Guten Morgen. Hat schon mal jemand versucht, einen Stromliefervertrag ohne Erneuerbare, also explizit MIT Atomstrom abzuschliessen ? Ist mir bisher nicht gelungen (Es geht mir auch nicht darum dies wirklich zu tun, ich will nur wissen wo denn der ganze Atomstrom ist) grüsse bzm
Hier bei der EnBW ist im Grundversorgungs-Tarif ich glaub 40% Atomstrom drin. Gerade nachgeschaut, "34% Atomstrom-Anteil in allen Normal-Produkten außer Öko". Gruß Ralf
Vattenfall ist zumindest in Berlin auch ein recht "zuverlässiger" Lieferant.
Jens Karstedt schrieb: > Guten Morgen. > > Hat schon mal jemand versucht, einen Stromliefervertrag ohne > Erneuerbare, also explizit MIT Atomstrom abzuschliessen ? > Ist mir bisher nicht gelungen (Es geht mir auch nicht darum dies > wirklich zu tun, ich will nur wissen wo denn der ganze Atomstrom ist) > grüsse > > bzm Also ich habe (hatte) das Problem eher andersrum: Bei welchem Anbieter bekommt man denn GARANTIERT kein Atomstrom? Auch nicht in irgendwelchen Klauseln.
Daniel V. schrieb: > Bei welchem Anbieter bekommt man denn GARANTIERT kein Atomstrom? Beim Inselnetz. Ansonsten gilt: Du weisst, wie ein Verbundnetz funktioniert? "Kein Atomstrom" kann kein Anbieter garantieren. Gruss Harald
Da gabs doch mal was mit "Atomstromfilter". Das Ding kann man bestimmt auch verpolt verbauen und so den Ökostrom rausfiltern. Beitrag "atomstromfilter"
Harald Wilhelms schrieb: >> Bei welchem Anbieter bekommt man denn GARANTIERT kein Atomstrom? > > Beim Inselnetz. Ansonsten gilt: Du weisst, wie ein Verbundnetz > funktioniert? "Kein Atomstrom" kann kein Anbieter garantieren. Soll ich dir nun Getrolle unterstellen oder dass du wirklich nicht verstanden hast, wie es gemeint war?
Jens Karstedt schrieb: > Guten Morgen. > > Hat schon mal jemand versucht, einen Stromliefervertrag ohne > Erneuerbare, also explizit MIT Atomstrom abzuschliessen ? Ohne erneuerbare Energien geht kraft Gesetzes nicht. Einen hohen Atomstromanteil hatte aber immer Yellostrom. http://www.yellostrom.de/privatkunden/strommix Daniel V. schrieb: > Also ich habe (hatte) das Problem eher andersrum: Bei welchem Anbieter > bekommt man denn GARANTIERT kein Atomstrom? Auch nicht in irgendwelchen > Klauseln. Du suchst Anbieter, die RECS-freien Strom liefern bzw. die Grüner Strom Label zertifiziert sind. http://de.wikipedia.org/wiki/Renewable_Energy_Certificate_System http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCner_Strom_Label
Jens Karstedt schrieb: > Es geht mir auch nicht darum dies > wirklich zu tun, ich will nur wissen wo denn der ganze Atomstrom ist Der kommt bei dir aus der Steckdose, auch wenn du Wasserkraft bestellt hast. Die Wasserkraft bekommt dann wieder jemand, der Atomstrom bestellt hat, aber näher am Wasserkraftwerk dran liegt. Ist bloße Rechnerei. Ob immer richtig gerechnet wird, weiß ich nicht. Ich bekomme hier Wasserkraft aus Österreich. Dafür baut man aber kein eigenes Netz bis hier zu mir. Ich schätze mal, daß große Industrieabnehmer, wie hier am Ort ein Stahlwerk, daß monatlich eine Stromrechnung von 15 Millionen Euro hat(te), den Löwenanteil an Atomstrom nehmen. Denen ist ja Ökologie ganz egal, es interessiert nur der Preis. Eine Million Euro mehr oder weniger ist da schon wichtig, mit dem Geld alleine kann man schon alle Arbeitskräfte bezahlen. Die Stadtwerke boten mir den Ökostrom billiger an, als den Standardstrom. Also nehme ich den dann auch. Für Industriekunden gibt es sicherlich ganz andere Tarifgeflechte und Preise.
Wilhelm Ferkes schrieb: > Für Industriekunden gibt es > sicherlich ganz andere Tarifgeflechte und Preise. O ja, vor allem viel niedrigere.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > O ja, vor allem viel niedrigere. Das meinte ich ja. Möchte nicht wissen, bei welchem Preis genanntes Stahlwerk bei Privatstrom stünde.
