Rhode und Schwarz - MUC

Gast #2848561
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Rohde & Schwarz ist als Arbeitgeber ok - ich würde zu einem 
Bewerbungsgespräch hingehen. Natürlich ist München was Mieten angeht auf 
hohem Level - aber die Firma selbst hat ein gutes Betriebsklima und auch 
eine vernünftige Strategie für die Zukunft.
Gast #2848577
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Jammern tun nicht nur die "Berufsarbeitslosen" sondern auch die 
"Berufsarbeitgeber", die händeringend, wie es immer so schon plakativ 
heisst, nach Ingenuieren suchen, wie eben so manch ein Projektleiter bei 
-> ROHDE & SCHWARZ, wie man die Firma korrekt schreibt.

Besagte Projektleiter wissen nicht mehr aus noch ein vor lauter Arbeit, 
aber die Chefs haben enge Gehaltslimits gesetzt und wie man dem oben 
gelinkten Beitrag entnehmen kann, bezieht sich das auch auf die 
Stundensätze der Selbständigen.

Also wird logischerweise gesucht und gesucht. Nicht, dass es nicht 
genügend Ingenieure gäbe, die dort angefragt hätten - nein, beworben 
haben sich viele, aber die Gehaltsvorstellungen passen einfach oft nicht 
zusammen.

Immer dran denken: München ist nicht die billigste Stadt Deutschlands 
und die guten Wohnungen sind dort alle weg. Wer neu nach München zieht, 
muss entweder grosse Abstriche machen und warten, bis mal was Besseres 
frei wird oder in eines der teuren Appartments ziehen. Da sind dann mal 
gleich >1k /Mon fällig zuzüglich 2 MM Maklergebühr.

Und dann ein Durchschnittsgehalt?

>Zahlen die nach Tarif?
Ja, aber der ist ja bekanntermassen nicht attraktiv. Auf die Zulage 
kommt es an.

Wie viele stunden? Urlaub?
35/40 und 28T Urlaub für die Anfänger <28J
Gast #2848586
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Xilinx-Kritiker schrieb:
> Immer dran denken: München ist nicht die billigste Stadt Deutschlands
>
> und die guten Wohnungen sind dort alle weg. Wer neu nach München zieht,
>
> muss entweder grosse Abstriche machen und warten, bis mal was Besseres
>
> frei wird oder in eines der teuren Appartments ziehen. Da sind dann mal
>
> gleich >1k /Mon fällig zuzüglich 2 MM Maklergebühr.

Ja ja, das die Mieten in München hoch sind wissen wir inzwischen alle. 
Man kann auch außerhalb von München wohnen, dann fährt man halt ne 
dreiviertel Stunde mit der S-Bahn, ist doch nicht so wild.
Gast #2848590
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Xilinx-Kritiker schrieb:
> Und dann ein Durchschnittsgehalt?
>
>>Zahlen die nach Tarif?
> Ja, aber der ist ja bekanntermassen nicht attraktiv. Auf die Zulage
> kommt es an.
>
> Wie viele stunden? Urlaub?
> 35/40 und 28T Urlaub für die Anfänger <28J

Ist Unfug. R&S zahlt nach IGM Tarif +10% Zulage zum Einstieg. Macht bei 
EG10a aktuell ca. 55k€/Jahr bei 35h/Woche.
Urlaub gibt es 30 Tage/Jahr auch für Anfänger, so steht es schließlich 
im Tarifvertrag.
Gast #2848641
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Ich kenne zwar nur einen Praktikanten, der dort war, vielleicht ist das 
aber besser als nichts.

Das VG war für ein Praktikum schon (mMn) ein wenig übertrieben. Sie 
saßen zu 3. dort und haben ihn befragt. Der typische Fragenkatalog, wie 
man ihn in Bewerbungsguides finden kann.

Er hatte 35h/Woche; bezahlt wurde nur mittelmäßig. Als Werkstudent 
verdient man mW aber sehr gut dort. Mensa günstig und sehr gut, Klima 
auch, aber das kann ja stark variieren.
Gast #2848691
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5th_Avenue_NYC schrieb:

> Als Werkstudent
> verdient man mW aber sehr gut dort.

