Suche DAC 16 Bit SPI im DIP Gehäuse

#2774167
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16 Bit ADC in DIL ist ein wenig ungewöhnlich. Auch bei 5V Referenz bist 
du da bei einer Auflösung von 80µV.

Da liegt zum Vergleich ja schon das Widerstandsrauschen bei 
Audioanwendungen (44kHz) mit 1M Eingangswiderstand und Raumtemperatur 
bei einem Effektivwert von etwa 30µV. Das ist aber nur der Effektivwert, 
daher bitte auch mit Peaks eines Vielfachen davon rechnen.

Brauchst du für deine Anwendung wirklich die 16 Bit? Wenn deine 12Bit 
ordentlich laufen und du nur ein wenig mehr bei AC-Signalen sehen 
willst, reicht dann nicht auch eine Überabtastung um auf 14Bit zu 
kommen?

Macht dein Aufbau das überhaupt mit? Schirmung, EMV, OP-Rauschen, etc...
Gast #2774278
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Hallo,
danke für den Hinweis mit dem LTC1655.
Habe bei RS auf den MAX542 gefunden.
Billig sind die Teile ja alle nicht, ist aber bei dem Projekt egal.
Ist keine Streifenraster, sondern eine 2-lagige von PCB-Pool.
Ich mag nur kein SMD löten, deshalb DIP.

Kennt jemand eine Bezugsquelle für den MAX541 ?

Gruß DIrk
#2774291
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>Hallo , DAC, nicht ADC.
Tschuldigung, mein Fehler...
Aber die Randbedingungen gelten trotzdem. 16 Bit DAC in DIL macht auch 
nur bedingt Sinn, wenn du dich nicht um Schirmung und EMV drumherum 
kümmerst.

80µV im LSB sind in DIL ohne gescheites Board-Layout schwer zu 
handhaben. Erst recht wenn sie hinterher wieder verstärkt werden sollen.
Um da einen brauchbaren Signal-Rauschabstand bei mittlerer Bandbreite 
(nehmen wir mal Audio 44kHz) hinzukriegen ist in der Regel ein 
komplizierterer Aufbau notwendig, bei höherer Bandbreite sowieso.
Wenn es mehr oder weniger ein Gleichspannungssignal ist (Analogausgang 
SPS o.ä.), kann es vielleicht noch sinnvoll sein.
#2774427
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@  Dirk F (Gast)

>Hallo, ja es geht nur um DC.
>Mit dem Signal wird ein Hochspannungsmodul angesteuert.

Dafür reicht ein PWM-Ausgang, der ist einfach und linear und deutlich 
preiswerter als ein "normaler" DAC. Die entsprechende Analogelektronik 
sowie Referenzspannung dahinter braucht man so oder so noch extra.

http://www.mikrocontroller.net/articles/Pulsweitenmodulation#DA-Wandlung_mit_PWM

>Auf dem gleichen Board läuft bereits ein 24 Bit ADC mit ca. 5 PPM
>rauschfreie Auflösung......

Das sind 18 effektive Bits. Schon ordentlich, zeigt aber den Unterschied 
zwischen Theorie (24 Bit) und Praxis.
Gast #2776276
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Hallo,
danke Jose für den Hinweis.
Abder der LTC1655 ist ja grotten schlecht.Integral Nonlinearity typ +- 
8LSB max +-20LSB !!!

Da kann ich getrost auf das Update von meinen jetzigen 12 Bit auf 16 
Bits verzichten.

Der MAX541B  hat nur 2LSB.
Das macht wahrscheinlich auch den höheren Preis aus.

An Falk:
Bei PWM mit Filter kann ich aber doch kein schnellen Sprünge machen.
Bei hoher Glättung wird es entsprechend lange dauern....
und ob man damit 16 Bit Genauigkeit hinbekommt, wage ich mal 
anzuzweifeln...
Es sei denn, man liesß den geglätteten PWM Wert mit dem ADC wieder ein 
un korregiert dann per Software, ist mir aber zu kompliziert...

Danke für die Anregungen...Dirk
#2776294
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@  Dirk F (Gast)

>Bei PWM mit Filter kann ich aber doch kein schnellen Sprünge machen.

Das wolltest du auch nicht.

"Hallo, ja es geht nur um DC."

>Bei hoher Glättung wird es entsprechend lange dauern....

Kann man mit einem mehrstufigen Filter deutlich beschleunigen.

>und ob man damit 16 Bit Genauigkeit hinbekommt, wage ich mal
>anzuzweifeln...

Ich nicht, macht jeder CD-Player so. Stichwort Sigma Delta Wandler. Und 
vor allem gibt es keine Linearitätsprobleme.

>Es sei denn, man liesß den geglätteten PWM Wert mit dem ADC wieder ein

Käse.
Gast #2776443
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Hallo Falk,
danke für die Hinweise.
Wenn ich die ganze Sache mit PWM Ausgang und Filter aufbaue, dann komme 
ich aber nicht an die 0 V ran und auch nicht an exakt 5 V, wegen den 
Spannungsabfall des CMOS Transistor Ausgang vom MCU.
Da wir doch wohl eine aufwendige analoge Schaltung nötig sein, um auf 
0-5 V zu kommen.
LG Dirk
#2776451
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@  Dirk F (Gast)

>Wenn ich die ganze Sache mit PWM Ausgang und Filter aufbaue, dann komme
>ich aber nicht an die 0 V ran und auch nicht an exakt 5 V, wegen den
>Spannungsabfall des CMOS Transistor Ausgang vom MCU.

