Hallo ich möchte gerne eine Schaltung bauen mit einem STM32F1 (meine Erste mit STM32-µC). Ich hab mal ein Schaltplan entworfen für die Grundbeschaltung. Nun meine Frage: Ist das alles richtig so? Genug Kondensatoren (Die Spannung ist eigentlich schon sehr stabil)? Ist der BOOT0-Pin richtig beschaltet(möchte ihn über SWD-Programmieren)? Was ist mit dem Reset? Reicht das so? Externer Quarz richtig? Vielen Dank! Moritz
Super Schaltplan! Habe mir sofort das dazugehörige Programm gekauft und installiert. Einfach ganz große Klasse. Weiter so Max ... äh ... Moritz.
Was Heinz sagen will: Häng doch bitte eine png Datei an, die man sich auch ohne Eagle angucken könnte.
Hallo, ah okay wie man eagle in png speichert weiß ich nicht daher jetzt in PDF. Ich hoffe ihr könnt das öffnen Moritz
Datei > Export > Image ;-) So kannst du deine Schaltung als Bild exportieren. Ansonsten als PDF abspeichern. Edit.: Und da deine Schaltung leider keine Namen an den Pins des Controllers hat wird das sowiso etwas schwer... Ins Datenblatt schau ich zumindest nicht.
Wie wird der Controller programmiert: JTAG/SWD/Seriell? Irgendwie muss du ja ran an den Kollegen und Funk hat der keinen eingebaut. Reset? Hast du einen STM32 schon mal kontaktiert? Wenn nicht, dann verwende zuerst ein Eval-Board, bevor du etliche eigene Platinen verheizt. Dessen Schaltung ist dann schon mal ein Ansatz zum abkupfern.
Ein "richtiges" Symbol für den Mikrocontroller wäre hilfreich. Findest Du zum Beisipiel bei Cadsoft: ftp://ftp.cadsoft.de/eagle/userfiles/libraries/stm32.lbr Außerdem wird das Schaltbild übersichtlicher, wenn Du für die Versorgungsspannung und für GND Symbole benutzt und nicht alles von einer Stelle aus verdrahtest. Zur Minimalbeschaltung siehe auch hier: STM32: HW-Beschaltung
A. K. schrieb: > Hast du einen STM32 schon mal kontaktiert? Wenn nicht, dann verwende > zuerst ein Eval-Board, bevor du etliche eigene Platinen verheizt. Dessen > Schaltung ist dann schon mal ein Ansatz zum abkupfern. Unbedingt diesen Rat befolgen! Eval-Boards gibts für richtig kleines Geld z.B. von Olimex oder bei ibäh. Das Lehrgeld ist beim STM32 außerordentlich hoch (finde ich). Gibt nichts Schlimmeres als Fehlersuche an Hard- UND Software gleichzeitig.
Moritz M. schrieb: > mit pin-beschriftung. Sieh dir mal andere Schaltpläne an. Die machen das ins IC-Makro rein... :-o Für die Spannungsversorgung (Vcc/GND) gibt es weltweit bekannte Symbole. Moritz M. schrieb: > Genug Kondensatoren (Die Spannung ist eigentlich schon sehr stabil)? Spannungsstabilisierung ist nicht die Aufgabe dieser Kondensatoren! http://www.lothar-miller.de/s9y/categories/14-Entkopplung
Hi, ja ich hab das Eval-Board STM32F4. Das meiste hab ich aus dem schaltplan des STM32VL-Discovery board übernommen. Moritz
Hallo, also ich hab mich noch mal hingesetzt und einen komplett neuen Schaltplan gemacht. Kann mir jetzt vielleicht jemand (mögliche) Fehler nennen? Wäre sehr nett, da ich keine lust habe ein Board zu entwickeln und so weiter, um dann feststellen zu müssen, dass das gar nicht so geht und alles für den Müll ist. Vielen Dank Moritz
Ich weiss ja nicht was das werden soll. Aber es ist schon unüblich das ein Controller so überhaupt keine Verbindung zur Ausswenwelt hat. Weder LEDs oder RS232 zur Ausgabe noch ADC, oder Schalter oder Sensoren zur Eingabe. Der wird einfach nur so vor sich hintakten falls Du es denn schaffst irgendwie ein Programm hineinzubekommen.
