Trafos parallel schalten

Gast #2506259
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Besser zwei Regelschaltungen und dahinter parallel schalten.

Wicklung parallel schaltenb heizt nur die Trafos

Hinterm Gleichrichter parallel wird der 30V Trafo erst benutzt wenn der 
36V Trafo durchgebrannt ist.

Lösung: Gleichrichten, Regeln und dann zusammenschalten - nicht schön 
aber möglich.

mfG
Michael
Gast #2506264
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Andi Arbeit schrieb:
> Achso heinz, Deinen Beitrag lese ich erst jetzt ;-)
Das ist doch dein eigener thread?
Wenn du zwei Spannungsquellen mit unterschiedlichem Niveau parallel 
schaltest, dann hast du sowas wie einen Akku und ein Ladegerät. Also 
fließt von der Quelle mit der höhren Spannung Strom zu der Quelle mit 
niedriger Spannung. Um Gleichheit zu schaffen, musst du den 
Differenzstrom irgendwie vernichten. Das kann man mit einem Widerstand 
machen. In der Praxis ist dein Konzept aber sinnlos.
#2506283
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Andi Arbeit schrieb:
> Hallo!
> Kann ich einen Trafo (30V/50 Watt) mit einem anderen Trafo (36V/50 Watt)
> parallel schalten, damit sich die Leistung vergrößert?

Trafos können nur parallel geschaltet werden, wenn sowohl Primär-
als auch Sekundärspannung gleich sind und zusätzlich die Kurzschluss-
spannung gleich ist. Das ist bei Dir nicht gegeben. Man könnte die
Trafos höchstens in Serie schalten, aber auch dann dürfte der
30V-Trafo nur teilweise ausgenutzt werden. Alle anderen Vorschläge
in diesem Thread laufen darauf hinaus, das ein Teil der Leistung
"verbraten" wird.
Gruss
Harald
Gast #2506287
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Harald Wilhelms schrieb:
> Trafos können nur parallel geschaltet werden, wenn sowohl Primär-
> als auch Sekundärspannung gleich sind
Sorry, aber das sehe ixh nicht so. Es gibt durchaus Trafos mit gleicher 
Wicklungszahl, die die gleiche Spannung am Ausgang liefern, aber die 
ungleich der Eingangsspannung ist. trotzdem könnte man sie phasenrichtig 
parallelschalten. In der Praxis nimmt man aber liebner eine Trafo, der 
die Leistung bringt, die gefordert ist.
Gast #2506657
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oszi40 schrieb:
> Murkser könnten auch noch einige Windungen auf den 30V-Trafo wickeln
> falls noch Platz ist. Parallel schalten ist trotzdem Mist.

Beim 36V etwas abwickeln wäre wohl einfacher, weil man beim 30V ja 
Ähnlcihen Kupferdraht braucht.

Beide getrennt gleichrichten, dann über je eine Diode zuammenführen 
(Vorraus gesetzt es wird Gleichspannug gebraucht.) Der 30V liefert erst 
dann was dazu wenn der 36V soweit zusammengebrochen ist. Beim 36V wäre 
ein paar Windungen abwickeln sinnvoll, sonst ein paar Dioden mehr 
benutzen beim zusammenführen.
 oder getrennt regeln und dann mit Dioden zusammenführen. Kommt immer 
darauf an wofür die Spannung gebraucht wird.
OP #2506765
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So, ich hab's mal so gemacht wie Michael es vorgeschlagen hat.
Sind die Widerstände so richtig gesetzt, oder kann ich mir den 
Massewiderstand sparen?


