Hallo, ich habe von einem Bekannten eine alte Platine bekommen. Da ist ein Atmega16 aufgelötet und sonst nichts (außer dass man auf dem Layout sieht, dass noch mehrere Bauteile vorgesehen wären). Die Platine ist nur einseitig bedruckt. Ich möchte diesen Atmega nur zum Laufen bringen und Testweise ein paar Ausgänge schalten. Wie sieht nun die Minimalbeschaltung für den Atmega aus? Reichen 4 100nF Kondensatoren zwischen VCC und GND aus, oder brauche ich sonst noch was? Wenn ich nun auf die Schaltung schaue, so sehe ich von oben folgende durchgeborte 10Pin Steckerbelegung für mein JTAG TDI VCC TMS TDO TCK GND Frei Frei VCC GND Ich habe einen Wannenstecker, wie mache ich das nun mit dem Löten?
Einen Takt brauchst du noch und ne Stromversorgung (JTAG schaut auf dem Vcc-Pin nur nach, ob die Versorgung da ist, liefert selbst aber keine Versorgung für den Zielprozessor.
Hol die auf jeden Fall das Datenblatt: http://www.atmel.com/devices/ATMEGA16.aspx Damit werden auch die anderen Bauteile klar. Hast du schon einen Programmiergerät?
Sarah schrieb: > Ich habe einen Wannenstecker, wie mache ich das nun mit dem Löten? das ist relativ einfach: Lötkolben einschalten warten bis der Lötkolben geeignete Temperatur hat für alle n Kontakte des Wannensteckers do wähle n-ten Kontakt Lötkolben zur Lötstelle des n-ten Kontakts führen Lötzinn an Lötkolben und Lötstelle halten warten bis Lötzinn schmilzt Lötkolben von Lötstelle entfernen Lötkolben ausschalten Sofern nicht alle Kontakte belegt sind, brauchst du diese Kontakte nicht anzulöten. Bitte obige Algorithmus selbst geeignet anpassen. ... oder was genau meinst du jetzt mit deiner Frage?
Hallo, sorry, dass ich mich unklar ausgedrückt habe. Reicht es wenn ich ein Netzteil nehme, dass auf 3.3V einstelle, damit dann direkt auf die V+-Leitung gehe, dazu noch 4x100nF Kondensatoren zwischen V+ und GND einlöte? Ich brauche doch keinen externen Quarz, oder?! So, nun hab ich noch das Problem, dass ich nur oben die Leiterbahnen habe und einen SMD Mikrocontroller. Der Wannenstecker für die JTAG hat aber Beinchen. Diesen müsste ich ja irgendwie von oben auf die Leiterbahnen löten. Gibt es da einen Trick, wie man das machen kann?
Sarah schrieb: > Ich brauche doch keinen externen Quarz, oder?! In der Regel schon, daher bekommt der Mikrocontroller ja seinen Takt. Jens
Mach mal ein Foto. Du kannst immer dünne flexible Drähte auf die Leiterbahnen löten und diesen mit dem Programieradapter (10polig oder 6polig) verbinden.
Jens schrieb: > In der Regel schon, daher bekommt der Mikrocontroller ja seinen Takt. AVRs haben einen eingebauten Taktgenerator, die können auch ohne. Wenn allerdings die Fuses auf externen Quarz oder externen Oszillator eingestellt sind, dann läuft er nicht ohne. Was eingestellt ist, kann an leider von aussen nicht sehen. Daher solltest du die Platine mal darauf hin untersuchen, ob da ein Quarz oder ein Oszillator drauf war. Hi
grundsätzlich an jeden Pin wo du VCC hängst 100n gegen Masse, NAHE am pin wo VCC hängt... Die beschaltung des Reset Pins wär da noch (hat ja auf diese seite ein Beispiel)... Der Rest wird passen...
Danke für eure Antworten. Ich habe solche einen Wannenstecker und solch eine Platine (nur ein Beispielbild aus dem INet). Nun muss der Wannenstecker oben reingesteckt werden, damit die Verbindungen richtig sind. Gibt's da ne Möglichkeit das zu löten?
Normal werden bei einseitigen Layouts die Bauteile von der Seite ohne Leiterbahnen bestückt und auf der Kupferseite angelötet. Um zu wissen das bei dir passt Hilft nur nachmessen. Anhand Datenblatt / Anleitung vom JTAG / Programmieradapter.
Ja, das weiß ich. Nur bei mir ist es eben falsch geplant und ich muss von oben bestücken (Atmega, Wannenstecker und Leiterbahnen sollen alle nach oben schauen).
Wo ist der Atmega denn aufgelötet? Das Bild zeigt nichts. Ansonsten zum Löten: Wannenstecker so wenig wie möglich hineinstecken (mit Abstandshaltern, z.B. Streichhölzern) und mit dünner Lötspitze von der Seite her löten. Gruß Dietrich
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