Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Lötstation LS-50 defekt Fehlersuche


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von Volker T. (volker84)


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Hallo zusammen,

ich bin neu hier und habe ein Problem mit meiner Lötstation LS-50 
Voltcraft/ELV. Leider habe ich vergessen die Lötstation auszuschalten 
und sie hat mit ca. 400°C vor sich hin geheizt, daraufhin war sie 
defekt.

Fehlerbeschreibung:

Keine Anzeige auf dem Display und Lötkolben wird nicht mehr geheizt.

Bisherige Maßnahmen:

Sicherung primärseitig vom Trafo geprüft. Diese ist heile.
Außerdem habe ich die Versorgungsspg +5V und -5V auf der Platine 
gemessen, auch liegt die Versorgungspg am Microcontroller an (siehe 
Schaltplan).

Hat jmd. eine Idee was ich noch überprüfen kann?

Bitte entschuldigt die schlechte Grafik des Schaltplans. Sollte jmd. 
bereit sein mir zu helfen, sende ich gerne das Original als pdf zu.


Vielen Dank.

Volker

von Volker T. (volker84)


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Nachtrag Maßnahmen:

Der Oszillator des Microcontrollers schwingt auch, habe heute die 
Frequenz gemessen.


Hat noch jmd. eine Idee ?

Bin für jede Hilfe dankbar!

von Manni (Gast)


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bei dem Schaltplan bekommt man ja Augenkrebs. Wie wäre es mal mit nem 
lesbaren

von Nase (Gast)


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Da hilft wohl nur, sich Ersatzaugen einbauen zu lassen...

Hast Du mal deinen Lötkolben selber durchgemessen?
Wieviel Widerstand hat der Heizkreis?
Wieviel Widerstand hat der Temperaturmesspfad, bei Raumtemperatur
und wieviel wenn er heiß gemacht wurde???

Wenn das alles im grünen Bereich ist, dann schaut man sich den Bereich 
um das Triac resp. um den Thyristor an. Wird der noch angesteuert?

Dann postet man wieder hier ins Forum

Grüße Nase

von Volker T. (volker84)


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Der Widerstand des Heizkreises beträgt ca. 12 Ohm, bei einer 
Betriebsspannung von 24V passt das auch zur Maximalleitung 48W des 
Lötkolben. Widerstand des Temperaturmesspafades ist ca. 2,5 Ohm bei 
Raumtemperatur, wird der Lötkolben mittels Heißluftföhn erhitze steigt 
der Widerstand auf ca. 16,5 Ohm an (Endtemp. unbekannt). Der Triac, 
sowie der vorgeschaltete Transistor werden nicht angesteuert 
(Ausgang-Microcontroller 0V). Da das Display nichts anzeigt, vermute ich 
das der Microcontroller nicht arbeite.

Den Schaltplan bekomme ich leider nicht in besserer Qualität, da er mir 
nur als pdf vorliegt. Habe mehrfach versucht einen besseren Screenshot 
zu erstellen.

Hat noch jmd. eine Idee woran es liegen könnte ?

von Volker T. (volker84)


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Die Temperaturmessung des Lötkolbens erfolgt mittels Thermoelemnt. Also 
bitte oben angegebene Widerstandswerte vergessen. Bei Erhitzung steigt 
die Spannung des Thermoelements von 0 auf ca. 10mV an.
Über den Transistor T4 erfährt Mikrocontroller die Phasenlage der 
Wechselspg. um dann den Triac im richtigen Moment zu zünden. Vlt. fehlt 
dem Mikrocontroller diese Info.

Nur wie soll ich das mit nem Multimeter messen?
Und würde dann auch keine Ausgabe auf dem Display erfolgen?

von Nase (Gast)


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Hallo,
habe leider bei meiner ersten Antwort wohl deinen Orignialtext entweder 
nicht vollständig gelesen, oder ich hatte zuviel Rum im Advendskaffee... 
hmm...

Nun, wieder nüchtern... also, wenn die Spannungen in Ordnung sind und 
die Anzeigen nichts anzeigt, der Controllerquarz schwingt, dann bleit 
mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wohl nur noch ein defekter Controller. 
Dann kannst Du das Teil vermutlich entsorgen...

Du wurdest doch bestimmt schon gefragt, was Du Dir zu Weihnachten 
wünscht...

VG. Nase

von Volker T. (volker84)


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Ja, ich habs befürchtet ... dann werde ich das Teil mal gut einlagern 
:-) Vlt kann ich den Trafo nochmal gebrauchen ...

