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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Einstiegsgehalt als promovierter Informatiker


Autor: 11110001100100110001111 (Gast)
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Hallo Forum,

lese seit einigen Wochen mit Interesse hier mit und habe nun selber zwei 
kurze Fragen:


1. Ich bin Diplom-Informatiker und schließe gerade meine Promotion in 
selbigem Fachgebiet ab. Notentechnisch bewegt sich alles im sehr guten 
Bereich, ein wenig Industrieerfahrung ist aus Praktika und Anstellungen 
als Werksstudent vorhanden. Habe inzwischen zwei Einladungen zu 
Vorstellungsgesprächen bei großen Automobíl- bzw. 
Automobil-Zulieferunternehmen im Raum Stuttgart. Beide Stellen sind im 
F&E-Bereich angesiedelt und besitzen Bezug zum Thema meiner 
Doktorarbeit.

Wäs wäre hier ein realistisches Brutto-Jahresgehalt? 60k - 70k ?


2. Welche interessanten Unternehmen (Raum Stuttgart bevorzugt) kennt 
Ihr, die speziell auch Informatiker mit Promotion suchen? Mein 
Background liegt mehr im Bereich Praktische Informatik, nicht so sehr im 
Bereich Technische Informatik. Meine Liste umfasst momentan:

  ABB
  Bosch
  Daimler
  Thales
  Trumpf
  Vector Informatik

Die ganzen Beratungs-Läden (im weiteren Sinne) habe ich absichtlich mal 
weggelassen.


Danke!

Autor: Hank P. (hp67)
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1. Eher 55k-60k, mit 70k wärest Du sehr gut dabei.
In vielen Firmen bring der Doktor nichts extra beim Einstieg.

Autor: Sascha (Gast)
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11110001100100110001111 schrieb:
> Wäs wäre hier ein realistisches Brutto-Jahresgehalt? 60k - 70k ?

Denkbar. Als Dipl-Inf. kann man u.U. mit 50k einsteigen, 10k mehr 
sollten schon möglich sein.

> 2. Welche interessanten Unternehmen (Raum Stuttgart bevorzugt) kennt
> Ihr, die speziell auch Informatiker mit Promotion suchen? Mein

"Speziell" weiß ich nicht, aber in der Ecke Esslingen/Ostfildern gibts 
noch Festo und Pilz, zwei mMn sehr interessante Unternehmen.

Autor: 11110001100100110001111 (Gast)
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Schon mal Danke für die Antworten, Festo und Pilz sind auf alle Fälle 
sehr interessant.


Vielleicht noch eine kurze Info, wieso ich zu der 60k-70k Einschätzung 
komme:

Ich hatte bereits zwei Gespräche in Frankfurt und Düsseldorf bei 
kleineren Unternehmen (200-500 MA), die 60k klaglos abnickten und mir 
ein ensprechendes Vertragsangebot machten.

Autor: DrTech (Gast)
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Lieber 11110001100100110001111 ,

komm doch nach Österreich, so wie ich, hier sind Titel auch noch was 
wert!

Im Wiener Kaffeehaus wirst du dann mit ehrenwerter Hr. Dr. angesprochen 
und bei den Firmen zählt die Titel auch noch was, nicht gerade bei 
internationalen Größen wie IBM da zählt eher die Leistung, aber studiert 
musst du zumindest haben und das hast du ja.

Zwecks Mehrgehalt bei Einstieg in einem Unternehmen bei Promotion ists 
in Österreich meist 0-500 € brutto mehr, was ich so vernommen habe 
(Wien). Bitte berichtigt mich, sollte ich falsch liegen.

Genieße nun meinen "kleinen Braunen" (Capuccino) auf der Veranda bei 
Sonnenuntergang. Machts gut, euer Dr. Tech

Autor: voodoofrei (Gast)
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hmmmm.... da hätten wir noch:

Porsche
Valeo (Bietigheim)
Kärcher (Winnenden)
Mahle
Agilent (Böblingen)
Getrag (Untergruppenbach)
Audi (Neckarsulm)
Faro

uvm....

Autor: Dr. (Gast)
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Ein Doktortitel zeigt doch nur das nach dem Studium keinen Job gefunden 
hat.

Autor: 11110001100100110001111 (Gast)
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((-; Ja, aber bei Euch hat ja jeder Hausmeister schon irgendeinen Titel 
...

Spass beiseite, mir geht es gar nicht darum, das Maximale an Gehalt 
rauszuholen. Spannende Aufgaben und angenehme Kollegen sind mir 
wesentlich wichtiger als +/-10k im Jahr. Aber man will ja bei solchen 
Gesprächen nicht durch vollkommenen unrealistische Forderungen aufallen, 
sei es nach oben oder nach unten.

Autor: voodoofrei (Gast)
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IBM und HP haben glaub auch was in Stuttgart.

Da wären dann noch

Mann & Hummel in Ludwigsburg
Tesat in Backnang

Autor: Sascha (Gast)
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voodoofrei schrieb:
> IBM und HP haben glaub auch was in Stuttgart.

In Böblingen (und IBM halt auch die Deutschlandzentrakle in Ehningen 
noch).

Dazu noch Philips Medizinsysteme.

Autor: 11110001100100110001111 (Gast)
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> Ein Doktortitel zeigt doch nur das nach dem Studium keinen Job gefunden
> hat.

das wäre nicht das Problem gewesen ...

Autor: 11110001100100110001111 (Gast)
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> Oder dass man nicht erwachsen werden möchte.

Da ist schon eher was dran ((-;

Autor: xy (Gast)
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Zum Thema "IBM im Raum Stuttgart": Wie wäre es mit dem 
IBM-Entwicklungslabor in Böblingen? Die derzeitige genaue Bezeichnung 
dieser Institution ist mir nicht geläufig, die Adresse dürfte aber immer 
noch "Schönaicher Str. 220" sein; und im Telefonbuch stehen sie auch.

xy

Autor: A. K. (prx)
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xy schrieb:
> Wie wäre es mit dem IBM-Entwicklungslabor in Böblingen?

Um mal mit dem wichtigsten Kriterium anzufangen: Die dortige Kantine ist 
absolut empfehlenswert.

Autor: voodoofrei (Gast)
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A. K. schrieb:
> Um mal mit dem wichtigsten Kriterium anzufangen: Die dortige Kantine ist
> absolut empfehlenswert.

Das dürfte aber auch auf mehrere der genannten Firmen zutreffen, da wird 
sich keine lumpen lassen.

Wenn man nach Stuttgart will, sollte man sich von der "Kehrwoche" nicht 
abschrecken lassen. ;)

Wohnungstechnisch sollte man folgendes wissen: Die Mieten in Stuttgart 
und Umgebung (Vor allem Böblingen und Zuffenhausen/Untertürkheim sind 
entsprechend hoch und zu lange Pendelstrecken werden bei der 
Stauanfälligkeit der A81 (Dreieck Leonberg) nervig.

Autor: hansgruber (Gast)
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Ah Leonberg ....da war ich auch mal für ein Vorstellungsgespräch 
hingefahren. Als Java-Softwareentwickler direkt nach meinem Studium. Mit 
37k lag ich genau im Rahmen, jedoch hatte man sich dann doch lieber für 
einen Kandidaten aus der Region entschieden. Immerhin gab es knapp 100 
Euro Fahrtkosten zurück (0.30 Euro pro Kilometer mit dem PKW). War eine 
sehr interessante Erfahrung und extrem Spontan: erst am späten 
Nachmittag des Vortags die Einladung bekommen, ob ich nicht am nächsten 
Tag (immerhin 15 Uhr) zu einem Vorstellungsgespräch vorbeikommen könnte. 
Das waren knapp 300km eine Strecke.

Autor: voodoofrei (Gast)
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Dr.Tschiwago schrieb im Beitrag #2742711:
> Sowas geht ja nicht mit Skype ...

Richtig erkannt.

Autor: Sascha (Gast)
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A. K. schrieb:
> xy schrieb:
>> Wie wäre es mit dem IBM-Entwicklungslabor in Böblingen?
>
> Um mal mit dem wichtigsten Kriterium anzufangen: Die dortige Kantine ist
> absolut empfehlenswert.

Um mal das allerwichtigste Kriterium zu bringen: Da ist auch der 
Böblinger Go-Spieleabend.

Autor: reNur (Gast)
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Stellt IBM Deutschland denn noch Leute ein? Geht doch zur Zeit in die 
andere Richtung...

Autor: Roger (Gast)
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Ich habe ein sehr sehr ähnliches Profil wie du (Promotion in Informatik, 
Einstieg in Automotive) und habe heute morgen meinen Arbeitsvertrag per 
Post gekriegt. Einstiegsgehalt ist 60k fix, wobei da bereits im ersten 
Jahr noch einiges variabel drauf kommt. Ich bin deshalb sehr 
zuversichtlich, dass du mit deiner Gehaltsvorstellung ganz gut liegst.

Lass dich nicht verunsichern und sag einfach im Vorstellungsgepräch, wie 
viel Geld du haben willst. Der Arbeitsmarkt gibt für "uns" momentan 
einiges her und das sollten wir auch nutzen ;-)

Viele Grüße und viel Glück!

Autor: unknown (Gast)
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Also Leute, wie macht ihr das?
Ich bin gerade in der gleichen Situation (kurz vor Abschluss der 
Promotion in Informatik, angewandt/praktisch und nichts theoretisches) 
und bei mir hagelt es nur Absagen.

Ich werde in der Regel nicht mal für ein Vorstellungsgespräche 
eingeladen.
Habe schon das Anschreiben etwas "getuned", was aber scheinbar leider 
auch nichts gebracht hat.

