Blei-Gel-Akku Wiederbeleben

Gast #2563008
Lesenswert?

Hallo

Ich möchte gerne einen 12V 12Ah Bleiakku wiederbeleben.
Der Akku stand zweieinhalb herum und hatte danach eine Spannung von 6,4V 
und hing den an einen Automatiklader(600mA) und die Spannun stieg 
langsam auf 13,5V danch sank nach 1h auf 12 Volt ab und nach weiteren 
16h wahr sie dann auf 14 Volt wieder angelangt aber das Ladegrät pummte 
noch immer 550mA rein.
Ich hatte dann den Akku abgeklemmt und nach zwei Stunden hatte der Akku 
dann 13,2 Vollt im leerlauf danach hatte ich eine Lasst von 2A 
hingehängt und die Spannung sank innerhalb von sekunden auf 12 Volt ab 
nach einer weiteren Stunde auf 11,5 Vollt. Liegt das an der sulfatierung 
oder an etwas anderem.

Hatt von euch schonmal einen Bleigelakku erfolgreich wiederbelebt und 
erfahrung damit? Weis da noch jemand von euch ein par Tricks und Tipps?
Wäre sehr dankbar.
Gast #2563046
Lesenswert?

Bastler schrieb:
> Hatt von euch schonmal einen Bleigelakku erfolgreich wiederbelebt und
> erfahrung damit?

Die Hersteller machen das jedes Jahr viele Millionen mal, und immer mit 
bestem Erfolg. Überlass ihnen deinen definitiv toten Akku zum Recycling, 
alles andere sind Wunschträume.
Gast #2563096
Lesenswert?

Gib den Akku zur Wertstoffsammelstelle, da wird er wenigstens
wieder verwertet.
Wenn der Akku 2,5 Jahre rumstand, ohne jemals Ladestrom zu sehen,
ist der definitiv hinüber. Tiefentladung durch "Eigenentladung".

Ich kenne das aus langjähriger Erfahrung mit 12V Gel-Akkus,
Wiederbelebung zwecklos.
Gast #2563221
Lesenswert?

ganz genau, gab schon hunderte Threats dazu...erinnere mich dran, dort 
schon mit Leuten diskutiert zu haben, deren 30jährige Akkus immer noch 
wie neu waren...
Also es finden sich garantiert Fachmänner, für die Dein Akku einfach nur 
noch nicht richtig warmgelaufen ist...


P.S. besorg´ Dir vorher noch Säureheber, Spindel, Destwasser usw...dann 
kanns gleich losgehen mit Defibrillieren...;-)
Gast #2563784
Lesenswert?

>Ich schrieb probieren.
>Daß es zu 99% mit diesem Akku vorbei ist ist mir klar.

Das ist Blödsinn. Probieren bringt da auch nichts mehr.
Tot ist tot. Einmal tiefentladen reicht bei Bleigelakkus.
Der steigt nicht wieder wie der Phönix aus der Asche.

Den kann er mit geringer Belastung noch ein wenig nutzen,
aber Leistung wird der nie wieder bringen.
Gast #2689185
Lesenswert?

Ich habe heute meine BleiGel Batterie 12v 17Ah nach zwei Jahren 
Standzeit wiederbelebt bekommen.

Das Problem ist die Oxidschicht auf den Platten, die muss runter.

Das geht mich Überspannung. Ich habe meine Batterie mit 15v 200mA für 
zwei Minuten zwangsbestromt, siehe da, das Ladegerät hat die Batterie 
erkannt und lädt.

Sollte das nicht reichen, kann man die Spannung bis 30 Volt anheben, 
aber bitte nicht mehr als 100mA und nur kurze Minuten Intervalle. Sollte 
dass auch nicht klappen, so vertauscht mal + mit -

Manchmal muß man dies mehre male durchführen.

Immer mal zwischendurch testen ob die Batterie erkannt wird.

Ihr kann nicht mehr kassieren, als dass ihr eure Batterie komplett 
schrotetet.

Ich übernehme keine Gewährleistung!!!!
Gast #2689221
Lesenswert?

Wenn man ein totes Pferd oft genug versucht wiederzubeleben sind die 
Arztkosten höher als der Preis für ein neues Pferd. Bei Akkus ist das 
ähnlich. Schau zu Pollin.de  oder so was ein neuer Akku kostet.
Gast #2689229
Lesenswert?

>Ps. Wenn ihr Glück habt, müsst ihr die Batterie jetzt mehrmals Laden und
>entladen, bis sie ihre Kapazität bringt.

Sorry Josh, aber du weißt wohl nicht viel über die Bleiakkus, jeder 
Entladevorgang "schädigt" den Akku, bzw. verringert die Lebensdauer bzw. 
seine Kapazität, also die Laden-Entladen-Wiederbelebung wird dem Akku 
definitiv den Rest geben.

Was ich schon mal einpaar Mal gemacht habe, da haben die Akkus überhaupt 
keinen Strom mehr angenommen (der Ladestrom blieb im mA-Bereich), dann 
habe ich als letzte Retung (aber wirklich als letzter Rettungsversuch) 
ein Netzteil genommen, 12V eingestellt und die Spannung verkehrt rum 
angelegt, also Plusklemme auf Minuspol und umgekehrt, aber nur kurz. Am 
Anfang einpaar Sekunden, dann wieder die Spannung richtig rum und wieder 
geladen, und das mehrmals bis der Ladestrom gestiegen war. Wenn der 
Ladestrom gestiegen war, habe ich noch als weitere Maßnahme mit einem 
dicken Kabelstück einen Kurzschluß herbeigeführt, aber nur kurze Impuls 
mehrmals nacheinder. Das hat den Ladestrom ebenfalls angekurbelt. Bei 
diesen Maßnahmen kannns aber vorkommen, dass durch den Überdruck im Akku 
das Ventil öffnet, ist vielleicht ein Hinweis, dass man langsam und 
nicht zu oft die Wiederbelebungsmaßnahmen anwenden sollte. Als Ergebnis 
der Mühe hat man dann einen halbwegs funktionierenden Akku mit 30% bis 
40% der urspgrünglichen Kapazität. Da muss jeder für sich entscheiden, 
obs ihm Wert ist. Die ganzen Pulser, die es auf dem Markt gibt, könnt 
ihr auch vergessen.
(Firma: Elektroniker) #2689287
Lesenswert?

andi schrieb:
> Sorry Josh, aber du weißt wohl nicht viel über die Bleiakkus, jeder
> Entladevorgang "schädigt" den Akku, bzw. verringert die Lebensdauer bzw.
> seine Kapazität, also die Laden-Entladen-Wiederbelebung wird dem Akku
> definitiv den Rest geben.

