Hallo Zusammen, Hat sich vielleicht schon jemand mit dem Grafik LCD-Modul OPTREX F-51320AE von Pollin auseinander gesetzt oder gar schon mit einem AVR zum Laufen gebracht? Der Preis ist meines Erachtens nach günstig für ein blaues LCD. Außerdem ist die passende SMD-Buchse ebenfalls erhältlich. http://www.pollin.de/shop/dt/OTUyOTc4OTk-/Bauelemente_Bauteile/Aktive_Bauelemente/Displays/Grafik_LCD_Modul_OPTREX_F_51320AE.html Bestellnummer: 120 740 mfg Peter
Ich habs auch schon bestellt. Kenne mich aber mit den Commands auf Seite 10,11 und 12 der Spec. nicht aus. Application note hab ich bis jetzt nicht gefunden. A0 schaltet ja zwischen Command und Data um Heißt das, dass man zuerst mit A0 = low das z.B. Page address set command sendet und unmittelbar danach mit A0= high die page adresse sendet? nirgends beschrieben und nicht zu finden. Vielleicht weiss jemand mehr und kann helfen. Wäre seeeehr hilfreich!
Gast
#2567564
Hi
>nirgends beschrieben und nicht zu finden.
Wie wäre es mit dem Datenblatt vom Displaycontroller?
MfG Spess
Da steht das nicht drin habe das jetzt gefunden, muss erst lesen. http://optrex.com/engineering/appnotes.asp?AppNoteID=148 LG Rudi
Gibts schon Erfolge, hab auch so ein Ding bestellt?
Gast
#2599653
Hallo Zusammen Nach Durchsicht des Controller Datenblatts und bestätigt durch einen anderen Artikel (Beitrag "Displaycontroller ST7565"), müsste eine ST7565 library eigentlich funktionieren. Also, beispielsweise U8glib: http://code.google.com/p/u8glib/wiki/device Voraussetzung wäre allerdings, dass die notwendigen Leitungen zum Umschalten auf SPI mode bei dem Display herausgeführt sind. Ansonsten müsste man die U8glib etwas erweitern, was aber auch kein großes Problem wäre. Grüße, Oliver
Hallo, so wie ich es jetzt gesehen habe sind nicht alle benötigten Pins für den SPI mode herausgeführt. Die Pins SCL und SI sind herausgeführt (D6 und D7) aber der Pin P/S nicht. Mit dem schaltet man das Display um zwischen Parallel und Serial Data also SPI. Korigiert mich fals ich falsch liege. MfG Tom PS: Vielleicht ist auf dem Folienleiter ein Pullupwiderstand für den Pin P/S. Dann könnte man den doch anzapfen.
Gast
#2782954
Ich hab das Display auch geordert. Bei Epson bin ich insoweit fündig geworden, dass der verbaute Prozessor wohl mit dem SED1565 entspricht Siehe: http://www.lcd-module.de/eng/pdf/zubehoer/s1d15605.pdf Vielleicht hilft uns das weiter :-) Gruß Bernd
Gast
#2783011
Hi >Bei Epson bin ich insoweit fündig geworden, dass der verbaute Prozessor >wohl mit dem SED1565 entspricht Beitrag "Re: Displaycontroller ST7565" MfG Spess
Moin! Ich habe mir das Display auch vor einiger Zeit besorgt und bin nun dazu gekommen, mich damit zu beschäftigen. Falls jemand auch noch daran bastelt habe ich alles hier hochgeladen, was hilfreich sein könnte. Optisch finde ich weiß auf blau recht schick und für 6,95€ kann man wirklich nicht meckern. Ich habe mir eine kleine Adapterplatine für ein Steckbrett gebastelt und habe dann mit einem mega16 herumprobiert, bis alles lief. Für den Controller habe ich die Routinen von Benedikt genutzt und noch etwas angepasst. (Beitrag "Routinen für SED1565 (z.B. für 128x64 LCD Hyundai HP12542") SPI ist mit dem Display allerdings nicht möglich, da P/S nicht herausgeführt wurde. Grüße, Basti
Wie sieht's eig aus? Hat es noch jemand zum Laufen gebracht? Habe alles nach dem Datenblatt meiner Meinung nach richtig Initialisiert, und LCD lebt nicht... :( Bin mir aber bei Flexprintbuchse nicht ganz sicher, ob die Pins am richtigen Pol anliegen. Weiß nicht wo Pin1 am Band und wo Pin 1 an der Buchse ist. Einfach mal dem Bauchgefühl nachgegangen. Hoffe kann mir einer damit weiter helfen.