6V/20 Ohm ergibt einen Stromfluss von 0.3A durch den Widerstand und eine 
abfallende Leistung von 1,8 Watt

6V/1k Ohm ergibt einen Stromfluss von 0.006A durch den Widerstand und 
eine abfallende Leistung von 0,036 Watt

Ist es jetzt sinnvoller, einen großen oder einen kleinen Widerstand zu 
wählen?
Angehängte Dateien:
OP #2506793
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Ich habe mal die Eagle Datei 'reingestellt.
Solche Antworten wie die von Mikel häufen sich am Ende immer, aber mir 
konnte hinsichtlich der Widerstände noch nie jemand direkt helfen. Wie 
bereits erkannt, habe ich eine ähnliche  Frage ja schonmal gestellt.
Wär' also nett, wenn jemand mal sagen könnte, wie die Widerstände zu 
schalten sind...
Angehängte Dateien:
#2506808
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Andi Arbeit schrieb:
> Wär' also nett, wenn jemand mal sagen könnte, wie die Widerstände zu
> schalten sind...

Das mit den Widerstaenden ist absoluter Bloedsinn. Da wird nur unnoetig 
Energie verpulvert. Nimm einen gescheiten Trafo der das aushaelt und gut 
ist.

Ueberlege mal was du mit dem 1KOhm da bezwecken willst. Das unter 
Netzteil bringt dann nur noch 6mA. Das reicht gerade fuer eine LED.
#2506813
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Andi Arbeit schrieb:
> So, ich hab's mal so gemacht wie Michael es vorgeschlagen hat.
> Sind die Widerstände so richtig gesetzt, oder kann ich mir den
> Massewiderstand sparen?
>
>
> 6V/20 Ohm ergibt einen Stromfluss von 0.3A durch den Widerstand und eine
> abfallende Leistung von 1,8 Watt
>
> 6V/1k Ohm ergibt einen Stromfluss von 0.006A durch den Widerstand und
> eine abfallende Leistung von 0,036 Watt
>
> Ist es jetzt sinnvoller, einen großen oder einen kleinen Widerstand zu
> wählen?

Was willst Du überhaupt bauen? Normalerweise macht eine Zusammen-
schaltung von zwei unterschiedlichen Trafos keinerlei Sinn.
Gruss
Harald
(Firma: Huddel und Brassel Ltd.) Persönliche Seite #2507037
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Andi Arbeit schrieb:
> Kann ich einen Trafo (30V/50 Watt) mit einem anderen Trafo (36V/50 Watt)
> parallel schalten, damit sich die Leistung vergrößert?

Eine vielleicht ganz daemliche Frage.

Fuer was willst Du zwei 50VA Trafos parallel schalten, um dann nachher 
1A Spannungsregler hinter zu setzen ?

Beitrag "Re: Trafos parallel schalten"
OP #2507375
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Keine Angst, ich gebe mein Vorhaben auf! ;-)

Aber gönnt mir noch eine letzte Verständnisfrage:

Je größer ein Ausgleichswiderstand ist, desto weniger Strom kann am 
Ausgang abgenommen werden, aber weniger Leistung geht verloren.

Je kleiner ein Ausgleichswiderstand ist, desto mehr Strom kann am 
Ausgang abgenommen werden, aber mehr Leistung geht verloren.

Beides ist deshalb suboptimal.

!?
(Firma: Huddel und Brassel Ltd.) Persönliche Seite #2507439
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Andi Arbeit schrieb:
> Es ist doch nicht so, dass am Spannungsregler 100W abfallen.
> Beispiel: LM317 im TO3!

Au, ja, 1,5A max. unter Optimalbedingungen. Also vergiss das gleich 
wieder. Hatte ich im anderen Thread aber auch schon mal geschrieben.

Wenn ich aber 50VA durch 30V teile, dann kommen da 1,66A raus, also wozu 
einen zweiten Trafo parallel ?

> Er reguliert lediglich die Spannung.

Und deswegen fliesst dann kein Strom oder wie ? Wenn Du den auf 5V 
einstellst und 1,5A ziehen willst, dann hast Du einen Verlust von 37,5W 
! Fass an eine Autobirne, dann weisst du wie aua das tut.

Und das mit nur 30V gerechnet.

Andi Arbeit schrieb:
> Außerdem: Wieso ist V_in 50V ?

In dem anderen Thread hatte ich es dir vorgerechnet.

30V_Trafo_eff * 1,414 -2V_Diode = ~50V.

