AVR PWM-MosFet (Hilfe beim Helfen)

OP #2374890
Lesenswert?

Guten Tag Miteinander

Ich hab mir vorgenommen meinem Kollegen, welcher Umfallsbedingt seine 
Zeit gerade nicht mit Basteln verbringen kann, zu überraschen und etwas 
fertigzustellen.

Ich selbst bin Informatiker und hab praktisch wenig Erfahrung in 
Elektronik. Hab mich seit Freitag so gut es ging in die Thematik 
eingelesen und mir scheint auch schon der ein oder andere Knopf 
aufgegangen zu sein, jedoch hab ich doch ein bisschen Schiss etwas zu 
zerstören.

Folgende Frage: Er benutzt einen Atmega-Mikrokontroller mit PWM Outputs 
welcher bereits fixfertig Programmiert ist und seine Test-Beleuchtung (1 
RGB LED) ansteuert. ich hab jetzt seine eigendliche Beleuchtung 
fertiggestellt welche ich nach Recherchen hier bei euch meines Wissens 
auch nicht einfach an seinen Ausgang hängen kann (neu ca. 1,5A bei 12V 
pro PWM-Ausgang).

Er hat hier Mosfet's des Typs "irlz 34npbf" rumliegen und ettliche 
Wiederstände.

Was wird zerstört resp. funktiniert nicht wenn ichs so machen würde?
PWM Out -> MosFet Gate
MosFet Source -> GND
MosFet Drain -> LED's inkl. Vorwiederstände -> 12V

Habe viel gelesen und noch zu wenig genau verstanden. Muss da noch ein 
wiederstand zwischen PWM Out vom Mikrokontroller zum schnellen laden des 
Mosfet? Wenn ich den Code anschau hab ich vermutlich 250Hz der PWM.

Wäre nett wenn einer von euch Fachmänner/frauen die Zeit findet einem 
Laien wie mir zu Helfen damit ich nichts von ihm demoliere und alles 
fertigstellen kann bis er zurück kommt.

Grüsse aus Feldkirch
Marco
Persönliche Seite #2374912
Lesenswert?

marco pontencelli schrieb:
> PWM Out -> MosFet Gate
> MosFet Source -> GND
> MosFet Drain -> LED's inkl. Vorw*i*derstände -> 12V

Zwischen den PWM-Ausgang und das Gate vom MOSFET gehört noch ein 
Treiber, der die Umladeströme für's Gate liefern kann. Dein AVR kann die 
Ströme wahrscheinlich nicht liefern (kommt auf den MOSFET an). Sonst ist 
das OK.

Schau mal bei MOSFET-Übersicht im Wiki unter MOSFET-Treiber, oder bemühe 
Tante Google.


Gruß
Jonathan
#2374948
Lesenswert?

Hallo Marco

>>vermutlich 250Hz der PWM
Vom CPU-Port einen 220 Ohm Schutzwiderstand rein. Der begrenzt den Strom 
bei Kurzschluß auf maximal 20mA. Dann einen 100k auf GND, damit der 
Mosfet beim Programmieren sicher ausschaltet. Die Schlatzeit beträgt 
dann ca. 500ns. Beim IRLZ34 handelt es sich um einen Logic-Level Mosfet. 
Dieser kann mit 4V Ansteuerung schon recht hohe Ströme schalten.

>MosFet Source -> GND
>MosFet Drain -> LED's inkl. Vorwiederstände -> 12V
Genau so!
Gast #2374956
Lesenswert?

marco pontencelli schrieb:
> Da wird darüber gesprochen das es mit 200Hz kein Problem sein den IRLZ
> 24N (N-Kanal) sollte auch ohne Treiber zu arbeiten. Stimmt das für
> meinen Fall nicht?

Bei PWM mit 250 Hz und 1,5 A ist ein Treiber zwischen µC und MOSFET arg 
überzogen, da die Wärme nur beim Umschaltvorgang entsteht und bei deiner 
niedrigen Frequenz insgesamt wenig Wärme entsteht. Laß den mal im 
Probebetrieb etwas unter Maximalhelligkeit laufen und fühle, ob der FET 
nennenswert warm wird.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren