungen" für unzulässig erklärt. Was baut man dann bitteschön > an, wenn man mehr als "mindestens" haben möchte?… Zwei hell tönende Glocken?
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