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Forum: PC Hard- und Software Papiereinzug: Erste Seite Schrott, danach gut beim Kyo 1010


Autor: henry (Gast)
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Ich hab nen Kyocera FS1010 Laserdrucker. Monochrom, aber Druck ist erste 
Sahne und nicht so extrem teuer.

Problem: Wenn der Drucker kalt ist (also z. B. eine Stunde nix gedruckt 
wurde, dann zieht er das erste Blatt ZU WEIT ein. Der Druck fängt dann 
einige cm weiter unten an.

Wird die gleiche Seite danach nochmal gedruckt, ist alles wieder 
paletti.
Auch weitere nachfolgende Seiten werden einwandfrei gedruckt.

Die Walze, die sich das Papier aus dem Papierbehälter holt habe ich mal 
vorsichtig abgewischt, keine Änderung.

Da es bei der zweiten Seite klappt, schließe ich einen Softwarfehler 
aus, dass also Word auf eine andere Papierformat etc. eingestellt ist.

Lt. Service-Manual gibt es diverse Papiersensoren. Wenn da einer z. B. 
verstaubt wäre, könnte ich mir vorstellen, dass es dann Probleme gibt, 
allerdings bei JEDEM Druck.

Der einzige Unterschied nach der ersten Seite ist nach meinen bisherigen 
Überlegungen und Recherchen eine etwas höhere Temperatur, da im Gerät ja 
eine Halogenlampe sitzt, die den Toner festbäckt (so habe ich zumindest 
das Manual verstanden). Klar, dass es dann nach der ersten Seite etwas 
wärmer ist.

Papierqualität? Ich habe einen zweiten FS1010, der fährt mit dem 
gleichen Papier ohne Probleme und hat auch schon 40000 Seiten runter, 
während das Problemkind gerademal 10000 Seiten drauf hat.

Was könnte die Ursache für das Versauen der erste Seite sein?

Autor: Martin H. (marrtn)
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Ich hatte das selbe Problem bei meinem FS-1020D.
Da sind so "Kupplungen", die mit Elektromagneten ver-/entriegelt werden. 
Damit diese Riegel nicht zu laut klacken, ist an den Anschlägen jeweils 
ein Stück Schaumstoff hingeklebt. Im Laufe der Zeit wurde der 
Schaumstoff allerdings klebrig. Nachdem ich diese Schaumstoffteile 
entfernt hatte und die Kleberreste mit Waschbenzin entfernt hatte, war 
der Drucker zwar etwas lauter, hat aber wieder wunderbar gedruckt.

Die Dinger sieht man, wenn man die rechte Gehäuseseite entfernt.
Seite 69 (4-18) im folgenden pdf sieht man die Dinger (Nr. 8, 9 und 10): 
http://www.kyoceradocumentsolutions.co.th/news/pro...

Autor: henry (Gast)
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Martin H. schrieb:
> Ich hatte das selbe Problem bei meinem FS-1020D.
> ...
> der Drucker zwar etwas lauter, hat aber wieder wunderbar gedruckt.
>
> Die Dinger sieht man, wenn man die rechte Gehäuseseite entfernt.
> Seite 69 (4-18) im folgenden pdf sieht man die Dinger (Nr. 8, 9 und 10):
> http://www.kyoceradocumentsolutions.co.th/news/pro...

Hey, das hört sich ja alles völlig zusammenpassend an: Wenn der erste 
Druck passiert, muss die Mechanik erst mal ne größere Kraft aufbringen 
um in Bewegung zu kommen, daher die erste Seite...

Bei den nächsten Seiten geht es dann einfach leichter.

Danke für den Tipp. Das Manual hab ich schon runtergeladen und morgen 
seh ich mir das ganze ann an.

Autor: Maximilian (Gast)
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henry schrieb:
> Ich hab nen Kyocera FS1010 Laserdrucker. Monochrom, aber Druck ist erste
> Sahne und nicht so extrem teuer.

Aber mit Lärm.

Ich habs ja damals als "die sind überempfindlich" abgetan, aber das 
permanente laute Klacken geht derart auf den Geist, der Drucker hat 
definitiv nie einen user acceptance test gesehen.

Autor: SE (Gast)
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Ich hatte das gleiche Problem mit meinem FS1000+

Hab das Schaumstoffplättchen entfernt.
Anschließend habe ich ein Stückchen Fliegengitterklettband (lag noch 
rum) dort hingekelbt.
Nun läuft der Drucker an der Stelle wieder einwandfrei ohne lautes 
klackern.

Aber inzwischen ist das nächste Problem aufgetaucht:
Bei 30% der Druckaufträge wird kein Papier mehr eingezogen.
Dem Geräusch nach zu Urteilen wird das Papier nicht nach oben zur Walze 
gehoben. ALso wieder die Mechanik ...

Autor: Martin H. (marrtn)
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Normalerweise wird das Papier ja an die Walze gedrückt, sobald die 
Schublade ganz drin ist. Bei dem FS-680 meiner Mutter hat es gereicht, 
die Federn unter der Klappe, die das Papier hochdrückt, ein wenig lang 
zu ziehen (nach über 8 Jahren dürfen die ruhig mal nachlassen ;).
Bei meinem FS-1020D war die Walze von Anfang an nicht allzu griffig, da 
hat mir Kyocera damals aber kostenlos eine bessere neue geschickt.
Manchmal hilft es auch, die Walze mit einem leicht angefeuchteten Tuch 
vom Papierstaub zu befreien.