Die Bewerbungen waren für Stellen im Bereich F&E in den grossen, 
bekannten Unternehmen, welche auf mein Profil passen. D.h. Bezug zu den 
bisherigen Arbeiten und zur Dr. Arbeit ist vorhanden, wenn vielleicht 
auch nicht zu 100% überlappend.


Bin schon am Überlegen ob ich mich demnächst nicht in Richtung 
Consulting/Dienstleister ausrichten sollte... nach fast 20 Bewerbungen 
setzt nun immerhin doch schon leichter Frust ein.

Autor: Dr. Votzengulasch (Gast)
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Das Problem ist halt, dass es in Deutschland nicht genug Jobs für 
Hochqualifizierte gibt. Deutschland ist Commodity geworden.

Geht ins Ausland oder freudet euch mit den Gedanken an, dass eure 
Ausbildung größtenteils nur für das Privatvergnügen war - ist ja auch 
was. ;)

Autor: Schrankenwärter am Bahndamm Zwo (Gast)
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11110001100100110001111 schrieb:

> 1. Ich bin Diplom-Informatiker und schließe gerade meine Promotion in
> selbigem Fachgebiet ab. Notentechnisch bewegt sich alles im sehr guten

Mein Beileid. Ich kenne einen promovierten Inf. der macht heute 
Webentwicklung mit PHP, der Rest hat auch nicht unbedingt besser 
bezahlte Jobs oder Postionen und wenn dann haben sie unbezahlte 
Überstunden so dass das 'tolle' Gehalt doch nicht so toll ist.

Wie man in Informatik promovieren kann ist mir ein Rätsel, pure 
Zeitverschwendung, den Geldverlust holst du niemals auf.

Jetzt komm mir nicht mit "Interesse am Fach" oder so nem Müll, sowas 
macht man nur, wenn man schon finanziell ausgesorgt hat.

Autor: A. K. (prx)
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Heiner schrieb im Beitrag #2743121:
> Ich habe ebenfalls in Inf promoviert und mir haben sie gleich gesagt,
> dass es so viele promovierte Informatiker gibt, dass man da ruhig die
> Preisschraube schön runterdrehen kann.

Das würde ich an deren Stelle beim Feilschen auch sagen.

> Der größte Fehler meines Lebens!

Macht sich gut auf Visitenkarten höherer Chargen und ist Voraussetzung 
für eine Uni-Karriere. Aber sonst...

Autor: Dr. Votzengulasch (Gast)
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Auch die meisten Informatiker (Dipl/MSc) arbeiten als "einfache" 
SW-Entwickler.

Java, C, C++, ...

Oder wenns ganz schlecht läuft was mit PHP, Netzwerkadminstration usw.

Es gibt einfach zu wenig Arbeit für Informatiker.

Noch werden Informatiker halt i.d.R. besser bezahlt als 
Fachinformatiker, aber das wird sich auch bald ändern, wenn es heißt, 
dass die aktuelle Leistung zählt und das Studium total egal ist. Der AG 
zahl nicht für dein breites Fachwissen, sondern nur für deine 
Produktivität.

Wo sollen Informatiker denn in der deutschen Wirtschaft groß eingesetzt 
werden, wenn man mal die SW-Entwicklung weglässt?

Autor: reNur (Gast)
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Schrankenwärter am Bahndamm Zwo schrieb:
> Jetzt komm mir nicht mit "Interesse am Fach" oder so nem Müll, sowas
> macht man nur, wenn man schon finanziell ausgesorgt hat.

Ich hab wesentlich mehr Respekt vor jemanden, der einen Doktor in einem 
"schweren" Fach (MINT) macht und dann später als PHP-Frickler arbeiten 
(muss), also vor einem Bachelor, der es schafft viel Geld zu verdienen 
(und es für so sinnvolle Sachen ausgibt wie Luxus-Urlaube, Sportwagen 
usw).
Bin übrigens selbst Bachelor Informatik.

Der Dr. kann sich immer noch auf das Niveau eines Bsc begeben (einfache 
Programmierung usw) - andersrum funktionierts aber nicht.

Autor: Chris (Gast)
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Dr. Votzengulasch schrieb:
> Wo sollen Informatiker denn in der deutschen Wirtschaft groß eingesetzt
> werden, wenn man mal die SW-Entwicklung weglässt?

Sehe ich ähnlich. Ich arbeite als Softwareentwickler für Steuergeräte 
und Displays. Meine Kollegen sind alles E-Techniker, wie ich auch. Wir 
haben ab und zu mal Bacheloranden aus der Informatik aber ansonsten 
läufts halt immer auf E-Techniker hinaus. Ich kann und will die reine 
Informatik nicht schlecht reden aber in vielen Bereichen reicht es halt 
nicht aus "nur" Programme schreiben zu können.
Es hatte sich auch mal ein Dr. der Informatik bei uns beworben aber als 
ihm PWM nix sagte war er schon raus. Der Kerl war mit Sicherheit ein 
guter Programmierer aber ihm fehlte es halt an ein wenig Praxiswissen.

Autor: MaWin (Gast)
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> Geht ins Ausland

Was schlägst du vor ? Griechenland, Spanien ?

Deutschland und den in Deutschland Arbeitenden geht es noch verdammt 
gut, allerdings sind 60-70k für einen Anfänger echt hochgegriffen und 
nur erzielbar wenn die speziellen fachlichen Kenntnisse gerade wie die 
Faust das Auge treffen, 50-55k realistischer, und 35-40k nicht 
ausgeschlossen wenn man sich nicht verkaufen kann (oder will).

Der Doktortitel alleine ist erst mal nichts wert (wie geschrieben, 
0-500), kann einem aber später die Wege nach oben öffnen. Man studiert 
ja schliesslich nicht für's Leben, sondern für sich selbst.

> Es gibt einfach zu wenig Arbeit für Informatiker.

Es gäbe jede Menge Möglichkeiten, selbst hochmoderne Software auf die 
Beine zu stellen, man braucht dafür keine Firma die einen einstellt und 
sagt was man tun soll, aber dafür sind die Jammerlappen sich ja zu 
schade. Oder doch zu dumm ? Selbstüberschätzung ist an der Tagesordnung, 
die allermeisten sind mit PHP schon massiv überfordert, kaum einer 
bekommt per Video gelenkte Rasenroboter hin (siehe anderer Thread), 
Software für einen Philatelieshop zur Briefmarkensortierung per 
optischer Erkennung und automatisierter Lagerung und Abruf, oder auch 
nur billige Auswertung eines Spektrums eines AAS. Der deutsche 
Standardinformatiker ist ja schon mit einer Schleife überfordert, aber 
möchte nicht 100k anfangen zu jobben.

Autor: Dr. Votzengulasch (Gast)
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Nur mal gut, dass wir dich haben. =)

Autor: Marwin (Gast)
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Ich bin immer wieder erstaunt wie beschraenkt die Sichtweiter bei 
Elektronikern ist, wenn es um Informatik geht. Da erlebt man ja hier 
regelmaessig die schoensten Geschichten. Sitzen selbst vor einem 
Computer mit allerlei Software dran und drauf und meinen, 
Softwareentwicklung wuerde sich auf ihren schmalen Bereich der 
hardwarenahen Entwicklung beschraenken. Die Moeglichkeiten fuer 
Informatiker sind riesig, wie man da keinen Job finden kann, ist mir 
voellig unverstaendlich. Alleine die Finanzindustrie hat einen riesigen 
Bedarf. Anwedungsentwicklung fuer Verwaltung, Medizin, etc, pp. - in 
fast jeder Branche braucht es sowas. Liebe Elektroniker, 
Softwareentwickler fuer µC-Elektronik ist eine winzige Nische der 
Branche, die in der Tat von Elektronikern abgedeckt werden kann. Auch 
wenn der Branche der gute Einfluss von solide ausgebildeten 
Softwareentwicklern nicht schaden wuerde, wie man hier im Forum immer 
wieder an den obskuren Entwicklungspraktiken sehen kann. Dann wuerde 
hier vieleicht auch nicht so oft von "Programmierer" gesprochen, wenn es 
"Softwareentwickler" heissen muesste. Oder meint ihr, ein Dipl. Ing. der 
Elektronik waere mit "Loeter" korrekt bezeichnet?

Autor: Dr. Votzengulasch (Gast)
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Mein Gott, ist dein Ego schnell im Eimer.

Autor: reNur (Gast)
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Es ereicht heutzutage (leider) nicht aus, eine Software zu schreiben, 
die nur ein Problem löst. Diese Software muss dann auch noch 
Benutzerfreundlich sein, gut dokumentiert, umfangreich getestet (Unit, 
Integrationstest, etc.pp.), mit geringem Aufwand wartbar und natürlich 
auch kurz nach Release in völlig andere Umgebungen integrierbar sein. 
Was gestern noch auf der seriellen Schnittstelle gelaufen ist, soll nun 
morgen über mehrere Standorte hinweg asynchron und innerhalb einer 
verteilten Transaktion funktionieren - dazu natürlich bitte schön HA, 
Failover, Skalierbar und Performant und an 400 Stellen mit SAP 
kommunizieren... :)
Aus meiner Sicht haben bei diesen Punkten viele E-Techniker/Mathematiker 
ein kleines Defizit. Aber ich bin auch der Meinung - wenn es um den 
wirklichen Kern einer Anwendung geht, sprich Algorithmen für die 
Bildanalyse etc, können das die wirklichen Fachleute auf dem Gebiet 
besser. Reicht heutzutage aber wie schon gesagt nicht mehr.

