Stephan schrieb:> Woran erkenne ich wie viel mAh eine Batterie hat?
Nur im Datenblatt des Herstellers. Auf den Zellen steht das nicht drauf.
Die Kapazität schwankt je nach Hersteller und Typ. Richtwerte:
AAA 1000-1500 mAh
AA 2000-3000 mAh
D 12000-20000 mAh
Aus dem Datenblatt.
Kommt aber auf die Bauform und den Hersteller an und hängt auch stark
von Anwendung und Umgebungsbedingungen ab.
AA Duracell Plus sollen laut Datenblatt bis zu 2.9Ah schaffen.
m.M. nach lässt sich die "Qualität" von Batterien auch durch einen
Gewichtsvergleich ganz gut abschätzen.
Aber wofür braucht man 40Stk. Mignons? Lieber einmal ein Ladegerät und
einen Satz Akkus...
--- schrieb:> AA Duracell Plus sollen laut Datenblatt bis zu 2.9Ah schaffen.
Mine simple Aldi AA Alkaline hat 2500 mAh geschafft. Man sollte genauer
überlegen WOZU man welche Batterie wie LANGE benutzen möchte. Die Angabe
der Kapazität garantiert noch keine absolute Auslaufsicherheit.
Meinungen auch
http://www.test.de/themen/haus-garten/test/Batterien-Energizer-Lithium-haelt-am-laengsten-1833634-1837358/
Einige "gut gelagerte" Zink-Kohle AA machten schon schlapp und und
liefen aus bevor sie eingesetzt wurden.
oszi40 schrieb:> Einige "gut gelagerte" Zink-Kohle AA machten schon schlapp und und> liefen aus bevor sie eingesetzt wurden.
Wozu gibt es die eigentlich noch? Wird wohl ein Rätsel bleiben.
Weil sie so schlecht gar nicht sind, wenn wenig Strom gebraucht wird.
Und auslaufen tun Alkali Zellen eher - sie sind schlechter abzudichten.
(sogar volle, die noch knapp im Haltbarkeitsdatum sind. Mein TI83 lag
fast nur unbenutzt rum und die Sauerei durch ausgelaufene AAA Alkaline
war vom Feinsten. Auch in einem Wecker das gleiche Spiel. 1xVarta,
1xLidl).
Gruß
Hallo Icke,
Icke ®. schrieb:> Nur im Datenblatt des Herstellers. Auf den Zellen steht das nicht drauf.> Die Kapazität schwankt je nach Hersteller und Typ. Richtwerte:>> AAA 1000-1500 mAh> AA 2000-3000 mAh> D 12000-20000 mAh
Vielleicht gibt es solche leistungsfähigen Batterien. Die Kanäle des
Einzelhandels erreichen diese Modelle vermutlich nicht.
Die drei Batterien im AA-Format, die ich neben den AA-Akkus auch
getestet hatte, legen eher ca 1000 mAh nahe:
Beitrag "Re: Powerbank, Stepdownwandler"
2000 mAh für eine Alkali-AA kommen schon gut hin.
Kommt natürlich auf den Entladestrom an.
10 A wird sie nicht 12 Minuten liefern können, während in einer Uhr mit
100 µA deutlich über 2 Jahre drinne sind. (Faustregel: Ein Jahr lang 100
µA = ca. 1 Ah )
ede schrieb:> Eine AAA soll 1000- 1500mAh Leistung haben und eine Aa sogar das> doppelte???> Wowww! Da schmeiße ich alle meine Accus!/ LI Accus aus dem Fenster
Du übersiehst das deine LiIon mehr als das doppelte an Spannung haben.
1000mAh bei 4V sind doppelt so viel wie 1000mAh bei 2V (vereinfacht
gesagt).
> m.M. nach lässt sich die "Qualität" von Batterien auch durch einen> Gewichtsvergleich ganz gut abschätzen.
Das im Bild sind jetzt zwar keine Batterien... gewogen habe ich sie vor
paar Tagen auf der Küchenwaage weil meine BessereHälfte so dekokram
Solarlampen erstand: darin kamen die 200mAh (!) Mignonzellen hervor.
ich denke damit hast Du hinreichend Begründungen, weshalb keine Ah bei
Batterien angegeben haben..selbs in diesem Forum verstehen einige schon
nicht WARUM das für Endkunden keinen Sinn macht..die wenigste 0.x%
könnten damit was anfangen..viele kennen nicht mal den Unterschied von
Zink/Kohle und Alkaline..
