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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf beste Region für Ingenieure zum arbeiten


Autor: Rick (Gast)
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Hallo,

was denkt ihr, wo ist die beste Region in Deutschland oder auf der Welt 
um als Ingenieur / Informatiker tätig zu sein ?

dabei gibt es die üblichen Verdächtigen Regionen wie Schweiz, BaWü, 
Bayern insbesondere die Großräume Stuttgart und München.

Was man aber bei diesen Gegenden bedenken sollte ist, dass diese sehr 
extrem teuer sind !

als Randbedingung würde ich folgendes auch noch aufstellen :

Spiesserleben wie ich es mir wünsche. Also

- Haus mit Garten, ggf. auch Reihenhaus, keine Villa, normale 
Austattung, in max. 30  min ( ÖPNV oder Auto ) von der Arbeit entfernt
- Frau, 2 Kinder, und Hund und Katze
- mind. ein Mittelklasse Auto und vllt noch einen Kleinwagen, müssen 
beide nicht neu sein, aber auch nicht zu alt

- einmal im Jahr einen Familienurlaub innerhalb Europas, alle paar Jahre 
vllt auch mal weiter weg, in einigen Jahren auch mal nur günstig 
innerhalb Deutschlands

- die Möglichkeit für die Kinder angemessene Rücklagen bilden zu können 
für z.B. Studium
- angemessene Altersvorsorge für die Ehefrau und sich selbst


selbst wenn die Frau auch arbeitet sehe ich diese Wünsche in Stuttgart 
oder München, ich arbeite in einer dieser Städte, mit einem normalen 
Ingenieurgehalt als völlig utopisch an.

Selbst in Vororten, die nicht über eine Autostunde von der Arbeit 
entfernt liegen.

Daher, wäre es vllt in Niedersachsen, oder einigen Gegenden NRWs, 
Bayerns oder so viel einfacher sich so ein Leben aufzubauen ?

laut einer Studie der LBS, welche in der FAZ erschien, können sich 
prozentual gesehen viel mehr Menschen aus Niedersachsen mit einem 
Durchschnittseinkommen ein Eigenheim leisten als in BaWü oder Bayern. 
Das obwohl die Gehälter im Süden ja höher sind ! d.h. die höheren 
Gehälter gleichen die höheren Kosten hier im Süden nicht angemessen aus 
und es wäre vllt besser sich als Ing / Inf woanders um zu sehen, oder 
wie seht ihr das ?

zurzeit bin ich nicht verheiratet, habe auch noch keine Kinder. Als 
Single lebt es sich in einer teuren Großstadt natürlich ganz gut. Also 
es betrifft mich daher nicht direkt sofort, aber in den nächsten Jahren 
womöglich schon.

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Ich persönlich würde zum Beispiel Städte wie Karlsruhe, Würzburg, 
Nürnberg, Mainz, Wiesbaden in Betracht ziehen. Wobei die nun auch nicht 
gerade "billig" sind. Kassel finde ich jetzt auch nicht soo verkehrt 
(bin immer mal wieder beruflich da), aber dort dauerhaft leben? Hm...

Wenn Du richtig günstig leben willst, dann musst Du halt irgendwo hin 
ziehen, wo die Nachfrage nach Wohnungen/Häusern niedrig ist. Aber dann 
bitte nicht beschweren, wenn die Jobauswahl dort zu wünschen übrig 
lässt.

Autor: Rick (Gast)
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Mark Brandis schrieb:
> Wenn Du richtig günstig leben willst, dann musst Du halt irgendwo hin
> ziehen, wo die Nachfrage nach Wohnungen/Häusern niedrig ist. Aber dann
> bitte nicht beschweren, wenn die Jobauswahl dort zu wünschen übrig
> lässt.

eben um die Mischung geht es mir. Region wo man durchaus noch eine 
halbwegs gute Jobauswahl hat ( muss nicht so gut wie München sein, aber 
sollte halt nicht total mau sein )

Sonst wären solche Städte, die du genannt hast durchaus eine Erwägung 
wert. Da gibts auch günstigen Wohnraum in Vororten. Es geht ja nicht nur 
ums Wohnen, auch Dienstleistungen sind in teuren Städten Schweineteuer. 
Wie z.B. 80 Euro für ne Elektrikerstunde ( Lampen aufhängen ).

Autor: MaWin (Gast)
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Also WENN deine Tätigkeit Kundenkontakt erfordert, sind die eh in ganz 
Deutschland und vielleicht dem Ausland verteilt.
Wenn sie keinen Kundenkontakt erfordert, kannst du überall hin.
Bei gelegentlichem Kundenkontakt wäre es wohl sinnvoll, nicht ganz im 
Norden zu sitzen, aber schon irgendwo auf dem netten Lande, durchaus 
auch Osten, es muß ja keine Nazihochburg sein.
Wenn du quasi nur einen Kunden hast, z.B. VW, solltest du natürlich in 
dessen Nähe arbeiten.

Wenn du aber nicht selbständig bist, musst du dort wohnen, wo die Firma 
ist, da hast du wohl auch keine andere Wahl. Dann muß halt die 
Entlohnung stimmen, denn es kann dich locker doppelt so teuer kommen, 
wenn du dir erst dein Umfeld schaffen musst.

Autor: Steel (Gast)
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In Nordeutschland (z.B. Ostfriesland) kann man sehr gut und sehr günstig 
leben. Aber da musst du Glück haben um als Ingenieur einen Job zu 
bekommen. Es ist tatsächlich so, dass ein Malermeister sich dort 
sicherlich einen besseren Lebensstandard leisten kann als ein Ingenieur 
in München (wenn man sich deine Bedürfisse anguckt). Ein gutes Haus mit 
200qm, freistehend, Doppelgarage und 1000qm Grund gibts in diesen 
Regionen bereits für 150k€. Und top gepflegt, keine Gammelbude.

Autor: Pflaumenschlecker (Gast)
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Beste Region für Ingenieure zum Arbeiten = Im Keller

Freitag ... Partyyyy, fun fun fun yeaaaah

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Mark Brandis schrieb:

> Wenn Du richtig günstig leben willst, dann musst Du halt irgendwo hin
> ziehen, wo die Nachfrage nach Wohnungen/Häusern niedrig ist. Aber dann
> bitte nicht beschweren, wenn die Jobauswahl dort zu wünschen übrig
> lässt.

Angeblich soll man in Elsass-Lothringen günstig Häuser bekommen.
Arbeiten kann man ja "nebenan" in Deutschland. :-)
Gruss
Harald

Autor: noingenör (Gast)
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Bei solchen Fragen wird es doch schon recht deutlich
warum es in Deutschland an Ingenieuren mangelt!
Bildung perfekt, zumindest dahingehend zum eigenen
und nur zum eigenen Vorteil zu arbeiten,
aber Mangel an Intelligenz zu überschauen, ob irgendein
Arbeitgeber bereit ist sich mit sowas abzugeben.
Bildung hui, Intelligenz pfui!

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Harald Wilhelms schrieb:
> Angeblich soll man in Elsass-Lothringen günstig Häuser bekommen.
> Arbeiten kann man ja "nebenan" in Deutschland. :-)

Zum Beispiel in Kehl leben, in Straßburg arbeiten (oder umgekehrt :-) 
wäre durchaus eine Option.
Ob die Franzosen aber schon so weit sind, die Bachelor/Master Zeugnisse 
zu akzeptieren, weiß ich nicht - die haben sich mit der Umstellung eher 
schwer getan. Hab vor ner Weile mal in französischen Jobbörsen geschaut, 
da sah es aber auch nicht soooo doll aus für die o.g. Region und als 
Anforderungen waren durchgehend französische Abschlüsse gefordert. Ist 
aber wie gesagt schon eine Weile her, vielleicht sieht es mittlerweile 
besser aus?

Die meisten Deutschen, die im Ausland arbeiten, dürften freilich die 
kleine Bergregion CH vorziehen ;-)

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Mark Brandis schrieb:

> Die meisten Deutschen, die im Ausland arbeiten, dürften freilich die
> kleine Bergregion CH vorziehen ;-)

Ist es nicht ziemlich schwierig, nach dorthin "auszuwandern"?
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Schweizermacher
:-)
Gruss
Harald

Autor: Rick (Gast)
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Harald Wilhelms schrieb:
> Angeblich soll man in Elsass-Lothringen günstig Häuser bekommen.
> Arbeiten kann man ja "nebenan" in Deutschland. :-)
> Gruss
> Harald

nein das kann man vergessen. War einmal. Mittlerweile sind die Preise, 
zumindest halbwegs in Grenznähe, auf badischem Niveau.

Ende der 90er waren teilweise 100 qm Hochenergie-Neubauten mit dünnen 
Wänden inkl. 500 qm Grundstück für 200 tsd DM zu machen.

Solche Hütten werden heute in einem elsässischem Kaff, wenn es max 30 
min zur deutschen Grenze sind, für 200 - 300 tsd EURO angeboten.

Das Elsass war früher mal eine wirtschaftlich schwache Region, heute ist 
es eine eher starke Region in Frankreich. Viele Betriebe haben dort 
angesiedelt und viele Elsässer arbeiten im wirtschaftlich starken BaWü, 
viele aus BaWü leben im Elsass, da früher bauen dort sehr billig war.

Da gibts aber keinen Meisterzwang, jeder Pfuscher ohne Ausbildung darf 
sich dort mit einem Handwerksbetrieb selbständig machen, ausser im 
Elektrobereich.

Steel schrieb:
> In Nordeutschland (z.B. Ostfriesland) kann man sehr gut und sehr günstig
> leben. Aber da musst du Glück haben um als Ingenieur einen Job zu
> bekommen. Es ist tatsächlich so, dass ein Malermeister sich dort
> sicherlich einen besseren Lebensstandard leisten kann als ein Ingenieur
> in München (wenn man sich deine Bedürfisse anguckt). Ein gutes Haus mit
> 200qm, freistehend, Doppelgarage und 1000qm Grund gibts in diesen
> Regionen bereits für 150k€. Und top gepflegt, keine Gammelbude.

ja genau sowas meine ich ! das ist natürlich schon sehr krass. Für so 
wenig Geld soviel Grund und so ein Haus. Selbst wenn man als Ing etwas 
weniger hat als in München, ist sowas, gerade wenn die Frau noch 
arbeitet, sehr schnell abbezahlt, bzw. die monatlichen Raten bleiben 
gering und man hat ein schönes Leben.

Weil so ein Haus in einem Vorort von Stuttgart kostet mind. 500 tsd 
Euro, einfach weil 1000 qm Grund schon sau teuer sind, von Zentrumslage 
spreche ich selbst verständlich nichtmal, auch nicht von Nobelviertel. 
In einem Vorort zahlt man schon 500 Euro pro qm für Bauland in einem 
ganz normalen Neubaugebiet.

In einem Münchner Vorort eher noch mehr.

Wie siehts aber mit dem Jobangebot im Raum Bremen, Oldenburg, 
Ostfriesland für Ingenieure und Informatiker aus ? eher nicht so ?

Autor: Tom (Gast)
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>selbst wenn die Frau auch arbeitet sehe ich diese Wünsche in Stuttgart
>oder München, ich arbeite in einer dieser Städte, mit einem normalen
>Ingenieurgehalt als völlig utopisch an.

Was ist denn ein normales Ing. Gehalt in MUC?
Arbeite auch hier und würde gerne mal diese Frage geklärt sehen.

>Wie siehts aber mit dem Jobangebot im Raum Bremen, Oldenburg,
>Ostfriesland für Ingenieure und Informatiker aus ? eher nicht so ?

Oh, meine Heimat. Da wären:

- EADS (Airbus, Astrium) in Bremen
- Daimler in Bremen
- Meyer Werft in Papenburg
- Enercon in Aurich
- Krone Fahrzeugbau in Werlte

Cheers

Autor: Rick (Gast)
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Tom schrieb:
> Was ist denn ein normales Ing. Gehalt in MUC?
> Arbeite auch hier und würde gerne mal diese Frage geklärt sehen.

kommt natürlich darauf an. Im Mittelstand kann es sein dass man in 
München auch nicht viel mehr bekommt als woanders im Mittelstand. In 
einem Konzern ist es selbstverständlich was anderes, wobei auch viele 
Konzerne beim Gehalt nicht nach Standort unterscheiden. Ob Siemens in 
München oder im günstigeren Franken ist beim Gehalt oft irrelevant.

Dennoch bedarf es ein weit überdurchschnittliches Gehalt um diese Ziele 
erreichen zu können wie im Eingangspost beschrieben, ohne sich bis zur 
Rente zu verschulden und ohne jeden Cent drei mal um drehen zu müssen. 
Wie steel ja sagte, ein Malermeister in Ostfriesland kann sich mit viel 
weniger Gehalt ein besseres Leben ( im Sinne meines Orginalposts ) 
leisten als der Ingenieur in München.

Autor: würstchen (Gast)
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Wenn man so ca. ne halbe Stunde Autofahrt in Kauf nimmt, gibt es relativ 
günstige EFHs mit großen Grundstücken in den abgelegenen Bereichen der 
Landkreise AB, MKK oder FB. Das östliche Rhein-Main-Gebiet ist von dort 
aus sehr gut zu erreichen. Die durchschnittlichen Gehälter dürften im 
Rhein-Main-Gebiet auch nicht allzu schlecht sein.

Autor: MaWin (Gast)
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> Nordwestdeutschland kann man für 0815 Informatiker total vergessen.
> Bisschen Consulting, bisschen Bastlerstuben, bisschen Forschung.

Hmm, die etablierten Spielefirmen sitzen in Hamburg, Mühlheim, 
Düsseldorf, Würselen, Oberhausen, (Karlsruhe, Berlin)
das würde ich nicht gerade als Schwerpunkt Süddeutschland bezeichnen, 
aber vermutlich sind die als studierter Informatiker Spiele auch zu 
wenig anspruchsvoll.

Da gäbe es noch reihenweise Versicherungen, aber die sind dir bestimmt 
zu dröge.

Wie wäre es mit Intel in Braunschweig, nein, das ist dir zu 
anspruchsvoll.

Tja, dann jammer halt noch ein bischen weiter.

Autor: DSDS oder WWM? (Gast)
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> ...
> als Randbedingung würde ich folgendes auch noch aufstellen :
>
> Spiesserleben wie ich es mir wünsche. Also ...
Tja, Junge. Du hast Vorstellungen vom Leben die sind reichlich naiv.
Manch einer erreicht das bis zur Rente nicht.
Die Zauberlosung heißt die Karriereleiter erklimmen!
Da sind Deine Wünsche ein Fall für den Mülleimer, entweder verdienst Du 
genug oder nicht ... und wenn nicht, dann würde ich mal über einen 
Wechsel des Standorts bzw. der Arbeit mal nachdenken - rechnen kannst Du 
ja wohl noch, oder?
Ansonsten hilft nur noch Lotto oder Glück in einer Gameshow, damit es 
für Deine Träume reicht.

Autor: Rick (Gast)
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mhhh also findest Du diese Wünsche so abgehoben ?

in meiner Familie hat KEINER studiert, leben aber alle in etwa diesen 
Lebenstil ! teilweise sogar noch höher. Ok, die die noch einen höheren 
Lebenstil haben, haben meist geerbt.

ich habe ja nie von einem Benz, ner Villa oder sonst was gesprochen.

Autor: Marx W. (Gast)
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Heiner schrieb im Beitrag #2555794:
> @Zuckerle : gibt es eigentlich auch IBN Jobs für Informatiker?

Nö, die kommen mit der analogen Welt nicht klar!

Autor: Manfred S. (Gast)
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"zum arbeiten": Meiner Meinung nach würde ich den Mitarbeiter, der so 
einen  Stuss schreibt, sofort nach Nordafrika schicken, um ihn beim 
Aufstellen von Solarpanels...

Autor: DSDS oder WWM? (Gast)
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> in meiner Familie hat KEINER studiert, leben aber alle in etwa diesen
> Lebenstil ! teilweise sogar noch höher. Ok, die die noch einen höheren
> Lebenstil haben, haben meist geerbt.
das ist dann wahrscheinlich die Generation der Erben, die das Geld 
verplempert.
Aber Du hast es schon richtig erkannt - beendetes Studium bedeutet schon 
lange nicht mehr luxeriöse Lebensverhältnisse, im Gegenteil.
Das war vielleicht in grauer Vorzeit mal so.
Es lohnt sich nicht, insbesondere dann nicht, wenn Du nach dem Studium 
keinen passenden Job findest.
Das hättest Du vorher bedenken müssen. Dumm gelaufen, wenn Du der 
Propaganda hier und anderswo aufgesessen bist.

Autor: Rick (Gast)
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DSDS oder WWM? schrieb:
> Es lohnt sich nicht, insbesondere dann nicht, wenn Du nach dem Studium
> keinen passenden Job findest.
> Das hättest Du vorher bedenken müssen. Dumm gelaufen, wenn Du der
> Propaganda hier und anderswo aufgesessen bist.

ähm, ich habe einen guten Job ! verdiene inkl. variablen Anteil mit 2 
Jahren BE so 55 k, bei 35 bis 40 H Woche. Dennoch ist damit eben kein 
Leben wie oben beschrieben aufbaubar in Stuttgart oder München. Selbst 
wenn die Frau auch noch arbeitet.

Autor: abcd (Gast)
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Rick schrieb:
> ähm, ich habe einen guten Job ! verdiene inkl. variablen Anteil mit 2
> Jahren BE so 55 k, bei 35 bis 40 H Woche. Dennoch ist damit eben kein
> Leben wie oben beschrieben aufbaubar in Stuttgart oder München.

Also ich verdien weniger als du und wohne und arbeite in München :-)
Also laber nich.

Autor: Rick (Gast)
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abcd schrieb:
> Also ich verdien weniger als du und wohne und arbeite in München :-)
> Also laber nich.

ja tue ich auch. Als Single kann ich mit meinem Gehalt wirklich super 
gut leben, gar keine Frage. Aber es ging um ein "Spiesserleben" mit 
Familie wie oben beschrieben.

Wieviel verdienst Du den ? also ich empfinde mein Gehalt für 2 Jahre BE 
als Ing schon echt als untere Grenze. Bei weniger Gehalt, so 35 - 40 k, 
kann ich gleich irgendwo aufs Dorf ziehen und als Handwerker gehen, habe 
dann den selben Lebenstil.

Autor: Rick (Gast)
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noch ein Nachtrag : ein Ostdeutscher Bekannter, der auch in München 
arbeitet, der hat so nicht ganz 2000 netto. Er war auch erst mal schwer 
angetan von dem Gehalt, der er nur Ostgehälter gewohnt war. Seit er hier 
lebt, redet er auch anders. Er meinte, wenn er sich in seiner Heimat, in 
Sachsen-Anhalt arbeitslos melden würde  ( hartz4, da noch 
Berufseinsteiger ) + nebenbei legaler Nebenjob und ggf. paar hundert 
Euro schwarz hätte er noch einen besseren Lebenstil als in München.

Darum ja dieser Thread. Wenn ein Hartzer in Sachsen-Anhalt mit Nebenjob 
und bissl schwarzarbeit schon besser leben kann als ein Ingenieur in 
München mit 2000 Euro netto / Monat.

Autor: abcd (Gast)
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Mann Leute, man muss doch auch nicht mitten in der Stadt wohnen oder 
sich ne Bude in Schwabing besorgen. Das da das Gehalt für viele nicht 
reicht is ja wohl klar.
München is groß, es gibt auch sehr viele schöne Vororte, da fährt man 
halt dann mit der S-Bahn rein. Is doch kein Act.

Autor: Rick (Gast)
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abcd schrieb:
> Mann Leute, man muss doch auch nicht mitten in der Stadt wohnen oder
> sich ne Bude in Schwabing besorgen. Das da das Gehalt für viele nicht
> reicht is ja wohl klar.
> München is groß, es gibt auch sehr viele schöne Vororte, da fährt man
> halt dann mit der S-Bahn rein. Is doch kein Act.

ja das stimmt. Dann wohnt man wie ein Hartzer in Anhalt in einem Ghetto 
Plattenbau z.B. in Neuperlach, zahlt für rund 40 qm rund 700 Euro warm ( 
wie mein Bekannter ) suuuuper.

dafür darf man noch viel Geld und Zeit fürs pendeln auf sich nehmen.

Woanders kannst dafür nen ganzes Haus oder ne große, schicke Wohnung 
mieten.

Freunde von mir im Ruhrgebiet, zahlen 700 Euro warm für ne frisch 
sanierte 100 qm Wohnung, zentrale Lage, neues Badezimmer, schicker 
Holzboden usw.

da hat man noch was vom Gehalt.

Autor: Florian (Gast)
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Rick schrieb:
> ähm, ich habe einen guten Job ! verdiene inkl. variablen Anteil mit 2
> Jahren BE so 55 k, bei 35 bis 40 H Woche. Dennoch ist damit eben kein
> Leben wie oben beschrieben aufbaubar in Stuttgart oder München. Selbst
> wenn die Frau auch noch arbeitet.

Es existiert auch kein Grundrecht darauf, zwei Jahre nach Berufseinstieg 
schon ein freistehendes Haus mit großem Grundstück kaufen zu können.

Autor: ott (Gast)
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Die Frage wäre auch: Wo haben Absolventen eine realistische Chance für 
einen Berufseinstieg?

Autor: Rick (Gast)
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Florian schrieb:
> Rick schrieb:
>> ähm, ich habe einen guten Job ! verdiene inkl. variablen Anteil mit 2
>> Jahren BE so 55 k, bei 35 bis 40 H Woche. Dennoch ist damit eben kein
>> Leben wie oben beschrieben aufbaubar in Stuttgart oder München. Selbst
>> wenn die Frau auch noch arbeitet.
>
> Es existiert auch kein Grundrecht darauf, zwei Jahre nach Berufseinstieg
> schon ein freistehendes Haus mit großem Grundstück kaufen zu können.

selbstverständlich nicht ! geplant wäre es vllt erst in 5 oder 8 Jahren. 
Dennoch wäre es mit diesem Gehalt in München nicht möglich, während man 
woanders sich dafür ne fette Hütte hinstellen könnte.

Autor: DSDS oder WWM? (Gast)
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> ähm, ich habe einen guten Job ! verdiene inkl. variablen Anteil mit 2
> Jahren BE so 55 k, bei 35 bis 40 H Woche. Dennoch ist damit eben kein
> Leben wie oben beschrieben aufbaubar in Stuttgart oder München. Selbst
> wenn die Frau auch noch arbeitet.
siehe weiter oben:
> in meiner Familie hat KEINER studiert, leben aber alle in etwa diesen
> Lebenstil !
Damit waren jetzt doch die gemeint, die noch nicht geerbt haben in 
Deiner Familie ... die führen einen besseres Leben als Du selbst ?!
Denn die, die was geerbt haben führen nach Deiner Aussage einen noch 
exklusiveres Leben.
??? Ja, was denn nun? Du widersprichst Dir selbst.
Also entweder Dein Gehalt taugt einfach nichts für die Region oder Du 
machst mächtig was falsch ?!

Autor: Schiller72 (Gast)
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@Rick: Was hast du denn immer mit deinem München ?? Wenn es dir da zu 
teuer ist, dann geh doch in den Norden. D-Land hat nicht nur BWM, mal 
nur die Automobilbauer betrachtet. Es soll da auch noch einen recht 
großen geben, der seine Konzernzentrale im niedersächsischen Wolfsburg 
hat. WOB selber ist auch rel. teuer (aber noch um Längen preiswerter als 
München). Aber ab 10 km Umland in irgendenem ...Büttel kannst du dir 
genau das holen, was dir anscheinend sehr am Herzen liegt, sprich ne 
große Immobilie auf dem Land und Pferde mit Pferdepflegerin ... wer's 
halt braucht ;-) Aber dann halt nicht klagen es sei nix los. ;-)
Weiterhin auch noch: Hannover (Wabco), Hildesheim (Bosch) oder Gifhorn 
(IAV - größter Standort mit über 1000 Ings. in D).

