24 V in +12 V / 0 V / -12 V

Gast #2857135
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Vielleicht schreibst Du einmal genau und vollständig was Du machen 
willst.
Dann kann man Dir auch gezielten Rat geben.

Der Punkt ist, das Du mit passiven Elementen und bei asymmetrischer 
Belastung keine stabilen Spannungen hinbekommst. Da aber aktive Elemente 
auch einen Eigenverbrauch haben, sind DC-DC-Wandler ohne weitere 
Informationen zu haben, die beste Wahl.

Nein. Zwei in Reihe geschaltete Toaster, Flux-Kompensatoren oder 
Energiesparlampen gehen auch nicht.
Gast #2857140
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ich möchte für ein Projekt für das ich nur ein 24 V Netzteil zur 
Verfügung habe gerne eine Spannung splitten und zwar soll damit zum 
einen der OpAmp über +12 V / -12 V betrieben werden. Der OpAmp hat die 
Funktion eines Integrators. D.h. ich brauche alle drei Spannungen (+12V 
/ -12V und 0 v) damit ich quasi die Spannung am Ausgang des OpAmps in 
beide Richtungen integrieren kann.
Auch für meine Schaltung brauche ich das Massepotential.

Mir geht es primär echt nur darum, dass ich irgendwie die 24 V die das 
Netzteil liefert an die Platine geben kann um diese zu versorgen und 
zwar auf einer Bahn mit +12 V auf einer mit 0 V und auf einer Leiterbahn 
mit -12 V.
Bisher dachte ich, ich mache das einfach mit zwei in Reihe geschalteten 
gleichen Widerständen aber dann hätte ich ja eigentlich +24 V / +12 V 
und 0 V, ist das richtig?
Somit ist mein Problem leider nicht gelöst...ich brauche eine günstige 
Variante...DC DC Wandler hört sich für mich sehr teuer an...
Gast #2857145
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Wenn Deine 0 Volt keinen echten Massebezug nach aussen haben muss, geht 
das über zwei Spannungsregler, die Eingangsseitig mit einem 2Wege 
Gleichrichter bestückt werden. Du nutzt dann jeweils eine Halbwelle. Die 
andere Anzapfung ist die Masse.
Gast #2857149
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Frank schrieb:
> Bisher dachte ich, ich mache das einfach mit zwei in Reihe geschalteten
> gleichen Widerständen aber dann hätte ich ja eigentlich +24 V / +12 V
> und 0 V, ist das richtig?

Das Problem ist eher, dass deine Lasten ja auch Teil des 
Spannungsteilers sind und sich deshalb das Spannungsverhältnis 
verschiebt.

Frank schrieb:
> DC DC Wandler hört sich für mich sehr teuer an...

Hast du mal nachgeguckt anstatt nach "Gehör" zu gehen?
Nachdem du ja nicht viel Leistung brauchst... (stimmen die 2mA oben 
wirklich?)
Gast #2857156
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alls Rechts vom Optokoppler ist meine Platine...danach kommt ein 
Frequenzumrichter...außerhalbe der Platine...
Die Platine wird mit +12 V / 0 V und -12 V versorgt...
Alles Links vom Optokoppler ist meine SPS, die das ganze steuert...
Gast #2857177
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Grmbl. Man merkt das Feiertag ist. Grmbl.

Nein. "Das" ist, wenn wir mal raten dürfen zunächst ein Foto.

Es geht nicht. Es geht nicht. Es geht nicht. Punkt.

Zunächst fehlen Dir, wenn man Deine Fragestellung liest, ein paar 
Grundlagen.

1. Wo 0V ist, ist völlig willkürlich und hängt nur davon ab, welchen 
Punkt Deiner Schaltung Du als "Bezugspunkt" für Messungen nimmst.
2. Ein Spannungsteiler mit gleichgrossen Widerständen bei dem Du den 
Mittelpunkt als Bezugspunkt nimmst, wird durch die Schaltung, die Du 
damit versorgst belastet. Die Widerstände sind also effektiv kleiner als 
der Nennwert. Solange die Belastung auf beiden Zweigen gleich gross ist, 
also symmetrisch, macht das nichts. Deine Schaltung aber sieht so aus, 
als wenn sie nicht symmetrisch ist. Siehe: 
http://www.mikrocontroller.net/attachment/156318/Integrierer.jpg

3. Es wäre dennoch möglich eine symmetrische Spannung zu erzeugen auch 
bei unsymmetrischer Belastung. Aber das ist nur mit aktiven Bauelementen 
(hier z.B. ein DC-DC-Wandler) möglich.