Und greifen fröhlich bei Rudis Reste Rampe bei Zink Kohle zu..
Zink Kohle macht keinen Sinn...egal für was...da selbst die
Selbstentöadung extrem hoch ist..nicht mal für sehr schwache
Verbraucher..
Und auch Alkaline ...die Kapazität schwnak halt stark abhängig von der
Last.. wie bei Blei Akkus auch.
Heutzutage kann man aber durchaus zu NIMH Akkus greifen allerding in
vielen Fällen muss es LSD!! sein!..dann ersetzten die schon recht gut
die Alkalines...etwas weniger Kapazität haben die Akkus dennoch.
Also ein 40er PAck Mignons..würde ich mir schn seeeehr
überlegen..HAtbarkeit etwas 5 Jahre dann haben sie noch 80% oder
sowas,,liegen sie schon länger im Lager.dann weniger..
Peter M. schrieb:> Vielleicht gibt es solche leistungsfähigen Batterien. Die Kanäle des> Einzelhandels erreichen diese Modelle vermutlich nicht.
Ich hatte mal vor einigen Jahren AA Zellen getestet. Bis auf zwei
Modelle hatten alle anderen fast die gleiche Leistung. Die Extremen
Fälle waren:
Die normale Duracell mit dem Hoppelhasen (Schwarz/Kupfer-farbenes
Gehäuse) war die schlechteste von allen, noch weit unter Kik Niveau,
trotz des damals ungewöhnlich hohen Preises. Ich habe den Test mit zwei
weiteren Paketen aus anderen Läden wiederholt und dann Duracell um
Erklärung gebeten, bevor ich das Ergebnis unkommentiert veröffentliche.
Ich bekam aber keine Antwort.
Das andere sehr auffällige Extrem war ein sehr teures Modell von Varta
(Name vergessen) das speziell für Stromhungrige Anwendungen wie
Fotoapparate mit Blitz beworben wurde. Diese schaffte dreimal so viel
Laufzeit wie die durchschnittlichen Fälle.
Konkrete Zahlen habe ich nicht mehr im Kopf, würde auch keinem etwas
nützen, weil das schon 10 Jahre her ist. Für kam dabei das Fazit heraus,
dass sich die extrem teuren nur lohnen, wenn mich man auf maximale
Laufzeit hinaus will ohne auf's Geld zu achten. Die Duracell hat sich
selbst gleich dreifach disqualifiziert. Alle anderen waren fast gleich
und hatten auch einen ähnlichen Preis.
Mit den Hausmarke Batterien von Aldi, Ikea, Rossmann, Conrad, ... ist
man gut bedient. Es gibt bessere, aber die kosten unverhältnismäßig
mehr.
Meine Messmethode war: Die Zelle über einen 10Ω Widerstand entladen. Ein
Timer hat einmal pro Minute für 6 Sekunden einen 1Ω Widerstand parallel
dazu geschaltet. Gemessen wurde die Zeit, bis die Spannung in drei
aufeinander folgenden Impulsen unter 0,9V fiel. Das passierte nach etwa
einem halben Tag.
Stefanus F. schrieb:> Das andere sehr auffällige Extrem war ein sehr teures Modell von Varta> (Name vergessen) das speziell für Stromhungrige Anwendungen wie> Fotoapparate mit Blitz beworben wurde. Diese schaffte dreimal so viel> Laufzeit wie die durchschnittlichen Fälle.
Diese Zellen hatten m.W. mehrere Kohlestäbe, um besser mit hohen
Strömen zurecht zu kommen. Ich glaube, solche Zellen gibts nicht
mehr.
> Mit den Hausmarke Batterien von Aldi, Ikea, Rossmann, Conrad, ... ist> man gut bedient.
Ausser, man will hohe Ströme entnehmen.
Dann sind Ni-Akkus besser geeignet.
Stefanus F. schrieb:> Die Duracell hat sich selbst gleich dreifach disqualifiziert.
Ich habe mich vor einiger Zeit von denen verabschiedet weil wiederholt
Zellen in Geräten ausgelaufen sind.
Stefanus F. schrieb:> Meine Messmethode war: Die Zelle über einen 10Ω Widerstand entladen. Ein> Timer hat einmal pro Minute für 6 Sekunden einen 1Ω Widerstand parallel> dazu geschaltet. Gemessen wurde die Zeit, bis die Spannung in drei> aufeinander folgenden Impulsen unter 0,9V fiel. Das passierte nach etwa> einem halben Tag.
