Hi Ich möchte gerne Wissen wie viel Schaltfrequenz ALVC Logikbausteine handhaben können. Ich bin aus den Datenblättern nicht ganz schlau geworden. Hier stehen zwar Dinge wie "max. propagration Delay", und "min Rise & Fall Time", jedoch nirgends eine Wert wie z.B. "maximum Input Frequency" Ich könnte natürlich von diesen Werten auf die Freuquenz schließen, bin mir aber nicht sicher ob ich damit nicht einen Fehler mache. Wenn ich jetzt z.B. ein Latch 74ALVCH16244 habe, dann steht da im Datenblatt Folgendes: Minimum Input Edge Rate: (Sollte wahrscheinlich die Risetime sein): 10ns/V Das würde also heißen, wenn ich den Baustein mit 3.3V betreibe, dann darf das Eingangssignal im Prinzip nicht in weniger als 33ns von 0 auf 3,3V ansteigen. Daraus schließe ich, dass die Falltime genauso lang sein muss. Das wären dann 66ns für einen Low-High-Low Impuls. Das würde also bedeuten ich kann maximal 15.15MHz Frequenz haben, damit der Latch noch funktionieren würde? Ist das richtig? Welche Logikfamilie würde denn bis ca. 50MHz funktionieren? MfG
>Minimum Input Edge Rate: (Sollte wahrscheinlich die Risetime sein): >10ns/V > >Das würde also heißen, wenn ich den Baustein mit 3.3V betreibe, dann >darf das Eingangssignal im Prinzip nicht in weniger als 33ns von 0 auf >3,3V ansteigen. Ich würde das so interpretieren das das Eingangssignal nicht mehr als 33ns brauchen darf.
holger schrieb: > Ich würde das so interpretieren das das Eingangssignal nicht > mehr als 33ns brauchen darf. So hab ich das noch gar nicht betrachtet :) Ich muss meinen vorherigen Post korrigieren: Der 16244 ist natürlich kein Latch sondern ein Buffer. Die Frage bleibt aber noch immer mit wieviel I/O Frequenz diese ALVC Logikbausteine betrieben werden können. Gibt es dazu vielleicht irgendwo eine Vergleichstabelle?
Was suchst du denn ueberhaupt ? 16bit aufs Mal buffern ist etwas ungewoehnlich.. Ich denk 100MHz ist wahrscheinlich obere Grenze von den Delays her gesehen. Aber erst muesste man die Verlustleistung rechnen. Das haengt dann auch von der Versorgungsspannung ab.
Also für den sn74alvch374 ist im Datenblatt von TI bei 3,3V eine maximale Taktfrequenz von 150 MHz angegeben, bei 2,7V eine von 100 MHz http://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn74alvch374.pdf
µC Bastler schrieb: > Also für den sn74alvch374 ist im Datenblatt von TI bei 3,3V eine > maximale Taktfrequenz von 150 MHz angegeben, bei 2,7V eine von 100 MHz Ja das kann man dann wohl als groben Richtwert nehmen.
Pico Oschi schrieb: > Was suchst du denn ueberhaupt ? Na wahrscheinlich will er den Wettbewerb toppen: Beitrag "Re: ST ausgenutzt und bis aufs Blut gequält - Wettbewerb" Gruß Anja
Der_User schrieb: > Ja das kann man dann wohl als groben Richtwert nehmen. Die maximale Arbeitsfrequenz muss man aus dem Datenblatt des bestimmten Typs entnehmen oder annähernd selber ausrechnen - bei gleicher Technologie und Gatterverzögerung arbeitet ein 8bit-Ripple-Zähler natürlich viel langsamer als ein 4bit-Synchronzähler. Und bei einem Flipflop kann die erzielbare Arbeitsfrequenz je nach den vorliegenden Setup-/Hold-Zeiten auch recht unterschiedlich sein. Ist eine maximale Frequenz angegeben, so muss die in einer bestimmten Schaltung nicht so ohne weiteres erreicht werden. Gruss Reinhard
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.