Hallo, ja ist schon klar, aber mir geht erstmal nur um die "Grundbeschaltung" mit Spannungsversorgung, Boot0, Reset usw. Hinterher will ich ihn über SWD programmieren. Hardware kommt dann auch noch dazu. Moritz PS: Weiß jemand ob das so richtig ist?
Moritz M. schrieb: > PS: Weiß jemand ob das so richtig ist? Wird wohl schon stimmen, denn Moritz M. schrieb: > Das meiste hab ich aus dem schaltplan des STM32VL-Discovery board > übernommen. Und die dubiosen R1 und R2 kannst du ja später mit den richtigen Werten bestücken...
Hallo, okay ich werde es einfach mal ausprobieren. nur verstehe ich den spannungsteiler an boot0 nicht. Ich denk entweder Pull-Up oder Pull-Down aber doch keinen Spannungsteiler oder? Moritz
Moritz M. schrieb: > Ich denk entweder Pull-Up oder Pull-Down > aber doch keinen Spannungsteiler oder? ThumbsUp
Moritz M. schrieb: > Ich denk entweder Pull-Up oder Pull-Down aber doch keinen Spannungsteiler Richtig. Das ist nur auf dem EVAL-Board so gemacht, dass auch bei geschlossenem SB2 kein zu hoher Strom auftritt, wenn am Pin B2 ein High ausgegeben wird.
Der Reset braucht keinen externen Pull-Up Wenn du den nicht weiter brauchst, kannst du ihn einfach offen lassen. So ein harter Pull-Up ist sogar ungünstig.
Mike S. schrieb: > So ein harter Pull-Up ist sogar ungünstig. Ich würde mich niemals auf einen internen Pullup am Reset verlassen. Der ist so hochohmig, dass du beim ersten EMV Burst-Test rausfliegst. Und dann bist du froh, dass du das 2 Pads hast, wo du einen 1kOhm Widerstand reinlöten kannst...
Bei NRST Pin ein C an GND, 100nF R3 weg lassen. Auch Q1 gehört nicht zur Grundbeschaltung, da der einen RC intern hat.
Lothar Miller schrieb: > Mike S. schrieb: >> So ein harter Pull-Up ist sogar ungünstig. > Ich würde mich niemals auf einen internen Pullup am Reset verlassen. > Der ist so hochohmig, dass du beim ersten EMV Burst-Test rausfliegst. > Und dann bist du froh, dass du das 2 Pads hast, wo du einen 1kOhm > Widerstand reinlöten kannst... Laut ST soll man dort maximal einen 10pF Kondensator nach Masse anschließen und das auch nur, wenn eine lange Leitung, die großartig Störungen mit einsammelt, dran hängt. Das Problem ist nämlich, das der Controller den Pin auch selber nach Masse ziehen muss, um sauber zu starten. Musst dir mal das Digramm auf Seite 88 des RefManuals ansehen. EDIT: Auf keinen Fall 100nF nehmen. Das kann zusammen mit dem eingebauten Schmidt-Trigger ganz böse Störungen geben.
Ich hab gerade noch einmal im Datenblatt nachgesehen, dort wird auch ein 0.1µF empfohlen, allerdings hat der Application-Ingenieur mir gestern erzählt 10pF wären genug und mehr sollten es auf keinen Fall sein.
Noch ein kleiner Tipp: Es ist in aller Regel nicht so günstig, das Schemasymbol nach der Pinbelegung zu richten. Das macht die Schaltung unübersichtlich. Bei diesem kleinen käfer mag's noch gehen. Aber ich würde dennoch die Pins "thematisch" ordnen. Also alle VDD und GND in eine Ecke, Port Pins jeweils zu Ports gruppieren etc. Üblich ist auch, mehrere Teilsymbole zu machen. Also U1A, U1B, U1C etc, wobei dann z.B. U1A Port A beinhaltet, U1B Port B, U1C Quartz etc, U1D Speisung... So kannst Du im Schema zusammenhalten, was zusammengehört. Einzig bei Steckern kann (muss nicht) es Sinn machen, wenn das Schemasymbol den Footprint "imitiert".
Ob 10pF am Reset irgendwas bringen? Oft hängt da irgendwas dran und dann hat man schon allein über die Board-Verdrahtung schnell mehr als 10pF dran. Erst recht mit JTAG/SWD Kabel.
Hallo, ich hab noch eien Frage: ist es richtig, dass wenn boot0 und 1 auf low gezogenwerden kein bootloader gestartet wird / ihn dann über swd programmieren kann? Moritz
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