Ernst gemeinte Frage...wie bist Du auf diese Messmethode gekommen? Ist
das realistisch oder welchen Ansatz hattest du dafür?
Nurty schrieb:> Zitat von der verlinkten Seite:>> "Entladekurve bei 100 mA: Die Mignon-Batterie Aldi Activ Energy AA> erreicht bei Umgebungstemperatur eine Kapazität von 2156 mAh bei einer> Laufzeit von 24,1 Stunden.">> Wie wird das gerechnet? 100 mA, 24,1 Stunden ---> 2156 mAh
Ich gehe davon aus das der Artikel Schwachsinn ist. Wenn eine Batterie
für 24,1h 10mA liefert, dann hat sie per Definition 2410mAh.
Falls hier jemand ne andere Erklärung hat, ich höre sie mir gerne an.
> Zink Kohle macht keinen Sinn...egal für was.
"Ganz früher" hatte ich mal einen Blisterpack Mignon-Zellen
Zink-Kohle vom Discounter-Wühltisch, also 0,25 DM/Stück.
Mit einem Satz (2 Zellen, also 3V) gingen 50 Blitze für einen
klassischen Photoapparat (lt. Anleitung waren 30 möglich), danach
spielten sie noch in einem einfachen Radio mindestens 30 Stunden.
Jörg R. schrieb:> Ernst gemeinte Frage...wie bist Du auf diese Messmethode gekommen? Ist> das realistisch oder welchen Ansatz hattest du dafür?
Damals war für mich die Anwendung in einem Fotoapparat die
interessanteste. Deswegen wollte ich dessen Verhalten einigermaßen
nachahmen. Also die wechselnde Stromaufnahme durch Motoren und Blitzer.
> Ist das realistisch?
Das ist die spannende Frage. Es kann nämlich durchaus sein, dass eine
Batterie bei 100mA so gut ist wie andere, aber bei 1A regelrecht
abkackt.
Andererseits schließen die hoch belastbaren Batterien bei geringen
Strömen ganz sicher nicht schlechter ab, als die weniger hoch
belastbaren.
Diese beiden Annahmen habe ich durch Stichproben bestätigt, jedoch nicht
weiter vertieft.
> Damals war für mich die Anwendung in einem Fotoapparat die> interessanteste.
Und diese Blitzer am Fotoapparat ziehen massig Strom.
In meinem vorstehenden Beispiel waren es am Labornetzteil
(also konstanten 3V) locker über 1A.
Elektrofan schrieb:> In meinem vorstehenden Beispiel waren es am Labornetzteil> (also konstanten 3V) locker über 1A.
Eben, deswegen hatte ich den 1Ω Widerstand gewählt. Wobei mein
Fotoapparat mit vier Zellen betrieben wurde.
sorry..aber Duracell hat damit damit geworben das es die langlebigst
ZINK KOHLE Batterie der Welt ist...und das stimmte..wenn der Konsument
so dusselig ist....;-)
Tonja S. schrieb:> sorry..aber Duracell hat damit damit geworben das es die> langlebigst> ZINK KOHLE Batterie der Welt ist...und das stimmte..wenn der Konsument> so dusselig ist....;-)
Das war noch früher. Die Schwarz-Kupferfarbene wurde ganz deutlich als
Alkaline bezeichnet.
1992: https://www.youtube.com/watch?v=aC5yccD52oY
"Nur ein Häschen hat die alkalische Duracell...und als der nächste
morgen kommt, trommel nur noch eins: Das Häschen mit der Duracell."
2011: https://www.youtube.com/watch?v=kgpj4gMAyMc
Da sehe ich gerade welche Duracell es war, die ich getestet hatte. Es
war diese "Duracell Ultra Power" mit dem Mess-Streifen.
"Zink Kohle macht keinen Sinn...egal für was..."
"Wozu gibt es die eigentlich noch? Wird wohl ein Rätsel bleiben..."
Früher haben diese Zellen mich oft geärgert, wenn sie ausliefen.
Aber- unterschätzt die Dinger nicht- bei guter Fertigung halten die
lange.
Und ich erinnere mich noch an die 60er/ 70er Jahre... als es noch 4,5 V-
Zink- Kohle- Taschenlampenbatterien gab, gab es Tricks, aus den Dingern
was rauszujucken.
Eine halbe Stunde in der Backröhre des Kachelofens ließ die letzten
Elektronen in die Klemmen rutschen, ganz nützlich, wenn Klein- Edis
Taschenlampe beim heimlichen Lesen unter der Bettdecke immer dunkler
wurde.
