OpAmp Verstärkerschaltung berechnen macht mir Probleme

Gast #2855034
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Hallo zusammen,

eigentlich ist das schon peinlich, ich hab schon 100te 
OpAmp-Verstärkerschaltungen berechnet und gebaut, aber heute sitze ich 
schon 3 Stunden an 3 Widerständen und bin einfach zu doof auf die Lösung 
zu kommen.

es geht darum den Spannungsbereich von 0.45V ~ 0.61V linear auf 1V~4V 
abzubilden. Und zwar mit einer einfachen Schaltung wie der im Anhang.

Kann mir jemand von euch mit einem Lösungsweg aushelfen?
Kann doch gar nicht so schwer sein, oder?

Danke schonmal
Michi
Angehängte Dateien:
#2855142
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Ja, ich meinte V2.

OK, dann ausführlicher:
R1||R2 ist Rx
5V * R2/(R1+R2) = Ux

Verstärkung ist (4-1) / (0.61 - 0.45) = 18.75
also ist R3 = 17.75 * Rx (nichtinvertierender Verstärker, der Offset ist 
hierbei noch egal)

Dann den Fall 0.45V am Eingang und 1V am Ausgang einsetzen. Am -Eingang 
liegen auch 0.45V an wie am +Eingang (Opamp-Regel #1) :
Ux ---- Rx ----- [0.45V] ---- R3------ 1V
In den OP fließt kein Strom (Opamp-Regel #2), also fließt der Strom 
durch R3 auch durch Rx:
(1V-0.45V) / R3 = (0.45V - Ux) / Rx
Das entspricht
(1V-0.45V) / (17.75*Rx) = (0.45V - Ux) / Rx
Rx rauskürzen, Ux ausrechnen.

Spannungsteiler aus R1 und R2 so hinfummeln, dass Ux rauskommt. 
(Irgendwelche Werte einsetzen)

Innenwiderstand vom Spannungsteiler (Rx = R1||R2) ausrechnen.
R3 = 17.75*Rx wählen.

Fertig.
Gast #2855537
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spontan schrieb:
>>eigentlich ist das schon peinlich, ich hab schon 100te
>>OpAmp-Verstärkerschaltungen berechnet
>
> Ja-nee-is-schon-klar.
Versuch es doch selber mal statt irgendwelchen Blödsinn zu schreiben. 
Ich stelle gerade fest das ist nicht so trivial wie es aussieht. :-/
Gast #2855540
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Jetz bin ich angesteckt und verzweifle!

Meine Rechnung wie deine oben.
Ux = 0.481V

mit gewählten einem R2 = 1k ergibt sich
R1 = (U_V2/Ux - 1) * R2 = (5/0.481 - 1) * 1k = 9.395k
und damit
R3 = 17.75 * (R1*R2)/(R1+R2) = 17.75 * 903.8 = 16.042k

eingeben, simulieren, müll! What??
Gast #2855548
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Tommy schrieb:
> mit gewählten einem R2 = 1k ergibt sich
> R1 = (U_V2/Ux - 1) * R2 = (5/0.481 - 1) * 1k = 9.395k
> und damit
> R3 = 17.75 * (R1*R2)/(R1+R2) = 17.75 * 903.8 = 16.042k
Ich komme mit anderem Rechenweg auf die selben Werte, müsste also 
passen.

> eingeben, simulieren, müll! What??
Ich werd dann mal LTSpice starten...
Gast #2855577
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Hey Spontan, gibts doch mal spontan bei LTspice oder irgend einem 
anderen Simulator ein... Wie Tommy schon schrieb: eingebem -> müll -> 
What?

Aber wenn ich mit hand rechne (keine Simulation komme ich auf sinnige 
Werte... da stimmt doch irgendwas nicht!
#2855698
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Wenn man sich nicht verrechnet, passt auch die Simulation ;)

Wenn man sich diesen Spannungsteiler ansieht ([0.45V] ist ein Messwert 
und keine Spannungsquelle), sieht man, dass Ux auf jeden Fall kleiner 
als 0.45V sein muss. 0.481V sieht nach einem Vorzeichenfehler aus.
Ux ---- Rx ----- [0.45V] ---- R3------ 1V
Gast #2855708
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Der Ansatz mit dieser einfachen Schaltung ist doch schon nicht so 
glücklich.

Gesucht ist Vout bei gegebenem Vin:

Vout= 18.75xVin - 7.4375

Dies gilt es durch einen Verstärker und einen Addierer (auch negative 
Spannungen kann man addieren) zu realisieren.

Der Rest ist Hausaufgabe.

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