Autor: 11110001100100110001111 (Gast)
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hier nochmal der Thread-Opener:

Erstmal Danke für alle ernstgemeinten Beiträge. Hat mich gefreut, dass 
ich nicht der einzige in dieser Situation bin.


Ich möchte nicht in die Diskussion Pro/Contra Informatik Promotion 
einsteigen, nur soviel: Wer sich nach seiner Promotion als PHP- oder 
Java-Programmierer anstellen lässt, hat wirklich ein paar grundlegenden 
Dinge nicht verstanden ...

Autor: Chris (Gast)
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Marwin schrieb:
> Softwareentwickler fuer µC-Elektronik ist eine winzige Nische der
> Branche

Der war gut!!!
Dann sind Firmen wie Bosch, Conti, Hella... also Firmen die sich mit 
einem Nischenprodukt beschäftigen? Manchmal muss man sich echt über 
deine Aussagen wundern.

Autor: Dr. Votzengulasch (Gast)
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Ach die alte Mär, hat dir dein Informatik-Lehrer erzählt was?

Aber du bist so sicherlich zum Millionär geworden ohne erwischt zu 
werden ;)

Autor: 11110001100100110001111 (Gast)
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unknown schrieb:
> Also Leute, wie macht ihr das?
> Ich bin gerade in der gleichen Situation (kurz vor Abschluss der
> Promotion in Informatik, angewandt/praktisch und nichts theoretisches)
> und bei mir hagelt es nur Absagen.
>

Bei mir sieht es genau umgekehrt aus. Lass doch vielleicht mal einen 
Profi auf Deine Bewerbungsunterlagen gucken, vielleicht versteckt sich 
da ja etwas, was den HR Leuten aufstösst.

>
> Bin schon am Überlegen ob ich mich demnächst nicht in Richtung
> Consulting/Dienstleister ausrichten sollte... nach fast 20 Bewerbungen
> setzt nun immerhin doch schon leichter Frust ein.


Consulting ist ja per se nicht schlecht. Insbesondere wenn man in einem 
bekannteren Laden anfängt, hat man nach 2-3 Jahren auch interessante 
Absprungmöglichkeiten. Mann muss halt das Reisen und die Arbeitszeiten 
akzeptieren.

Autor: Robert K. (Firma: Medizingeräte) (robident)
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Dr. schrieb:
> Ein Doktortitel zeigt doch nur das nach dem Studium keinen Job gefunden
>
> hat.
Haha, der war gut! (und er ist richtig!)

>11110001100100110001111
was will denn die Industire mit einem, der mit 6 Nibbles daher kommt.
Warten wir, bis Du auf 32 Bit aufgerüstet bist, dann bist Du 
industrietauglich!

>Praktika
Hatten wir alle.

Hast Du papers? Hast Du ein Patent? Hast Du Wissen, das kein anderer 
hat?

Dann sind 70k Einstieg ok. Ansonsten 60k.

Autor: Robert K. (Firma: Medizingeräte) (robident)
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Marwin schrieb:
> Liebe Elektroniker,
>
> Softwareentwickler fuer µC-Elektronik ist eine winzige Nische der
>
> Branche,

relativ! Innerhalb der SW ist die embedded Welt keine 20%. Aber diese 
20% stellen 80% der eingesetzten Software dar, weil die vielen kleinen 
UC in Millionen in den Geräten stecken, während ein grossteil 
ansüruchsvoller Software auf wenigen Bankenservern läuft.

Chris schrieb:
> Manchmal muss man sich echt über
>
> deine Aussagen wundern.
Vorsicht!

Marwin != Mawin

Autor: Thomas1 (Gast)
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MaWin schrieb:
> Deutschland und den in Deutschland Arbeitenden geht es noch verdammt
> gut


Ach ja mit Zeitarbeit, aufstocken und 1€-Jobs?

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo 11110001100100110001111,

das Einstiegsgehalt hängt in erster Linie davon ab, ob Du als Entwickler 
arbeiten willst (wenn man dich das überhaupt lässt), dann sind 55-65k zu 
erwarten, oder als Führungskraft (evtl. Führungskraft-Trainee), dann 
sind 70k-100k erwartbar (als Anfang).
Voraussetzung allerdings wir sprechen vom nicht Ing.-Bereich (nicht 
technische Software, Banken, Versicherungen, usw.)
Im Ing.-Bereich (Industrie, Automotive, usw.) ist die Bezahlung nicht so 
gut.

Th.

Autor: Marwin (Gast)
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R. K. schrieb:
> Marwin schrieb:
>> Liebe Elektroniker,
>>
>> Softwareentwickler fuer µC-Elektronik ist eine winzige Nische der
>>
>> Branche,
> relativ! Innerhalb der SW ist die embedded Welt keine 20%. Aber diese
> 20% stellen 80% der eingesetzten Software dar, weil die vielen kleinen
> UC in Millionen in den Geräten stecken, während ein grossteil
> ansüruchsvoller Software auf wenigen Bankenservern läuft.

Ich bezog mich ja eindeutig auf Softwareentwickler und nicht auf 
eingesetzte Geraete, denn hier geht's ja nunmal Jemanden auf 
Stellensuche und die obskure Behauptung, reine Softwareentwickler 
wuerden nicht gebraucht. Dass es zig mal mehr µC als andere Systeme gibt 
ist doch voellig klar.

Autor: Rudi Radlos (Gast)
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Heiner schrieb im Beitrag #2743344:
> Als Dr. Inf. bekommt man heutzutage ca. 40k als Einstieg

Als Dr. Gemüsemann noch weniger, da nicht der Titel sondern die 
verfügbare Stelle entscheiden wird.

In einer Firma mit total schlechtem Klima würde ich auch für mehr Geld 
nicht anfangen wollen.

Autor: A. K. (prx)
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Stimmt. Ich kenne einen Dr.Ing, der das Original seiner erfolgreichen 
Dissertation mittlerweile als Konzeptpapier verwendet.

Autor: Rudi Radlos (Gast)
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Simmt, Informatik ist schnelllebig. Wenn bei Heise die nächste ct 
rauskommt, könnte die Arbeit schon überholt sein.

Autor: Ficker (Gast)
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Als Informatiker kann man genauso einen Dr. Ing machen.

Autor: A. K. (prx)
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Rudi Radlos schrieb:
> Simmt, Informatik ist schnelllebig. Wenn bei Heise die nächste ct
> rauskommt, könnte die Arbeit schon überholt sein.

Das ist ein Dr.Ing, nicht ein Dr.Inf.

Autor: Kan a. (Firma: Basta) (kanasta)
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Also ich bin Dr. Inf, habe ein chilliges Arbeitsleben bei einem großen 
Automobil-Zulieferer (daher auch öfters hier im Forum unterwegs) und 
streiche nebenbei so 75k ein. Bei einer 40h Woche.

Autor: Genialer, genialer Informatiker (Gast)
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Dr. Votzengulasch schrieb:
> Es gibt einfach zu wenig Arbeit für Informatiker.

Unsere Firma sucht verzeifelt Entwickler. Stuttgarter Raum.

Autor: Genialer, genialer Informatiker (Gast)
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MaWin schrieb:

> Es gäbe jede Menge Möglichkeiten, selbst hochmoderne Software auf die
> Beine zu stellen, man braucht dafür keine Firma die einen einstellt und
> sagt was man tun soll, aber dafür sind die Jammerlappen sich ja zu
> schade. Oder doch zu dumm ?

Das Problem ist: Was soll man entwickeln, was es nicht schon gibt? 
Bleibt eigentlich nur die Möglichekit, schon existierende Programme 
abzukupfern und zu hoffen, ein paar Brosamen abzubekommen.


> Selbstüberschätzung ist an der Tagesordnung,

Da geb ich dir recht.

Autor: D. I. (Gast)
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Kan asta schrieb:
> Also ich bin Dr. Inf, habe ein chilliges Arbeitsleben bei einem großen
> Automobil-Zulieferer (daher auch öfters hier im Forum unterwegs) und
> streiche nebenbei so 75k ein. Bei einer 40h Woche.

In welchem Land wird denn ein Dr. Inf. vergeben?

Autor: Dipl Ing ( F H ) (Gast)
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Bald wird Hein-Otto wie auch die Companies sowieso nur noch von 3,4 
Globalplayern (Google, MS, Oracle, IBM) mit SW aus der Cloud versorgt. 
Die SW-Heinis dürfen dann online Tickets lösen, wenn sie was entwickeln 
wollen. Der günstigste darf ran - globaler Wettberwerb unter den 
Hochqualifizierten.

Das wird noch ordentlich scheppern.

Autor: Dipl Ing ( F H ) (Gast)
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Kan asta ist Dr. Inf. in seiner Badewanne, wahlweise auch Kapitän zur 
Seefahrt und hat bereits alle Meere befahren.

Einbildung ist auch ne Bildung.

Autor: Berny (Gast)
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Sascha schrieb:
> Um mal das allerwichtigste Kriterium zu bringen: Da ist auch der
>
> Böblinger Go-Spieleabend

Komplett langweilig.

Der Beste Spieleabend, den ich kenne ist in der GO in Offenbach!

http://www.grande-opera.de/

Autor: ;-) (Gast)
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Wenn ich mich so umschaue ist der Arbeitsmarkt für Informatiker sogar 
sehr gut! Alleine die Firma, in der ich arbeite, sucht nach einigen C++ 
Programmieren! Geld spielt hier nicht die Rolle (zahlen echt gut!), die 
nehmen auch Leute direkt nach dem Studium und schulen die ein, alles 
kein Problem.
Und trotzdem ist's recht schwierig geeignete Leute zu finden.