Als Werkstudent verdient man gut, weil es eine Steuergrenze gibt, und 
man einen Löwenanteil Brutto für Netto übrig hat.

Ein Kommilitone fuhr in den Semesterferien Klopapier für Aldi um, und 
selbst dort verdiente er gut. Aber eben, weil er Student war.



R. schrieb:

> 1.5h am Tag und somit >30h im Monat unbezahlte Anfahrtzeit. Grossartig

Vor allem, wenn man nahe an der Bahn wohnt, und nicht noch zwei mal 
umsteigen muß, wobei die Umsteigefahrpläne nicht immer nahtlos greifen.

In Köln fuhr ich eine Stunde mit dem städtischen ÖPNV für 10km, wenn das 
Auto mal streikte. Bei Idealverbindung, wenn die selbe Bahn direkt an 
der Haustür abfährt, und auch am Ziel vor der Haustür hält, ging es 
natürlich auch die 10km in 10 Minuten. Aber das ist seltener.
Gast #2848802
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>Als Werkstudent verdient man gut, weil es eine Steuergrenze gibt, und
>man einen Löwenanteil Brutto für Netto übrig hat.

Dann schreibe ich mal VERGLEICHSWEIßE und selbstverständlich meine ich 
BRUTTO. Was anderes hätte in einem Rohde&Schwarz-Thread auch nichts 
verloren.
Gast #2848822
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Meine Güte, die sehen sich in vielen Bereichen als Weltmarktführer und 
sind es wahrscheinlich auch in einigen. Dementsprechend sind die 
Erwartungen was Einsatz und Leistung angeht, aber auch das Gehalt. 
Gehaltstechnisch spielst du da sicherlich recht weit vorne im Münchner 
Raum. Bedenke, dass in München nicht nur die Mieten hoch sind, sondern 
auch die restlichen Lebenshaltungskosten.
Gast #2848899
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Dude schrieb:
> Xilinx-Kritiker schrieb:
>> Und dann ein Durchschnittsgehalt?
>>
>>>Zahlen die nach Tarif?
>> Ja, aber der ist ja bekanntermassen nicht attraktiv. Auf die Zulage
>> kommt es an.
>>
>> Wie viele stunden? Urlaub?
>> 35/40 und 28T Urlaub für die Anfänger <28J
>
> Ist Unfug. R&S zahlt nach IGM Tarif +10% Zulage zum Einstieg. Macht bei
> EG10a aktuell ca. 55k€/Jahr bei 35h/Woche.
> Urlaub gibt es 30 Tage/Jahr auch für Anfänger, so steht es schließlich
> im Tarifvertrag.

Viel ist das nicht, in München.
Gast #2849325
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R&S ist ein grausamer Arbeitgeber:
* Er zählt IGM Tarif plus freiwillige Zulagen
* Wenn man gut ist, muss man sogar einen AT-Vertrag akzeptieren
* Es gibt eine lästige Zeiterfassung und vom BR kontrollierte 
Warnsysteme
* Unverschämterweise ist die Firma erfolgreich
* Jedes Jahr muss man sich von seinen Chef zu Weiterbildung nötigen 
lassen
* Leider liegt die Zentrale in München zu verkehrsgünstig, so dass das 
Auto alleine zu Hause bleibt
* Sie haben den größten Teil der Wertschöpfung in Deutschland, schön 
blöd
* Es gibt nur Ingenieure in der Geschäftsführung, dass muss schief gehen
* Die Aufgaben für Entwickler sind zu anspruchsvoll

Deswegen frage ich mich jetzt, warum ich trotzdem jeden Tag noch 
hingehe.

Ein trotzdem Zufriedener
Gast #2849425
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OP hier!

Thx! ich würde mal sagen, bisdemnächst, melde mich wenn es soweit ist.