@Alex > Habe alles nach dem Datenblatt meiner Meinung nach richtig > Initialisiert, und LCD lebt nicht... :( Poste doch mal deine Initialisierung und deine Beschaltung! > Bin mir aber bei Flexprintbuchse nicht ganz sicher, ob die Pins am > richtigen Pol anliegen. Ich habe mal ein Bild mit hochgeladen, aus dem die Belegung ersichtlich sein sollte. Ansonsten könntest du die Spannung zwischen Vdd (Pin15) und V5 (Pin27) messen, die sollte im Bereich von ~9V liegen. Grüße, Basti
Hallo Sebastian, Also was die Initialisierung angeht, ich habe jetzt dein Code (angepasst) genommen und es geht trotzdem nicht. Wird doch Hardwarefehler sein, da ich zwischen den Pins (15 und 27) gar keine Spannung habe. Vllt. hab ich dich falsch verstanden und du meinst tatsächlich die Spannungen gegen Masse an den 2 Pins mit 2 Mal ~9V?! Gemessen habe ich mit Oszi, Kontakte an den von dir genannten Pins. Resultat wie gesagt 0Volt. Könnte ein oder andere Elko defekt sein?! Bei den 5x 0,68µ Elkos habe ich, da ich keine gleichwertigen Elkos hatte, welche mit 0.47µ Elkos mit Parallel 0.22µ Folienkondensator geschaltet. Messgeräte zeigen dementsprechend die Summe davon. Aber vllt. gibt es elektisch doch andere eigenschaft. Vllt. weißt du das?! Danke dir. Gruß, Alex P.S. Die Pins sind richtig rum, Gott sei Dank lag mein Gefühl richtig. Nach langer Suche bei Google fand ich den Pin1 vom Flachband. Mit dem Kontakten nach oben, von Links nach Rechts steigend.
Der Fehler ist behoben. Lag an den 2 Pins die Kuzschlüsse zu benahbarten Pins hatten, SMD halt. Die Spannung die du angegeben hattest ist bei mir trotzdem immer noch bei Null. Welcher Typ kondensator ist demnach egal. Der Bessere Kondensator, in meinem Fall der FoKo, verbessert lediglich das Frequenzverhalten wenn die zusammen Parallel geschaltet sind. Was ich noch hinzufügen will, fall es bei jemanden was anzeigt aber Pixel falsch dargestellt werden, kann am daran liegen, dass das Zeitverhalten nicht stimmt. Guckt zu, dass die Zeiten richtig sind. Bei mir läuft der mit 12MHz quarz besser wie mit 16Mhz. Obwohl alles dafür optimiert wurde, seltsam.
Gast
#2898050
moin, ich kann irgendwie die Eagle-Dateien nicht richtig laden, mag die vielleicht nochmal einer reinstellen, oder notfalls auch nur den Schaltplan zeigen, kann mir das dann notfalls auch selber nochmal zusammenklicken. mfg und Danke
Gast
#2956082
Hi, vielen Dank für den Code, habe noch ein paar Kleinigkeiten geändert, weil ich die Datenleitungen auf zwei Ports verteilen musste. Zur Info: Weil ich gerade keine anderen Kondensatoren da hatte läuft die Schaltung bei mir mit 5 x 1µF Elkos für die Regelung und 3 x 2,2µF für den Booster. Gruß Benedikt
Gast
#2987820
Wie kann ich mit dem Quelltext String ausgeben?
Also nicht so ein String -> lcd_string_P("hallo welt")
sondern so eins:
char MyString[10] = "Hallo";
lcd_String( MyString );
wie kann man das realisieren?
