Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Verklebtes Steckernetzteil / Notebooknetzteil öffnen. Eure Tipps sind gefragt.


von Guido C. (guidoanalog)


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Hallo,

ich habe hier zwei Netzteile, die ich gerne öffnen und ggf. reparieren 
möchte. Leider sind die Gehäusehälften miteinander verklebt. Bisher habe 
ich es eigentlich immer ganz gut geschafft derartige Netzteile zu 
öffnen. Hierzu habe ich sie mit einer Plastikkarte (z. B. Telefonkarte) 
an der Nut aufgehebelt. Leider sträuben sich die o. g. Netzteile zu 
sehr. Habt ihr noch einen anderen Tipp für mich. Soll ich die Netzteil 
in’s Tiefkühlfach oder in den Ofen legen, damit sich der Kleber löst?

Mit freundlichen Grüßen
Guido
: Verschoben durch Moderator
von Rolf N. (rolfn)


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Wie wär's mit einer Laubsäge aufzusägen?

...Rolf
von Guido C. (guidoanalog)


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Hallo,

Rolf Niepraschk schrieb:
> Wie wär's mit einer Laubsäge aufzusägen?

Stimmt, wäre eine Möglichkeit. Das ist dann allerdings Plan B.

Mit freundlichen Grüßen
Guido
von Knut B. (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite


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Laubsäge oder PUK-Säge ist immer noch die beste Möglichkeit, ohne etwas 
durch Abrutschen oder Einstechen kaputt zu machen. Läßt sich 
anschließend auch gut wieder verkleben, da die Schnittfläche rauh ist.
von Achim M. (minifloat)


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Guido C. schrieb:
> Leider sind die Gehäusehälften miteinander verklebt.

Wenn der Kleber nicht elastisch ist, dem Gerät über einen kleinen 
Holzklotz schonend rund herum über die Klebenaht/Ritze ein paar 
Hammerschläge applizieren. Der Kleber platzt oder bröselt in dem Gehäuse 
weg und man kann sich auf die Suche nach Rastnasen machen.
Fiese Schrauben findet man dann noch unter aufgeklebten Typenschildern 
etc.

mfg mf
von Udo S. (urschmitt)


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Mini Float schrieb:
> Fiese Schrauben findet man dann noch unter aufgeklebten Typenschildern
> etc
Gummi oder Teflon Füße sind auch dankbare Verstecke für Schrauben.
von Dr. G. Reed (Gast)


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Ich hab mal ein kleines Steckernetzteil mit einer Mini Proxxon 
Trennscheibe aufgeflext, einfach amn Rand entlang. Das ging sehr gut, 
sogar so gut, dass ich ohne zu merken ein paar Elkos mit aufgeflext 
habe....
von Achim M. (minifloat)


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Udo Schmitt schrieb:
> Teflon Füße

Neulich ne Logitech-Maus zerlegt. Mann hab ich geflucht, weil die in den 
neuesten Billigmäusen nun nicht nur 1 Schraube im Handballen-Bereich 
haben, sondern noch zwei futzelig kleine unter den vorderen Teflonfüßen.

mfg mf
von Harald W. (wilhelms)


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Guido C. schrieb:
> Hallo,
>
> ich habe hier zwei Netzteile, die ich gerne öffnen und ggf. reparieren
> möchte. Leider sind die Gehäusehälften miteinander verklebt.

Wenn das Gehäuse wirklich verklebt ist und keine versteckten
Schrauben hat, nehme  ich eine etwas dickere Säge und säge
damit nur eine Ecke ein. Dort kann man dann einen Schrauben-
zieher ansetzen und drehen. Meist knackt dann mindestens eine
Hälfte auf. Notfalls muss man die gegenüberliegende Ecke auch
ansägen. Das Gehäuse verschliesse ich dann mit gewöhnlichem
Alleskleber. Der ist weich genug , sodas ein eventuell nötiger
zweiter Reparaturversuch wesentlich problemloser ist.
Gruss
Harald
von citb (Gast)


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Oder die Dinger sind nicht verklebt, sondern ultraschallverschweisst.
Da hilft nur Gewalt - mit Saege oder mit Hammer.

citb
von Peer R. (vision2picture)


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Vorsichtig uns sehr ausdauernd mit dem Hammer immer entlang der Naht.
Hat bei mir bisher noch immer funktioniert.
von .-. (Gast)


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Einmal mit der kleinen Flex rum...
von Harald W. (wilhelms)


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citb schrieb:
> Oder die Dinger sind nicht verklebt, sondern ultraschallverschweisst.
> Da hilft nur Gewalt - mit Saege oder mit Hammer.