Grausam schrieb:
> R&S ist ein grausamer Arbeitgeber:
> * Er zählt IGM Tarif plus freiwillige Zulagen
> * Wenn man gut ist, muss man sogar einen AT-Vertrag akzeptieren
> * Es gibt eine lästige Zeiterfassung und vom BR kontrollierte
> Warnsysteme
> * Unverschämterweise ist die Firma erfolgreich
> * Jedes Jahr muss man sich von seinen Chef zu Weiterbildung nötigen
> lassen
> * Leider liegt die Zentrale in München zu verkehrsgünstig, so dass das
> Auto alleine zu Hause bleibt
> * Sie haben den größten Teil der Wertschöpfung in Deutschland, schön
> blöd
> * Es gibt nur Ingenieure in der Geschäftsführung, dass muss schief gehen
> * Die Aufgaben für Entwickler sind zu anspruchsvoll
>
> Deswegen frage ich mich jetzt, warum ich trotzdem jeden Tag noch
> hingehe.
>
> Ein trotzdem Zufriedener
Gast #2849489
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Bis auf den Standort München klingt das alles richtig gut. Leider wiegt 
dieser eine Nachteil sehr, sehr schwer. Ist alles so teuer dort, vor 
allem das Wohnen...

5th_Avenue_NYC schrieb:
> Zeit in der S-Bahn lässt sich sinnvoll nutzen.

Das bezweifele ich aber sehr! Was willst Du denn da "Sinnvolles" machen? 
Meinst Du Musik hören oder lesen? Naja, das verbuche ich eher unter Zeit 
totschlagen, außer es gehört zu deinen Hobbys.
Gast #2849554
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Dude schrieb:
>> 35/40 und 28T Urlaub für die Anfänger <28J
>
> Ist Unfug. R&S zahlt nach IGM Tarif +10% Zulage zum Einstieg. Macht bei
Bei dem Laden hätte ich aber was anderes erwartet. Kein Wunder dass 
denen die fähigen Leute seit einiger Zeit davonrennen.

Wenn heute schon IGM-Tarif als gut gilt, die goldenen Zeiten kommen 
nicht mehr wieder.
Gast #2849680
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>> Zeit in der S-Bahn lässt sich sinnvoll nutzen.

>Das bezweifele ich aber sehr! Was willst Du denn da "Sinnvolles" machen?
>Meinst Du Musik hören oder lesen? Naja, das verbuche ich eher unter Zeit
>totschlagen, außer es gehört zu deinen Hobbys.

Nimm Laptop oder pad mit und du kannst wunderbar deine Zeit in der bahn 
zum üblichen Tagesgeschäft am PC nutzen (Doc schreiben, patentschriften 
illustrieren, programmieren, PDF's lesen, fachzeitschriften/-bücher als 
ebook lesen) und mit mobilen Internet auch  Recherchieren, Server 
warten, Emails bearbeiten, Material ordern, projektofferten evaluieren, 
etc. Macht jeder zweier hier in der Münchner S-Bahn.

Wer natürlich noch keinen Sinn für sich gefunden hat tut sich natürlich 
schwer und muss seine zeit totschlagen ...

Look forward!
#2849704
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Senfdazugeber schrieb:
> Ist alles so teuer dort, vor
> allem das Wohnen...
>
> 5th_Avenue_NYC schrieb:
>> Zeit in der S-Bahn lässt sich sinnvoll nutzen.
>
> Das bezweifele ich aber sehr! Was willst Du denn da "Sinnvolles" machen?
> Meinst Du Musik hören oder lesen? Naja, das verbuche ich eher unter Zeit
> totschlagen, außer es gehört zu deinen Hobbys.

Ist Edeka und Aldi in München teurer als sonstwo? Kostet eine 
Waschmaschine oder ein Handy dort mehr?
Oder hast du nur ein Problem damit daß du bei der abendlichen 
Kneipentour mehr bezahlen musst?

Wenn lesen nicht zu deinen Hobbies gehört, dann wirst du als Ing bald 
hoffnungslos veraltetes Wissen haben.

Wenn du deine Anfahrtszeit bezahlt haben willst musst du dir deine 
eigene Firma vor die Haustür bauen.

Junge junge, ganz schön verwöhnt.
Gast #2851063
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Schwaiger schrieb:
> Udo Schmitt schrieb:
>> Ist Edeka und Aldi in München teurer als sonstwo?
> Ja!
>
>> Kostet eine Waschmaschine oder ein Handy dort mehr?
> Ja!
>
> Udo Schmitt schrieb:
>> Wenn du deine Anfahrtszeit bezahlt haben willst musst du dir deine
>> eigene Firma vor die Haustür bauen
> Nö, aber man muss sich ausrechnen, ob es sich lohnt.