Wenn man den Akku zu selten entläd sulfatieren die Bleiplatten.

Ich habe vor kurzem auch einen 12Ah Akku Wiederbelebt. Der war schon bei 
7V.
Habe ihn an dem Labornetzgerät kurze zeit mit 30V gefüttert. Bis der 
Ladestrom wieder richtig anstieg so um die 3A, dann habe ich ihn an ein 
Solarmodul mit Laderegler und Tiefentladeschutz für 3 Wochen gehängt mit 
einem Dämmerungsschalter mit einer 10W Glühobst. Hat sich gut eholt der 
Akku, habe ihn entladen und an ein Computergesteuertes Ladegerät 
gehängt. Er hat laut dem Ladegerät wieder 11Ah.

Natürlich ist es wichtig das die Elektrolyth in den Akkus nicht 
vertrocknet ist.

Alles ohne Garantie.
Gast #2689336
Lesenswert?

>Wenn man den Akku zu selten entläd sulfatieren die Bleiplatten.

Das ist absolut falsch, das Bleisulfat entsteht beim Entladen eines 
Bleiakkus, das Problem an der Sache ist, dass wenn der Akku nur rumsteht 
entlädt er sich von sich aus, denn der chemische Prozess im Inneren kann 
nicht angehalten werden und das Bleisulfat ist nun mal das Produkt 
davon. Wenn der Akku ständig im Betrieb ist, dann bildet sich eine 
feinere Bleisulfatstruktur, die beim Laden wieder in aktive Masse 
überführt wird (zumindest das Meiste davon, deswegen eben die Alterung), 
wenn der Akku nur rumsteht, dann wachsen halt viel größere 
Sulfatkristalle, die aber nie wieder aufgelöst werden können.

Es gab vor einpaar Jahren bei den Reisemobilen ein Problem, dass viele 
Batterien reihenweise ausfiellen. Es hat sich rausgestellt, dass es am 
ELASI-Ventil lag, das ständig einen sehr kleinen Strom gezogen hat, was 
aber viel schädlicher für den Akku war, dass der nach kurzer Zeit kaputt 
war.
Gast #2689760
Lesenswert?

> Wenn man den Akku zu selten entläd sulfatieren die Bleiplatten.

Wo hast du den Käse her ?

Bleisulfat entsteht in jedem Bleiakku, das ist ganz normal.

http://www.leifiphysik.de/web_ph10/umwelt-technik/03akkus/akkus.htm

Hatte ich das nicht gerade in 
Beitrag "Lichtmaschinen Ladestrom und Autobatterien" gepostet ?

Aber klar, ein wenig Zauber, ein wenig Voodoo,
und vor allem ganz viel Unkenntnis eines Dummen
der auf Voodoo-Sprüche reinfällt...
Gast #3320957
Lesenswert?

jetzt hätt ich fast was gelernt...

wäre nett etwas weniger dem unwissenden auf die nase zu binden das es so 
is,
als einfach das weiterzugeben was man weiß...

so nun meine frage zum thema: weiß jemand welche Ladeart denn für einen
blei-säure akku die beste is? halbwelle, doppelte halbwelle, geglättet?
mit Pausen, ohne? und wenn 12V drauf steht welche Spannung? welcher 
Strom?

danke iV Acki
#3320968
Lesenswert?

Toni schrieb:
> Gib den Akku zur Wertstoffsammelstelle, da wird er wenigstens
> wieder verwertet.

Der Altstoffhandel zahlt 50ct pro Kilogramm Bleiakku. Ein Ersatz kostet 
beim Schrott 10-15 Euro und wenn man ein bisschen die Augen aufhält, 
bekommt man einen fabrikneuen. Ich habe seit Jahren keinen neuen mehr 
gekauft und bin mit dem Ersatz vom Schrottplatz bestens gefahren. Letzte 
Errungenschaft war ein 55Ah Banner Akku Anno 09/12 für 15 Euro. Da macht 
man nicht mehr lange rum.
Gast #4216002
Lesenswert?

Ich hatte im Wohnwagen einen 175 Ah Gel Aku der dauernd runter war.
Der hat jetz ein halbes Jahr an einer kleinen Solarzelle gehangen
die nur 40x40cm ist zusätzlich war noch ein kleines Windrad zum Spass 
drann mit spannungsverdreifacher . Er ging immer auf 12.55 runter 
nachts.
Aber nun scheint er sich erholt zu haben hab den schon 2 Monate wieder
im Wohnwagen mit besten Erfolg im Betrieb.
Jetzt hängt er an einen großen Solarmodul mit 100 watt und ein mppt 
Solarladeregler.
Der Gel Aku ist 8 Jahre alt
lg andy
Gast #4216064
Lesenswert?

andy schrieb:
> der dauernd runter war

Beitrag ist schon älter, aber es gibt immer wieder Verbraucher wie 
Handschuhfachbeleuchtung, die gesunde heimlich Akkus entladen. Diese 
sollte man ausschließen, bevor man behauptet, daß es mehr als die 
übliche (20% pro Monat) Selbstentladung des Akkus ist. Andys Zauber 
heißt Erhaltungsladung.

