Gast
#2476548
Hi,
ich möchte in einem Gedankenexperiment eine Wechselspannung messen. Dazu
würde ich den Spannungsteiler R1/R2 parallel zu Rv schalten. Meine Frage
ist, wie groß der Gesamtwiderstand von R1/R2 sein sollte, also
R1+R2 = Rges
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. | |
. | R1
. | |
. Rv |
. | |
. | R2
. | |
. | |
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Ist ein Eingangswiderstand von Rges = 10 Megaohm groß genug fuer ein
Spannungsmesser? Oder sollte der Gesamtwiderstand gar im Gigaohnmbereich
liegen?
Und dann geht es noch um das Verhältnis von R1 zu R2. Wenn ein
A/D-Wandler bis max. 5 Volt Spannungen messen kann, dann würde ich ein
Verhältnis von
R1/R2 = 250 wählen, damit ich dann von etwa 0-2,5 Volt die negative
Amplitude bestimmen kann, bei 2,5 Volt den Nulldurchgang habe und von
2,5-5,0 Volt dann den positiven Teil der Schwingung. Verhältnis von
R1/R2 = 250. Dann würde ich in den Tabellen schauen, welche Widerstände
dem am nächsten kommen, es könnte ja sein, dass es nicht die exakten
Werte in der Reihe gibt und dann mit den Widerständen ein "exaktes"
Verhältnis berechnen.
ZB.
Rges = 10M
R1 + R2 = Rges = 10M
R1 = 250 R2
251 R2 = 10M
R2 = 0,03984M = 39,9K
R1 = 10M - R2 = 9,96M
R1t = 9,96M ;R1t = R1theoretisch
R2t = 39,9K
R1e = 9,10M ;Exakte Werte, zB. bei Reichelt
R2e = 39,20K = 0,03920M
Rges_e = 9,1M+0,0392M = 9,1392M
R1e/R2e = 9,1M/0,0392M = 232,14
Beispiel:
Umax = 325V = U1+U2 ;Scheitelspannung 325V im 230V-Netz
R1/R2 = U2/U1 = 234,14
U2 = 234,14 U1
Umax = 325,14 U2
U2 = 325V/235,14 = 1,382 V
Spannung am AD-Wandler:
U_AD = 2,5V + U2 = 3,882V
Wäre dieser hier aufgeführte Rechenweg richtig, um den Spannungsteiler
zu berechnen???