Empfehlung Ringkerne von Pollin

Gast #2557717
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Hallo,


bin grade dabei, eine Pollinbestellung fertigzumachen und überlege, dort 
ein paar Ringkerne (siehe Link)

http://www.pollin.de/shop/suchergebnis.html?S_TEXT=ringkern&S_TEXT1=&S_WGRUPPE=default&absenden=

für die Bastelkiste (zum Radiobasteln, Balunbau usw.) mitzubestellen.

Kennt sich hier jemand aus und kann sagen, welche Kerne in etwa geeignet 
wären?


Viele Grüße!
#2557745
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Hi Wolli,

für Schaltnetzteile wäre alles geeignet wo nicht Dämpfung oder 
Entstör dransteht. Bei denen wären die Verluste zu hoch.

Alle Artikel mit "Ringkerndrossel" fände ich interessant. Eingangsfilter 
(zwei Wicklungen auf einem Kern, getrennt, >1mH) sind uninteressant.

Wie diese Kerne sich bei >1MHz verhalten kann ich nicht sagen. Ich 
vermute, dass die Verluste stark ansteigen. Ich weiß nicht bei welchen 
Frequenzen und mit wieviel Henry du arbeiten möchtest.
Gast #2557889
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Es geht um Frequenzen von ca. 0,1 MHz bis 30MHz.


Anon Ymous schrieb:
> für Schaltnetzteile wäre alles geeignet wo nicht Dämpfung oder
> Entstör dransteht. Bei denen wären die Verluste zu hoch.

Ich nehme mal an, die wären für den Bau von Balunen und zum Wickeln von 
Schwingkreisspulen auch nicht gut!?!!!

Falk Brunner schrieb:
> Man sollte wissen a) was man in der Hand hat und b) welcher Ringkern für
> welche Anwendung brauchbar ist.

Genau, und dann braucht man auch nicht mehr hier im Forum fragen... ;-)



Vielleicht hat aber jemand die gezeigten Rinkerne von Pollin schon 
irgendwie vermessen, verbastelt oder ähnliches und kann ein paar 
Hinweise zum Thema geben.
#2557907
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wolli schrieb:
> Anon Ymous schrieb:
>> für Schaltnetzteile wäre alles geeignet wo nicht Dämpfung oder
>> Entstör dransteht. Bei denen wären die Verluste zu hoch.
>
> Ich nehme mal an, die wären für den Bau von Balunen und zum Wickeln von
> Schwingkreisspulen auch nicht gut!?!!!

Schaltnetzteile gehen bei mir von 50kHz bis 500kHz. Wäre also noch in 
einem sehr kleinen Teil deines Frequenzbereichs. Zu den konkreten 
Verlusten kann ich nichts sagen. Es wird aber ertragbar bleiben.
(Firma: NoVeWa_A-Funk) #2557984
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@Falk Brunner

Nana, wieder einer der Oberhilfslehrer!, einen "dilatantischen Murks 
kenne ich nicht, aber sofort Krakelen, ist anscheinend der neue Ton der 
"KÖNNER"?!, in so kurzer Zeit ALLES gelesen zu haben halte ich für sehr 
unwahrscheinlich

na denn ... -.-
#2557988
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Falk Brunner schrieb:

> Die Seite mit Brechreizfaktor 50+. Selten so einen dilatantischen Murks
> im Jahr 2012 gesehen.

Yep, die Seite sieht aus wie eine Testseite für Fonts und Farben. Wär 
freilich interessant, welche Dilatante (weibliche Form von Dilettant?) 
diese Seite verbrochen hat - mir ist noch kein Praktikant und Azubi 
untergekommen (meiner Erfahrung nach Deutschlands häufigste Webdesigner 
nicht-privater Seiten), der sich getraut hätte, sowas abzuliefern.
#2558001
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@  A. K. (prx)

>freilich interessant, welche Dilatante diese Seite verbrochen hat - mir

Ich vermute die Beteiber selber, welche wahrscheinlich Funkamateuere mit 
reichlich Bastel/Messifaktor sind. ICh hab die mal vor längerer Zeit 
angeschrieben und möglichst sachlich auf den Umstand hingewiesen, mit 
der Empfehlung, doch vielleicht mal ein paar Fachleute die Gestaltung 
übernehmen zu lassen. Wurde mit dem Hiweis auf die "Überarbeitung" 
abgeblockt. Bitteschön.

