Hi Wolli,
für Schaltnetzteile wäre alles geeignet wo nicht Dämpfung oder
Entstör dransteht. Bei denen wären die Verluste zu hoch.
Alle Artikel mit "Ringkerndrossel" fände ich interessant. Eingangsfilter
(zwei Wicklungen auf einem Kern, getrennt, >1mH) sind uninteressant.
Wie diese Kerne sich bei >1MHz verhalten kann ich nicht sagen. Ich
vermute, dass die Verluste stark ansteigen. Ich weiß nicht bei welchen
Frequenzen und mit wieviel Henry du arbeiten möchtest.
Es geht um Frequenzen von ca. 0,1 MHz bis 30MHz.
Anon Ymous schrieb:> für Schaltnetzteile wäre alles geeignet wo nicht Dämpfung oder> Entstör dransteht. Bei denen wären die Verluste zu hoch.
Ich nehme mal an, die wären für den Bau von Balunen und zum Wickeln von
Schwingkreisspulen auch nicht gut!?!!!
Falk Brunner schrieb:> Man sollte wissen a) was man in der Hand hat und b) welcher Ringkern für> welche Anwendung brauchbar ist.
Genau, und dann braucht man auch nicht mehr hier im Forum fragen... ;-)
Vielleicht hat aber jemand die gezeigten Rinkerne von Pollin schon
irgendwie vermessen, verbastelt oder ähnliches und kann ein paar
Hinweise zum Thema geben.
wolli schrieb:> Anon Ymous schrieb:>> für Schaltnetzteile wäre alles geeignet wo nicht Dämpfung oder>> Entstör dransteht. Bei denen wären die Verluste zu hoch.>> Ich nehme mal an, die wären für den Bau von Balunen und zum Wickeln von> Schwingkreisspulen auch nicht gut!?!!!
Schaltnetzteile gehen bei mir von 50kHz bis 500kHz. Wäre also noch in
einem sehr kleinen Teil deines Frequenzbereichs. Zu den konkreten
Verlusten kann ich nichts sagen. Es wird aber ertragbar bleiben.
Hallo zusammen:
Gute Sachkenntnisse zu Ring und sonstigen HF Kernen gibt es dort :)
---> OM Wolfgang www.dg0sa.de <-- UND -->> www.Amidon.de <<--
Viel Spaß und schönen Karneval wünscht der Norby HELAU!
@ Norbert NoVeWa (Firma: HamRadio) (norbby)
http://www.Amidon.de
Die Seite mit Brechreizfaktor 50+. Selten so einen dilatantischen Murks
im Jahr 2012 gesehen.
@Falk Brunner
Nana, wieder einer der Oberhilfslehrer!, einen "dilatantischen Murks
kenne ich nicht, aber sofort Krakelen, ist anscheinend der neue Ton der
"KÖNNER"?!, in so kurzer Zeit ALLES gelesen zu haben halte ich für sehr
unwahrscheinlich
na denn ... -.-
Falk Brunner schrieb:> Die Seite mit Brechreizfaktor 50+. Selten so einen dilatantischen Murks> im Jahr 2012 gesehen.
Yep, die Seite sieht aus wie eine Testseite für Fonts und Farben. Wär
freilich interessant, welche Dilatante (weibliche Form von Dilettant?)
diese Seite verbrochen hat - mir ist noch kein Praktikant und Azubi
untergekommen (meiner Erfahrung nach Deutschlands häufigste Webdesigner
nicht-privater Seiten), der sich getraut hätte, sowas abzuliefern.
@ prx
Wenn sich die Kritik auf das WEBDESIGN bezieht, sollte man das auch SO
schreiben, mich Interessieren die Webdesign´s weniger, mein Interesse
gilt der Information und NUR darauf habe ich mich bezogen....
wieder Freunde? :D :)
@ A. K. (prx)
>freilich interessant, welche Dilatante diese Seite verbrochen hat - mir
Ich vermute die Beteiber selber, welche wahrscheinlich Funkamateuere mit
reichlich Bastel/Messifaktor sind. ICh hab die mal vor längerer Zeit
angeschrieben und möglichst sachlich auf den Umstand hingewiesen, mit
der Empfehlung, doch vielleicht mal ein paar Fachleute die Gestaltung
übernehmen zu lassen. Wurde mit dem Hiweis auf die "Überarbeitung"
abgeblockt. Bitteschön.
@Norbert NoVeWa (Firma: HamRadio) (norbby)
>>Nana, wieder einer der Oberhilfslehrer!, einen "dilatantischen Murks>kenne ich nicht, aber sofort Krakelen, ist anscheinend der neue Ton der>"KÖNNER"?!, in so kurzer Zeit ALLES gelesen zu haben halte ich für sehr>unwahrscheinlich
Ich kenn die Seite schon länger. Das Layout ist GRAUSAM, ebenso die
Struktur. Selbst wenn dort diverse gute Informationen theoretisch
enthalten sind, so sind sie maximal unverwertbar päsentiert. Was nützt
einem ein Buch mit allen Lebensweisheiten, wenn man alle Seiten
rausgerissen und auf einen Haufen geschmissen hat?