Auf der anderen Seite kenn' ich wieder Leute, die haben einen MSc in 
Informatik, sind soweit ich das beurteilen kann schaue Typen, sind aber 
nicht in der Lage, einen Job zu bekommen.
Echt, ich versteh es nicht. Was machen die falsch, erzählen die in der 
Vorstellungsgesprächen von ihrem Fußpilz oder hängen die im Lebenslauf 
ein Foto rein wo sie im Vollsuff zu sehen sind?

Und es ist klar, dass fast alle Inf-Jobs in der SW Branche zu finden 
sind.
Die Geschichte von Informatik!=Programmieren habe ich bisher auch nur 
von Informatiker gehört, die programmieren als eine niedrige Tätigkeit 
sehen.

Autor: Top-Absolvent (Gast)
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Wo braucht  man in der Industrie denn einen Info der z. B. an neuen 
Kompressionsverfahren arbeitet?

Hier sollten Informatiker hordenweise arbeiten und nicht als 
Programmierer bzw. SW-Entwickler (hört sich nur schöner an).

Autor: voodoofrei (Gast)
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Autor: A. K. (prx)
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;-) schrieb:
> Die Geschichte von Informatik!=Programmieren habe ich bisher auch nur
> von Informatiker gehört, die programmieren als eine niedrige Tätigkeit
> sehen.

Da kann ich dir helfen. Ich habe Programmieren nie als niedere Tätigkeit 
betrachtet, arbeite aber als Informatiker nicht in der Programmierung.

Autor: hansgruber (Gast)
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IQ 150+, Diplom mit Auszeichnung, Jahrgangsbester schrieb im Beitrag 
#2743993:
> Man muss was drauf haben und man muss die richtigen, aktuell gesuchten
> Kenntnisse mitbringen, dann ist man als Informatiker ein sehr gefragter
> Mann.

Ich schätze mich eher als durchschnittlich ein - von daher stelle ich 
auch keine allzu hohen Ansprüche. Problematisch ist es jedoch, mit den 
Kenntnissen auf dem Laufenden zu bleiben. Zwar ist es meiner Meinung 
nach fast egal, mit welchen Programmiersprachen und Frameworks man 
bereits ausgiebig gearbeitet hat, da man sich schnell in andere 
einarbeiten können sollte, aber viele (potentielle) Arbeitgeber legen 
nun mal wert auf formale Qualifikationen.

Java, JavaEE, JSF, Javascript --- da bin ich zu Hause. Mit diesen 
Kenntnissen kann ich wohl schlecht einen Direkteinstieg in der C# Welt 
wagen. Will ich das überhaupt?? ;-) Keine Ahnung, wie viele Arbeitgeber 
JSF und Co einsetzen hier in DE.

Autor: ugvkh (Gast)
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hansgruber schrieb:
> Ich schätze mich eher als durchschnittlich ein - von daher stelle ich
> auch keine allzu hohen Ansprüche. Problematisch ist es jedoch, mit den
> Kenntnissen auf dem Laufenden zu bleiben. Zwar ist es meiner Meinung
> nach fast egal, mit welchen Programmiersprachen und Frameworks man
> bereits ausgiebig gearbeitet hat, da man sich schnell in andere
> einarbeiten können sollte, aber viele (potentielle) Arbeitgeber legen
> nun mal wert auf formale Qualifikationen.

Naja, schätze dich lieber als gut ein und schau dann welche Stellen dich 
interessieren. Sonst landest du auch in einem durchschnittlich 
uninteressantem Job.

Das die Programmiersprache egal ist glaube ich nicht.
Mit guten C++ oder C Kenntnissen kann man fast immer punkten. Unter gut 
verstehe ich aber mehr als ein std::cout<<"Hallo\n"; Progrämmchen 
schreiben zu können ;-)
Der Umstieg von C++ auf C# oder Java ist viel einfacher als von Java auf 
C++.

Bei C# / Java Jobs werden immer Kenntnisse in irgendwelchen Frameworks 
verlangt. Das finde ich lächerlich.
Interessanterweise hab ich das bei C++ bzw. C Stellen noch fast nie 
gesehen. Dort reicht es, die Sprache gut zu beherrschen. Das Framework 
lernt man dann eh während der Arbeit.
Ein weiterer Hinweis darauf, dass man es mit C++ Kenntnissen einfacher 
hat, während man bei der Fülle an vorhandenen Java Programmierern von 
denen viel mehr verlangen kann!

Autor: Thomas1 (Gast)
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Stefan1979 schrieb im Beitrag #2743999:
> ich habilitiere gerade als Ingenieur und bin dann 2013 Prof. Dr.-Ing.

schon klar
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/promo...

Autor: Schrankenwärter am Bahndamm Zwo (Gast)
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11110001100100110001111 schrieb:
> Ich möchte nicht in die Diskussion Pro/Contra Informatik Promotion
> einsteigen, nur soviel: Wer sich nach seiner Promotion als PHP- oder
> Java-Programmierer anstellen lässt, hat wirklich ein paar grundlegenden
> Dinge nicht verstanden ...
Wieso 'lässt'? Der hatte einfach nix besseres gefunden wie so viele. Ein 
Kommilitone der promovierte ist heute auch Javaentwickler. Ok er ist 
inzw. Teamleiter aber das wird man auch ohne Dr.

Promotion in der Informatik ist wirklich Zeitverschwendung ausser man 
will unbedingt an der Uni bleiben aber dort wird auch nur noch befristet 
eingestellt und prügelst dich mit weiteren Doktoren um eine feste Stelle 
für ein Spassgehalt.

Autor: Kan a. (Firma: Basta) (kanasta)
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Schrankenwärter am Bahndamm Zwo schrieb:
> Promotion in der Informatik ist wirklich Zeitverschwendung

Wenn man als Java-Programmierer endet, dann auf jeden Fall. Da kann man 
gleich nach Indien umziehen.

Der Titel hängt natürlich auch stark davon ab, wo man ihn gemacht hat. 
Ich kenne da Beispiele von promovierten Informatikern, die würd ich 
nicht mal als Java-Programmierer einstellen.

Autor: Heiner (Gast)
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sehe das auch so. Kenne einige promovierte Informatiker. Einer ist C++ 
Entwickler, nur per Zufall fand ich mal raus, dass er promoviert hat. 
Der arbeitet bei nem Mittelständler, kenne die Gehaltstufen dort. Mehr 
als 50 bis max 55 k inkl. Gewinnbeteiligung bekommt der definitiv nicht. 
Achso, das ganze auch noch in einer strukturstarken Region 
Süddeutschlands. Der codet dort C++ genauso wie mancher FH Bachelor 
auch.

Manche promovierte Informatiker steigen in die Beratung ein und / oder 
arbeiten sich mal ins Management hoch. Aber das hängt nicht vom Dr ab. 
Es gibt in der IT genügend Leute ohne Dr die es weit gebracht haben.

Dann kenn ich noch paar andere promovierte Informatiker, einer ist z.B. 
Teamleiter eines Teams welches Dokumentations - .und Schulungsunterlagen 
für Endanwender erstellt. Also z.B. Anwender muss Button b2 klicken um 
von Maske M1 zu Maske M2 zu kommen. Für den hat sich die Promotion auch 
nicht gelohnt.

Wenn Promotion, dann am besten industrienah, wo man z.B. als 
Promovierender schon Projekte für die freie Wirtschaft leitet. Dann z.B. 
Einstieg in die freie Wirtschaft direkt als Projektleiter oder 
Führungskraft ( kenne ich einige z.B. von Fraunhofer die Projekte für 
Daimler gemacht haben oder so )

DANN kann man mit Dr in der Tat deutlich höhere Einstiegsgehälter 
bekommen als ein Master oder Diplomer.

Autor: Kan a. (Firma: Basta) (kanasta)
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Ich habe für die Wissenschaft promoviert. Das würde ich auch wieder 
machen.

Geld ist mir ziemlich egal, solange ich genug für Nutten, Drogen und 
meine monatliche Reichelt-Bestellung habe. Und dafür ist gesorgt.

Autor: rftdfg (Gast)
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naja man sollte nicht alles nur wegen dem Geld machen.
Wenn jemand den Dr machen will, so soll er. Ich wette, die meisten 
machen den Dr nicht wegen dem Geld, sondern aus Interesse.

Und mal ehrlich, mit den hier genannten Gehältern kann jeder locker 
leben.

Autor: kein Dr. (Gast)
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Das habe ich mir auch überlegt, ob Dr. in Informatik sinnvoll wäre.

Aber gibt es unterschied z.B. zwischen Dr. Informatik und Dr. 
Maschinenbau? wird der Dr. im Maschinenbau höher angesehen?

Autor: der_held_vom_feld (Gast)
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kein Dr. schrieb:
> Aber gibt es unterschied z.B. zwischen Dr. Informatik und Dr.
> Maschinenbau?

Möglicherweise in der Fachrichtung.

Autor: Tom (Gast)
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Es gibt doch bestenfalls eine Hand voll Studiengänge wo der Doktor sich 
aus finanzieller Sicht bzw. für die Karriere rechnet.

Wer den Doktor nicht aus Interesse an der Wissenschaft macht und auch 
nicht weil er zum kompletten Abschluss wie bei der Chemie dazu gehört, 
der macht ihn doch damit er ins gehobene Management einziehen kann. Nur 
für die meisten hat das Management wenig mit ihrem ursprünglichen 
Studium zu tun.

