Gast
#2767327
Dipl Ing ( FH ) schrieb: > Es soll in De um die 6-700000 berufstätige Ingenieure geben .. "Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Ingenieure" - Teilmenge ;)
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Fachkräftemangel auf den Zahn gefühlt bei Report München
Gast
#2767327
Dipl Ing ( FH ) schrieb: > Es soll in De um die 6-700000 berufstätige Ingenieure geben .. "Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Ingenieure" - Teilmenge ;) Abdul K. schrieb: > Dipl.- Gott schrieb: >> >> Wie bitte? >> >> I don't understand. > > Das war das was mir zu der Frage warum in den USA der Standard-Urlaub so > kurz ist, mal gesagt wurde. > In DE 6 Wochen Urlaub, in USA 2 Wochen. Der Standardurlaub ist "kurz", weil die Amerikaner traditionell relativ fleißig sind. Die Kultur der aufstrebenden Nation im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurde von der preußisch-protestantischen Arbeitsethik beeinflußt, so daß man in den Staaten eben viel arbeitet. Mehr Urlaub ist eine betriebliche Sonderleistung, die man sich verdienen muß, u.a. auf Grund gezeigter Leistung und Betriebszugehörigkeit. Mit 2 Wochen fängt man an, aber das bleibt nicht so. Kleinere Betriebe erlauben des weiteren häufig "personal time", 40 Stunden für private Angelegenheiten, wenn es brennt, und die nicht vom Gehalt abgezogen werden (Zahnarzttermine, Krankheit, Autopanne et cetera perge perge). Europäer, besonders Deutsche, gelten mehr und mehr als faul. Und um dem dümmsten Einwand der Weltgeschichte vorab zu begegnen: Nein, das liegt nicht an irgendeiner sich selber eingeredeten Produktivität. Dipl.- Gott schrieb: > Europäer, besonders Deutsche, gelten mehr und mehr als faul. Und durch Faulheit gehören wir zu den größten Volkswirtschaften weltweit, nicht wahr? ;-)
Gast
#2767708
Naja, das sind eigentlich fast schon typische Gedankengänge und Vermutungen, die logisch erschienen - historisch gesehen aber nicht unbedingt haltbar sind In Amerika wurde schon immer viel gearbeitet (wenig Urlaub, hohe Wochenarbeitszeit, laxer Kündigungsschutz). Die massiven gesellschaftlichen Probleme (hohe Mordrate, hohe Anzahl von Selbsttötungen in den mittleren Lebensjahren, hohe Armutsquote, allgemein hohe Kriminalitätsrate, durschnittlich massive Überschuldung auch von mittelständischen Haushalten, völlig desolate Staatsfinanzen...) die es in den Staaten im Vergleich zum alten Europa gibt sprechen Bände. Produktivität ist eben nicht alles...
Gast
#2767726
reNur schrieb: > wenn man sich > > mehrere Statistiken von verschiedenen Organisationen Nimm die von der OECD. Da hat Joschka und Gerd ned ihre Finger drin gehabt. Ansonsten sein auf das makroökonomische Problem der Messung der Arbeitslosikeit hingewiesen.
Gast
#2767774
Marx W. schrieb: > Nimm die von der OECD. Da hat Joschka und Gerd ned ihre Finger drin > gehabt. > Ansonsten sein auf das makroökonomische Problem der Messung der > Arbeitslosikeit hingewiesen. Das Problem ist dass die OECD oft nicht so detaillierte Statistiken veröffentlicht wie nationale Organisationen. Trotzdem, hier ein kleiner Absatz vom Juli 2012, also recht aktuell: >... >Wie aus dem aktuellen Beschäftigungsausblick der Organisation für >wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hervorgeht, waren im Mai 2012 >nach Definition der UN-Arbeitsorganisation ILO 5,6 Prozent der >Erwerbsbevölkerung in Deutschland arbeitslos. Vor der Krise waren es noch >8,4 Prozent. Anders als in den meisten OECD-Ländern sank hierzulande auch >die sogenannte strukturelle Arbeitslosigkeit. >... Proxxon schrieb: > Abdul das korreliert doch irgendwie mit der Erfahrung, je weniger der > Mensch an materiellen Gütern besitzt, desto eher ist er zum Teilen > bereit (der anatolische Bauer oder der von Putin drangsalierte Russe im > Kaukasus teilt das bisschen was er hat mit dem Besuch für ein wenig > Aufmerksamkeit an seiner Person). Diejenigen die hinter dem Geld > herhecheln, um des Geldes wegen, leben in der ständigen Angst selbiges > zu verlieren. Je größer der Besitz, desto ausgeprägter die Angst die ihn > umtreibt. Ohne ständigen Zuwachs sieht er sich bereits in die > Verlustzone abgleiten. Schließlich sieht er irgenwann nicht mehr den > Besitz, sondern nur noch die Kosten (Steuern, Abgaben), die der Besitz > so mit sich bringt. Spätestens der erste Herzinfarkt holt ihn dann > wieder auf den Boden zurück. Ein Besuch auf dem Friedhof (sehr zu > empfehlen) weckt die innere Vernunft vielleicht wieder auf. Letztens > selber Blumen abgelegt, gegenüber neues Urnengrab, ein Mann, vor wenigen > Wochen gestorben mit 56 Jahren. Gar nicht so selten. > > Das seelische Intaktsein muss man sich jeden Tag neu erkämpfen. Von Proxxon mal ein interessanter Beitrag. Das ich das noch erlebe. Und du hast vermutlich recht mit der Aufmerksamkeit. Könnte sein, daß die Menschen nur gastfreundlich sind, damit sie auch mal wahrgenommen werden. Wir waren vor 30 Jahren im damaligen Jugoslawien, Region Montenegro, bei der Gastarbeiterfamilie, die hier für meinen Vater in ner Firma putzte, da kam das ganze Dorf zusammen, es wurde alles aufgetischt was sie hatten äh nichthatten wie sich dann bei Tageslicht herausstellte. Da wird nämlich notfalls die letzte Ziege für die Gäste geschlachtet. Die Familie räumte das Schlafzimmer für die Gäste, die Zisterne wurde leergemacht, damit auf jeden Fall genug Wasser da ist, usw. Irgendwann MUSS man einfach abreisen, weil es immer beschämender wird. Einer im Dorf galt als Englischsprechender, letztlich konnte er nur "Oh yes" sagen, man hätte ihm du Volltrottel sagen können und er hätte oh yes geantwortet. Und eine wilde berauschende Natur hatten sie. Vergißt man nicht. Zurück in DE sieht man jeden Gastarbeiter auf einmal mit völlig anderen Augen. Was würdest du machen, wenn du nur noch einen Tag zu leben hättest? Genau, eine sinnlose Frage. Wilhelm Ferkes schrieb: > Dipl Ing ( FH ) schrieb: > >> Habe es schon angedeutet das wenn jemand für eine gewisse Zeit >> arbeeitslos ist als UNGELERNT erfasst wird , taucht in der Statistik >> also nicht mehr auf .. > > Exakt das sagten sie mir letztens bei der Agentur. Ich solle mir bloß > nichts einbilden, denn ich wäre jetzt quasi ein NICHTS. Der nichts kann. > Darauf hin kam dann der Vorschlag zum 1-Euro-Job. Um mal wieder zu > lernen, wie