@Martin: Bei Schrottakkus sollte man aufpassen, daß es möglichst kein 
Unfallauto war, da durch schwere Stöße sich aktive Masse lösen und am 
Boden absetzten kann. Dann ist ein Plattenschluss nicht mehr weit.
#4216179
Lesenswert?

andi schrieb:
> Wenn der Akku ständig im Betrieb ist, dann bildet sich eine
> feinere Bleisulfatstruktur, die beim Laden wieder in aktive Masse
> überführt wird (zumindest das Meiste davon, deswegen eben die Alterung),
> wenn der Akku nur rumsteht, dann wachsen halt viel größere
> Sulfatkristalle, die aber nie wieder aufgelöst werden können.

Ja - genau das ist das Problem.
Weshalb es auch völlig hoffnungslos ist, einen "abgestandenen" Bleiakku 
reaktivieren zu wollen.

hinz schrieb:
> Bastler schrieb:
>> Hatt von euch schonmal einen Bleigelakku erfolgreich wiederbelebt und
>> erfahrung damit?
>
> Die Hersteller machen das jedes Jahr viele Millionen mal, und immer mit
> bestem Erfolg. Überlass ihnen deinen definitiv toten Akku zum Recycling,
> alles andere sind Wunschträume.

Genau so ist es.:)
Gast #4231579
Lesenswert?

Bleiakku kann man sehr wohl wieder beleben!
Mein Roller hat einen hohen verschleis an bleiakkus (12v5ah) (1-2pro 
jahr!)

Habe vieles Versucht... Neue Säure Tagelang laden kruzschluss und so 
weiter..

Der Akku steht schon seit ~2Jahren Tiefentladen herum und nun habe ich 
einen Letzten versuch gemacht.

Habe Mein Labornetzteil auf 18v und 1A eingestellt.
Welche sich dann auf ~16-17v wegen der strombegrenzung einpendelt.

Nach einer weile hat der Akku wieder Strom angenommen und die spannung 
ist nach und nach gesunken.
Habe ihn so ungefähr 3x 4h geladen.

Dabei Fängt der Akku stark an zu kochen!
Deshalb muss man sicherstellen dass der druck (wartungsfreier akku)
Über die Gummiventile entweichen kann.

Nun habe ich ihn mit einem Lader (iCharger208B) mit 1A entladen... 
ergebniss: 4,4Ah das sind immerhin 90%
Hab gedacht ja entladen geht wieder aber was ist mit laden ?
Also 1A ladestrom und gewartet... Hat auch geklappt!

Denn der Lader Begrenzt auf 14,4v und schaltet ab wenn der akku keinen 
strom mehr annimmt.

Meine Theorie:
Durch die überspannung hat man eine elektrolyse welche das wasser in H2 
und O aufspaltet (esplosive gasmischung)
Diese Braucht strom und sorgt dafür das nun auch genug Spannung an die 
toten zellen gelangt.. diese laden sich nun ganz langsam auf.


Das Ganze veersuche ich jetzt mit all meinen Akkus welche ich für tot 
erklärte!
#4231734
Lesenswert?

Boah. Entweder schaltest Du die Verschlüsselung der Tastatur ab oder Du 
besorgst Dir bitte einen Browser mit integrierter Rechtschreibprüfung. 
Das kann ja niemand lesen ohne Augenkrebs zu kriegen.

Und was das Wiederbeleben von Bleiakkus angeht... Vergisses!! Ich hab 
das auch schon diverse Male mit USV-Akkus und Autobatterien probiert. 
Auch wenn es anfänglich manchmal so aussieht, als würde sich der Akku 
nochmal erholen - spätestens nach drei Tagen Normalbetrieb ist er 
genauso im Arsch wie vorher. Das können auch drei Tage einfachere 
Lagerung sein, kaputt bleibt kaputt und jeder Versuch einer Ladung ist 
Stromverschwendung.

Man kann sie höchstens noch als Briefbeschwerer verwenden, oder als 
Heizung oder falls einem der Strom noch zu billig ist als blubbernder 
Verbraucher. Oder als Knallgasgenerator falls einem das Haus nicht mehr 
gefällt. Beim Akku laden leider in die Luft geflogen. So'n Pech.
Gast #4232177
Lesenswert?

Andy schrieb:
> Meine Theorie:
> Durch die überspannung hat man eine elektrolyse welche das wasser in H2
> und O aufspaltet (esplosive gasmischung)
> Diese Braucht strom und sorgt dafür das nun auch genug Spannung an die
> toten zellen gelangt.. diese laden sich nun ganz langsam auf.

Wow, ein neuer Liebig, Bunsen und Nobel in Personalunion!
Ritter und Danté ziehen den Hut vor dir.
...oder drehen sich im Grabe um :-(
#4232214
Lesenswert?

Andy schrieb:
> Mein Roller hat einen hohen verschleis an bleiakkus (12v5ah) (1-2pro
> jahr!)

Mir ist noch nie jemand begegnet, der so schlecht mit seinen Akkus 
umgeht. Akkus halten eher 3-5 Jahre. Damit sie in weniger als 1 Jahr 
angeblich kaputt gehen, sind solide Tiefentladungen nötig. Natürlich 
kann man den Roller mit Licht fahren, und beim Abstellen nicht 
ausschalten und erst nach 1 Woche wiederverwenden, wenn man unbedingt 
den Akku kaputt machen will. Aber normal ist es nicht. Daher gehe ich 
davon aus, daß nicht dein Akku kaputt war.

> Dabei Fängt der Akku stark an zu kochen!

Damit wird der Akku nachhaltig geschädigt. Vor allem BleiGel und 
"wartungsfreie" Bleiakkus.
Gast #4232253
Lesenswert?

