@ Fritz Aigner (Gast)
>Ich will eine Hochspannung mit 5kV effektiv messen, die eine Frequenz
>von 10kHz hat.
>Diese soll auf 5V heruntertransformiert werden.
Das klingt schon anders.
>Der messende Komparator brauch ca. 20 μA.
>Das heisst der Transformator sollte ca. 0.1VA leisten können.
Seit wann versorgt das Messignal die Auswerteschaltung? Und der
Komparator hat sicher nicht 20uA Eingangsstrom.
>Sollte also relativ klein sein.
>Alles was man kriegt ist viel zu gross.
Tjy, was mal kein Wunder ist. Wenn man 5kV/10kHz transoformieren will
kann und muss man einen Ferritkerntrafo nehmen. Mit 10kHz ist man schon
mal in Richtung klein unterwegs, aber 5kV RMS sind kein Pappenstil. Mit
einem E35 Kern
http://www.ferrite.de/mediadb/205593/205594/e351810.pdf
braucht man da ca. 3800 Windungen primär, siehe [[Transformatoren und
Spulen]]. Ganz schön viel, auch bei 0,1mm Durchmesser.
>Ich brauche eine sichere, zuverlässige galvanische Trennung. Ist bei 5kV
>schon ein wenig schwierig mit Optokopplern.
Quark, es gibt Optokoppler bis Dutzende kV, Mit LWL kann man quasi
unendlich viel kVs isolieren.
>Deswegen wäre ein speziell dafür isolierter Mini-Trafo
>(Spannungswandler) ideal.
Nö, er ist nur eine von vielen Möglichkeiten.
>Trafo mit Teilerverhältnis 1:1000 sozusagen.
Ein kompansierter Spannungsteiler, wie er in jedem Tastkopf drin ist,
kann man mit HV-Widerständen und HV-Kondensatoren problemlos bauen, hat
dann aber keine galvanische Trennung. Warum brauchst du die? Ist deine
HV-Quelle nicht einseitig geerdet?
MfG
Falk