>> Wenn man hier einen niedrigen Ra haben möchte, wird Re auch relativ
klein, scheint mir...
Der Ausgangswid. der Koll.schaltung ist eh klein (Ohmbereich) - hängt
aber von der Stromverstärkung (Beta) und vom Basiswiderstand ab.
Zur Überlegung: Wenn die Ausgangsspannung sich verändert, verändert das
die Basisspannung was eine starke Änderung des Kollektor- =>
Emitterstromes bewirkt. Du kannst in der Kennlinie (Ic über Ube) bei
deinem gewählten Kollektorstrom heraus lesen um wieviel sich Ic in
Abhängigkeit von delta Ube ändert => Ra. Beispiel: BC237: Ube= 0,7V =>
Ic= 4mA; Ube=0,8V => Ic= 100mA
Ra= dU / dI = 0,1 / 96emA => 1 Ohm! Versorgung 5V, Ua-Mitte= 2,5V =>
Koll.widerstand für z.B. Ie= 20mA => 125 Ohm!!
(Anmerkung: Das gilt bei einer gleichbleibenden Basisspannung)
Das meinte ich, dass der Koll.widerstand nur indirekt - über den
Kennlinienpunkt des Ic => Ube - den Ausgangswiderstand bestimmt.
Lese dich doch mal in die Grundschaltungen ein, z.B. Wikipedia.
Alle Rechnungen sind nur Näherungswerte! Da die Transistordaten streuen
(Gleichstromverstärkung BC237-C: 380 - 800!!!).
Zudem hat Ube eine starke neg. Temperaturabhängigkeit.
Der erfahrene "Profi" legt seine Schaltungen so aus, dass sie von
Transistorschwankungen unabhängig, stabil arbeiten!
Deshalb werden die Grundschaltungen (fast immer) abgewandelt!
Bspw. Emitterwiderstand bei Emitterschaltung...