Danke! :)
Hallo, vorab, Danke für die tolle vorarbeit. Leider hab ich ein Problem mit dem Quellcode. Ich hab den Quellcode in Eclipse geladen, und die Fuses so gesetzt, wie ich sie vermutet habe (low = CE, ghigh = DE, ext. = 01). Da ich nur einen Atmega168 zur hand hab, habe ich die Datenleitungen und die Controll leitungen umgelegt. Datenleitungen liegen von PD0 - PD7:
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Controlleitungen liegen von PC0 - PC4
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Nach dem Flashen wird aber nur Pixel müll auf dem Display ausgegeben (aber zumindest wird etwas ausgegeben, das heißt für mich das die Initialisierung funktioniert). Ich hab zum Testen auch schon alles außer lcd_init auskommentiert, aber leider ändert das nichts. Am Atmega ist ein 16MHz Crystal. Ich hoffe ihr könnt mir evtl. weiterhelfen. Gruß, Kubax Edit: Achja, ich hab als Condensatoren für die Platine SMD-Keramik genommen. Also keine Elkos mit Polung (wie sie in Eagle eingezeichnet sind) kann das evtl. das problem sein? Ich hab meine Adapter Platine mal angehängt. Auch wenn ich nicht denke das man viel erkennen kann ;)
Hallo zusammen, ich habe mir auch dieses Display bestellt. Im Moment habe ich aber leider noch keine Möglichkeit eine doppelseitige Platine (für den Adapter) selber herzustellen. Hat vielleicht jemand einen guten Tipp wo ich die Platine kostengünstig herstellen lassen kann? Oder hat vielleicht jemand direkt mehrere hergestellt und könnte mir eine abtreten :-) Wenn ich mir von eagle ein Angebot erstellen lasse, dann soll das ca. 50 € kosten... das ist bei einem 6,95 € Display ja nicht sinnvoll. Danke vorab und viele Grüße Ralf
Gast
#3115348
Wie sieht das Display im Tageslicht aus? Kann man da noch was ablesen? Ich denke da an einen Betrieb im Amaturenbrett im Auto, also Tag+Nacht.
Hallo, bei mir läuft das Display auch! Allerdings gibt es Probleme mit den grafischen Anzeigen im C-Code. Wie man auf dem Bild sieht gibt es jede Menge falsche Pixel. Das Problem hängt eindeutig mit dem Lesen und Überschreiben eines Bytes zusammen. Leider konnte ich aber keine funktionierende Lösung finden. Ich habe mir daher selbst einen ASM-Code gestrickt, der problemlos funktioniert. Vom Startbild wechselt die Anzeige in die Darstellung des kompletten ASCII-Codes, wozu ich allerdings auch noch die Font-Datei ersetzen mußte. Vielleicht hat jemand Spaß damit! batman schrieb: > Wie sieht das Display im Tageslicht aus? Kann man da noch was ablesen? > Ich denke da an einen Betrieb im Amaturenbrett im Auto, also Tag+Nacht. Ich hatte es zwar noch nie draußen, aber ich meine da gibt es keine Probleme. Festgestellt habe ich allerdings, daß die Darstellung besser wird, wenn das Bild immer wieder neu aufgebaut wird. Gruß Bruno
Hallo zusammen, ich habe den Adapter nun nachgebaut. Wow... meine erste doppelseitige Platine :-) Leider habe ich nun ein Problem beim kompilieren von deinem Code, Sebastian. Ich versuche es unter Linux (avr-gcc 4.7.0) und erhalte folgende Fehlermeldung:
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Was kann ich tun? Danke vorab und Gruß Ralf
Gast
#3139238
Hast du diese include in der s1d1565.c? #include <avr/pgmspace.h>
Gast
#3139268
Tom M. schrieb: > Hast du diese include in der s1d1565.c? > > #include <avr/pgmspace.h> Leider ja... ich hatte diesen Hinweis auch schon gefunden und überprüft.
Gast
#3139274
>In file included from s1d1565.c:5:0: >font6x8s.c:2:1: error: unknown type name ‘prog_char’ >> #include <avr/pgmspace.h> >Leider ja... ich hatte diesen Hinweis auch schon gefunden und überprüft. Und das auch vor dem Schwachsinn eine C Datei in eine C Datei zu includen? #include <avr/pgmspace.h> #include "font6x8s.c"
Gast
#3139282
Ich glaube dieser Beitrag hilft mir weiter: Beitrag "Alter Code mit prog_char und neue avr-libc" Offenbar ist prog_char veraltet und muss ersetzt werden. Ich bin zwar noch Anfänger, versuche mich aber trotzdem mal daran :)
Gast
#3139291
Ahhh... habe noch was gefunden... Im Makefile muss ich die CFLAGS ergänzen um folgendes ergänzen: -Wno-deprecated-declarations -D__PROG_TYPES_COMPAT__ Damit sollte es ohne Code-Änderungen funktionieren. Ich werde das morgen mal testen! Danke für die Tipps!