Arbeit überhaupt geht. Gehirnwäsche hoch 3. Mach dir keinen Kopf! Mir sagten sie, als ich mich vor Jahren bei denen vorstellte, daß es Elektronikentwickler so nicht gäbe. Ich solle doch bitte die richtigen Berufenummern nennen bzw. eine Tätigkeit, die es in deren Listen gibt. Echt gute Beratung. Achso, nochwas: Ohne Studiumabschluß keine Akademikervermittlung. An deiner Stelle würde ich die Daumenschrauben anziehen: Als erstes teilst du denen mal mit, daß du kein Telefon mehr hast wegen Geldmangel wegen ständig steigender Kosten. Vorher läßt du deine Nummer aus dem öffentlichen Telefonbuch streichen. Dann sperrst du Anrufe vom Arbeitsamt bzw. schaltest die Fritzbox tagsüber nur für bekannte Nummern frei bzw. Handy aussschalten. Als nächstes teilst du ihnen nach 3 Monaten dann mit, daß du auch keinen Strom mehr hast. Gleiche Begründung. Da die dort alle Gehälter beziehen, können die deine Begründung eh nicht im Einzelnen nachvollziehen. Dann bewirbst du dich folgerichtig nur noch mit einem Anschreiben handschriftlich und kopiertem Lebenslauf. Den kannst du ja immernoch ausdrucken, woher sollen sie wissen wie du die Kopien ziehst. Wenns die Werbepauschale noch gibt, waren mal 5 Euro, kassierst du die jedesmal schön ein. Folerichtig fliegst du bei den allermeiten Firmen dann sofort aus dem Bewerbungsverfahren... Falls eine auftaucht, die dir behagt, kannst du es ja immernoch geradebiegen und dort anfangen. Und so machst du das Spiel immerweiter... Ruckzuck bist du in Rente. Dank unserer Leistungsträger hier im Forum, kannst du dann bis zum Lebensende entspannt den Tag verbringen. Dipl.- Gott schrieb: > Abdul K. schrieb: >> Dipl.- Gott schrieb: >>> >>> Wie bitte? >>> >>> I don't understand. >> >> Das war das was mir zu der Frage warum in den USA der Standard-Urlaub so >> kurz ist, mal gesagt wurde. >> In DE 6 Wochen Urlaub, in USA 2 Wochen. > > Der Standardurlaub ist "kurz", weil die Amerikaner traditionell relativ > fleißig sind. Die Kultur der aufstrebenden Nation im 19. und Anfang des > 20. Jahrhunderts wurde von der preußisch-protestantischen Arbeitsethik > beeinflußt, so daß man in den Staaten eben viel arbeitet. Mehr Urlaub > ist eine betriebliche Sonderleistung, die man sich verdienen muß, u.a. > auf Grund gezeigter Leistung und Betriebszugehörigkeit. Mit 2 Wochen > fängt man an, aber das bleibt nicht so. Kleinere Betriebe erlauben des > weiteren häufig "personal time", 40 Stunden für private Angelegenheiten, > wenn es brennt, und die nicht vom Gehalt abgezogen werden > (Zahnarzttermine, Krankheit, Autopanne et cetera perge perge). > > Europäer, besonders Deutsche, gelten mehr und mehr als faul. Und um dem > dümmsten Einwand der Weltgeschichte vorab zu begegnen: Nein, das liegt > nicht an irgendeiner sich selber eingeredeten Produktivität. Ich sehe das genauso! Warum fragst du dann "Wie bitte?" ?? Letztlich fahren die Amis dann aber trotzdem gerne nach Europa, weil es hier Dinge gibt, die sie so noch nie sahen. Und Pseudo-Terroristen in Afghanistan per Drohne am Joystick in Kalifornien aus dem Hinterhalt abzuknallen, ist für mich weder Arbeit noch ehrlich. Genausowenig wie wenn Moodys die Kapitalmärkte manipuliert und die anderen Zweige der amerikanischen Kapitalwirtschaft dann den Erlös abschöpfen. Insiderhandel auf amerikanisch. ganz legal. Ich nenne das negative Arbeit.
Gast
#2767857
> Europäer, besonders Deutsche, gelten mehr und mehr als faul. Und um dem > dümmsten Einwand der Weltgeschichte vorab zu begegnen: Nein, das liegt > nicht an irgendeiner sich selber eingeredeten Produktivität. Klär uns auf, was diese Nation im Niedergang so überlegen macht! "Amerika, das ist die Entwicklung von der Barberei zur Dekadenz ohne den Umweg über die Kultur (Georges Clemenceau)."
Gast
#2768048
Abdul K. schrieb: > Wilhelm Ferkes schrieb: >> Dipl Ing ( FH ) schrieb: >> >>> Habe es schon angedeutet das wenn jemand für eine gewisse Zeit >>> arbeeitslos ist als UNGELERNT erfasst wird , taucht in der Statistik >>> also nicht mehr auf .. >> >> Exakt das sagten sie mir letztens bei der Agentur. Ich solle mir bloß >> nichts einbilden, denn ich wäre jetzt quasi ein NICHTS. Der nichts kann. >> Darauf hin kam dann der Vorschlag zum 1-Euro-Job. Um mal wieder zu >> lernen, wie Arbeit überhaupt geht. Gehirnwäsche hoch 3. > > Mach dir keinen Kopf! Mir sagten sie, als ich mich vor Jahren bei denen > vorstellte, daß es Elektronikentwickler so nicht gäbe. Ich solle doch > bitte die richtigen Berufenummern nennen bzw. eine Tätigkeit, die es in > deren Listen gibt. Echt gute Beratung. > Achso, nochwas: Ohne Studiumabschluß keine Akademikervermittlung. Ach, zur Zeit mache ich mir über Arbeitsmarktdinge sowieso keinen Kopf mehr. Es gibt bei mir im Augenblick wichtigere Baustellen, um überhaupt wieder auf die Füße zu kommen. Alle 2 Tage in irgend einer Arztpraxis sitzen. Sowas geht bei Berufstätigeit ohnehin gar nicht. Ich berichtete vor Wochen ja darüber. Nachdem mein Arzt sich mit einem Attest und Arztunterlagen für mich noch mal richtig ins Zeug legte, kommt da auch schon seit Wochen nichts mehr vom Amt. Das ist gut so, denn jeden Tag und ununterbrochen Post vom Amt im Hausbriefkasten macht auf Dauer krank. Mit Sport hat meine Gesundheit übrigens nicht viel zu tun: Einen Tag vor der Beinvenen-OP 2008 lief ich noch 15 km Jogging, schon seit 10 Jahren. Das bewirkt überhaupt nichts, Ernährung in dem Fall auch nicht. Angeborene Gene. > An deiner Stelle würde ich die Daumenschrauben anziehen: > Als erstes teilst du denen mal mit, daß du kein Telefon mehr hast wegen > Geldmangel wegen ständig steigender Kosten. Vorher läßt du deine Nummer > aus dem öffentlichen Telefonbuch streichen. Dann sperrst du Anrufe vom > Arbeitsamt bzw. schaltest die Fritzbox tagsüber nur für bekannte Nummern > frei bzw. Handy aussschalten. Den Zahn mit dem Telefon habe ich denen vergangenen Monat gezogen. Sie beschwerten sich, daß ich auf Schritt und Tritt nicht auf dem Handy erreichbar bin. Ich sagte, es ist defekt, und muß zur Reparatur. Und nur, wenn ich mir die leisten kann. Es lohne sich aus Altersgründen nicht mehr. Der nächste Schritt wird auf diese Art das Auto sein. Es bleibt eines Tages unrepariert einfach stehen. Das ist auch nicht weiter wichtig: Ohne Auto und dessen Betriebskosten fährt man für nur sehr