Wenn er wegen Überladung kaputt gegangen ist -> Akku und Laderegler 
auswechseln.

Erkennt man an der Spannung beim laden. Bei mehr als 15V (mit intaktem 
Akku) würde ich skeptisch werden.

Wenn er wegen Tiefentladung kaputt gegangen ist -> Akku tauschen und 
ungewollte Verbraucher suchen.

Erkennt man daran, dass der voll geladener Akku frühzeitig wieder 
entladen ist. Wenn er nach einer Woche schon unter 12V 
(Leerlaufspannung) ist, stimmt da ganz sicher etwas nicht.

Es kann sein, dass irgendwo Wasser hingekommen ist, wo es nicht hin 
gehört. Und dann fließst ständig Strom. Kann man mit einem simplen 
Multimeter prüfen.

Möglicherweise fährst du viele Kurzstrecken, so dass der Akku beim 
Fahren nicht ausreichend nachgeladen wird. In diesem Fall solltest du 
einmal pro Woche ein Ladegerät dran hängen (oder eine Solarzelle).

Ist das Fahrzeug überhaupt für Blei-Gel Akkus ausgelegt? Bei meinem 
Moped kann ich diesen Akkutyp definitiv nicht verwenden, das steht sogar 
in der Betriebsanleitung. Ich muss eine Batterie verwenden, bei der ich 
1-2 mal pro Jahr Wasser nachfüllen kann.
Gast #5045324
Lesenswert?

was würde denn passieren wenn ich einen 12v blei akku an ein regelbares 
netzteil anschliesse ( bei einen intelligenten netzteil zeigt er bereits 
an das es ein ein 6v akku ist ) ich mit dem regelbarem ihm aber 
vorgaukel ( dem intelligenten ) das der akku nicht tiefenendladen ist??? 
also die reaktion vom ladegerät war das er ihn "reaktivieren wollte 
sprich von 8,5v bis 10.,2v laden wollte und dann ab 10,2v über ging in 
den normalen lademodus" also bei mir fing erst das entgasen an danach 
kam ne lightshow wie auf lsd bzw. wie bei plasmabällen...
Beitrag #5045353 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6003158 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6003214 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6335445
Lesenswert?

Hi,

Fühle mich nun auch animiert meinen Senf dazu zu geben, damit wir bald 
10 jähriges feiern können.
Habe eben eine tiefentladene AGM Rollerbatterie erweckt. War bei 2 Volt.
Allerdings wurde nur für 1 Tag die Zündung vergessen auszuschalten und 
der Akku ist ca. 1 Jahr alt.
Mit geringen Ladestrom 300mA und Labornetzteil aufgeladen.
Läuft wieder , reicht auch für mehrmals Starten.
Allerdings ist der Akku bestimmt um Jahre gealtert .
(Firma: instinctive designs) #6587757
Lesenswert?

Eins der Ur-Themen.
Man kann Tiefentladene Bleibatterien wieder aufladen -
Auch wenn moderne prozessorgesteuerte Ladegeräte das meist nicht 
unterstützen.
Das geht am besten mit einem Konstantstrom < Nennkapazität/200.. je 
frischer tiefentladen wurde desto besser.
Richtig kaputt macht man die Batterien i.a. erst wenn man sie versucht 
ganz normal wieder aufzuladen - oder eben zb im Auto lässt und nach 
Starthilfe einfach weiterfährt. Mit den paar mA lade ich sie von 5..6 V 
bis 11V... und dann wird der Strom stetig erhöht.
Wenn man erhöhte Spannug >14.4V braucht damit sich irgendwas tut - ist 
das Ergebnis meist unbefriedigend.
Gast #6587763
Lesenswert?

Wolfgang G. schrieb:
> Eins der Ur-Themen.

Warum holst du es dann trotz dicker fetter Warnmeldung wieder aus der 
Versenkung?

Zumal deine Erläuterungen meinem Kenntnisstand komplett widersprechen. 
Woher hast du diesen Quatsch? Aus der Werbebroschüre eines Gerätes, das 
kaputt Akkus retten soll?

> Man kann Tiefentladene Bleibatterien wieder aufladen

Ja, aber sie haben danach nur noch einen Bruchteil der ursprünglichen 
Kapazität und einen stark erhöhten Innenwiderstand. Oder anders gesagt: 
Sie sind danach kaputt. Das ist keine neue Erkenntnis, man wusste das 
mindestens schon 1904.
Gast #6587771
Lesenswert?

Wolfgang G. schrieb:
> Man kann Tiefentladene Bleibatterien wieder aufladen

Das schon, aber nur so lange sie nicht weitgehend sulfatiert sind.

Wolfgang G. schrieb:
> je frischer tiefentladen wurde desto besser

Richtig. Einen Akku, den das Auto letzte Nacht entladen hat, kriegt man 
oft noch hin (unter Kapazitätsverlust und wenn es öfter vorkommt wars 
das dann auch), aber einen der über 1 Jahr rumgestanden hat wie bei TO 
2012, der ist mausetot, den erweckt auch dein desolater Versuch nach 10 
Jahren nicht mehr zum Leben.
(Firma: Funkenflug Industries) #6587799
Lesenswert?

Was für ein Blödsinn schon wieder. Eine tiefentladene Bleibatterie ist 
tot, wenn sie nicht sofort wieder geladen wird, ist sie töter als tot. 
Da kannst Du mit Zauberkonstantstromladung probieren was Du willst, 
Sulfatierung der Platten lässt sich elektrisch nicht rückgängig machen.

Bei so einer Batterie kann man 20V anlegen und die nimmt keinen 
Ladestrom mehr. Wenn sie es doch irgendwann nochmal tut sieht manchmal 
alles gut aus... bis man sie abklemmt und einen Tag stehen lässt. Nanu, 
nur noch 10V? Oder wenn man dann den Strom auch mal braucht - da wundert 
man sich wieso die Ampere da nicht mehr raus wollen.