Autor: Schiller72 (Gast)
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Oder schau in irgendeinem Dorf am Bodensee, dort sitzen auch eine Reihe 
großer Firmen (z.B. MTU). Aber halt alles nur Käffer, keine größere 
Stadt weit und breit. Prima für ne dörfliche Immobilie mit allem was 
dazu gehört + Berge und Seen. Sicher auch noch nen Tick teuer als in 
Anhalt aber dafür westeuropäische Arbeitsverhältnisse von denen man in 
Anhalt nur träumen kann.

Autor: Schiller72 (Gast)
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Achso evt. auch mal schauen: Carl Zeiss AG, Sitz der 
Konzernhauptzentrale in Oberkochen, Einwohner: 7.799 
(Bevölkerungsdichte: 331 Einwohner je km²).

Autor: 12345 (Gast)
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Schiller72 schrieb:
> in Oberkochen
Das heißt in Oberkochem, [Mod: Beleidigung entfernt].

: Wiederhergestellt durch Moderator
Autor: Rick (Gast)
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ok das wäre eine Idee, Wolfsburg ist ein Schnäppchen gegen München. Und 
ich brauch nicht täglich die Großstadt, sehe keinen Mehrwert darin. Wäre 
eine Idee, wenn man da so leicht einen guten Job kriegt.

Klar in Südniedersachsen wäre ich mit meinem Gehalt schon Oberschicht, 
während ich mit Familie mit meinem Gehalt höchstens noch untere 
Mittelschicht wäre.

Ich frag mich echt wie es so krass kommen konnte mit den Preisen in 
München. Wie können Normalo Arbeitnehmer in München mit Familie 
überleben ? wo ist da noch Lebensqualität wenn man jeden Cent drei mal 
um drehen muss.

Mein Vater ist stink normaler Industriemeister, meine Mutter 
Bürokauffrau. Haben mich und meine Schwester gross gezogen, mit 50 ihr 
schönes Haus mit großem Garten in Bayern längst abbezahlt, immer 2 Autos 
gehabt, jedes Jahr Urlaub.

Das empfinde ich eigentlich als normaler Lebenstill, ist das bitte zu 
viel verlangt ????

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Schiller72 schrieb:

> Oder schau in irgendeinem Dorf am Bodensee, dort sitzen auch eine Reihe
> großer Firmen (z.B. MTU).

Am Bodensee gibt es besonders viele gute Personaldienstleister. Für eine 
einzige Stelle als Entwickler dort bekam ich vom Amt bis zu 15 !!! 
Bewerbungsaufforderungen von 15 verschiedenen Personaldienstleistern. 
Das ist Rekord.

Manchmal glaubte ich, ich läge im Koma, und träumte den bösen Alptraum 
nur.

Einer schiß mich beim Amt an, weil ich nicht so perfekt zog, wie er 
wollte. Dem ist wohl ein Super-Geschäft entgangen. Aber mir geht es 
nicht um deren Geschäft.

Autor: Schiller72 (Gast)
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>12345 (Gast) schrieb
>Das heißt in Oberkochem,[].

>>Schiller72 schrieb:
>> in Oberkochen

Völlige Überzeugung bei völliger Ahnungslosigkeit ???!
Geh trollen und vor allem lesen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Oberkochen
"... Carl Zeiss ist mit rund 4.000 Arbeitsplätzen größter Arbeitgeber 
der Stadt. Das Unternehmen fertigt in Oberkochen optische Komponenten 
für zivile und militärische Zwecke. Große Spiegel für Teleskope und 
Satelliten werden ebenfalls hier hergestellt.[8] In einer neuen 
Fabrikanlage im Süden der Stadt produziert die Carl Zeiss SMT GmbH 
(Semiconductor Manufacturing Technology) hochkomplizierte optische 
Systeme für die Halbleiterherstellung."

oder
http://www.oberkochen.de

Autor: Heiner (Gast)
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Willem for President ! wäre doch nen guter neuer Bundespräsident. Lese 
seine Beiträge immer sehr gerne. Oft wenn es mir schlecht geht les ich 
seine Beiträge, dann merk ich mir geht es doch im Vergleich zu ihm ganz 
gut :-)

Autor: Schiller72 (Gast)
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@Rick:
Ich war vor mehreren Jahren mal zu einem Bewerbungsgespräch in 
Hildesheim als es dort noch Bosch/Blaupunkt in der alten Größe gab. 
Damals (paar an die 1995 Jahre) war es so, dass Bosch an allen deutschen 
Standorten die selben Gehälter zahlte (selbe Eingruppierung natürlich 
vorausgesetzt). Es hieß damals auch, dass Hildeheim in Bezug auf 
Lebenshaltung der günstigste Standort der Bosch Gruppe in D sei.
Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten, nicht jeder Großstädter wird in 
der Provinz glücklich und umgekehrt. Ich kenne einige Berliner und 
Hamburger, die nicht für alles Geld der Welt in die Pampa ziehen würden. 
Und Pampa in deren Augen sind auch Städte wie Hildesheim, Göttingen oder 
Wolfsburg.
Wo man München da nun einrodnen sollte ist die Frage, so eine 
Weltmetrolpole ist München ja nun auch wieder nicht. ;-)
Jena im Osten wird gern mit München verglichen zumindest was die 
Entwicklung der Miet- und Immobilienpreise anbetrifft - Wohnungsmarkt - 
Angebot - Nachfrage - ist halt so und leider nicht zu ändern.

Autor: Rick (Gast)
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genau sowas mein ich !!! lieber nen geilen Bosch Job in Hildesheim als 
in München.

Ich brauch nicht jeden Tag nen Latte trinken im In Cafe. Wie oft kann 
man das als berufstätiger ??? das kann man sich an der Hand abzählen. 
Mein Wohlstand definiert sich an qm Zahl des Hauses und des 
Grundstückes, für welches man sich nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag 
verschulden muss und wo nach abzug der Rate immer noch genug zum Leben 
bleibt.

Was bleibt mir in der "hippen" Großstadt bitte an Lebensqualität wenn 
ich mich für ein schönes Haus an einen Vermieter oder an eine Bank 
versklaven darf ??? richtig, keine !!!!

als Single ist ne Großstadt sicher geil ja, aber nicht als Familie.

so meine Meinung.


Ich seh es doch an bekannten , super Konzernjob, aber es lang gerade mal 
für nen poppeliges Reihenhäusschen in einem Vorort von München. Über so 
ein Haus würde sich meine Arbeiterfamilie, die aufm Land wohnt, kaputt 
lachen, die würden nie in sowas wohnen wollen ( müssen die auch nicht ). 
Die haben nicht studiert und haben einen besseren Lebensstandard als 
mein IT Projektleiter Kollege der promovierter Informatiker ist.

Darum geht es ja.

Autor: ddd (Gast)
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Wenn dein geiler Job in Hildesheim irgendwann mal weg ist, dann schauts 
dumm aus der Wäsche mit deinem Haus an der Backe irgendwo in der Pampa. 
Arbeitsplätze für Hochqualifizierte gibts dort kaum, nicht in dem Maße 
wie in der Region Stuttgart oder München.

Außerdem muss die Frau auch einen Job haben, da ist es insb. für 
Hochqualifizierte fast ein Muss in einer solchen Region zu wohnen.

Meine Frau und ich verdienen zusammen 110.000 € Brutto im Jahr, ich kann 
dir sagen wir kommen gut über die Runden und das in München.

Autor: Rick (Gast)
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ddd schrieb:
> Wenn dein geiler Job in Hildesheim irgendwann mal weg ist, dann schauts
> dumm aus der Wäsche mit deinem Haus an der Backe irgendwo in der Pampa.
> Arbeitsplätze für Hochqualifizierte gibts dort kaum, nicht in dem Maße
> wie in der Region Stuttgart oder München.
>
> Außerdem muss die Frau auch einen Job haben, da ist es insb. für
> Hochqualifizierte fast ein Muss in einer solchen Region zu wohnen.
>
> Meine Frau und ich verdienen zusammen 110.000 € Brutto im Jahr, ich kann
> dir sagen wir kommen gut über die Runden und das in München

ja das ist es doch was ich im Eingangspost meinte ! eine Region wo es 
dennoch arbeitsplätze für Qualifizierte Menschen gibt, aber das Preis 
niveau dennoch nicht zu hoch ist.

Vllt Ruhrgebiet ?

mit 110 k Brutto Familieneinkommen lebst in München nicht viel besser 
als manche Malocher Familie aufm Land im bayrischen Wald, eher sogar 
schlechter.

Autor: Schiller72 (Gast)
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Da wüßte ich dann leider auch keine wirkliche Antwort. Ich denke mal 
gerade, weil die Möglichkeiten an Jobs (auch für Ehepartner + 
Ausbildungsmöglichkeiten für Kiddies) in München so gut sind, haben sich 
die Lebenshaltungskosten so extrem entwickelt.
Es ist ja kein Geheimnis, dass auch Stellen im mittleren Dienst im 
Beamtentum oder auch der gehobenen Dienst in München kaum noch besetzt 
werden können, weil die Lebenshaltungskosten zu hoch sind. Selbst als 
Lehrer mit ner A13 würde ich mit Familie auch eher nach Mecklenburg, 
Anhalt oder Niedersachsen ziehen als nach München.
Und "ddd" hat nicht unrecht, wenn er mit einbezieht, dass EIN toller 
Arbeitgeber am Standort auch mal Baden gehen kann, dumm wenn es dann er 
einzige ist, bei dem man halbwegs seine Brötchen verdienen konnte. Wobei 
ich das jetzt in WOB so krass nicht sehen würde (Zulieferer und 
Dienstleister sind ja auch eine ganze Menge in der Gegend), wobei die 
natürlich in dem Fall auch extrem vom VW-Werk abhängen, aber das ist 
denke ich mal bei BWM in München nicht viel anders. Aber sicher hätte 
man dann noch Rohde&Schwarz, Bosch und ne Menge anderer Größen zum 
Ausweichen.

Zum Thema Immobilien gilt aber auch seit einigen Jahren, sie sind 
schlicht weg zu teuer geworden. Die Nachkriegsgeneration konnte noch 
auch mit "normalen" Jobs und "normalen" Einkommen ein EFH schultern. 
Heute ist das kaum noch möglich, weil Immobilien überteuert sind und es 
ist auch nicht mehr wirklich passend in die schnelllebige Zeit sich 30 
Jahre an einen Ort zu fesseln und finaziell bis ins Untragbare zu 
verschulden, nur wegen so einer Hütte. Ich empfehle "Crashkurs" von Dirk 
Müller als Buch zu lesen oder Peter Zwegat im RTL-Programm zu schauen. 
Auch im Spiegel war vor einiger Zeit mal eine interessante 
Vergleichsrechnung. Das ein Immobilienkauf (auch ohne Komplikationen wie 
Jobverlust, Krankheit, Standortwechsel oder Scheidung) immer günstiger 
ist als sein Leben lang zur Miete zu wohnen, gilt schon lange nicht 
mehr.

Autor: Klaus (Gast)
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> Haben mich und meine Schwester gross gezogen, mit 50 ihr
> schönes Haus mit großem Garten in Bayern längst abbezahlt, immer 2 Autos
> gehabt, jedes Jahr Urlaub.

> Das empfinde ich eigentlich als normaler Lebenstill, ist das bitte zu
> viel verlangt ????

Also das ist eindeutig ein gehobener Lebensstil. Sicher können sich das 
heute einige Ingenieure leisten, manche wenige sogar noch mehr. Aber bei 
weitem nicht alle. Die Zeiten sind vorbei wo das als normaler Lebensstil 
für gute Facharbeiter oder Ingenieure gelten kann. Am ehsten kommt man 
da als selbstständiger Handwerker so weit.

Autor: abcd (Gast)
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Klaus schrieb:
> Am ehsten kommt man
> da als selbstständiger Handwerker so weit.

Schon wieder die Story vom reichen Handwerker. Ja ja :-)
Wenn mans in nem anderen Beruf nicht geschafft hat sucht man halt nach 
Ausreden.

Autor: karl (Gast)
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> Das ein Immobilienkauf (auch ohne Komplikationen wie
> Jobverlust, Krankheit, Standortwechsel oder Scheidung) immer günstiger
> ist als sein Leben lang zur Miete zu wohnen, gilt schon lange nicht
> mehr.

Das musst du mir mal näher erklären. Du musst auch berücksichtigen, dass 
du auch nach deinem Arbeitsleben (mit mini Rente) die Mietwohnung 
bezahlen müsstest. Außerdem ist ein Eigenheim vererbbar, während alle 
Mietausgaben weg wären.

Autor: Florian (Gast)
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karl schrieb:
>> Das ein Immobilienkauf (auch ohne Komplikationen wie
>> Jobverlust, Krankheit, Standortwechsel oder Scheidung) immer günstiger
>> ist als sein Leben lang zur Miete zu wohnen, gilt schon lange nicht
>> mehr.
>
> Das musst du mir mal näher erklären. Du musst auch berücksichtigen, dass
> du auch nach deinem Arbeitsleben (mit mini Rente) die Mietwohnung
> bezahlen müsstest. Außerdem ist ein Eigenheim vererbbar, während alle
> Mietausgaben weg wären.

Opportunitätskosten.

Flexibilität in der Ortswahl.

Risiken (der Mieter trägt fast keines, der Eigentümer praktisch alle).

Nicht-Anpaßbarkeit auf die Lebenssituation (der Mieter mietet als Single 
kleiner, dann mit Familie größer, wenn Kinder aus dem Haus u.U. wieder 
kleiner, im hohen Alter dann eine Wohnung mit Pflegemöglichkeiten -- der 
Eigentümer hat sein Haus am Bein. Zahlt also auch mal mehr, als er 
eigentlcih benötigen würde oder hat eine völlig falsch ausgelegte 
Wohnung).

Autor: Florian (Gast)
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Und Klumpenrisiko: Der Eigentümer hat annähernd 100% seines Vermögens in 
einer Anlage, der Mieter kann diversifizieren.

Autor: karl (Gast)
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> Nicht-Anpaßbarkeit auf die Lebenssituation

Auch eine Eigentumswohnung oder Haus kann man wieder verkaufen und etwas 
der geänderten Lebenssituation passenderes kaufen. Natürlich nicht ohne 
Risiko und möglicherweise auch mit Verlust. Aber Mietausgaben wären in 
jedem Falle Verluste.

Autor: Florian (Gast)
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karl schrieb:
>> Nicht-Anpaßbarkeit auf die Lebenssituation
>
> Auch eine Eigentumswohnung oder Haus kann man wieder verkaufen und etwas
> der geänderten Lebenssituation passenderes kaufen. Natürlich nicht ohne
> Risiko und möglicherweise auch mit Verlust. Aber Mietausgaben wären in
> jedem Falle Verluste.

Zeig mir den, der alle drei Jahre sein Haus verkauft. Und dein 
"natürlich" ist schon ein gewichtiger Punkt.

Übrigens sind auch die Zinsen an die Bank Verluste. Und dann noch 
bedenken, daß du bei einem Vergleich diskontieren mußt, weil due das 
Haus jetzt bezahlst, die Miete aber auch später.

Ich hab gar nichts gegen Eigentum, ich denke selbst ganz zart darüber 
nach.

Aber diese schwäbische "man muß ein Haus haben"-Haltung ist 
wirtschaftlich kein so offensichtlicher Selbstläufer wie weite Teile der 
Mittelschicht glauben.

Autor: mir kommt kein handwerker ins haus (Gast)
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Klaus schrieb:
> Also das ist eindeutig ein gehobener Lebensstil. Sicher können sich das
> heute einige Ingenieure leisten, manche wenige sogar noch mehr. Aber bei
> weitem nicht alle. Die Zeiten sind vorbei wo das als normaler Lebensstil
> für gute Facharbeiter oder Ingenieure gelten kann. Am ehsten kommt man
> da als selbstständiger Handwerker so weit.
Als mein Schwippschwager ist Handlanger am Band bei BMW, der kann sich 
den gleichen Lebensstil leisten.

Autor: Parteisoldat (Gast)
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Such dir eine Gegend mit einem jungen aufstrebenden Diktatur, und mach 
Karriere als Parteifunktionär.

Autor: karl (Gast)
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> Als mein Schwippschwager ist Handlanger am Band bei BMW, der kann sich
> den gleichen Lebensstil leisten.

Dass sich heutzutage mancher Schichtarbeiter einen besseren Lebensstil 
leisten kann als ein durchschnittlicher Ingenieur, ist ja nichts neues.
Aber denk mal drüber nach, was dein Einzelfall aussagen kann und wie 
viele "Handlanger" in der Industrie finanziell wesentlich schlechter da 
stehen als dein Einzelfall.

> Zeig mir den, der alle drei Jahre sein Haus verkauft.

Von "alle drei Jahre" war sicher nicht die Rede. Das ist ja auch in den 
seltensten Fällen notwendig.

Autor: Insider (Gast)
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Na wenn dir Landleben recht ist, dann die Nordschwabenregion, da gibt es 
Eurocopter in DON, BSH in DLG und HDH, außerdem Voith in HDH und KKW in 
DLG. Zur Not kannst du dann auch GZ, A und Ulm mit ebenfalls bekannten 
großen Firmen/Konzernen in Erwägung ziehen. Als Ing. mit 5Jahren BE hast 
du sicher ein ERA 10b einkommen bei 35 Wochenstunden.

Autor: Dirk (Gast)
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Rick schrieb:
> mit 110 k Brutto Familieneinkommen lebst in München nicht viel besser
> als manche Malocher Familie aufm Land im bayrischen Wald, eher sogar
> schlechter.

Ich denke, manche hier wissen nicht, was man in Deutschland verdient. 
Mit einen solchem Einkommen verdient man mehr als 95% aller Steuerzahler 
in Deutschland. Schaut euch nur mal die Steuerstatistiken an! Dann sind 
5000€ netto im Monat. Kann echt nicht verstehen, welchen Lebensstil 
manche hier meinen, haben zu müssen!

Das Hochqualifizierte nicht mehr so viel wie früher verdienen, liegt auf 
der Hand. Zum einen gibt es deutlich mehr Hochschulabsolventen, wobei 
man sich bei manchen schon fragen muss, ob sie ihr Diplom im Lotto 
gewonnen haben. Die Qualität ist nicht mehr so gut. Außerdem gibt es die 
Globalisierung. In China, Indien gibt es sehr viele intelligente, 
wissenshungrige und engagierte junge Menschen, die deutlich mehr als die 
D arbeiten!

Autor: Dirk (Gast)
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Rick schrieb:
> Ich seh es doch an bekannten , super Konzernjob, aber es lang gerade mal
> für nen poppeliges Reihenhäusschen in einem Vorort von München. Über so
> ein Haus würde sich meine Arbeiterfamilie, die aufm Land wohnt, kaputt
> lachen, die würden nie in sowas wohnen wollen ( müssen die auch nicht ).
> Die haben nicht studiert und haben einen besseren Lebensstandard als
> mein IT Projektleiter Kollege der promovierter Informatiker ist.
>
> Darum geht es ja.

Du siehst das falsch. Manche wollen in München wohnen, weil dort die 
Lebensqualität sehr hoch ist. Auf dem Land hat man zwar ein großes Haus, 
aber sonst gibt es nichts. Es ist nicht alleine ein großes Haus, was 
einem glücklich macht.
Das sich ein einfacher Arbeiter auf dem Land ein Haus leisten kann, 
halte ich für ein Gerücht. Das war vielleicht mal früher so..

Autor: Rick (Gast)
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Dirk schrieb:
> Ich denke, manche hier wissen nicht, was man in Deutschland verdient.
> Mit einen solchem Einkommen verdient man mehr als 95% aller Steuerzahler
> in Deutschland. Schaut euch nur mal die Steuerstatistiken an! Dann sind
> 5000€ netto im Monat. Kann echt nicht verstehen, welchen Lebensstil
> manche hier meinen, haben zu müssen!

ja das ist schon so. Daher find ich es ja so krass, dass man für ein 
normales Leben aus meiner Sicht in einem VORORT von München quasi schon 
so ein hohes Gehalt braucht um so leben zu können wie in meinem 
Eingangspost.

In meinem Verwandtenkreis leben fast alle so, studiert haben die nicht. 
Leben halt aufm Land.

Ich brauch nicht unbedingt in einer Stadt leben. Den einzigen Vorteil 
von einer Stadt sehe ich lediglich darin, dass man mehr Jobangebote hat. 
Oder wie seht ihr z.B. die Situation im Ruhrgebiet ? da ist es ja nicht 
so teuer und es sollte doch viele Jobs für Ings geben ? selbst wenn die 
Bezahlung weniger ist als in München kann man da doch sicher super gut 
von leben.

Autor: Dirk (Gast)
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Rick schrieb:
> Ich brauch nicht unbedingt in einer Stadt leben. Den einzigen Vorteil
> von einer Stadt sehe ich lediglich darin, dass man mehr Jobangebote hat.
> Oder wie seht ihr z.B. die Situation im Ruhrgebiet ? da ist es ja nicht
> so teuer und es sollte doch viele Jobs für Ings geben ? selbst wenn die
> Bezahlung weniger ist als in München kann man da doch sicher super gut
> von leben.

Wenn man das nur auf die Arbeit bezieht... In Münchnen gibt es auch viel 
Kultur, eine schöne Seelandschaft im Süden, die Berge sind nicht weit 
weg, usw.

Ich war schon mal in Wolfsburg, dort möchte ich z.B. nicht wohnen.

Autor: Rick (Gast)
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Dirk schrieb:
> Wenn man das nur auf die Arbeit bezieht... In Münchnen gibt es auch viel
> Kultur, eine schöne Seelandschaft im Süden, die Berge sind nicht weit
> weg, usw.

brauche nicht soviel Kultur. Komme aus einfachen Verhältnissen und bin 
weder Oper noch Theater gewöhnt. War nur als Schüler mal im Theater und 
mal als mich meine damalige Freundin mit geschleppt hat. Wenn es mal 
sein muss, kann man ja, da man mehr Geld zur Verfügung hat, sich mal 
gelegentlich einen Städtetripp leisten.

Was für eine Lebensqualität habe ich den, wenn ich hoch verschuldet für 
ein popelliges Vorort Reihenhäuschen bin ? da bringt mir die Kultur auch 
nix und habe ggf. nicht mal das Geld um mir Kultur leisten zu können.

Auch auf dem Land gibt es schöne Gegenden und was ich suche wäre ja vllt 
nicht ein Dorf, sondern ein Gebiet wo man durchaus auch was unternehmen 
kann.

Autor: Florian (Gast)
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karl schrieb:
> Von "alle drei Jahre" war sicher nicht die Rede. Das ist ja auch in den
> seltensten Fällen notwendig.

Aber man kann problemlos so oft die Mietwohnung wechseln. Das ist eben 
der Punkt.

Autor: Steel (Gast)
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Florian schrieb:
> Aber man kann problemlos so oft die Mietwohnung wechseln. Das ist eben
>
> der Punkt.

Aber dreimal die Mietwohnugn wechseln ist auch wie einmal abgebrannt.

Und dann den Ärger mit den Vermietern wenn man auszieht, die dann ne 
kostenlose Gesamtsanierung der ganzen Wohnung auf die Kosten des Mieters 
abwälzen wollen, sobald sie spitz bekommen, dass was zu holen ist. Nein 
danke, dann lieber Eigentum und alles so einrichten wie man es will. 
Keine nervigen Nachbarn, kein Anbetteln des Vermieters wenn mal 
irgendwas gemacht werden muss, selber entscheiden wann morgens die 
Heizung aus der Nachtruhe kommt... DAS nenne ich Lebensqualität.