Stimmt. Da hilft es dann nur weiter, wenn man noch irgendein älteres,
verschraubtes Netzteilgehäuse ohne Inhalt "in der Kiste" hat. :-)
Gruss
Harald
von Guido C. (guidoanalog)


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Hallo,

vielen Dank für die Rückmeldungen. Verschraubt sind die Netzteile 
definitiv nicht. Wäre ja auch zu schön um wahr zu sein.

Irgendwie hatte ich wohl auf ein Wunder-Spezial-Geheimtipp gehofft. So 
nach dem Motto: "Sprüh das Netzteil mit Kältespray ein, dann fallen die 
Gehäuseteile von alleine auseinander."

Wie bereits erwähnt habe ich bisher schon einige Netzteile mit einer 
Plastikkarte aufbekommen. Der Vorteil ist, dass die Gehäuseteile dabei 
nahezu unversehrt bleiben. Leider sträuben sich die zwei Netzteil, die 
derzeit vor mir liegen gegen diese Methode. Die Bearbeitungswerkzeuge 
werden sich somit wohl ändern. Zuerst kommt der Hammer, dann die 
Schraubzwinge (Schraubstock habe ich leider keinen) und falls alles 
nichts der Dremel zum Einsatz.

Harald Wilhelms schrieb:
> Stimmt. Da hilft es dann nur weiter, wenn man noch irgendein älteres,
> verschraubtes Netzteilgehäuse ohne Inhalt "in der Kiste" hat. :-)

Wie wahr.

Mit freundlichen Grüßen
Guido
von usuru (Gast)


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> Wenn das Gehäuse wirklich verklebt ist und keine versteckten
> Schrauben hat, nehme  ich eine etwas dickere Säge und säge
> damit nur eine Ecke ein. Dort kann man dann einen Schrauben-
> zieher ansetzen und drehen.

So mache ich das auch ...
von Harald W. (wilhelms)


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Guido C. schrieb:

> Harald Wilhelms schrieb:
>> Stimmt. Da hilft es dann nur weiter, wenn man noch irgendein älteres,
>> verschraubtes Netzteilgehäuse ohne Inhalt "in der Kiste" hat. :-)
>
> Wie wahr.

Das galt für die Ultraschallverschweissten. Die geklebten habe
ich mit meiner Methode immer aufgekriegt und neu verklebt.
Gruss
Harald
von elö (Gast)


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Einfach in den Schraubstock einspannen und auf die Naht drücken bis es 
knakt. Mit Glück gibt es kaum Beschädigungen, so dass man das Gehäuse 
auch wieder zukleben könnte.
von ralf r. (ralle_r)


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In den Schraubstock auf der einen Seite bei der Naht einen 
Schraubendreher mit einspannen und dann zudrehen bis es knackt und auf 
der anderen Seite wiederholen. Hat schon einige Male so geklappt.

Ralle
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Jo, die Schraubstockmethode ist eindeutig die sauberste. Auch Airport 
Express und iBook Netzteile öffnen sich dann fast wie von selbst :P Es 
bleiben lediglich ein paar Druckstellen, aber selbst die kannst du mit 
Holzbrettchen verhindern.
von Guido C. (guidoanalog)


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Hallo,

ich sehe schon, ein Schraubstock muss her!

ralf r. schrieb:
> In den Schraubstock auf der einen Seite bei der Naht einen
> Schraubendreher mit einspannen und dann zudrehen bis es knackt und auf
> der anderen Seite wiederholen.

Verstehe ich das richtig, der Schraubendreher ist längs der Nacht 
eingespannt und drückt direkt auf selbige?