Von daher lohnt sich der Doktor finanziell für niemanden der in seinem 
Fach arbeiten möchte. Ok, wer ein total mieses Zeugnis hat der könnte 
die Note mit dem Doktor noch ausbügeln.

Gruß Tom

P.S. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber ich habe hier nur 
pauschalisiert.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Heiner schrieb:
> Wenn Promotion, dann am besten industrienah, wo man z.B. als
> Promovierender schon Projekte für die freie Wirtschaft leitet. Dann z.B.
> Einstieg in die freie Wirtschaft direkt als Projektleiter oder
> Führungskraft ( kenne ich einige z.B. von Fraunhofer die Projekte für
> Daimler gemacht haben oder so )

Moin,
was zeichnet einen Promovierten aus, dass er unbedingt zum Einstieg 
gleich als PL oder FK rummachen muss?!
Bei uns im Laden springen physikalische Doktoren als PL und 
Gruppenleiter herum, die aber nicht mal in der Lage sind, Projekte zu 
planen, das Spielchen Lastenheft/Pflichtenheft zu spielen; 
disziplinarische Führung zu übernehmen.
Erfahrene Ings haben es dann schwer, weil die Herren Doktoren auf Grund 
ihrer physikalischen Allwissenheit sich von einem Ing natürlich nicht 
belehren lassen.
Egal, fröhliche Woche!

Autor: DrTech (Gast)
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Panzer H. schrieb:
> Erfahrene Ings haben es dann schwer, weil die Herren Doktoren auf Grund
> ihrer physikalischen Allwissenheit sich von einem Ing natürlich nicht
> belehren lassen.
> Egal, fröhliche Woche!

Dann erzähl ich Dir mal was.

Warum auch. Berufserfahrung wird m.M. nach massiv überbewertet.

Wer eine Ausbildung auf höchstem akademischen Niveau genossen hat (Dr.)
muss sich von nem Ing. wirklich nix mehr sagen lassen.

Mag schon sein dass der einige Jahre länger im Beruf herumgefrickelt 
hat, sagt aber wahrlich noch gar nix über sein Können aus.

Erleb das immer wieder. Ing mit ach so toller "Berufserfahrung" von 
irgendwelchen Buden, jahrelang irgendwie entwickelt, keine Weiterbildung 
gemacht usw. Völlig veraltetes Wissen, fehlende Grundlagen usw.

Und wechselst du dann die Firma ist plötzlich deine supertolle 
"Berufserfahrung" nicht mehr mal nen Pfifferling wert, aufgrund anderer 
Tools, Gegebenheiten etc.

Man studiert ja nicht nur für den Beruf! Bildung ist etwas höheres, 
etwas gehobeneres, man bildet sich für das Leben, weil es Dich 
persönlich weiterbringt.

Sonst könnten alle ungebildete Affen sein, mit einem Haufen an 
Berufserfahrung. Dann würden wir wahrscheinlich noch nicht mal in die 
Ära der Industralisierung gekommen sein und unsere Zimmer mit Öllampen 
erhellen.

So long..
Dr . Tech

Autor: Thomas (Gast)
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kein Dr. schrieb:
> Aber gibt es unterschied z.B. zwischen Dr. Informatik und Dr.
> Maschinenbau? wird der Dr. im Maschinenbau höher angesehen?

Ja gibt es!

Der Informatiker wird nach abgeschlossener Promotion automatisch auch 
Ing.

Dipl.-Inf. -> Dr.-Ing.

Dipl.-Ing  -> Dr.-Ing.

So ist es zumindest an der Uni.

Autor: Thomas (Gast)
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DrTech schrieb:
> Man studiert ja nicht nur für den Beruf! Bildung ist etwas höheres,
> etwas gehobeneres, man bildet sich für das Leben, weil es Dich
> persönlich weiterbringt.

Da muss ich DrTech noch zustimmen! Das Problem findet man z.B. auch 
verstärkt bei den Lehramtstudenten. Haben diese früher vorrangig 
studiert um nach dem Studium die heranwachsende Generation auf das Leben 
vorzubereiten, so ist es heute eher die Aussicht auf viel Urlaub, eine 
private Krankenversicherung und klarer Überbezahlung. Aber das nur als 
vergleichbares Beispiel. ;)

Autor: Fachkraft (Gast)
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Thomas schrieb:
> Der Informatiker wird nach abgeschlossener Promotion automatisch auch Ing.

Er bleibt Dipl.-Inf! Da die Informatik zu den Ingenierwissenschaften 
gerechnet wird, kriegt er aber einen Dr.Ing.

Gibt es auch in anderen Bereichen: Der BWL-er wird zum Dr. rer. pol. 
promoviert und dadurch kein Politikwissenschaftler. Auch ein 
Mathematiker, der in einen Informatikthema promoviert, bleibt ein 
Mathematiker.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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DrTech schrieb:

> Warum auch. Berufserfahrung wird m.M. nach massiv überbewertet.

Die Meinung teile ich nicht.

> Wer eine Ausbildung auf höchstem akademischen Niveau genossen hat (Dr.)
> muss sich von nem Ing. wirklich nix mehr sagen lassen.

Das ist - mit Verlaub gesagt - sehr abgehoben. Jeder hat irgendwo seine 
Stärken und Schwächen - und darauf beruhend sein Spezialgebiet.

Selbstverständlich muss sich auch ein Dr. von jemandem etwas sagen 
lassen, der in dem Bereich mehr Wissen und Erfahrung hat, sei es ein 
Ing. oder auch jemand ganz ohne akademischen Grad.

Man habilitiert ja nicht über das gesamte Fach sondern nur über einen 
sehr kleinen Bruchteil desselben. Dementsprechend hat man auch nur da 
ein entsprechend tiefes Wissen.

Bei allen anderen Teilbereichen sollte man nicht zu stolz sein, Fragen 
an diejenigen zu stellen, die sich damit auskennen.

> Mag schon sein dass der einige Jahre länger im Beruf herumgefrickelt
> hat, sagt aber wahrlich noch gar nix über sein Können aus.
>
> Erleb das immer wieder. Ing mit ach so toller "Berufserfahrung" von
> irgendwelchen Buden, jahrelang irgendwie entwickelt, keine Weiterbildung
> gemacht usw. Völlig veraltetes Wissen, fehlende Grundlagen usw.

Genau das belegt doch, dass man Berufserfahrung nicht ersetzen kann.
Diese Leute haben die eben nicht - ganz gleich, was sie behaupten.

Ich kenne auch zwei Dr. Ing.'s, bei deren Nichtverstehen selbst 
einfachster technischer Sachverhalte man sich fragen muss: wie um 
Gotteswillen sind die zu den Titeln gekommen?

Aber deswegen würde es mir nicht einfallen, den Titel in den Schmutz zu 
ziehen. Ich habe umgekehrt auch erlebt, mit wieviel Einsatz und Herzblut 
Doktoranden dabei waren, um wirklich Neues auf die Beine zu stellen.

> Und wechselst du dann die Firma ist plötzlich deine supertolle
> "Berufserfahrung" nicht mehr mal nen Pfifferling wert, aufgrund anderer
> Tools, Gegebenheiten etc.

Berufserfahrung spiegelt sich nicht nur in konkreten Tools.
Das kann durchaus auch das oft geschundene Bauchgefühl sein, ob ein Weg 
zielführend ist oder nicht.

> Man studiert ja nicht nur für den Beruf! Bildung ist etwas höheres,
> etwas gehobeneres, man bildet sich für das Leben, weil es Dich
> persönlich weiterbringt.

Das kann ich vorbehaltlos unterschreiben :-)
Wobei ich ein Großteil des Wissens erst nach dem Studium erworben habe 
bzw. erwerbe.

> Sonst könnten alle ungebildete Affen sein, mit einem Haufen an
> Berufserfahrung. Dann würden wir wahrscheinlich noch nicht mal in die
> Ära der Industralisierung gekommen sein und unsere Zimmer mit Öllampen
> erhellen.

Eine gewisse Grundlage sollte sein.

Entscheidend ist, was man daraus macht.

Chris D.

Autor: Karl-Heinz (Gast)
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Thomas schrieb:
> Dipl.-Inf. -> Dr.-Ing.
>
> Dipl.-Ing  -> Dr.-Ing.

kommt darauf an ! einige Dipl.-Infs machen auch einen Dr.rer.nat ! hängt 
von der Uni bzw. Fakultät ab, wo man seine Dissertation macht !

zur Berufserfahrung : das kommt auf die Branche an. In meinem Bereich, 
J2EE und dotnet Entwicklung, kommt es in erster Linie auf Erfahrung an. 
Hochtrabende theoretische Probleme oder Algorithmen werden nicht 
benötigt, daher kommt es sehr darauf an, dass man aktuelle Frameworks 
und Tools nutzen kann, dies steigert die Produktivität erheblich !

Panzer H. schrieb:
> was zeichnet einen Promovierten aus, dass er unbedingt zum Einstieg
> gleich als PL oder FK rummachen muss?!
> Bei uns im Laden springen physikalische Doktoren als PL und
> Gruppenleiter herum, die aber nicht mal in der Lage sind, Projekte zu
> planen, das Spielchen Lastenheft/Pflichtenheft zu spielen;
> disziplinarische Führung zu übernehmen.
> Erfahrene Ings haben es dann schwer, weil die Herren Doktoren auf Grund
> ihrer physikalischen Allwissenheit sich von einem Ing natürlich nicht
> belehren lassen.
> Egal, fröhliche Woche!

wie ich schon sagte. Ich sprach von Leuten, die während rund 4 - 5 
Jahren Promotion ( keine Seltenheit in den Ing Wissenschaften ) an einem 
Forschungsprojekt für die freie Wirtschaft gearbeitet haben.