MFG
Falk
@ herbert (Gast)
>...unbekannte Kerne zu verbauen ist wohl am falschen Platz gespaart...
Das wollte ich mit meinem Posting sagen. Wenigsten einer hat es
verstanden.
Danke.
MfG
Falk
@Falk
Hallo Falk, sorry ich wäre bestimmt nicht sofort in die "Ketten"
gegangen, wenn Du das sofort SO Dargestellt hättest, ich gebe zu etwas
verärgert gewesen zu sein, da ich NUR AUF EINE MÖGLICHKEIT hinweisen
wollte um an irgendwelche Daten zu kommen, klar die Seite ist furchtbar
"Klickibunti" und die Übersichtlichkeit ist auch nicht das wahre, aber
trotzdem konnte ich so manches daraus gebrauchen... OK?
Ich wünsche ALLEN einen schönen Rosenmontag und guten Start in die neue
Woche :)
Jetzt hackt doch nicht so auf Giesler&Danne herum. "Seit 1973", mein
ältester Katalog ist von 1979, sah schon ähnlich aus. Damals wurde sowas
noch ausgeschnitten und zusammengeklebt. Völkner oder Dahms-Kataloge von
damals sind ähnlich.
Schon mal den Strapubox-Katalog gesehen
http://strapubox.de/48/Katalog.html
da sind noch Tesafilm und Tipp-Ex zu erkennen...
Falk Brunner schrieb:> http://www.Amidon.de>> Die Seite mit Brechreizfaktor 50+. Selten so einen dilatantischen Murks> im Jahr 2012 gesehen.
Nimmst Du Firefox: View --> Page Style --> No Style. Schon sieht's
wieder wie gutes altes html aus.
> Das wollte ich mit meinem Posting sagen. Wenigsten einer hat> es verstanden.
Das würde ich so nicht sagen, die Intention des Posts war wohl einfach
eine Übersicht, für welche Bastelei die Dinger überhaupt taugen.
Obwohl ich schon einiges an HF gemacht habe, steh ich bei Ringkernen
auch wie der Ochs vorm Berg. Im Gegensatz zu R+C Sortimenten gabs die
früher für den kleinen Gelegenheits-HF Bastler kaum, von daher konnte
man damit nicht wie bei R+C Erfahrung sammeln (raucht ab, platzt, zu
hoher Widerstand, etc ;) ). Dass die Teile ausser der Farbe (braun,
braunbraun, rotbraun, kackbraun, schwarzbraun, ...) kein vernünftiges
Identfikationsmerkmal haben, macht die Sache nicht besser.
Wenn ich den Beitrag (s. link) richtig deute, ist es nicht ganz trivial,
unbekannte Ringkerne auszumessen:
Beitrag "Ringkerne ausmessen"
Auf der anderen Seite spricht ja nicht wirklich etwas dagegen, es
einfach auszuprobieren: Balun geht, Balun geht schlecht, Balun geht
überhaupt nicht für den gewollten Frequenzbereich, andere Möglichkeiten
gibt es ja nicht!
Bloß von die gelbweißen würde ich die Finger lassen!
Die anderen, besonders die mit AL-Wert-Angaben wären einen Versuch wert.
Hallo zusammen,
mit dem dicken blauen Kern (250 058) habe ich einen Balun gebaut.
Hängt in einem 30m Dipol.
Gebaut und vermessen nach den Methoden von Wolfgang Wippermann.
WWW.DG0SA.de
Wesemtlich bessere Werte als ein alter Fritzel 1:1; ein Fertigteil aus
Amiland war noch schlechter.
Über Leistungsverluste kann ich nichts sagen, mache nur QRP, sollte aber
50-100 Watt können.
73 Wilhelm
Mit wickeln und messen kann man schon etwas über eine Kern erfahren aber
beileibe nicht alles.Zb.der TK Wert.Möchte man so einen Kern in einer
Oszillatorschaltung einsetzen ...wäre selbiger schon wichtig zu
wissen....solche Angebote richten sich an "Bastler " zum basteln im
wahrsten Sinne des Wortes.Wer Zeit hat kann ja rumprobieren.
herbert schrieb:> TK Wert
was ist das?
herbert schrieb:> ....solche Angebote richten sich an "Bastler " zum basteln im> wahrsten Sinne des Wortes.Wer Zeit hat kann ja rumprobieren.
davon lebt pollin ja auch
Wilhelm; DK4TJ schrieb:> mit dem dickenblauenKern (250 058) habe ich einen Balun gebaut.> Hängt in einem 30m Dipol.> Gebaut und vermessen nach den Methoden von Wolfgang Wippermann.> WWW.DG0SA.de> Wesemtlich bessere Werte als ein alter Fritzel 1:1; ein Fertigteil aus> Amiland war noch schlechter.