Es gab Schaltungsmethoden, um diese Elemente zu laden !
Eine Zink- Kohle- Batterie konnte man 2- 3 mal aufladen ! Patent von
Beer, etwa 1952, Patent recherchierbar, später hieß es "asymmetrische
Wechselsromladung", und in der Zeitschrift "Funkamateur" gab es eine
Artikelserie mit erprobten Schaltungen. Gerade Flachbatterien waren
beliebt , für die ersten Taschen- und Kofferradios, und nicht so billig,
so daß sich das durchaus lohnte.
Diese Ladeart ist auch für andere -nicht gasdichte- Energiespeicher
verwendbar.
Dennoch sind Trockenelemente natürlich nicht für mehrfache Aufladung
gedacht.
Zu guter letzt: Sehr einfacher Aufbau, keine schwer giftigen Substanzen:
Kohle, Zink, Braunsteinpulver (ein natürlich vorkommendes Mineral,
Mangandioxyd), ein Stoffgewebe, Salmiak (Ammoniumchlorid).
Und... es gibt Methusalem- Zellen mit Zink- Kohle !
Ich möchte mal solche Teile hier vorstellen- Die gezeigten Elemente sind
Zink- Kohle- Zellen in einem sehr dicken Hartpappe- Zylinder, vergossen
mit elastischen Teerverguß. Verbaut waren diese Zellen in elektrischen
"Heilstromgeräten".
EInige Zellen hatten bei Erhalt (ich bekam sie vor einigen Jahren) noch
0,3V bis 0,5V Restspannung.
Die Zellen sind aus den 30er Jahren !
(Der Strom der Heilgeräte lag im Bereich einiger Mikroampére bis einige
Milliampére, damit hielten die Batteriepacks viele JAhre oder
Jahrzehnte).
Die Herkunft der Batterien konnte noch nicht genau geklärt werden. Es
ist anzunehmen, dass sie in der Chemischen Fabrik in Schwaan,
Mecklenburg- Vorpommern, gefertigt wurden. Diese Fabrik war ein Ableger
der Firma Brunnengräber aus Lübeck, stellte aber vorwiegend Arzneimittel
her.
Es liegt nahe, daß der Hersteller von Heilgeräten Teile von solchen
Fabriken bezog.
Sehr große, sehr langlebige Zink- Kohle- Zellen wurden später in
Weidezaun- Elektrisiergeräten verwendet, hatte ich lange in Verwendung.
Da war das Gehäuse ein dickwandiger Zinkbecher, innen ein 20cm langer
Graphitstab, 20 mm Durchmesser.
> Es gab Schaltungsmethoden, um diese Elemente zu laden !> Eine Zink- Kohle- Batterie konnte man 2- 3 mal aufladen !> Patent von Beer, etwa 1952, Patent recherchierbar, später> hieß es "asymmetrische Wechselsromladung", ...
(Reversibles) Aufladen ist das nicht.
Telefunken hat z.T. in Kofferradios (Bajazzo) die eingelegten
Batterien einfach mittels Gleichstrom beaufschlagt und nannte
das "Batterie-Regenerierung".
Es gab auch mal Alkali-Mangan-Zellen, die angeblich extra zum
Regenerieren geeignet sein sollten (und natürlich teurer waren).
Elektrofan schrieb:> (Reversibles) Aufladen ist das nicht.
Es war eine Notmaßnahme. Reversibel für eben einige Male.
Die Beaufschlagung der Batterien bei Netzbetrieb mit einem geringen
"Regenerierstrom" wurde aus dem gleichen Grunde entwickelt.
@Bernd (Gast):
> Gab es Zink-Kohle Batterien nicht auch als Gittervorspannung in
Röhrengeräten?
Ja. Üblich waren aber auch Anodenbatterien, von denen ein Teil des
Zellenpakets für die Gittervorspannung genutzt wurde. Das war einfach
machbar, da sämtliche Zellen in Reihe geschaltet waren, es gab dann
Abgriffe für verschiedene Anoden- und Gitterspannungen.
Die Gitter- Batterien/ Batterieabschnitte hielten am längsten, weil sie
nicht mit Strom belastet wurden, sie mußten nur eine Spannung
bereitstellen.
Elektrofan schrieb:>> Es gab Schaltungsmethoden, um diese Elemente zu laden !>> Eine Zink- Kohle- Batterie konnte man 2- 3 mal aufladen !>> Patent von Beer, etwa 1952, Patent recherchierbar, später>> hieß es "asymmetrische Wechselsromladung", ...>> (Reversibles) Aufladen ist das nicht.
