Hallo,
hier handelt es sich vermutlich um ein recht einfaches Problem.
Ich möchte die Ausgangsspannung von einem Netzteil möglichst hochohmig
(>= 1MOhm)messen um die Quelle nicht zu belasten.
Über einen einfachen Spannungsteiler könnte ich meinen Messbereich von
ca. 1-24VDC leicht auf einen passenden Bereich(max. 5V) für den
AD-Wandler umsetzen - da reicht mir allerdings nicht der
Eingangswiderstand.
Wenn den ganzen Aufbau mit einem Impedanzwanlder umsetzten möchte, bin
ich mir nicht ganz sicher wie ich das am geschicktesten anstelle und
vorallem welcher OP sich da anbietet(oder reciht eine
Kollektorschaltung?). Im angedachten Aufbau stünden mir 5V
Versorgungsspannung zur Verfügung.
Die 1-24VDC sollen in eine lineare "Funktion" (Vmax = 5V) für den
AD-Wandler umgesetzt werden.
Besten Dank im Voraus.
Charlie
charlie schrieb:> Ich möchte die Ausgangsspannung von einem Netzteil möglichst hochohmig> (>= 1MOhm)messen um die Quelle nicht zu belasten.
was ist denn das für ein Netzteil?
@ charlie (Gast)
>hier handelt es sich vermutlich um ein recht einfaches Problem.>Ich möchte die Ausgangsspannung von einem Netzteil möglichst hochohmig>(>= 1MOhm)messen um die Quelle nicht zu belasten.
Was für ein zarte Pflänzchen ist denn dieses "Netzteil", wenn es bei 24
MIKROampere Probleme bekommt?
>Über einen einfachen Spannungsteiler könnte ich meinen Messbereich von>ca. 1-24VDC leicht auf einen passenden Bereich(max. 5V) für den>AD-Wandler umsetzen - da reicht mir allerdings nicht der>Eingangswiderstand.
Was spricht gegen einen 1M Widerstand und 220k?
>vorallem welcher OP sich da anbietet(oder reciht eine
Jeder, der weniger als 24uA Eingangsstrom hat, also proaktisch jeder.
>Kollektorschaltung?). Im angedachten Aufbau stünden mir 5V>Versorgungsspannung zur Verfügung.
Womit dein OPV rausfällt, denn der braucht ca. 25V und mehr bei 24V am
Eingang.
>Die 1-24VDC sollen in eine lineare "Funktion" (Vmax = 5V) für den>AD-Wandler umgesetzt werden.
Nennt sich Spannungsteiler.
MfG
Falk
> Nennt sich Spannungsteiler.
Das ist mir schon klar =) Dann lass einfach mal sagen, ich muss es mit
einem Impedanzwandler realisieren!
> Womit dein OPV rausfällt, denn der braucht ca. 25V und mehr bei 24V am> Eingang.
Ich hätte noch 24V, vieleicht mit einem rail-to-rail ausreichend um
einen Spannungsbereich von 1-23V abzudecken?
charlie schrieb:> Das ist mir schon klar =) Dann lass einfach mal sagen, ich muss es mit> einem Impedanzwandler realisieren!
Aha. Weil es Dein Lehrer so gesagt hat und Du die letzten Wochen
im Unterricht nicht aufgepasst hast?
Gruss
Harald
Harald Wilhelms schrieb:> charlie schrieb:>>> Das ist mir schon klar =) Dann lass einfach mal sagen, ich muss es mit>> einem Impedanzwandler realisieren!>> Aha. Weil es Dein Lehrer so gesagt hat und Du die letzten Wochen> im Unterricht nicht aufgepasst hast?> Gruss> Harald
-.- jemand noch objektiv dabei?
Ich hab mir dann dochmal was ausgedacht, bevor weitere Belehrungen
folgen :P.
Macht das in euren Augen Sinn (s. Anhnag)?
Die Simulation sieht auf alle Fälle gut aus- oder gibt es Bedenken?
Ich hab einen Op genommen, der im gleichen Aufbau für die Strommessung
über einen Shunt verantwortlich sein soll.
Wenn schon mit OP, dann besser andersherum:
- erst der Spannungsteiler
- dann der OP als Impedanzwandler.
Dann hast Du nur Vorteile: OP braucht nur +5V Versorgung (R2R-OP), der
Ausgang ist niederohmig, der Eingangsspannungsteiler ist nach oben nur
begrenzt durch den Bias-Strom des OP..
Ausserdem brauchst Du keine Schutzdioden, da der OP mit der gleichen
Spannung wie der µC versorgt wird.
Gruß Dietrich
@ charlie (Gast)
Und Du meinst ernsthaft, daß ohne OPV die 2 Widerstände (R1 & R2) es
schaffen das Netzteil in die Knie zu zwingen?
Dietrich L. schrieb:> Wenn schon mit OP, dann besser andersherum:> - erst der Spannungsteiler> - dann der OP als Impedanzwandler.charlie schrieb:> Ich möchte die Ausgangsspannung von einem Netzteil möglichst hochohmig> (>= 1MOhm)messen um die Quelle nicht zu belasten.
Lesen, einfach mal lesen...
mhh schrieb:> Dietrich L. schrieb:>> Wenn schon mit OP, dann besser andersherum:>> - erst der Spannungsteiler>> - dann der OP als Impedanzwandler.>> charlie schrieb:>> Ich möchte die Ausgangsspannung von einem Netzteil möglichst hochohmig>> (>= 1MOhm)messen um die Quelle nicht zu belasten.>> Lesen, einfach mal lesen...
Wo ist das Problem? Spannungsteiler mit 1MOhm: 24µA Querstrom. Dann der
R2R-OP-Amp LMC6482 mit Input-Biasstrom vom max. 10pA (25°C,
schlechtester Typ) macht einen Fehler von weniger als 1/1000.
Dietrich L. schrieb:> der Eingangsspannungsteiler ist nach oben nur> begrenzt durch den Bias-Strom des OP
Lesen, einfach mal lesen... ;-))
(Abgesehen davon, dass solche Hochohmigkeit bei der Anwendung vermutlich
Blödsinn ist und über die erforderliche Genauigkeit noch nichts gesagt
wurde.)
Gruß Dietrich
Dietrich L. schrieb:> (Abgesehen davon, dass solche Hochohmigkeit bei der Anwendung vermutlich> Blödsinn ist und über die erforderliche Genauigkeit noch nichts gesagt> wurde.)
Das wird versucht ihm klarzumachen. :)
mhh schrieb:> Dietrich L. schrieb:>> Wenn schon mit OP, dann besser andersherum:>> - erst der Spannungsteiler>> - dann der OP als Impedanzwandler.>> charlie schrieb:>> Ich möchte die Ausgangsspannung von einem Netzteil möglichst hochohmig>> (>= 1MOhm)messen um die Quelle nicht zu belasten.>> Lesen, einfach mal lesen...
Das bezieht sich darauf, daß er seine Schaltung nachvollziehbar
gestaltet hat (wenn auch wahrscheinlich unnütz).