Mit freundlichen Grüßen
Guido
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Ich spanne die Gehäuseschale ein, die auch die innere überstehende Naht 
trägt, und zwar so, das die andere Schale frei ist und nicht mit 
zusammengedrückt wird. Der Schraubendreher oder das Holzbrettchen sorgen 
dann für die 'Beule', an der der Klebstoff als erstes nachgibt.
Mein Schraubstock ist so gross, das ich die meisten Netzteile auch an 
den Längsseiten eindrücken kann. Sobald die Seiten losgelöst sind, geht 
es dann relativ einfach mit einem breiten Schraubendreher oder 
Bastelmesser weiter.
von Guido C. (guidoanalog)


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Hallo,

vielen dank für die Beschreibung. Jetzt muss ich mir nur noch einen 
Schraubstock "suchen".

Mit freundlichen Grüßen
Guido
von Bastler (Gast)


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Manchmal kann man verklebte Gehäuse auch gut mit verschieden starken 
Metall und Kunstsoffstreifen aufhebeln.
von MaWin (Gast)


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> Mann hab ich geflucht, weil die in den neuesten Billigmäusen
> nun nicht nur 1 Schraube im Handballen-Bereich haben,
> sondern noch zwei futzelig kleine unter den vorderen Teflonfüßen.

Ja, diese chinesischen Billigarbeiter sind eine Qual.

Früher haben Ingenieure intelligent einfach zu fertigende
und einfach auseinanderzubauende Gehäuse konstruktiert,

ein Apple Macintosh II wurde noch von 1 Schraube zusammengehalten,
weil die Arbeitskosten (bei der Fertigung in den USA) hoch waren,

ein HP Deskjet 500 von 4 Klammern,

heutige Taiwanrechner haben hunderte Schräubchen weil das
Zusammenschrauben so billig ist.

Fortschritt sieht anders aus.
von Achim M. (minifloat)


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MaWin schrieb:
> heutige Taiwanrechner haben hunderte Schräubchen weil das
> Zusammenschrauben so billig ist.
>
> Fortschritt sieht anders aus.

Da sagst du was. Wo man vor ein paar Jahren noch Heißverstemmen als 
Standard in Thermoplast-Gehäusen sah, wird nun lieber eine Schraube von 
äußerst minderer Qualität in mieses sprödes Plastik reingedrückt. Von 
"Schrauben" kann da nicht die Rede sein.
Noch schöner wirds, wenn die Schrauben dann rausfallen und sich unter 
die Bauteile auf der Platine mischen -britzel-
mfg mf
von Keks F. (keksliebhaber)


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Guido C. schrieb:
> Irgendwie hatte ich wohl auf ein Wunder-Spezial-Geheimtipp gehofft. So
> nach dem Motto: "Sprüh das Netzteil mit Kältespray ein, dann fallen die
> Gehäuseteile von alleine auseinander."

"Oh nein, wieso macht er so ein altes Thema auf?"

Weil ich mich genau das hier frage, und auch, ob es vielleicht in 14 
Jahren eine andere, bessere Methode gibt als (Gummi)Hammer, Gewalt, 
Schraubzwingen, Aufsägen, Heißluft und Aceton.
von H. H. (hhinz)


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Keks F. schrieb:
> Weil ich mich genau das hier frage, und auch, ob es vielleicht in 14
> Jahren eine andere, bessere Methode gibt als (Gummi)Hammer, Gewalt,
> Schraubzwingen, Aufsägen, Heißluft und Aceton.

Cordit!
von Keks F. (keksliebhaber)


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Finde den Tipp sehr Nobel von dir.
von Roland F. (rhf)


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H. H. schrieb:
> Cordit!

Das ist dann aber eine Desintegration statt einer Öffnung.

rhf
von Michael B. (laberkopp)


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Keks F. schrieb:
> ob es vielleicht in 14 Jahren eine andere, bessere Methode gibt

Zumindest sond heute mehr Gehäuse rundrum verklebt.

Da hilft nur entlang der Naht aufsägen (Laubsäge, kleine Kreissage) und 
danach wieder großzügig nahtfüllend verkleben.
von Wollvieh W. (wollvieh)


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Immerhin gibts für nichtverklebte Gehäuse die Hebelgarnitur von Ifixit. 
Damit habe ich neulich einen Kärcher Kehrbesen mit gefühlt 100 Rastnasen 
geöffnet. Etwas, das sich keiner unserer Großväter je hätte träumen 
lassen. :)

Es bestehen Chancen, daß Klebstoff so teuer wird, daß die Industrie sich 
auf Rastnasen besinnt und zukünftig mehr Gehäuse so zu öffnen sind.

