Temperatursensor / Manchestercode 10 bit von einem Pin

OP #2866710
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Hallo,

ich bin noch recht neu im Forum. Ich habe schon einige Zeit mitgelesen 
und die meisten Probleme mit eurer Hilfe lösen können. Jetzt habe ich 
aber doch ein arges Verständnis- Problem.

Ich habe mich bisher mit Wettersensoren, Temperatur, Luftdruck, 
Luftfeuchte usw. beschäftigt. Die Funk-Temperatursensoren die ich bisher 
hatte haben ihre Daten mit verschiedenen Pulsweiten übertragen. Die 
konnte ich (mit viel Mühen und unzähligen Versuchen) empfangen und 
auswerten.

Nun zu meinem Problem: Ich habe jetzt einen Funktemperatursensor 
(Hersteller unbekannt) der seine Daten mit einer Art Manchestercode 
überträgt. Mit einem Logikanalysator konnte ich die Daten auch 
„entschlüsseln“ Aber ich weiß nicht wie ich das mit einem AVR (Mega8) 
machen kann.

Das Protokoll sieht ungefähr so aus.

40 mal Bitwechsel. Dauer 1ms
Dann folgen 10Bit als Manchester-Code. Davon sind die ersten 8 Bit das 
„Nutzbyte“
Bit_9 scheint ein Paritätsbit zu sein und Bit_10 ist immer 1. Die 
übertragenen Daten sind auch plausibel und entsprechen der Anzeige auf 
dem zum Sensor gehörenden Empfänger.
Insgesamt werden 4 Byte übertragen. 2 Bytes für die Temperatur das 
dritte ist eine Checksumme und das vierte ist immer gleich.

Ich bekomme es aber nicht hin die Daten mit einem AVR auszuwerten. Einen 
passenden Empfänger habe ich an int0/PD2 angeschlossen. Ich bekomme auch 
die Pegelwechsel mit, aber ich weiß nicht wie ich daraus die Daten 
gewinnen soll.

Ich habe schon jede Menge Beiträge über Manchester-Code gelesen, bin 
jetzt aber noch verwirrter als vorher. Ich raffe es einfach nicht.

Kann mir jemand irgendwie weiterhelfen. Oder mal erklären wie ich 
grundsätzlich Manchester-Code von einem AVR-Pin einlesen kann? 
Vielleicht kennt ja auch jemand eine Website ala „Manchester und AVR für 
Dummies“

Gruß Frank

Vergessen :-) Ich programmiere die AVRs mit WinAVR.
#2866764
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Die Strichworte, zu denen du dich mal weiter informieren solltest, sind 
Timer und Input Capture.

Damit kannst du einfach die Länge zwischen zwei Flanken eines Signals 
ermitteln.

Und wenn du dann mal die Länge aller übertragenen Bits in einem Feld 
abgespeichert hast, ist der Rest auch nicht mehr schwer.

Oliver

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