gelegentliche Fahrten alle 3 Wochen 80km sogar billiger Taxi. Dann hat man mit der Gurke gar nichts mehr am Hut. Ich kann es heutzutage sehr leicht verschmerzen. Vom Festnetz möchte ich mich evtl. auch trennen, Internet läuft ja ohnehin schon lange über den Mobilfunk-Stick. Das geht damit auch niemanden was an. Bei unangenehmer Post mit z.B. Vorsprechterminen in nur einem halben Tag werde ich mal beginnen, zu suchen, ob sie per Einschreiben kam. Also, es gibt noch Mittel und Wege. > Als nächstes teilst du ihnen nach 3 Monaten dann mit, daß du auch keinen > Strom mehr hast. Gleiche Begründung. Da die dort alle Gehälter beziehen, > können die deine Begründung eh nicht im Einzelnen nachvollziehen. > Dann bewirbst du dich folgerichtig nur noch mit einem Anschreiben > handschriftlich und kopiertem Lebenslauf. Den kannst du ja immernoch > ausdrucken, woher sollen sie wissen wie du die Kopien ziehst. Wenns die > Werbepauschale noch gibt, waren mal 5 Euro, kassierst du die jedesmal > schön ein. > Folerichtig fliegst du bei den allermeiten Firmen dann sofort aus dem > Bewerbungsverfahren... > Falls eine auftaucht, die dir behagt, kannst du es ja immernoch > geradebiegen und dort anfangen. > Und so machst du das Spiel immerweiter... > Ruckzuck bist du in Rente. Die Rente bzw. wenigstens vorüber gehende Erwerbsunfähigkeit z.B. 2 Jahre, um zu sehen, ob es dann besser ist, wurde mir von mehreren Leuten ohnehin empfohlen. Ich warte noch auf ein Schreiben vom Amt, die mich zu diesem Schritt nötigen wollen oder sogar müssen. Es kann sich nur um Tage oder wenige Wochen handeln. Sonst gehe ich selbst zur RV, den Antrag stellen. Reich werde ich im Leben zwar nicht mehr, kann aber schon eine Weile lang angemessen aus kommen. Auch ohne Luxus-Kreuzfahrten und ohne BMW muß es ja nicht schlecht gehen. Den Befreiungsantrag für Rundfunkgebühren werde ich für den 01.01.13 noch stellen. > Dank unserer Leistungsträger hier im Forum, kannst du dann bis zum > Lebensende entspannt den Tag verbringen. Unsere Leistungsträger hier im Forum sind stinkig, weil sie anscheinend oft Personalfuzzis sind, und ich ihnen aber nie mehr auf den Leim gehen werde. Zur Zeit bin ich in guten Händen, die mit mir auch Abwehr und Gegenwehr erörtern, und mich stärken. Um noch Mensch zu bleiben. Das ist wichtig. Danke Abdul, mir wird schon was einfallen. So, und jetzt wende ich mich meiner vom Amt tot gesagten Technikentwicklung wieder zu.
Gast
#2768406
> Autor: Backflow (Gast) > Datum: 24.07.2012 17:59 > "Amerika, das ist die Entwicklung von der Barberei zur Dekadenz ohne den > Umweg über die Kultur (Georges Clemenceau)." Hier muss ich dir mal recht geben ! Aber nur dieses eine mal ! > Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem) > Datum: 24.07.2012 20:36 > Zur Zeit bin ich in guten Händen, die mit mir auch Abwehr und Gegenwehr > erörtern, und mich stärken. Um noch Mensch zu bleiben. Das ist wichtig Versuche es doch mal mit Arbeit. Dir werden sich vollkommen neue Horizonte öffnen. Aber es geht ja auch so. Das arbeitende Volk füttert dich ja durch.
Gast
#2768758
> Versuche es doch mal mit Arbeit. Dir werden sich vollkommen neue > Horizonte öffnen. Es gibt keine Arbeit , vergiss es , und schon garnicht im Ingenieurbereich .. > Aber es geht ja auch so. Das arbeitende Volk füttert dich ja > durch. Wenn es nur so einfach wäre ..
Gast
#2769456
Lebenskünstler schrieb: > Versuche es doch mal mit Arbeit. Dir werden sich vollkommen neue > Horizonte > öffnen. Aber es geht ja auch so. Das arbeitende Volk füttert dich ja > durch. Nein, ich gehe auf Erwerbsunfähigkeit. Wann begreifen es die letzten hier?
Gast
#2769835
Mann, da waren gestern ja wieder Geistesgrößen im Forum unterwegs. > Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem) > Datum: 25.07.2012 20:06 > Nein, ich gehe auf Erwerbsunfähigkeit. Solche Figuren habe ich im Bekanntenkreis auch, meinen sie kämen mit Fußpilz in Rente. Eine Illusion! Mach einen auf Balla-Balla ! Wenn im Oberstübchen ein paar Schrauben locker sind ist dies nur sehr schwer nachweisbar. Damit dürftest du aber ja keine Probleme haben . Am Arbeitsmarkt bist du sowieso unnütz !
Gast
#2769839
Lebenskünstler schrieb: > Solche Figuren habe ich im Bekanntenkreis auch, meinen sie kämen mit > > Fußpilz in Rente. Eine Illusion! Wußte gar nicht, daß unser Lebenskünstler auch ein Medizinstudium, Schwerpunkt Ferndiagnosen absolviert hat. Kenne auch einige Gestalten, die sind mit Anfang 40 bei den Telekomikern aus psychischen Gründen dauerhaft BU geschrieben worden. Wohl eher, wie werde ich diese Mitarbeiter los. Andersrum, kämpfen andere um eine BU, weil sie gesundheitlich am Ende sind und sich regelmäßig in ärztliche Behandlung geben müssen. In Zeiten des Fachkräftemangel müßten Leute mit einem Handikap, gesundheitlichen Problemen etc. besser und schneller eine neue Stelle finden, oder? Warum fährst Du nicht einfah etwas Porsche, anstatt hier rumzuhängen?
Gast
#2769847
> Autor: Ich (Gast) > Datum: 26.07.2012 07:32 > Wußte gar nicht, daß unser Lebenskünstler auch ein Medizinstudium, > Schwerpunkt Ferndiagnosen absolviert hat. Dafür braucht man kein Medizinstudium, nur eine gute Nase und ein paar Augen im Kopf. Für Medizinstudium sind bei mir andere Familienmitglieder zuständig ! Das hat einfach etwas mit gesundem Menschenverstand zu tun wenn man Leute die stinkefaul sind richtig einordnet. > Warum fährst Du nicht einfah etwas Porsche, anstatt hier rumzuhängen? Oh, woher weißt du das meine Frau als zweitwagen einen Porsche hat, welcher mir freundlicherweise zur Verfügung steht. Nun ja, Frau Dr. hat eben ein edles Herz !
Gast
#2769854
Lebenskünstler schrieb: > Das hat einfach etwas mit gesundem Menschenverstand zu tun wenn man > Leute die stinkefaul sind richtig einordnet. Da magst du nicht immer Unrecht haben, da laufen hier einige rum. Nur bei gesundheitlichen Problemen, bin ich mit einigen Aussagen vorsichtig. Lebenskünstler schrieb: > Oh, woher weißt du das meine Frau als zweitwagen einen Porsche hat, > welcher mir freundlicherweise zur Verfügung steht. Wie keinen eigenen Porsche, jetzt enttäuscht dich mich aber! :-)
Gast
#2769863
> Autor: Ich (Gast) > Datum: 26.07.2012 08:01 > Wie keinen eigenen Porsche, jetzt enttäuscht dich mich aber! Ha, Ha, Ha, Ha, ich Hartz-4, reicht genau um zweimal voll zu tanken !