Gast
#3139393
Sowas wie das hier #include "font6x8s.c" Macht mann nicht. Wohlgemerkt "c"
Ralf J. schrieb: > Ich glaube dieser Beitrag hilft mir weiter: > > Beitrag "Alter Code mit prog_char und neue avr-libc" > > Offenbar ist prog_char veraltet und muss ersetzt werden. Ich bin zwar > noch Anfänger, versuche mich aber trotzdem mal daran :) Genau das ist das Problem. Mit dem AVR Studio 6.0 geht das nicht mehr. Ersetze in font6x8s.c das
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dann sollte es funktionieren.
@Bruno Danke! Das hat funktioniert. Nun gibt es leider noch beim Linken einen Fehler:
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Ich versuche ja unter Linux zu kompilieren - kann es daran liegen? Ansonsten sagt mir der Fehler nichts - dafür bin ich noch zu unerfahren. Hat noch jemand eine Idee?
Gast
#3139740
Ich bin zwar jetzt auch nicht so die Granate, aber ich würde die Fehlermeldung so deuten, das "Font" mehrfach definiert ist. Wenn ich das richtig sehe einmal in der "s1d1565.h" und einmal in der "font6x8s.h".
Gast
#3139746
Na wenn es einmal per include drin ist und dann nochmal extra mit kompiliert wird, ist es zweimal da. Das mag der Linker nicht so gerne.
@Kubax & Apr Ja, so habe ich das auch gedeutet. Ich kann allerdings weder in den .h noch in den .c Dateien eine Mehrfachdefinition finden. Die Konstante "Font" wird einmal in font6x8s.c definiert und dann in s1d1565.c verwendet. Das sollte doch soweit stimmen - oder??? Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der Autor einen Code einstellt, in dem noch solch offensichtliche Fehler sind. Ich vermute daher, dass es etwas mit der Umgebung zu tun hat... Ich muss es wohl doch mal mit AVR Studio versuchen :-(
Gast
#3139809
Wie gesagt: In der s1d1565.c wird steht ein #include "font6x8s.c". Also wird folgerichtig der gesamte Inhalt dort eingefügt und kompiliert. Hier wird unter Anderem ein Symbol "Font" definiert. Weiterhin kompilierst du offenbar die font6x8s.c -- zumindest wird ein .o dafür erzeugt. Hier wird ein Symbol "Font" definiert. Danach versucht du das alles zu linken und der beschwert sich. Da "Font" zweimal definiert wurde. Einmal in der s1d1565.c und einmal in der font6x8s.c. Entweder du kompilierst font6x8s.c nicht, oder du schreibst ein static davor, oder du nimmst das include raus und definierst "Font" als extern.
@apr OK, nun habe ich es verstanden :-) Wie ich vermutete lag es an meiner "Umgebung". Durch deinen Hinweis bin ich darauf gekommen: Ich habe fälschlicherweise alle C-Dateien im Makefile eingetragen. Das war ja wegen des includes nicht nötig bzw. führte dann zu der doppelten Deklaration... Danke für die "Erleuchtung" :-)
@Bruno Die Grundprobleme hätte ich nun gelöst. Nun habe ich aber leider das Problem mit der Darstellung im Grafikmodus, dass du auch hattest (siehe Foto). Kannst du mir einen Tipp geben, wie ich die .asm und die .inc Dateien von dir einbinde? Damit habe ich bislang überhaupt keine Erfahrung...
Nachtrag: Ich habe mir die asm-Datei mal näher angeschaut (und auch deinen Beitrag noch mal genau gelesen). Wenn ich das alles richtig verstehe, dann hast du für die Programmierung unter C noch keine Lösung für das Grafikproblem gefunden und daher die Assembler-Lösung aufgesetzt. Wenn ich die verwenden möchte, dann muss ich vermutlich auch in Assembler programmieren - oder? Hat vielleicht noch jemand dieses Grafikproblem und eine Lösung in C gefunden? Ich lerne ja gerade C in Verbindung mit µC und da erscheint mir ein Exkurs in die Maschinensprache doch etwas verfrüht bzw. im Moment zu aufwändig...