Leider gibts immer wieder Scharlatane, die einem erzählen wollen sie 
hätten irgendwelchen Hokuspokus erfunden, der solchen Batterien zu neuem 
Leben verhilft. Wirklich beweisen konnte es mir noch niemand.

Ich hab auch schon mit diversen Ansätzen probiert, solche Batterien 
wiederzubeleben... ist ja auch echt schade, sie wegzuschmeißen... aber 
trotzdem keine Chance. Nichts mit langfristigem Erfolg.
Gast #6588348
Lesenswert?

Von einer Wasser-Ladung und Spülung hat hier auch noch niemand was 
erzählt, also habt ihr Alle keinen Plan oder Lust, von Erfahrung u. 
erlerntem Wissen ganz zu schweigen! Oder wer ist hier Ladewart von euch 
gewesen?
Rumbasteln und Probieren kann jeder, aber die Meisten hier können nur 
den Standard, ausbauen wegschmeißen neuen rein!
Von einer Säure-Dichte-Messung  bei Starter-Akkus, was ja zum Schluß 
hier das Thema war, auch nichts zu lesen! Belastungs-Tests nach Ladung 
u. Entlade-Kurven auch nichts zu Lesen.
Typisches Forum für Selbstdarsteller?
#6588362
Lesenswert?

Ich-0-Ahnung! schrieb:
> Von einer Wasser-Ladung und Spülung hat hier auch noch niemand was
> erzählt

> Von einer Säure-Dichte-Messung  bei Starter-Akkus, was ja zum Schluß
> hier das Thema war, auch nichts zu lesen!

vs. Eingangsbeitrag:

Bastler schrieb:
> Hatt von euch schonmal einen Bleigelakku erfolgreich wiederbelebt und
> erfahrung damit?

Erkennst du selbst, warum dein Text hier nicht passt, oder muss ich es 
erklären?
(Firma: Funkenflug Industries) #6588600
Lesenswert?

Theoretisch würde ein mechanisches Reinigen der Platten funktionieren, 
allerdings sind die Platten dafür heute zu dünn bzw. man hat nur noch 
ein Metallgitter und das eigentlich aktive Material liegt nur noch als 
Paste vor.

Vor 30..40 Jahren konnte man die Batterien noch auswaschen wenn sich 
durch Schlamm am Boden ein Zellkurzschluß gebildet hatte. Wenn die 
Platten ansich dabei unversehrt blieben, konnte man sowas tatsächlich 
dadurch reparieren. Bei Notstromanlagen mit Bleibatterien (meistens in 
Glasgefäßen und ohne hohe Energiedichte) geht das auch noch, diese 
Batterien lassen sich sogar oft zerlegen. Die werden aber auch immer 
mehr durch neuere Technologien (LiFePO) ersetzt.

Sulfatierung war aber glaube ich schon immer ein Problem, was einen 
Bleiakku schnell unbrauchbar machen konnte - vor 50 Jahren genauso wie 
heute, wobei ich den Eindruck habe, daß die Akkus vor 30..40 Jahren das 
besser weggesteckt haben als der Schrott, den man heute kaufen muss.
Gast #6588625
Lesenswert?

Ben B. schrieb:
> Eine tiefentladene Bleibatterie ist
> tot, wenn sie nicht sofort wieder geladen wird, ist sie töter als tot.

Dachte ich auch lange. Wird einem ja gern gesagt.
Hab eine Starterbatterie die eine unbekannte Zeit sehr leer war. Ca. 2V.
Sollte eigentlich direkt gegen eine neue getauscht werden. Aus Neugierde 
hab ich sie doch geladen. Hat zig Stunden den vollen Ladestrom 
aufgenommen und die Spannung stieg langsam. Ist Jahre her und startet 
das Auto auch bei den aktuellen Temperaturen von bis zu 15 Grad Minus.

Bin heute noch verwundert...
(Firma: Funkenflug Industries) #6588657
Lesenswert?

Solange Du mir keine stichhaltigen Beweise dafür lieferst, deklariere 
ich das als Märchen aus tausend und einem Ladeversuch.

Meine Erfahrungen als Schrauber in einer Hobbywerkstatt sagen was 
anderes. Da kommen regelmäßig tiefentladene Batterien wegen Licht 
angelassen oder Generator defekt... "Joa da war ne rote Lampe an, ist 
aber schon seit einer Woche so. Nun geht nichts mehr, keine Ahnung woran 
das plötzlich liegt."

Wenn man sowas tatsächlich wieder aufgeladen kriegt, hält das in den 
meisten Fällen vielleicht ein paar Wochen, aber nicht wenige sind schon 
am nächsten Tag gleich wieder da weil sie morgens Starthilfe gebraucht 
haben. Und bei denen wo man denkt hey, hast ja nochmal Glück gehabt, die 
sind dann spätestens im Herbst oder Winter wieder da wenn's die erste 
Nacht richtig kalt war.
#6588814
Lesenswert?

Ich habe das Prozedere letzten Herbst mit einer ein Jahr alten 
Motorradbatterie probiert. Händler verweigerte die Rücknahme (3 Monate 
maximal). Hab das Teil ewig bei wenigen mA Konstantstrom laden lassen 
und die ganzen Spielereien gemacht.

Schlussendlich war und blieb das Teil ein Knallgasgenerator. Wenn die 
Sulfatierung mal die Platten kurzschließt, ist es einfach rum.
#6588833
Lesenswert?

Ich stimme euch ja voll und ganz zu, aber

Der uralte Thread wurde von einem neu angemeldeten User

von Wolfgang G. (Firma: instinctive designs) (fritz194)

hier ausgegraben, der ale einziger Beitrag hier seinen Unsinn gepostet 
hat und entweder ein Troll ist oder ein typischer Fall von Dunning 
Kruger Effekt.
Beitrag #6588846 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6588858
Lesenswert?