Don't feed the troll!
Gast #2852491
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Ich hatte in den letzten Jahren (ungelogen) 7 Anfragen von Agenturen bez 
eines Projektes in Signalverarbeitung bei R&S in München. Hinzu kammen 
in jüngster Zeit 3 bei SIT in der Nähe von Stuttgart (Weilimdorf oder 
Ditzingen, wo die sitzen)

Die Projekte kamen allesamt nicht zustande.

Einmal, weil ein anderer schneller war, einmal weil es nicht passte, 
aber ansonsten immmer, weil der Stundensatz limitiert war. Die haben 
enge Vorgaben und die reichen nicht für das obere Drittel. Da kann man 
von halten, was man will, aber es ist so.

Mein Stundensatz ist innerhalb der letzten 5 Jahre von durchschnittlich 
58-65  auf 68-74 Euro geklettert, weil ich mich weiterentwickelt habe.

FPGA-Entwicklung auf entsprechendem Niveau gibt es derzeit nicht vür 
unter 70,- es sei denn, man ist mehr oder weniger Anfänger.
Gast #2853357
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Mich würde mal interessieren, wer Erfahrung mit R&S SIT (Berlin oder 
Stuttgart) hat. Mir ist schon klar, dass die im wesentlichen für 
"öffentliche Auftraggeber" aktiv sind, mich würde aber mehr 
interessieren, wie dort so das Arbeitsklima ist. Da die ja eine 
Tochtergesellschaft von R&S sind, würde mich auch interessieren, wie 
dort die Gehaltssituation so ist.
Gast #2853451
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WPO schrieb:
> Mich würde mal interessieren, wer Erfahrung mit R&S SIT (Berlin oder
> Stuttgart) hat. Mir ist schon klar, dass die im wesentlichen für
> "öffentliche Auftraggeber" aktiv sind, mich würde aber mehr
> interessieren, wie dort so das Arbeitsklima ist. Da die ja eine
> Tochtergesellschaft von R&S sind, würde mich auch interessieren, wie
> dort die Gehaltssituation so ist.

Ich bin bei RuS München, war aber auch in diesem Jahr bei einem 
Bewerbungstalk bei RuS SIT Berlin. SIT ist komplett unabhängig vom 
Mutterunternehmen und die ziehen ihr eigenes Ding durch - man sollte die 
beiden Unternehmen wirklich nicht vergleichen. Als Tochterunternehmen 
sind sie dennoch klar den Münchenern untergeordnet, nehmen teilweise 
deren Marketinganforderungen an und viele Mitarbeiter fahren einmal pro 
Monat nach München.

RuS SIT zahlt deutlich weniger als RuS München (z.B. Uni Absolventen 
40.000 vs 50.000), da es in Berlin liegt. Die Leute sind deutlich 
weniger kompetent und freundlich, alles wirkt (und ist) billiger. RuS 
München kann ich für eine interne Stelle empfehlen, für Projektarbeiten 
durch externe eher nicht (obwohl auch diese gut bezahlt sind wenn man 
was kann und viel Zeit investiert). RuS SIT dagegen würde ich einfach 
mal komplett meiden, denn da gibt es überall bessere und vor allem 
interessantere Stellen. Crypto wird zwar im Haus gemacht, das richtig 
harte Zeug kommt aber aus München.
Gast #2853577
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und mir haben sie bei SIT in Stuttgart erklärt, dass das Eigentliche- , 
nämlich die Algorithmen zur Verschlüsselung aus Berlin kämen und man 
dort auch keinen Einblick in deren Arbeit bekomme.

Alles kryptisch bei der SIT.

Max Payne schrieb:
> RuS SIT dagegen würde ich einfach
>
> mal komplett meiden,

Das scheinen wohl Viele auch zu tun, wodurch es die besagten Positionen 
für Freiberufler gibt.

