Hallo Leute, ich habe mir den Optokoppler aus diesem Beitrag "Optokoppler für 230V" (Schaltplan aus dem 3. Beitrag von unten) zusammengesteckt. Leider ist bei mir die Spannung nach dem Gleichrichter nur ca. 1V, was für den eigentlichen Optokoppler nicht ausreicht dass er ganz durchsteuert. Als Eingangskondensator habe ich diesen hier gewählt: http://www.reichelt.de/index.html?ACTION=3;ARTICLE=31948;SEARCH=FKP%26%2345%253b2%2010N. Nun habe ich etwas in meiner "Wundertüte" gekramt und dort einen MKT mit 10n/250V gefunden - mit diesem sieht es schon deutlich besser aus. Nun meine Frage: kann mir jemand erklären warum das so ist? Gemessen hat der MKS 9.6nF und der MKT 10.45nF. Ich dachte daraufhin es hat mit der etwas höheren Kapazität zu tun und habe daraufhin 2 von den MKS parallel gehängt - gemessen sind das dann 19.13nF, aber am Optokoppler hat sich nichts verändert. Viele Grüße Mike
Michael Junge schrieb: > (Schaltplan aus dem 3. Beitrag von unten) Du meinst den? Beitrag "Re: Optokoppler für 230V"
> die Spannung nach dem Gleichrichter nur ca. 1V
Du hast den strombegrenzenden Widerstand nach dem Brückengleichrichter
rationalisiert?
@Werner: Ja, genau den (wie verlinkt man einen Beitrag so dass man gleich an der richtigen Stelle ist?!) @Bernd: Was ist an den 10nF falsch? @Simsalabim: Welchen strombegrenzenden Widerstand?! Ich habe die Schaltung genau so aufgebaut wie auf dem Schaltplan dargestellt.
Wenn du wirklich ( lt. Betreff ) 230 Volt Gleichstrom detektieren willst, klappt das mit dieser Schaltung nicht. Du müsstest in diesem Fall die 10nF Kondensatoren durch ohmsche Widerstände ersetzen. Ein 10nF Kondensator hat bei 50 Hz einen Scheinwiderstand von grob 160k, wenn du also einen 150k oder 120k Widerstand nimmst, sollten die Optokoppler durchschalten. Übrigens könntest du dir dann natürlich auch die Brückengleichrichter sparen, vorausgesetzt, du beachtest die Polung am Eingang.
Ich beziehe mich auf die Einzeldarstellung: Autor: GerdMe (Gast) Datum: 22.01.2008 21:24 Angehängte Dateien: Darin gibt es R1 mit 100 Ohm.
Ups - das sehe ich jetzt erst! Sorry, da hab ich mich ja selten dämlich ausgedrückt. Ich möchte natürlich 230V AC detektieren und meinte, dass die Gleichspannung am eigentlichen Optokoppler zu gering ist. @Simsalabim: der 100 Ohm Widerstand ist drin
Wie schon angemerkt, hat ein 10nF C so ungefähr 160k Scheinwiderstand bei 50 Hz. Damit bleibt für den Optokoppler nicht viel mehr als 1,3 mA. Das ist nicht viel (ist ja wie eine Leuchtdiode). Nimm also mal 22nF, dann fliessen da ca. 3 mA. Als Kontrolle hast du ja die LED in Reihe mit dem Opto. Wenn die LED leuchtet, sollte der Koppler auch schalten. Überprüf aber nochmal die Polung der Dioden und LEDs. Irgendwas stimmt da m. E. nicht.
"direkt verlinken" Klick mal auf die Überschrift eines jeweiligen Beitrages und nimm dies als Link, da ist dann noch eine Nummer dahinter in der Browser URL - der Link zeigt dann nicht auf den Thread sondern auf den Beitrag X eines Threads. TS
Wie kommst Du eigentlich auf 160k? ich lande bei 318k: 1/(2*PI*F*C) >> 1/(2*3,14*50*0,00000001)=318309 Ohm was dann wiederum 0,7mA auf der AC-Seite sind - wie komme ich dann auf den maximalen Strom für die DC-Seite? Die LED vor dem Optokoppler leuchtet auch, allerdings schaltet der Koppler nicht ganz durch.
@TS: tschuldigung - ich danke natürlich vielmals für die Erklärung zum direkten Verlinken! :-)
Michael Junge schrieb: > was dann wiederum 0,7mA auf der AC-Seite sind - wie komme ich dann auf > den maximalen Strom für die DC-Seite? Datenblatt Optokoppler Stichwort "CTR" (current transfer ratio). Die Spannung an der Diode ist sch... egal. auf den Strom kommt es an. Aber Vorsicht 220V macht klein schwarz und hässlich!
Michael Junge schrieb: > 1/(2*PI*F*C) Ow, mein Fehler. Ich habe Omega mit (PI*F) angesetzt und glatt die 2 vergessen. schäm Aber dann wirds ja noch weniger Strom... Michael Junge schrieb: > Die LED vor dem Optokoppler leuchtet auch Eher 'funzeln'? Setzt den Strom ruhig so mit 3-5 mA an, dann klappts sicher.
So, funktioniert :-) hab nen 33nF eingesetzt und komme somit auf gemessene 2,8mA am Optokoppler, der Schaltet damit weit genug durch und der "Eigenverbrauch" des Koppler liegt deutlich unter 1W (und hält damit den Stromverbrauch bei ca 2€/Jahr wenn ED100%) Vielen Dank an alle für die Hilfe! Mike
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