Ben B. schrieb:
> Solange Du mir keine stichhaltigen Beweise dafür lieferst,

Falls du mich meinst werde ich den Beweis schuldig bleiben. Notar mit 
Kamera hatte ich nicht vor Ort und mein IVT "Automatik Lader" (CCCV) 
speichert nicht.

Ist aber auch ok. Ich glaub es auch nur weil ich dabei war.

Vermutlich hat die Batterie auch gelitten und einiges an Kapazität 
verloren.
Gast #6588911
Lesenswert?

Ben B. schrieb:
> heute, wobei ich den Eindruck habe, daß die Akkus vor 30..40 Jahren das
> besser weggesteckt haben als der Schrott, den man heute kaufen muss.

Den man heute kaufen will. Die heutigen Batteriekäufer schielen eben nur 
auf die maximalen Katalogkennwerte wie Kapazität und Startleistung, die 
er dann auch (zumindest für ein paar Tage) bekommt. Um die gewünschten 
oberflächlichen Werte in die kleine Kiste reinzuquetschen, müssen 
natürlich irgendwo Abstriche gemacht werden. Und die 
Lebensdauer/Robustheit muß ja nicht draufstehen.
Gast #6589051
Lesenswert?

"Was für ein Blödsinn schon wieder. Eine tiefentladene Bleibatterie ist
tot, wenn sie nicht sofort wieder geladen wird, ist sie töter als tot. "

Immer wieder schön dieses falsche Halbwissen..
Ich hatte mal ein Elektroauto gekauft, dessen Blei Vlies Akkus waren 6 
Monate tiefentladen..
Als ich es kaufte hatten alle 0V
Das Fahrzeug hatte etwa 4000 km gefahren
Herstellerangabe sind bis zu 15.000km möglich


Ich habe die Zellen wieder vorsichtig zykliert...und dann noch bis 
13.000 gefahren und dann an Bastler verkauft
Auch beim PKW kommt es mal vor das eine tiefendladen wird, natürlich is 
tdie dann NICHT kaputt.

Viele verwechseln hier, ihre Erfahrung mit wissen..
Nur weil bei vielen eine tiefendladene Batterie danach kaputt war, 
bedeutet das nicht das eine halbwegs neue Batterie nach einer 
Tiefendladung kaputt ist.

Es ist eher so, das bei vielen, die Batterie vermutlich  sowieso schon 
stark sulfatiert war weil sie eben oft schon nur Teilgeladen rumstand, 
alt war oder beides..
Wenn so eine dann tiefendladen wird, ist die auch meist hinüber, weil 
dann Platten brechen oder Seperatoren durchstochen werden
Gast #6589086
Lesenswert?

Oliver S. schrieb:
> Was genau an Blei-Gel hast du nicht verstanden. Das G, das E, oder
> das
> L?
>
> Oliver

Für die Säuredichte benötigt man halt ein Aräometer aus Stahl, damit man 
es in das Gel hineinhämmern kann.

Maultasche2 schrieb:
> Immer wieder schön dieses falsche Halbwissen..
> Ich hatte mal ein Elektroauto gekauft, dessen Blei Vlies Akkus waren 6
> Monate tiefentladen..

Bestimmt ein Tesla! Weil Blei Vlies-Akkus sind modernste 
Hochleistungsakkus.
Gast #6589127
Lesenswert?

CHCHCHCH schrieb:
>> Immer wieder schön dieses falsche Halbwissen..
>> Ich hatte mal ein Elektroauto gekauft, dessen Blei Vlies Akkus waren 6
>> Monate tiefentladen..
>
> Bestimmt ein Tesla! Weil Blei Vlies-Akkus sind modernste
> Hochleistungsakkus.

eher CityEL oder sowas in der Art.
Zum Thema selber, je nach genauer Bauart - und da gibts es innerhalb der 
drei grossen Bleibatteriebauarten (Nass, Gel und AGM) zig Untervarianten 
- kann man schon auch Pb Batterien bauen die besser mit Tiefentladung 
klar kommen als andere. Gerade mit  Gel und AGM kann man schon recht 
robuste Sachen bauen. Nur kostet das dann auch entsprechend und ist 
damit für den Automobilmassenmarkt oft nicht wirtschaftlich darstellbar. 
Sprich es gibt nicht genug Kunden die so ein Produkt bezahlen wollen um 
die Kosten wieder reinzubekommen.
Gast #6589205
Lesenswert?

rcc schrieb:
> Nur kostet das dann auch entsprechend und ist
> damit für den Automobilmassenmarkt oft nicht wirtschaftlich darstellbar.
> Sprich es gibt nicht genug Kunden die so ein Produkt bezahlen wollen um
> die Kosten wieder reinzubekommen.

Die Energiedichte ist es, was bei Bleiakkus absolut nicht darstellbar 
ist.

Bau mal auch nur ein Low-End-E-Auto von heute (mit 200km / 40kWh) mit 
Bleiakkus, dann wird schnlell klar, warum das (für Autos) obsolet ist.
#6589324
Lesenswert?

Toll dieser Thread, den können wir ja bald als Zombie oder Diskussion 
über Untote mal immer wieder in das neue Jahr bringen.
Was mir hier noch fehlte ist der Bezug zu dem Superladen und Refreshen 
mittels
"B E D I N I" !!!
Wer's nicht kennt, mal googeln, da gibt es tolle Bastelideen bis hin zu 
zu den berühmten Energiegewinn aus Ektoplasma!
Allso rettet Eure Batterien und macht Euch Strom für umsonst.
Hatten wir auch schon mal, trotzdem : --->
Beitrag "Akkus mit Bedini refreshen"
Beitrag #6589487 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6589592
Lesenswert?

rcc schrieb:
> kann man schon auch Pb Batterien bauen die besser mit Tiefentladung
> klar kommen als andere.

