FPGA/CPLD als DIP Bausteine

Gast #2666940
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Hallo,

zum kennen lernen bin ich auf der Suche nach einer low-cost Lösung um 
ein paar triviale Anwendungen mittels FPGA oder CPLD zu realisieren, 
z.B. eine LED blinken lassen. Bei den Mikrocontrollern reicht hier ja 
bereits ein DIP Baustein, eine LED, einen Widerstand und evtl. einen 
Kondensator, sowie ein ISP Programmiergerät für ein paar Euro.

Was ist denn bei den FPGAs diese Form von low-cost Lösung? Gibt es sowas 
überhaupt?

Zumindest die FPGAs die ich bisher gesehen habe sind ja anspruchsvoller 
in der Versorgungsspannung, aber die könnte man auf dem Steckbrett ja 
noch leicht mit ein paar LM317er erzeugen.

Grüße Tom
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #2667593
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Tom schrieb:
> ist das ein FPGA oder ein CPLD?
Wie schon gesagt: es ist ein FPGA.
Aber es wird von Lattice für CPLD-Anwender auch als CPLD verkauft, um 
die "Einstiegs-" oder "Umstiegshürde" niedriger zu legen. Denn 
"traditionelle" CPLD-Anwender sagen gern: FPGA=aufwändig, CPLD=einfach. 
Und deshalb findest du das Ding bei Lattice sowohl bei FPGAs wie auch 
bei CPLDs...
Gast #2667598
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Tom schrieb:
> danke! Von Lattice gibt es auch dieses Board
> http://search.digikey.com/scripts/DkSearch/dksus.d...
> ist das ein FPGA oder ein CPLD? Bei Mouser wird es als FPGA geführt,
> aber im Datenblatt steht immer PLD (ohne C).

Das ist ein FPGA, der für den CPLD Markt gedacht ist. Wobei wenn man es 
genau nimmt, die Bezeichnung PLD = Programmable Logic Device ja stimmt.

Das Thema kleine FPGA vs CPLD und ihre Vor- und Nachteile wurde hier 
schon öfter durchgekaut.
Gast #2667745
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Tom schrieb:
> Super! Danke Leute. Welches Board von Lattice ist denn "besser" das von
> mir verlinkte oder das von voodoofrei?

Das von voodoofrei basiert auf einen MachXO2, deines auf den älteren 
MachXO. Ich würde sagen der MachXO2 ist die bessere Wahl. Der auf dem 
alten Board verbaute MachXO hat zwar fast doppelt soviele LUTs, der 
MachXO2 hat aber ansonsten viel mehr Features, (mehr EBR, Hardcore 
I2C,SPI,Timer/Counter sowie UserDataFlash)
Gast #2669500
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Kommt drauf an, was du vor hast:

Beim Pico sind die Bauteile schon drauf und du hast weniger freie I/Os

Beim Breakout muss man alles selbst ranhängen (bis auf die paar LEDs die 
drauf sind).

Die Entscheidung kannst du nur selbst treffen.
Gast #2669506
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voodoofrei schrieb:
> Beim Pico sind die Bauteile schon drauf und du hast weniger freie I/Os
>
Den Eindruck hatte ich auch, d.h. für maximale Flexiblität ist das 
kleinere Board besser.

Interessant beim anderen wären die kapazitiven Schalter, den Rest kann 
man ja selber dran hängen.

Auf der Lattice Seite zum Pico steht was von JTAG Debugging und einem 
Mikrocontroller LatticeMico8. Sind die beiden Dinge auch beim kleinen 
Breakout Board mit dabei?

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