Gast
#2769868
Ich schrieb: > Lebenskünstler schrieb: >> Das hat einfach etwas mit gesundem Menschenverstand zu tun wenn man >> Leute die stinkefaul sind richtig einordnet. > > Da magst du nicht immer Unrecht haben, da laufen hier einige rum. > Nur bei gesundheitlichen Problemen, bin ich mit einigen Aussagen > vorsichtig. Der eine oder andere neigt hier etwas zur Übertreibung - da bin ich auch bei einigen Aussagen vorsichtig. ;)
Gast
#2769967
Die meisten Leute sind an ihren gesundheitlichen Problemen selbst schuld. Wer nicht auf gesunde Ernährung, Bewegung, ausgegliche Balance, etc. achtet, braucht sich nicht wundern, wenn er mit 50 ein an Krebs oder anderen Krankheiten leidendes Wrack ist. Aber selbst dann sind halt immer wieder andere Schuld: - Die böse Industrie - Die bösen Gene - ...
Gast
#2769972
> - Die böse Industrie > - Die bösen Gene Noch deutlich wichtiger ist das soziale Umfeld ..
Gast
#2769990
Stimmt, selbst denken geht ja nicht.
Gast
#2770170
Kritiker schrieb: > Die meisten Leute sind an ihren gesundheitlichen Problemen selbst > schuld. Wie bekommt man dann solche Sachen wie Morbus Recklinghausen? Das ist so schon mal eine Erbkrankheit - somit ist die vorhergehende Generation daran Schuld. Du meinst vermutlich Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Coronar-Erkankungen, Diabetes II, Bandscheibenvorfälle, Cholersterinüberschuss etc. pp. Solche Krankheiten treten bei unzivilisierten Völkern nicht auf.
Gast
#2770183
Aber was tun gegen Morbus Ignavus? ;)
Gast
#2770212
> Autor: STK500-Besitzer (Gast) > Datum: 26.07.2012 12:28 > Solche Krankheiten treten bei unzivilisierten Völkern nicht auf. Richtig ! Deshalb haben die auch eine durchschnittliche Lebenserwartung von 46 Jahren und wir eine von 82 !
Gast
#2770246
Lebenskünstler schrieb: > Deshalb haben die auch eine durchschnittliche Lebenserwartung von > 46 Jahren und wir eine von 82 ! Zu welchem Preis? Diesen Durschnitt erreichen bestimmt keine Menschen, die sich "zivilisiert" ernähren, sondern ausreichend Obst und Gemüse essen, wenig Fleisch, sich bewegen, keinen Alkohol trinken und sowieso nicht rauchen. Stress vermeiden sie auch. Menschen, die nicht derart leben, verlängern ihr Leben doch nur durch irgendwelche Medikamente. Was das allerdings mit dem oben erwähnten Fachkräftemangel gemein hat, fällt mir so nicht auf.
Gast
#2770269
>Was das allerdings mit dem oben erwähnten Fachkräftemangel gemein hat, >fällt mir so nicht auf. Das liegt doch auf der Hand: Weil es so wenig Fachkräfte gibt, arbeiten die wenigen vorhandenen auf Vollast und einem Verbrauch von 4 Kannen Kaffee pro Stunde. Das erhöht die Pulsfrequenz auf ca 50Hz und den Blut- druck auf mehrere Bar. Dieser Belastung halten die Fachkräfte nicht stand und sie bekommen keine TÜV-Plakette mehr. ...
Gast
#2770537
> Autor: STK500-Besitzer (Gast) > Datum: 26.07.2012 13:16 > Was das allerdings mit dem oben erwähnten Fachkräftemangel gemein hat, > fällt mir so nicht auf. Mir auch nicht. Mir ist der Beruf " Fachkraft " auch unbekannt. Was ist das, eine Berufsausbildung oder ein Universitätsabschluss ? Selbst Google gibt da nichts her !
Gast
#2770645
Nochmal was zum Einkomen. http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/gehaelter-11-prozent-bekommen-nicht-einmal-mindestlohn-a-846573.html
Gast
#2770651
>Selbst Google gibt da nichts her ! Über Google in <1s für dich gefunden: http://de.wikipedia.org/wiki/Fachkraft Trotz der Umbenennung von Zuckerle in Lebenskünstler haben deine intellekuellen Fähgigkeiten nicht zugenommen. Ich nehme an, dein Pseudonymwechsel erfolgte, weil dir dein Geschreibsel selbst peinlich war. Und jetzt kommen wieder die gleichen Texte. Geistige Flexibilität sieht anders aus.
Gast
#2770764
Lebenskünstler schrieb: > Mir ist der Beruf " Fachkraft " auch unbekannt. Was ist das, > eine Berufsausbildung oder ein Universitätsabschluss ? Ist das was es nicht gibt, zu den den gewünschten Bedingungen, daher auch Fachkräftemangel. Wenn es keinen Porsche (neu) unter 20.000€ gibt, herrscht für unsren Lebenskünstler auch kein Porschemangel. Fachkraft ein ähnlicher Begriff wie Arbeitslosigkeit. Arbeitslos ist jemand der gemeldet arbeitssuchend ist und nicht unter einer der vielen Ausnahmen fällt (verordnete Maßnahmen über x Stunden/Woche, krank, ...) Fachkraft ist jemand dessen Fach-Wissen für ein Gehalt x/a derzeit gesucht wird. Eine Fachkraft ist somit keiner, der das geforderte Fach-Wissen hat, aber x+5%//a fordert. Jemand, der glaubt richtig gesund zu sein, war noch nie richtig beim Arzt.
Gast
#2771154
> Autor: Backflow (Gast) > Datum: 26.07.2012 17:13 > Trotz der Umbenennung von Zuckerle in Lebenskünstler haben deine > intellekuellen Fähgigkeiten nicht zugenommen. Mensch da bist du ja ! Freut mich das es dich noch gibt ! Wie ich sehe haben deine intelektuellen fähigkeiten aber auch nicht zugenommen. Immer noch der alte Sprüchekloppfer mit dem dem Stil der 68er. Hast auch nichts dazugelernt ! Hast du mittlerweile wenigstens den Abschluß als Fachkraft , was immer das auch sein mag, gemacht oder bist du immer noch Endwiggler ? > Autor: Ich (Gast) > Datum: 26.07.2012 19:13 > Jemand, der glaubt richtig gesund zu sein, war noch nie richtig beim > Arzt. Mach das mal. Am besten ein Gehirnklempner, laß dir mal das Oberstübchen durchschäggen, wirst dich wundern was da so an lockeren Schrauben ans Tageslicht kommt. Ist ein Gehirnklempner auch eine Fachkraft ? Oder ein Handwerker ?
Gast
#2771665
https://www.semica.de/en/branchennews/semica-aktuell/news-detail/article/ingenieurdienstleister-sehen-keine-bedrohung-durch-ingenieurmangel.html "Besonders interessant war dabei die Diskussion, die sich rund um das Thema "Ingenieurmangel in Deutschland" drehte. Dieser bereitet den international aufgestellten Engineering Dienstleistern nämlich keine wirkliche Sorge. So sei der Ingenieurmangel höchstens ein temporäres nationales und kein internationales Problem. " "Dennoch sind die Ingenieurdienstleister sehr darum bemüht, sich bei jungen deutschen Ingenieuren und Hochschulabsolventen als potentielle Arbeitgeber ins Gespräch zu bringen. Geschenkt wird den deutschen Ingenieurabsolventen jedoch nichts. Aufgrund der internationalen Konkurrenzsituation unter den Absolventen, müssen sich deutsche Studenten - wie alle anderen auch - zuerst in Bewerbungsgesprächen und Assessments bewähren."
Gast
#2771753
>Immer noch der alte Sprüchekloppfer mit dem dem Stil der 68er.