Natürlich kann man das. Die nennen sich dann "zyklenfest" und kosten ein 
schweine Geld (ca. 250 Euro pro 100 Ah).

Kein Automobilist würde das jemals in sein Auto bauen!

Die Bleiakkus in Autos sind eigentlich der letzte Schrott. Das 
schlechteste aus allen Welten, weil sie absolut nicht zyklenfest sind. 
Das müssen sie aber im regulären Betrieb auch gar nicht, weil der 
Anlasser den Akku nur um wenige Prozent entlädt, und die Kapazität nur 
deswegen so groß ist, weil der Akku den Entladestrom bringen können 
muss. Für 3-4 Sekunden. Darum hassen Autobatterien auch, entladen zu 
werden. Sie sind dafür schlichtweg nicht gebaut.
Beitrag #6589612 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6589862
Lesenswert?

Ben B. schrieb:
> Dein supertoller Desulfator
> funktioniert

Nein, tut er nicht. Es gibt genug Papers zu dem Thema, die sich der 
Sache angenommen haben.

Es gibt nur ein Verfahren, das wirklich funktioniert, und das ist, die 
Zellen auf etwa 2,50-2,66V für 24 Stunden zu überladen. Der Akku 
erreicht dabei Temperaturen zwischen 50 und 60°C. Unter diesen 
Bedingungen können sich Sulfatkristalle tatsächlich wieder abbauen. 
Allerdings nur ebenjene, welche noch auf Potential liegen; also auf der 
Plattenoberfläche. Große Sulfatkristalle allerdings brechen ab und 
werden damit dem Kreislauf unwiderbringlich entnommen. Da bringt 
Desulfatieren nichts mehr, denn die Kristalle brauchen den Ionenfluss um 
sich abbauen zu können. Der geht dann aber an ihnen vorbei.

Es gibt keinen Beleg, dass Desulfatierung durch Impulse funktioniert. 
Hersteller, die auf die wissenschaftliche Grundlage ihrer Wunderkästen 
angesprochen werden, beantworten die Anfragen nicht.

Dabei kann ein neuer Bleiakku durchaus eine entladene Lagerung über 
mehrere Wochen gut wegstecken. Ein alter Akku, der über die Jahre starkt 
sulfatiert hat, ist allerdings tot. Es kommt zu immer größeren 
Plattenschlüssen und damit Leckströmen. Selbst wenn man 50% der 
Kristalle so klein bekommt, dass sie keinen Schluss mehr bilden, 
bedecken sie trotzdem noch die Plattenoberfläche und verringern damit 
mögliche Fläche zum Ionentausch.

Welchen Aufwand will man eigentlich für eine popelige Autobatterie 
treiben? Im Sonderpreisbaumarkt kosten wirklich brauchbare Akkus etwa 
40-60 Euro.
Beitrag #6589910 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6590084
Lesenswert?

Udo S. schrieb:
> Ein Bleiakku ist sicher KEIN Fall für die Mülltonne, sondern geht ins
> Recycling.

Das Wort Mülltonne habe ich auch nur sprichwörtlich gemeint. Da ich kein 
Auto habe, werde ich den Akku in den Rucksack tun und zu Fuß zum REWE 
gehen. Die haben eine Altbatteriekiste. Dann verzichte ich gerne auf die 
20 Cent vom Schrotthändler für das Blei. Dafür ist die Entsorgung 
trotzdem umweltfreundlich und ich habe keine Fahrerei mit Bus und Bahn 
zum Schrotthändler. 😊
Gast #6590103
Lesenswert?

Wenn ich Batterien "wegwerfe" dann keine ich selbstverständlich die 
ordnungsgemäße Entsorgung. Ich werfe sie nicht unterwegs aus dem 
Fenster. Und natürlich wirft niemand Batterien in die normale Mülltonne 
für Hausmüll. Das ist doch klar, darüber muss man nicht diskutieren.

Aber wir können gerne diskutieren, ob man Erdnussbutter-Gläser 
auswaschen muss, bevor sie in den Glascontainer kommen und ob sie 
überhaupt dort hinein müssen.
Gast #6590124
Lesenswert?

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Aber wir können gerne diskutieren, ob man Erdnussbutter-Gläser
> auswaschen muss, bevor sie in den Glascontainer kommen und ob sie
> überhaupt dort hinein müssen.

Die müssen auf jeden Fall in den Glascontainer, egal ob ausgewaschen 
oder nicht. Meine Nutellagläser schmeiße ich auch unausgewaschen und mit 
Plastikdeckel da rein.

Das Glas wird sowieso in der Glasfabrik nochmal gewaschen und der 
Plastikdeckel wird von Kameras erfasst und ausgesondert.
Beitrag #6590200 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6590211 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6590213 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6590220 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6590221 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6590223
Lesenswert?

Martin S. schrieb:
> Kein Automobilist würde das jemals in sein Auto bauen!

AGM schon.
Meine letzte hat 12 Jahre im Diesel gehalten (täglich gefahren) und 
kostet ca. 170€ für nur ca. 40Ah oder noch weniger (sehe den Akku nicht 
oft, da eingebaut).
Austausch erfolgte preventiv vor dem Winter (war also nicht "kaputt").
btw: Ein "normaler" Akku mit ähnlicher Kapazität hatte in einem anderen, 
sogar kleineren Diesel beizeiten den Geist aufgegeben (standardmässig 
war dort eh ein größerer Akku vorgesehen).
#6590224
Lesenswert?

Jens schrieb:
> dass direkt nachdem
> ich ihn eine Zeit lang mit 13,8 Volt aufgeladen habe

Plattenschluss durch Sulfatierung. Bei Bleigel schaut die Sache sowieso 
schlecht aus, weil das Gel die Kristalle gefangen hält, man aber nicht 
über die Ausgasungsgrenze laden darf.