Wieviel Mikrovol Abweichung sind denn OK?

>Da wir doch wohl eine aufwendige analoge Schaltung nötig sein, um auf
>0-5 V zu kommen.

Keine Sekunde.
#2776496
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@  Dirk F (Gast)

>Wenn ein CMOS Augang auf Low gesteuert wird, wieviel Restspannung hat er
>denn dann bei Nenstrom ?

Wenn die Last gegen GND geschaltet ist, 0,00000V. Bei High hat man einen 
Spannungsteiler aus Innenwiderstand (30-70 Ohm) und Last. Das kann man 
aber problemlos durch eine Kalibrierung der Spannungsverstärkung des 
nachfolgenden OPV ausgleichen.
#2776919
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Hmm. Evtl kannst du auch ein Breakoutboard nehmen, der SOIC8 in DIP8 
macht. Allerdings kannst du dann auch den SOIC8 direkt auf die Platine 
löten. Ehrlich gesagt, versteh ich auch nicht, was gegen SMD spricht. 
SOICs bekomm ich locker hin zu löten, mit nem 15€ Lötkolben und einer 
1-2 (eher2) Millimeter-Spitze.

Ich könnte dir vielleicht einen oder auch 2 MAX541A im DIP überlassen. 
Bei Interesse ne PM schreiben (wohne in der nähe von Göttingen).

Ansonsten wäre denke ich wirklich eine 16bit PWM mit Filter und ggf 
Verstärker am Ende wär die günstigere Variante in Through-Hole. Jedoch 
sicherlich nicht Platzsparend gegenüber DIP oder gar SOIC.
#2776947
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Es spricht überhaupt nichts dagegen einen 16bit DAC zu verwenden. Bei 
Anwendungen mit 16bit ist PWM wirklich nur eine Notlösung. Warum glaubt 
ihr wohl warum 16bit DACs verkauft werden. Bestimmt nicht weil die 
Entwickler keine Ahnung haben. Der Fragesteller will keine Bastelgerät 
bauen sondern arbeitet wahrscheinlich an einem Gerät das verkauft wird.
#2777627
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Helmut S. schrieb:
> Bei Anwendungen mit 16bit ist PWM wirklich nur eine Notlösung.

Nö.

> Warum glaubt ihr wohl warum 16bit DACs verkauft werden.

Weil sie höhere Frequenzen können, als ein DAC mit PWM?
Ist hier aber gar nicht notwendig.

> Der Fragesteller will keine Bastelgerät
> bauen sondern arbeitet wahrscheinlich an einem Gerät das verkauft wird.

Wow!

Eine PWM mit Filter ist aber keine Bastellösung. Habe ich schon in 
vielen, auch professionellen, teuren und gut funktionierenden Geräten 
gesehen!

DIP ist für mich viel mehr Bastellösung.


Gruß

Jobst
#2777692
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@  Jobst M. (jobstens-de)

>> Bei Anwendungen mit 16bit ist PWM wirklich nur eine Notlösung.

>Nö.

Sehe ich auch so.

>> Warum glaubt ihr wohl warum 16bit DACs verkauft werden.

>Weil sie höhere Frequenzen können, als ein DAC mit PWM?
>Ist hier aber gar nicht notwendig.

Eben.

>Eine PWM mit Filter ist aber keine Bastellösung. Habe ich schon in
>vielen, auch professionellen, teuren und gut funktionierenden Geräten
>gesehen!

Eben, was wären Delta-Sigma DACs in CD/MP3 Playern ohne Filter? Und 
genau das würde ich machen, Delta-Sigma DAC oder wenigstens Binary Rate 
multiplier, damit der Filter nicht arg zu schmalbandig wird, wenn gleich 
es für quasi DC keine große Rolle spielt.

>DIP ist für mich viel mehr Bastellösung.

Für Grobmotoriker mit Lötlampe ;-)
Gast #2777796
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Hallo zusammen,
ich möchte mir hier für die rege Beteiligung bedanken.
PWM scheidet erst mal aus, da die beiden PWM meines PIC18 bereits 
andersweitig genutzt werden.
An Michael:  Danke für das Angebot, aber es geht hier um Kleinserie.
Leider versendet Maxim keine Samples vom MAX541 im PDIP.
Reichelt hat auch schon abgesagt.
Werde dann wohl bei DigiKey bestellen.

Bis dann (Thread beendet)  Dirk
#2777877
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spess53 schrieb:
> Ist doch kein Hinderungsgrund

Für mich auch nicht. DIP finde ich viel schlimmer. Zwischendurch immer 
wieder die Platine umdrehen - ich glaube, ich drehe durch ...
Ein SO-IC löte ich von Hand Faktor 3-5x schneller als DIP.

Gerade wenn es eine Kleinserie sein soll, würde ich auf SMD Wert legen.

Dirk F schrieb:
> PWM scheidet erst mal aus, da die beiden PWM meines PIC18 bereits
> andersweitig genutzt werden.

Sieht für mich nach einem Designfehler aus: µC nicht nach den 
Anforderungen ausgewählt.


Gruß

Jobst

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