@Norbert NoVeWa (Firma: HamRadio) (norbby)

>>Nana, wieder einer der Oberhilfslehrer!, einen "dilatantischen Murks
>kenne ich nicht, aber sofort Krakelen, ist anscheinend der neue Ton der
>"KÖNNER"?!, in so kurzer Zeit ALLES gelesen zu haben halte ich für sehr
>unwahrscheinlich

Ich kenn die Seite schon länger. Das Layout ist GRAUSAM, ebenso die 
Struktur. Selbst wenn dort diverse gute Informationen theoretisch 
enthalten sind, so sind sie maximal unverwertbar päsentiert. Was nützt 
einem ein Buch mit allen Lebensweisheiten, wenn man alle Seiten 
rausgerissen und auf einen Haufen geschmissen hat?

MFG
Falk
(Firma: NoVeWa_A-Funk) #2558066
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@Falk

Hallo Falk, sorry ich wäre bestimmt nicht sofort in die "Ketten" 
gegangen, wenn Du das sofort SO Dargestellt hättest, ich gebe zu etwas 
verärgert gewesen zu sein, da ich NUR AUF EINE MÖGLICHKEIT hinweisen 
wollte um an irgendwelche Daten zu kommen, klar die Seite ist furchtbar 
"Klickibunti" und die Übersichtlichkeit ist auch nicht das wahre, aber 
trotzdem konnte ich so manches daraus gebrauchen... OK?

Ich wünsche ALLEN einen schönen Rosenmontag und guten Start in die neue 
Woche :)
#2558178
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Jetzt hackt doch nicht so auf Giesler&Danne herum. "Seit 1973", mein 
ältester Katalog ist von 1979, sah schon ähnlich aus. Damals wurde sowas 
noch ausgeschnitten und zusammengeklebt. Völkner oder Dahms-Kataloge von 
damals sind ähnlich.

Schon mal den Strapubox-Katalog gesehen
http://strapubox.de/48/Katalog.html
da sind noch Tesafilm und Tipp-Ex zu erkennen...
#2558295
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> Das wollte ich mit meinem Posting sagen. Wenigsten einer hat
> es verstanden.

Das würde ich so nicht sagen, die Intention des Posts war wohl einfach 
eine Übersicht, für welche Bastelei die Dinger überhaupt taugen.

Obwohl ich schon einiges an HF gemacht habe, steh ich bei Ringkernen 
auch wie der Ochs vorm Berg. Im Gegensatz zu R+C Sortimenten gabs die 
früher für den kleinen Gelegenheits-HF Bastler kaum, von daher konnte 
man damit nicht wie bei R+C Erfahrung sammeln (raucht ab, platzt, zu 
hoher Widerstand, etc ;) ). Dass die Teile ausser der Farbe (braun, 
braunbraun, rotbraun, kackbraun, schwarzbraun, ...) kein vernünftiges 
Identfikationsmerkmal haben, macht die Sache nicht besser.
Gast #2559062
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Wenn ich den Beitrag (s. link) richtig deute, ist es nicht ganz trivial, 
unbekannte Ringkerne auszumessen:

Beitrag "Ringkerne ausmessen"



Auf der anderen Seite spricht ja nicht wirklich etwas dagegen, es 
einfach auszuprobieren: Balun geht, Balun geht schlecht, Balun geht 
überhaupt nicht für den gewollten Frequenzbereich, andere Möglichkeiten 
gibt es ja nicht!


Bloß von die gelbweißen würde ich die Finger lassen!
Die anderen, besonders die mit AL-Wert-Angaben wären einen Versuch wert.
Gast #2559238
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Hallo zusammen,

mit dem dicken blauen Kern (250 058) habe ich einen Balun gebaut.
Hängt in einem 30m Dipol.
Gebaut und vermessen nach den Methoden von Wolfgang Wippermann.
WWW.DG0SA.de
Wesemtlich bessere Werte als ein alter Fritzel 1:1; ein Fertigteil aus 
Amiland war noch schlechter.

Über Leistungsverluste kann ich nichts sagen, mache nur QRP, sollte aber
50-100 Watt können.

73 Wilhelm
Gast #2559247
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Mit wickeln und messen kann man schon etwas über eine Kern erfahren aber 
beileibe nicht alles.Zb.der TK Wert.Möchte man so einen Kern in einer 
Oszillatorschaltung einsetzen ...wäre selbiger schon wichtig zu 
wissen....solche Angebote richten sich an "Bastler " zum basteln im 
wahrsten Sinne des Wortes.Wer Zeit hat kann ja rumprobieren.
Gast #2559313
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Wilhelm; DK4TJ schrieb:
> mit dem dicken  blauen  Kern (250 058) habe ich einen Balun gebaut.
> Hängt in einem 30m Dipol.
> Gebaut und vermessen nach den Methoden von Wolfgang Wippermann.
> WWW.DG0SA.de
> Wesemtlich bessere Werte als ein alter Fritzel 1:1; ein Fertigteil aus
> Amiland war noch schlechter.