Autor: Rick (Gast)
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@steel : ja das kommt auf den Einzelfall drauf an. Aber Du hast ja 
gesagt, wie spott billig Häuser bei Dir in der Nähe sind ! bei den 
Preisen würd ich auch lieber kaufen statt mieten. Für 150 tsd hast du 
gesagt gibt es schöne Häuser bei euch in gutem Zustand mit 1000 qm Grund

Für den Preis gibt es in München eine 50 qm Wohnung in einem Vorort oder 
halt eher einfachem Viertel ( Hasenbergl, Neuperlach ) in gutem Zustand, 
oder eine Einzimmerwohnung mit 30 qm in zentraler Lage ( natürlich auch 
keine Nobelgegend ). Da kann man sich selbst mit einem soliden 
Ingenieurgehalt kein Eigentum leisten bzw. nur mit aller größter Mühe. 
Und wehe es geht mal was schief.

In München sind die Mieten im Verhältnis zu den Kaufpreisen ja noch 
moderat. Freunde von mir haben eine Mietswohnung, die zahlen so 1000 
Euro kalt für 70 qm. Alternativ könnten sie die Wohnung kaufen für 450 
tsd Euro. Schon krass, da muss man quasi inkl. Kaufnebenkosten schon DM 
Millionär sein um sich ne 70 qm Wohnung leisten zu können .... 
selbsterständlich KEINE Luxushütte, zwar zentral gelegen, aber auch kein 
Nobelviertel auch nicht Innenstadt.

was bleibt da noch an Lebensqualität ? Freunde von mir im Ruhrgebiet 
haben dort in einer Stadt, zentrale Lage eine wunderschöne, kernsanierte 
Wohnung mit hochwertigem Parkett, neuem Bad, schicken Fließen und allem 
Pipapo, über 100 qm, 2 große Balkone für nur 700 Euro warm. Verdienen 
tun die auch nicht sooo viel weniger als in München, können sich aber 
viel mehr leisten und für Familiengründung auch mehr zurück legen.

Eine vergleichbare Wohnung in vergleichbarer Lage Münchens würde 2000 - 
3000 Euro Warm pro Monat kosten. Selbst als Ingenieur mit 
normalverdienender Freundin ist das kaum zu machen, ohne seine 
Lebensqualität ERHEBLICHST einzuschränken.

Autor: Steel (Gast)
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@Rick

schon klar, ich wollte nur mal Gegenargumente zu den ganzen "pro Miete" 
Leuten bringen. Das bezog sich jetzt nicht auf München und nicht auf die 
Kosten, sondern auf die Lebensqualität, die meiner Ansicht nach bei 
Eigentum höher ist.

Autor: Rick (Gast)
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Steel schrieb:
> schon klar, ich wollte nur mal Gegenargumente zu den ganzen "pro Miete"
> Leuten bringen. Das bezog sich jetzt nicht auf München und nicht auf die
> Kosten, sondern auf die Lebensqualität, die meiner Ansicht nach bei
> Eigentum höher ist.

ja da hast du schon teilweise recht.

Allerdings stimmt das mit der Abzocke bei Auszug nicht so ganz. Man muss 
bei EInzug jeden Pups Schaden schriftlich aufnehmen. Danach kann der 
Vermieter relativ wenig machen. Man kann sogar nicht mal mehr zum 
streichen verpflichtet werden. Das deutsche Mieterrecht ist eines der 
schärfsten ( zu Gunsten der Mieter ) die es überhaupt gibt. Als 
Eigentümer kann die Bank schon zwangsversteigern lassen, wenn man 2 
Monate nicht bezahlt. Ein Vermieter hat es da viel schwerer. Eine 
Räumungsklage ist schweineteuer ( pauschal 2500 Euro für den 
Gerichtsvollzieher pro Zimmer ! ) und dauert ewig. Je nach familiärer 
Situation hat man teilweise NACH Räumungsurteil noch ein Jahr Zeit, z.B. 
wenn man Familie mit Kindern hat.

Ansonsten ist auch für Reperaturen der Vermieter zuständig, wenn dies 
nicht zeitnah durch in geschieht, darf man selbst auf Vermieterkosten 
einen Handwerker beauftragen.

Mieten sind in Deutschland, im Verhältnis zu den Kaufpreisen, gerade in 
Großstädten sehr billig. Liegt einfach daran, dass Vermieter alles 
mögliche von der Steuer absetzen dürfen, auch solche Reperaturen, die 
Zinsen, Anfahrt zur Wwohnung, Wohnungsanzeigen, Verwaltungszeit und und 
und.

Rein von der Rendite her würde sich vermieten sonst gar nicht lohnen.

Wie z.B. die Wohnung meiner Freunde, die kostet 12000 Euro kalt im Jahr, 
Kaufpreis ansonsten rund 450 tsd Euro. Das sind nicht ganz 5 % pro Jahr 
und hast gleichzeitig sämtliche Eigentümerpflichten und Kosten vom Hals 
!

woanders wiederum lohnt sich kaufen. Gerade aufm Land oder in nicht so 
teuren Gegenden kriegt man Objekte, wo man ansonsten rund 10 % des 
Kaufpreises pro Jahr an Miete zahlen würde. Das ist natürlich 
hervorragend und hat man eine höhere Lebensqualität durch die 
Eigentümervorteile.

Autor: Florian (Gast)
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Steel schrieb:
> Aber dreimal die Mietwohnugn wechseln ist auch wie einmal abgebrannt.

Nein. Habe ich hinter mir. In wenigen Jahren. Studium, Job, neuer Job.

> Und dann den Ärger mit den Vermietern wenn man auszieht, die dann ne

Ja, Ärger und Streß gibts oft. Muß man mit umgehen können, die 
Rechtsprechung ist sehr mieterfreundlich, da hilft es sehr, einfach 
sagen zu können "mach was du willst, aber wenn du was willst, dann klag 
doch".

Wer das mental abkann, der hat auch dann eine angenehme Situation.

Autor: Tom (Gast)
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>was bleibt da noch an Lebensqualität ? Freunde von mir im Ruhrgebiet
>haben dort in einer Stadt, zentrale Lage eine wunderschöne, kernsanierte
>Wohnung mit hochwertigem Parkett, neuem Bad, schicken Fließen und allem
>Pipapo, über 100 qm, 2 große Balkone für nur 700 Euro warm. Verdienen
>tun die auch nicht sooo viel weniger als in München, können sich aber
>viel mehr leisten und für Familiengründung auch mehr zurück legen.

>Eine vergleichbare Wohnung in vergleichbarer Lage Münchens würde 2000 -
>3000 Euro Warm pro Monat kosten. Selbst als Ingenieur mit
>normalverdienender Freundin ist das kaum zu machen, ohne seine
>Lebensqualität ERHEBLICHST einzuschränken.

Ich weiß ja nicht, ob Du dich da nur aufs Lehel, Glockenbach und die Au 
beziehst. ABbr 2-3k€/Monat ist doch reichlich übertrieben. Hier in 
Ramersdorf/Perlach bekommst Du 110qm Neubau, Riesenbalkon (oder Garten 
alternativ im EG) Fußbodenheizung, Parkett, Aufzug, Keller, TG und und 
und für 1300€ warm.

Ferner ist doch jedem ,aber wirklich jedem bekannt, dass in MUC die 
Mieten und Kaufpreise sehr hoch sind. Aber das ist es auch schon. 
Ansonsten ist München in keinem Belangen teurer als andere Städte. Ich 
zahle z.B. für die Hausratversicherung grad mal die Hälfte als in Köln 
(bei gleichen Leistungen etc.) und das ist ur ein Beispiel.

Ich empfehle meine Heimat, hoch im Nordwesten der Republik, dort ist es 
super günstig (Bauplatz max. 40€/qm), viele richtig große Häuser mit 
riesigem Grundstück und im Idealfall einen Job als Ing. auf der Werft 
oder im Fahrzeugbau. Da biste natürlich mit 500k€ Investition in eine 
Immobilie der absolute Protz, aber gut.

Cheers

Autor: Guest (Gast)
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Insider schrieb:
> Na wenn dir Landleben recht ist, dann die Nordschwabenregion, da gibt es
> Eurocopter in DON, BSH in DLG und HDH, außerdem Voith in HDH und KKW in
> DLG. Zur Not kannst du dann auch GZ, A und Ulm mit ebenfalls bekannten
> großen Firmen/Konzernen in Erwägung ziehen. Als Ing. mit 5Jahren BE hast
> du sicher ein ERA 10b einkommen bei 35 Wochenstunden.

Das sehe ich mittlerweile auch so. Ich habe mir selber immer gedacht, 
dass die Lebensqualität in München so viel besser ist als auf dem Land.
Nach 1,5 Jahren in München bin ich nur noch überglücklich darüber, dass 
ich bald wieder weg bin. Und das Gehalt ist für einen Berufseinsteiger 
auch nicht besser als in einer Kleinstadt.
Leider konzentrieren sich die Firmen, die sich mit Elektronikentwicklung 
beschäftigen, im Großraum München.
Ich finde die Mietpreise in München sind einfach nur eine Frechheit.
Auf die zukünftige Entwicklung bin ich gespannt. Irgendwann muss eine 
kritische Grenze erreicht sein, ab der dann der Andrang auf die Stadt 
zurückgeht.
Ich selbst habe festgestellt, dass sich die Personalsuche für die Firmen 
in München als immer schwerer gestalltet, weil Ing´s nicht mehr bereit 
sind dort hinzuziehen.
Ich komme selber aus Dillingen und bin in 3 Monaten wieder in Augsburg 
bei einem Großkonzern mit wesentlich mehr Einkommen, mehr Urlaubstagen 
und einem geilen Job.

Autor: Carsten S. (dg3ycs)
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Hi,

habe jetzt den Thread nur kurz überflogen...
Aber von den Anforderungen würde ich mal so tippen das man deine 
Anforderungen in einigen Gegenden von NRW durchaus gut erfüllen Könnte.

ICh denke da so ans "Zonenrandgebiet" vom Ruhrgebiet, evtl. auf halber 
Strecke zwischen Ruhrpott und Münster. Oder etwas weiter Westlich am 
Rand der A31 knapp über Dorsten um dann sowohl "nah" am Ruhrgebiet zu 
sein und ggf. auch den Großraum Düsseldorf in <1h erreichen zu können. 
Da sind die Preise durchaus noch erschwinglich und das Jobangebot 
durchaus Vielfältig.
(Von Kleinstklitsche bis Großindustrie alles da) Je weiter man dann nach 
Norden geht um so billiger wird es (mit Aussnahme des direkten Umfeldes 
von Münster, wobei das im Vergleich zu den Preissteigerungen der echten 
Ballungsräume ein Witz ist).

Mal als Beispiel meine derzeitige Situation, noch in einer durchaus 
angenehmen Mietwohnung, aber auch mit der Planung des "Spiesserlebens" 
incl. HAus und Garten sobald Kinder da sind:

Ich selbst wohne z.B. in Steinfurt, etwa 20KM nw von Münster.
Hier im Umfeld gibt es auch einiges an Ingenieursstellen, wobei sich der 
absolute Großteil in Münster Abspielt. Ausserhalb von Münster verteilt 
überwiegen natürlich eher die kleineren Betriebe wo es aber auch 
zahlreiche von gibt. Die Preise hier sind durchweg noch 
Kleinstadtniveau, (noch) geringe Steigerung durch Stadtflüchtlinge aus 
Münster.
So ab 100K Euro bekommt man ein NICHTSANIERUNGSBEDÜRFTIGES aber älteres 
Haus mit Garten wo eine normale "Bezugsrenovierung" reicht. Evtl. mal 
ein Tausch der Fenster und Heizungsanlage aus Energiesicht sinnvoll ist. 
Ein Neubau kostet je nach LAge dann natürlich etwas mehr.

Der hier so von einigen als Unrealistisch dargestellt "Spiessertraum" 
ist hier für die meisten einfach die Realität. Dazu muss man hier 
definitiv kein Ingenieur sein. ICh kenne genug Altenpfleger, normale 
Kaufmänische Angestellte, gar normale Verkäufer, die auch ab 
Familiengründung ins "eigene" Häusschen ziehen. Mal zur Miete, meist 
aber als ECHTES EIGENTUM. Spätestens wenn beide Arbeiten geht das hier 
auch für "normalverdiener" Problemlos.

Auch die sonstigen FEkten sind aus meiner Sicht SO SCHLECHT nicht:
Kleinstadt bestehend aus 2 durch einen Wald getrennten Ortsteilen mit 
jeweils ca. 16 000 Einwohnern (Kreisstadt). Hauptverkehrsanbindung: An 
der Bahnlinie Münster <->Enschede und an der zwischen A1 und A31 
durchgehend 2+1 Ausgebauten B54. Fahrtzeit bis zur A1 bzw. Stadtgrenze 
Münster ca. 15min (8.00 Morgens 25min), A31 10min. Bis zur Stadtgrenze 
DORTMUND 1.00h.
Bahn 30min bis MS HBF. Flughafen FMO (europaweit) ca. 30min Fahrtzeit, 
wahlweise über Autobahn oder Landstraßen(Mit den Vorteil zahlreiche 
rAusweichrouten ohne Staufeststeckgefahr)
Fast alle Fachrichtungen bei den Ärzten Vertreten, Zahlreiche 
Supermärkte von Klein bis groß, Von 7.00 bis 22h hat immer mindestens 
einer in Fahrtentfernung von > 5min geöffnet.  Von MO-SA 8.00 - 21.00 
hat immer mindestens eine Apotheke REGULÄR geöffnet. Man findet IMMER 
einen Kostenlosen Parkplatz im umkreis von 100m des gewünschten Ziels, 
in den Wohngebieten normalerweise <<25m. Alle Schulformen vorhanden. 
Krankenhaus mit Notaufnahme im Ort. Feuerwehr mit Hauptamtlicher 
Rumpfbesatzung sowie Rettungswache incl. Notarzt 800m Luftlinie von 
meiner Wohnung entfernt. Hier bedeutet das <3min Fahrtzeit, selbst bei 
regulärer Verkehrsauslastung. (Wobei beide 4KM Ortsteile JEWEILS eine 
eigene HAuptamtliche FW / Rettungswache haben, selbst von der RW des 
anderen Ortsteils liegt die Fahrtzeit mit SOSI unter 5min, 
Einzugsbereich von zwei Luftrettungsmitteln mit Flugzeit unter 5min mit 
dem durch auch mal der NA eingeflogen wird.)
Im Ortsteil Burgsteinfurt liegen die Fachbereiche Chemie, Physik, 
E-TEchnik und Masch.Bau der FH-Münster (weshlab dort bei KLEIN- und 
KLEINSTWOHNUNGEN die Preise etwas höher sind, aber weit unterhalb von MS 
Niveau)

Der einzige Bereich wo ich tatsächlich für einige Nachteile erkenne ist 
das hier natürlich im Bereich des NAchtlebens deutlich weniger los ist. 
Trotz FH im anderen Ortsteil. Pro OT gibt es vielleicht 1-2 Kneipen wo 
etwas los ist, hier im OT Borghorst gibt es noch eine "DISCO" die aber 
einen recht geringen Alterschnitt hat ;-) (Ja auch ich war da ab 15.00 
Öfters drin ;-)) So ab 22-23 ist man da definitiv schon die Ältere 
Generation
Das wird aber etwas durch die Nähe zu MS kompensiert. Täglich fahren bis 
spät in die Abendstunde Busse und Bahn. (ich meine kurz vor 0.00 fährt 
die letzte Bahn in MS ab), am Wochenende gibt es dann durchgehend 
Nachtbusse.

Ich sehe das jetzt natürlich aus der Sicht des "eingebohrenen" 
Kleinstädters. Der Großstädter mag das etwas anders sehen.
Aber wenn ich das jetzt mit den letzten Tagen in München 
(Dienstreise)vergleiche...
Schon das normale Einkaufen von Getränken im Supermarkt war ein Krampf 
bis ich mal einen Parkplatz gefunden habe, die vorbestellte Pizza konnte 
ich auch nur abholen weil ich mich einfach mitten in die Nebenstrasse 
gestellt habe. Am Freitag war ich Froh das ich mich für einen Mietwagen 
entschieden habe weil einige Linien der S Bahn gestört waren, natürlich 
auch eine auf die ich angewiesen gewesen währe (Ich meine es war ein 
Weichendefekt, bin mir nicht mehr Sicher). Am komplett freien Samstag 
habe ich die Zeit bis zum Rückflug mit einem Besuch im Deutschen Museum 
verbracht, wo das Parken dann gleich mal deutlich mehr als der Eintritt 
gekostet hat.
Die Anreise zum Flughafen hat mein Navi mit 32 min laut Navi angegeben, 
ich habe Vorsichtshalber eingeplant 2 1/2h vor Abflug da zu sein um 
genügend Reserven zu haben. Obwohl ich das riesen Glück hatte beim Check 
in und insbesondere bei der Gepäckaufgabe gut durchgekommen zu sein, nur 
15min für beides gebraucht habe, 5min Später war da ein riesen Auflauf, 
war ich dan Stadtverkehr und Stau auf der A9 genau 5min vor beginn des 
Boarding am Gate!
Einen Teil der Zeit habe ich im Örtchen Oberhaching verbracht, wo ich 
mir durchaus, im Gegensatz zu München Stadt, vorstellen könnte auch mit 
Familie einige Jahre zu verbringen. Aber die Preise für ein kleines EFH 
dort sind natürlich welten von dem entfernt was man hier anlegen müsste.

Natürlich, München bietet unheimlich viel sehenswertes. ISt auf jeden 
Fall eine Reise wert. Und man hat Zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. 
Nicht nur als Tourist, auch wenn man gerade da hin gezogen ist, hat man 
erst einmal viel zu tun alles abzuarbeiten was man interessant findet.
(Ichhabe ja, in der Zeit die ich hatte auch z.B. nur 1/3 der 
Hauptausstellung des Museums geschafft.)
Aber mal ehrlich, wenn man dann mal ein Jahr in der Stadt wohnt. Wie 
viel von den Reichhaltigen Möglichkeiten nimmt man dann noch wahr? Wer 
geht dann noch, von Führungen für Besuch von Auswärts abgesehen, 
wirklich noch regelmäßig ins Museum, Hofbräuhaus oder was weiß ich. Ich 
möchte wetten das im durchschnitt aus der selben Altergruppe wie ich 
selbst die Münchener kaum häufiger ins Kino, die Zappelbude oder 
ähnliches Aufsuchen.
Bei so dingen wie Auswärts essen gehen mit der Partnerin würde ich wohl 
den großteil sogar deutlich schlagen da hier einfach mehr vom Lohn 
übrigbleibt (mind. 2x Woche, teilweise deutlich öfter)

Ach ja, noch einmal als Orientierung meine Dezeitige Situation:
80m2 Mietwohnung mit der Freundin in einem relativ neuen 4+2 
Familienhaus.
 (4x Vollwertige Wohnung, plus zwei Dachkämmerchen) in reinem 
"grünen"Wohngebiet, überwiegend aber EFH. 400 Euro incl. sonstiger 
Nebenkosten, aber ohne Strom und Gas.
Für diese hat jede Wohnung eigene Zähler jeder Mieter kann frei den 
Versorger/Vertrag wählen. Wir haben beim Einzug nach eigenem Geschmack 
in Eigenleistung "renoviert". (Tapeziert/gestrichen, Teppich in 
Schlafzimmer und in meinem Arbeitszimmer). Wenn mal eine Reparatu 
ansteht brauche ich NICHT zu betteln, ich rufe den Vermieter an und 
innerhalb von spätestens 24h, meist eher 1-2h meldet sich der HAndwerker 
zwecks terminvereinbarung was DANK KLEINSTADT, wenn ich es möschte oft 
noch am selben Tag ist. Als die Heizung ausgefallen ist war 45min Später 
der Handwerksmeister zwecks Schadenfeststellung dar. 90min später kam 
der Geselle zum Tauschen der Pumpe mit Ersatzteil unter dem Arm

Viele Kleinreparturen, auch im Gemeinschaftsbereich wo es definitiv 
nicht mehr unter meine Mieterpflichten für Kleinstreparaturen fällt, 
mache ich aber auch mal selbst, natürlich erst nach einer ausdrücklichen 
HAftungsfreistellung durch den Vermieter. (Wenn mir z.b. die Glaskuppel 
der teuren Flurbeleuchtung beim Birnenwechsel mal runterfallen sollte.)

Die NAchbarschaft ist gut, man hilft sich und wenn es bei einem mal 
lauter wird ist es auch kein Problem da jeder weiß das es auch bei einem 
selber mal so ist und es sich gut die Waage hält.

Zur Zeit arbeite ich als Entwickler für eine Auswärtige Firma die ca. 
45min Fahrtzeit entfernt liegt. Dank meine Umfangreichen Privaten 
Ausstattung, im HF Bereich sogar mehr als die Firma, die dafür aber die 
deutlich hochwertigere Ausstattung in anderen Bereich bsesitz, kann und 
darf ich aber über 90% der Arbeiten im privaten Arbeitszimmer erledigen 
was dazu führt das ich die Strecke nur selten fahren muss und mir meine 
Zeit frei Einteilen kann.

Gruß
Carsten

Autor: Dirk (Gast)
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Guest schrieb:
> Das sehe ich mittlerweile auch so. Ich habe mir selber immer gedacht,
> dass die Lebensqualität in München so viel besser ist als auf dem Land.
> Nach 1,5 Jahren in München bin ich nur noch überglücklich darüber, dass
> ich bald wieder weg bin. Und das Gehalt ist für einen Berufseinsteiger
> auch nicht besser als in einer Kleinstadt.

Wirklich? Ist das mit dem Gehalt so? Nun, es gibt schon kleinere Firmen, 
die MA mit unter 40k abspeisen wollen. Aber wenn du in einem Konzern 
arbeitest - und davon gibt es in München viele - kannst Du schom mit 50k 
Einstiegsgehalt rechnen. Davon sollte man dann relativ gut leben können, 
das sind schließlich 2400€ netto im Monat. Auch muss man 
berücksichtigen, dass man in München eigentlich kein Auto braucht, was 
auf dem Land ein Muss ist.

Autor: Tom (Gast)
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Können wir jetzt bitte das München-Bashing abschliessen? Aus eigener 
Erfahrung weiß ich, dass auch Köln und Hamburg teuer sind. Lediglich 
Berlin ist noch günstig.

>Ich komme selber aus Dillingen und bin in 3 Monaten wieder in Augsburg
>bei einem Großkonzern mit wesentlich mehr Einkommen, mehr Urlaubstagen
>und einem geilen Job.

In welchem Bereich wirst Du dort tätig sein?

Autor: Guest (Gast)
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Hardware-Entwicklung

Autor: Rick (Gast)
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Tom schrieb:
> Können wir jetzt bitte das München-Bashing abschliessen? Aus eigener
> Erfahrung weiß ich, dass auch Köln und Hamburg teuer sind. Lediglich
> Berlin ist noch günstig.

@Carsten Sch. vielen dank für den sehr informativen Beitrag !

genau sowas habe ich mir gewünscht. Eine Region wo man als Ing arbeiten 
kann, aber die Kosten doch sehr human sind.

Es ist auch immer wieder interessant zu hören, dass sich in anderen 
Gegenden kleine Angestellte wie die eher gering verdienenden 
Altenpfleger sogar Häuser leisten können.

Da sieht man es mal, so relativieren sich die hohen Münchner Gehälter 
schnell, Von wegen "ja ich verdiene mit 4 Jahren BE meine 60 - 70 k " 
während anderswo ein Altenpfleger schon einen höheren Lebenstandard hat 
als der erfolgreiche Ingenieur im Konzern in München.

Das ist kein München Bashing, München ist eine wunderschöne Stadt, aber 
es sind nun mal Fakten, die man nicht unbeachtet lassen soll.