Verlustleistung bei 50V kannst du ja jetzt selbst rechnen. Kleinkram wie 
Drop und Co kannst Du weg lassen, das macht den Braten nicht fetter, 
weil der LM317 eh keine 50V kann.

Und bitte fangt jetzt nicht schon wieder mit Widerstaenden an.
Gast #2507491
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in der Bauteilezusammenwürfelung hast du aber regelbare Regler drin, die 
nicht richtig beschaltet sind , entweder ein Ausgang von 36v und 30V 
haben (Beschriftung) die du zusammenschaltest, oder ~ 1,25V nach 
Schaltplan.
 Nimm 100Mohm . und die Dioden auch durch 100MOhm ersetzten, dann 
passiert wenigsten nicht viel.
Moderator Persönliche Seite #2507617
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Andi Arbeit schrieb:
> Wenn an einem auf 35V Spannungsregler (in diesem fall ein auf 35V
> einstellbarer Regler) 36V anliegen, dann ...

...funktioniert dein LM317 nicht mehr.  Der braucht laut Datenblatt
nämlich 3 V Differenz, deren Verlustleistung hast du schon einmal
mindestens.

Außerdem hast du den Regler ja wohl vor allem deshalb, weil die
Spannung vor dem Regler schwankt.  Damit ist der Punkt mit der
höchsten Verlustleistung nicht unbedingt der der maximalen
Stromentnahme.

Verbrenn' dir doch deine Pfoten selbst, wenn du uns nicht glaubst ...
Wir haben alle schon selbstauslötende Transistoren erlebt, weil wir
das Abführen der Verlustleistung mal irgendwann vernachlässigt haben
und/oder uns bei deren Abschätzung gründlich verhauen haben.
OP #2507641
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Eingagnsspannung: 46V
Ausgangsspannung: 43V

Verlustleistung bei 1.5A ==  4.5 Watt (Spannungsschwankungen auf 
Eingangsseite einmal vernachlässigt, da sehr gering)

Wenn das zu viel ist, dann kann mann doch gar keinen Spanungsregler mit 
1.5A belasten, da 3V Differenz immer sein müssen. Dann wäre das 1.5A 
Spannungsreglerkonzept sinnlos.
Wenn aber mit Kühlkörper 4.5 Watt zu bewältigen sind, dann gibt es doch 
kein Problem.
Gast #2507755
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Wenn die Trafos parallel geschaltet werden, muss die höhere Spannung 
erst so weit zusammenbrechen (36V -> 30V) bis die andere Spannung 
unterschritten wird. Dann liefert der 2. Trafo erste einen Beitrag zur 
abgegebenen Leistung. Der erste Trafo ist dann bereits überlastet.
Vorher wird dir Energie aus U^2/R mit U=Differenzspannung und 
R=Innenwiderstand der beiden Trafos im wesentlichen verheizt.

Besser ist es, aus jedem Tfafo die gewünschte Gleichspannung 
herzustellen und diese Gleichspannungen über 0,01Ohm bis 0,1 Ohm 
zusammenzuführen.

Joe
Moderator Persönliche Seite #2508600
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Andi Arbeit schrieb:
> Liefert mir ein 30V/4A Trafo bei jeder Spannung 4A?
> Oder kann ich bei heruntergeregelter Ausgangsspannung mehr Strom
> entnehmen (vorausgesetzt die Spannungsregler halten einen so hohen Strom
> aus)?

Überleg' dir mal, woher die Begrenzung auf 4 A herkommt, dann
erübrigt sich deine Frage: von der Wärme, die im Draht produziert
wird.

Dann überleg' dir noch, was mit dem Rest passiert, wenn du mit
kleinerer Spannung arbeitest: hast du einen Längsregler, wird die
überschüssige Leistung verheizt.  Du kannst also auch am Ausgang
maximal 4 A entnehmen.  Hast du einen Schaltregler, wird sie
gewandelt, und du kannst am Ausgang mehr Strom entnehmen, als am
Eingang aus dem Trafo entnommen wird.

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