Opamp gesucht

Gast #2774439
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Hallo miteinander,

ich suche schon ne ganze Weile, finde aber nichts passendes.

Ich brauche einen Operationsverstärker der

1) Single Supply +24V aushält
2) 100kHz Rechtecksignal verstärken kann
3) 20mA Ausgangsstrom schafft

Die üblichen Verdächtigen TL072, TL082, LM324 gehen nicht.

Jemand eine Idee, was hier passen könnte?

Grüße

M. Schwaikert
Gast #2774448
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Na ja, du brauchst wohl einne, der über 25V/us slew rate hat,
ansonsten kann es wohl durchaus ein alter billiger OpAmp sein,
denn über Genauigkeit, Eingangs- und Ausgangspannungsbereich,
hast du keine Aussage getroffen, und Übersteuerungsverhalten
ist wohl unwichtig denn wenn das Rechtecksignal immer von 0V
bis 24V reichen sollte, dann tät es ein Komparator statt einem
OpAmp, also geht er wohl nicht in Sättigung.

LF357, OP62E, MC34081 sind solche alten Teile.

AD843 wurde gern genommen, wenn es um A/D-D/A-Wandlung ging,
weil er auch genau einschwingt, ist aber teurer.
#2774460
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Deine Angaben sind ziemlich knapp:

> Ich brauche einen Operationsverstärker der
>
> 1) Single Supply +24V aushält

Was meins du mit "Aushält"? Soll er das gerade so aushalten? Es gibt 
sehr viele OPs für 36 V, das sollte kein Problem sein.

> 2) 100kHz Rechtecksignal verstärken kann

Mit welcher Frequenz/Slew-Rate und welchem Verstärkungsfaktor?

> 3) 20mA Ausgangsstrom schafft

Was für eine Last ist am Ausgang? Brauchst du +/- 20 mA oder wird der 
Ausgang gegen Masse belastet


> Die üblichen Verdächtigen TL072, TL082, LM324 gehen nicht.
Warum nicht (zu langsam, zu wenig Leistung, zu niedriger "output 
swing")?

> Jemand eine Idee, was hier passen könnte?

Dazu solltest du besser deine Anwendung beschreiben, sonst kann niemand 
einen sinnvollen Vorschlag machen. Vielleicht wäre auch eine Option, am 
OP-Ausgang einen Boost-Transistor dazu zu schalten.
Gast #2774478
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Beschreiben ist immer schwierig (Firmenwissen...) und Kollegen ohne 
vollständige Angaben auch.

Die ganze Sache hat sich wohl damit erledigt, dass man festgestellt hat, 
dass bessere Operationsverstärker mehr Geld kosten und jetzt binnen 10 
Minuten kurzerhand die Spezifikationen geändert hat. Jetzt reicht auch 
ein LM324 und TL074 allemal aus.

Zu den 20mA ist das Problem, dass entweder ein FPGA oder eine unbekannte 
Last dran hängt. Aber welche das ist, weiß schon wieder niemand.

Jetzt gibt's halt die Schmalspurvariante und wenn's nicht passt... 
irgendwer ist doch immer Schuld, oder?
Gast #2774483
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Johannes E. schrieb:
> Dazu solltest du besser deine Anwendung beschreiben, sonst kann niemand
> einen sinnvollen Vorschlag machen. Vielleicht wäre auch eine Option, am
> OP-Ausgang einen Boost-Transistor dazu zu schalten.

Hatte ich auch vorgeschlagen, wollte aber niemand (warum auch immer...)

Vielen Dank jedenfalls euch allen.
Gast #2774485
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M. Schwaikert schrieb:
> Die ganze Sache hat sich wohl damit erledigt, dass man festgestellt hat,
> dass bessere Operationsverstärker mehr Geld kosten und jetzt binnen 10
> Minuten kurzerhand die Spezifikationen geändert hat.

Hauptsache, der Verantwortliche für die Spezifikationen hat einen Namen.

Was du beschreibst sind ideale Voraussetzungen für einen Fehlschlag, ich 
würd auf jeden Fall meine Bedenken äußern.
Gast #2774508
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Als Last hängt ein FPGA dran ?? Bei  24V Eingangsspannung ? hmmm ?
Irgendwie absichern das da nie 24V ans FPGA kommen !
Falls es mal zu schwingen anfangen sollte. FPGAs sind dafür eigentlich 
zu teuer.
Also die 24V brauchst du nicht fürs FPGA (also nicht als output). Dann 
also als input ? Also nen Rail to Rail input für 24V, OK. Aber 
verstärken ? 24V verstärken auf was ?
Das einzige was ich mir vorstellen könnte wäre einen Impedanzwandler der 
24V Rechteck bekommt von einer hochohmigen Spannungsquelle und danach 
mit nem Spannungsteiler das Signal auf einen erträglichen Wert 
ruterbringt.

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