Autor: Schiller72 (Gast)
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Etwas Offtopic aber ich wollte es noch loswerden, da ich oben "gefragt" 
wurde...

Das mit dem eigenen Häuschen im Grünen ist halt, wie so Vieles 
Geschmackssache. Und wenn man sich so etwas leisten kann und gönnen 
möchte dann ist das ein Luxus (wie z.B. ein teuer Sportwagen). Ich sage 
da auch nichts dagegen. Nur trennt das bitte von Geldanlage oder gar 
Diverifizierung.  Eine Immobilie ist eine von sehr vielfältigen 
Möglichkeiten der Geldanlage bzw. Geldvernichtung. Eine Glaskugel hat 
niemand, um sagen zu können wie sich Immobilienpreise entwickeln. Das 
ist auch extrem standortabhängig.

Fakt ist aber:
1. Wer ein Haus nicht in bar bezahlen kann muss sich Geld leihen und der 
Bank ordentlich Zinsen zahlen. Das kann in mehreren 10 Jahren schon mal 
¼ des Hauspreises ausmachen.
2. Verkaufen ist immer kostenbehaftet. Allein die Maklerprovisionen und 
die Kosten für Notar (Grundbuch). Von so einem Betrag kann man alleine 
schon mehrere Jahre zur Miete wohnen. Also nix von wegen mal eben alle 
paar Jahre umziehen.
3. Wie lange nutzt man denn durchschnittlich alle m2, die man sich teuer 
erbaut oder als Eigentum erkauft hat ? Geht man mal von einer 
Normalfamilie aus: Mann, Frau und 2 Kinder.
Immobilienerwerb mit Mitte 30, 2 Kinder werden geboren. Mit 16 Jahren 
gehen die Kinder zur Lehre oder zum Studium, müssen also weg vom Kuhkaff 
und wollen das sicher auch. Mit dem Auszug der Kinder hat man nun zu 
viele m2. In einer Mietwohnung, kein Problem, zieht man aus und mietet 
sich ne kleinere Hütte. Ähnliches gilt für Alter und altengerechtes 
Wohnen, auch hier würde man wieder massiv investieren müssen, um das 
eigene Haus umzubauen.
4. Heizungen, Dächer, Fenster all das hat eine begrenzte Lebensdauer, 
meist ca. 10-20 Jahre. Also wenn man nach 20 Jahren z.B. seinen Kredit 
hat abbezahlt ist nix mit schuldenfrei. Man kann sich gleich wieder ans 
Werk machen und das neue Dach finanzieren.
5. Kein Mensch kann heute vorhersagen, was die heute neu gebaute 
Immobilie in 40 Jahren wert ist und auch nicht, ob der aktuelle Baustil 
heute einem zukünftigen Käufer gefallen wird.
6. Was man in einigen Jahren beim Verkauf erzielt steht in den Sternen. 
Man hat einen Vorteil gegenüber manchen anderen Geldanlagen, der 
Restwert wird nicht auf 0 fallen, würde er bei der Anlageform 
Edelmetalle jedoch auch nicht.
7. Man sollte nicht vergessen. Man ist nicht ewig jung und gesund. Sich 
etwas gönnen sollte man in den mittleren Lebensjahren, mit 60+ kann es 
zu spät sein für Weltreisen, etc. Selbst noch gesund in der Immobilie, 
was soll man tun ? Mal eben den Schornstein verkaufen oder paar Fenster 
um etwas flüssig zu sein, geht eben nicht.

Wie auch immer jeder muss es selber entscheiden. Nur die perfekte 
Geldanlage ist eine Immobilie ganz bestimmt nicht. Auch wer sein Leben 
lang zur Miete wohnt KANN unterm Strich besser dastehen als ein 
Eigenheimbesitzer. Das kommt immer sehr auf den Einzelfall und alle 
Facetten an.

Aber in der heutigen Zeit ? Als Beamter evt. oder im Staatskonzern, 
ansonsten wer wei0 schon was in einem Jahr jobmäßig ist. Heiko Mell 
spricht beim Einfamilienhaus nicht umsonst vom Karrierekiller Nr.1. Soll 
man dann auf einen neuen Job, Aufstieg, Kariere, mehr Verdienst 
verzichten nur weil man mit Mitte 30 sich mal irgendwo so eine Hütte 
bauen musste ?!

Autor: Dirk (Gast)
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Rick schrieb:
> Da sieht man es mal, so relativieren sich die hohen Münchner Gehälter
> schnell, Von wegen "ja ich verdiene mit 4 Jahren BE meine 60 - 70 k "
> während anderswo ein Altenpfleger schon einen höheren Lebenstandard hat
> als der erfolgreiche Ingenieur im Konzern in München.

Das ist doch echt ein Schmarrn. Ich verdiene in München als Ingenieur 
ca. 70k und ich kann mir alles leisten was ich will. Wenn man 10k für 
die teureren Mieten abzieht, bleiben immer noch 60k. Nennt mir eine 
ländliche Gegend, in der man ähnlich gut verdient und in die Mietspreise 
nicht bei 5 Euro kalt liegen. Erlangen, Nürnberg, Ingolstadt vielleicht, 
aber dort zahlt man auch 9€ kalt für den qm.

Autor: Rick (Gast)
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@Schiller : vieles was du schreibst ist wirklich wahr. Daher würde, auf 
meinen Eingangspost bezogen, auch ein gemietetes EFH reichen oder eine 
schicke Wohnung, vllt Maisonette, ist ja auch fast wie ein Haus. Und von 
Kuhkaff habe ich auch nie gesprochen. Das sollte es auch nicht sein, 
wobei ich ursprünglich aus einem richtigen Kuhkaff komme, wo ich auch 
nicht wohnen wollte.

Jedenfalls ist das in der Tat Geschmacksache. Das Gefühl in Wohneigentum 
zu wohnen ist einfach ein sehr emotionales, man kann sich sein Zuhause 
so gestalten wie man das will. Ich wohne auch in Wohneigentum, 
allerdings in einer geerbten Wohnung, die für ein Single und vllt auch 
für ein Paar ausreichend ist, aber nicht für eine Familie. Ich finde es 
großartig, dass ich hier mein Bad, mein Boden, meine Küche so machen 
kann wie es mir gefällt. Solang ich die Bude von aussen nicht grün an 
malen will, brauch ich auch keine Genehmigung von der Hausgemeinschaft.

Wenn ich nicht in einer geerbten Wohnung leben würde, dann könnte ich 
mit meinem Gehalt in München kaum Rücklagen bilden.

Wie mein ostdeutscher Kollege, der zahlt 700 Euro warm für ne 40 qm 
Absteige im Plattenbau von Neuperlach, dann vllt noch 300 Euro Rate fürs 
Auto, 300 Euro laufende Kosten fürs Auto ( Inspektion, Sprit, Steuern, 
Vollkasko ), vllt noch 100 - 200 Altersvorsorge, 100 Euro sonstige 
Versicherungen ( HP, RS, BU ) und bleiben zum leben vllt noch 300 - 400 
Euro übrig.
Daher sein Einwand, dass er im Osten als arbeitsloser mit kleinem 
Nebenjob und paar hundert schwarz nahezu den selben Lebenstandard hätte.

Und noch was zu Heiko Mells Einwand : ja gut was ist die Alternative ? 
ein Nomadenleben, 2 Jahre hier, 3 jahre dort, 1 jahr hier usw ? das ist 
mit Mitte / Ende 20 ja ganz toll, aber will man das noch mit Ende 30 
oder über 40 ? jedesmal sein soziales Umfeld wechseln, Umzug ist auch 
nicht billig, Kinder müssen Schule und ggf. Schulsystem wechseln sowie 
den Freundeskreis ? sind paar Euros mehr das wirklich wert ?

Autor: brr (Gast)
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> Wie lange nutzt man denn durchschnittlich alle m2, die man sich teuer
> erbaut oder als Eigentum erkauft hat ? Geht man mal von einer
> Normalfamilie aus: Mann, Frau und 2 Kinder.

Was ist mit Bastel- oder Hobbyräumen. In Mietwohnungen kann man sich das 
meist nicht leisten.

> 4. Heizungen, Dächer, Fenster all das hat eine begrenzte Lebensdauer,
> meist ca. 10-20 Jahre.

Diese Kosten trägt man als Mieter doch indirekt auch. Und der Vermieter 
verdient auch noch daran.

> Kein Mensch kann heute vorhersagen, was die heute neu gebaute
> Immobilie in 40 Jahren wert ist und auch nicht, ob der aktuelle Baustil
> heute einem zukünftigen Käufer gefallen wird.

Der Wert nach 40 Jahren ist meist irrelevant. Nach dieser Zeit verkauft 
man in der Regel nicht mehr und man findet auch keinen anderen/besseren 
Job. Später hat man eine Bleibe für die Rente und vererbt dann die 
Immobilie an die Kinder, die entweder selber dort wohnen oder vermieten 
und deshalb nicht für eine Immobilie sparen müssen.

> Mal eben den Schornstein verkaufen oder paar Fenster
> um etwas flüssig zu sein, geht eben nicht.

Ein Fan von Mr. DAX?

Autor: Rick (Gast)
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@brr : ich kenne das Statemant von Mr Dax zu Wohneigentum. Er hat 
durchaus nicht Unrecht.

Daher meinte ich ja eine Region wo es gute Ingenieursjob gibt aber sich 
nicht über den Kragen verschulden muss für ein Haus, also quasi ne 
Gegend wo man so nen Haus fast nebenbei abzahlt. Wie der Kollege 
Christian Sch. das genannt hat. Genau das wärs, für 100 - 150 Tsd nen 
schönes Haus wo man nicht sanieren muss.

Bei 3 - 3,5 Zinsen für sagen wir 100 Euro, Rest Eigenkapital, macht das 
gerade mal 250 - 300 Euro an Zinsen pro Monat. Wenn man wirklich weg 
ziehen will kann man die Bude vermieten und noch einiges von der Steuer 
absetzen.

Generell ist es schon so, dass sich in Miete lohnen rein rational 
durchaus lohnt.

Es ist teilweise sogar besser selber in Miete zu wohnen und sich eine 
Immobilie zu kaufen die man vermietet, da man als Vermieter viele Kosten 
von der Steuer absetzen kann, was ein selbstnutzender Eigentümer nicht 
kann.

Mr Dax sagte ja auch noch, er habe mit einem Unternehmer gesprochen 
dieser sagte "Wissen Sie, ich habe 3 Häuser, wohne selbst zur Miete und 
weiß wieso"

Autor: Rick (Gast)
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brr schrieb:
>> 4. Heizungen, Dächer, Fenster all das hat eine begrenzte Lebensdauer,
>> meist ca. 10-20 Jahre.
>
> Diese Kosten trägt man als Mieter doch indirekt auch. Und der Vermieter
> verdient auch noch daran.

der Vermieter kann diese Kosten, im Gegensatz zum Selbstnutzer, von der 
Steuer absetzen.

Autor: ........ (Gast)
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> Mr Dax sagte ja auch noch, er habe mit einem Unternehmer gesprochen
> dieser sagte "Wissen Sie, ich habe 3 Häuser, wohne selbst zur Miete und
> weiß wieso"

Den Spruch kenn ich auch weil der erzählt in jeder Talkshow das gleiche.
Teilweise hat er ja recht. Aber seine Betrachtungsweise ist doch etwas 
einseitig und kurzsichtig.

Autor: Schiller72 (Gast)
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brr schrieb:
>> Wie lange nutzt man denn durchschnittlich alle m2, die man sich teuer
>> erbaut oder als Eigentum erkauft hat ? Geht man mal von einer
>> Normalfamilie aus: Mann, Frau und 2 Kinder.
>Was ist mit Bastel- oder Hobbyräumen. In Mietwohnungen kann man sich das
>meist nicht leisten.
Die entsprechenden Flächen zahlst du beim Eigentum auch.

> 4. Heizungen, Dächer, Fenster all das hat eine begrenzte Lebensdauer,
> meist ca. 10-20 Jahre.
>Diese Kosten trägt man als Mieter doch indirekt auch. Und der Vermieter
>verdient auch noch daran.
Ja sicher, das ist ja im eigentliche Sinne der Zweck der Mietzahlung, 
quasi als Entgeld für die Abnutzung des Wohnraumes.

> Kein Mensch kann heute vorhersagen, was die heute neu gebaute
> Immobilie in 40 Jahren wert ist und auch nicht, ob der aktuelle Baustil
> heute einem zukünftigen Käufer gefallen wird.
>Der Wert nach 40 Jahren ist meist irrelevant. Nach dieser Zeit verkauft
>man in der Regel nicht mehr und man findet auch keinen anderen/besseren
>Job. Später hat man eine Bleibe für die Rente und vererbt dann die
>Immobilie an die Kinder, die entweder selber dort wohnen oder vermieten
>und deshalb nicht für eine Immobilie sparen müssen.
Bleibe für die Rente, nunja solange du noch fit bist samt Ehepartner, 
Okay. Aber wenn einer stribt und/oder einer schwer erkrankt, wäre es in 
meinen Augen sinniger bar über den Wert des Hauses zu verfügen und sich 
z.B. in einer altengerechten Wohunung oder einem besseren Altenheim 
einzumieten. An einem Haus ist immer etwas zu machen, will den 
80jährigen sehen, der das aus eigener Kraft noch kann. Und eine 
heruntergewirtschaftete Immobilie, die dem 80jährigen über dem Kopf 
zusammenfällt ist dann wohl auch nicht das Erstrebenswerteste.
Und zum Thema Erbe, wer weiß denn schon, ob die Kinder dann so ne Hütte 
an dem Ort überhaupt wollen und lohnt es sich wirklich sein Leben lang 
zu buffen und zu sparen um für evt. mißratene Kinder ein Haus zu haben, 
was dieses dann eh nur verschachern ?!

> Mal eben den Schornstein verkaufen oder paar Fenster
> um etwas flüssig zu sein, geht eben nicht.
>Ein Fan von Mr. DAX?
Nicht in allen Belangen aber seine Statements zum Thema Immobilien finde 
ich absolut korrekt, hatte oben auch auf sein Buch hingewiesen.
Btw: In der Tube findet sich ein kurzes aber sehr treffendes Kurzvideo 
mit Dirk Müller & Peter Zwegat genau zum Thema passend.

Autor: Steel (Gast)
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Schiller72 schrieb:
> Soll
>
> man dann auf einen neuen Job, Aufstieg, Kariere, mehr Verdienst
>
> verzichten nur weil man mit Mitte 30 sich mal irgendwo so eine Hütte
>
> bauen musste ?!

Was heißt musste? Ich jedenfalls arbeite um zu Leben und lebe nicht um 
zu arbeiten. Karriere, Aufstieg, was heißt das schon, wird man davon 
glücklich? Dann kommt es ganz schnell zum Burn-Out, wenn es mal nicht 
mehr so läuft oder es mit Mitte 40 den Tritt in den Atsch von dem 
Unternehmen gibt, für das man sich so den Arsch aufgerissen hat.

Autor: Rick (Gast)
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........ schrieb:
> Den Spruch kenn ich auch weil der erzählt in jeder Talkshow das gleiche.
> Teilweise hat er ja recht. Aber seine Betrachtungsweise ist doch etwas
> einseitig und kurzsichtig.

rein rational analytisch gesehen ist der Spruch ja richtig. Ein 
Eigenheim hat halt immer eine hohe emotionale Komponente.

Was allerdings auch mal beachtet werden muss : in der FAZ gabs eine 
Berechnung ab wann sich ein Eigenheim lohnt. Da kamen teilweise für 
Bayern Werte raus von wegen nach 20 oder 25 Jahren. Unter der Annahme 
das keine Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Scheidung dazwischen kommt.
Nun was man dabei bedenken sollte, nicht lachen, ist aber so : je älter 
man wird, je schneller vergeht die Zeit. Die Zeit bis zum 18 Lebensjahr 
kommt einem genau so lange vor wie von 18 bis zum Rest des Lebens.

Daher, warum sollte man sich sagen wir bis Mitte 50 sowas von abstressen 
für ein Haus was erst ab mitte 50 oder 60 sich anfängt rein 
wirtschaftlich rentabel zu sein ? wenn man eh kaum noch was von hat ? 
außerdem ist das Haus dann auch schon in die Jahre gekommen und längst 
nicht mehr Up to date, Kinder sind ausm Haus und es ist eh viel zu 
gross. Als Mieter könnte man einfach in eine neuwertige, schicke, aber 
kleinere Wohnung ziehen. Das Haus muss erstmal verkauft werden und das 
obwohl es längst nicht mehr modernen Ansprüchen genügt.

Autor: Schiller72 (Gast)
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E: Ob mann hier Links zur Tube posten darf weiß ich nicht, aber:
"dirk müller peter zwegat" in der Tube und die sehr interessante 
Kurzdiskussion ist zu sehen & hören. ;-)

Autor: Schiller72 (Gast)
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Steel schrieb:

>>Schiller72 schrieb:
>> Sollman dann auf einen neuen Job, Aufstieg, Kariere, mehr Verdienst
>> verzichten nur weil man mit Mitte 30 sich mal irgendwo so eine Hütte
>> bauen musste ?!

>Was heißt musste? Ich jedenfalls arbeite um zu Leben und lebe nicht um
>zu arbeiten. Karriere, Aufstieg, was heißt das schon, wird man davon
>glücklich? Dann kommt es ganz schnell zum Burn-Out, wenn es mal nicht
>mehr so läuft oder es mit Mitte 40 den Tritt in den Atsch von dem
>Unternehmen gibt, für das man sich so den Arsch aufgerissen hat.

Nix anderes habe ich gemeint, aber man MUSS auch nicht sein Leben lang 
buffen und alles tun nur um seine monatlichen Raten bedienen zu können 
für ein Haus. Das kann ebenso zum Burn-Out führen. Ich kenne sogar 
welche, die sind am Herzinfarkt gestorben, nur weil sie nach ihrer 
regulären Maloche noch an ihrem Haus gebaut haben in Eigenleistung und 
das über Jahre.
Karriere muss nicht glücklich machen, ein Haus muss das aber auch nicht.

Autor: ........ (Gast)
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Die meisten über 50 oder 60 würden nicht mehr umziehen, egal ob die 
Wohnung "zu groß" geworden ist.

Autor: ........ (Gast)
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> Ich kenne sogar
> welche, die sind am Herzinfarkt gestorben, nur weil sie nach ihrer
> regulären Maloche noch an ihrem Haus gebaut haben in Eigenleistung und
> das über Jahre.

Woher kennst du die Ursache des Herzinfarktes bzw des Ablebens und 
wieviel länger hätten die Leute gelebt wenn sie stattdessen als Mieter 
im TV-Sessel gesessen hätten?  Andere Leute machen Sport und behaupten 
das wäre lebensverlängernd.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Tom schrieb:

> Ich
> zahle z.B. für die Hausratversicherung grad mal die Hälfte als in Köln
> (bei gleichen Leistungen etc.) und das ist ur ein Beispiel.

Genau am Beispiel Köln kann ich das nachvollziehen. Und zwar wohnte ich 
Innenstadt Nord. Ein Kollege ganz in der Nähe hatte schon vier 
Wohnungseinbrüche mit Vandalismus, und bei mir gab es einen versuchten 
Einbruch, dafür zwei Autodiebstähle mit Vandalismus. Man hat da in einer 
Innenstadt meistens den Laternenparkplatz draußen im Freien. Beim 
Kollegen sah es in der verwüsteten Wohnung öfter so aus wie der 
verpinkelte Teppich beim Dude in "The Big Lebowsky". Nur war anstatt des 
Teppichs auch mal die Couch dran. Und nicht nur verpinkelt. Es gibt da 
in dem Bereich auch noch das "große Geschäft".

Auch sah ich dort als Kundendienstmonteur ja fast mal alle Häuser von 
innen. Sehr viele Türblätter und Schlösser beschädigt, desolat, wohl aus 
Einbrüchen. Die meisten Hauseigentümer von Mietsblöcken reparieren nur 
mal notdürftig das Schloß, seltener den Türrahmen.

Zwar kenne ich die Statistiken der Versicherer nicht, aber ich habs eben 
selbst gesehen.



Heiner schrieb:

> Willem for President ! wäre doch nen guter neuer Bundespräsident. Lese
> seine Beiträge immer sehr gerne. Oft wenn es mir schlecht geht les ich
> seine Beiträge, dann merk ich mir geht es doch im Vergleich zu ihm ganz
> gut :-)

Laß mal stecken, Heiner. Dazu benötigte ich noch ein paar gute 
menschliche Tugenden, die mir nicht so in der Muttermilch lagen, um es 
mal vorsichtig auszudrücken. ;-)

Autor: Carsten S. (dg3ycs)
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Hi nochmal,

Ob man nun Wohneigentum besitzen will oder aber plant bis zum Lebensende 
zur Miete zu wohnen ist im Sinne dieser Diskussion genau genommen 
absolut nebensächlich.

Was sich jetzt eher REchnet, was besser für einen alleine ist usw. kann 
man sowieso NUR FÜR JEDEN EINZELFALL betrachten. Irgendwelche 
Statistiken mögen toll aussehen, aber es spielen da so viele Faktoren 
mit das die für die konkrete Planung des einzelnen Wertlos sind.

Genau so sieht es mit solch pauschalen Aussagen zum "Wohneigentum" als 
Karrierekiller aus. Natürlich dürfte es bei vielen so sein das man einen 
weiter entfernten Job schneller ablehnt wenn man in der nähe seines 
jetzigen Jobs wohnt.
Aber die Frage ob Haus oder nicht, das spielt doch bei weitem nicht die 
einzige Rolle. Ja ich würde sagen wenn man eine Familie hat sogar nur 
einen Kleine Rolle. Bei einem Single mag das anders sein.

Diese Betrachtungkann man doch nur dann so alleine stehen lassen wenn 
man das Familienmodell der 50er Jahre zu Grunde legt. Der Vater 
arbeitet, bringt das Geld nach hause und ist dafür der Familienvorstand. 
Das Wohl der Familie hängt direkt mit dem Job des Ernähres zusammen.

Aber selbst wenn ich heute Umziehen müsste würde es ja schon damit 
losgehen das ich Rücksicht auf meine Partnerin, die ja ebenfalls einen 
eigenen Job und enge Familienband hier hat, nehmen müsste.

Wenn dann Kinder da sind geht es noch weiter... Mit kleinen Kindern kann 
man noch recht gut umziehen, wobei es da aber einen riesen Unterschied 
für die eigene Organisation und das Berufsleben zumindest eines 
Elternteils  ausmacht ob man noch in der Nähe der Familie/Großeltern 
lebt, so das auch diese mal die Kinder aufpassen wenn die aus dem 
Kindergarten/die Schule kommen und beide Eltern arbeiten noch, oder wie 
hier auch durchaus üblich, diese ab und an mal ein ganzes Wochenende bei 
sich haben damit die Eltern wieder mal ein WE für sich alleine haben. 
(Meist freuen sich ja sowohl die Großeltern als auch die Kinder auf 
solche Wochenenden)

Wenn die Kinder dann größer sind fällt das mit dem Umziehen für diese 
alles andere als Leicht. Im alter von 13-14 hat man gefestigte 
Freundeskreise, sein Clique, erste Partnerschaften wo die Trennung dann 
sehr schwer fällt. Dazu kommt das man in diesen Alter und aufwärts immer 
schwerer neue Bekanntschaften schließt wenn man wirklich wieder ganz bei 
Null anfangen muss.

Es mag einige geben denen ist das alles Egal und da geht es nur um 
Kariere, aber für viele (incl. mir) sind diese Punkte durchaus 
gewichtiger als die Frage ob man beim Verkauf der Immobilie nun 5% 
Verlust macht.