Vielen Dank für die Hilfe

von Harald W. (wilhelms)


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Volker T. schrieb:
> Ja, ich habs befürchtet ... dann werde ich das Teil mal gut einlagern
> :-) Vlt kann ich den Trafo nochmal gebrauchen ...

Hast Du denn mal bei ELV nachgefragt was ein neuer µC kostet?
Gruss
Harald

von Volker T. (volker84)


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Nein, hatte nur mal dort nach dem Schaltplan gefragt. Aber die gesamte 
Station gibts für schon 49,95€ neu... bei 3,2...1 gibts die auch sehr 
günstig gebraucht. Ob sich das lohnt ... habe auch schon ne 
Ersatzstation (Xytronic LF-1600) die finde ich insgesamt deutlich 
besser. Sollte jmd. eine günstige Station suchen, kann ich die empfehlen 
... Habe es nur als Spaßprojekt gesehen die alte LS-50 reparieren zu 
wollen und hätte sie dann als Zusatz gehabt :-)

Vielen Dank für die Hilfe

von Paul Baumann (Gast)


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Guck mal noch, bevor Du aufgibst, ob der Kondensator am RESET-Eingang
noch in Ordnung ist. Ich hatte in der letzten Zeit mehrere Geräte,
bei denen dieser Kondensator zum Teufel gegangen war und der Kontroller
im Reset-Zustand "festgeklemmt" war.

MfG Paul

von Volker T. (volker84)


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Hallo Paul,

vielen Dank für deinen Tip !!

Habe den Kondensator ausgelötet und nun funktioniert sie wieder !!

Also vielen vielen Dank!

Jetzt stellt sich mir nur die Frage sollte ich bei Gelegenheit einen 
neuen Kondensator einlöten??

Habe keinen zur Hand, oder kann ich die Station auch so betreiben?

Laut Schaltplan soll der SMD Kondensator eine Kapazität von 470 nF 
aufweisen, habe bei R******* geguckt habe aber noch keinen passenden 
gefunden. Oder kann ich auch z.B. 1uF nehmen oder ist das schon zuviel 
des Guten ??

Also nochmal vielen vielen Dank.

Gruß

Volker

von Paul Baumann (Gast)


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Volker schrob:
>Also vielen vielen Dank!

Bitte, ich freue mich, daß ich Dir helfen konnte.

470nF sind ohne hin ein wenig viel gewesen....
Laß ihn draußen, laut Schaltung war ja auch kein Ziehwiderstand am 
Reset-
Anschluß.

mfG Paul

von F. F. (foldi)


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Volker T. schrieb:

> ... Habe es nur als Spaßprojekt gesehen die alte LS-50 reparieren zu
> wollen und hätte sie dann als Zusatz gehabt :-)
>
> Vielen Dank für die Hilfe

Kannst du beidhändig löten? ;-)

von F. F. (foldi)


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Paul Baumann schrieb:
> Guck mal noch, bevor Du aufgibst, ob der Kondensator am RESET-Eingang
> noch in Ordnung ist. Ich hatte in der letzten Zeit mehrere Geräte,
> bei denen dieser Kondensator zum Teufel gegangen war und der Kontroller
> im Reset-Zustand "festgeklemmt" war.
>
> MfG Paul

Wie geht eigentlich "Daumen hoch" als  smiley?
Spitzen Ferndiagnose. Respekt!!!

von Michael_ (Gast)


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Manni schrieb:
> bei dem Schaltplan bekommt man ja Augenkrebs. Wie wäre es mal mit nem
> lesbaren

Wieso? Bei mir ist er Spitze und da ich auch so ein Teil habe, ist er in 
meinem Archiv gelandet.

von Jasch (Gast)


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Frank O. schrieb:
> Volker T. schrieb:
>
>> ... Habe es nur als Spaßprojekt gesehen die alte LS-50 reparieren zu
>> wollen und hätte sie dann als Zusatz gehabt :-)
>>
>> Vielen Dank für die Hilfe
>
> Kannst du beidhändig löten? ;-)

Beidhändig Löten kann er wahrscheinlich nicht (obwohl, wer weiss...), 
aber beidhändig SMD 1206, 805, usw. ablöten? Soll ja vorkommen.

von F. F. (foldi)


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Jasch schrieb:
> Frank O. schrieb:
>> Volker T. schrieb:
>>
>>> ... Habe es nur als Spaßprojekt gesehen die alte LS-50 reparieren zu
>>> wollen und hätte sie dann als Zusatz gehabt :-)
>>>
>>> Vielen Dank für die Hilfe
>>
>> Kannst du beidhändig löten? ;-)
>
> Beidhändig Löten kann er wahrscheinlich nicht (obwohl, wer weiss...),
> aber beidhändig SMD 1206, 805, usw. ablöten? Soll ja vorkommen.
Aaahsooo!
Na ja, ich lern ja noch.