Z.B. bei den Fraunhofer Instituten kommt das sehr oft vor. So hat man 
quasi 4 - 5 Jahre BE. Oft übernehmen solche promovierende auch die 
Projektleitung, koordienieren andere Projektmitarbeiter, daher haben die 
ja schon BE und Projektleitererfahrung.

Darum sagte ich ja, dass sich so eine Promotion auch karrieretechnisch 
lohnt. Aber wer nur theoretisch forscht, kann teilweise danach wirklich 
als Java Entwickler enden, wo er nicht mehr verdient als ohne Dr.

Man braucht auch den richtigen Habitus um mit einem Dr ins Management 
aufzusteigen.

Die meisten Manager sind sehr groß, 190 cm oder so und sehr schlank. 
Haben eine ruhige warme Stimme und eine starre Körperhaltung. Man merkt 
bei solchen Menschen einfach sofort, dass sie Manager sind.

Autor: Fachkraft (Gast)
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Karl-Heinz schrieb:
> Man braucht auch den richtigen Habitus um mit einem Dr ins
> Management aufzusteigen.

Nicht nur die äußere Erscheinung ist wichtig, sondern vor allem das 
Auftreten. Die Top-Manager rekrutieren sich aus zum großen Teil aus 
einer kleinen Oberschicht, wo man einander kennt und wo der Filius schon 
von klein auf den Umgang mit der Macht und den richtigen Stallgeruch 
mitbekommt, z.B. wenn er mit Papa zum Reiten und auf den Golfplatz geht 
(etwas klischeehaft gezeichnet). Der akademische Grad ist in solchen 
Kreisen eher eine Selbständigkeit, die man nebenbei macht (auch wenn das 
schiefgehen kann, siehe unseren ehemaligen Verteidigungsminister). 
Jedenfalls bringt dem Aufsteiger und Streber aus kleinem Hause der Titel 
nicht so viel wie er vielleicht gerne hätte.

Autor: Thomas (Gast)
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Fachkraft schrieb:
> Er bleibt Dipl.-Inf! Da die Informatik zu den Ingenierwissenschaften
> gerechnet wird, kriegt er aber einen Dr.Ing.

Ich hab nichts anderes behauptet.
Nur um das nochmal klarzustellen.

Dass ihm das Diplom in Informatik mit dem Dr. nicht aberkannt wird ist 
ja logisch.
Es ging mir um die Bezeichnung des Ingenieurs!

Die Option des Dr. rer. nat. habe ich bewusst verschwiegen. :-)
Allerdings hängt das ausschließlich von der Fakultät ab, nicht von der 
Uni.
Aber Schluss mit der "Korinthenkackerei"...

Autor: J. S. (Gast)
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Bei großen Automobilherstellern liegt das Einstiegsgehalt für einen 
Master bzw. Dipl.-Ing. Univ bei 55.000 Euro. Ein Dr.-Ing. liegt bei rund 
65.000 € - also sind Deine 60 bis 70 T€ sehr realistisch. Beginne bei 
der Gehaltsverhandlung mit knapp 70 T€, aber setze ein absolutes Minimum 
bei ca. 63 T€.

Laß Dich nicht von den anderen neidischen Ing. mit Handwerksmeisterlohn 
verunsichern!

Alles Gute!

Autor: Tom (Gast)
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J. S. schrieb:
> Bei großen Automobilherstellern liegt das Einstiegsgehalt für einen
> Master bzw. Dipl.-Ing. Univ bei 55.000 Euro.
>
Bei welchem großen Automobilhersteller kommt man denn als Entwickler 
noch rein? Selbst bei den Daimler Trainees gibt es diesen Betrag nicht.

Autor: Maximilian (Gast)
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Fachkraft schrieb:
> Thomas schrieb:
>> Der Informatiker wird nach abgeschlossener Promotion automatisch auch Ing.
>
> Er bleibt Dipl.-Inf! Da die Informatik zu den Ingenierwissenschaften
> gerechnet wird, kriegt er aber einen Dr.Ing.

Oder einen rer. nat.
Oder einen phil.

Gibts alles.

Autor: Thomas (Gast)
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Tom schrieb:
> Bei welchem großen Automobilhersteller kommt man denn als Entwickler
> noch rein? Selbst bei den Daimler Trainees gibt es diesen Betrag nicht.

Bei allen...

Und um Trainees gehts hier auch nicht!

Autor: Top-Wirtschaftsinformatiker (Gast)
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Eine Promotion kostet zwar Lebenszeit und reichlich Nerven, bringt aber 
noch einmal einen deutlichen Gehaltsvorteil: 58.600 Euro beträgt das 
Jahreseinstiegsgehalt.

http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/gehalts...

Autor: SAPler (Gast)
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Lol, das hatte ich nach dem M.Sc. (univ.) als Einstiegsgehalt.

Autor: DS (Gast)
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Top-Wirtschaftsinformatiker schrieb:
> Eine Promotion kostet zwar Lebenszeit und reichlich Nerven, bringt aber
> noch einmal einen deutlichen Gehaltsvorteil: 58.600 Euro beträgt das
> Jahreseinstiegsgehalt.
>
> http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/gehalts...

Hier werden aber Äpfel mit Birnen verglichen: Das dort genannte 
Einstiegsgehalt mit Promotion muss verglichen werden mit dem 
Jahresgehalt eines Ingenieurs mit 3, 4 oder 5 Jahren Berufserfahrung (so 
lange dauert ja in der Regel eine Promotion in ET) und dieses dürfte 
wohl über dem genannten Betrag liegen...

Autor: Beobachter (Gast)
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SAPler schrieb:
> Lol, das hatte ich nach dem M.Sc. (univ.) als Einstiegsgehalt.

Jetzt aber!

Autor: Sarah (Gast)
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Beobachter schrieb:
> SAPler schrieb:
>> Lol, das hatte ich nach dem M.Sc. (univ.) als Einstiegsgehalt.
>
> Jetzt aber!
>
Ist drin, siehe 
http://www.staufenbiel.de/ratgeber-service/gehalt/...

Autor: macgyver (Gast)
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mit meinen 32k damals als (Dipl. Inf. univ.) musste ich mir von einem 
Kollegen vorgestern anhören, er hätte sich nicht soweit runterhandeln 
lassen. Da würden Erzieher ja mehr bekommen, meinte er!

Ich war froh, überhaupt einen Job zu bekommen - mangels Spezialiserung 
im Studium (ich konnte ja erstmal praktisch überhaupt nichts sonderlich 
gut und hatte keine nennenswerte Berufserfahrung vorzuweisen) und 
mangels Networking.

Autor: Top-Wirtschaftsinformatiker (Gast)
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SAPler schrieb:
> Lol, das hatte ich nach dem M.Sc. (univ.) als Einstiegsgehalt.

LOL

Wieviele Jahre hast du für deinen M.Sc. (univ.) gebraucht? Ich bin 
Dipl-Inf (FH) und das Studium wurde in Rekordzeit durchgezogen (3 
Jahre). Statt 6 Monaten Semesterferien im Jahr hatten wir nur 6 Wochen. 
Nur die Besten und Härtesten kamen durch. Ich als Jahrgangsbester und 
Diplom mit Auszeichnung.

Jetzt rechne mal aus, wieviel Geld ich in den Jahren schon verdient 
habe, als du Sack noch fauler Student warst. Und wie lange du brauchen 
wirst, bis du meinen Gehaltsvorsprung wieder aufgeholt hast. Falls das 
überhaupt möglich ist.

Wow, Freunde, was soll ich sagen? I'm the greatest developer ever! Hoffe 
das kommt jetzt nicht zu eingebildet rüber.

Autor: SAPler (Gast)
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Wie ich sagte: Du hast üble Minderwertigkeitskomplexe, mein Freund.


Ich würde dir wirklich raten, an Dir zu arbeiten, irgendwas stimmt da 
ganz und gar nicht. Du hast offentichlich Probleme mit der 
Leistungsgesellschaft, nicht umsonst nennst du dich stets: TOP-xyz bzw, 
stimmt´s "Autistischer Inhouse-Entwickler"? ;)



BTW: Ich habe die Regelstudienzeit benötigt. Die Semsterferien habe ich 
für Praktika genutzt, u. a. in dem Unternehmen, das mich übernommen hat. 
So konnte ich auch noch SAP-Kurse an der Uni mitnehmen, die mir für den 
Arbeitsplatz nochmal deutlich mehr Kohle sicherten. =)

Ein schönes WE!

Autor: Top-Arschversohler (Gast)
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Top-Wirtschaftsinformatiker schrieb:
> Wow, Freunde, was soll ich sagen? I'm the greatest developer ever! Hoffe
> das kommt jetzt nicht zu eingebildet rüber.
Kannst du Troll nicht in einem Teenieforum wie z.B. für Justin 
Bieberfans rumtrollen?

Wenn du mal über den Milchbartstatus raus kommst kannst du es ja hier 
wieder versuchen.

Du musst noch viel lernen Bub, auch das Trollen.

Und jetzt VERPISS DICH!

Autor: Dipl-Inf (Gast)
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der_held_vom_feld schrieb:
> kein Dr. schrieb:
>> Aber gibt es unterschied z.B. zwischen Dr. Informatik und Dr.
>> Maschinenbau?
>
> Möglicherweise in der Fachrichtung.

qflol ;-)

Autor: Top-Wirtschaftsinformatiker (Gast)
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SAPler schrieb:

> Du hast offentichlich Probleme mit der Leistungsgesellschaft...