Nichtsdestotrotz hat es funktioniert, wenn auch nur wenige Male. Man
sollte aber nicht verschweigen, daß "wiederaufgeladene" Primärzellen
stärker zum Auslaufen neigten. Die einfachste Schaltung zur
"asymmetrischen Wechselstromladung" bestand übrigens nur aus einem
Klingeltrafo, einer Diode und zwei Widerständen. Die Widerstände waren
auf ein Verhältnis Ladung/Entladung von ca. 10:1 bemessen.
Zink-Kohle gibt es immer noch zu kaufen: 6-V-Laternenbatterien.
Für Baustellenlaternen und Weidezaungeräte.
Als Alkaline sind sie mir noch nicht untergekommen.
Gruß - Werner
Edi M. schrieb:
Ganz viele tolle Sachen...
Edi, dafür haben ich diesen Beitrag angelegt:
Beitrag "Zeigt her, eure alten (historischen) Batterien"
Könntest du bitte deine Bilder (gerne auch hochauflösender) und den Text
dort reposten bitte?
Werner H. schrieb:> Zink-Kohle gibt es immer noch zu kaufen: 6-V-Laternenbatterien.> Für Baustellenlaternen und Weidezaungeräte.> Als Alkaline sind sie mir noch nicht untergekommen.
"Laternenbatterien" waren schon in den 90-ern nicht mehr Zink-Kohle,
sondern schon Alkali. Heute sind sie Zink-Luft. Ich erspare mir die
übrige Geschichte mit den CB-Funkgeräten und den Bleistift-Minen...
Marek N. schrieb:> "Laternenbatterien" waren schon in den 90-ern nicht mehr Zink-Kohle
Na dann google mal, was der Handel so anbietet. Ich habe da gerade zu
95% Zink-Kohle gefunden.
Hm, greifbar waren gerade 2 Nissen-Batterien aus meiner Sammlung.
Eine "Konstant 45" Air-Alkaline mit bis 50 Ah und deutlichem Gewicht.
Links unten im Deckel erkennt man das Luftloch, durch das nicht nur die
Luft eindringt, sondern auch der Fischgeruch heraus.
Sowie eine "Premium 800" Trockenbatterie mit 7 bis 9 Ah.
Ich hab auch noch eine blaue "Hochleistungs-Blockbatterie" unbekannten
Herstellers, diese ist deutlich leichter.
Morgen wiege ich die im direkten Vergleich.
Ich hatte um 1995 eine silberne/graue Varta mit orangem Deckel offiziell
bei Karstadt gekauft, und ich meine, die war "Alkali". Aber lange ists
her.
Aber wie gesagt, das ist alles Zeugs der letzen 20 Jahre.
Mit den 90-er Jahre-Batterien haben wir auch H4-Lampen betrieben und uns
mit Scheinwerfern vom Schrotti "Taschenlampen" gebastelt, die damals
alles marktübliche wortwörtlich "in den Schatten" stellten.
Stefanus F. schrieb:> Ich hatte mal vor einigen Jahren AA Zellen getestet.
Im Oktober 2014 habe ich ein paar Screenshots vom N3-Fernsehen gemacht.
Man gab drei Kindern ein Spielzeugauto / eine Taschenlampe und ließ sie
die bis zum Ende benutzen - Anhang.
> Die normale Duracell
war in den 80er-Jahren mein absoluter Favorit, damit hatte ich niemals
Ärger. Später haben die ein Qualitätsniveau erreicht, das herausragend
schlecht ist: Duracell kommt mir nicht mehr ins Haus.
Zu Duracell MN1500 (AA) lassen sich Datenblätter mit Entladekurven
finden, es ist aber nicht klar, von wann die sind und ob diese auf
aktuelle Zellen noch zutreffen.
Marek N. schrieb:> Edi, dafür haben ich diesen Beitrag angelegt:> Beitrag "Zeigt her, eure alten (historischen) Batterien"> Könntest du bitte deine Bilder (gerne auch hochauflösender) und den Text> dort reposten bitte?
Ja, mach' ich, aber erst in 2 Wochen.
wiederaufladbare primärzellen sind nicht für niedrigstromverbraucher
geeignet!das beste dafür sind z.b. aa lithium 1,5v. die garantieren
auslaufsicherheit und sehr lange betriebzeit. (zb. energizer lithium
power 4 stk. für ca. 6€)