von Nase (Gast)


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Na, das ist ja toll!
Daß das an dem Reset-C liegen kann, darauf wäre ich vermutlich ohne zu 
messen nicht gekommen. Respekt!
Mir war nicht klar, das nun auch schon solche kleinen Cs, dazu noch 
recht unbelastet den Geist aufgeben. Daß die Kapazität schwindet, ok, 
aber daß nierohmig werden ist schon krass!! Verdammter Billigmüll!!! Ich 
hasse das!!

Viel Grüße
Nase

von Paul Baumann (Gast)


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Es ist NUR der SMD-Dreck, der solche Schwierigkeiten macht.

:-(

Nach 3-4 Jahren habe ich hier schon Monitore, Fernsehgeräte und etliche
andere Apparate auf dem Tisch gehabt, wo diese Dinger entweder durch
Feinschlüsse, noch besser aber durch sporadische Schlüsse
(ganz prima zu finden  :-((  ) auffielen, oder sie hatten starke Kapa-
zitätsverluste.

MfG Paul

von Volker T. (volker84)


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Sollte jemand die Montageanleitung benötigen, aus der auch der 
Schaltplan stammt,leite ich die pdf gern weiter. Kurze PN reicht. In der 
Montageanleitung ist auch ein Layout abgebildet, so dass man die 
Bauteile schneller findet.

Gruß

Volker

von Kevin E. (kevine)


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Hallo Volker,

meiner hat von heute auf Morgen den Geist aufgegeben. Vor 4 Tagen habe 
ich damit noch gelötet, heute angemacht wurde die spitze lauwarm und die 
Anzeige wechselt ständig zwischen verschiedenen Temperaturen. Kannst du 
mir das PDF mit dem Schaltplan weiterleiten?

kevin(punkt)erhardt(at)gmail(punkt)com

Gruß

Kevin

von danke (Gast)


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Danke für diesen post, nach alles durchmessen und fast aufgeben bin ich 
auf diesen thread gestossen. war genau der selbe fehler bei mir.
c1 an reset weg und alles läuft wieder wunderbar :-)

von RolandD (Gast)


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Hallo zuammen

@Autor: danke (Gast):
Nur falls jemand Deinen Kommentar ließt und ebenfalls eine Reparatur 
vornehmen möchte, C1 ist falsch!

Sofern ich die schlechte Kopie (Scan) richtig lesen kann handelt es sich 
um C3, direkt am linken Ende des "blauen" µ-Prozessor (in diesem Bild) 
zu sehen.

Gruß

Roland

von JakobS. (Gast)


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Hallo
Habe bei meiner Lötstation die Kabelzugentlastung nachgezogen, als ich 
sie danach wieder eingeschalten habe zeigte die Anzeige 700°C bei 
Raumtemperatur, was natürlich dazu führt, dass der Lötkolben nicht 
heizt. Danach wollte ich die Temperatur laut Anleitung neu Kalibrieren, 
jedoch wenn ich "T1" drücke und dann einschalte steht statt "CAL20" die 
Fehlermeldung "I-3" in der Anzeige.

Kann mir jemand helfen?

Grüße Jakob

von Rektal Invasiver (Gast)


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JakobS. schrieb:
> Habe bei meiner Lötstation die Kabelzugentlastung nachgezogen, als ich
> sie danach wieder eingeschalten habe zeigte die Anzeige 700°C bei
> Raumtemperatur, was natürlich dazu führt, dass der Lötkolben nicht
> heizt.

Tja, woran kann das wohl liegen? Die 100000-Euro Frage...

von JakobS. (Gast)


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Rektal Invasiver schrieb:
> Tja, woran kann das wohl liegen? Die 100000-Euro Frage...

Danke für deine riesengroße Hilfe ich suche nicht die Ursache sondern 
einen Vorschlag zur Fehlerbehebung!!

von Cihan S. (cihan_s)


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Jakob du hast nicht begriffen was er meint.

von Rektal Invasiver (Gast)


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JakobS. schrieb:
> Danke für deine riesengroße Hilfe
Keine Ursache, das mache ich doch gern.

>ich suche nicht die Ursache sondern
> einen Vorschlag zur Fehlerbehebung!!