Wenn du wirklich so toll bist, warum vertrödelst du dann deine wertvolle
Lebenszeit hier im Forum mit den ewig gleichen inhaltsleeren Posts?
Gast
#2771876
Ich würde vermuten, weil er genau das nicht ist. Es ist schon sehr offensichtlich, dass er hier etwas auslebt, was er im RL nicht kann. Genau wie der Typ, der sich hier stets TOP-xyz nennt. Vllt ist es sogar der Selbe .. Im prinzip arme Schweine, die mir leid tun. Ganz im ernst. Zumindest sind sie unflexibel und überangepaßt. Das fällt mir auf. Andererseits leben wir in einem Land in dem alle paar Meter Hinweisschilder zur richtigen Geschwindigkeit stehen. Meistens reicht der Platz nicht, sodaß mehrere Schilder an einem Mast angebracht sind. Was sollen da also für Menschen rauskommen? Da regen sie sich über einen unwichtigen Frührente-Kandidat auf, empfehlen dem Kranken Sport, andererseits wurden über viele Jahre ganze Horden von Vorruheständlern abgeschoben, weil man sie ja nicht brauchte und den Arbeitsmarkt samt der Unternehmensbilanzen bereinigen wollte. Da ist doch Wilhelm richtig billich dagegen. Leute, ihr kommt da gut weg, die vielen anderen waren deutlich teurer! Werde z.B. Standesbeamter, weniger Streß, kaum Risiken oder Eigeninitiative notwendig, richtiger Feierabend, abgesichertes Leben AUCH in der Rente. Nur mal so als Vorschlag. Und laßt die Chinesen die Elektronik entwickeln! Hatte ich schon erwähnt, daß ich weder Alk trinke noch rauche? Also wird er noch länger euch belästigen. Tja, und jetzt gehe ich den Gartenteich säubern.
Gast
#2771896
Die sind eh fleissiger als der übersättigte Deitsche Michell. E-Technik sollte hier weitenteils gestrichen werden an den Hochschulen. Ein paar Gebrauchsingenieure, ein paar Überflieger für die Forschung, mehr braucht es hier nicht. Aber die große Masse studiert es halt weiter, selbst schuld.
Gast
#2771961
Daniel schrieb: > E-Technik sollte hier weitenteils gestrichen werden an den Hochschulen. Nein, das kannst du doch nicht einfach streichen! Es werden ja für die Personaldienstleister noch Billigheimer gebraucht, die kann man doch gar nicht so einfach eliminieren. ;-) > Ein paar Gebrauchsingenieure, ein paar Überflieger für die Forschung, > mehr braucht es hier nicht. Als ich mit den ARM-Prozessoren an fing, fand ich ausgezeichnete Tutorials dazu. Wo??? Na, in China. In ganz Europa und den USA nichts annähernd vergleichbar gutes. > Aber die große Masse studiert es halt weiter, selbst schuld. Was ich nach meinem Studium so alles lese: Würde es mir heute auch neu überlegen. In anderen einfacheren Bereichen wird mehr Geld verdient. Ein Cousin ist Rettungs-Sanitäter, nicht mal Arzt, besitzt heute mehrere Häuser, die Firma, Fuhrpark mit einem Hubschrauber. Manchem Wurstbudenverkäufer geht es auch nicht schlecht.
Gast
#2771970
>Ein Cousin ist Rettungs-Sanitäter, nicht mal Arzt, besitzt ...die Firma, Dein Cousin besitzt einen eigenen Rettungsdienst? >Manchem Wurstbudenverkäufer geht es auch nicht schlecht. Wenn du das so genau weißt, warum hast du dann keine Frittenbude aufgemacht? Welche unüberwindaren Hindernisse haben sich dir da wieder mal in den Weg gestellt? Mayonnaise-Allergie?
Gast
#2771986
Backflow schrieb: > Wenn du das so genau weißt, warum hast du dann keine Frittenbude > aufgemacht? > > Welche unüberwindaren Hindernisse haben sich dir da wieder mal in den > Weg gestellt? Mayonnaise-Allergie? Na, ganz einfach: Weil ich jemand ganz anderes bin, mit ganz anderen Randbedingungen. Also: Troll dich.
Gast
#2772000
>mit ganz anderen Randbedingungen. Dan hör auf hier rumzuheulen, daß es anderen besser geht. Deine Randbedingungen sind offenbar nicht mehr gefragt, wenn sie es denn jemals waren. >Also: Troll dich. Wenn du dir die Freiheit nimmst, hier dein lanweiliges Leben in jedem Thread ungefragt breitzutreten, dann darf ich darauf reagieren. Oder bist du neuerdings Inhaber des Hausrechtes hier? >Ein Cousin ist Rettungs-Sanitäter, nicht mal Arzt, besitzt ...die Firma, Daß dein Cousin einen Rettungsdienst besitzt, halte ich für ein Ammenmärchen, wie ein Blick z.B. in das saarländische Rettungsdienstgesetz (http://www.sadaba.de/GSLT_SRettG.html9 unter 4) bzw. 5) zeigt. Oder ist dein Cousin der Dritte, an den das Innenministerium den Dienst übertragen hat?
Gast
#2772005
Backfloh schrob: >Wenn du das so genau weißt, warum hast du dann keine Frittenbude >aufgemacht? Davon gibt es schon zu viele auf dem sog. "Markt" Was man aber machen könnte, ist eine Suppenküche. Man wäre dann sozusagen Supp-Unternehmer. ;-) MfG Paul Einen interessanten Aspekt hat das erneute Auflodern schon: Die Frage, inwieweit die Berufswahl sich nach Vorlieben und dem Erkennen von klaren Bedarf richtet. Vielleicht hat der Rettungssanitäter gar nicht seinen Lieblingsjob gewählt, sondern eine lokale Lücke klar erkannt und die dann systematisch ausgefüllt. Vielleicht eine private Feuerwehr gründen und dann im Dorf rumgehen und den Leuten Policen verkaufen? Hm.
Gast
#2772014
Backflow schrieb: > Daß dein Cousin einen Rettungsdienst besitzt, halte ich für ein > Ammenmärchen, wie ein Blick z.B. in das saarländische > Rettungsdienstgesetz Halte es, für was du willst. Saarland, oder was immer, der Mann ist im Ausland. Aber abends hier zu Hause. Denn Ausland gibts hier vor der Haustür reichlich.
Gast
#2772107
Wieso sollte es dem Ingenieur eigentlich finanziell sehr gut gehen müssen? Hält er sich für was Besseres? Wieso sollte es Akademikern überhaupt besser gehen, als der Arbeiterklasse? Habt ihr nicht aus Interesse am Fach studiert, aus dem Interesse am Denken, am Lösen von Problemen? Warum seid ihr nicht bereit, euren Lebensstandard zurückzuschrauben? Mal weniger Fleisch fressen, weniger konsumieren, weniger Urlaub in der Ferne? Mich kotzt diese ekelige Anspruchshaltung an. Aber es zeigt nur mal wieder deutlich: Egal ob Akademiker oder Arbeiter: Bildung hat nichts mit Herzensbildung zu tun. Habt ihr studiert, damit ihr ein hohes Ansehen bekommt? Tolles Haus, Auto, Ische? Dann habt ihr schon verloren und dann kotzt mich eure Dekadenz an und ich kann mir ein Lächeln nicht verkneifen. Ihr wollt nicht als Sklave für die Industrie arbeiten? Dann macht es nicht! Dann müsst ihr aber auch verzichten können! Wer das nicht kann, muss sich weiter verkaufen, ganz einfach. @ daniel Warum so aufgebracht? Hast doch recht und weißt es auch. Ob andere das verstehen wollen ist doch deren Sach. Oder bist du dir etwa nicht sicher? Ich kann dich beruhigen es ist genau so. ;-) Namaste
Gast
#2772129
Daniel schrieb: > Hält er sich für was Besseres? Nein. > Wieso sollte es Akademikern überhaupt besser gehen, als der > Arbeiterklasse? Sollte es schon. Wenn sie mehr in Ausbildung investierten. > Habt ihr nicht aus Interesse am Fach studiert, aus dem Interesse am > Denken, am Lösen von Problemen? Nein. Probleme lösen, garantiert nicht.