Was Zweifelsohne richtig ist, das ist die Aussage das ab einer gewissen 
Höhe der Kreditsumme irgendwann es eine zu große Belastung wird. Je 
höher die Eigenkapitalquote um so wirtschftlicher wird das eigentum.

Im Falle des TE könnte ich mir schon vorstellen das wenn die "geerbte 
Wohnung" in einer für Münchener Verhältnisse durchschnittlichen Wohnlage 
(oder besser) liegt und der Zustand (fast) Einwandfrei ist, das der 
Verkauf dieser Wohnung alleine schon einen so großen Teil der Kosten 
eines Häuschen in einer etwas Ländlicheren Region decken würde. Zusammen 
mit den noch verbliebenen Förderprogrammen könnte so dieses durchaus 
absolut Wirtschaftlich sein.

Aber wie gesagt, ob Wohneigentum nun Wirtschaftlich ist oder nicht, das 
ist völlig Irrelevant!

Denn da wo das Wohneigentum teuer ist, da sind auch die Mieten teuer. Wo 
das Wohneigentum günstig ist, da sind auch die Mieten günstig.

"Hier" bekommt man eine DHH mit fünf Zimmern und Garten durchaus für 
700Euro kalt.
Beispiel:
http://www.immobilienscout24.de/expose/63921060?navigationbarurl=/Suche/S-T/Haus-Miete/Umkreissuche/Steinfurt/48565/-179092/2469539/-/-/5
Was bekommt man dafür im oder nahe beim Ballungsraum?

Natürlich geht es in richtigen Kuhdörfern sogar noch billiger, aber 
dafür hat man hier eine gute Infrastruktur. Zwei Universitäten und 
(allgemeine) Fachhochschulen im Tagespendelbereich, die 
Lehrstellensituation ist gut, von einem Studium in einem NC Fach bzw. 
wenn man wert auf eine bestimmte weiter entfernte Uni legt oder aber nur 
dort einen Studienplatz bekommt, sowie der Berufsausbildung in einigen 
sehr wenigen Spezialberufen abgesehen gibt es keine zwingenden Gründe 
"früh" daheim auszuziehen.

Zumindest wenn genug Platz da ist. Da hier die EFH bei 4K(+) Familien 
die Mehrheit bilden ist Platz meist nicht das Problem und auch mit 
älterne Kindern haben alle noch genug Privatphäre und Freiraum so das 
weder die Eltern noch die Kinder in funktionierenden Familien besonderen 
Wert auf ein frühes "Ausziehen" legen (vor dem 22LJ.). Hier geht es dann 
eher so in Richtung 23-26 Jahre. Oder aber, auch das gibt es hier noch 
sehr häufig, es bleibt beim Althergebrachten Mehrgenerationemodell wo 
dann wirklich noch drei Generationen unter einem Dach leben.

Sollte es dann aber doch zum Auszug kommen, egal ob nun Früh mit 18-19 
oder aber spät, schon nahe an der 30, so können sich die Kinder 
ihreseits wieder eine angemessene Wohnung leisten und müssen nicht, 
gerade wenn wenig Geld da ist, quer am anderen ende der Stadt im 
Plattenbau hausen.

Wobei es natürlich auch hier wieder ansichtssache ist...
Es gibt ja einige die wissen jetzt schon das keine Kinder gewollt sind. 
Andere haben Kinder, würden die lieber heute als morgen aus dem Haus 
sehen.

Die meisten aber möchten denen doch etwas bieten. Und ich für meinen 
Teil möchte meinen Kindern mindestens das bieten können was meine 
Eltern, damals beides einfache Kaufmänische Angestellte mit 
Durchschnittseinkommen (50% Stelle bei meiner Mutter) mir und meiner 
Schwester bieten konnten.
Vielleicht ein klein wenig mehr, z.B. in Punkto Urlaub was in den ersten 
Jahren nach dem Hausbau etwas kleiner ausgefallen ist, das kam erst 
später wieder.
Von solchen kleinen Schönheitsfehlern hatte ich aber schon eine 
anständige Kindheit. Die Wohnlage im komplett verkehrsberuhigten 
Wohngebiet mit vielen gleichaltrigen Kindern und der eigene Garten bei 
uns und dem Freundeskreis usw. hat da sicher eine große Menge zu 
beigetragen. Genauso wie er meine Eltern entlastet hat, denn so konnten 
wir uns schon sehr Jung "frei" Bewegen, der Besuch bei Freunden oder ein 
freies toben draussen war auch schon mit 5-6 ohne Aufsicht möglich, wo 
mit anderen Bedingungen ein durch die Gegend fahren durch die Eltern 
unerlässlich gewesen währe.

Und es ist für mich einfach ein Stück Lebensstandard das ich dies meinen 
Kindern auch ermöglichen will. Ob das Haus mit Garten nun gemietet oder 
Eigentum ist spielt dabei gar nicht so sehr die Rolle. Wichtig ist nur 
das es Stückchen "eigene Welt" ist wo man selbst abschalten kann und die 
Kinder auch nach Acht Uhr mal toben können.

Aber um wieder aufs Thema zurückzukommen:
Sicherlich ist bei gutem Einkommen auch in München für Ingenieure oder 
ähnliche Gehaltsgruppen ein solcher Lebensstandard machbar. Wer in 
München 70000Euro/Jahr Verdient mag sogar damit besser leben als hier 
mit 50 000/Jahr. Vor allem als Single.
Aber auch die muss man erst einmal haben. Und ich wette das "hier" 
jemand der z.B. 48 000 /JAhr Brutto verdient (was als Einstiegsgehalt 
gut machbar ist, teilweise auch DEUTLICH mehr) besser lebt als jemand 
mit 55 000 /Jahr in München/Stuttgart/Köln.

Gruß
Carsten

Autor: Olaf (Gast)
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...auch wenn die Lebenskostenn in einigen Bereichen von DL niedriger 
sind, sollte man sich überlegen, ob das alles ist.

Habe 12 Jahre in Bayern (München) gearbeitet, Verdienst war O.K.
Haus zur Miete (sauteuer), aber:

* Flughafen
* tolle Stadt
* nah an den Alpen und schnell in Italien
* das Umfeld war super, kaum arme Menschen, kein Geruch nach Kuhscheiße 
und Gummistiefelträgern



Jetzt wohnen wir seit 3 Jahren in NW-Westdeutschland, durch einen 
Sterbefall in Verbindung mit dem Erbe.
Riesenhütte+Land, Flughafen von hier 1,5 Stunden entfernt, alles grau in 
grau und die Tage sind scheinbar hier oben auch kürzer. Zwar ist die 
Nordsee in der Nähe, allerdings war mit die Adria lieber, Kaffee-Trinken 
in Starnberg fällt auch aus, aber hier steht ne Würstchenbude in der 
Saison am Strand.

Schulsystem Niedersachsen?  -> Oberscheiße


Wahrscheinlich werden wir in einigen Jahren wieder abwandern, meine Frau 
kommt aus Bayern und hat jetzt auch die Nase voll.

Man muß immer beiden Seiten der Münze betrachten.

Autor: WT (Gast)
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Rick schrieb:
> Ich seh es doch an bekannten , super Konzernjob, aber es lang gerade mal
> für nen poppeliges Reihenhäusschen in einem Vorort von München. Über so
> ein Haus würde sich meine Arbeiterfamilie, die aufm Land wohnt, kaputt
> lachen, die würden nie in sowas wohnen wollen ( müssen die auch nicht ).
> Die haben nicht studiert und haben einen besseren Lebensstandard als
> mein IT Projektleiter Kollege der promovierter Informatiker ist.
>
> Darum geht es ja.

Naja, lass doch die Arbeiterfamilie in der Stadt oder in teuren 
Stadtnahen Gebiet wohnen. :) Dann schauts nämlich wieder ansers aus.
Es steht jedem frei aufs Land zu ziehen, dort sind die Wege allerdings 
etwas weiter aber das Wohnen günstiger und auch der Platz ist meist 
etwas größer.
Es hat auch auf dem Land nicht jeder Arbeiter im Dorf nebenan seinen 
Arbeitsplatz... :)

Rick schrieb:
> mit 110 k Brutto Familieneinkommen lebst in München nicht viel besser
> als manche Malocher Familie aufm Land im bayrischen Wald, eher sogar
> schlechter.

Joa stimmt, aber es steht jedem frei dorthin zu ziehen. :)

Klaus schrieb:
> Also das ist eindeutig ein gehobener Lebensstil. Sicher können sich das
> heute einige Ingenieure leisten, manche wenige sogar noch mehr. Aber bei
> weitem nicht alle. Die Zeiten sind vorbei wo das als normaler Lebensstil
> für gute Facharbeiter oder Ingenieure gelten kann. Am ehsten kommt man
> da als selbstständiger Handwerker so weit.

Sehe das aber auch als eher normalen Lebensstil an.
-normal großes Haus
-1 oder 2 Autos (Kleinwagen/Mittelklasse)
-einmal im Jahr normaler Urlaub (z.B. Italien, Skifahren)
-normale Ausstattung (also kein übertrieben großer TV, keine super 
teuren Möbel, etc.)

So in etwa +/-

Gehoben wäre dann meiner Ansicht nach:
- großes Haus (+ großer Garten)
- 2 Autos (Mittelklasse/obere Mittelklasse/Oberklasse)
- gehobener Urlaub
- teurere Einrichtung und bessere techische Ausstattung (großer 
Flachbildfernseher, gutes Soundsystem, moderne Küchengeräte, großer 
Kaffeeautomat,...)

So in etwas +/-

Autor: Tho (Gast)
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Ich verstehe den ganzen Aufruhr um München nicht.

Ich wohne selbst zentral in München und darf mir eigentlich von 
Bekannten und Freunden die nicht da wohnen ständig anhören wie viel 
weniger sie denn im Monat für Miete & Co ausgeben und wie preiswert da 
ihr leben in Augsburg, Rosenheim, Ingolstadt etc wäre.

Aber! Gleichzeitig sind das dann oft auch die Leute die neidisch auf 
einen Blicken,  und bei mir zu Dauer-Couchsurfern werden weil mal wieder 
ein tolles Konzert in München ist, eine Party, der Flug am nächsten 
morgen schon so früh geht, dass eine Anreise von xyz zu lange dauern 
würde, usw. usf.

Es kommt einfach auf die Prioritäten an. Ich persönlich zahle „gerne“ 
meine hohe Miete dafür dass ich eine Wohnung mitten in dieser Stadt 
habe. In diesem Mietpreis ist für mich dieses Stück Lebensqualität mit 
drin, das ich in irgendeinem Vorort-Dorf nicht hätte. Klar zahle ich auf 
dem Land weniger, aber dort würde ich persönlich auch weniger glücklich 
werden – viel weniger. Es geht nicht darum billig zu wohnen, es geht 
darum seine persönliche Wohngegend zu finden mit der man selbst 
glücklich ist.

Autor: MaWin (Gast)
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> Sehe das aber auch als eher normalen Lebensstil an.

Nennt man gehoben.

> Gehoben wäre dann meiner Ansicht nach:

Nennt man exclusiv.


Denk bei deiner verzogenen Wahrnehmung mal daran, daß
weniger als 50% der  Deutschen überhaupt ein eigenes
Haus haben, die meisten wohnen zur Miete in irgendwelchen
Wohnblöcken.



Da zu wohnen, wo die Flugzeuge drüber starten, wo
zwischen Hauswand und Strasse genau der Bürgersteig passt,
in einigen Zimmern für die man einem Fremdem Miete zahlt
der darüber wacht ob man Hunde oder Freundinnen mitbringt,
ist sicher weder gehoben noch exclusiv, sondern einfacher
Lebensstil, und um so mehr man dafür zwahlen soll, um so
mehr lässt man sich halt verschaukeln.


> Schulsystem Niedersachsen?  -> Oberscheiße


Halb so viele Kinder die sich aus Überforderung umbringen
würde ich nicht oberscheisse nennen, obwohl die politische
Unterdrückung von Gesamtschulen im CDU-geführten Land
natürlich Oberscheisse ist - die meisten Gesamtschulen
haben 3 mal mehr Bewerber als Plätze.

Autor: Rick (Gast)
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MaWin schrieb:
>> Sehe das aber auch als eher normalen Lebensstil an.
>
> Nennt man gehoben.
>
>> Gehoben wäre dann meiner Ansicht nach:
>
> Nennt man exclusiv.
>
>
> Denk bei deiner verzogenen Wahrnehmung mal daran, daß
> weniger als 50% der  Deutschen überhaupt ein eigenes
> Haus haben, die meisten wohnen zur Miete in irgendwelchen
> Wohnblöcken.

Aber als guter Ingenieur in einem Konzern verdient man ja auch mehr als 
die meisten Deutschen.

Ich z.B. tus.

Also da wo ich her komme, wäre dieser Lebenstil, ok bis auf den Urlaub, 
relativ normal. Ja es stimmt, 50 % der Menschen wohnen zur Miete, da 
gehören aber auch Leute wie Mr Dax oder Peter Zwegat dazu, die sicher 
nicht in einem Betonblock wohnen.

Außerdem schrieb ich ja auch in einem Beitrag, dass ein schönes Haus zur 
Miete auch ok wäre. Nicht jeder Miete wohnt im Plattenbau.

Ok, wenn aber sogar Ingenieure wie MaWin ( vermute ich einfach mal dass 
du einer bist oder zumindest Techniker ) schon so einen Lebenstil als 
gehoben bezeichnen, haben es viele Arbeitgeber ja leicht, die Löhne zu 
drücken.

Autor: Rick (Gast)
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Tho schrieb:
> Aber! Gleichzeitig sind das dann oft auch die Leute die neidisch auf
> einen Blicken,  und bei mir zu Dauer-Couchsurfern werden weil mal wieder
> ein tolles Konzert in München ist, eine Party, der Flug am nächsten
> morgen schon so früh geht, dass eine Anreise von xyz zu lange dauern
> würde, usw. usf.

also wie oft geht man ins Konzert ? ich war vor kurzem seit einem Jahr 
mal wieder auf einem. Wie oft fliegt man weg ? in meiner Planung vom 
Eingangspost etwa einmal im Jahr, wobei nichtmal das jedes Jahr.

Ich wohne ja als Single auch relativ zentral und finde das durchaus 
toll. Nur mit Familie, wenn man eh weniger Zeit und Geld hat für 
Unternehmungen die man als Single / Paar macht, brauche ich keine so 
zentrale Lage mehr, schon gar nicht zu so einem Hammerpreis.

Warm zahlt man schon in halbwegs zentralen, aber nicht unbedingt noblen 
Gegenden Münchens schon gut 20 Euro warm pro qm. Alles andere geht 
höchstens über eine Wohnbaugenossenschaft oder Vitamin B.

Autor: Dirk (Gast)
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Rick schrieb:
> Also da wo ich her komme, wäre dieser Lebenstil, ok bis auf den Urlaub,
> relativ normal. Ja es stimmt, 50 % der Menschen wohnen zur Miete, da
> gehören aber auch Leute wie Mr Dax oder Peter Zwegat dazu, die sicher
> nicht in einem Betonblock wohnen.

Ja, dann wohnst Du halt in einer relativ reichen Gegend. In Starnberg 
z.B. haben auch die meisten Einwohner ein Haus ;-)
Es gab mal eine Studie zur Vermögensverteilung in D. 50% aller Menschen 
haben unter 15k Vermögen. Zum Vermögen gehören Immobilenbesitz, 
Autobesitz, Geldvermögen, usw. (siehe auch 
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/93785/09-4-1.pdf)
Das ist die Realität in Deutschland. Dass sich jeder einfache Arbeiter 
ein Haus leisten kann, ist eine Mär. Ich kenne auch Leute, die haben ihr 
Haus in mühevoller, langer Arbeit selber gebaut, um dann kurz vor der 
Rente ein Haus zu haben. Ist ja in Ordnung, wenn das für jemanden der 
Sinn des Lebens ist. Es gibt aber auch andere Lebensentwürfe. Von einem 
Haus kann man sich nicht viel mitnehmen, von Erinnerungen (Reisen, 
Kultur) oder eigene Kinder hat man sicherlich mehr.

Autor: MaWin (Gast)
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> haben es viele Arbeitgeber ja leicht, die Löhne zu drücken.

Du darfst ja jederzeit ausprobieren, ob du dein gefordertes Gehalt
wert bist: Mach dich einfach selbständig, dann kannst du keinem bösen 
Arbeitgeber die Schuld geben, wenn doch weniger bei rüber kommt.

Die allermeisten Menschen haben zwar Ansprüche ohne Ende,
aber keine blasse Vorstellung, welche Arbeit sie da von anderen
Menschen verlangen, damit sie ihnen diese Ansprüche befriedigen:

Mach du mal alles selbst, was du verbrauchst, und damit meine
ich nicht mal die langwierigen Vorbereitungs- und Lernphasen,
sondern einfach nur die Arbeit:

Ein Haus zu bauen, natürlich vorher Ziegel brennen und Ton schürfen.
Ein Auto bauen, natürlich vorher Erz verhütten und Lacke zubereiten, 
einfach nur die Handgriffe machen die derzeit andere für dich tun kein 
bischen mehr verlange ich von dir.
Den Acker bestellen auf dem dein Gemüse wächst, die Tiere heranziehen 
die du essen wirst, die Klamotten nähen, natürlich vorher die Fäden 
spinnen, die du verbrauchst, und letztlich die Filme schauspielern, die 
du guckst, zumindest anteilig, also "1 Millionstel" (der Vorteil bei 
nicht-materiellen Gütern, den natürlich deren Erzeuger nicht sehen 
wollen, die wollen es wie materielle Güter bezahlt sehen).


Du wirst feststellen, daß schon ein Hartz4-Leben verdammt viel Arbeit 
bedeutet, die man von ANDEREN Leuten verlangt, es geht nicht mal um das 
Geld dafür. Aber unsere in Wohlstand aufgewachsene Kuschelgeneration, 
die höchstens mal demonstrieren ging aber niemals in der Produktion 
arbeitet, die setzt das natürlich als selbstverständlich voraus, daß die 
modernen Sklaven in China für sie alles quasi für lau erarbeiten, damit 
es hier ohne Achtung der hineingesteckten Arbeit verjubelt werden kann.


Es ist leider so, daß in Deutschland für viel zu dürftige Arbeit viel zu 
viel bezahlt wird und sich dadurch die Wahrnehmung des Werts der Arbeit 
zum abgehoben illusorischen hin verschiebt, das beginnt beim Bankster 
und Unternehmensberater, geht über den Pflichtenheftschreiber und 
PowerPointIngenieur, schliesst viele Sesselfurzer in Industrie und 
Beamtentum nicht aus, lediglich derjenige hier der wirklich die Arbeit 
macht, ob in der Produktion als Reinigungskraft oder Bauer, der bekommt 
meist zu wenig, so wie auch unsere chinesischen Sklaven.

Auch Milliardäre sind unzufrieden und möchsten oftmals mehr haben, die 
Gier lisegt in der Natur des Menschen, das ist schon zigtausende Jahre 
bekannt, nur dir offenbar nicht, denn vor der eigenen Tür zu kehren...

Autor: Carsten S. (dg3ycs)
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Tho schrieb:
> Ich verstehe den ganzen Aufruhr um München nicht.

Naja, Aufruhr ist das ja nicht, es geht ganz einfach um eine Sache die 
du schon richtig Erkannt hast:

Tho schrieb:
> Es kommt einfach auf die Prioritäten an.
...
> Es geht nicht darum billig zu wohnen, es geht
> darum seine persönliche Wohngegend zu finden mit der man selbst
> glücklich ist.
...

Dem oben zitierten kann ich VOLL zustimmen.
Es kommt absolut auf die Prioritäten an!
Deine Prioritäten hast du ja hier genannt:

Tho schrieb:
>Ich persönlich zahle „gerne“ meine hohe Miete dafür dass ich eine Wohnung > 
mitten in dieser Stadt habe. In diesem Mietpreis ist für mich dieses
> Stück Lebensqualität mit drin, das ich in irgendeinem Vorort-Dorf nicht
> hätte. Klar zahle ich auf dem Land weniger, aber dort würde ich
> persönlich auch weniger glücklich werden – viel weniger.

Wenn man deine Prioritäten teilt ist München (oder eine andere 
vergleichbare Stadt) sicher ein guter Ort zu wohnen wenn das Einkommen 
ausreicht sich dort eine Angemessene Wohnung zu nehmen!
Keine Frage und damit liegst du sicher absolut richtig!

ABER: Für jemanden der ebend völlig andere Prioritäten setzt ist es dann 
halt die andere LAge. Und hier sind halt einige die Ihre Prioritäten 
anders setzen. Einige schon Immer, anderse mit dem steigenden Alter, 
z.B.  ab überschreiten des 30en Lebensjahres mit Beginn der Planung für 
eine Familiengründung.

Der TE hat ja ganz klar gesagt das seine Prioritäten eben das "Häuschen 
mit Garten" (Egal ob jetzt Eigentum oder Miete) und noch genug 
finanzieller Spielraum für Auto, Familienurlaub UND auch noch Rücklagen 
sind.
Dies deckt sich z.B. recht gut mit meinen Prioritäten, wobei ich mir 
zumindest spätestens wenn Kinder da sind ein wohnen in einer Wohnung 
irgendwo mitten in der Stadt ohne Garten usw. gar nicht vorstellen 
könnte.

Es ist sicher natürlich auch von der eigenen Lebenserfahrung abhängig. 
Wie ich weiter oben schon schrieb verbinde ich viele schöne Erinnerungen 
meiner Kindheit gerade auch mit der Wohnlage im Grünen wo wir uns 
ungefährdet austoben konnten, später so ab der zweiten Klasse 
Grundschule dann auch noch in den nahen benachbarten Wäldern Wiesen und 
Feldern.

SElbst in der Jugendzeit spielte die Naturnahe Lage noch oft bei den 
Aktivitäten eine Rolle wenn wir uns dann mit der Clique im Sommer 
draussen versteckt in der Bauernschaft (Lichtung im Wäldchen mit Tümpel 
z.B.)oder aber an einem der Baggerseen zum  Zelten mit Lagerfeuer (und 
viel Alkohol) getroffen haben. Gerade im Sommer war es so das wir dies 
bei schönen wetter immer wenn es ging gemacht haben und bei schlechten 
Wetter war dann Kneipentour und Zappelbude angesagt. Vor allem auch 
rückblickend Betrachtet da sich Männlein und Weiblein beim saufen um das 
Lagerfeuer oder dem Ungeplanten Baden (wo natürlich niemand Badekleidung 
mit hatte ;-)) viel schneller und häufiger nahekamen als in der 
überlauten Disko.

Eine Kindheit/Jugend ohne diese Erfahrungen kann ICH mir kaum 
Vorstellen, wobei ich natürlich weiß das jemand der in der Großstadt 
aufgewachsen ist halt andere Erfahrungen gemacht hat und diese genau so 
toll findet.

Tho schrieb:
> Aber! Gleichzeitig sind das dann oft auch die Leute die neidisch auf
> einen Blicken,  und bei mir zu Dauer-Couchsurfern werden weil mal wieder
> ein tolles Konzert in München ist, eine Party, der Flug am nächsten
> morgen schon so früh geht, dass eine Anreise von xyz zu lange dauern
> würde, usw. usf.
>

JA. Das gibt es natürlich auch...
Wobei es auch hier natürlich eine Frage ist WO man ausserhalb der 
Großstadt hinzieht. Nicht alles ausserhalb der Ballungszentren ist 
gleich "tiefste Provinz im 50 Seelendorf mit der Kuhweide in der 
Dorfmitte" wie es einige zu glauben scheinen.
Auch da kann man gut diversifizieren.