Ach so: Du willst den Fehler beheben, ohne die Ursache zu suchen. Das 
ist natürlich eine kluge Vorgehensweise.

ICH würde überlegen: Was ist als Letztes geschehen, bevor die Station 
nicht mehr funktioniert hat. Aha: Ich habe wie ein Narr die 
Zugentlastung angebrummt und damit die Leitung zerquetscht, so daß 
einige Adern nun einen Schluß untereinander aufweisen. Dadurch habe ich 
ungewollte Verbindungen hergestellt. Dann würde ich mir de Schaltplan 
ganz oben ansehen und herausfinden, was ich mit dieser Scheiße kaputt 
gemacht haben könnte.

Wie gesagt: Du mußt das nicht machen -Du kannst auch sinnlos drin 
herumstochern.

von Simon M. (2033)


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Da noch einige ELV-Lötstationen kaputt gehen werden, habe ich mir mal 
die Mühe gemacht zwei Signalverläufe aufzunehmen. Vielleicht helfen sie 
jemanden bei der Fehlersuche. Der Signalverlauf ergibt sich bei einer 
Lötkolbentemperatur von ca. 400 Grad.
Bei meiner Station war leider wirklich der Mikrocontroller defekt. 
Anzeige und Temperatureinstellungen funktionierten zwar, 
Temperaturregelung und Temperaturanzeige gingen jedoch nicht.

von Mirko B. (mikanb)


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Weiß jemand, welcher Mikrocontroller an dieser Lötstation verwendet 
wird?

von Cerberus (Gast)


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Mirko B. schrieb:
> Weiß jemand, welcher Mikrocontroller an dieser Lötstation verwendet
> wird?

Ohne Firmware würde dir dieses Wissen nichts nützen.
ELV hat die, glaube ich, nie veröffentlicht.
Im Web gibts doch DIY-Projekte mit allen Angaben inkl. Firmware.
z.B.:
http://www.stegem.de/Elektronik/Loetkolben/index.htm#Software

von Gerhard O. (gerhard_)


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Ich hätte noch einen Vorschlag. Das LCD ist ja sehr schön und für 
Lötstationen speziell hergestellt worden.

1) Wenn erwiesen ist, dass der uC defekt ist, rauschmeissen. Einen 
PCF8576 oder PCF85162 besorgen der ein 4-BP LCD ansteuern kann. 
Businterface ist I2C. Mikrocontroller Deiner Wahl neu programmmieren und 
LCD über I2C ansteuern. FW Beispiele gibt es genug. Die LCD Ansteuerung 
über LUT ist auch keine Hexenkunst. Ist halt eine Arbeit der "Liebe".

2) uC mit Multiple Backplane LCD Interface. Es gibt von Microchip, z.B. 
uC welche ein kompatibles LCD Port Interface haben das die komplexe LCD 
Ansteuerung in HW bewerkstelligt.

http://www.microchip.com/design-centers/lcd/products/integrated-segment-lcd-drivers

http://ww1.microchip.com/downloads/en/AppNotes/00000658B.pdf
https://www.circuitvalley.com/2012/02/pic16f917pic16f1907-7segmentlcddriverex.html

Es wäre schade das LCD versauern zu lassen. Ist ja eine Rarität.


Gruß,
Gerhard

: Bearbeitet durch User
von Mirko B. (mikanb)


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Mein Display funktioniert einwandfrei und tatsächlich funktioniert alles 
einwandfrei, außer dass das Heizgerät nicht eingeschaltet werden kann. 
Der Anschluss P3.2, der die Heizung steuert, ist defekt.
Ich sah auf dem PCB-Anschluss mit SCLK-, SDAT- und RESET-Signalen, also 
dachte ich, ich könnte die Firmware lesen, wenn sie nicht gesperrt ist. 
Das Problem ist, dass ich nicht weiß, welche Art von Mikrocontroller ELV 
verwendet.

Die Idee, eine komplett neue Firmware zu schreiben, die Platine komplett 
neu zu gestalten, ist sehr gut und sehr anspruchsvoll! :)

von zyxw (Gast)


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Wie kann es sein, dass es fast sechs Jahre dauert, um herauszufinden, 
das der Controller ein S3 von Samsung ist?
Vermutlich der S3C825A oder der S3P825A. Datasheetcatalog hat ihn.
Der S3C84 / S3F84 ist es nicht, die haben 40 bzw. 44 Pins.
So wie es aussieht, sind diese nicht auslesegeschützt.

Wer findet als erster heraus, welcher Programmer den bearbeiten kann?

