Leuchtstoffröhre einseitig betreiben

Gast #2437272
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Hallo zusammen,
ich habe mal gehört es sei möglich Leuchtofflampen mit irgendwelche 
Maßnahmen einseitig zu betreiben. Zündstreifen o.ä.
Es geht nicht um eine möglich effektive Beleuchtung noch um eine 
besonders lange Lebensdauer, sondern um einen einrichtungsgegenstand.
VG
Gast #2437281
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Teslatrafo, wie bereits von felixh erwähnt, allerdings müsste man dann 
das freie Ende der Röhre gut isolieren. Ein kleiner Teslatrafo ist zwar 
nicht unbedingt lebensgefährlich, direkte Überschläge auf die Haut 
machen aber auch AUA.
Gast #2437285
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In einer Leuchtstoffröhre befindet sich ein Gas was bei Anregung 
leuchtet. durch Nutzung beider Kontakte wird das Gas "geziehlt" 
angeregt. Wenn du Röhre in die Nähe einer Hochspannungsquelle hälst, 
wird das Gas ebenfalls angeregt.Allerdings nicht so geziehlt, das Feld 
schaft muss die röhre erst durchdrinnen und geht dabei "sonderbare 
Wege".

Schöner trick ist, kaltkado (z.B. PC-leuchröhre) an eine dieser Lustigen 
Plasmaröhren halten. und schwubs leuchtet die. Je näher du die röhre 
drann hälst desto heller. Die Feldstärke ist also entscheident.
Gast #2438829
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Hey,

falls hier jemand denn vorherigen Beitrag ernst nehmen sollte :

Bitte nicht machen, zwar wird die minimale Menge Quecksilber noch das 
Edelgas irgendeinen Schaden anrichten, aber mit sehr hoher 
Wahrscheinlichkeit wird die Leuchtstoffröhre zerbrechen, und die 
bestandteile der Leuchtschicht sind tatsächlich nicht unbedingt als 
gesundheitsfördernd zu bezeichnen, leider löst sich diese Leuchtschicht 
recht leicht vom Glas (Innensteite) der Röhre.

Ja ich weis Quecksilber sammelt sich im Körper an und wird nur sehr 
langsam wieder abgebaut, aber die wenigen mg welche sich heutzutage noch 
in den Leuchtstoffröhren befinden gelangen nun einmal nur zu einen 
kleinen Teil in den Körper und zum andernen ist die Menge an Quecksilber 
die durch Verbrennung freigestzt wird (Industrie, Hausbrand, Kraftwerke 
etc.) und vom Körper aufgenommen wird wesentlich größer.
(Der Straßenverkehr ist bei weiten nicht der "böse" Umwelthauptsünder 
als der er gerne dargestellt wird).


mfg

    "Bastelsklave"
#2439127
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Zünden kann man kleine (20W)-Leuchtstoffröhren ganz ohne Starter, 
einfach indem man mit dem Daumen die Röhre entlang fährt. Der kapazitive 
Strom reicht selbst bei Netzfrequenz noch zu Zündung. Dann erhitzt sich 
die Glühwendel innerhalb weniger Sekunden und die Lampe brennt wie 
normal.

Wenn einseitig nur ein Pin angeschlossen ist, funktioniert das Starten 
nur, wenn die dazugehörige Wendel nicht weggebrannt ist, wie es oft 
passiert, wenn man die Röhre direkt ans Netz geschaltet hatte.

Da dann die zweite Wendel fehlt hat die Starterei keinen Erfolg.

Das Starten mit einer Wendel, wenn aus schaltungstechnischen Gründen 
notwendig, geht durchaus, beansprucht die Wendeln aber sehr stark und 
geht auf Kosten der Lebensdauer.

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