Hallo Leute, Ich habe mein Schulabschlussprojekt bekommen. Leider habe kenne ich nur Mikrocontroller Bascis und wollte euch nun mal fragen wie ihr an die Aufgabe rangehen würdet und ob es irgendwo Schwierigkeiten geben könnte. Die Aufgabe ist die Leistungsmessung an einem Wasserkocher - die Daten von Strom und Spannung sollen an einen Mikrocontroller weitergegeben werden und dort miteinander multipliziert werden (wobei ich wohl noch irgendwie meinen cos phi brauche) die errechnete Leistung soll wieder über eine Anzeige ausgegeben werden. Es hört sich irgendwie leicht an, aber ist es denn wirklich leicht? Freue mich auf euer Feedback. Grüße
Hallo ! Kann dir empfehelen einen geeigneten fertigen Chip zur Leistungsmessung zu verwenden. Z.B.: MCP3909 oder den ADE7569. Aber schau dich einfach mal um was deinen Anforderungen entspricht. Der vorteil ist dass diese eigenen chip eine einfache Anbindung der Mesung erlauben - Shunt,... - Spannungsmessung. Somit hast du die Leistugsmessung relativ einfach im Sack. Die Daten werden digital an den controller übertragen. Der Rest ist Software. L.g. Michael
Danke! Das ist schon mal super hilfreich. Ich werde mich einfach mal nach diesen Chips schlau machen. Werde nicht herumkommen mich einzulesen und auszuprobieren :) LG
Ich denke mal das hier ist auch nicht schlecht: http://www.ti.com/lit/an/slaa203c/slaa203c.pdf oder http://atmel.com/dyn/resources/prod_documents/doc2566.pdf Allerdings sind die Messungen an 230V nicht gerade ohne und sollten nur von Leuten durchgeführt werden die genau wissen was sie tun! Im wesentlichen kannst Du einen fertigen IC verwenden wie Michael das oben vorgeschlagen hat. (Von Maxim gibt es da auch noch einiges) Vorteil ist da mit Sicherheit, dass Du dich um die eignetliche Schaltung nicht mehr viel kümmern musst und die Daten wie Wirk/Scheinleistung, Phi usw. direkt vom IC kommen. Eine andere Möglichkeit ist wie in den oben erwähnten Dokumenten direkt den Strom (Stichwort LEM-Wandler, Stromwandler oder über Shuntwiderstand) und die Spannung über z.B. den ADC zu messen und das RMS zu berechnen. Den Phasenwinkel könnte man vielleicht gut über eine Kreuzkorrelation oder Nulldurchgangsdetektion von Strom und Spannungssignal herausbekommmen. Hier im Forum gibt es sowas übrigens schon in der Codesammlung. Grüße
Anita Bronner schrieb: > werden und dort miteinander multipliziert werden (wobei ich wohl noch > irgendwie meinen cos phi brauche) Wenn es denn kein Induktionswasserkocher ist sondern ein "normaler" - nein, das ist eine rein ohmsche Last. citb
citb schrieb: > Wenn es denn kein Induktionswasserkocher ist sondern ein "normaler" - > nein, das ist eine rein ohmsche Last. Sobald du jedoch etwas anderes messen willst kommt nur noch "Müll" raus. Würde dann doch eher zur Multiplikation mit cos(phi) raten- wie auch immer der Phasenwinkel gemessen wird (IC oder Nulldurchgangsdetektor) Lg
Wird das ganze eher eine theoretische Arbeit, bei der die Ergebnisse nachher nur in schriftlicher Form als Schaltung und vllt. noch als Quellcode vorliegen oder wird das eine praktische Arbeit, bei der du eine Schaltung aufbauen sollst, die wirklich die Leistung des Wasserkochers misst und anzeigt? Ich kenne mich mit dem Thema "Schulabschlussprojekt" nicht aus, aber ich denke dann mal, dass du dann in der 10. Klasse bist und dementsprechend 15 oder 16 Jahre alt. Wenn das so ist und du das ganze auch praktisch aufbauen sollst, dann hoffe ich mal, dass dein Lehrer dir strikte Anweisungen in Bezug auf die Arbeit mit Netzspannung mitgegeben hat und er dir verboten hat an Netzspannung zu arbeiten, denn wenn dir was passiert ist er wahrscheinlich dran.
Michael Rathmair schrieb: > Sobald du jedoch etwas anderes messen willst kommt nur noch "Müll" raus. > Würde dann doch eher zur Multiplikation mit cos(phi) raten- wie auch > immer der Phasenwinkel gemessen wird (IC oder Nulldurchgangsdetektor) Wenn er schnell genug abtastet, den Effektivwert von Strom und Spannung bildet und die dann multipliziert braucht er keinen Phasenwinkel (hat dann aber auch nur die Wirkleistung).
SNR schrieb: > Wenn er schnell genug abtastet, den Effektivwert von Strom und Spannung > bildet und die dann multipliziert braucht er keinen Phasenwinkel (hat > dann aber auch nur die Wirkleistung). ;-) Stimmt auch wieder !
Nein, nicht ganz :) Ich bin im letzten Jahr der Technikerschule. Es wird eine praktische Arbeit werden die mit Pflichtenheft und Lastenheft und einer eigenständigen Doku niedergeschrieben wird. Ich habe zuvor nie etwas mit Mikrocontrollern zu tun gehabt und habe erst in diesem Jahr den Unterricht dazubekommen. Daher habe ich noch nicht sehr viel damit zu tun gehabt und wollte mir schon mal ein paar Tipps von euch Profis holen :) Ich denke sobald ich das Projket angefangen habe werden noch weitere Fragen auftauchen. Jetzt heißt es erstmal recherchieren und sich einlesen und ausprobieren. Aber danke schon für eure vielen guten Antworten
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