In meinem Fall zum Beispiel möchte ich wetten das ich, zumindest solange 
es um Europaflüge geht, "lässiger" und entspanter das Thema "Flughafen" 
betrachten kann als jemand der in München City wohnt.
NAtürlich, von der reinen Fahrtzeit wohne ich genau so weit entfernt wie 
jemand der z.B. in der Nähe des Deutschen Museums wohnt. Aber in meinem 
Fall ist eine Anreise über Landstraßen möglich wo fast alle 100meter ein 
Wirtschaftsweg abgeht der wiederrum auf einen anderen 
Parallelverlaufenden Weg führt, ist eine  Straße wegen Unfall gesperrt 
verliere ich nur 1-2 Minuten. ICh brauche keine REserven für Stau 
einplanen die vielleicht im falle das es richtig geknallt hat dochnicht 
mehr ausreichen so das ich auf der Autobahn festsitze während der 
Flieger abhebt. ICh plane immer so viel mehr ZEit mit ein, das ich im 
Fall einer Autopanne noch ein Taxi rufen kann. (30min Sicherheit reicht 
völlig)

Konzerte und Veranstaltungen gibt es hier in der Kleinstadt weniger, 
zumindest was jüngere Interessiert. Aber Münster oder Enschede ist nicht 
weit. Am Wochenende fahren die Nacht durch Busse in beiden Richtungen 
mit denen ich auch in 35 minuten in Münster bin oder halt aus Münster 
wieder daheim. An normalen Wochentagen halt bis kurz nach 0.00.
Oder man fährt halt selbst mit auto. Auch heute noch Fahre ich sehr oft 
mit meiner Freundin nach Dortmund, Osnabrück oder Bochum. Von der 
EInfahrt meines Elternhauses bis zur Westfalenhalle in Dortmund, 
Parkplatz an der HAlle 1 sind es genau 100,0 KM, Fahrtzeit am Samstag 
Abend ziemlich genau 60Minuten. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist am 
Wochenende selbst aus Dortmund oder Essen eine Rückfahrt bis in Nacht 
gewährleistet.

Die Strecken sind Luftlinie durchaus länger, aber für die Fahrtzeiten 
gilt das gerade nicht zwingend. Egal ob ÖPNV oder aber eigenes Auto. Mit 
dem eigenen Auto ist man vielleicht hier sogar schneller in Münster City 
als von der Vorstadt Münchens im Centrum. (natürlich ist MS zwar 
definitionsgemäß eine Großstadt, aber verglichen mit München oder gar 
Berlin und Hamburg doch winzig)

Klar, auch hier gibt es noch echte Kuhkäffer wo man nur spärliche ÖPNV 
Verbindungen hat, ohne eigenes Auto nicht mal zum Arzt kommt und bis zur 
nächsten gut ausgebauten Bundesstraße erst einmal ordentlich Kurven 
muss.
Die dann auch weit entfernt vom nächsten Rettungswachenstützpunkt liegen 
Wo dann der Spruch : "Auf dem Land stirb sich schneller" wirklich 
zutrifft.

Aber so extrem muss man ja nicht in die Pampa ziehen. Wählt man aber 
Steinfurt, Emsdetten, Rheine, Ibbenbüren... (um mal ein paar beispiele 
hier aus dem Kreis zu nennen) aht man volle Städtische Infrastruktur und 
trotzdem noch erschwinglichen Wohnraum, wenn gewollt auch mit Garten im 
Grünen.

Aber wie schon richtig gesagt:
Es kommt auf die Prioritäten an!
ICh habe z.B. viele Erlebt die so ab 20-21 Anfingen davon zu schwärmen 
nach Münster oder in noch größere Städte zu ziehen und es dann auch 
irgendwann gemacht haben. Einfach weil da mehr los ist. Und fast alle 
sind wieder zurückgekommen, viele schon nach 1-2 Jahren... Andererseits 
kenne ich viele gebürtige Münsteraner die zwecks Familiengründung nach 
Aussen gezogen sind und von denen die ich kenne ist noch keiner wieder 
zurückgezogen oder vermisst etwas...

ICh selbst habe schon früh sehr oft am Wochenende Touren ins Ruhrgebiet 
oder nach Köln bzw. Düsseldorf, wenn nicht gar Hamburg oder Amsterdam 
mit der Cliwue gemacht. Anfangs unter 18 mit der Bahn (Wochenendticket 
war noch Billig und galt zwei Tage, wenn man dann mit 5-10 Man(n) und 
Frau im Abteil war ist schon der Weg das Ziel gewesen ;-) )Später 
dannmit eigenem Auto. Aber da wirklich wohnen wollte ich nie. Vielleicht 
auch gerade wegen dieser häufigen und frühen touren weil ich so schon 
Früh alle "Vorteile" der Großstadt (aus sicht der Jugendlichen) genießen 
konnte ohne aber die Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.

Gruß
Carsten

Autor: Roger (Gast)
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beste Region für Ingenieure zum arbeiten...

Für mich in Luxemburg....

2500€ brutto => 2050€ netto
3000€ brutto => 2370€ netto
3500€ brutto => 2750€ netto
4000€ brutto => 3000€ netto

(Ledig, ohne Kinder)

+ Jährliche gesetzli.Lohnerhöhung ca. 2,5%
+ Mindestrente 1800€ (bei gewissen Vorraussetzungen)
+ Sprit bei derzeit 1,36€/l Super95
+ billige Kippen
+ fast doppelt so hohes Kindergeld
+ Schulgeld 500-600€/Kind und Jahr


- Sau teuer dort zu leben => daher im Grenzgebiet leben.
(irre teuer Bauland bei 200-250€/qm im Grenzgebiet!!!)


Roger

Autor: Rick (Gast)
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Roger schrieb:
> - Sau teuer dort zu leben => daher im Grenzgebiet leben.
> (irre teuer Bauland bei 200-250€/qm im Grenzgebiet!!!)

spottpreis ! im Vorort von München zahlst 500 aufwärts, eher 700. 
Wohlgemerkt Vorort ! stink normales Gebiet, kein Schicki Viertel. In 
Stuttgart ebenso.

Also dann ist Luxemburg auch ein guter Markt. Wie siehts da mit Jobs für 
Ingenieure / ITler aus ?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Roger schrieb:
> beste Region für Ingenieure zum arbeiten...
>
> Für mich in Luxemburg....
>
> 2500€ brutto => 2050€ netto
> 3000€ brutto => 2370€ netto
> 3500€ brutto => 2750€ netto
> 4000€ brutto => 3000€ netto
>
> (Ledig, ohne Kinder)
>
> + Jährliche gesetzli.Lohnerhöhung ca. 2,5%
> + Mindestrente 1800€ (bei gewissen Vorraussetzungen)
> + Sprit bei derzeit 1,36€/l Super95
> + billige Kippen
> + fast doppelt so hohes Kindergeld
> + Schulgeld 500-600€/Kind und Jahr

Richtig, Roger. Auch gibt es noch kein Derating der Renten, und einiges 
andere.

> - Sau teuer dort zu leben => daher im Grenzgebiet leben.
> (irre teuer Bauland bei 200-250€/qm im Grenzgebiet!!!)
>
>
> Roger

Ja, die Luxemburger machen z.Zt. hier im deutschen Grenzstreifen, wo die 
Löhne schon schlecht sind, und die Arbeitslosigkeit hoch (Landkreis 
Bitburg-Prüm nach neuerer Info >20%) auch noch die Immobilienpreise 
kaputt.

Autor: Roger (Gast)
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Jobs hier...

http://de.jobs.lu/it_programmierung_jobs.aspx

Insbesondere Bankensector! Du solltest aber auch Französisch können!


Amtssprache L,F,D

Luxemburgisch kannst hier lernen.. :-) Hammer!!

Youtube-Video "Luxembourgish Lesson 21.1"


Roger

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Rick schrieb:

> Also dann ist Luxemburg auch ein guter Markt. Wie siehts da mit Jobs für
> Ingenieure / ITler aus ?

Ich versuche es auch immer wieder in L, weil ich nahe dran wohne. Aber 
wenn mal ein Ingenieur gesucht wird, dann soll der da fließend drei 
Sprachen sprechen, deutsch, englisch, französisch. Und Luxemburgisch ist 
ebenfalls vorteilhaft. Und man soll die Bewerbungsunterlagen in englisch 
senden.

Die IEE in Echternach hatte vergangene Woche noch so eine Stellenanzeige 
in der Tageszeitung. Die steht aber auch schon ein halbes Jahr auf deren 
Homepage. Haben wohl keinen gefunden. Woran es liegen mag???

Elektronik wird in Luxemburg so gut wie nicht entwickelt. Wenn, dann 
kaufen die Komponenten, z.B. für Automatisierung.

Mit reichlich Programmierkenntnissen als Informatiker kann man mal Glück 
bei Banken haben. Es gibt ja dort auch nur die kleine Anzahl von mehr 
als 120 Banken.

Autor: Roger (Gast)
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JaNein

Es gibt viele D-Unternehmen mit Zweigstellen in L.

Und wir haben GUTE Programmierer gesucht. Mehrfach welche eingestellt 
und und wieder entlassen.
Alle konnten oder wollten die Anforderungen nicht erfüllen.

In L wird etwas "härter" gearbietet. Das wird als selbstverständlich 
erachtet. Das Wort 35/38h Woche existiert dort nicht. 40++++
Der Feierabendverkehr beginnt gegen 19-20Uhr!!!


Roger

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Roger schrieb:

> In L wird etwas "härter" gearbietet. Das wird als selbstverständlich
> erachtet. Das Wort 35/38h Woche existiert dort nicht. 40++++
> Der Feierabendverkehr beginnt gegen 19-20Uhr!!!

Das stimmt nur teilweise, vielleicht für Akademiker.

Eine Nachbarin ist aber auch bei der Bank, und kommt um 20 Uhr nach 
Hause. Die ist gerade 30, und hat aber schon die Nase gestrichen voll. 
Sie fährt mit dem Linienbus in die Hauptstadt, weil es da auch sehr lau 
ist mit Mitarbeiterparkplätzen.

Mein Vater war Handwerker, und der Chef sehr human. Der besuchte seine 
Mitarbeiter noch reihum zum Sonntagskaffee zu Hause, sowas gibt es heute 
gar nicht mehr. Meistens klappte das mit der 40-Stunden-Woche. 
Überstunden wurden fürstlich vergütet, wenn es mal sowas gab. Dann bekam 
die Person aber auch noch einen Extra-Firmenwagen, um außerhalb der 
Fahrgemeinschaft nach Hause zu fahren. Die hatten auch eine 4-er 
Fahrgemeinschaft mit gestelltem Firmenwagen.

Apropos Sprachen: Da weiß ich von einem Projektleiter, daß sie 
vorwiegend akademisches Personal der beiden anderen Landesgrenzen 
einstellen. Französisch ist ja schon deren Muttersprache. Aus 
Deutschland eher Facharbeiter.

Autor: Roger (Gast)
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Z.B

• Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, so besteht Anspruch 
auf einen Ausgleichstag, der innheralb von drei Monaten genomen werden 
muss.
• Muss ein Arbeitnehmer an einem gesetzlichen Feiertag arbeiten, so 
bekommt er den Tag zusätzlich vergütet und erhält einen Aufschlag von 
100%. Fällt der Feiertag auf einen Sonntag, erhöht sich dieser Betrag um 
weitere 70% Sonntagszuschlag. In diesem Fall liegt der Lohn für den 
geleisteten Tag also bei 270%. 



Roger

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Roger schrieb:

> Und wir haben GUTE Programmierer gesucht. Mehrfach welche eingestellt
> und und wieder entlassen.
> Alle konnten oder wollten die Anforderungen nicht erfüllen.

Wie schon von mir beschrieben: Habt ihr es mal mit Belgiern und 
Franzosen versucht? Oder haben die andere Macken als Deutsche? Z.B. 
wollen nicht beim Mittagessen gestört werden.

Ansonsten erinnerst du mich ein wenig an die Stellenanzeige von IEE, die 
ich schon nannte. Die eierlegende Wollmilchsau.

Autor: Rick (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Ich versuche es auch immer wieder in L, weil ich nahe dran wohne. Aber
> wenn mal ein Ingenieur gesucht wird, dann soll der da fließend drei
> Sprachen sprechen, deutsch, englisch, französisch. Und Luxemburgisch ist
> ebenfalls vorteilhaft. Und man soll die Bewerbungsunterlagen in englisch
> senden.

ok cool ! dann sollt ich es mal da probieren. 200 - 250 Euro sind 
Spottbillige Preise im Vergleich zu Preisen in Vororten die WEIT 
entfernt von München sind.

Ich spreche alle 3 sprachen relativ gut, franz würd ich nicht als ganz 
fliessend bezeichnend, aber B1 Niveau definitiv, mit etwas übung sicher 
B2 Niveau. Dann wäre Luxemburg echt eine alternative !

ein weiterer Vorteil : die Kinder würden mehrsprachig aufwachsen und 
hätten so auch Vorteile am Arbeitsmarkt.

Autor: Tom (Gast)
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>Warm zahlt man schon in halbwegs zentralen, aber nicht unbedingt noblen
>Gegenden Münchens schon gut 20 Euro warm pro qm. Alles andere geht
>höchstens über eine Wohnbaugenossenschaft oder Vitamin B.

Rick, wie kommst Du auf solche Preise? Langsam übertreibst Du etwas. 
Neubau, alles was man braucht (Fußbodenheizung, Aufzug, großer Balkon, 
super-moderne Küche, Bergblick, elektr. Rolos, Keller, Wannenbad, 
top-Anbindung, ruhige Seitenstrasse etc.) 13,79€/m² warm. Die größeren 
Wohnungen im Haus z.T. 12,5€ warm/m² in Ramersdorf-Perlach...

Also bitte, München ist schon teuer genug, mach es nicht noch schlimmer 
;)

Autor: Rick (Gast)
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ja schau mal bei immoscout oder bei Maklern da zahlst für NORMALE 
WOhnungen halbwegs zentral so 20 Euro warm pro qm.

Ist so, wünschte auch es wäre anders.


Aber das was einer meiner lieblings Forenschreibern hier schreibt ( 
meine Leibelingsforenschreiber sind Willem und Zuckerle ) ist aber auch 
gut.


Komme selber aus dem Schwabenland, hab eine weile in der Schweiz 
gearbeitet spreche daher auch gut französisch, daher wäre auch Luxemburg 
eine Option.

Schweiz ist mir ebenfalls zu teuer für meine obigen Ansprüche. Als 
Single ist die Schweiz natürlich super. Auch München.

Autor: Rick (Gast)
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übrigens möchte ich auf diesem Wege auch einen gewissen bayrischen 
irischen ;-) belgier grüssen ;-) den ich persönlich sehr mag und der 
sicher mit liest :-)seine Sprüche sind einfach genial

Autor: Tom (Gast)
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Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Rick schrieb:

> Wilhelm Ferkes schrieb:
>> Ich versuche es auch immer wieder in L, weil ich nahe dran wohne. Aber
>> wenn mal ein Ingenieur gesucht wird, dann soll der da fließend drei
>> Sprachen sprechen, deutsch, englisch, französisch. Und Luxemburgisch ist
>> ebenfalls vorteilhaft. Und man soll die Bewerbungsunterlagen in englisch
>> senden.
>
> ok cool ! dann sollt ich es mal da probieren. 200 - 250 Euro sind
> Spottbillige Preise im Vergleich zu Preisen in Vororten die WEIT
> entfernt von München sind.

Es ist schön hier. Du hast in Eifel und Ardennen auch mehr Berge und 
Natur als in München.

> Ich spreche alle 3 sprachen relativ gut, franz würd ich nicht als ganz
> fliessend bezeichnend, aber B1 Niveau definitiv, mit etwas übung sicher
> B2 Niveau. Dann wäre Luxemburg echt eine alternative !
>
> ein weiterer Vorteil : die Kinder würden mehrsprachig aufwachsen und
> hätten so auch Vorteile am Arbeitsmarkt.

Deine Kinder wachsen dort viersprachig auf. Ich weiß noch aus den 
1960-ern, daß vergleichbare Grund- und Hauptschüler dort nachmittags bis 
16 oder 17 Uhr in der Schule waren. In Deutschland war ja um 13 Uhr 
Schicht. Das Bildungssystem ist wohl ausgezeichnet gut.

Ja, und dann fahre ich gerne rüber tanken. Der Sprit ist 30 Cent 
billiger als hier. Und französisches Flair hat man, fast wie in 
Mittelmeer-Gegenden. Alleine das Städtchen Echternach. Französisch. Die 
Ausstrahlung.

Meine Mutter holte am Samstag noch ein Weißbrot aus Echternach (L). Das 
ist eine echte Kunst, und herrlich, wie ein Baguette direkt aus Paris. 
Deutsche können das bis heute nicht. Auch wenn sie behaupten, gerne 
alles zu können.

Froschschenkel bekomme ich da in der Kühltheke an der Tanke. Wie in 
einer Packung Iglo-Baguette. Sind in Deutschland wohl verboten. Sowas 
mag ich auch nicht. Oder grüne Bounty mit Paranüssen. Gibts in 
Deutschland auch nicht. Der Essig 80% ist aber gut zum Haushaltsgeräte 
reinigen. Ist hier auch verboten.

Aber die drei Luxemburger, die ich als Kommilitonen mal in Trier im 
Studium hatte, die konnte man verbrennen. Waren ein paar reiche Schnösel 
von dort, die es immer noch nicht ernst nahmen. Ich schätze, daß die von 
der Luxemburger Uni schon mal raus geflogen waren. In Trier dann auch. 
Vielleicht gehen sie zum dritten Anlauf nach Belgien, oder Frankreich, 
die können ja immerhin die Sprachen.

Also, wer es in L richtig gut trifft: Es ist bestimmt in der Summe 
schöner als in Südbayern.

Autor: Rick (Gast)
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@Willem : wer weiß dann sind wir vllt bald Nachbarn ;-)

Autor: Roger (Gast)
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@ Wilhelm Ferkes

>Wie schon von mir beschrieben: Habt ihr es mal mit Belgiern und
>Franzosen versucht? Oder haben die andere Macken als Deutsche? Z.B.
>wollen nicht beim Mittagessen gestört werden.

Es waren alles D. Und 2 mit Abschluss von der FH TR und aus der Region.
Und einen mit 15Jahren BE aus dem deutschen "rosa" Unternehmen. 
(Standort geschlossen). Den könnte man absolut nicht mehr gebrauchen. 
Langsam, unbeholfen und hatte völlige die IT Welt aus den Augen 
verloren. Der hat dort scheinbar nur Dienst nach Vorschrift gemacht.

Bei uns muss man nur normal sein - aber seine Arbeit halbwegs 
selbständig hinbekommen. Und wenns eng wird .. auch mal rund um die Uhr 
schaffen.

Was ich sagen will. Eine schöne ungestörte planvolle 6 Monate 
Einarbeitungszeit gibt wohl meist nur auf dem Papier. Da muss man auch 
mal am Anfang Zuhause was dafür tun.
Aber das ist denke ich bei den meisten kleinen Unternehmen (<= 50MA) der 
Fall

Roger

Autor: Roger (Gast)
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@ Wilhelm Ferkes

Die Luxemburger Studenten bekommen einen Job im Staatsdienst. Den 
bekommen ja nur einheimische. Ich habe einen Studenten aus L. in unserer 
Firma mitbetreut. Der hatte schon einen Job Zuhause. Die Dipl. Arbeit 
war nur noch lästige Pflicht.
Über sein genannte Einstiegsgehalt spreche ich hier nicht - sonst muss 
ich weinen!!

Ein Luxemburger Schullehrer hat über 100.000€ / Jahr!!!!!!!

http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/lehrergehaelter-vergleich/


mfg
Roger.

PS Die L Stastdiener bekommen derzeit 3 Jahre keine Lohnerhöhung! 
Traurig :-)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Roger schrieb:

> Ein Luxemburger Schullehrer hat über 100.000€ / Jahr!!!!!!!

Das ist ja schon mal ein Schritt in die Gerechtigkeit. Ein MINTler, der 
Abi und schon schweres Studium hinter sich hat, ist nun mal kein 
Straßenfeger oder Handlanger.

Autor: Roger (Gast)
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@ Wilhelm Ferkes
>Ansonsten erinnerst du mich ein wenig an die Stellenanzeige von IEE, die
>ich schon nannte. Die eierlegende Wollmilchsau.

Bei uns teilwiese schon. Aber man hat auch viel Spielraum.

Roger

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Roger schrieb:

> @ Wilhelm Ferkes
>>Ansonsten erinnerst du mich ein wenig an die Stellenanzeige von IEE, die
>>ich schon nannte. Die eierlegende Wollmilchsau.
>
> Bei uns teilwiese schon. Aber man hat auch viel Spielraum.
>
> Roger

Gefunden haben die anscheinend noch niemanden. Sollten die Suche mal 
weltweit ausschreiben. Oder auf dem Mars. ;-)

Autor: Rick (Gast)
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ok ich bewerb mich. mir doch egal was ich machen muss, hauptsache die 
Kohle stimmt ( im Vergleich zur Kaufkraft !!! ) daher würd ich als IT 
lastiger Ingenieur auch auf IBN gehen hätte damit keine Probleme, 
hauptsache der Schotter stimmt.

Mir doch egal ob das kulturelle Angebot in der Stadt gut ist, wenn ich 
ein Premiere Abo hab. Theater und Co interessieren mich jedenfalls nicht 
die Bohne, sondern  mein Kontostand bzw. Grundbuchauszug.

Autor: Carsten S. (dg3ycs)
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Hi,

Rick schrieb:
> ok ich bewerb mich. mir doch egal was ich machen muss, hauptsache die
> Kohle stimmt ( im Vergleich zur Kaufkraft !!! ) daher würd ich als IT
> lastiger Ingenieur auch auf IBN gehen hätte damit keine Probleme,
> hauptsache der Schotter stimmt.

Glaub mir, mit dieser Einstellung geht es dir evtl. die ersten Jahre 
prima wenn du eine gut bezahlte Tätigkeit findest... Ja, der Regelmäßige 
Blick auf den Kontoauszug kann da echte Motivationsschübe bewirken.

Wenn du aber kein Langfristiges Interesse an der Tätigkeit entwickelst, 
dann wird dir das alles irgendwann so gehörig auf den Nerv gehen, dich 
jeder Morgen im wahrsten Sinne des Wortes ankotzen, das du nur doch die 
möglichkeit hast zu wählen ob du dich nicht doch umorientierst oder so 
dermaßen abstumpfst da du für nichts anderes mehr zu gebrauchen bist.

ICh habe das auch schon hinter mir, war dabei gar nicht mal so 
Fachfremd, halt Kommunikationstechnik, allerdings HAndel, großteils mit 
gebrauchter Technik. Also An- und Verkauf. (Neuware nur zur Ergänzung, 
Komplettierung usw.) Die ersten beiden Jahre hatte ich sogar wirklich 
Spass daran, es war etwas neues, gab viel zu lernen, hat viele neue 
Leute getroffen, das GEld war selbst im Verhältniss zur Stundenzahl 
super, wobei ich zwar viele Stunden gemacht habe, aber bis auf 
festgesetzte Termine 1-2x die Woche mit fast völlig freier 
Zeiteinteilung.

Aber so nach 4-5 JAhren fing das einfach nur an mich tierisch zu 
langweilen, rückblickend betrachtet war ich dann irgendwann nur noch 
genervt, unzufrieden Lustlos... Obwohl meine sonstige Private Situation 
gar nicht schlecht war (guter Freundeskreis, funktionierende Beziehung, 
intaktes Familienumfeld, wohnen in der Gegend wo man sich wohlfühlt)

ICh bin dann wieder zurück in die Entwicklung gewechselt, ahbe jetzt 
etwas weniger Einkommen, Nicht einmal wirklich so viel mehr Freizeit, 
bin aber viel Zufriedener... ;-) DAS ist halt meine Welt.