Zuguter Letzt: Halte uns nicht für dümmer als Dich. Im Zweifel ist hier 
mindestens einer der schlauer ist als Du. Also bitte, bitte, mit 
Zuckerwatte, Blümchen und Musik: Erkläre uns bitte im Detail was Du 
erreichen willst. Erkläre uns, im Zweifel, mehr als wir Deiner Meinung 
nach wissen müssen. Deine Lösung ist sehr wahrscheinlich unangemessen. 
Alternativ: Beschäftige Dich noch einmal ein halbes Jahr mit dem Thema.
Gast #2857243
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okay...könnt ihr mir bitte sagen, welchen DC/DC-Wandler ich für meine 
Zwecke verwenden kann...kenn mich damit nicht so aus...will nichts 
falsches kaufen und wie ich sowas dann verschalte...gibt es einen 
dc/dc-wandler der mit aus +24 V meine +12 V / 0 V bzw. -12 V macht?
Gast #2857264
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Wenn die Last wirklich klein ist könntest du die 0V (gegenüber dem 24V 
Netzteil eigentlich 12V) mit einem weiteren OPV erzeugen. Also die Last 
mit einem Impedanzwandler vom Spannungsteiler abkoppeln.
#2857272
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Frank schrieb:
> ich will damit einen OpAmp mit + 12 bzw. - 12 V versorgen...
> ich brauche eine möglichst einfach Lösung...geht das nicht mit zwei in
> Reihe geschalteten Kondensatoren?

Mit zwei Kondensatoren gehts zwar nicht, mit einem weiteren OPV
aber völlig problemlos. Der OPV wird als "1"-Verstärker beschaltet.
An den Eingang kommt ein 1:1 Spannungsteiler und schon hast Du
am Ausgang genau die halbe Spannung liegen. Dieser Ausgang wird
dann Deine neue Masse. Die Belastung (damit ist der Teil gemeint,
der unsymmetrisch ist) darf natürlich nicht größer als die zul.
Belastung des verwendeten OPV sein.
Gruss
Harald
Gast #2857770
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ich mache es jetzt mit DC -DC Wandler.


ich habe ein 24 V Netzteil und möchte über einen DC-DC Wandler (dieser 
hier)

http://such001.reichelt.de/index.html?ACTION=3;ARTICLE=35036;SEARCH=SIM1%26%2345%253b2412%20SIL4

für meine Schaltung die Potentiale +12 V / 0 V und -12 V abgreifen 
können.
Ich glaube ich brauche zwei davon (wie muhdow schon sagte)...es gibt 
vier Beine am DC-DC Wandler.
Kann mir bitte jemand sagen, wie ich genau mein Netzteil an den 
DC-DC-Wandler anschließen muss (welches Bein) und an welchem Bein ich 
von welchem DC-DC-Wandler (hab wahrscheinlich 2) die Spannung abgreifen 
muss??

Ist echt wichtig, danke!
Gast #2861340
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Frank schrieb:
> hey, könnt ihr mir bitte sagen, welchen OpAmp ich für meine Schaltung am
> besten verwende??

Dazu müßte man wissen wie die Last aussieht.

Falls diese hochohmig ist (> 10K) könnte ein LTC1150 passen.

Ansonsten wird es sehr schwierig, du brauchst:
- niedriger bias current (pA-Bereich)
- niedriger Offset       (uV-Bereich)
- 24V Versorgung
- gleichzeitig Rail/Rail Output

Einfacher wäre es den OP mit +15/-1V .. +15/-9V zu versorgen. Da gibt es 
dann mehr Auswahl an OP's

Gruß Anja
Gast #2861381
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> hey, könnt ihr mir bitte sagen, welchen OpAmp ich für meine Schaltung am
> besten verwende??

