Hi, Da ich seit Anfang Mai habe ich ein Notebook (HP Pavilion DV7-4101eg) gekauft. Da mein Notebook keinen LPT-Anschluss hat, suche ich deshalb einen USB auf LPT-Adapter, damit ich mein Willem Programmer auch an mein Notebook anschließen kann. Meine Frage: Welchen Adapter würdet mir empfehlen?
Sven H. schrieb: > Hi, > > Da ich seit Anfang Mai habe ich ein Notebook (HP Pavilion DV7-4101eg) > gekauft. > Da mein Notebook keinen LPT-Anschluss hat, suche ich deshalb einen USB > auf LPT-Adapter, damit ich mein Willem Programmer auch an mein Notebook > anschließen kann. > > Meine Frage: > Welchen Adapter würdet mir empfehlen? Gar keinen. Du wirst einen neuen Programmer brauchen, den du direkt an USB anstecken kannst. Beitrag "Willem Programmer & Parallel Port"
Der einzige, der mit solchen Direktzugriffen funktioniert, ist der Selbstbau-Adapter hier: http://www-user.tu-chemnitz.de/~heha/bastelecke/Rund%20um%20den%20PC/USB2LPT/ Die kommerziellen Dinger stellen nur einen virtuellen Druckerport zur Verfügung. Über die geht sowas nicht.
Christian R. schrieb: > Der einzige, der mit solchen Direktzugriffen funktioniert, ist der > Selbstbau-Adapter hier: > http://www-user.tu-chemnitz.de/~heha/bastelecke/Ru... Danke! Aber welches muss ich den nehmen? Die habe zwei verschiedene Versionen: einen mit Low-Speed und ein mit High-Speed.
Die Highspeed-Variante ist potentiell etwas schneller. Wirklich befriedigend ist die Lösung nicht, das ist (so genial Henriks Arbeit auch ist) nur eine Notlösung. Da das Notebook keinen ExpressCard- oder CardBus-Slot hat, bleibt das aber neben der Beschaffung eines anderen Programmiergerätes die einzige Möglichkeit.
Das bringt aber dann auch nur was, wenn die Programmer-Software nicht auf die Ports fest kodirt zugreift. CARDBUS/ExpressCard LPT Adapter können systembedingt nicht bei 0x378 liegen weil sie ja auf PCI bzw. PCIe basieren. Bei PCMCIA ginge das. Aber soweit ich das sehe, hat sein HP Notebook überhaupt keine dafür brauchbaren Schnittstellen.
Christian R. schrieb: > Das bringt aber dann auch nur was, wenn die Programmer-Software nicht > auf die Ports fest kodirt zugreift. Analog zu den Treiberverbiegungen, die Henrik angestellt hat, ist prinzipiell auch eine Verbiegung der I/O-Zugriffe auf eine Cardbus- oder ExpressCard-Karte möglich, allerdings geht dann der Vorteil der Schnittstelle flöten. vielleicht sollte man komplett veraltete Geräte, die steinzeitliche Frickelschnittstellen und lausige Software zur Ansteuerung verwenden, auch mal in den wohlverdienten Ruhestand entlassen ...
Rufus schrob: >vielleicht sollte man komplett veraltete Geräte, die steinzeitliche >Frickelschnittstellen und lausige Software zur Ansteuerung verwenden, >auch mal in den wohlverdienten Ruhestand entlassen ... Vielleicht haben die Leute viel Arbeit und Mühe und Geld aufgewandt, um sich einen Programmer für die unterschiedlichsten Sachen zu bauen. Vielleicht haben sie auch nicht das Geld, um jede Mode mitzumachen. Vielleicht kommt morgen schon USB 6.0 heraus.... Vielleicht lassen sich "Frickelschnittstellen" leichter programmtechnisch ansteuern als USB? SCNR Paul
Paul Baumann schrieb: > Vielleicht haben die Leute viel Arbeit und Mühe und Geld aufgewandt, > um sich einen Programmer für die unterschiedlichsten Sachen zu bauen. Das mag so sein. Trotzdem ist die Nutzung des Parallelports für derlei Basteielen bereits seit über 15 Jahren absehbar das Satteln eines toten Pferdes. > Vielleicht haben sie auch nicht das Geld, um jede Mode mitzumachen. Hier wohl nicht, sonst wäre wohl kein neues Notebook angeschafft worden. > Vielleicht lassen sich "Frickelschnittstellen" leichter > programmtechnisch ansteuern als USB? Wenn es sie nicht mehr gibt, dann offensichtlich nicht. Alternative und langzeitstabilere Ansätze zur Konstruktion von Programmiergeräten verwenden einen µC im Programmiergerät und kommunizieren über eine serielle Schnittstelle mit diesem. Niemand hindert die Freunde der Parallelportfrickelinterfaces, ihre Geräte mit einem µC auf diese Art und Weise umzubauen, nein, vielmehr dürfte so etwas ein Projekt sein, das dieses Forums würdig ist. > Vielleicht kommt morgen schon USB 6.0 heraus.... Das ist gar kein Argument, da auch USB-Geräte der allerersten Stunde noch an aktuellen USB-Schnittstellen funktionieren, obwohl die viel schneller geworden sind. Eine USB-Maus beispielsweise funktioniert auch in einem USB3-Port. > Vielleicht lassen sich "Frickelschnittstellen" leichter > programmtechnisch ansteuern als USB? Das mag früher mal so gewesen sein, spätestens seit V-USB und der Verbreitung der FTDI-USB-Bridges und der zugehörigen Programmierunterstützung ist das nicht mehr zutreffend. Klagen darüber, daß das Userport-Programmiergerät für den VC64 am PC nicht mehr verwendbar ist, sind auch schon lange nicht mehr zu hören gewesen.
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