Wieviel Schaltfrequenz vertragen eigentlich ALVC Logikbausteine

Gast #2567890
Hi

Ich möchte gerne Wissen wie viel Schaltfrequenz ALVC Logikbausteine 
handhaben können. Ich bin aus den Datenblättern nicht ganz schlau 
geworden. Hier stehen zwar Dinge wie "max. propagration Delay", und "min 
Rise & Fall Time", jedoch nirgends eine Wert wie z.B. "maximum Input 
Frequency" Ich könnte natürlich von diesen Werten auf die Freuquenz 
schließen, bin mir aber nicht sicher ob ich damit nicht einen Fehler 
mache.

Wenn ich jetzt z.B. ein Latch 74ALVCH16244 habe, dann steht da im 
Datenblatt Folgendes:


Minimum Input Edge Rate: (Sollte wahrscheinlich die Risetime sein): 
10ns/V

Das würde also heißen, wenn ich den Baustein mit 3.3V betreibe, dann 
darf das Eingangssignal im Prinzip nicht in weniger als 33ns von 0 auf 
3,3V ansteigen. Daraus schließe ich, dass die Falltime genauso lang sein 
muss. Das wären dann 66ns für einen Low-High-Low Impuls. Das würde also 
bedeuten ich kann maximal 15.15MHz Frequenz haben, damit der Latch noch 
funktionieren würde? Ist das richtig?

Welche Logikfamilie würde denn bis ca. 50MHz funktionieren?

MfG
Gast
>Minimum Input Edge Rate: (Sollte wahrscheinlich die Risetime sein):
>10ns/V
>
>Das würde also heißen, wenn ich den Baustein mit 3.3V betreibe, dann
>darf das Eingangssignal im Prinzip nicht in weniger als 33ns von 0 auf
>3,3V ansteigen.

Ich würde das so interpretieren das das Eingangssignal nicht
mehr als 33ns brauchen darf.
Gast
holger schrieb:
> Ich würde das so interpretieren das das Eingangssignal nicht
> mehr als 33ns brauchen darf.

So hab ich das noch gar nicht betrachtet :)

Ich muss meinen vorherigen Post korrigieren: Der 16244 ist natürlich 
kein Latch sondern ein Buffer.

Die Frage bleibt aber noch immer mit wieviel I/O Frequenz diese ALVC 
Logikbausteine betrieben werden können. Gibt es dazu vielleicht irgendwo 
eine Vergleichstabelle?
Was suchst du denn ueberhaupt ? 16bit aufs Mal buffern ist etwas 
ungewoehnlich..
Ich denk 100MHz ist wahrscheinlich obere Grenze von den Delays her 
gesehen. Aber erst muesste man die Verlustleistung rechnen. Das haengt 
dann auch von der Versorgungsspannung ab.
Gast
Der_User schrieb:
> Ja das kann man dann wohl als groben Richtwert nehmen.

Die maximale Arbeitsfrequenz muss man aus dem Datenblatt des bestimmten 
Typs entnehmen oder annähernd selber ausrechnen - bei gleicher 
Technologie und Gatterverzögerung arbeitet ein 8bit-Ripple-Zähler 
natürlich viel langsamer als ein 4bit-Synchronzähler. Und bei einem 
Flipflop kann die erzielbare Arbeitsfrequenz je nach den vorliegenden 
Setup-/Hold-Zeiten auch recht unterschiedlich sein. Ist eine maximale 
Frequenz angegeben, so muss die in einer bestimmten Schaltung nicht so 
ohne weiteres erreicht werden.

Gruss Reinhard

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