Inwiefern? Du meinst es stimmt nicht, dass ich Jahrgangsbester war, 
Diplom mit Auszeichnung habe und alle bisherigen Arbeitgeber von mir 
begeistert waren?

Autor: Supergeiler Entwickler (Gast)
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Top-Arschversohler schrieb:
> Kannst du Troll nicht in einem Teenieforum wie z.B. für Justin
> Bieberfans rumtrollen?
>
> Wenn du mal über den Milchbartstatus raus kommst kannst du es ja hier
> wieder versuchen.
>
> Du musst noch viel lernen Bub, auch das Trollen.
>
> Und jetzt VERPISS DICH!

Top-Neidhammel, würd ich sagen.

Autor: Top-Entwickler (Gast)
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Geilomat. Geiler Entwickler. Leck mich fett. Sowas hab ich noch nicht 
erlebt.

Autor: Lebenskünstler (Gast)
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> Autor: DrTech (Gast)
> Datum: 09.07.2012 11:52

Hallo mein Guter, dich gibt es ja auch noch !

Hatte meine Diplomarbeit im Kernforschungszentrum Karlsruhe geschrieben
wo jeder zweite Promoviert hat und jeder fünfte eine Professur vorweisen 
konnte .

Hab mein ganzes Leben lang nicht mehr so viele Pfeiffen und Flaschen 
konzentriert angetroffen wie dort, nicht mal bei Bahn oder Post !

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Hab mein ganzes Leben lang nicht mehr so viele Pfeiffen und Flaschen
> konzentriert angetroffen wie dort, nicht mal bei Bahn oder Post !

Das soll was heissen ..

Autor: J. S. (Gast)
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Dr. Ing. (Inf.)
2 J. BE + 4 J. Promotion in der Industrie
F&E in Automotive mit > 500 MA
73.000 €
40 h/W
BaWü

http://www.wiwi-treff.de/home/lounge/read.php?ukat...

Als Einsteiger bei einem Großunternehmen sollten jedenfalls 65.000 € 
realistisch sein.

Autor: Dr. PHP (Gast)
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Hab den Thread gerade erst entdeckt. Falls es noch jemand lesen sollte: 
ich habe in Informatik promoviert (aus Interesse am Fach - ja, 
tatsächlich) und verdiene bei einem Mittelständler im Web-Umfeld ca. 75k 
mit 7 Jahren Berufserfahrung (nach der Promotion). Vorher war ich in 
verschiedenen Firmen auch im F&E-Umfeld vorwiegend mit C++ und Java 
unterwegs. In keinem meiner Jobs hat die Promotion eine Rolle gespielt, 
auch beim Gehalt nicht - nur dass ich halt immer ein paar Jahre älter 
war als die Kollegen in der gleichen Gehaltsstufe. Und dass man sich 
unangenehme Fragen stellen lassen und manchmal dumme Bemerkungen 
gefallen lassen muss bei Interviews. Vermutlich hab ich auch den einen 
oder anderen Job nicht bekommen wegen des Titels. Fazit: wer eine 
Promotion in Informatik vorhat, sollte sich bewusst sein, dass das 
i.d.R. keinerlei Vorteile, gelegentlich sogar Nachteile mit sich bringt, 
und das Lebenseinkommen dürfte mit ziemlicher Sicherheit geringer 
ausfallen als ohne Dr.-Titel.

Autor: MagicJordan (Gast)
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Ich hab den Dr.-Ing. in einem der Informatik sehr nahem Fachgebiet 
abgeschlossen. Die mir bekannten Einstiegsgehälter sind: 55k, 58k, 63k, 
3*65k. Alle südlich der Mainlinie. 65k gibt es nur mit 
Personalverantwortung (Entwicklungsleiter, Projektleiter, Teamleiter 
etc.) und die gibt es meistens nur, wenn man vorher oder währenddessen 
schon richtig gearbeitet hat (also nicht als Praktikant oder 
Werkstudent). Wenn einen das Unternehmen während der Promotion 
kennengelernt hat, dann bieten die meistens auch etwas mehr. In München 
wird auch etwas großzügiger bezahlt. Bei den Lebenshaltungskosten dort 
merkt man im wahren Leben aber wohl nicht viel davon.

Wir konnten uns übrigens entscheiden, ob wir als Dr.-Ing. oder als Dr. 
rer. nat. abschließen wollten. Alle (auch die, die vorher Informatik 
studiert haben) haben sich für den Dr.-Ing. entschieden.

Autor: erwin mit baumschulabschluss (Gast)
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MagicJordan schrieb:
> Wir konnten uns übrigens entscheiden, ob wir als Dr.-Ing. oder als Dr.
> rer. nat. abschließen wollten. Alle (auch die, die vorher Informatik
> studiert haben) haben sich für den Dr.-Ing. entschieden.
Wau! Toll! Und meine Profs hatten alle den rer-nat. einen den Ing. Und 
jetzt? Das juckt kein Schwein!

Autor: Roland B. (geldler)
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erwin mit baumschulabschluss schrieb:
> Wau! Toll! Und meine Profs hatten alle den rer-nat. einen den Ing. Und
> jetzt? Das juckt kein Schwein!

Das Entscheidende ist doch nur, was besser ankommt, wenn man eine Frau 
kennenlernen sollte.

Autor: Jo Schuster (Gast)
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Roland B. schrieb:
> Das Entscheidende ist doch nur, was besser ankommt, wenn man eine Frau
> kennenlernen sollte.


===> Dr. med. !!  ;-)   Dr. jur. zieht auch noch ganz gut .. :))
     ========

------------------
Ernsthafte Frage: Kann man als Ing. oder Inf. auch in Medizin 
promovieren? Z. B. zu einem techn.-med. Thema.

Vorteil: Die Sache wäre in max. 3 Monaten erledigt: Einlesen - Exzerpt 
erstellen (=Doktorarbeit) - fertig.


-----------------
Wie lautet der kürzeste akademische Witz? .... Dr. med. ... (darüber 
kann man eigentlich nur lachen.

Autor: Lustig, Peter (Gast)
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lol Roland hat echt einen Frauen-Komplex.

Das Kerlchen kann einem schon leid tun.

Autor: Jo Schuster (Gast)
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11110001100100110001111 schrieb:
> Ich bin Diplom-Informatiker und schließe gerade meine Promotion in
> selbigem Fachgebiet ab. Notentechnisch bewegt sich alles im sehr guten
> Bereich, ein wenig Industrieerfahrung ist aus Praktika und Anstellungen
> als Werksstudent vorhanden. Habe inzwischen zwei Einladungen zu
> Vorstellungsgesprächen bei großen Automobíl- bzw.
> Automobil-Zulieferunternehmen im Raum Stuttgart. Beide Stellen sind im
> F&E-Bereich angesiedelt und besitzen Bezug zum Thema meiner
> Doktorarbeit.
>
> Wäs wäre hier ein realistisches Brutto-Jahresgehalt? 60k - 70k ?


Was hast Du nun erreicht?

Autor: 11110001100100110001111 (Gast)
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68k - 75k je nach Firmenerfolg, 40h Woche. Bezug zum Thema der Promotion 
ist vorhanden.

Autor: Jo Schuster (Gast)
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Gratuliere!!
============

Sehr gutes Ergebnis erzielt!
Bist Du mit dem Gehalt zufrieden?

Dein Einkommen ist ähnlich dem folgenden:

J. S. schrieb:
> Dr. Ing. (Inf.)
> 2 J. BE + 4 J. Promotion in der Industrie
> F&E in Automotive mit > 500 MA
> 73.000 €
> 40 h/W
> BaWü
>
> http://www.wiwi-treff.de/home/lounge/read.php?ukat...
>
> Als Einsteiger bei einem Großunternehmen sollten jedenfalls 65.000 €
> realistisch sein.

Waren die Beiträge hier im Forum hilfreich?

Autor: Jo Schuster (Gast)
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J. S. schrieb:
> Bei großen Automobilherstellern liegt das Einstiegsgehalt für einen
> Master bzw. Dipl.-Ing. Univ bei 55.000 Euro. Ein Dr.-Ing. liegt bei rund
> 65.000 € - also sind Deine 60 bis 70 T€ sehr realistisch. Beginne bei
> der Gehaltsverhandlung mit knapp 70 T€, aber setze ein absolutes Minimum
> bei ca. 63 T€.
>
> Laß Dich nicht von den anderen neidischen Ing. mit Handwerksmeisterlohn
> verunsichern!


Du liegst sogar noch deutlich über den von mir genannten 65k. Toll!

Wie hoch war Deine anfängliche Gehaltsforderung? Und wieviel hat die 
Firma anfangs geboten?

Autor: Neuinbibi (Gast)
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11110001100100110001111 schrieb:
> 68k - 75k
Ist nicht unrealistisch. Siehe Grafik

Beitrag "Re: Studium noch lohnenswert?"

Autor: Studierter (Gast)
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Ich möchte als M. Sc. auch mal meinen Senf dazugeben:

Ich habe früher mal Fachinformatiker gelernt, dann Informatik B.Sc. und 
M. Sc. studiert. Im Prinzip kann ich schonmal sagen: Der letzte 
Abschluss zählt, bei meinen 15 Bewerbungsgesprächen hat es keine Sau 
interessiert, dass ich mal eine Ausbildung gemacht habe.