Bei dem o.g. Selbstbauprojekt vo stegem finde ich schade, dass nur ein 
Dreipunktregler implementiert wurde.
Etwas mehr Stufen oder gleich ein PI wären sicher besser.

von Mirko B. (mikanb)


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Ich bin mir nicht sicher, ob es S3C825A Mikrocontroller im Inneren ist, 
weil das Innere 64 Pins Quadpack 13x19 Pins hat. S3C825A hat 80 Pins.

von Mirko B. (mikanb)


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Also hier ist es!

Controller: Samsung S3P72N4XZZ-QT84
Speicher: Atmel 24C02 (256 Bytes I²C EEPROM)
andere ICs: HCF4051 (analoger Multiplexer), TI TLC2272 (Schiene zu 
Schiene Operationsverstärker)
Triac: NXP BT137-600
Quarz: 4.194304MHz

von zxyw (Gast)


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Super! Die elnec-Programmer können nur S3P7528 und S3P7538.
Vielleicht ist der (in den alten Datenblättern beschriebene) Algorithmus 
gleich oder ähnlich?
Bitte poste den Link zum Datenblatt.

von Mirko B. (mikanb)


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Das Datenblatt für den S3P72N4 Mikrocontroller finden Sie unter diesem 
Link:

https://www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/pdf/37760/SAMSUNG/S3P72N4.html?

von zyxw (Gast)


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ebuy-Verkäufer dicikey-max verkauft 5 Stück für 25+3 Euro.
332512869768 Auf Alibaba findet man sie auch. Man müsste halt 
sicherstellen, dass sie unprogrammiert sind, da OTP (one time 
programmable).
Das ist ein 4-Bitter ohne ADC. Es könnte auch ein 8-bittiger S3F8235 
sein, der ist ebenfalls im QFP64. Ich prüfe gerade das Pinout.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Es ist möglicherweise nicht schwer, ELV unterstellen zu wollen, dass sie 
maximal alles getan haben um Selbsthilfe zu erschweren. Es gibt absolut 
keine Entschuldigung solche uC im Europäischen Raum zu verwenden. Die 
müssen offensichtlich nie was von AVRs, PICs oder STMs gehört haben. 
Dass dem Hobbyisten Reparatur und Änderungen unnötig erschwert werden, 
ist wohl lediglich übersehbarer kollateraler Schaden. Dieser Verlag 
scheint sich definitiv als ein knallhartes Gewerbe ohne viel Empathie 
für den Kunden zu benehmen.

Das ist wohl der Fluch von FW betriebenen Geräten. Ohne Herstellerhilfe 
sind dann solche Sachen auf dem Weg zum Elektronikfriedhof.

Einfach aus Gründen des Prinzips würde ich so eine Schaltung auf 
gängigen Industrie uC wie AVR oder PIC umbauen um mich von solcher 
absichtlichen Abhängigkeit zu befreien. Lötstationen sind ja schließlich 
keine Raketenwissenschaft.

Die Segmente des LCDs lassen sich auch relativ leicht identifizieren. 
Auch bei Multi-Backplane ist das nicht zu schwierig. Siehe hier:

https://www.digikey.ca/product-detail/en/microchip-technology/PIC18F67J94-I-PT/PIC18F67J94-I-PT-ND/3872481

Dieser uC hat ein kompatiblen LCD Controller eingebaut und kann es in 
Hardware alleine betreiben.

: Bearbeitet durch User
von Mirko B. (mikanb)


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Gerhard, du hast absolut recht! Unter allen anderen Mikrocontrollern 
entschied sich ELV für Samsung. Darüber hinaus ist es OTP!
Ich denke, das war, weil sie ihr geistiges Eigentum schützen wollten und 
es schwer machten, kopiert zu werden.
Nichtsdestotrotz fand ich im Internet, dass sie im ELV-Magazin ein 
komplettes Projekt für den LS50 veröffentlicht haben!
Ich kann es einfach nicht im PDF-Format finden.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Mirko B. schrieb:
> Gerhard, du hast absolut recht! Unter allen anderen
> Mikrocontrollern
> entschied sich ELV für Samsung. Darüber hinaus ist es OTP!
Nicht einmal Datenblätter findet man leicht.
> Ich denke, das war, weil sie ihr geistiges Eigentum schützen wollten und
> es schwer machten, kopiert zu werden.
Dann wäre es nur gerecht und billig kritische Ersatzteile für einen 
fairen Preis anzubieten die im Handel nicht erhältlich sind.
> Nichtsdestotrotz fand ich im Internet, dass sie im ELV-Magazin ein
> komplettes Projekt für den LS50 veröffentlicht haben!
> Ich kann es einfach nicht im PDF-Format finden.
Naja, wünsche Dir Erfolg mit den Dokus. Wenn Du viel Glück hast, können 
sie Dir einen Ersatz uC zuschicken. Man sollte meinen, wenn die Station 
nur um die 50 Euro kostet, dass der uC einigermaßen erschwinglich sein 
sollte. Ist der uC eingelötet oder eingesteckt?