>> Bei welchem Anbieter bekommt man denn GARANTIERT kein Atomstrom? > Beim Inselnetz. Und was ist bei AKWs nach Lastabwurf auf Eigenbedarf? ;)
Für alle Zweifler: Klar, daß technisch der Strom den leichtesten Weg
sucht. Es geht mehr darum, den Weg des Geldes zu bestimmen. Das heißt,
mit meiner Rechnung zahle ich keinen Atomstrombetreiber. {mit meinem
Sparbuch finanziere ich kein AKW - garantiert Deine Bank das?}
Übrigens bin ich bei einem sehr puristischen Ö-Anbieter (gibt es nur 3
oder 4 in DE), der ist billiger als Yello-Strom, und billiger als die
"Klassik"-Tarife der meisten Grundversorger. Daraus ersehe ich, daß
Ö-Strom billiger ist als A-Strom. (oder?)
nix und nul schrieb: > Für alle Zweifler: Klar, daß technisch der Strom den leichtesten Weg > sucht. Es geht mehr darum, den Weg des Geldes zu bestimmen. Das heißt, > mit meiner Rechnung zahle ich keinen Atomstrombetreiber. {mit meinem > Sparbuch finanziere ich kein AKW - garantiert Deine Bank das?} > Übrigens bin ich bei einem sehr puristischen Ö-Anbieter (gibt es nur 3 > oder 4 in DE), der ist billiger als Yello-Strom, und billiger als die > "Klassik"-Tarife der meisten Grundversorger. Daraus ersehe ich, daß > Ö-Strom billiger ist als A-Strom. (oder?) Ist der Name des Anbieters geheim, oder nennst du ihn?
Wilhelm Ferkes schrieb: > Die Wasserkraft bekommt dann wieder jemand, der Atomstrom bestellt > hat, aber näher am Wasserkraftwerk dran liegt. Nein, das kann man so nicht sagen. Alle Stromerzeuger erzeugen gemeinsam eine Spannung im Netz. Diese erzeugt einen Strom, sobald etwas angeschlossen wird. Zu sagen, dass man nun Energie von dieser oder jener Quelle verbraucht, ist genau so unsinnig, wie zu behaupten, ein Seilzieher würde die Kraft von einem bestimmten Mitglied der gegnerischen Mannschaft mehr spüren. Oder ein bestimmter Wagen in einem Zug mit mehreren Loks würde eher von dieser oder jener Lok gezogen. Ok, durch die endliche Lichtgeschwindigkeit und durch Übertragungsverluste ist der Energieaustausch im gesamten Netz nicht perfekt, weshalb man in der Nähe eines Kraftwerks die Energie von diesem Kraftwerk tatsächlich etwas mehr spürt als die Energie von fernen Kraftwerken. Aber das gilt erst für sehr grosse Distanzen.
>Nein, das kann man so nicht sagen. und >weshalb man in der Nähe eines Kraftwerks die Energie von diesem >Kraftwerk tatsächlich etwas mehr spürt als die Energie von fernen >Kraftwerken. aber hauptsache mal dagegen geredet ;-) (solage "sehr grosse Distanzen" nicht genauer definiert ist, haben also beide recht, oder keiner...)?! Beispiel: Dorf A hat ein Atomkraftwerk Doft B hat ein Windkraftwert (sind nur 100 meter auseinander) beider dörfer verbrauchen genau den Strom den die jeweiligen kraftwerke liefern würde man nu beide dörfer mit einer Hochspannungsleitung verbinden, würde dann Strom drüber fließen? wohl er nicht... (Das jemand der "ökostrom bezahlt" auch atomstrom bekommt, ist natürlich klar,.. aber auf egal... wenn der atomstromerzeuger irgnedwann kein geld mehr bekommt, würde er wohl früher oder später auch nicht mehr liefern..)
Vielleicht gibt es einen Konverter, quasi einen Waescher, der dreckigen Atomstrom zu sauberem Biostrom waescht ? So ein Teil kann ja nicht billig sein. Resp ich wuerd mir so einen Waescher teuer zahlen lassen, schliesslich macht der ja was. :-)
Elf von Dreizehn schrieb: > Vielleicht gibt es einen Konverter, quasi einen Waescher, der dreckigen > Atomstrom zu sauberem Biostrom waescht ? Gibt es. Pumpspeicherwerke. Atomstrom rein, Ökostrom raus.
P. M. (o-o) schrieb: > " ... ist der Energieaustausch im gesamten Netz nicht > perfekt, ..." Was wäre denn "perfekt" ? > "... weshalb man in der Nähe eines Kraftwerks die Energie von diesem > Kraftwerk tatsächlich etwas mehr spürt als die Energie von fernen > Kraftwerken. Aber das gilt erst für sehr grosse Distanzen." Natürlich gilt das auch für "nähere" Distanzen !
Elf von Dreizehn schrieb: > Vielleicht gibt es einen Konverter, quasi einen Waescher, der dreckigen > Atomstrom zu sauberem Biostrom waescht ? Nein. Wäscher gibt es nur für Geld. P. M. schrieb: > weshalb man in der Nähe eines Kraftwerks die Energie von diesem > Kraftwerk tatsächlich etwas mehr spürt als die Energie von fernen > Kraftwerken. Kann ich bestätigen. Deshalb habe ich jetzt auch in allen Steckdosen einen Zugluftschutz für Windenergie. mfg.
Wenn man sich genug wehrt, kann man puren günstigen Atomstrom bekommen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/energiewende-regierung-befreit-1550-firmen-von-kosten-a-874321.html
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