Das ist übrigens ein generelles Zeichen:

Firmen, die massenhaft Projekte an Freiberufler geben, haben Massenhafte 
Probleme, Festangestellte zu finden oder zu halten. Meistens sind das 
aleingessene Firmen, die gross sind und am Schrumpfen sind. Dort 
schrumpft der Wasserkopf immer langsamer, als die Entwicklung und dies 
führt dazu, dass neue Mitarbeiter, besonders Ingenieure, nicht mehr die 
Gehälter bekommen können, die man den Älteren zahlt und zahlen muss. 
Will man dann einen Guten haben, geht es nur mit Gewalt und Augen zu, 
also als Projekt.

Das ist ein echtes Problem der Wirtschaft.

Daher mein Tipp an Neulinge:

Sucht euch was beim Mittelständler oder einem Startup. Da ist 
WAchstumspotenzial drin.

ABER KEIN ZULIEFERER ODER DIENSTLEISTER.
Gast #2853873
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Selbständiger schrieb:
> und mir haben sie bei SIT in Stuttgart erklärt, dass das Eigentliche- ,
> nämlich die Algorithmen zur Verschlüsselung aus Berlin kämen und man
> dort auch keinen Einblick in deren Arbeit bekomme.

In Berlin gibt es einige Kompetenzen, da für den Bundestag gearbeitet 
wird (das ist der Hauptkunde + Flugsicherheit). Diese guten Leute machen 
aber leider nicht mehr den Großteil aus und sind teilweise sogar noch 
aus dem Ende der STASI Zeit dort geblieben. Die nehmen wegen dieses 
Hintergrunds auch keine dahergelaufenen und auch ich musste mich einem 
"Hintergrundscheck" unterziehen.

Ich würde einfach sagen dass man das sein lassen kann, dort zu arbeiten. 
Die Zentrale liegt in Berlin Adlershof (JWD) und ist sehr klein; es gibt 
keine Kantine; es sind nur "einfache" Büroräume vorhanden; depressive 
Mitarbeiter überall; schlechte Bezahlung und langweilige Projekte; 
hierarchisch gezwungen altbacken (wegen Staatssicherheit) - 
zusammenfassend kann man den Laden aus seinem Buch streichen und die 
Zeit für eine Bewerbung für etwas anderes investieren.
Gast #2854200
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Max Payne schrieb:
> RuS SIT dagegen würde ich einfach
> mal komplett meiden, denn da gibt es überall bessere und vor allem
> interessantere Stellen.
Ähm, wo gibt es denn bitte "bessere und vor allem interessantere 
Stellen" im Bereich Kommunikationssicherheit? Und ich meine jetzt im 
deutschen Raum...

> Crypto wird zwar im Haus gemacht, das richtig
> harte Zeug kommt aber aus München.
Also wenn man sich die Webseiten von R&S sowie R&S SIT ansieht, dann 
fällt auf, dass die Produktpalette eigentlich völlig unterschiedlich 
ist.
Ausserdem glaube ich kaum das SIT als Tochter mit dem Mutterkonzern 
konkurrieren wird. Würde nicht wirklich viel Sinn machen ;)

Und was meinst du jetzt mit "das richtig harte Zeug"?
Wenn die - wie von "Freiberufler" geschrieben - in Berlin tatsächlich 
kryptografische Algorithmen entwickeln, dann müssen die was drauf haben. 
Das ist nämlich hartes Zeug. Die Art von hartes Zeug an dem nicht viele 
arbeiten...

Oder hast du bei deinem "Bewerbungstalk" etwas eine Absage bekommen? ;)
Gast #2854296
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unknown schrieb:
> Wenn die - wie von "Freiberufler" geschrieben - in Berlin tatsächlich
> kryptografische Algorithmen entwickeln, dann müssen die was drauf haben.
Das haben sie, unbestritten. Wobei historisch bedingtes Wissen 
(Stasimathe) sich selber dort hält, wo sie mal angesiedelt war, Neulinge 
werden in das Knowhwo eingeführt, und handverlesen. Aus dem Westen kommt 
da keiner dran, weil sie Angst haben, dass ihnen wieder einer wegläuft.