Falls ein Neubau in Frage kommt, könntest Du das LCD mit einem PCF8576 
oder PCF85162 ansteuern der wiederum z.B. von einem Arduino Nano oder 
Pro-Mini über I2C gesteuert wird. Den PCF 8576 gibt es im großen SMD 
Gehäuse und ist leicht lötbar. Es gibt ja einige Bauvorschläge mit FW im 
Internet an die man sich halten könnte.

Sollte der uC eingelötet sein, könnte man den ablöten oder raus 
schneiden und dann mit dünnen Drähten an die Ersatz uC Steuerung 
anschließen. An sich sieht die Station ja ganz hübsch und formschön aus 
und wäre ein nettes Projekt dafür. Ist halt eine Liebesarbeit zum Trotz.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Mirko B. schrieb:
> Unter allen anderen Mikrocontrollern
> entschied sich ELV für Samsung.

Ein (mildernder) Grund wäre allerdings der mit integrierte LCD 
Controller der ein LCD so wie in der LS-50 mit mehreren Backplanes 
richtig ansteuern kann.
Ähnlich wie der PC18F97J60.

von Mirko B. (mikanb)


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Bezüglich der Ersatzteile für den LS50 habe ich eine E-Mail an ELV 
geschrieben und gebeten, einen programmierten Mikrocontroller als 
Ersatzteil zu kaufen. Sie haben geschrieben, dass sie LS50 nicht mehr 
unterstützen, weil es veraltet ist und sie es nicht verkaufen.

So, jetzt gibt es drei Möglichkeiten, um dieses Problem zu beheben:

Erstens: Einen Mikrocontroller kaufen (zyxw gab uns den Namen des 
Verkäufers) und versuchen, die Firmware von bestehenden uC zu lesen und 
neu zu programmieren. Dazu müssen wir auch den Programmierer berechnen.

Zweitens: Gerhard Vorschlag, Programm für PIC oder AVR uC neu zu 
schreiben, LCD-Treiber zu verwenden und neue PCB zu machen 
(https://jlcpcb.com)

Drittens: Auf etwas Second Hand LS50 mit gebrochenem Display, Hausen 
oder etwas anderem warten, aber mit guter Elektronik und die Platine 
benutzen oder sogar den uC übertragen

Mein LS50 Sodering Station PCB hat Chip-On-Board Mikrocontroller und 
Footprint für einen normalen Prozessor (siehe Bild), so dass neue Chips 
direkt an Board gelötet werden können.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Mir ist noch etwas eingefallen. Wenn Du ein Multimeter mit Dioden 
Funktion hast, möchte ich Dich bitten den besagten Io Pin 3.2 gegen 
Masse in beiden Polaritäten zu untersuchen. Wenn die Polarität negativ 
gegen Masse ist sollte bei einem guten Pin rund -0.6 bis -0.8V angezeigt 
werden. In der umgekehrten Polarität sollte es eher ein paar Volt 
anzeigen oder INF. vergleich den Pin mit anderen Pins. Sollte die 
Verbindung von P3.2 anders im Vergleich ausfallen könnte man da gewisse 
Schlüsse ziehen.

Sonst sind Deine Vorschläge ein guter Anfang. Viel Glück. Vielleicht 
findet sich eine andere LS50 als Bauteilespender.

Beim Ansehen der LP dachte ich PCF8576 in "Dead Beetle" (Füsse gegen 
oben) Form an LP ankleben und mit feinen Drähten an den uC pins mit den 
korrespondierenden LCD pins verbinden und dann auf der anderen Seite 
einfach einen Arduino Nano oder Pro-Mini einbauen und mit losen Drähten 
verbinden. Dieses Anschließen macht man sowieso nur einmal. Außer den 
COM pins macht es nicht einmal viel aus in welcher Reihenfolge die LCD 
Pins angelötet werden weil man die Segmente sowieso mit Lookup Tables 
ansteuer muß.

Aber wie gesagt, vielleicht lohnt sich etwas Geduld aufzubringen um 
einen Bauteilespender zu finden. Manchmal stolpert man über solche 
Dinge.