Daher: Es spricht zwar nichts dagegen neues Auszuprobieren. Auch Dinge 
die man erst gar nicht für seinen Bereich hält - Interessen können sich 
ja entwicklen wenn man da erst einmal reingeblickt hat. Aber wenn man 
dauerhaft einfach nur unzufrieden mit dem Job ist hilft auch das beste 
Gehalt nicht weiter. Der Kontostand ist nur ein kurzer Motivationsschub

Unsere Tätigkeit ist halt dann doch zu anspruchsvoll als das wir bei 
beginn der Tätigkeit quasi geistig auf Sparflamme schalten können und 
erst nach ertönen der Schlusssirene wieder beginnen können "normal" zu 
denken, wie es viele Fliessbandarbeiter nach einiger Zeit im Job können.

Also lieber ein paar Euro weniger verdienen als sich in einem 
ungeliebten Job rumquälen. Was aber sicher nicht heisst das man für 
einen Hungerlohn arbeiten soll. Es muss natürlich schon ein vernünftiges 
Gehalt sein.

Aber wenn man z.B. für 50K/Jahr Brutto einen Job hat der einen wirklich 
Spass macht lebt man damit unter umständen aus Sicht der Lebensqualität 
viel viel besser als mit einen ungeliebten Job für 80K/Jahr.

Gruß
Carsten

Autor: diplom_stapler (Gast)
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Rick schrieb:
> ok ich bewerb mich. mir doch egal was ich machen muss, hauptsache die
> Kohle stimmt ( im Vergleich zur Kaufkraft !!! ) daher würd ich als IT
> lastiger Ingenieur auch auf IBN gehen hätte damit keine Probleme,
> hauptsache der Schotter stimmt.
>
> Mir doch egal ob das kulturelle Angebot in der Stadt gut ist, wenn ich
> ein Premiere Abo hab. Theater und Co interessieren mich jedenfalls nicht
> die Bohne, sondern  mein Kontostand bzw. Grundbuchauszug.

Da bist du genau der richtige. Kultur kannste mehr oder weniger auch vor 
Ort kennenlernen. Da ist Premiere nix dagegen. Das kannst du eh 
kündigen.

Mit dem Grundbuchauszug würde ich auch erts einmal warten, denn woanders 
lässt es sich auch gut leben.

Autor: Dirk (Gast)
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Carsten Sch. schrieb:
> Aber wenn man z.B. für 50K/Jahr Brutto einen Job hat der einen wirklich
> Spass macht lebt man damit unter umständen aus Sicht der Lebensqualität
> viel viel besser als mit einen ungeliebten Job für 80K/Jahr.

Na ja, wenn der Abstand so groß ist, dann kommen schon auch 
wirtschaftliche Punkte zum Tragen. Das muss man sich dann schon gut 
überlegen..

Autor: Lobby (Gast)
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Versteht ihr eigentlich nicht, dass es keine allgemeinen Ratschläge 
geben kann? Dass jeder individuell nachdenken und beurteilen muss?

Vollkommen überflüssige Diskussion wie diese:

a) Man soll Spaß haben beim Geld verdienen

b) Naja, wenn der Unterschied so groß ist, dann muss man sich das 
überlegen ...


Da packst dir nur noch an´ Kopp.

Autor: Dirk (Gast)
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Lobby schrieb:
> Versteht ihr eigentlich nicht, dass es keine allgemeinen Ratschläge
> geben kann? Dass jeder individuell nachdenken und beurteilen muss?

Das ist ja sowieso klar. Aber wäre eine Forum ohne unterschiedliche 
Meinungen?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Rick schrieb:

> @Willem : wer weiß dann sind wir vllt bald Nachbarn ;-)

Versuchs, wenn du nicht an einem hunderte km weiten Weggang hängst.

Ist auf jeden Fall eine ganz untypische Gegend hier für deutsche 
Akademiker.

Der Luxemburger ist auch umgänglich, ich kannte ja dort über meinen 
Vater auch ganz normale Leute, wie Kleinbauern, die bei ihm im Betrieb 
waren. Wo wir mal Äpfel und Kartoffeln bekamen. Zu Festen, Dorfkirmes 
bei der Firma, oder der großen Schobermesse in der Hauptstadt, waren wir 
auch jährlich drüben, immer ausgesprochen nett. Schöne Mädels haben sie 
auch. Ich mochte auch die Kochshow im deutschen TV mit Lea Linster. Ist 
wohl hauptsächlich Konditormeisterin, man sieht es ihr auch an. Aber mal 
ein wenig anders als Deutsch.

Arrogant sind die Schnösel Angestellte von Banken, die im deutschen 
Grenzgebiet Immobilien kaufen. Im Dorf meiner Eltern, woher ich ja auch 
stamme, gibt es inzwischen reichlich Unmut. Die Luxemburger Besitzer 
nehmen zu, pflegen den Kontakt zum Dorf nicht, und sind überheblich. 
Hauptsache sie haben da ihre Prachtimmobilie stehen.

Und selbst im Land Luxemburg sind Immobilien und Mieten oft günstiger 
als in München. Ich surfte ja nach München auch mal im luxemburgischen 
Mietwohnungsmarkt. Es gibt sehr schöne Orte mit französischer 
Ausstrahlung. Beispielsweise Wasserbillig, Echternach und Vianden direkt 
an der deutschen Grenze. Und im Grenzbereich verstehen die notfalls auch 
Deutsch. Mit Englisch haben sie es da wenig, eher schlechtes 
Französisch.

Das Luxemburgisch beherrsche ich weitgehend aus der Kindheit. Sagen wir 
80%, nicht ganz perfekt. Das ist so, wenn man an der Grenze geboren ist. 
Es kommt gut an, wenn man mit Luxemburgern regional Geschäfte macht. 
Daran merken sie, daß man aus der Gegend stammt. Es schafft ein wenig 
Vertrauen. Denn wer von weiter weg kann diese Sprache? Ist wie mit 
Rätoromanisch in Bergdorfregionen der Schweiz, ein kleiner Exot.

Man muß auch nicht gleich in den Bereich der französischen oder 
belgischen Grenze ziehen, denn das Land ist ja seeeeehr klein. Man ist 
in 60km durch.



Aah, übrigens, wer in Luxemburg arbeitslos wird, bekommt mal den 
Mindestlohn, nicht so ne Kacke wie Hartz.

Autor: Boah (Gast)
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Kannst nicht nach Lux abhauen?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Boah schrieb:

> Kannst nicht nach Lux abhauen?

Ich könnte mal den Regaleinräumer an einer Tanke o.ä. versuchen. Gibt 
zumindest den Mindestlohn für Unqualifizierte. Und der könnte höher 
sein, als Regaleinräumer in Deutschland mitsamt Aufstockung vom 
Hartz-Amt. Mein Profil paßt da sonst nirgends.

Autor: Diplom_Regaleinräumer (Gast)
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und was verdient man da als Regeleinräumer ? soweit ich weiss haben die 
doch einen sehr hohen Mindestlohn von so 10 Euro / h ? jedenfalls ist 
das doch besser als Hartz4 und musst nicht weg ziehen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Diplom_Regaleinräumer schrieb:

> und was verdient man da als Regeleinräumer ? soweit ich weiss haben die
> doch einen sehr hohen Mindestlohn von so 10 Euro / h ? jedenfalls ist
> das doch besser als Hartz4 und musst nicht weg ziehen.

Luxemburg: Über 1500€ brutto für Unqualifizierte, ab 21 Jahre 
Lebensalter kommen noch mal 300€ drauf. Und das bei nur etwa 20% 
Abgaben. Die jährliche Inflationsbereinigung automatisch auch. Das hatte 
mancher Ingenieur auf der deutschen Seite der Grenze nicht netto.

Autor: Roger (Gast)
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@Wilhelm Ferkes

>Aah, übrigens, wer in Luxemburg arbeitslos wird, bekommt mal den
>Mindestlohn, nicht so ne Kacke wie Hartz.

FALSCH

Verfahren bei Vollzeitarbeitslosigkeit
Jeder vollzeitarbeitslose Grenzgänger hat Anspruch auf die gesetzlichen 
Arbeitslosenleistungen seines Wohnlandes.
Tritt die Vollzeitarbeitslosiggkeit ein, muss dies innerhalb von drei 
Tagen der im Wohnland zuständigen Agentur für Arbeit mitgeteilt werden.

Also sofort raus aus L und aufs D Arbeitsamt!

mfg
Roger

Autor: Diplom_Regaleinräumer (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Luxemburg: Über 1500€ brutto für Unqualifizierte, ab 21 Jahre
> Lebensalter kommen noch mal 300€ drauf. Und das bei nur etwa 20%
> Abgaben. Die jährliche Inflationsbereinigung automatisch auch. Das hatte
> mancher Ingenieur auf der deutschen Seite der Grenze nicht netto.

auf was wartest Du dann noch ?

Autor: Roger (Gast)
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Ergänzung:

Mindestlohn unqualifizierte min. 1.801,49 Euro brutto bei 40h/Woche
=> Also 1549,26 Euro netto (ledig, ohne Kinder)
(z.B Putzfrau / an der Tanke erbeiten)
Qualifizierter Mindestlohn 2.161,78 € => 1811,65 Euro netto
Also jeder normale Handwerker usw.

Auch mal was negatives:
52Wochen (nicht zusammenhängend) krank im Zeitraum 104 Wochen => raus 
aus Lux. AUTOMATISCH!


mfg
Roger

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Diplom_Regaleinräumer schrieb:

> auf was wartest Du dann noch ?

Na, auf etwas, was funktioniert.

Beim Regaleinräumer und generell Ü50 heißt es oft: No.



Roger schrieb:

> Also sofort raus aus L und aufs D Arbeitsamt!

Ja, das ist neu. Man wollte die Grenzgänger auch in die (schlechte) 
deutsche Rentenversicherung überführen. Davon hört man zur Zeit nichts. 
Aber es kommt garantiert wieder.

Mein Vater ist noch guter alter Luxemburger Rentner. Neuerlich wollte 
ihn das deutsche Finanzamt in der Rente zwingen, eine 
Einkommensteuererklärung abzugeben. Das kannte er bis 70 gar nicht, und 
wollte es auch gar nicht erst beginnen. Bis jetzt konnte er denen noch 
eine lange Möhre vor die Nase halten, gab keinerlei Auskunft. Er ist vom 
alten Schlag, und sagt denen geradeaus ins Gesicht: Das geht sie nichts 
an. Der geht da lieber zu Anwälten, wenn es nicht in sein altes 
Rechtsempfinden paßt. Und behält oft sogar sein Recht.



Roger schrieb:

> Mindestlohn unqualifizierte min. 1.801,49 Euro brutto bei 40h/Woche
> => Also 1549,26 Euro netto (ledig, ohne Kinder)
> (z.B Putzfrau / an der Tanke erbeiten)

Und ab Alter 21 Jahre 300€ brutto mehr, also etwa 240€ netto mehr. Das 
Alter ist sowas wie ein Qualifikationsaufschlag.

Autor: Roger (Gast)
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Zur Rentenbesteuerung:

Ab dem 1. Juli 2011 sollen in Deutschland auch für Renten aus dem 
Ausland Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung gezahlt werden.
Das sehen zwei vor einem Jahr in Kraft getretene neue EU-Verordnungen 
(2004/883/EG und 987/2010/EU) über die soziale Sicherheit vor, die in 
allen EU-Staaten gelten.

Nach bisherigem Recht unterlagen pflichtversicherte Mitglieder der 
gesetzlichen Krankenversicherung allein mit ihren ausländischen 
Versorgungsbezügen im Sinne von § 229 SGB V der Beitragspflicht zur 
Krankenversicherung der Rentner, nicht aber mit ihren ausländischen 
Renten im Sinne von §228 SGB V. Bei pflichtversicherten Rentenbeziehern, 
die sowohl eine deutsche als auch eine ausländische Rente beziehen, 
wurde deshalb bislang lediglich die deutsche Rente zur Berechnung der 
Beiträge zu ihrer Kranken- und Pflegeversicherung herangezogen.

http://www.diegrenzgaenger.lu/edito-4811-weniger-rente-fr-grenzganger.html

Roger

Autor: abc (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Ich könnte mal den Regaleinräumer an einer Tanke o.ä. versuchen. Gibt
> zumindest den Mindestlohn für Unqualifizierte. Und der könnte höher
> sein, als Regaleinräumer in Deutschland mitsamt Aufstockung vom
> Hartz-Amt. Mein Profil paßt da sonst nirgends.
Gibts in Lux nicht so einen Sat-Hersteller oder up/downlink?

Wenn ich mich recht an meine Trierer FH-Zeit erinnere waren von einem 
solchen Unternehmen immer wieder mal Stellenangebote an den schwarzen 
Brettern.

Autor: abc (Gast)
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Diplom_Regaleinräumer schrieb:
> auf was wartest Du dann noch ?

Diese Jobs sind sehr begeehrt. Im Raum Trier herrscht hohe 
Arbeitslosigkeit, ist dort fast wie in der Ost-Zone.

Autor: Stephan (Gast)
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Rick schrieb:
> Spiesserleben wie ich es mir wünsche. Also
>
> - Haus mit Garten, ggf. auch Reihenhaus, keine Villa, normale
> Austattung, in max. 30  min ( ÖPNV oder Auto ) von der Arbeit entfernt
> - Frau, 2 Kinder, und Hund und Katze
> - mind. ein Mittelklasse Auto und vllt noch einen Kleinwagen, müssen
> beide nicht neu sein, aber auch nicht zu alt
>
> - einmal im Jahr einen Familienurlaub innerhalb Europas, alle paar Jahre
> vllt auch mal weiter weg, in einigen Jahren auch mal nur günstig
> innerhalb Deutschlands
>
> - die Möglichkeit für die Kinder angemessene Rücklagen bilden zu können
> für z.B. Studium
> - angemessene Altersvorsorge für die Ehefrau und sich selbst

Um so leben zu können, hättest du was richtiges studieren müssen, nicht 
Inscheniör.

Autor: Jlagreen (Gast)
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Stephan schrieb:
> Rick schrieb:
>> Spiesserleben wie ich es mir wünsche. Also
>>
>> - Haus mit Garten, ggf. auch Reihenhaus, keine Villa, normale
>> Austattung, in max. 30  min ( ÖPNV oder Auto ) von der Arbeit entfernt
>> - Frau, 2 Kinder, und Hund und Katze
>> - mind. ein Mittelklasse Auto und vllt noch einen Kleinwagen, müssen
>> beide nicht neu sein, aber auch nicht zu alt
>>
>> - einmal im Jahr einen Familienurlaub innerhalb Europas, alle paar Jahre
>> vllt auch mal weiter weg, in einigen Jahren auch mal nur günstig
>> innerhalb Deutschlands
>>
>> - die Möglichkeit für die Kinder angemessene Rücklagen bilden zu können
>> für z.B. Studium
>> - angemessene Altersvorsorge für die Ehefrau und sich selbst
>
> Um so leben zu können, hättest du was richtiges studieren müssen, nicht
> Inscheniör.

Blödsinn, als Ingenieur kann man auch 70-80k verdienen und wer damit 
diese Träume nicht erfüllen kann, wird sie auch mit 200k nicht erfüllen 
können.

Alles eine Frage der Geldwirtschaft :)

Autor: abcd (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Luxemburg: Über 1500€ brutto für Unqualifizierte, ab 21 Jahre
> Lebensalter kommen noch mal 300€ drauf. Und das bei nur etwa 20%
> Abgaben. Die jährliche Inflationsbereinigung automatisch auch. Das hatte
> mancher Ingenieur auf der deutschen Seite der Grenze nicht netto.

Dann verzupf dich doch aus Deutschland. Du bist einfach nur stinkfaul 
und sonst nichts, suchst immer nach Ausreden nur um nicht arbeiten zu 
müssen.

Autor: Carsten S. (dg3ycs)
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abc schrieb:
> Gibts in Lux nicht so einen Sat-Hersteller oder up/downlink?
>
> Wenn ich mich recht an meine Trierer FH-Zeit erinnere waren von einem
> solchen Unternehmen immer wieder mal Stellenangebote an den schwarzen
> Brettern.

In Betzdorf/Luxemburg sitzt die SES welche insbesondere als Astra 
Betreibergesellschaft bekannt sein dürfte. Wenn ich das richtig im Kopf 
habe ist dorch auch die Hauptuplinkstation und Kontrolle.

GRuß
Carsten

Autor: Carsten S. (dg3ycs)
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abc schrieb:
> Gibts in Lux nicht so einen Sat-Hersteller oder up/downlink?
>
> Wenn ich mich recht an meine Trierer FH-Zeit erinnere waren von einem
> solchen Unternehmen immer wieder mal Stellenangebote an den schwarzen
> Brettern.

In Betzdorf/Luxemburg sitzt die SES welche insbesondere als Astra 
Betreibergesellschaft bekannt sein dürfte. Wenn ich das richtig im Kopf 
habe ist dort auch die Hauptuplinkstation und Kontrolle.

GRuß
Carsten

Autor: Roger (Gast)
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>>Gibts in Lux nicht so einen Sat-Hersteller oder up/downlink?

ASTRA SES in Bezdorf

Da guckt doch ganz Deutschland drauf! 17,5Mio. deutsche Haushalte!

mfg
Roger

PS: Es geht ein Gerücht um das dort die Putzfrau einen 500er Benz vor 
fährt!

Autor: Dieter (Gast)
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LUXSPACE


Graupenladen im Containerdorf bei SES auf dem Hof

In LX verdient man im öffentlichen Sektor die meiste Kohle.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Carsten Sch. schrieb:

> In Betzdorf/Luxemburg sitzt die SES welche insbesondere als Astra
> Betreibergesellschaft bekannt sein dürfte.

Genau. Dort war ein Kommilitone zur Diplomarbeit. Anschließend wurde er 
übernommen, blieb aber nur so lange als Notnagel, bis er was neues fand. 
Nichts interessantes, sagte er. Nur rein administrative Tätigkeiten, 
wofür er sein Studium nicht brauchte. Das wollte er keinesfalls, und ich 
eben so wenig. Seine DA wurde wohl sonst an einem anderen Ort auf der 
Welt weiter verwendet, aber hatte keine Gemeinsamkeiten mit dem Job. 
Entwickelt wird dort nichts, nur betrieben.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Roger schrieb:

> PS: Es geht ein Gerücht um das dort die Putzfrau einen 500er Benz vor
> fährt!

Apropos Putzfrau in L:

Eine Nachbarin war ja Putzfrau bei einem guten Unternehmer in 
Festanstellung. Vor zwei Jahren warf sie das Handtuch. Und zwar wurden 
die festen Anstellungen in die Zeitarbeit überführt. Der Arbeitsmarkt 
und die Gesetze sind dort schon etwas anders als in D. Ja, und dann war 
sie auf einmal auch nicht mehr ihrem alten AG zugeordnet, und mußte 
überall hin, wo es die Zeitarbeit wollte. Ein Gehalts-Derating auf den 
Mindestlohn gab es dann auch. Wobei sie vorher die Putzfrau mit dem Benz 
war.

Autor: Lasst mich A. (ich_bin_durch)
Datum:

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Roger hat mir da Lust gemacht mich näher über Luxemburg zu informieren.
Wo ich aber keine Beweise für gefunden habe war das mit der Arbeitszeit.
Zur erinnerung:

Roger schrieb:
> In L wird etwas "härter" gearbietet. Das wird als selbstverständlich
> erachtet. Das Wort 35/38h Woche existiert dort nicht. 40++++
> Der Feierabendverkehr beginnt gegen 19-20Uhr!!!

Ich habe nur etwas über eine normale 40h Woche bisher gelesen, wo gibts 
denn belastbare Belege für die hohe Arbeitsbelastung in L?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Lasst mich Arzt schrieb:

> Roger hat mir da Lust gemacht mich näher über Luxemburg zu informieren.
> Wo ich aber keine Beweise für gefunden habe war das mit der Arbeitszeit.
> Zur erinnerung:
>
> Roger schrieb:
>> In L wird etwas "härter" gearbietet. Das wird als selbstverständlich
>> erachtet. Das Wort 35/38h Woche existiert dort nicht. 40++++
>> Der Feierabendverkehr beginnt gegen 19-20Uhr!!!
>
> Ich habe nur etwas über eine normale 40h Woche bisher gelesen, wo gibts
> denn belastbare Belege für die hohe Arbeitsbelastung in L?

Laß dich nicht ins Bockshorn jagen. Der normale Arbeitnehmer hat auch 
dort in L seine 40h-Woche. Akademiker arbeiten auch mal 10 oder 12 
Stunden, vielleicht davon 2 Stunden gratis unbezahlte Überstunden, das 
kenne ich aber aus Deutschland eben genau so. Ist also bei uns in D gar 
nicht anders. Wenn das Geld stimmt, ist das ja auch noch in Ordnung.

Wenn du krank wirst, und das kenne ich sowohl von meinem Vater, als auch 
aktuell jüngeren Leuten, dann hast du auf jeden Fall als Grenzgänger 
oder ausländischer Bürger am nächsten Tag den Vertrauensarzt in der Tür 
stehen. Der hat nichts mit der Krankenkasse zu tun, wohl eher mit so 
einer Art Berufsgenossenschaft, weiß nicht, wie sie es da nennen.

Jedenfalls war eine Nachbarin kürzlich nicht zu Hause, als der 
Vertrauensarzt klingelte. Und bekam Ärger. Denn wer krank geschrieben 
ist, den erwartet man eher bettlägerisch zu Hause, als außer Hause.

Der Roger erwartet eben die Eierwollmilchsau. Vielleicht hat er ja mit 
der Stelle bei IEE zu tun, die ich nannte. Wo sich auch im halben Jahr 
niemand findet.

Meine Erfahrungen stammen übrigens NUR aus dem persönlichen Umfeld, mehr 
nicht. Aber Luxemburg ist hier auf Grund des schlechten Lohnniveaus und 
der hohen Arbeitslosenstatistik nach wie vor top begehrt. Was da am Land 
schlechter gegenüber früher wird: Man möchte für Leute mit ihrer 
Staatsangehörigkeit die Sozialversicherung (RV, KV) komplett in deren 
Ursprungsländer ausgliedern. Das war bisher nicht so. Kann aber sein, 
daß man mehr Glück hat, wenn man im Land wohnt, sei es Eigentum oder 
Miete.

Die Spinnerei mit den Immobilien verstehe ich so ganz nicht immer: Laß 
eine schöne Mietwohnung in einem schönen kleinen Luxemburger Städtchen 
50% teurer sein als 20km weiter über die Grenze in D. Dafür hat man aber 
auch ausländisches Flair, was teils mediterran ist. Und man wohnt schon 
im Land, in dem man arbeitet. Spart meistens schon wenigstens 20km 
Anfahrtsweg zur Arbeit, als wenn man erst über die Grenze muß. Es gibt 
da auch normale Dörfer, wie in der Eifel. Kann mir da richtige 
Preistreiberei auch nicht immer vorstellen.

Die Behördenkommunikation funktioniert nur auf französisch. Es ist gut, 
wenn man da ein wenig kann. Mein Vater konnte übrigens die ganze 
Behördenpost über 40 Jahre lang überhaupt nicht lesen. Handwerker, 
Schlosser. Und hat es auch gut überstanden. Und wenn, dann übersetzte 
irgend einer in der Firma es. Mehr mündlich als schriftlich.

Ein Nachbar zog als Fleischer ganz nach L, hatte es nie bedauert. Er 
lernte dort auf einer Dorfkirmes seine Frau kennen. Und die 
portugiesischen Gastarbeiter taten das in den 1960-ern auch, und kamen 
ins Land. Haben es auch nie bedauert. Viele von denen und den Nachkommen 
sind heute im großen Geschäft, Banken und Immobilien. Die Gastarbeiter 
waren ja nicht blöd, schickten ihre Kinder teilweise auf Elite-Unis.

