Leistungsübertragung Trafo

OP #2518116
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Hallo,

ich habe einen vorliegenden Trafo mit ein 3 Anschlüssen am Eingang und 3 
am Ausgang. +12 V sollen durch bestimmte Taktung eine positive, eine 
negative und 0 V ausgeben (mit Gleichrichter danach, siehe Bild). 
Schaltung besteht bereits, das ist kein Problem.

Nur ist der Trafo noch relativ groß (war schon vordimensioniert). Ich 
möchte nun die durchgeführte Leistung verringern, und somit auch den 
Trafo kleiner machen (zumindest erst mal theoretisch berechnen).

Nun zur Frage: Wie hängt die zu übertragende Leistung mit den 
Trafo-Dimensionen zusammen?

Danke für die Hilfe!
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Gast #2518186
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Hallo,
die Trafoauslegung erfolgt nach S=U*I.
Es gilt S=Wurzel(2) x Pi x f x B x J x AFe x ACu
S=Scheinleistung
f=Frequenz
B=Flussdichte
J=Stromdichte
AFe=Querschnitt Eisenkern
ACu=Leiterquerschnitt aller Windungen einer Wicklung

B und J haben obere physikalische Grenzwerte, jetzt siehst Du woran die 
Trafobauer noch "schrauben" können.

Für das Wachstumsgesetz gilt (*=neuer Trafo) wenn der Trafo geometrisch 
um den Faktor k vergrössert wird:
S*=S x k^4
m*=m x k^3
Pv*=Pv x k^3
O*=O x k^2

m=Masse, Pv=Verlustleistung, O=Oberfläche

Damit wird
m*=m x (S*/S)^3/4
Pv*=Pv x (S*/S)^3/4
O*=O x (Pv*/Pv)^2/3

==> Mit der Baugrösse wird zwar die spezifische Leistung (kVA/kg) immer 
besser, die Kühlung muss aber immer intensiver werden.

In wie weit dies für kleine Trafos auch gilt kann ich nicht sagen.
OP #2518250
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Super, das hört sich doch schon mal gut an!

Die Vergrößerung um den Faktor k bezieht sich auf die Kern-Geometrie, 
richtig? Oder auch Wicklungen etc.?

Was ist die Scheinleistung genau? Wie ist sie mit der maximalen 
Leistung, die hinten aus dem Trafo herauskommen kann in Zusammenhang zu 
setzen?

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