: Bearbeitet durch User
von F. F. (foldi)


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Hallo Gerhard,
erstmal zu uns: melde mich nach der Kur.
Die Idee das zu ändern, in dem man einen Nano oder Mini an die Hardware 
anpappt, finde ich, wenn man das Teil am Leben halten will, schon ganz 
gut.
Vielleicht lassen sich auch nur die defekten Pins "ersetzen" und so 
zumindest die Displayansteuerung von alten Controller weiter ausgeführt 
werden.

Die "Geschädigten" können sich doch, ähnlich den Transistortester 
Thread, hier zusammen schließen und dann gemeinsam ne gute Lösung 
erarbeiten.

: Bearbeitet durch User
von Mirko B. (mikanb)


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Gute Idee, Gerhard. Ich werde den P3.2 Pin messen und die Ergebnisse 
hier posten.

Im Folgenden sehen Sie, wie der Pin aussieht, wenn er als Ausgabe 
konfiguriert wird.

von zyxw (Gast)


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Ich hatte schonmal den Fall, dass ein Ausgang nur noch ganz schwach 
treiben konnte. Evtl. reicht es, einen Buffer dazwischenzuhängen.

Der ATmega169 aus dem AVR-butterfly hat doch auch LCD-Ausgänge für 
5x20=100? Segmente. Kann sein, dass das nicht ausreicht, denn ich zähle 
104 Segmente auf dem Display in einer nicht voll genutzten 
4x32=128-Anordnung.

von Mirko B. (mikanb)


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Ich habe eine Messung wie von Gehard vorgeschlagen durchgeführt und es 
scheint, dass dieser Pin-Port (P3.2) fehlerhaft ist. Kein Anzeichen von 
Millivolt in beiden Richtungen während der Diodentestmessung.

Ich fange jetzt an, nach der gleichen Lötstation zu suchen, von der ich 
einen Chip verwenden kann.

HINWEIS: Ich habe die Anzahl der Segmente auf dem Display gezählt und es 
gibt 117 Segmente.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Danke für die Messung. Hast Du auch einen "Guten Pin" zum Vergleich 
gemessen? Das ist wichtig. Wenn es aber tatsächlich so ist, könnte es 
sein, daß der interne Bonding Draht vom Silikon zur LP unterbrochen ist, 
oder natürlich ein kaputter IO Pin. Auch wenn der Pin kaputt wäre, 
sollten noch die CMOS Body Dioden vorhanden sein. Da vermute ich eher 
ein Bonding Problem. Naja, das hilft jetzt alles nichts.

von otto (Gast)


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Mirko B. schrieb:
> Ich habe eine Messung wie von Gehard vorgeschlagen durchgeführt und es
> scheint, dass dieser Pin-Port (P3.2) fehlerhaft ist. Kein Anzeichen von
> Millivolt in beiden Richtungen während der Diodentestmessung.

normalerweise zeigt ein Diodentestmesskreis damit einen Kurzschluss an. 
Prüf das erst mal indem Du die beiden Messspitzen aneinanderhältst. (Da 
wäre das bei dem fluke anders als normal)

Dann sieht das doch eher nach einem Kurzschluss nach Masse aus, der 
evtl. sich extern befindet. Such da erst einmal in diese Richtung 
gründlich nach.

Also, wo geht die Leitung auf der Leiterplatte hin? ist dort der 
Kurzschluss?
evtl. die Leitung mit dem Messer unterbrechen, man kann sie ja später 
wieder mit einem Drahtstückchen flicken.

von Mirko B. (mikanb)


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Aktualisieren:
Ich habe eine Lötstationsbasis auf ebay ($30 + 15$ Versand) gefunden und 
gekauft, von der ich den Prozessor übernehmen und an meine Lötstation 
übergeben möchte. Es ist nicht ELV LS-50, aber es ist ERSA RDS80, die 
ich fand, dass es dasselbe ist.
Beide haben dieselbe uC (Samsung) und die Pin-Konfiguration und die 
Verbindungsnähte sind völlig identisch. Der Verkäufer verkaufte nur eine 
Basis ohne Lötkolben, aber ich kann meine Mine nicht verbinden, da meine 
Mine ein Thermoelement hat und für den PTC Heater vorbereitet ist und 
mit nur zwei Drähten an die Platine angeschlossen ist.

Wir werden das Ergebnis sehen, nachdem ich den Chip auf meine Platine 
übertragen habe.

von MaWin (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Bonding Draht vom Silikon

Von wo ?

Mirko B. schrieb:
> ber ich kann meine Mine nicht verbinden,

Wen ?