Das ist doch mal ein Wort!!!
Gast #2559671
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Ohne Datenblätter zu kennen:

Alle "sandigen" Ringkerne sind Breitband-HF-Typen für vmtl. 10MHz 
aufwärts und bei Erbauern elektronischer Teslaspulen besonders beliebt 
zum Bau von Übertragern für deren potentialfreie Brückenansteuerungen.
Bei den beschichteten Typen würde ich (zumindest ohne Datenblatt) 
hingegen mehr als vorsichtig sein.

Für HF-Schaltungen kann ich die besandeten Kerne daher nur empfehlen.


Grüße - Microwave
Gast #2560007
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Danke!

Microwave schrieb:
> Für HF-Schaltungen kann ich die besandeten Kerne daher nur empfehlen.

Mit "besandet" meinst du die grau-schwarz gepunkteten Kerne wie den 
hier:

http://www.pollin.de/shop/dt/MjY3OTQ3OTk-/Bauelemente_Bauteile/Passive_Bauelemente/Spulen_Filter/Ferrit_Ringkern.html

?



Warum kann man solche Kerne nicht für Frequenzen unterhalb von 10MHz 
verwenden (aus physikalischer Sicht betrachtet)?
Gast #2560522
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Ja genau, die meine ich. Da ist aber wirklich eine Art Sand drauf, den 
man beim Berühren spürt und der auch mit der Zeit abgeht. Wie der darauf 
kommt, steht auf einem anderen Blatt. ;)

Bis vermutlich über 10MHz einsetzbar bedeutet nicht, dass du nur mit 
10MHz-Sinus brauchbare Resultate bekommst, viel mehr sind die Kerne 
breitbandig und somit auch noch bei wenigen zig kHz einsetzbar.

Ein potentialtrennender Übertrager in meiner Vollbrücke aus einem 
32mm-Ringkern diesen Typs hat bei mir aber auch im Hörbereich noch 
funktioniert.


Eine materialbedingte untere Grenzfrequenz gibt es im Prinzip nicht, 
obschon ich so einen Kern nicht gerade für eine Netzdrossel einsetzen 
würde. Irgendwann muss man auch unrentabel viele Windungen für die bei 
tiefen Frequenzen oft gewünschte hohe Induktivität aufbringen. Betrachte 
dies als Grenze.



Grüße - Microwave
Gast #2561860
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Hallo Wolli,

jetzt outest du dich aber.
Woher weisst (glaubst) du, daß diese  Schraubkerne UKW-Kerne sind?

Für oberen KW-Bereich vielleicht zu verwenden, das Q wird wohl nicht so 
prickelnd sein, über das L bzw. AL weiss niemand nichts. Bei 28Mhz, 
vielleicht noch bei bei 50Mhz zu gebrauchen? Das wars dann, oder 
vielleicht doch nicht?

In meinen Schatullen befinden sich seit jahrzenhnten SNAP-IN 
Spulenkörper mit einem weissbekleckerten Kern. Stammen aus einem 
Fernseh-ZF-Teil (35MHz) von Telefunken aus den 70er Jahre.

Mal abgesehen von der Größe, soviel Draht kannst du auf diese 
Spulenkörper da gar nicht draufwickeln, daß diese Teile unter 10,7 MHz 
oder 5,5 MHz eine sinnvolle Funktion ausüben.

Woher deine Weisheit?

73 Wilhelm
Gast #2562179
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Wilhelm; DK4TJ schrieb:
> Woher weisst (glaubst) du, daß diese  Schraubkerne UKW-Kerne sind?

Sie stammen von Restpostenplatinen (RFT-UKW-Radio-Module). Neben den 
"Ferritspulenkörpern" waren dort auch Spulenkörper mit Kernen aus Eisen 
verbaut. Was ich von den Eisenkernen halten soll, weiß ich bis heute 
nicht!


> Mal abgesehen von der Größe, soviel Draht kannst du auf diese
> Spulenkörper da gar nicht draufwickeln, daß diese Teile unter 10,7 MHz
> oder 5,5 MHz eine sinnvolle Funktion ausüben.

Weil die so klein sind oder einen so niedrigen (?) AL-Wert haben oder 
warum?
Gast #2564451
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Hallo zusammen.