Da du aus +12V immerhin 11V herausbekommen willst, brauchst du einen 
Rail-To Rail OpAmp der bis 24V aushält, und dessen Eingang auch noch bis 
11V klarkommt.

Da ist die Auswahl knapp, der AD823 kann mit dem Eingang nicht so weit 
herauf, nur noch LM7321/LM7322 (32V, 0.7mV-6mV, 65mA, unlimited cap) 
fällt mir ein.
Gast #2861495
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MaWin schrieb:
> und dessen Eingang auch noch bis
> 11V klarkommt.

das nicht: beim Integrator liegen beide Eingänge normalerweise auf 
Masse.

Übrigens sollten anstelle der 3,3Meg am +Eingang eher 1,5Meg verwendet 
werden (entspricht Parallelschaltung der beiden 3Meg-Widerstände)

Gruß Anja
Gast #2861681
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okay...nee, das soll keine Parallelschaltung sein...die Sache ist, das 
entweder der eine DO eingeschaltet wird, dann integriert der Integrier 
hoch, sodass der Frequenzumrichter (FU)
die Drehzahl hochfährt oder aber der andere DO liegt auf High sodass der 
FU die Drehzahl des Motors runter fährt (hatte keinen AO).

Ist dieser Kondensator für meine Zwecke geeignet?

http://www.conrad.de/ce/de/product/360155/MKT-Folien-Kondensator-F-10

hab jetzt folgenden Opamp: LM358N ????

Steht dabei, dass dieser mit +/- 16 V versorgt wird...ist das jetzt die 
ideale Spannung mit der dieser arbeitet? Geht auch +/- 12 V?

Danke!
#2861871
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Frank schrieb:
> die Sache ist, das
> entweder der eine DO eingeschaltet wird, dann integriert der Integrier
> hoch, sodass der Frequenzumrichter (FU)
> die Drehzahl hochfährt oder aber der andere DO liegt auf High sodass der
> FU die Drehzahl des Motors runter fährt (hatte keinen AO).

Das kannst du vergessen. Deine Integrator laeuft dir innerhalb weniger 
Sekunden an den Anschlag. Die ganzen Offsetspannungen, Biasstroeme etc. 
verhindern das. So eine Drehzahleinstellung mit Up und Down funktioniert 
analog nicht. Was du brauchst ist ein Zaehler mit Up/Down Eingaengen und 
dahinter einen DAC. Alles andere ist Murks.
Gast #2861892
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@helmi1: Also auf LTSpice hab ich den Kondensator und den Widerstand so 
ausgelegt, dass es eigentlich nach ca. 30 sek. entweder von 0 V auf 10 V 
hochgefahren ist, bzw. von 10 V auf 0 V, von 0 V auf -10 V und von 10 V 
auf 0 V....je nachdem was gerade die Ausgangsspannung ist...ich habs 
ausprobiert...aber momentan ist es so, dass ich wenn ich den einen DO 
einschalte mir das Multimeter ca. +10 V anzeigt und wenn ich den anderen 
DO einschalte mir das Multimeter - 10 V anzeigt aber halt eben 
sofort....nach meiner Berechnung müsste es hier eine Verzögerung von ca. 
60 s geben (erst auf 0 V dann auf -10 V)
Wie kann das sein???
Gast #2861897
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Der Integrator roll quasi einem kleinem Getriebemotor mit Potentiometer 
'nachahmen'...d.h. wenn ich den Getriebemotor mit einem DO in die eine 
Richtung laufen lasse, verstellt dieser das Poti sodass die 
Ausgangsspannung bspw. zunimmt...setze ich den anderen DO auf High so 
dreht der Motor in die andere Richtung verstellt das Poti in die andere 
Richtung und die Ausgangsspannung nimmt dann bspw. wieder ab...
#2861915
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Strom duch den Integratorwiderstand:


I = 12V / 3Meg = 4uA

Zeit nach dem der Integrator Vollausschlag (12V) hat:

t = U x C / I

t = 12V x 1uF / 4uA  = 3 Sek.

Leckstroeme , Bias und Offset nicht eingerechnet.