Es wurde schon von der Portugieseninvasion gesprochen, daß die eines 
Tages das Land mehrheitlich übernehmen.

Autor: Roger (Gast)
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@ Wilhelm Ferkes

Nein ich habe nicht mit IEE zu tun. Wir sind ein relativ kleines 
Unternehmen.
45-50 MA in D und L

Wie gesagt: L arbeiten und D leben. Sonst ist der Vorteil futsch.

Wie die Arbeitsbedingungen sind hängt nätütlich von jedem Betrieb ab. 
Aber die Jobs sind nunmal begehrter. Und zu:

> Der Roger erwartet eben die Eierwollmilchsau.
Nicht ich - sonder eher der Chef!!

Und wenn du krank bist ...
http://www.diegrenzgaenger.lu/edito-4848-wenn-der-kontrolleur-zweimal-klingelt.html

Und Wilhelm .. dein Vater hat dan auch bestimmt eine ordentliche 
Rente/Pension aus Lux.

mfg
Roger.

Autor: M. K. (sylaina)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Jedenfalls war eine Nachbarin kürzlich nicht zu Hause, als der
> Vertrauensarzt klingelte. Und bekam Ärger. Denn wer krank geschrieben
> ist, den erwartet man eher bettlägerisch zu Hause, als außer Hause.

Das kann man nicht pauschal sagen da es auf die Krankheit ankommt. 
Jemand, der wegen ner dicken Grippe krank geschrieben ist, ja den kann 
man schon zu hause erwarten.
Jemand, der wegen nem gebrochenem Arm krankgeschrieben ist kann recht 
bedenkenlos ne Shoppingtour machen, da kann (besser: darf) das 
Unternehmen rein gar nichts machen oder es gibt Spass vorm 
Arbeitsgericht. In L sinds aber scheinbar anders drauf, hier in D würd 
das nicht klappen.

Autor: Roger (Gast)
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Eben!

Mit nem Krankenschein mal eine Woche auf Malle einschieben ist halt ein 
Risiko!

Hier in D kommem bestimmt noch recht häufig solche Konstellationen vor!

Eigentlich hab ich nicht dagegen. Karnk ist krank und dann bin ich 
Zuhause oder beim Arzt oder Behandlung die belegbar sind!
OK mal ne 1h Einkaufen. DA ist aber auch belegbar!

Roger

Autor: yannik (Gast)
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Warum sollte man bei depris zu Hause sein?
(man wird Abreitsunfähig geschrieben und nicht Krank d.h. warum sollte 
mna bei einer depri wegen Mobibing nicht zum Jogging oder bungee 
jumping?)

Autor: Tippgeber (Gast)
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Die beste Region ist das nahegelegende Ausland. Wer in Österreich wohnt 
und täglich nach D fährt zum Arbeiten, steht sich am Besten. Die 
zweitbeste Möglichkeit als Deutscher ist, in Deutschland zu wohnen und 
in der Schweiz zu arbeiten.

Die hpchgepriesenen Regionen Stuttgart München würde ich meiden. Zu hohe 
Mieten und mangelnde Lebensqualität. Eher schon in Städten wie Dresden. 
Ganz abzuraten ist von ländlichen Gebieten, wo es nur einen einzigen 
Grossen aus der richtigen Branche gibt und sonst anderes nichts, wie 
Siemens-Med-Dorf, Benzhausen oder Carl-Zeiss-Stadt. Die Gehälter sind 
nicht wirklich üppig, aber die Wohnsituation eine Katastrophe.

> Städte wie Karlsruhe, Würzburg, Nürnberg, Mainz, Wiesbaden in Betracht
> ziehen
Ist die Frage, was es da für Ingenieure zum Arbeiten gibt. In Wiesbaden 
und Mainz fallen mir nur Eckelmann und Schott an, In Würzburg kenne ich 
keinen.

Karlsruhe klingt nicht schlecht, meine ich.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Bayern wahrscheinlich

Autor: Ulrich S. (voodoofrei)
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Tippgeber schrieb:
> Karlsruhe klingt nicht schlecht, meine ich.

Gehaltstechnisch schlecht - nach BW-Maßstab.

Autor: Tippgeber (Gast)
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Wenn es Bayern gelingt, die Zahlungen in den Länderfinanzausgleich zu 
reduzieren, in jedem Fall. Ich würde aber dennoch nicht München tippen 
und auch nicht die nähere Umgebung. Da ist zu viel Oliv und die Branche 
ist am Sterben.

>Glaskugel
Das Beste ist der "Dynamikatlas".

Autor: beginner (Gast)
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Mein persönlicher Tip ist auch Karlsruhe oder Mannheim.
Dann in die Pfalz ziehen und reinpendeln. Wenn einem ne halbe Stunde 
pendeln nicht zu viel ist bekommt ma da Häuser auf teilweise Ost-Dtld 
Preisniveau.

Autor: Seltenheit (Gast)
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Allerdings ist morgens und abends ganz schön Stau für die Leute, die das 
so machen. Schon mal ein Jahr auf der Rheinbrücke früh und spät 
verbracht?
Also sooo angenehm ist das nun auch wieder nicht. Eine pauschale 
Empfehlung gibt es nicht, du musst Glück haben.
Die richtigen Leute in der richtigen Firma und die richtige private 
Umgebung dazu. Dann ist das genial. Und du weisst es davor nicht. Es 
kann völlig daneben erscheinen laut Fakten, und dann gefällt es dir 
doch. So ist wohl das Leben.

Autor: Ralf (Gast)
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Tippgeber schrieb:
> Siemens-Med-Dorf, Benzhausen oder Carl-Zeiss-Stadt.
wo ist das denn?

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Ralf schrieb:
> Tippgeber schrieb:
>> Siemens-Med-Dorf, Benzhausen oder Carl-Zeiss-Stadt.
> wo ist das denn?

Siemens-Med-Dorf = könnte Kemnath sein (liegt in der Oberpfalz)

Benzhausen = Hm. Viele Standorte von Daimler liegen in oder sehr nahe 
bei großen Städten. Was liegt eher in der Pampa... Wörth am Rhein 
vielleicht? Ist aber auch nicht so weit von Karlsruhe weg. Hm.

Carl-Zeiss-Stadt = Oberkochen (da ist der Hauptsitz von Carl Zeiss)

Autor: Pro-Fi (Gast)
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Mark Brandis schrieb:
> Siemens-Med-Dorf = könnte Kemnath sein (liegt in der Oberpfalz)
Erlangen?

> Carl-Zeiss-Stadt = Oberkochen (da ist der Hauptsitz von Carl Zeiss)
Nicht Jena?

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Pro-Fi schrieb:
> Mark Brandis schrieb:
>> Siemens-Med-Dorf = könnte Kemnath sein (liegt in der Oberpfalz)
> Erlangen?

Es ging ja um sehr ländliche Gebiete. Erlangen hat immerhin über 
hunderttausend Einwohner, Nürnberg ist nah, da kann man nicht so 
wirklich von Dörfern sprechen ;-)

>> Carl-Zeiss-Stadt = Oberkochen (da ist der Hauptsitz von Carl Zeiss)
> Nicht Jena?

Nicht dass ich Jena jenau kenne, aber die Stadt hat ähnlich viele 
Einwohner wie Erlangen. Dagegen ist Oberkochen wirklich ein Kaff.

Autor: Südbayer (Gast)
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Tipp:

Rosenheim.

Miete 1/2 von München. Der Münchner Ostbahnhof ist in ca. 35min. 
erreichbar.

Firmen:

Kathrein
Krones
Multitest
Rasco
....

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Da ich es noch nicht erwähnte:

Ein Bekannter kam vor ca. 3 Jahren beim Luxemburger Energiekonzern 
unter. Projektierung von Anlagen. Er hatte als Schwerpunkt aber auch 
Energietechnik und schon BE dort, auch als Ausbildungsberuf, ich was 
ganz anderes.

Er sagte immer, daß er auch arbeitet, um zu leben, und sein Kleinkind 
und Familie ihm wichtig wären. So handelte er bei der Einstellung eine 
Viertagewoche Mo-Do mit 32 Stunden aus, was ohne Problem klappte. 
Freitag Samstag Sonntag komplett frei.

Es mag zwar weniger Lohn geben, im 10%-Bereich, das ist auch 
verschmerzbar. Also man scheint da im Ausland auch flexibler zu sein.

Autor: Arbeiter (Gast)
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Mein Geheimtipp für den Threadersteller: ziehe in die Nähe eines 
Bahnhofs in dem der ICE nach München/Stuttgart/andere Großstadt hält. 
Mit dem ICE kann man auch problemlos sehr weit von der Arbeit wohnen und 
ist schnell dort.

Papierkram wie Mails checken kann man so schon auf dem Weg zur Arbeit 
erledigen.

Bis man zu Hause angekommen ist hat man sich so schon Geistig von der 
Arbeit verabschiedet und auf die Familie eingestellt.

Autor: Carsten (Gast)
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Mark Brandis schrieb:
> Dagegen ist Oberkochen wirklich ein Kaff.
und zwar eins, das man weiträumig umfahren sollte. Total trostlos. Da 
kannst Du wirklich nur hinfahren, um zu arbeiten. Eigentlich 
unverständlich, denn sonst entwickelt sich um eine grosse Firma ja auch 
einiges an Wohngebieten, wenn die mal mehr, als 50 Jahre exisitert. 
Erlangen ist so ein Beispiel. In der Region gäbe es nur halb so viele 
Neubaugebiete ohne einen Siemens.

Arbeiter schrieb:
> Mein Geheimtipp für den Threadersteller: ziehe in die Nähe eines
> Bahnhofs in dem der ICE nach München/Stuttgart/andere Großstadt hält.
> Mit dem ICE kann man auch problemlos sehr weit von der Arbeit wohnen und
> ist schnell dort.
Das finde ich einen sehr guten Tipp. Werde ich beim nächsten Jobwechsel 
berücksichtigen.

Autor: Reiner (Gast)
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Carsten schrieb:
> Erlangen ist so ein Beispiel. In der Region gäbe es nur halb so viele
> Neubaugebiete ohne einen Siemens.

Erlangen ist aber auch Universitätsstadt, und Areva ist auch vor Ort. 
Zudem liegt es eh schon im Großraum Nürnberg(-Fürth). Es gibt also 
mehrere Faktoren.

Übrigens wird es rund um Erlangen auch relativ schnell wieder ländlich, 
z.B. im Landkreis Erlangen-Höchstadt und Forchheim. Die fränkische 
Schweiz ist auch nicht weit entfernt.

Autor: Katze Dumzick (Gast)
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Lass dir einen Rat geben: Lege dich noch nicht allzu früh fest. Du wirst 
das Unternehmen schon noch ab und zu wechseln. Und das mit dem Hausbau 
auf keinen Fall konkret angehen, also nix Bausparen oder so einen 
Blödsinn. Genieße die Flexibilität solange es geht und lasse es deinen 
Arbeitgeber auch wissen. Ein Arbeitnehmer mit Haus und Schulden kündigt 
nicht so schnell und das weiß der Arbeitgeber.

Das heißt aber auch nicht, dass du nichts sparen sollst. Spare ohne 
konkretes Konsumziel, sondern spare und investiere. Ich habe in weniger 
als fünf Jahren ein Aktiendepot von 90000 € zusammengerafft. Ich könnte, 
wenn ich wollte das verhökern und mit überdurchschnittlich viel 
Eigenkapital ein Haus bauen oder kaufen. Bausparvertrag ist etwas für 
Idioten.

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Wilhelm F. schrieb:
> So handelte er bei der Einstellung eine
> Viertagewoche Mo-Do mit 32 Stunden aus, was ohne Problem klappte.
> Freitag Samstag Sonntag komplett frei.
>
> Es mag zwar weniger Lohn geben, im 10%-Bereich, das ist auch
> verschmerzbar.

Bei 4 Tagen pro Woche anstatt 5 sollten es ja brutto 20% weniger Lohn 
sein, da 20% weniger Arbeitszeit. Netto fällt der Unterschied dann 
kleiner aus, zumindest in Deutschland wegen der progressiven 
Besteuerung, aber 10%? Da wär ich sofort dabei :-)

Arbeiter schrieb:
> Mein Geheimtipp für den Threadersteller: ziehe in die Nähe eines
> Bahnhofs in dem der ICE nach München/Stuttgart/andere Großstadt hält.
> Mit dem ICE kann man auch problemlos sehr weit von der Arbeit wohnen und
> ist schnell dort.

Da ist was dran, aber:
Man wohnt in der Regel nicht im einen Ort direkt am Hauptbahnhof, und 
arbeitet am anderen Ort auch nicht direkt am Hauptbahnhof. Was nützt es 
mir, für die reine ICE-Strecke 30-40 Minuten nach Frankfurt oder 
Stuttgart zu brauchen, wenn ich für den restlichen Weg nochmal 
mindestens das Gleiche oder eher noch mehr dazuzählen muss?
Zwei oder gar drei Stunden Pendeln am Tag ist jetzt irgendwie auch nicht 
das, was ich mir unter Lebensqualität vorstelle.

Beitrag #5728369 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5728499 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Rainer S. (enevile)
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Oriane M. schrieb im Beitrag #5728369:
> Wenn Sie sich über den aktuellen Personalbedarf Luxemburgs informieren
> möchten, können Sie sich die offenen Stellen unter
> https://de.moovijob.com/jobs/positionsbestimmung-luxemburg ansehen.

Werbung ist hier verboten. Danke fürs ausgraben der 6 jährigen Leiche 
vom Fred.

: Bearbeitet durch User
Autor: MaWin (Gast)
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Oriane M. schrieb im Beitrag #5728369:
> paar Infos zum Stellenmarkt in Luxemburg geben.
>
> Heutzutage liegt der Mindestlohn für unqualifizierte Beschäftigte bei
> 2048,54 €

Uff, da muss ich als Ingenieuer ja sau viel Kohle verdienen, um mir noch 
Putzfrau, Nanny und Gärtner leisten zu können,
also all die Dinge für die man woanders nur 10-20 EUR pro Stunde 
ausgeben muss.

Autor: Diodenes D. (diodenes)
Datum:

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Rainer S. schrieb:
> Danke fürs ausgraben der 6 jährigen Leiche

Wieso Leiche? Die meisten der bisher genannten (und nicht genannten) 
Städte und Regionen stehen doch noch, oder? Und ein paar wenige 
Ingenieure soll's zwischen all den famosen Fachkräften ja angeblich auch 
noch geben, wie man gelegentlich hört.

Das Thema ist also aktuell wie eh und je. Nix Leiche.

Autor: Bestaetiger (Gast)
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Rick schrieb:
> Daher, wäre es vllt in Niedersachsen, oder einigen Gegenden NRWs,
> Bayerns oder so viel einfacher sich so ein Leben aufzubauen ?
> laut einer Studie der LBS, welche in der FAZ erschien, können sich
> prozentual gesehen viel mehr Menschen aus Niedersachsen mit einem
> Durchschnittseinkommen ein Eigenheim leisten als in BaWü oder Bayern.
> Das obwohl die Gehälter im Süden ja höher sind !

VW hat mir in Hannover das gleiche Gehalt wie Daimler in Stuttgart oder 
ZF in Friedrichshafen geboten.
Bosch, Conti, Wabco usw. zahlen in Niedersachsen auch nicht weniger als 
im Süden, aber die Immobilienpreise sind nur halb so hoch. Hier kriegst 
du für 400k einen 150qm-KfW55-Neubau hingestellt oder kaufst für 250k 
einen 70er Jahre Massivbau.

Zitat:
Die Marktsituation hat der Stahlstadt in der Nähe von Braunschweig jetzt 
zu einem bemerkenswerten Spitzenplatz verholfen: In keiner deutschen 
Stadt müssen die Einwohner so wenig vom Einkommen für die Immobilie 
abzweigen wie in Salzgitter. Ganze 10,5 Prozent ihres 
Nettohaushaltseinkommens entfallen auf die Wohnkosten (ohne 
Nebenkosten). Das hat der Vermittler Immobilienscout in seinem neuesten 
„Erschwinglichkeitsindex“ errechnet.

Das liegt nicht allein an den niedrigen Mieten und Immobilienpreisen. 
Die sind beispielsweise in Plauen, Pirmasens oder Hof noch deutlich 
günstiger. Hinzu kommt, dass der Salzgitteraner - zumindest im 
Durchschnitt - deutlich besser verdient als andere Bundesbürger. In der 
Industriehochburg mit Volkswagen, Salzgitter AG, MAN, Alstom und Bosch 
liegen die Bruttostundenlöhne früheren Erhebungen zufolge unter den Top 
15 in Deutschland.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

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beste Region für Ingenieure zum arbeiten
Autor: Rick (Gast)
Datum: 17.02.2012 17:09

Ja, der Thread ist ja so megawarm wie was frisches braunes auf der 
Straße!

Bestaetiger schrieb:
> Zitat:
> Die Marktsituation hat der Stahlstadt in der Nähe von Braunschweig jetzt
> zu einem bemerkenswerten Spitzenplatz verholfen: In keiner deutschen
> Stadt müssen die Einwohner so wenig vom Einkommen für die Immobilie
> abzweigen wie in Salzgitter. Ganze 10,5 Prozent ihres
> Nettohaushaltseinkommens entfallen auf die Wohnkosten (ohne
> Nebenkosten). Das hat der Vermittler Immobilienscout in seinem neuesten
> „Erschwinglichkeitsindex“ errechnet.
SZ?
Wenn`s du unter Arabern aushalten kannst!
> Das liegt nicht allein an den niedrigen Mieten und Immobilienpreisen.
> Die sind beispielsweise in Plauen, Pirmasens oder Hof noch deutlich
> günstiger.
Jo, Hof&Co.! Wo jeder schaut der mit der Lehre oder Abi fertig ist das 
er weg kommt.
Vllt. macht man dort noch kostengünstig sein Bac. , aber danach gibt`s 
nix was einen mit IQ über 85 halten sollte!

> Hinzu kommt, dass der Salzgitteraner - zumindest im
> Durchschnitt - deutlich besser verdient als andere Bundesbürger. In der
> Industriehochburg mit Volkswagen, Salzgitter AG, MAN, Alstom und Bosch
> liegen die Bruttostundenlöhne früheren Erhebungen zufolge unter den Top
> 15 in Deutschland.
Du bist witzig, unter  den 15  Besten in D-land!!!!!!!
Soviel Schalk muß einer schon haben!

Sinn und Unsinn ist mir das Liebste!

Autor: Bestaetiger (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Wenn`s du unter Arabern aushalten kannst!

Zeig mir außer Leipzig/Magdeburg/Dresden eine deutsche Großstadt, wo das 
nicht so ist. Meines Wissens leben die meisten Ausländer in München.

Cha-woma M. schrieb:
> Du bist witzig, unter  den 15  Besten in D-land!!!!!!!

Witzbold, es gibt über 2000 Städte in Deutschland, davon über 80 
Großstädte. Top15 ist schon ordentlich, besonders für eine Stadt, die 
nicht im Süden liegt.

Cha-woma M. schrieb:
> Ja, der Thread ist ja so megawarm

Nicht ich habe den Thread aus der Versenkung geholt...

Autor: Jerome (Gast)
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Bestaetiger schrieb:
> Meines Wissens leben die meisten Ausländer in München.

Ganz Bayern ist Ausland, auch deren Hauptstadt....

Autor: A. F. (artur-f) Benutzerseite
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Rick schrieb:
> Spiesserleben wie ich es mir wünsche. Also

Dann auf jeden Fall Berlin-Prenzlauberg. Da gibt es schon viele von der 
Sorte, die zugewandert sind.

Autor: Jo S. (Gast)
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Bestaetiger schrieb:
> VW hat mir in Hannover das gleiche Gehalt wie Daimler in Stuttgart oder
> ZF in Friedrichshafen geboten.
> Bosch, Conti, Wabco usw. zahlen in Niedersachsen auch nicht weniger als
> im Süden,

Unternehmen, die nach Tarif bezahlen, unterscheiden sich beim Gehalt 
kaum, weil die Tarifentgelte ähnlich hoch sind - auch im Norden und im 
Osten.  ;)

Autor: Herr S. (Gast)
Datum:

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Ein Job in der Antarktis wäre nicht schlecht (Forschungsstation).
Meist gibt’s dort verträgliche Kollegen und ein freundliches
Betriebsklima. Sechs Monate im Jahr herrscht ein Superwetter mit
strahlendem Sonnenschein fast rund um die Uhr!

PS   Erfreulich auch: Die nörgelnde Alte samt den quengelnden Kids
sind Lichtjahre weit weg. :-)

Autor: Jo S. (Gast)
Datum:

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Bestaetiger schrieb:
> aber die Immobilienpreise sind nur halb so hoch. Hier kriegst
> du für 400k einen 150qm-KfW55-Neubau hingestellt oder kaufst für 250k
> einen 70er Jahre Massivbau.

In München bekommt man auch 150m² für 400k€ ... Grundstück! ;)  :))

Autor: Jo S. (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Jo, Hof&Co.! Wo jeder schaut der mit der Lehre oder Abi fertig ist das
> er weg kommt.
> Vllt. macht man dort noch kostengünstig sein Bac. , aber danach gibt`s
> nix was einen mit IQ über 85 halten sollte!

Hof: das gilt für den gesamten ostbayerischen Raum - etwa 50km 
Bandbreite von der Grenze entfernt. Eigentlich! Wer IQ>100 und einen Job 
mit Tarifgehalt hat (z.B. bei Siemens), ist in dieser Region (ob 
zugereist oder hiesig) gut aufgehoben. Das gilt in ganz D so.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Hof: das gilt für den gesamten ostbayerischen Raum - etwa 50km
> Bandbreite von der Grenze entfernt. Eigentlich! Wer IQ>100 und einen Job
> mit Tarifgehalt hat (z.B. bei Siemens), ist in dieser Region (ob
> zugereist oder hiesig) gut aufgehoben. Das gilt in ganz D so.

Ist nicht wahr , mehr muss man darüber nicht sagen !

Autor: Jo S. (Gast)
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Bestaetiger schrieb:
> Meines Wissens leben die meisten Ausländer in München.

Mag sein, aber die Stimmung in M ist so gut, daß es keine Probleme gibt. 
Die Integration funktioniert sehr gut - man gehört einfach dazu. Ursache 
ist die gute wirtschaftliche Lage seit Jahrzehnten.

Autor: Toni Tester (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Ist nicht wahr , mehr muss man darüber nicht sagen !

Den eigenen Standpunkt umfassend dargelegt und ausführlich an Hand 
entsprechender Quellenangaben begründet - so macht Diskutieren Spaß!
Das ist doch gleich etwas ganz Anderes als diese ganzen 
kindergartenmäßigen "Das ist so, weil ich es sage, und ich habe 
Recht!"-mit-dem-Fuß-auf-den-Boden-Stampfer, gelle?

PS: Falls Du der "Echte" bist: Lern vielleicht mal, Deinen akademischen 
Titel im Benutzernamenfeld richtig zu schreiben; das könnte Dir schon 
Einiges mehr an Achtung und Wertschätzung hier einbringen.

Autor: Jo S. (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Ist nicht wahr , mehr muss man darüber nicht sagen !

Begründung?

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Falls Du der "Echte" bist: Lern vielleicht mal, Deinen akademischen
> Titel im Benutzernamenfeld richtig zu schreiben; das könnte Dir schon
> Einiges mehr an Achtung und Wertschätzung hier einbringen.

Sowas nennt man ein Alleinstellungsmerkmal ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Alleinstellungsmerkmal

Autor: Jo S. (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Ist nicht wahr , mehr muss man darüber nicht sagen !

Noch einmal: Begründung?

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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>> Ist nicht wahr , mehr muss man darüber nicht sagen !

> Noch einmal: Begründung?

Ist halt so ....

Autor: Jo S. (Gast)
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