Wessis (ich meine damit die "geografisch aus dem Westen stammenden" 
Personen) dürfen da nur die Krümel entwickeln, besonders, wenn es sich 
um Tätigkeiten für Freiberfuler handelt:

Beitrag "FPGA / VHDL Entwickler für Berlin"
Gast #2854306
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Nachtrag:

Was ich eigentlich sagen wollte: Der Umstand, dass eine Gruppe von 
Ingenieuren und Mathematikern "was drauf" hat, bedeutet nichts bezüglich 
des dortigen Arbeitsstils, des Umgangs miteinander und die Art und 
Weise, wie man sein Dasein dort dann empfindet.

Wobei ich nicht ausgesagt haben will, dass dort, wo man viel kann, 
unbedingt Defizite im Menschlichen herrschen müssen, (sondern eben 
können).

Nochwas zur SIT (Baden-Württemberg)

Ein Kollege, der sich mal dort mal beworben hatte, kam mit der 
Erkenntnis zurück, dass man dort wohl sehr von sich überzeugt ist. Die 
SITler halten sich wohl für noch elitärer, als man das von Bosch und 
Konsroten kennt. Für mich ist das immer ein eher abschreckender Umstand.

Die beworbene Abteilung, genauer, der Leiter derselben, soll im Gespräch 
geäussert haben, dass man (die SIT) die einzige Firma in Deutschland 
sei, die echtes SDR (software defined radio) machte. Die Frage, was denn 
die anderen falsch oder nicht tun, die ebenfalls angeblich SDR machen, 
blieb ungeklärt.

Es kamen noch so ein paar weitere Dinge hoch, die mir komisch 
erschienen, und die mich zusammen mit anderen Erkenntnissen aus anderen 
Quellen definitiv davon abhalten, mich bei diesem Verein zu bewerben.
Gast #2907671
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Hatte mich vor nicht allzulanger Zeit auch mal bei dir Rohde & Schwarz 
SIT in Berlin beworben.

Themengebiet war interessant, nur das Gehalt ist leider nicht so toll.
Die Vergütung liegt sogar noch unterhalb des ERA Berlin+Brandenburg 
Tarifs, welcher bereits signifikant unter den süddeutschen 
Vergleichswerten liegen. Und Berlin ist bei weitem nicht mehr so billig 
wie es war.

Ich kann mir kaum vorstellen dass die, abgesehen von Absolventen aus 
Berlin und der Ostdeutschen Provinz, Bewerber finden die dort für ein 
solches Gehalt anfangen wollen.

Wer sich auf xing nach ehemeligen Leuten der Rohde & Schwarz SIT umsieht 
wird auch feststellen, dass die dortige Verweildauer of bei <2 Jahren 
liegt.
Gast #2908138
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Ja stimmt, R&S ist für sehr viele ein Attraktor, weil bekannt und gut im 
Markt vertreten. Daher bewerben sich dort Viele, um beim VG oder einer 
Anstellung zu merken, dass es ein altbackender Laden ist.

Wie alle grossen Firmen leiden die an der alten und eingefahrenen 
Personaldecke, die Unsummen verschlingt und zum Sparen bei Neulingen 
führt.

Für Junge sind solche Firmen aus mehrerlei Gründen nicht zu empfehlen.

Gfs kann man dort viel Lernen, aber Geld ist da nicht viel zu holen.

Da nutzt es auch nichts, wenn hier R&S-er mit ihrem Gehalt prahlen: Die 
Etablierten haben wie gesagt dort gutes Geld und stehen im Futter, aber 
neu rein ist bescheiden!
Gast #2939923
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Ich habe den Hr. R jun. etwas kennengekernt. Er meinte, daß jede Firma 
und dessen Produkte nicht nach deren Ruf/Image sondern nur nach deren 
Leistung beurteilt werden sollte und auch die Entscheidung für/gegen die 
Wahl eines Unternehmens danach zu erfolgen habe. Macht es doch genauso: 
Denkt nüchtern und kalkulierend, auch bei der Jobwahl, blendet die Namen 
aus. Diese klingen gut in der Presse, sind aber nur die halbe Wahrheit.

Wer umbedingt meint, er müsse RuS in seinem Zeugnis stehen haben, der 
muss das halt auch alles durchmachen: Da spielt das erste Entgeld eine 
untergeordnete Rolle. Macht es für die Karriere und behaltet euren 
Karriereplan im Hinterkopf. Wer sich selbst entfalten will und genug 
Mumm in den Knochen hat, der sollte nach spätestens 5 Jahren dort 
ausscheiden und sich selbstständig machen.