Die Beiträge werden immer obskurer.

von Mirko B. (Gast)


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Ich habe seit Tagen im ganzen Internet gesucht und eine Lötstation bei 
ebay für wirklich niedrigen Preis gefunden. Ich benutze und ohne 
Lötkolben, aber für den Zweck des Spenders wird es nützlich sein.
Ich habe es unter dieser Adresse gefunden:

Ebay-Artikel Nr. 113132334347

von Gerhard O. (gerhard_)


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Mirko B. schrieb:
> Aktualisieren:
> Ich habe eine Lötstationsbasis auf ebay ($30 + 15$ Versand) gefunden und
> gekauft, von der ich den Prozessor übernehmen und an meine Lötstation
> übergeben möchte. Es ist nicht ELV LS-50, aber es ist ERSA RDS80, die
> ich fand, dass es dasselbe ist.
> Beide haben dieselbe uC (Samsung) und die Pin-Konfiguration und die
> Verbindungsnähte sind völlig identisch. Der Verkäufer verkaufte nur eine
> Basis ohne Lötkolben, aber ich kann meine Mine nicht verbinden, da meine
> Mine ein Thermoelement hat und für den PTC Heater vorbereitet ist und
> mit nur zwei Drähten an die Platine angeschlossen ist.
>
> Wir werden das Ergebnis sehen, nachdem ich den Chip auf meine Platine
> übertragen habe.

Gibt's schon was Neues? Funktioniert der Transplant?

von Mirko B. (mikanb)


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Leider nicht :(

Ich habe am Freitag die von ebay gekaufte ERSA Lötstation erhalten und 
am nächsten Tag habe ich mit der Übertragung des Chips begonnen.

Bild 1) Zuerst habe ich mit der Heißluftpistole ein Samsung uC vom 
Spenderboard entfernt. Das war ohne Probleme möglich

Bild 2) Dann habe ich den Chip von der Platine LS-50 entfernt, um den 
Chip an die Platine anlöten zu können.

Nachdem ich den Chip übertragen habe, habe ich die Station eingeschaltet 
und WOW! Es klappt! Lötkolben fing an zu heizen und das war vorher nicht 
der Fall. Steigende Temperatur auf dem Display und alles gut.

Aber sobald es die Solltemperatur erreicht hatte, sah ich Überschießen. 
Das ist normal für diese Art von Lötstationen und ich habe nicht viel 
darauf geachtet. Ich beobachtete, wie es die Temperatur reguliert und es 
war völlig instabil. Die Temperatur oszillierte um + - 20 ° C und wenn 
ich etwas löten wollte, oszillierte es noch mehr.

Dann erkannte ich, dass der Unterschied zwischen den Lötkolben 
entscheidend ist!

ERSA heizt mit der PTC-Heizung, dh es gibt keinen Temperatursensor. Die 
Heizung ist gleichzeitig der Sensor. Der Regler arbeitet so, schaltet 
die Heizung ein, wartet einige Zeit, schaltet die Heizung und misst die 
Temperatur an den gleichen Drähten. ERSA Lötkolben hat nur zwei Drähte.

Der Lötkolben LS-50 hat eine separate Heizung und ein Thermoelement und 
misst die Temperatur, ohne dass die PWM-Spannung ununterbrochen über die 
Heizung fließt.

Ich setze den Mikrocontroller auf das ERSA-Board und bestelle einen 
neuen RT80-Lötkolben, um ihn so verwenden zu können, wie er ist.

Der LS-50 wird mein zukünftiges Entwicklungssystem sein und vielleicht 
werde ich versuchen mit dem uC und Display Controller ein komplett neues 
Board zu entwickeln.

von Mirko B. (mikanb)


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...für die kollegen, die genau den uC chiptyp kennen wollten

von Christian S. (chris02)


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Ich hab noch eine LS-50. Irgendwann habe ich diese mal demontiert, weiß 
aber nicht mehr warum.

Wenn Interesse an der bestehen sollte, kann ich mal nach dieser gucken.

von Manuel C. (manu6613)


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Volker T. schrieb:
> Hallo zusammen,
>
>
> Bitte entschuldigt die schlechte Grafik des Schaltplans. Sollte jmd.
> bereit sein mir zu helfen, sende ich gerne das Original als pdf zu.
>
>
> Vielen Dank.
>
> Volker


Hi. Ich weis der Post ist schon älter, aber könntest Du mir bitte den 
Plan als pdf zukommen lassen? Besten Dank

von Mirko B. (mikanb)


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Hier ist das Schema für die Lötstation LS50

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