@ Jonas:
Das war ein heisser Tipp.
Die Reutron-Seite ist fein, da hat sich jemand viel Mühe gemacht.
Es fehlt leider das Ergebnis für den 250 058, über den ich schon 
geschrieben habe.
Bei dem Lila Kern (250 037) irrt Reutron. Das ist kein Eisenkern, das 
ist ein Ferritkern. 4C65 Material hat wenig µi, ca. 125; vergleichbar 
mit Siemens K1 oder Amidon 61.

Als Teil eines Schwingkreises habe ich ihn noch nie eingesetzt gesehen. 
Solche Teile findet man meistens als Leitungsübertrager (engl. 
Transmissionline Transformer). Habe sie gesehen in Leistungsverstärkern 
im HF-Bereich und auf 144MHz, aber nur als Transformator. Als 
Schwingkreis wird wohl die Güte zu schlecht sein.
Trotzdem wäre es ein ineteressantes Teil gewesen, aber gibt es nicht 
mehr.

Bei weiterem Interesse: Google mal nach Ferroxcube und 4C65.
Irgendwie stösst du auf die Seite von Ferroxcube USA. Da kann man sich 
den gesamten Katalog (> 1000 Seiten) über alle möglichen 
Ferrit-Materialen mit all ihren Eigenschaften, Formen und Maßen 
herunter laden.
Übrigens Ferroxcube ist ein Warenzeichen von Philips.


@ Wolli

Meine Spulenkörper ca. 5mm Durchmesser, 20mm hoch.
Da bekommt man vielleicht 20 Wdg. 0.3 Draht drauf.
Deine Spulenkerne: richtiges Voll-Eisen?
Ich habe schon Spulen mit Messing-Kern gesehen.
Eisen erhöht, Messing erniedrigt das L.

Ich muss auch zugeben, ich bin Ringkern-'geil'.
Seit meinem 1. 'Radio Amateurs Handbook' von 1970 bin ich scharf auf 
Ringkerne. Damals wurden in USA Amidon-Kerne verbaut. Das gab es bei uns 
nicht nicht. Also wurde versucht auf Biegen und Brechen, das mit Was 
auch immer Ringkernähnlichem nach zu empfinden.

Ich muss jetzt leider aufhören, muß kochen; ich melde mich wieder.

73 Wilhelm
#2564475
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wolli schrieb:
> Mit "besandet" meinst du die grau-schwarz gepunkteten Kerne wie den
> hier:
>
> http://www.pollin.de/shop/dt/MjY3OTQ3OTk-/Baueleme...

Den habe ich auch schon für Leistungsdrosseln eingesetzt. Problem ist 
der große AL-Wert. Das führt zu instabilen Henry-Werten, d.h. stark 
abhängig vom Wickeln des Drahtes (fest / locker), Anzahl der Wicklungen 
und der Frequenz.
Gast #2565100
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Hallo zusammen,

ich denke, der AL-Wert ist auch nicht das alleinige Kriterium. Das µi 
ist wohl wichtiger. Blau-Gelbe Kerne (Amidon 52?) sollen nur bei 
niederen Frequenzen zu gebrauchen sein? Wer hat es getestet?
Der Pollin 250 058 war sicher auch für etwas ganz anderes gedacht.

Vor allen Dingen:
Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man diese Teile als echten Trafo 
oder als Leitungsübertrager betreibt. Habe mal vor vielen Jahren einen 
1:1 Trafo auf einem Ringkern (Flohmarktware) probiert, ging gar nicht.

Ich bin stolzer Besitzer einer Tüte von Ferritperlen der Fa. Vogt.
Ausschussware der Fa. Vorwerk; wurde gebraucht, um Staubsauger zu 
entstören.
DJ1MC (sk) hat sie aus dem Müll geholt und verteilt. µi ca. 900, super 
zu gebrauchen als Leitungsübertrager. Das sind meine Kerne für 
selbstgestrickte Mischer, Verdoppler, Leitungsübertrager u. ä.
Habe die Teile natürlich auch verteilt, heissen im Freundeskreis nur 
'Staubsaugerperlen', und jeder weiss Bescheid.

Ich bin kein Profi und als Funkamateur teste ich solche unbekannten 
Teile mit meinen Messmitteln auf ihre Brauchbarkeit.
Es gibt Ringeltäubchen (für mich Pollin 250 037, 250 058); die Summe der 
Fehlgriffe wird wohl größer sein. So füllen sich Kisten und Kästen .

Mein Netztwerktester ist mir bei all diesem Kram eine grosse Hilfe.

Mein 'Kisten-Füllfaktor' wird immer grösser, man kann ja eigentlich 
nichts wegwerfen. Ein echter Bastler und OM wird wohl genauso empfinden.

73 Wilhelm

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