Noch ein NACHTRAG: Von t-g-m kam der Hinweis, dass die CPU-Frequenz bei der Pixeldarstellung auch eine Rolle spielt. Er schreibt z.B., dass das Display bei 12Mhz besser läuft als bei 16Mhz. Ich habe daher mal die Frequenzen von meinem Mega32 durchgespielt (1, 2, 4, 8 - intern und 16Mhz extern). Tatsächlich gibt es signifikante Unterschiede bei der Darstellung: Bei manchen Frequenzen ist die Textdarstellung ebenfalls betroffen/fehlerhaft und bei manchen Frequenzen stimmt die Position der Uhrzeit (rechte obere Ecke). Beim 16Mhz Betrieb wie auf meinem Foto, stimmt die Position nicht. Vielleicht ist das ein Hinweis auf die Fehlerquelle???
Ich habe nun mal den Originalcode von Benedikt getestet. Beitrag "Routinen für SED1565 (z.B. für 128x64 LCD Hyundai HP12542" Damit funktioniert die Textdarstellung mit allen Frequenzen zuverlässig. Leider sind aber keine Grafikroutinen enthalten. Vielleicht hilft das auch bei der Eingrenzung des Fehlers :-)
Ich habe meine Versuche mit dem Code noch nicht aufgegeben. Es ist mir inzwischen gelungen die Fehlerquelle einzugrenzen.
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Wenn ich das "lcd_readdata()" auskommentiere (wie im Code oben), dann wird der Text-/Grafikmodus nicht mehr zerschossen. Bislang war das ja so, dass bei einem Reset sowohl die Grafik als auch der Text - mehr oder weniger stark - zerschossen wurde. Nun, mit dem auskommentierten readdata ist der Textmodus in Ordnung und die Grafiken werden ebenfalls besser gezeichnet, wenn auch nicht vollständig. Die Ergebnisse sind nun reproduzierbar (es sieht also immer gleich aus) während beim Aufruf der readdata() Funktion das Display immer willkürlich zerschossen wird - also immer anders schrottig ausschaut! Siehe Foto: Das Ergebnis ist wesentlich besser als auf den Bildern zuvor (z.B. stimmt die Position der Uhrzeit nun immer). Fakt ist jedenfalls, dass das Aufrufen von lcd_readdata() das Display völlig aus dem Tritt bringt - aber warum? Die Funktion sieht so aus (und sagt mir rein gar nix... Anfänger halt...)
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Weiß jemand Rat?
Hallo Ralf! Ich habe im Moment viel zu tun, deswegen kann ich keine funktionierende Lösung bieten, nur einen Ansatz. Die Funktion, die bei dir Probleme macht, hat den einfachen Ursprung, dass man bei diesem Display immer ein Byte auf einmal schreibt. Das Display ist also in 128 Spalten und 8 Zeilen à 8 Pixel eingeteilt. Will man also einen einzelnen Pixel ändern, so ist man gezwungen den Zustand von 8 Pixeln fest vorzugeben. Weiß man von den anderen 7 Pixeln nicht, ob diese hell oder dunkel sind, gibt man diesen einen festen Zustand vor und überschreibt so die alten werte. Über die Funktion "lcd_readdata()" wird dies vermieden und das gesamte Byte in der aktuellen Spalte/Zeile ausgelesen. Anschließend entsprechend verändert und per write wieder an die alte Position geschrieben. Ich kann mich daran erinnern, dass das ganze für meinen Anwendungszweck funktionierte, aber instabil lief, sobald ich die Taktfrequenz (16MHz) geändert habe. Warum konnte ich mangels Zeit nicht ergründen. Ein Ansatz wäre, in dem Datenblatt vom Controller S1D15605 aus meinem Beitrag weiter oben (Beitrag "Re: Pollin Grafik LCD-Modul OPTREX F-51320AE") nachzusehen (11. Timing Characteristics 6800Series MPU), ob alle Wartezeiten beim Auslesen eingehalten werden und entsprechend Delays zu setzen. Ein einfaches Workaround wäre natürlich, readdata auszukommentieren, auf den Grafikmodus zu verzichten und Text nur in ganzen Zeilen zu schreiben, sodass man keine anderen Pixel überschreiben kann, das entspricht dann in etwa dem Quelltext von Benedikt, den ich erweitert habe. Vielleicht hilft dir das ein wenig weiter!