Bevor du dich aergerst das es nicht so funktioniert wie du das denkst, 
denke mal ueber die Zaehler + DAC Geschichte nach. Da gibt es kein 
wegdriften.
Auch koennte man das ganze in einem kleinen AVR mit PWM unterbringen.
Gast #2861935
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> Der Integrator roll quasi einem kleinem Getriebemotor mit Potentiometer
> 'nachahmen'...d.h. wenn ich den Getriebemotor mit einem DO in die eine
> Richtung laufen lasse, verstellt dieser das Poti sodass die
> Ausgangsspannung bspw. zunimmt...setze ich den anderen DO auf High so
> dreht der Motor in die andere Richtung verstellt das Poti in die andere
> Richtung und die Ausgangsspannung nimmt dann bspw. wieder ab...

Und wenn weder der eine noch der andere "DO" 'gedrückt' ist passiert was 
?
Gleichbleibendes Tempo ? Vergiss es.
Gast #2862003
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wo ist denn in deiner Schaltung das Bezugspotential des DO aus meiner 
Schaltung???
Und müsste ich +24 V aus Up geben und die anderen +24 V auf Down?
Wofür stehen denn die ganzen Spannungsversorgungen an der Seite?

Gruß,
Frank
Gast #2862069
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Ich würde gerne die Schaltung so aufbauen wie du beschrieben hast...ich 
versteh leider nicht was an Up bzw. Down bei dir angeschlossen 
wird...bzw. wo meine beiden DO's mit +24 V hinkommen?
Und du hast so viele Spannungen auf der linken Seite der Schaltung?
Wo kommt das Bezugspotential meiner DO's hin...

Ich danke für jede Hilfe!
#2862079
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Frank schrieb:
> Ich würde gerne die Schaltung so aufbauen wie du beschrieben hast...ich
> versteh leider nicht was an Up bzw. Down bei dir angeschlossen
> wird...bzw. wo meine beiden DO's mit +24 V hinkommen?

An Up und Down kommen 5V TTL Signale. Wenn du die nicht hast must du dir 
die 24V Schaltsignale dementsprechend aufbereiten. (Pegelwandler)

> Und du hast so viele Spannungen auf der linken Seite der Schaltung?
> Wo kommt das Bezugspotential meiner DO's hin...

Bezugspotential ist bei allen Schaltung GND. Daruaf bezogen brauchst du 
5V fuer die Zaehler, und +-15V fuer die Analogseite (DAC,OP)
Gast #2862084
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Frank schrieb:
> .ich
> versteh leider nicht was an Up bzw. Down bei dir angeschlossen
> wird...

Hat Helmut dir 18:32 beantwortet. Musst deine DOs halt anpassen, wurde 
hier im Forum garantiert auch schon mehrfach durchgekaut wie man sowas 
machen kann...

Frank schrieb:
> Und du hast so viele Spannungen auf der linken Seite der Schaltung?

Dito. Musst du dir aus deinen 24V halt erzeugen, ob jetzt 12 oder 15 V 
macht nicht den Unterschied... Siehe Beitrag von 18:32
#2862752
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Frank schrieb:
> Kann ich mit einem Spannungsteiler auf die +5 V kommen?

Die ICs haben hochohmige Eingänge. Für die Eingänge geht das.
Die Stromversorgung +5V geht am besten mit einem 7805. Wenn du diese 
vier Ziffern in Google rein schmeißt, kommen sogar einige Datenblätter 
und Bezugsquellen raus.
Bei den 10V Referenzspannung, es gibt teure Spannungsreferenzbausteine 
von Linear Technology, aber da könnte auch einfach eine einstellbare 
Z-Diode wie die gute alte TL431 ihren Dienst verrichten.
Die Versorgung, die da -15V heißt, kann auch ruhig nur -12V sein. Die 
kannst du mit deinem DCDC-Wandler erzeugen. +24V an +in, Masse an -in, 
+out an Masse, -out heißt jetzt -12V.

Allerdings weiß ich nicht wo der Takt herkommen soll. Man müsste DO oder 
DO (kann man glücklicherweise nicht unterscheiden...) pulsen, dass die 
Zähler zählen.

mfg mf

PS: Andere Leute scheuen den Aufwand und machen das alles in einen 
ATtiny13 rein. Bis du das hinkriegst...

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