Gast
#2772130
Ach, man muss die Leute auch mal wütend machen .. ;) Hauptsache sie kommen überhaupt in Bewegung und fangen an nachzudenken. Aber manchmal kann man den Glauben an den gesunden Menschenverstand schon verlieren ..
Gast
#2772136
@ Wilhelm: Wieso sollten "höher gebildete" Menschen mehr verdienen, als Arbeiter und Angestellte? Sind diese etwa nicht gebildet? Das Deutsche Ausbildungssystem ist hervorragend und ich bin dankbar, dass ich zuverlässige Handwerker, Elektroniker, Friseure, Bäcker, etc. um mich habe. Sollte es für den Akademiker nicht sinnstiftend genug sein, durch die höhere Bildung für ihn interessante Aufgaben übernehmen zu können? Ich bin selbst einer und ich wüsste nicht, warum ich mehr verdienen sollte, als ein Straßenarbeiter, der bei dieser Hitze Asphalt aufgiest oder ein Koch, der unter hohem Stress 8h in der heißen Küche seinen Dienst verrichtet. Wenn du aber alles nur an der "Wirtschaftlichkeit" messen willst, dann beschwere dich aber bitte auch nicht, wenn du plötzlich selbst nicht mehr "wirtschaftlich" bist, weil du krank bist oder der Nachbar/Ausländer mehr leisten kann bzw. weniger Geld verlangt.
Gast
#2772147
>...ich wüsste nicht, warum ich mehr verdienen sollte, als ein >Straßenarbeiter Sehr edel. Und was machst du jetzt mit dem Geld, das du mehr verdienst?
Gast
#2772152
Daniel schrieb: > @ Wilhelm: > > Wieso sollten "höher gebildete" Menschen mehr verdienen, als Arbeiter > und Angestellte? > > Sind diese etwa nicht gebildet? OK, ich sag dazu mal was: War 20 Jahre Handwerker, und es ging eigentlich recht gut. In einem Firmenumbruch, wo aber niemand genau wußte, wo er mal landet, nutzte ich die Chance, mich noch mal weiter zu bilden. Das war leider insgesamt aber ein Schuß in den Ofen. Sicher wäre ich auch gerne 45 Jahre lang bis zur Rente Handwerker geblieben, wie mein Opa und mein Vater es auch schon machten, das Geld reichte auch.
Gast
#2772164
@Backflow: Ich bin WiMa (öffentlicher Dienst) und verdiene da sicherlich gut. Ich habe aber kein Haus, kein Auto, fliege nicht, habe kein Handy, ein 10 jahre altes Notebook, mein Jacket ist gebraucht gekauft, ich pflicke meine Kleidung, besohle meine Schuhe neu, usw. Da könnte ich noch viel zu erzählen. Am Ende bleibt: Ich komme mit meinem Gehalt mehr als gut zurecht. Spende ich den Rest? Nein, ich arbeite seit 2 Jahren (endlich!!!) nur noch 28 Stunden/Woche (war das ein Krampf ...). Den Rest der Zeit verbringe ich u. a. damit: - Mein Kind zu erziehen - Im Community-Garden meinen Dienst zu verrichten - OpenSource Projekte zu unterstützen - Mich weiterzubilden - Sport zu treiben - Mein Ehrenamt in der Kirchlichen Gemeinde zu führen (Computer-AG, die vor allem von Kindern aus bildungsfernen Haushalten gerne besucht wird. Der Unterricht besteht aus kleinen Denkaufgaben (einfache Programmierung, Mathe-Nachhilfe, etc.) und danach Spaß (Spiele, etc.)). Ausserdem bin ich noch politisch aktiv und habe dort auch gut zu tun. Bin ich deswegen besser als andere, vor allem Arbeiter? Nein, sicherlich nicht. Aber ich versuche mich selbst zu erfüllen und dazu gehört für mich ganz klar auch Gesellschaftliche (aktive!) Teilhabe. Das ist im prinzip egoistisch, ja! Aber ich glaube, hier ist es guter Egoismus. Porsche und Eigenheim können mir da gestohlen bleiben.
Gast
#2772167
>Spende ich den Rest? Nein, ...
Deine lange Rechtfertigung, daß du den Mehrverdienst einfach behältst,
zeigt, daß du dich mit deinem Statement doch nicht so ganz wohl fühlst.
Gast
#2772174
Schön, dass du beurteilen kannst, wie wohl ich mich fühle. ;) Vllt erkennen andere Leute anhand der ausführlichen Begründung aber auch einfach, dass es alternative Möglichkeiten gibt und ich persönlich glaube, dass ich mit meiner Methode wesentlich mehr helfe. Und ich spende indirekt sehr wohl Geld, durch meine verkütze Arbeitszeit im Job. Den Rest meiner Zeit (= Geld) "spende" ich anderen Tätigkeiten. Das alles hat nichts mit einem "Weißen Ritter" zu tun, aber wenn man vor solchen Möglichkeiten die Augen verschließt, fällt das eigene Handlen wohl deutlich einfacher, oder Backflow? ;) Schönen Abend.
Gast
#2772189
>Das alles hat nichts mit einem "Weißen Ritter" zu tun Jetzt verwechselst du etwas. http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fer_Ritter_(Wirtschaft) >...aber wenn man vor solchen Möglichkeiten die Augen verschließt, Für den Verdienst ist es übrigens i.a. üblich diesen auch auf die Arbeitszeit zu beziehen. d.h. dein Verdienst pro Zeit ist immer höher als der eines Straßenarbeiters. Aber wirtschaftliche Zusammenhänge sind bei den meisten hier böhmische Dörfer. Das du deine Freizeit so ehrenvoll füllst, ist anerkennenswert, hat aber mit der Verdienstfrage rein gar nichts zu tun.
Gast
#2772197
Daniel schrieb: > Wieso sollte es dem Ingenieur eigentlich finanziell sehr gut gehen > müssen? > Arbeiten müssen wir alle, wenn man schon für die Industrie "ökonomisch"-optimierten Elektroschrott entwickeln soll, dann bitte mit der richtigen Bezahlung (mind. 2k netto). Von Herzen arbeiten wäre ja schön, aber man kann in diesem System nicht von Luft und Liebe leben.
Gast
#2772244
Daniel schrieb: Daniel schrieb: > Spende ich den Rest? Nein, ich arbeite seit 2 Jahren (endlich!!!) nur > noch 28 Stunden/Woche (war das ein Krampf ...). Den Rest der Zeit > verbringe ich u. a. damit: - Weniger in die total unterfinanzierten Sozialsysteme einzuzahlen ? - Weniger Steuern zu zahlen als du könntest (bei gleichen Kosten) ? Unsoziale Haltung ! Wobei, die Computerkurse finde ich gut. Politischen Engagement auch. Wobei es vermutlich in eine eher idealistisch verblendete Richtung geht ... Aber ganz ehrlich: Was für dich gut (und im Endeffekt auch für die Gesellschaft gut ist), würde bei vermehrter Anwendung absolut kontraproduktiv wirken. Stell dir mal vor, alle Angestellten würden so arbeiten (wobei, Vollbeschäftigung ...). Daher: Ich spare lieber auf das Häusschen, davon habe ich was, meine Kinder auch. Und wenn es nur dazu dient, die Kosten für mich als sabbernden Greis mit 80 Jahren in 50 Jahren zu bezahlen. Denkst du etwa auch daran?