Selbst wenn alle oben bei RuS wirklich Ahnung vom Fach haben: Am Ende 
geht es auch bei denen nur ums Geld. Oder wie meint ihr daß die Herren R 
und S so erfolgreich geworden sind? Durch Basteln und lustig Drähtchen 
zusammenlöten? Nein. Es ging in erster Linie darum, Geld zu verdienen.

Wie bei allen anderen Großkonzernen geht es nach den drei Prioritäten:

1. Verteidige deine Position, bau sie aus, gehe weiter nach oben
2. Schau das der Geldgeber/Aktionär zufrieden ist
3. Schau das es den Angestellten gut geht, damit sie gute Arbeit 
leisten.

Ob die jetzt 10% mehr oder weniger zahlen, scheiss egal. Wollt ihr 
Karriere machen, dann sammelt diese Stelle in eurem CV, egal was sie 
zahlen. Sollte euch das nicht passen, sucht euch einen kleinen Laden auf 
dem Land. Ihr habt nur eine begrenzte Zeit (in eurem Arbeitsleben) und 
diese mit etwas zu verschwenden was euch am Ende nur stresst und nicht 
glücklich macht... verlorene Lebenszeit. Auch ein Unternehmen mit 10 
Angestellten kann eine gute Referenz sein. Wichtig ist nur wie man sich 
verkauft, nicht wo man schon überall war und wessen Namen der Arbeigeber 
trug. Wer selbst nicht überzeugen kann, der braucht andere dafür.

Gott sei dank bin ich aus all dem raus... :)
Gast #2939933
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scheiss München, weil es da soooooooooooooooooooo schön ist. Furchtbar.

Ich bin folgendes gewohnt :

Stink arsch normaler Arbeiter mit Hauptschulabschluss kann sich ein Haus 
leisten. Ein Ingenieur kann sich ein fettes Haus leisten nur zensiert 
wohnt einer Wohnung.

Und im scheiss Minga muss man selbst als Ingenieur so wohnen wie bei uns 
der Sozailschnorrer aufm Dorf. Ist das ein Leben ? vllt. finden das 
einige linke Hipster coool
Gast #2940027
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Heiner schrieb:
> Und im scheiss Minga muss man selbst als Ingenieur so wohnen wie bei uns
> der Sozailschnorrer aufm Dorf. Ist das ein Leben ? vllt. finden das
> einige linke Hipster coool

Du schreibst Scheiß, ich kenn R&S als Externer, eigentlich jeder von den 
40+ Ingineuren hatsein Haus an dem sie täglich hämmern und werkeln 
(Heimautomatisierung, Solardach, Umstellung auf LED, ...)
Dia haben halt nicht so ein ***** im Kopf wie Du.

PS, wenn du von desolaten Wohnverhältnissen berichten willst dann schau 
dich die pleiten Ecken im Ruhrpott an.
Gast #3090771
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PrinzZodiac schrieb im Beitrag #3090702:

> Und sich dann von anderen benutzen lässt, oder wie war das bei deiner
> Frau? ;)

Heiner, sei nicht so neidisch! Unter jedem Dach ein "ach". Beim einen 
die Frauen, bei anderen was anderes. Tauschen möchte man aber wirklich 
mit niemandem. ;-)
Gast #3157084
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Stefan Trabacho schrieb:
> Ob die jetzt 10% mehr oder weniger zahlen, scheiss egal.
10% mehr oder weniger sind aber nicht ohne. Das sind Netto abzüglich 
Lebenshaltung aber schnell mal 15%. Und München ist ja nicht billig.


> Wollt ihr  Karriere machen, dann sammelt diese Stelle
> in eurem CV, egal was sie  zahlen.
Bist Du der Ansicht, dass sich das lohnt?
Gast #3157328
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Programmierer (gfs bald bei Rohde und Schwarz) schrieb im Beitrag 
#3157084:
>> Wollt ihr  Karriere machen, dann sammelt diese Stelle
>> in eurem CV, egal was sie  zahlen.
> Bist Du der Ansicht, dass sich das lohnt?

jop

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