Für verklebte Nähte könnte es in 100 Jahren Geräte geben, die lokal so 
präzise Material wegnehmen oder erweichen, daß man die Teile unzerstört 
und mit kaum Materialverlust auseinanderbekommt.

In 200 Jahren ist dann schon Scotty an der Reihe, der den Sekundenkleber 
aus der Naht einfach wegbeamt.
: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Mit ner Rohrzange, WaPuZa oder Schraubstock erstmal "sanft"
an den Klebestellen kneten und dann mit nem Seitenschneider parallel
an einer Ecke in die Naht schneiden. Plopp, offen.

Vorher etwas warm machen kann auch nicht schaden.
Draussen + winterkalt wird solch ein Gehäuse splittern.
von Gerald B. (gerald_b)


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Wenn nach dem Aufsägen und der Reparatur dort Material fehlt, dann muß 
eine Rolle Isolierband dran glauben. Bei den Quadern (Notebooknetzteile) 
geht das ganz gut. Schwarzes Isolierband 50% überlappend an einem Ende 
anfangen zu wickeln und dann bis rüber. Den Endzipfel noch ein bisschen 
verschweißen (Lötkolben) und fertig.
Etwas rustikaler, aber ebenso praktikabel sind 1-2 Kabelbinder. Die gibt 
es ja auch in schwarz. Ich hatte hier ein Stecker-NT vom Netzwerk-Hub, 
das braucht alle 3-5 Jahre mal einen neuen Ausgangs-Elko. Das hat das 
Procedre schon 2-3x hinter sich :-)
von Harald K. (kirnbichler)


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Gerald B. schrieb:
> Wenn nach dem Aufsägen und der Reparatur dort Material fehlt, dann muß
> eine Rolle Isolierband dran glauben.

Das ist halt Pfusch. Lose Gehäusehälften mit Klebeband zusammentüddeln.
von Wollvieh W. (wollvieh)


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Harald K. schrieb:

> Das ist halt Pfusch. Lose Gehäusehälften mit Klebeband zusammentüddeln.

Eben. Dafür nimmt man gekautes Brot und färbt es mit frisch gepreßtem 
Oktopus-Saft.
von Gerald B. (gerald_b)


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Harald K. schrieb:
> Das ist halt Pfusch. Lose Gehäusehälften mit Klebeband zusammentüddeln.

Wenn man straff und über die gesamte Breite wickelt, dann wackelt da 
garnichts. Das ist vergleichbar mit Schrumpfschlauch
von Harald K. (kirnbichler)


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Es bleibt Pfusch, auch wenn da "nichts wackelt".

Es wird Gründe geben, warum Netzteilgehäuse nicht gleich auf diese Weise 
hergestellt werden.

Schon mal drüber nachgedacht, wie sowas altert, wenn es warm wird?
von Mani W. (e-doc)


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Harald K. schrieb:
> Schon mal drüber nachgedacht, wie sowas altert, wenn es warm wird?

Wenn es ein gutes Elektrikerisoband ist, dann hält das viele Jahre
ohne Probleme, auch wenn es warm wird...
von Harald K. (kirnbichler)


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Dann sind die Hersteller von Netzteilen ja quasi dumm, daß sie ihre 
Netzteile nicht einfach mit Klebeband umwickeln.

Wenn mir so ein Ding unterkommt, landet es ohne weitere Untersuchung in 
der Elektroschrottkiste. 19V-Netzteile sind Schüttgut, ich wüsste nicht, 
wieso ich den Aufriss treiben sollte, so etwas zu reparieren, wenn es 
kaputtgehen sollte (allerdings ist mit in den letzten Jahrzehnten auch 
kein einziges Notebooknetzteil kaputtgegangen, vielleicht nutze ich ja 
auch die falschen).
von Keks F. (keksliebhaber)


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Harald K. schrieb:
> 19V-Netzteile sind Schüttgut, ich wüsste nicht, wieso ich den Aufriss
> treiben sollte, so etwas zu reparieren, wenn es kaputtgehen sollte