Gast
#2772252
Daniel schrieb: > Porsche und Eigenheim können mir da gestohlen bleiben. Dann lass doch einfach jedem seinen Egoismus und hör auf hier rumzutrollen du Gutmensch!
Gast
#2772284
Autor: Voodoofrei (Gast) schrieb: Daniel schrieb: >> Porsche und Eigenheim können mir da gestohlen bleiben. > Dann lass doch einfach jedem seinen Egoismus und hör auf hier > rumzutrollen du Gutmensch! Den gleichen Vorwurf kann man an DICH richten. DU trollst doch auch nur hier rum. Du wirfst anderen Gutmenschentum vor? Es ist immer noch besser ein sog. "Gutmensch" zu sein als das Gegenteil. Was übrigens nur heißt, dass sind Leute wie Daniel die sich mal ernsthaft Gedanken machen und nicht nur flotte Sprüche absondern wie: "Wer es in 18 Monaten nicht geschafft hat einen neuen Job zu finden, der hat unter Beweis gestellt, dass er nicht mehr zu gebrauchen ist. Wenn zig Firmen ihn nicht genommen haben, dann stimmt auch was nicht." Egoismus kommt die Gesellschaft auf Dauer Teuer zu stehen. Bankvorstände handelten aus Egoismus, kauften zig mal mehr Dreckspapiere als sie überhaupt Eigenkapital besitzen - verarschten dann noch ihre Kunden mit unhaltbaren falschen Gewinnerwartungen und geschönten Risiken. Die Griechen handelten aus Egoismus - her mit dem Geld. der Euro bringt's ja. Spanien und Italien handeln egoistisch - Rettung naht mit der Gießkanne. Der Finanzsektor will den Egoismus seiner milliardenschweren Investorengilde beibehalten und lieber die arme sparsame schäbische Hausfrau für die Verluste bluten lassen. Hauptsache das Kasino der Finanzegoisten dreht sich ungehindert weiter. Egoismus im großen Stil kommt uns alle teuer zu stehen, zerstört die Gesellschaft, behindert die Fortentwicklung, macht jedes kluge nachhaltige Vorausdenken zu einem Akt der Unberechenbarkeit und Gefahr für demokratische Gesellschaften. Diktatoren waren übrigens immer Egoisten. So gesehen ist übrigens Merkel ein Gutmensch. Denn sie leistet sich die Naivität daran zu glauben, dass ihr Plan etwas gutes für D-Land und Europa bewirkt.
Gast
#2772402
@Daniel und Fachkraft Hier könnt ihr euer Gutmenschentum voll ausleben und die Gesellchaft mit eurem niedrigen Lohn und dem maximalen Profit des Unternehmens beglücken: http://www.golem.de/news/zdf-zoom-im-zalando-lager-ist-den-arbeitern-sitzen-verboten-1207-93501.html Dann wird alles gut, die Menschen besser, es ist ja so schööön und frei, nicht ein Leben in einem eigenen Haus anzustreben, wenn man doch nach jahrelangem Studium und der dadurch unweigerlichen Verschuldung für am besten 20k arbeiten geht!
Gast
#2772416
@Lablasmutation: DU hast leider gar nichts verstanden. Lese dir die Beiträge nochmal durch und denke drüber nach, das soll helfen, habe ich gehört.
Gast
#2772516
Fachkraft schrieb: > Den gleichen Vorwurf kann man an DICH richten. DU trollst doch auch nur > hier rum. Du wirfst anderen Gutmenschentum vor? Es ist immer noch besser > ein sog. "Gutmensch" zu sein als das Gegenteil. Was übrigens nur heißt, > dass sind Leute wie Daniel die sich mal ernsthaft Gedanken machen und > nicht nur flotte Sprüche absondern wie: > > "Wer es in 18 Monaten nicht geschafft hat einen neuen Job zu finden, der > hat unter Beweis gestellt, dass er nicht mehr zu gebrauchen ist. Wenn > zig Firmen ihn nicht genommen haben, dann stimmt auch was nicht." Du kennst den Unterschied zwischen guten Menschen und Gutmenschen? ;) In Daniels Post steckt halt ne ordentliche Stange Doppelmoral drin, aber das gehört wohl so bei religiösen Leuten. Und wenn du mir "nur flotte Sprüche" unterstellst, ist inhaltlich noch kein nachvollziehbarer Widerspruch gekommen. (Mir wäre es auch lieber die Leute hätten wieder einen Job bekommen und müssten keinen Frust schieben, aber permanentes Rumjammern und der ganzen Welt die Schuld für die eigene Lage geben bringt nichts)
Gast
#2772539
> Wer es in 18 Monaten nicht geschafft hat einen neuen Job zu finden, der > hat unter Beweis gestellt, dass er nicht mehr zu gebrauchen ist. Eher, dass er nicht die richtigen Beziehungen hat. Ohne die läuft nämlich garnichts. Von wenigen Ausnahmefällen wie exzellente Studienleistungen oder genau passenden Berufserfahrungen abgesehen.
Gast
#2772548
Daniel schrieb: > @Lablasmutation: > > DU hast leider gar nichts verstanden. Lese dir die Beiträge nochmal > durch und denke drüber nach, das soll helfen, habe ich gehört. http://tangsir2569.files.wordpress.com/2010/08/picard_facepalm1-500x328.jpg
Gast
#2772554
lach schrieb: >> Wer es in 18 Monaten nicht geschafft hat einen neuen Job zu finden, der >> hat unter Beweis gestellt, dass er nicht mehr zu gebrauchen ist. > > Eher, dass er nicht die richtigen Beziehungen hat. Ohne die läuft > nämlich garnichts. Von wenigen Ausnahmefällen wie exzellente > Studienleistungen oder genau passenden Berufserfahrungen abgesehen. Schau mal: Beitrag "Wieviele Bewerbungen bis zum Job?"