Das ist doch mal ein Wort!!!
Hallo zusammen :)
NUR noch einen Hinweis:
Sucht mal mit dem Google oder so nach dem "Ringkern Rechner", de DL5SWB,
damit könnte man auch einiges herausfinden... Ich habe die Version 1.2
Tschüss bis dann es einen schönen Aschermittwoch morgen :)
Ohne Datenblätter zu kennen:
Alle "sandigen" Ringkerne sind Breitband-HF-Typen für vmtl. 10MHz
aufwärts und bei Erbauern elektronischer Teslaspulen besonders beliebt
zum Bau von Übertragern für deren potentialfreie Brückenansteuerungen.
Bei den beschichteten Typen würde ich (zumindest ohne Datenblatt)
hingegen mehr als vorsichtig sein.
Für HF-Schaltungen kann ich die besandeten Kerne daher nur empfehlen.
Grüße - Microwave
Ja genau, die meine ich. Da ist aber wirklich eine Art Sand drauf, den
man beim Berühren spürt und der auch mit der Zeit abgeht. Wie der darauf
kommt, steht auf einem anderen Blatt. ;)
Bis vermutlich über 10MHz einsetzbar bedeutet nicht, dass du nur mit
10MHz-Sinus brauchbare Resultate bekommst, viel mehr sind die Kerne
breitbandig und somit auch noch bei wenigen zig kHz einsetzbar.
Ein potentialtrennender Übertrager in meiner Vollbrücke aus einem
32mm-Ringkern diesen Typs hat bei mir aber auch im Hörbereich noch
funktioniert.
Eine materialbedingte untere Grenzfrequenz gibt es im Prinzip nicht,
obschon ich so einen Kern nicht gerade für eine Netzdrossel einsetzen
würde. Irgendwann muss man auch unrentabel viele Windungen für die bei
tiefen Frequenzen oft gewünschte hohe Induktivität aufbringen. Betrachte
dies als Grenze.
Grüße - Microwave
Danke für die Antwort!
Microwave schrieb:> Eine materialbedingte untere Grenzfrequenz gibt es im Prinzip nicht
Aha. Gilt das auch für Schraubkerne? Ich habe hier noch UKW-Kerne, die
könnte man dann auch bedenkenlos für KW verwenden, wenn ich das richtig
verstehe...!?!
Hallo Wolli,
jetzt outest du dich aber.
Woher weisst (glaubst) du, daß diese Schraubkerne UKW-Kerne sind?
Für oberen KW-Bereich vielleicht zu verwenden, das Q wird wohl nicht so
prickelnd sein, über das L bzw. AL weiss niemand nichts. Bei 28Mhz,
vielleicht noch bei bei 50Mhz zu gebrauchen? Das wars dann, oder
vielleicht doch nicht?
In meinen Schatullen befinden sich seit jahrzenhnten SNAP-IN
Spulenkörper mit einem weissbekleckerten Kern. Stammen aus einem
Fernseh-ZF-Teil (35MHz) von Telefunken aus den 70er Jahre.
Mal abgesehen von der Größe, soviel Draht kannst du auf diese
Spulenkörper da gar nicht draufwickeln, daß diese Teile unter 10,7 MHz
oder 5,5 MHz eine sinnvolle Funktion ausüben.
Woher deine Weisheit?
73 Wilhelm
Wilhelm; DK4TJ schrieb:> Woher weisst (glaubst) du, daß diese Schraubkerne UKW-Kerne sind?
Sie stammen von Restpostenplatinen (RFT-UKW-Radio-Module). Neben den
"Ferritspulenkörpern" waren dort auch Spulenkörper mit Kernen aus Eisen
verbaut. Was ich von den Eisenkernen halten soll, weiß ich bis heute
nicht!
> Mal abgesehen von der Größe, soviel Draht kannst du auf diese> Spulenkörper da gar nicht draufwickeln, daß diese Teile unter 10,7 MHz> oder 5,5 MHz eine sinnvolle Funktion ausüben.
Weil die so klein sind oder einen so niedrigen (?) AL-Wert haben oder
warum?
Hier hat jemand die Pollin-Ringkerne vermessen:
http://www.reutron.de/rk/index.htm
Das mit den „sandigen“ Kernen kann ich bestätigen, die habe ich auch
schon erfolgreich eingesetzt.
Hallo zusammen.
@ Jonas:
Das war ein heisser Tipp.