Als derjenige, der das Thema neu geöffnet hat. Ich schaue mir aus 
Zeitvertreib defekte Geräte vom Sperrmüll an und versuche sie zu 
reparieren. Häufig ist da ein Netzteil kaputt, bei dem einfach die 
Kondensatoren ausgetrocknet sind. Habe hier eine schöne LED-Lupe mit 
Schwenkarm von einem Betrieb auf meiner Straße, die kommt mit externer 
Konstantstromquelle und braucht gelegentlich etwas Zeit um anzuspringen. 
Bei sowas möglichst zerstörungsfrei reinzukommen halte ich für mich für 
sinnvoll. Das mag wer anders anders sehen.
von Wollvieh W. (wollvieh)


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Bevor die EU noch weiter am "Recht auf Reparatur" rumdoktort, sollte sie 
zunächst mal ein "Recht auf ein zerstörungsfrei zu öffnendes Gehäuse" 
einführen.
von (prx) A. K. (prx)


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"Produkte müssen schon so designt sein, dass sie besser reparierbar 
sind. Das heißt zum Beispiel, dass sie mit normalen Werkzeugen 
auseinandergebaut werden können, ohne sie zu zerstören."

https://www.bundesumweltministerium.de/themen/nachhaltigkeit/konsum-und-produkte/recht-auf-reparatur

Ich fürchte aber, dass Gerätschaften wie Stecker- und Kabelnetzteile 
sowie Steckdosenleisten nicht darunter fallen.
: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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Keks F. schrieb:
> Ich schaue mir aus Zeitvertreib defekte Geräte vom Sperrmüll an und
> versuche sie zu reparieren.

Da kann man auch ne ganze Menge bei lernen und viele Bauteile 
Kennenlernen die man sonst vermutlich kaum auf dem Schirm gehabt hätte.

Find ich gut!
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Allerdings gab es schon immer mal Netzteile,
die nur mit Schrauben zusammen gehalten wurden.
Zwar mit "Du-Darfst-Nicht"-Schrauben, aber ohne Geklebe.
von Soul E. (soul_eye)


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(prx) A. K. schrieb:
> Ich fürchte aber, dass Gerätschaften wie Stecker- und Kabelnetzteile
> sowie Steckdosenleisten nicht darunter fallen.

Da gibt es dann bestimmt ein neues Gesetz, dass Stecker- und 
Kabelnetzteile so beschaffen sein müssen, dass sie nur von 
akkreditierten Handwerksbetrieben geöffnet werden können.
von Keks F. (keksliebhaber)


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Vielen Dank für die Blumen.
Über irgendwelche Gesetze habe ich mich nie geschert, und werde ich auch 
nicht. Ist doch alles Schwachsinn, als ob sich dadurch mal was zum 
Positiven ändert.

Ich hätte mich nur sehr gefreut, wenn es halt mittlerweile einen tollen 
Trick für diese Teile gegeben hätte.
von H. H. (hhinz)


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Keks F. schrieb:
> Über irgendwelche Gesetze habe ich mich nie geschert, und werde ich auch
> nicht.

Knasti?
von Kilo S. (kilo_s)


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Keks F. schrieb:
> Ich hätte mich nur sehr gefreut, wenn es halt mittlerweile einen tollen
> Trick für diese Teile gegeben hätte.

Wasserpumpenzange, vorsichtig rundherum "Eindrücken".
Das zerreißt die Klebung, je nach Kraftaufwand mit mehr oder weniger 
Beschädigungen am Kunststoff.
von Frank D. (Firma: LAPD) (frank_s634)


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Wie man so ein Ding zerstörungsfrei öffnet weiss man immer erst wenn man 
die Splitter in der Hand hat.
von Harald K. (kirnbichler)


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Wollvieh W. schrieb:
> Bevor die EU noch weiter am "Recht auf Reparatur" rumdoktort, sollte sie
> zunächst mal ein "Recht auf ein zerstörungsfrei zu öffnendes Gehäuse"
> einführen.

Das könnte man als Teil des Rechts auf Reparatur ansehen, denn was ist 
ein Gerät, das man nicht zerstörungsfrei öffnen kann? Irreparabel.
von Hannes J. (pnuebergang)


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Ich verweise mal auf einen anderen Thread und wie ich das so mache

Beitrag "Verklebtes Batteriegehäuse öffnen"
von Keks F. (keksliebhaber)


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H. H. schrieb:
> Knasti?

