Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Genauigkeitsangabe bei Digitalmultimetern?


von sepp (Gast)


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Was bedeutet die Genauigkeitsangabe bei Digitalmultimetern genau?

Z.B.

±(0.08%+8)
und 39999 Digits

von Werner (Gast)


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Das die Anzeige 0.08% vom Skalenendwert (Meßereich) zuzüglich 8 
abweichen kann, also z.B. bei Meßbereich 40 VDC und Meßspannung 1 V kann 
der angezeigte Wert zwischen 0.960 und 1.040 V liegen.

von brr (Gast)


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Die Prozentangabe bezieht sich bei DMM auf den angezeigten Wert und 
nicht auf den Endwert bzw den Messbereich.
Bei Analogmessgeräten bezieht sich das auf den jeweiligen Messbereich.
Ansonsten gibt es bei den digitalen noch ein Haufen andere Angaben, die 
jeder den ich bisher fragte, anders interpretiert. So z.B. 3 3/4 Stellen 
oder so. Was soll denn eine Stelle in Bruchdarstellung sein?

von M. P. (phpmysqlfreak)


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brr schrieb:
> So z.B. 3 3/4 Stellen
> oder so. Was soll denn eine Stelle in Bruchdarstellung sein?

3 Vollwertige Stellen und eine Stelle, die 3 von 4 Ziffern anzeigen 
kann.
3 von 4, weil eine führende 0 nicht angezeigt wird.
Also ist der maximale Anzeige-Wert eines 3 3/4-Displays: 3999
und der eines 5 1/2-Displays: 199999

So erklärte es uns unser E-Technik-Lehrer vergangene Woche.

von Marek N. (Gast)


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Dann möge mir bitte jemand erklären, warum Fluke bei seinen Multimetern 
mit 6000 Counts 'nur' 3 3/4 Stellen spezifiziert?

Bei meinem Fluke 175 habe ich eben festgestellt, dass der 6 V-Bereich 
bis 6,6 V verwendet wird und erst dann in den nächsten Messbereich 
umgeschaltet wird. Zurückgeschaltet wird erst so bei ca. 5,5 V.
Also 3 3/4-Stellen sind das definitiv nicht. Eher 3 5/6 mit 10% 
Hysterese durch den Autorange. Völlig Gaga!

Beste Grüße, Marek

von M. P. (phpmysqlfreak)


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Marek N. schrieb:
> Dann möge mir bitte jemand erklären, warum Fluke bei seinen Multimetern
> mit 6000 Counts 'nur' 3 3/4 Stellen spezifiziert?

Ok, da bin ich überfragt. Werde es am Dienstag mal weiterleiten. ;)

von paulaner (Gast)


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Was die ganzen Genauigkeits- und Auflösungsangaben bedeuten sollte mal 
ein kundiger in http://www.mikrocontroller.net/articles/Multimeter 
erklären.
Dann kämen hier vielleicht nicht so oft diesbezügliche Anfragen. Wobei, 
die Seite http://www.mikrocontroller.net/articles/Bildformate hat ja 
leider auch nicht soviel gebracht obwohl es sich dabei um 
Allgemeinwissen handelt, das man auch wissen sollte wenn man mit 
Elektronik und Technik nichts am Hut hat.

von Anja (Gast)


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Marek N. schrieb:
> Dann möge mir bitte jemand erklären, warum Fluke bei seinen Multimetern
> mit 6000 Counts 'nur' 3 3/4 Stellen spezifiziert?

Dann rechne doch mal: 10 hoch 3,75 (eigentlich 3,78)

Ist in meinen Augen die einzig richtige Definition.
Auch wenn es "halbe" Siebensegment-Anzeigen gibt die nur 2 Segmente für 
die Ziffer und 1-2 Segmente fürs Vorzeichen haben.

Gruß Anja

von Marek N. (Gast)


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Anja schrieb:
> Dann rechne doch mal: 10 hoch 3,75 (eigentlich 3,78)

Hm,

überzeugt mich nicht so ganz.
Dann müsste ja ein 3 1/2-Stelliges bei dem Übertrag von 2999 auf 3000 
überlaufen und nicht schon von 1999 auf 2000.
Ich glaub es ist eher ein Druckfehler, traurig, dass das auch Fluke 
passiert.
Alle anderen Multimeter verhalten sich normal, d.h. 3 1/2 bis 1999, ein 
anderes 3 3/4 bis 3999.
Ich glaube diese 'gebrochenen' Stellen sind auch eher 
Marketing-Geschwätz. Denn wenn bei einem Multimeter 6000 Counts steht, 
dass ist klar, dass es von 0 bis 5999 anzeigt.

Beste Grüße, Marek

von Anja (Gast)


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Marek N. schrieb:
> Ich glaub es ist eher ein Druckfehler, traurig, dass das auch Fluke
> passiert.

Nö, die anderen runden nur großzügig auf.
Korrekt wäre 3,3-Stellig für 2000 Counts.

Gruß Anja

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