Hallo,
ich weiß nicht ob ich hier im richtigen Forum bin, aber da viele FPGA
Entwickler XEmacs nutzen, kann mir bestimmt jemand helfen.
Wenn ich in einen VHDL-file den cursor z.B. vor einen Signalnamen setze
und C-s C-w drücke, wird das Signal markiert, allerdings nur bis zum
ersten Unterstrich. Ich möchte aber gern den gesamten Namen mit einem
Mal markieren. Ich weiß auch, dass das geht, aber leider nicht, wo ich
das in XEmacs einstelle.
Gruß Philip
Warum willst Du Dich einschränken?
C-s C-w C-w
und es ist bis zum nächsten Underscore markiert (braucht den Bruchteil
einer Sekunde, und kann beliebig oft aneinander gereiht werden...)
Weil ich es so gewohnt bin :-)
Und weil ich in der Regel Ports oder Signale suche und die bei mir oft
mehrere _ enthalten. Das mit dem mehrmals C-w finde ich lästig...
Das ist auch nicht ganz das was ich suche. Auf einem anderen Rechner
habe ich das auch mit C-w gemacht, nur dass das Markieren dann bis zum
ersten Leerzeichen oder ( etc. ging. Muss man also irgendwo
konfigurieren können. Aber konfigurieren von XEmacs ist halt sone Sache
:-)
Habe es eben im GNU-EMACS probiert, aber im XEmacs sollte es hoffentlich
ähnlich gehen (wenn nicht, dann nimm halt den GNU-EMACS :-)
In der Startup-Datei (bei mir .emacs im Homeverzeichnis) einfügen:
Damit gehört (wenn man im VHDL-Modus ist) ein Unterstrich zu den
Zeichen, die ein Wort ausmachen.
Natürlich bei einem dann neu gestarteten EMACS, für einen bereits
offenen Buffer müsste man das modify-syntax-entry nach einem M-x von
Hand eingeben (M-x, dann modify-syntax-entry, dann Return, dann _, dann
w)
Klaus Wachtler schrieb:> Natürlich bei einem dann neu gestarteten EMACS, für einen bereits> offenen Buffer müsste man das modify-syntax-entry nach einem M-x von> Hand eingeben (M-x, dann modify-syntax-entry, dann Return, dann _, dann> w)
Ich wollte es noch korrigieren, aber dank des wichtigen Interrupts durch
berndl ging es nicht mehr.
Es soll heißen:
Natürlich bei einem dann neu gestarteten EMACS, für einen bereits
offenen Buffer müsste man das modify-syntax-entry nach einem M-x von
Hand eingeben (M-x, dann modify-syntax-entry, dann Return, dann _, dann
Return, dann
w)
@Klaus Danke, funtioniert!
Weißt Du zufällig auch noch woran es liegen kann, wenn man die Speedbar
nicht öffnen kann? Meldung - "WARNING: An error occured while opening
speedbar"
Leider nicht...
Aber ich hätt da noch ne andere Frage :-)
Bein "Auto-Vervollständige" einer IF-Abfrage möchte ich die Bedingung
gerne automatisch in einer Klammer haben. Per default macht XEmacs das
nicht so...
Wenn der EMACS startet, liest er die .abbrev (wegen
quietly-read-abbrev-file) und merkt sich die Abkürzung für if.
Wenn ich dann in einem C-Buffer if tippe und ein Leerzeichen, dann wird
if ersetzt durch
1
if( )
2
{
3
4
}
und danach die Funktion abbrev-korrekt-if aufgerufen.
Die rückt alles sauber ein und positioniert dann den Cursor in der
Bedingungsklammer, damit ich dort weiterschreiben kann.
Hallo zusammen,
ich sehe hier ist ein Kenner was (X)Emacs angeht. Ich wollte mich schon
lange mal mit dem Editor auseinander setzen. Ich habe zwar jetzt den
Sigasi zum testen, aber ich bin dann doch eher der OpenSource Nutzer.
Jetzt aber mal zu meiner Frage:
Gibt es ein gutes Tutorial oder Buch zu (X)Emacs? welches ihr empfehlen
könnt? Die Doku auf deren Homepage habe ich mir bis jetzt noch nicht
angeschaut, hoffe aber am Wochenende vielleicht mal dazu zu kommen.
Gruß Boris
Es gibt viel, aber mir hilft es am ehesten, wenn man von anderen
Konfigurationsdateien abkupfern kann.
Ich hänge meine beiden mal an (geht unter Unix/Linux etc. ebenso wie
unter Windows).
Die beiden müssen .emacs bzw. .abbrev heißen; ich glaube aus dem . wird
im Anhang hier ein _; dann bitte umbenennen.
Klaus Wachtler schrieb:> Damit gehört (wenn man im VHDL-Modus ist) ein Unterstrich zu den> Zeichen, die ein Wort ausmachen.
Geschmackssache, ob das gewünscht ist. Bei Sprachen ohne Namespaces
benutzt man ja gerne den Unterstrich, um Namenshierarchien zu erzeugen.
Will man dann ein "Wort" manipulieren, dann kann es sinnvoll sein, dass
der Unterstrich die Aktion begrenzt.
Ich empfehle dem OP, zunächst folgenden workaround:
M-C-Space M-w C-s M-y
(sexp markieren, in den kill-ring kopieren, suche starten, kill-ring
einfügen)
Gruß
Marcus
Klaus Wachtler schrieb:> War ja nicht mein Wunsch :-)
Das geht aber in der Tat vielen so (mich eingeschlossen), dass man das
in den Emacsen vorgesehene Verhalten erstmal komisch findet. Versteht
man den Hintergrund und hat sich nach einiger Zeit daran gewöhnt, dann
findet man das andere Verhalten komisch.
Mich nervt es zum Beispiel beim Verilog mode und, heute seltener
genutzt, Specman mode, dass der Autor beider modes den Unterstrich als
"word constituent" definiert hat. Ich hatte deswegen schon vor Jahren
eine Diskussion mit dem Autor, die leider fruchtlos war.
Gruß
Marcus