Die Reutron-Seite ist fein, da hat sich jemand viel Mühe gemacht.
Es fehlt leider das Ergebnis für den 250 058, über den ich schon
geschrieben habe.
Bei dem Lila Kern (250 037) irrt Reutron. Das ist kein Eisenkern, das
ist ein Ferritkern. 4C65 Material hat wenig µi, ca. 125; vergleichbar
mit Siemens K1 oder Amidon 61.
Als Teil eines Schwingkreises habe ich ihn noch nie eingesetzt gesehen.
Solche Teile findet man meistens als Leitungsübertrager (engl.
Transmissionline Transformer). Habe sie gesehen in Leistungsverstärkern
im HF-Bereich und auf 144MHz, aber nur als Transformator. Als
Schwingkreis wird wohl die Güte zu schlecht sein.
Trotzdem wäre es ein ineteressantes Teil gewesen, aber gibt es nicht
mehr.
Bei weiterem Interesse: Google mal nach Ferroxcube und 4C65.
Irgendwie stösst du auf die Seite von Ferroxcube USA. Da kann man sich
den gesamten Katalog (> 1000 Seiten) über alle möglichen
Ferrit-Materialen mit all ihren Eigenschaften, Formen und Maßen
herunter laden.
Übrigens Ferroxcube ist ein Warenzeichen von Philips.
@ Wolli
Meine Spulenkörper ca. 5mm Durchmesser, 20mm hoch.
Da bekommt man vielleicht 20 Wdg. 0.3 Draht drauf.
Deine Spulenkerne: richtiges Voll-Eisen?
Ich habe schon Spulen mit Messing-Kern gesehen.
Eisen erhöht, Messing erniedrigt das L.
Ich muss auch zugeben, ich bin Ringkern-'geil'.
Seit meinem 1. 'Radio Amateurs Handbook' von 1970 bin ich scharf auf
Ringkerne. Damals wurden in USA Amidon-Kerne verbaut. Das gab es bei uns
nicht nicht. Also wurde versucht auf Biegen und Brechen, das mit Was
auch immer Ringkernähnlichem nach zu empfinden.
Ich muss jetzt leider aufhören, muß kochen; ich melde mich wieder.
73 Wilhelm
wolli schrieb:> Mit "besandet" meinst du die grau-schwarz gepunkteten Kerne wie den> hier:>> http://www.pollin.de/shop/dt/MjY3OTQ3OTk-/Baueleme...
Den habe ich auch schon für Leistungsdrosseln eingesetzt. Problem ist
der große AL-Wert. Das führt zu instabilen Henry-Werten, d.h. stark
abhängig vom Wickeln des Drahtes (fest / locker), Anzahl der Wicklungen
und der Frequenz.
Hi zusammen :)
Es sind für mich viele Interessante, teilweise auch neue Informationen
zusammen gekommen, vielen Dank, nur so "lebt" ein Technisches Forum m:)
Bis dann und ein schönes Weekend...
Hallo zusammen,
ich denke, der AL-Wert ist auch nicht das alleinige Kriterium. Das µi
ist wohl wichtiger. Blau-Gelbe Kerne (Amidon 52?) sollen nur bei
niederen Frequenzen zu gebrauchen sein? Wer hat es getestet?
Der Pollin 250 058 war sicher auch für etwas ganz anderes gedacht.
Vor allen Dingen:
Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man diese Teile als echten Trafo
oder als Leitungsübertrager betreibt. Habe mal vor vielen Jahren einen
1:1 Trafo auf einem Ringkern (Flohmarktware) probiert, ging gar nicht.
Ich bin stolzer Besitzer einer Tüte von Ferritperlen der Fa. Vogt.
Ausschussware der Fa. Vorwerk; wurde gebraucht, um Staubsauger zu
entstören.
DJ1MC (sk) hat sie aus dem Müll geholt und verteilt. µi ca. 900, super
zu gebrauchen als Leitungsübertrager. Das sind meine Kerne für
selbstgestrickte Mischer, Verdoppler, Leitungsübertrager u. ä.
Habe die Teile natürlich auch verteilt, heissen im Freundeskreis nur
'Staubsaugerperlen', und jeder weiss Bescheid.
Ich bin kein Profi und als Funkamateur teste ich solche unbekannten
Teile mit meinen Messmitteln auf ihre Brauchbarkeit.
Es gibt Ringeltäubchen (für mich Pollin 250 037, 250 058); die Summe der
Fehlgriffe wird wohl größer sein. So füllen sich Kisten und Kästen .
Mein Netztwerktester ist mir bei all diesem Kram eine grosse Hilfe.
Mein 'Kisten-Füllfaktor' wird immer grösser, man kann ja eigentlich
nichts wegwerfen. Ein echter Bastler und OM wird wohl genauso empfinden.
73 Wilhelm