Hi Sebastian, danke für die erklärende Antwort. Mir war der Sinn des Auslesens in der Tat zunächst schleierhaft - nun ist es klar. Ich werde dann bei Gelegenheit mal mit dem Datenblatt und den Timings jonglieren... vielleicht kriege ich es ja hin :-) Bei mir läuft das Display übrigens auf einem Mega32 mit 16Mhz Quarz. Der Workaround mit dem Grafikverzicht funktioniert. Mir war das heute auch aufgefallen und dann dachte ich mir schon, dass Benedikts Code einfach das readdata nicht verwendet und daher "funktioniert"... Gruß Ralf
Mal wieder ein wenig schlauer... Das Display kommt aus dem Tritt wenn das RW Bit gesetzt wird (also in der Funktion lcd_read() die Anweisung sbi(LCD,RW). Danach kommt nur noch Murks. Nimmt man die Anweisung raus, dann bleibt das Display in der Spur und nur die Bytes für die grafischen Elemente stimmen nicht mehr. Die Timings aus dem Datenblatt sind für mich noch nicht verständlich. Im Kontext zur Software wird es nicht einfacher. Da bin ich als AVR und C Anfänger dann doch (noch) stark überfordert :-( Ich habe ein wenig trial and error gemacht aber ohne Erfolg. Vielleicht könnte ein erfahrener User da mal schauen und noch ein paar Tipps geben? Wäre klasse :-)
Argh... Et lüppt! Es war ein Hardware-"Fehler". Weil ich mit dem SMD-Sockel vorsichtig umgehen wollte habe ich wohl die Arretierung des Flachbandkabels zu leicht reingedrückt. Jedenfalls war es auf der R/W Seite nicht richtig arretiert und hatte dadurch wohl keinen richtigen Kontakt. So was Dummes!!! Na ja, immerhin habe ich durch diesen Fehler wirklich viel aus dem Code gelernt. Ich hätte mir die Display-Routinen sonst sicher nicht so gründlich angeschaut - so hatte es dann doch was Gutes!!! :-) Nochmals vielen Dank an alle für die Geduld (mit mir) und die vielen guten Tipps. Ohne hätte ich es nicht geschafft! Gruß Ralf
Ein Tip für alle mit dem gleichen Problem, die aber keinen Hardwarefehler finden können. Angeregt durch den Erfolg von Ralf (dafür herzlichen Dank), habe ich das Display auch noch einmal ausgepackt und die Hardware überprüft. Ergebnis negativ! Dann habe ich mir nochmals den Code angesehen und versuchsweise in der lcd_read das _delay_us(1) auf _delay_us(2) geändert und siehe da, die Anzeige ist nun OK. Gruß Bruno
@Bruno: Schön, dass es bei dir nun auch fehlerfrei funktioniert. Ich habe übrigens noch nach einer Möglichkeit gesucht, dass Backlight schaltbar zu machen. Ich benötige das für meine Anwendung. Nach etwas Grübeln bin ich dann auf eine funktionierende Lösung gekommen. Ich steuere einfach über einen freien Ausgang meines ATmega32 einen Transistor an, der seinerseits die Beleuchtung einschaltet. Den Code habe ich dann noch um ein LCD_Backlight_on() bzw. ...off() erweitert. Klappt super. Ist vermutlich hier unter den Profis ein alter Hut aber vielleicht hilft es ja einem suchenden Anfänger wie mir :-) Schöne Grüße Ralf
Hallo Ralf, dann könntest du das Backlight auch gleich per PWM dimmen. Gruß Michael
Michael D. schrieb: > dann könntest du das Backlight auch gleich per PWM dimmen. Stimmt! Das wäre auch ein netter Effekt. Werde ich mal versuchen... Gruß Ralf
Gast
#3323507
Hi, hat zufällig noch jemand den FPC-SMT-30pol-0.5-Vertikal- für Lau rumliegen? Bei Pollin gibt es den nicht mehr und Versandkosten sind ja auch nicht ohne. Gruß, Philipp
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