Hallo. Bei meinem Handy wird der Akku relativ schnell leer. Desshalb möchte ich einen kleinen USB Lader bauen, der mit Akku betrieben wird. Grundsätzlich habe ich mir das so vorgestellt: 2P2S LiIon Zellen mit je 1,8Ah (also je 2 paralell und diese zwei Paare dann in serie) als Spannungsquelle. Für die 5V verwende ich einen Festspannungsregler (z.B. 7800). Soweit so gut. Nur jetzt bin ich mit meinem wissen am Ende... - Wie muss ich jetzt die Datenleitungen der USB Buchse beschalten, dass ich damit sowohl ein normales Handy, als auch ein iPhone (oder ein anderes Apple Produkt) laden kann? - Welcher IC / welche Schaltung währe zur Akkuüberwachung und zum Laden empfehlenswert? Ein Tiefenentladeschutz, eine Ladeelektronik (für zwei Zellen in Serie) und mindestens 1A Ladestrom währe ganz toll. Ebenso währe es nützlich, wenn man es irgendwieerkennen kann, ob der Akku voll geladen ist (z.B. durch ne LED). Hat jemand Vorschläge/Empfehlungen/Ideen? Vielen Dank im Voraus! ;D MfG Domi
Ich bin beim Suchen nach Li-Ion Ladereglern zufällig auf dem BQ24006 gestoßen... Was haltet ihr von dem? Währe der für meine Zwecke geeignet? Wi balanciere ich dann die Zellen? Oder würdet ihr eine andere Lösung bevorzugen?
keine Antworten? Ich weiß, ich bin hier weder in einer Dienstleistungsfirma, noch in einem Live-Support, aber normalerweise wird hier doch recht schnell geantwortet. Bezüglich der Datenleitungen habe ich nach weiterem suchen doch noch was gefunden. Das sollte eigentlich so klappen, wie im Anhang zu sehen, oder? Nur wie ich die Li-Ionen Akkus laden soll - keine Ahnung. Ich habe zwar schon hunderte von verschiedenen Laderegler ICs gefunden, aber da blicke ich nicht durch... MfG Domi
Schau mal hier, war ein Semesterprojekt von mir für die Uni. Beitrag "Re: Zeigt her Eure Kunstwerke !"
Jep, das währe GENAU sowas, wie ich es machen möchte. Aber weshalb verwendest du 3 LiPo zellen? Bei 2 Zellen, die leer sind hat man noch 6V. Oder ist da in der Schaltung schon zu viel Spannungsabfall, um noch 5V am Ausgang zu bekommen? Würdest du mir vileicht einen Schaltplan zukommen lassen? MfG Domi
Ein Schaltplan und ein Layout sind dort als Akkupack.sch /.brd abgespeichert. Um diese Dateien aufzumachen, benötigst du das Programm Eagle. Ich habe zwar einen 3S1P Lipo genommen, jedoch habe ich jede Zelle aufgetrennt und den gesamten Akkupack zu 1S 3P verlötet. Damit hat man quasi nur noch 1 Zelle, weshalb man keinen Balancer benötigt. Ein Step-Up Wandler liefert dann aus der Akkuspannung (3- 4.2V) die benötigten 5V. Eventuell erstelle ich irgendwann mal einen Artikel über das Projekt in der Artikelsammlung. Derzeit fehlt mir dazu leider die Zeit.
Ich habe mir zwar die Bilder im Anhang angesehen, aber die Dateien habe ich übersehen... Du hast die Datenleitungen der USB Buchse nirgens angeschlossen... da verweigern manche Handys das Laden. Wie würdet ihr das lösen? Reicht die Methode mit dem Spannungsteiler wie in meinem vorletzten Post zu sehen? Gibt es ICs, die dem Handy klar machen, dass es laden soll und so viel Strom ziehen darf, wie es will? MfG Domi
Mein Akkupack war auch nicht zum Laden eines Handys gebaut worden, sondern um eine externe Festplatte oder einen µC zu versorgen. Guck einfach nach, was dein Handy auf den Datenleitungen für Potentiale benötigt. Falls du unterschiedliche Handys damit laden möchtest, dann wäre z.B ein Drehschalter mit unterschiedlichen Spannungsteilern sinnvoll.
Ich habe jetzt ein paar USB Netzstecker mit allen Geräten getestet, die ich mit meinem mobilen Akkupack laden möchte. Es war ein Netzstecker dabei, der alle Geräte anstandslos laden konnte (nicht nur im USB-Modus (500mA) sondern im AC-Modus (1000mA)). Diesen Netzstecker habe ich aufgeschraubt um nachzusehen, wie da die Datenleitungen beschalten sind (siehe Anhang). Die Vier in einer Reihe liegenden Lötpunkte sind von der darunterliegenden USB Buchse. Also wenn ich mein mobiles Akkupack am USB Ausgang auch so beschalte müsste es klappen. Nur das blöde ist - ich kann die genaue Leiterbahnführung bei den Widerständen einfach nicht erkennen?! Und ein Multimeter zum durchgangmessen habe ich auch nicht da (bin zurzeit nicht zuhause). MfG Domi
Bei neueren Geräten: http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus#Stromversorgung
1 | In der EU-Initiative für einheitliche Mobiltelefon-Lade/Netzgeräte, |
2 | welche sich im Wesentlichen an die 2009 in Version 1.1 erschienene |
3 | USB „Battery Charging Specification“[6] anlehnt, |
4 | ist auch ein USB-Lademodus mit einem Ladestrom zwischen 500 und 1500 mA |
5 | spezifiziert; |
6 | dieser Lademodus wird mittels Kennung (EU-spezifiziert) in der Datenleitung aktiviert. |
http://www.usb.org/developers/devclass_docs/BCv1.2_011912.zip
Ich habe so ein Teil von Pollin. Nennt sich USB-Powerbank. Ob sich das zum Selberbauen rentiert? Es sollte auch entsprechend klein sein. Wer schleppt schon gerne eine Autobatterie nur für das Handy mit?
Mhm... bei den USB Charging spezifikationen blicke ich nicht durch... Aber ich bin der Meinung jetzt herausgefunden zu haben, wie die Widerstände verbunden sind (siehe Anhang). Ich denke, so werde ich es bei meinem mobilen Akkupack auch machen. PS: Sind die Widerstandswerte in Ohm angegeben, oder sind das irgendwelche codes? MfG Domi
... schau mal in der amerikanischen Bucht unter "5V input 2A & output 2.5A Mobile Power Supply USB Battery Charger 18650 Box" - lohnt sich da eine Eigenentwicklung?
@obfri: Danke für den Tipp, aber mir geht's ums selber bauen... nicht ums Geld. In meinem vorigen Post habe ich vergessen, das Bild im Anhang zu geben. Ist jezt im Anhang dieses Posts ;) Nur wie löse ich das mit der Lade-/Überwachungselektronik für die LiIonen Akkus am besten? Keinen von den ICs, die Alexander in seinem Projekt (Beitrag "Re: Zeigt her Eure Kunstwerke !") verwendet hat, bekomme ich da, wo ich sie kaufen will (RS Components).
Schau mal bei Farnell ( oder der Tochterfirma HBE) vorbei. Da habe ich fast alles Bestellt. Ansonsten könntest du dir einen Großteil der IC´s als Sample zukommen lassen.
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