Reed-Unterbrecherschaltung

OP #2893749
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Hallo Leute,
hab heute ne alte Schaltung mit Reed-Schalter, die mal eine Lampe im 
Keller angeschaltet hat gefunden. (ist nicht selbst gebaut, war vom 
Baumarkt oder so :D ).

Bei aktiviertem Reed-Schalter schalten sich die LED's aus (Tür zu), ich 
würde nun gerne wissen wie das funktioniert.
Mit Schaltungen hab ich eigentlich eher weniger Probleme, aber ich frage 
mich, wie bei dieser der Strom unterbrochen wird. Reed, R1 und T2 (der 
rechte Transistor) negieren ja offensichtlich das Signal, dass am Reed 
anliegt.
Für eine kurze Erklärung wäre ich dankbar.

Mfg, Alex

P.S.: R1 ist 150M, Transis sind beide S8550.
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#2893918
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@  Alexander Wind (axl32)

>      20121029_220857.jpg
>      2,7 MB, 36 Downloads

Grrrrr, falsche Bildformate am Morgen bringt Kummer und Sorgen.

>Für eine kurze Erklärung wäre ich dankbar.

Wir auch. Die Schaltung ergibt so keinen Sinn. Ist sicher falsch 
abgezeichnet.

>P.S.: R1 ist 150M, Transis sind beide S8550.

150 MEGA Ohm? Kaum zu glauben.
#2897132
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@  Alexander Wind (axl32)

>Bei den Transistoren hab ich Emitter und Collecor vertauscht.. Sry ^^
>R beträgt 1.5M (nachgemessen, strichcode war falsch.
>Sonst stimmt alles.

Dann ist es wohl eine einfache Darlingtonschaltung mit zwei PNPs. Ist 
aber mit 1,5 M SEHR hochohmig angesteuert, sowas macht man nur, wenn es 
sein muss.
Gast #2897424
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> Sonst stimmt alles.

Also ich bleib dabei - die Zeichnung ist Murx.

Bei T3 als PNP gibt's, abhängig von der Betriebsspannung, einen 
EB-Durchbruch, während ein NPN vom unbegrenzten Basisstrom gebraten 
wird.

Was steht denn auf den Transistoren drauf und wie hoch ist Vcc?
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Gast #2904459
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Der Strom durch T4 hängt in erster Näherung nur von der Stromverstärkung 
der Transistoren ab.
1
Ic_T4 = (Vcc - 2Vbe) / R5 * hFE_T3 * hFE_T4
Wobei hFE einen positiven Temperaturkoeffizienten hat.

Es ist mir daher immer noch nicht klar, wie man damit einen halbwegs 
konstanten Strom durch die LED erreichen will.
Besonders wenn man bedenkt, dass ein TO-92 einen Rth(j-a) von ca. 200 
K/W hat. Auch bei geringer Verlustleistung wird sich die 
Sperrschichttemperatur und damit hFE stark ändern - eine sich in den 
eigenen Schwanz beißende Katze.
d.h. die Schaltung ist unorthodox und für den beabsichtigten Zweck nicht 
geeignet, so das gewisse Zweifel an der Zeichnung durchaus angebracht 
sind.

Kann es sein, dass die eigentliche Strombegrenzung durch den 
Innenwiderstand von Vcc erfolgt und die Tansistoren somit weit entfernt 
vom o.a. Arbeitspunkt, also noch in der Sättigung, betrieben werden?
Das würde einiges erklären und sogar funktionieren.

Als Beispiel ein NXP BCP69, da das Datenblatt dafür auch die 
Temperaturabhängigkeit von hFE angibt.
Grün - nur T4 ändert sich = Effekt durch Eigenerwärmung
Blau - T3 und T4 ändern sich = Effekt durch 
Umgebungstemperaturänderungen
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Persönliche Seite #2904944
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Alexander Wind schrieb:
> Ok also wie ich das versteh liegt hier ein TTL-Inverter vor, der über
> den aktiven Reed ausgeschaltet wird. Richtig?

So koennte man das ausdruecken: Stromfluss durch den Reedkontakt sperrt 
die Transistoren und schaltet die LED dunkel.


Der 1.5MOhm Widerstand ist deshalb so gross, da dies ja wohl die 
"Ruhelage" ist und dann fliesst eben nur geringer Strom ueber den 
Reedkontakt und seeeeehr geringer Strom durch die gesperrten 
Transistoren.

-> Kúehlschrankbeleuchtung ;-)



Gruss

Michael

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