Ich würde, wann immer möglich, auf Gelakkus verzichten.

Am besten sind hier immernoch AGM, weil sie hohe Ladeschlussspannungen 
verkraften und dadurch, dass die Sulfatkristalle in der Glasmatte 
gehalten werden, nicht als Schlacke auf den Boden fallen können.
Gast #6590249
Lesenswert?

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Und natürlich wirft niemand Batterien in die normale Mülltonne
> für Hausmüll. Das ist doch klar, darüber muss man nicht diskutieren.

Schön wär's. Es gibt genug verantwortungslose "geht schon, warum denn
auch nicht... kriegt doch keiner mit, wer inspiziert schon den Müll"-
AntikÖkos oder natürlich "das mach ich extra_nicht hahahahaharrr"
- Psychos. Ganze Horden von Menschen machen ganz bewußt das Falsche.

Meist trifft das nach "..." auch exakt so zu - Antwort leider "NIET".
#6590256
Lesenswert?

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Ein Bleiakku ist sicher KEIN Fall für die Mülltonne, sondern geht ins
>> Recycling.
>
> (Augen Roll) selbstverständlich!

Du brauchst nicht mit den Augen rollen.
Für dich mag das selbstverständlich sein. Aber was ich hier so Tag für 
Tag lese, dann nehmen dich pro Tag Dutzende Personen beim Wort und 
entsorgen ihre Akkus und Primärzellen im Restmüll.
Frei nach dem Motto: "Hab ich im Elektonikforum gelesen".
Beitrag #6590404 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6590448
Lesenswert?

So, wie gewohnt noch einmal schrieb im Beitrag #6590404:
> Nein, ich diskutiere das hier nicht.

Warum stellst es dann hier rein? Anyway – lass dir den toten 
Blei-Gel-Akku von oben schicken, und reanimiere den. Dokumentiere das, 
idealerweise mittels Video. Sollte ja wohl auch in deinem Interesse 
sein, mal mit was Handfestem aufwarten zu können, oder?

Nachtrag: ich hab hier auch noch einige alte USV-Akkus – lass mir 
einfach deine Adresse zukommen, Porto übernehme ich.
Beitrag #6590487 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6590491
Lesenswert?

So, wie gewohnt noch einmal schrieb im Beitrag #6590487:
> Blei-Gel-Akkus kann man damit nicht regenerieren. Meine Erfahrungen
> beziehen sich ausschließlich auf flüssigkeitsgefüllte Akkus.

Warum nicht? Welcher Unterschied ist dabei entscheidend?
Beitrag #6590502 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591040 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591150 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591181 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591223 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591290 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591305 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591348 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591358 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591529 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6591570
Lesenswert?

So, da ist er wieder schrieb im Beitrag #6591529:
> Dieser Desulfator ist ein Nachbau der Schaltung von Alastair Couper

Sehe ich Geister, oder wurde dieser Beitrag wirklich mehrfach gelöscht 
und wieder neu gepostet? Warum?
Beitrag #6591608 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591609 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591612 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6591631
Lesenswert?

So, da ist er wieder schrieb im Beitrag #6591612:
> und denke nicht, daß ich mich von einem
> gelangweilten Schnösel, der hier 24/7 die Zeit totschlägt als Spinner
> bezeichnen lassen muß.
Naja, wo er recht hat, hat er recht.
Gast #6591640
Lesenswert?

So, da ist er wieder schrieb im Beitrag #6591612:
> ICH bin nicht gewillt, mir das bieten zu lassen und gehe seit 4 Jahren
> in der Weise dagegen vor, daß ich sämtliche Beiträge lokal speichere und
> sie nach Löschung erneut poste.

Also ist der unschöne Titel für dich durchaus angemessen.

Als Gast auf einer Plattform hat man die Regeln des Gastgebers zu 
achten, falls man für voll genommen werden will.
Beitrag #6591657 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6591667
Lesenswert?

So, da ist er wieder schrieb im Beitrag #6591657:
> Nun aber ist es mir völlig egal, wogegen ich hier angeblich verstoße.

asozial

> Ich jedenfalls werde nicht aufhören, gegen die Praxis vorzugehen

Du gehst gegen gar nichts vor, außer dir selbst. Du bist hier vollkommen 
machtlos und solltest das akzeptieren. Sonst wirst du noch völlig gaga.
Beitrag #6591673 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6591732
Lesenswert?

So, da ist er wieder schrieb im Beitrag #6591657:
> Ich hatte gegen keine Regel verstoßen, als
> ich [vor wohl vier Jahren] gesperrt wurde.

Mag sein – weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass nahezu 90% deiner 
Beiträge jetzt Regelverstöße sind. Insofern ist nicht ganz 
nachvollziehbar, was du da eigentlich bezweckst. Und wenn du damals™ 
auch so reagiert hast, statt den Dialog zu suchen, dann verwundert’s 
auch nicht, dass es so gelaufen ist.
Beitrag #6591745 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591749 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591750 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591762 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591764 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591765 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591785 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591793 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591805 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591823 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591837 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591840 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591858 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591870 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591888 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: matzetronics) #6591891
Lesenswert?

Oh Mann, und ich dachte, das der 'Dieses Wundergerät macht aus ihrer 
Akkugrotte einen fabrikneuen' Voodoo schon seit Jahren als Blödsinn 
entlarvt wurde.
Der Spass hier ist dann zusätzlich, das es um BleiGEL Akkus geht. M.W. 
behaupten nicht mal die Verkäufer der 'magischen' Apparaturen, das die 
bei Gel Akkus funktionieren.
Beitrag #6591929 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6591941 wurde von einem Moderator gelöscht.
Dieser Beitrag ist gesperrt und kann nicht beantwortet werden.