Funktionsweise und Ansteuerung von (Segment)LC-Displays

Gast #2391528
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Hallo alle,

ich habe hier einen Thermostaten mit einem kleinen Segment-LC-Display 
welches Temperatur und ein paar Symbole anzeigt. Ich möchte nun den 
Displayinhalt auf meinem Rechner anzeigen.

Das Display wird über einen Gummi-Zebra-Verbinder mit 30 Kontakten auf 
der Platine verbunden. Daher dachte ich greif ich doch einfach mal die 
Kontakte zum Display mittels Fädeldraht ab und kann damit ganz einfach 
den Inhalt einlesen.

Leider werde ich nicht so ganz schlau daraus wie die Displayansteuerung 
funktioniert. Die Schaltung wird mit 3V (2AA Batterien betrieben). Zu 
VCC bzw. zu GND messe ich von jedem Pin aus mehr oder weniger konstant 
1,5V bzw. -1,5V, sehe aber keine nenneswerte Änderung wenn sich der 
Displayinhalt ändert.

Kann mir jemand sagen wie solche LC-Displays funktionieren?

Danke und Gruß,
Alec
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Gast #2392425
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Danke,

mir fehlten für die Suche im Web ein paar Schlagworte wie Backplane usw.
Falls noch jemand auf der Suche ist: 
Beitrag "Ansteuerung von LC-Display LTD202R-12 - 5V zu viel?" fand ich recht hilfreich.

Muss ich mir wohl irgendwo n Ossi organisieren und versuchen 
rauszukriegen auf welchem Pin die Backplane liegt und welcher Pin zu 
welchem Segment gehört.

Dann wär da noch die Frage wie ich aus dem ganzen am besten wieder ein 
logisches Signal mache das ich einlesen kann.
Einfach n NAND über Backplane und Segment bilden und n bischen glätten? 
Müsste doch eigentlich ausreichen?
Gast #2392435
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Alec Tanner schrieb:
> Muss ich mir wohl irgendwo n Ossi organisieren und versuchen
> rauszukriegen auf welchem Pin die Backplane liegt und welcher Pin zu
> welchem Segment gehört.

Welcher Pin zu welchem Segment gehört, sieht man meist, wenn man mit 
geeignetem Blickwinkel die transparenten Leiterbahnen auf dem Trägerglas 
verfolgt
Gast #2405102
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Hallo alle,

ich bräucht noch mal die Hilfe von jemandem, der sich mit LC-Displays 
auskennt...

Ich habe mir mal eine Wechselspannung erzeugt und mit zwei Kontakten den 
Zebraverbinder abgetastet.

Dabei glaube ich im Prinzip die Segmentanschlüsse and die Backplanes 
identifiziert zu haben, denn nur in der gefundenen Kombination habe ich 
eine kräftige und saubere Anzeige.

Problem: Ich habe vier Backplane-Pins ganz rechts gefunden, die aber 
irgendwie alle auf dieselbe Backplane zu gehen scheinen. Egal welchen 
dieser vier Kontakte ich als Backplane verwende, es leuchten pro 
Segment-Pin immer vier LC-Segmente zusammen auf.

Jemand eine Idee?

MfG,
Alec
#2405127
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Um die Zuordnung der Pins zu den Segmenten zu finden, könntest Du immer 
einen Streifen mit Isolierband abkleben und schauen, welche Segmente 
ausfallen. Ist zwar etwas mühselig, führt aber zm Erfolg.

Die Ansteuerung der Segmente erfolgt meist mit 3 verschiedenen 
Spannungen.
Ich hab mal ein Display einer Kofferwaage mit einem AVR ausgelesen, bei 
Interesse könnte ich den Code mal raussuchen.
Gast #2405166
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> Egal welchen dieser vier Kontakte ich als Backplane verwende,
> es leuchten pro Segment-Pin immer vier LC-Segmente zusammen auf.

Die anderen 3 Backplanes hast du nicht angeschlossen, richtig ?
Verbinde sie mal (zur Vorsicht je über einen 10k Widerstand)
mit dem von dir angesteuerten Segment-Pin.

Das Multiplexen von LCD mit 4 Backplanes erfordert Teilspannungen.

http://www.nxp.com/documents/data_sheet/PCF8566.pdf
Gast #2405923
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Die Zuordnung der Segmente habe ich schon. Ich hatte nur erwartet das 
pro Backplane-Pin jeweils nur eines der vier Segmente aktiv werden 
würde.

Daher auch Danke für den Link. Das Datenblatt ist genau das was ich 
gesucht habe. Habe mal den Original-Treiber ans Oszilloskop gehängt. Das 
Pattern entspricht genau der dort beschriebenen 1:4 Backplane 
implementierung (s. Bild im Anhang)

Habs nur überflogen, muss es mir nun nochmal durchlesen warum ich die 
vier Spannungspegel brauche und es kein einfaches Multiplexing ist ala 
vier Pins, vier Segmente... :)
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