Dann zum Gehalt: Wer nur bei 1,2 Firmen vorstellig wird, läuft EXTREM 
Gefahr sich unter Wert zu verkaufen. Ich war bei Firmen im Norden und im 
Süden, bei großen und bei kleinen Firmen. Und mir wurde alles mögliche 
angeboten:

39.000 brutto/jahr, 44k, 50k und jetzt am Ende knappe 60k bei einem 
großen Konzern im Norden. Im Prinzip muss man nur suchen: Ein 
Kommilitone mit nur B.Sc. hat bei einer Firma für 54k pro Jahr 
angefangen. Ein bekannter, der Maschinenbau studiert hat (auch "nur" 
Bachelor), hat mit 52k angefangen. Genauso kenne ich einen 
Maschinenbauer mit M. Eng. der sich mit 36k zufrieden gab.

Wer bereit ist, überall hinzugehen und sich auch gut verkaufen kann, 
kommt mit dem Master locker an die 60k ran. Und wer wirklich überall 
hingeht, auch in die entferntesten Dörfer Deutschlands (da gibts 
stellenweise auch Siemens) kann sogar noch mehr bekommen.

------------
Zur Promotion: Ich werde das 60k Angebot ablehnen und promovieren. Es 
gibt ein konkretes Projekt in Zusammenarbeit mit der Industrie und ich 
bin guter Dinge, dass in 3 Jahren durchziehen zu können (Projekt steht, 
Leute sind da, ich kenne die Leute, Thema vorhanden, ich muss nicht erst 
1-2 Jahre für den Prof. buckeln).

Klar, ich könnte jetzt das dicke Geld verdienen. Was hab ich davon? So 
bekomme ich eben 40k pro Jahr (öffentlicher Dienst) und im Anschluss 
mindestens wieder 60k. Und mir stehen mehr Türen offen: Ich könnte ggfs. 
Professor werden. Oder der Aufstieg wird leichter, so Titel hilft da 
schon. Oder ich werd Lehrer als Quereinsteiger. Alles nur Idee, aber: 
Haben beruhigt und der Titel wird nicht schaden. Zur Not kann ich ihn ja 
immer noch verschweigen ;-)

Autor: tron2000 (Gast)
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Studierter schrieb:
> 39.000 brutto/jahr, 44k, 50k und jetzt am Ende knappe 60k bei einem
> großen Konzern im Norden. Im Prinzip muss man nur suchen: Ein
> Kommilitone mit nur B.Sc. hat bei einer Firma für 54k pro Jahr
> angefangen. Ein bekannter, der Maschinenbau studiert hat (auch "nur"
> Bachelor), hat mit 52k angefangen. Genauso kenne ich einen
> Maschinenbauer mit M. Eng. der sich mit 36k zufrieden gab.

Ich hatte nur irgendwann den Eindruck gewonnen, gar nicht mehr zu 
wissen, wo man sich noch bewerben könnte - damals, als ich mit meinem 
Studium fertiggewesen bin. Ohne nennenswerte Berufserfahrung (als 
dipl-inf.) und in Zeiten der Wirtschaftskrise (Anfang 2009) waren viele 
Unternehmen einfach nicht bereit, neue und uneingearbeitete Leute 
einzustellen.

Für 32k habe ich dann als Softwareentwickler bei einem KMU zugesagt. Das 
war das erste Ernsthafte Angebot nach knapp 6 Monaten Stellensuche. Da 
ich arbeitssuchend gemeldet war, war diese Zeitspanne auch  mit Besuchen 
beim Arbeitsamt gesegnet, wo mir aber überhaupt nicht geholfen werden 
konnte.

Jetzt nach knapp 3 Jahren Berufserfahrung bin ich an dem Punkt angelegt, 
mich nach etwas Neuem umsehen zu müssen, da der Laden wahrscheinlich 
innerhalb der nächsten 6 Monate Involvenz anmelden wird und ich keine 
Lust habe, plötzlich auf der Straße zu stehen. Zwar wird in 
Betriebsversammlungen gesagt, dass sich nichts ändern wird, aber die 
erste Kollegin durfte schon ihre Sachen packen aus Kostengründen.

Gute und interessante Unternehmen zu finden - schwierig. Oder hat jemand 
einen Tipp, auf welcher Plattform man gute Erfahrungen gemacht hat? 
Könnte natürlich bei xing gezielt Entwicklungsleiter von interessaten 
Unternehmen anschreiben, ob sie Leute benötigen.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> da der Laden wahrscheinlich
> innerhalb der nächsten 6 Monate Involvenz anmelden wird

Und die stehen damit wirklich nicht alleine da ..

> und ich keine
> Lust habe, plötzlich auf der Straße zu stehen.

Wieso , zuerst  gibt es doch ArbeitslosenGELD , und danach darf man 
eibnen Hartz Antrag stellen ..

> Zwar wird in
> Betriebsversammlungen gesagt, dass sich nichts ändern wird, aber die
> erste Kollegin durfte schon ihre Sachen packen aus Kostengründen.

Würde mich ähnlich verhalten

> Gute und interessante Unternehmen zu finden - schwierig.

Bis nicht möglich ..

> Oder hat jemand
> einen Tipp, auf welcher Plattform man gute Erfahrungen gemacht hat?

Es gibt keinen

> Könnte natürlich bei xing gezielt Entwicklungsleiter von interessaten
> Unternehmen anschreiben, ob sie Leute benötigen.

Glaube es eher nicht das es etwas bringt ..

Mein aufrichtiger Beileid !

Autor: tron2000 (Gast)
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Frage mich, wieviel Gehalt man bei einem Wechsel mehr verlangen darf. 
Hatte kalkuliert: aktuelles Gehalt plus Monatskarte.280 Euro, da 100km 
entfernt und ich es nicht für sinnvoll halte, während der Probezeit 
schon umzuziehen. A das ber wäre deutlich mehr als ein 10%iger Anstieg. 
Von daher wahrscheinlich etwas unrealistisch.

Autor: Jo Schuster (Gast)
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Studierter schrieb:

> ... bei meinen 15 Bewerbungsgesprächen hat es keine Sau

> Ich war bei Firmen im Norden und im Süden, bei großen und bei kleinen
> Firmen. Und mir wurde alles mögliche angeboten


tron2000 sucht einen Job als Inf. Nenne ihm doch ein paar der Firmen, 
bei denen Du warst und für welche Bereiche die suchen.

Autor: EinInformatiker (Gast)
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11110001100100110001111 schrieb:
> 68k - 75k je nach Firmenerfolg, 40h Woche. Bezug zum Thema der Promotion
> ist vorhanden.
Das Gehalt gilt für Raum Stuttgart?
Kannst du uns vielleicht noch verraten, ob
1. es sich um einen Konzern oder um einen KMU handelt?
2. in welchem Bereich die Stelle ist (F&E?)
3. 40h Woche mit Zeiterfassung?

Ansonsten ist es etwas schwierig das Gehalt einzustufen.

Danke

Autor: DoktorDolittle (Gast)
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Dr. schrieb:
> Ein Doktortitel zeigt doch nur das nach dem Studium keinen Job
> gefunden
> hat.

Vielleicht sollen Sie noch Zeit in eine gute Ausbildung oder ein Studium 
investieren. Dann klappts auch mit der Grammatik =).





@Fragesteller:
Ich denke mit einem Doktortitel in der Informatik bekommst du bei der 
momentanen Lage ca 65.000-75.000 Euro Brutto.
Ohne Doktortitel wären es eher so 50.000 Euro.
Kommt natürlich auch auf die Branche an. In der Automobilindistrie 
zahlen sie natürlich mehr als in einer Web/Werbeagetur.

Autor: Robert K. (Firma: Medizingeräte) (robident)
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Das ist ein realistischer Wert. Auch ohne Promo sind 65.000 sind. Bei 
Master / Uni wenigstens.

Autor: Anstaltsleiter (Gast)
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65k€ hat ein Fachinformatiker als Leiter der Webentwicklung in einem 
bekannten Startup bekommen.

Wenn man sich die Zahlen oben anschaut bewahrheitet sich wieder: Promo 
lohnt sich finanziell überhaupt nicht.

Autor: Cyborg (Gast)
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Anstaltsleiter schrieb:
> Wenn man sich die Zahlen oben anschaut bewahrheitet sich wieder: Promo
> lohnt sich finanziell überhaupt nicht.

Da wäre ich aber skeptisch. Die Stellenangebote mit Gehaltsangaben
mehren sich, also wird der Fachkräftmangel langsam akut. Bald kann
die Wirtschaft sich diese Arroganz nämlich nicht mehr leisten
und muss richtige Anreize schaffen und muss Verantwortung übernehmen.

Musste dafür eigentlich diese Mumie wieder auferstehen?

Autor: genervt (Gast)
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Cyborg schrieb:
> Musste dafür eigentlich diese Mumie wieder auferstehen?

Das haben Mumien so an sich, wie du täglich zeigst.

Autor: Jo S. (Gast)
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Anstaltsleiter schrieb:
> 65k€ hat ein Fachinformatiker als Leiter der Webentwicklung in einem
> bekannten Startup bekommen.
>
> Wenn man sich die Zahlen oben anschaut bewahrheitet sich wieder: Promo
> lohnt sich finanziell überhaupt nicht.

Ob es sich gelohnt hat, kann man beim Berufsstart noch nicht beurteilen 
- am Berufsende schon.   ;)

Die Karrierechancen sind jedenfalls besser. Und als Entwicklungsleiter 
verdient ein Dr. 130k - 180k.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Jo S. schrieb:
> Die Karrierechancen sind jedenfalls besser. Und als Entwicklungsleiter
> verdient ein Dr. 130k - 180k.

Wobei der Dr. auch nur ein Dipl. Ing. (FH) sein kann.

Der Müller von VW, also der Cheffe von VW ist ja auch ein Dipl.XXX.(FH).

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