Gast
#2772558
voodoofrei (Gast) schrieb: > Du kennst den Unterschied zwischen guten Menschen und Gutmenschen? ;) Den darfst du ergoolen. Ist mir aber im Grunde ganz gleich. In diesem Forum ist mir schon oft aufgefallen, dass sobald sich jemand Gedanken über die Gesellschaft macht irgend ein Schreiberling mit der Gutmenschvokabel um sich wirft, selbst aber NULL beizutragen hat. Im Gegenteil, dann wird sogar noch auf den eigenen Egoismus verwiesen. > In Daniels Post steckt halt ne ordentliche Stange Doppelmoral drin, aber > das gehört wohl so bei religiösen Leuten. Lass mal die Religion aus dem Spiel. Das ist Privatsache. Und wie steht es mit DEINER Doppelmoral? Aussage 1. "(Mir wäre es auch lieber die Leute hätten wieder einen Job bekommen und müssten keinen Frust schieben," (den Rest trenne ich mal ab und sage gleich noch was dazu) Aussage 2. "Wer es in 18 Monaten nicht geschafft hat einen neuen Job zu finden, der hat unter Beweis gestellt, dass er nicht mehr zu gebrauchen ist. Wenn zig Firmen ihn nicht genommen haben, dann stimmt auch was nicht." In der Aussage 1. heuchelst du Mitgefühl und Anteilnahme. In Aussage 2. kommt dein wahrer Charakter zum Vorschein. Du schlägst dich auf die Seite der Firmen mit ihren abstrusen Bewerber-Aussortierritualen und gibst die Schuld dafür allein dem Bewerber. Aber du bist ja Egoist und auch noch Stolz darauf wenn Firmen trotz Fachkräftemangel (den gibt es schließlich AUS DER FIRMEN) Bewerber reihenweise in den Papierkorb befördern. Und jetzt mal zum Thema "jammern". " aber permanentes Rumjammern und der ganzen Welt die Schuld für die eigene Lage geben bringt nichts" Das ist genau so ein bescheuerter Vorwurf wie der des Gutmenschen. Wann immer sich Menschen über schwierige Lebenssituationen äußern kann das automatisch auch als "jammern" aufgefasst werden, ist es aber in der Regel gar nicht. Es ist nur der Versuch ein besseres Verständnis der Situation zu erlangen, indem man sich anderen mitteilt. Versetze dich als Beispiel mal in die Lage der Bundesregierung. Ich mach das gerade mal für dich. Bundesregierung (MdB zu MdB): "Mensch das Volk da draußen, scheiss Jammerer. Nichts kann man ihnen recht machen. Immer wird rumgejammert, das Rettungspaket sei zu teuer, die Steuern zu hoch, PKW-Maut dürfen wir nicht einführen, Wovis' Flughafenprojekt ging ihnen nicht schnell genug, die Staatsschulden wachsen uns über den Kopf. Immer der ganzen Politik die Schuld zuschieben. Scheiss Jammervolk". Du verstehst?! (wohl eher nicht) Sagen wir mal so: Würde der Nachbar mich was angehen, hätte er und letztlich ich auch keine Probleme! Man würde erkennen, wo es fehlt und wieviel man dort tun muß. Da aber jeder für sich hinwerkelt, fehlt es eben dann an den Extremen entweder an Geld oder an Sozialkompetenz. Ansetzen muß man im Kindergarten und ernten darf man dann in 30-40 Jahren.
Gast
#2772945
Wie ist das eigentlich zu werten, wenn die Erkenntis da ist, aber das Handeln ausbleibt? Wieder sind Andere (dieses Mal die Erziehung/Erzieher) schuld, ist ja auch so schön einfach. Offensichtlich meinst du mich?! Wie das zu werten ist? Fortgeschrittene Lebenserfahrung, würde ich sagen. Erwachsene kann man nicht mehr grundlegend ändern. IMMER wären dazu wirklich einschneidende persönliche Erfahrungen notwendig. Selbst bei einem Lungenkarzinom rauchen danach viele wieder los. Denen kannst du auch folgenlos sagen, daß regelmäßiges Rauschen die Lebenserwartung um ca. 10 Jahre drückt. Selbst Vorbildsein hilft oft nicht! Da kommt dann sowas: "Meine Luschen von Eltern sind voll die Schisser. Seit ich trotzdem rauche, halte ich mein Gewicht, bin sozial anerkannt und kann mich besser konzentrieren. Kein Wunder wenn meine Alten voll uncool sind." Ist aber auch egal. Soll jeder sich um sich selbst kümmern. In der Erziehung kann man es nur falsch machen, aber das sollte dann liebevoll geschehen. Man lebt also etwas sinnvolles vor und hofft, der Nachwuchs nimmt davon genug mit ins eigene Leben. Falls der Nachwuchs halbweg intelligent ist, wird er dies auch tun. Gibt halt viele Eltern heutzutage, die können das auch nicht mehr liefern.
Gast
#2774314
> Dann lass doch einfach jedem seinen Egoismus und hör auf hier > rumzutrollen du Gutmensch! http://www.unwortdesjahres.net/fileadmin/unwort/download/pressemitteilung_unwort2011.pdf
Gast
#2774323
@ observer (Gast) Danke für deinen Link! Gefällt mir was die TU-Darmstadt hier schreibt. Zitat "Begründung: Mit dem Ausdruck Gutmensch wird insbesondere in Internet-Foren das ethische Ideal des „guten Menschen“ in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren. Ähnlich wie der meist ebenfalls in diffamierender Absicht gebrauchte Ausdruck Wutbürger widerspricht der abwertend verwendete Ausdruck Gutmensch Grundprinzipien der Demokratie, zu denen die notwendige Orientierung politischen Handelns an ethischen Prinzipien und das Ideal der Aushandlung gemeinsamer gesellschaftlicher Wertorientierungen in rationaler Diskussion gehören. Der Ausdruck wird zwar schon seit 20 Jahren in der hier gerügten Weise benutzt. Im Jahr 2011 ist er aber in unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Kontexten einflussreich geworden und hat somit sein Diffamierungspotential als Kampfbegriff gegen Andersdenkende verstärkt entfaltet." Besonders der letzte Satz trifft es auf den Punkt, nachdem (nicht nur hier) Blödköppe bekannter Zeitungen mit bekannten Gesichtern bestimmter Denkrichtungen (meist sog. Wirtschaftsliberale) diesen Kampfbegriff häufig benutzen, um die Pfründe ihrer außerordentlich wohlhabenden Klientel die den Sozialstaat verachtet als Sakrosankt zu erklären und dabei dann auch noch hämisch über die Probleme der Allgemeinheit witzeln.
Gast
#2774335
So langsam überlege ich, ob das organisierte Verbrechen nicht doch der bessere Arbeitgeber ist. Karrierechancen, planerische Herausforderungen, steuerfreies Einkommen, was will man mehr? Wofür die Mathematik an der Uni Lernen, die Spice auch kennt? @Auto: Ist es nicht besser, wenn man sich nen Benz leistet UND mit Kumpels, die keine Großverdiener sind durch die Gegend cruist und einen drauf macht; statt total asketisch-langweilig zu leben?
Gast
#2774381
> Autor: Abdul K. (ehydra) > Datum: 27.07.2012 17:56 > Hatte ich schon erwähnt, daß ich weder Alk trinke noch rauche? Recht hast du ! Auch ich habe vor 15 Jahren der Trunksucht entsagt. Der kluge Mann muss eben wissen wann er aufzuhören hat. Hast du auch schon Hallos gehabt und rosa Elefanten gesehen ? > Autor: Daniel (Gast) > Datum: 27.07.2012 22:34 > Porsche und Eigenheim können mir da gestohlen bleiben. Mir nicht !
Gast
#2774441
Mietbehausungen sind keine artgerechte Haltung für Bastler! ... zeigen aber was der besserverdienende dortnichtwohnende aber eignerseiende Rest von den Insassen der Hochhäuser hält! Ein Bastler brauch ein Nebengebäude mit artgerechter Mindestdistanz zum Ehepartner ;-) @Lebenskünstler: Nö! Mir reicht ein Vater, der irgendwann im Suff seine Träume verlor. Ich habe also die vollen 15 Jahre :-)
Gast
#2775510
Zur Erinnerung: Das Thema lautet "Fachkräftemangel"! 90% der letzten Beiträge haben das Thema verfehlt! Seid froh, daß ich nicht löschen darf! ;-) Dabei ist dieses Thema doch so wichtig. Denkt mal an die vielen Leute, die im Herbst ein Ingenieurstudium beginnen. 50.000 Absolventen jährlich - nur für die Hälfte davon besteht Bedarf. Immer mehr Abiturienten stoßen bei der Informationssuche auf dieses Forum. Somit ist es wichtig, daß wirklichkeitsgetreues Nützliches geschrieben wird, und kein "Schrott". J. S. schrieb: > 50.000 Absolventen jährlich - nur für die Hälfte davon besteht Bedarf. > Somit ist es wichtig, daß wirklichkeitsgetreues Nützliches geschrieben > wird, und kein "Schrott". Ja wie jetzt? Nützliche Infos die sich auch belegen lassen, oder frei erfundene Zahlen? ;o) |
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