Nein, gar nicht.
Ich beschäftige mich nur nicht mit irgendwelchen Regelungen, die 
angeblich irgendwas verbessern sollen. Auch das aktuelle Weltgeschehen 
oder was momentan mal berechtigt oder eher unberechtigt alle 5 Minuten 
im Fernsehen herunter gepredigt wird, interessiert mich nicht. Entweder 
löst das nur nicht änderbaren Frust aus oder betrifft mich eh nicht. Im 
Zweifel wird das neuste tolle Gesetz oder die Reform eh zu meinem 
Nachteil sein.
Ich habe leider sehr reale Probleme, die mich direkt betreffen und 
täglich einschränken. Echter Schmerz verdrängt die Zeit für Weltschmerz.

Zu den Netzteilen. Ja, der Status Quo wird wohl das vorsichtige 
Eindrücken verschiedenster Stellen mit Schraubzwingen sein.
von Thomas B. (thombde)


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Wenn da ein echtes Eisenschwein drin ist, werfe ich die Netzteile nicht 
weg.
Und meistens sind die dann auch noch verschraubt.
Wobei die linear geregelten Netzteile gefühlt ewig halten.

Die billigen Schaltnetzteile sind Ultraschall geschweißt.
Kleben wäre viel zu aufwendig und teuer.
: Bearbeitet durch User
von Hans W. (hanswieland)


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Harald K. schrieb:
> Das könnte man als Teil des Rechts auf Reparatur ansehen, denn was ist
> ein Gerät, das man nicht zerstörungsfrei öffnen kann? Irreparabel.

Das Netzteil ist kein Gerät, sondern austauschbares Zubehör für ein 
Gerät.
von Mike J. (linuxmint_user)


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Harald W. schrieb:
> Wenn das Gehäuse wirklich verklebt ist und keine versteckten
> Schrauben hat, nehme  ich eine etwas dickere Säge und säge
> damit nur eine Ecke ein.

Holzunterlage, kleines Stück Latte und dann mit einem Hammer entlang der 
Nähte klopfen so dass sich das Plastik bewegt, aber die Platine im 
Inneren nicht die Kraft abbekommt. Das Plastik muss sich schon biegen, 
also nicht zu sachte schlagen. So habe ich bisher >90% der Geräte die 
verklebt waren auch zerstörungsfrei auf bekommen. Manchmal reißt auch 
das Plastik auf wenn es zu stark verklebt war, zum Beispiel bei 
Laptop-Akkus, aber das kann man dann wieder zu kleben und man sieht 
nichts.

Mit einer Säge würde ich da nicht hantieren, denn wenn man etwas zu tief 
sägt, dann kann man intern die Bauteile beschädigen. Nach meiner 
Erfahrung ist das ungünstiger als da seitlich eine Weile hoch zu 
kloppen.
von Harald K. (kirnbichler)


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Hans W. schrieb:
> Das Netzteil ist kein Gerät

Lustig.
von (prx) A. K. (prx)


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Hans W. schrieb:
> Das Netzteil ist kein Gerät

Bei einem Ladegerät wirds dann wohl etwas rabulistisch. 😀
: Bearbeitet durch User
von Thomas B. (thombde)


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Auch wenn die beiden Gehäusehälften geschweißt sind.(Ultraschall).
Das ist immer eine Sollbruchstelle.
Wäre ein Ansatz wert um das zu knacken.
von Achim M. (minifloat)


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Mike J. schrieb:
> Holzunterlage, kleines Stück Latte und dann mit einem Hammer entlang der
> Nähte klopfen

Dito vor 14 Jahren, beste Methode 👍
Man hört sogar, wann der Kleber bzw. Ultraschall-Verschweißung nachgibt!

bonne chance,
mfg mf
von Joachim B. (jar)


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Die Beißzange siehe Youtube zerobrain, damit hat er schon etliche 
Gehäuse geöffnet.
von Keks F. (keksliebhaber)


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Der Zero, so sehr ich ihn auch mag, ist eher für das zerstörerische 
Öffnen bekannt.

Darauf erstmal eine Schnapspraline.
von Joachim B. (jar)


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Keks F. schrieb:
> für das zerstörerische

minimal zerstörerisch, er fängt an den Ecken an und hebelt mit dem 
Schlitzschraubenzieher von der Ecke an auf und oft klappt es minimal 
zerstörerisch
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