Autor: henry (Gast)
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Habe den Drucker jetzt entsprechend der Anleitung aufgemacht.

Nachdem die rechte Seitenverkleidung abging, ohne dass gleich die Hälfte 
der Plastiknasen abbrach (Kompliment an Kyo!) war ich erst schwer 
verwunedert, denn es waren KEINE Relais zu sehen. Die sind allesamt noch 
einmal unter zwei Platinen versteckt.

Die obere Platine habe ich daher von einem Teil der Mini-Stecker befreit 
und konnte mir dann ein Bild von den beiden oberen Relais machen. Das 
eine hatte einen Schaumstoff-Stopper, der nur zum Abbremsen dient und 
daher nur beim Drucken unter Druck bzw. Belastung steht. Das andere 
Relais (in der Mitte) hatte zwei Schaumstoffpolster. Eines für die 
Ruheposition, gehalten durch eine Feder und eines für die Endposition 
bei Betätigung.

Klebrig war nur das Pad für die Ruheposition. Damit keine Krümmel in den 
Drucker gelangen hab ich den Hebel ausgebaut. Eine Schreckminute hatte 
ich noch als die kleine Feder dann doch vom Hebel abging und in den 
Drucker stürzte. Wenden und Schütteln brachten die Feder dann wieder ans 
Tageslicht.

Die klebrigen Reste habe ich mit Etikettenlöser und Wattestäbchen 
entfernt. Beim Zusammenbau habe ich um die Metallkante, gegen die der 
Hebel anschlägt einen breiten Bürogummi gelegt und den Gummi um einen 
der Schraubenhaltebolzen geführt. So schlägt der Hebel jetzt gegen einen 
Gummi.

Das dritte Relais war ebenfalls ein Anschlagsrelais, so dass ich dort 
auch nix verändert habe.

Drucker wieder zusammengebaut und getestet: Es geht wieder gleich beim 
ersten Blatt. Gut, Dauertest steht noch aus, aber ich bin da guter 
Dinge.

Noch einen schönen Weihnachtstag und Danke für den Tipp mit dem 
Schaumstoff!

Autor: Thomas (Gast)
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Ich hatte auch das Problem, dass mein FS-1020D meistens die erste Seite 
nicht korrekt eingezogen hat: Der erste Ausdruck war mehrere Zentimeter 
nach oben schoben (meist mehr als 5 cm). Die Folgenden Seiten (auch von 
weiteren Druckjobs) waren dann meistens mehr oder weniger korrekt (0 bis 
2 cm verschoben, also auch nicht ganz präzise). Eine Reinigung aller 
Walzen führte nicht zu einer Verbesserung.

Mit dem oben genannten Tipp bin ich jedoch weiter gekommen. Wie oben 
beschrieben, habe ich den Deckel rechts aufgemacht und die ganzen 
Schaumstoff-/Klebereste entfernt(Registration clutch, Feed clutch, MP 
feed clutch). Stattdessen habe ich ein paar Krepp-Klebestreifen drauf 
gemacht, wo Platz genug war und es sich bezüglich Klack-Geräusch gelohnt 
hat.

Mein Drucker druckt jetzt zuverlässig und exakt auf der richtigen Höhe 
(0-1mm Toleranz).

Tausend Dank für den Tipp, da wäre ich niemals drauf gekommen!

Autor: Harald.K (Gast)
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Toll
Hatte gleiches Problem FS1010.
Dank Martin H. in 10 Min beseitigt, Danke.

Autor: Micha (Gast)
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Absolut super, danke !

Werft bloß die Dinger nicht weg, wenn man die Macken kennt und die 
Verschleißteile, laufen die 100 Jahre.

Bin bei rund 134000 Seiten.

Modell: FS1010

An so einem Fehler sucht man sich ja selber tot, wer kommt denn auf so 
eine Idee ... ?

Denke euch Jungs !

Liebe Grüße,

Micha

Autor: Martin H. (marrtn)
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Micha schrieb:
> An so einem Fehler sucht man sich ja selber tot, wer kommt denn auf so
> eine Idee ... ?

Ich bin auch nicht selbst drauf gekommen. Irgendwo in den Weiten des 
Netzes bin ich darüber gestolpert...

Autor: Stefan B. (Gast)
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Hi,

super Tips - mein bald 11 Jahre alter FS-1050 hatte genau das hier 
beschriebene Problem, und nach Entfernen des Schaumstoffstückchens für 
die "Ruheposition" beim mittleren Elektromagneten druckt er nun endlich 
wieder richtig! :-) Danke an Martin H. und henry für die hilfreichen 
Hinweise!

Dann denke ich mal, daß es der Gute jetzt noch mindestens 11 weitere 
Jahre macht! Und ich wollte mich schon nach einem neuen umsehen... 
dachte dann aber, erst mal nach "kyocera drucker einzug" googeln. Hat 
sich gelohnt! :)

Übrigens, wie läßt sich eigentlich die Anzahl der gedruckten Seiten 
auslesen?

Gruß,
Stefan

Autor: Björn (Gast)
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Beim FS-1010 die grüne Taste drücken, bis bei die LEDs alle 1x leuchten. 
Dann wird ne Statusseite gedruckt. Hält man weiter gedrückt, leuchten 
die LEDs erneut und es gibt ne Seite mit weiteren Infos zum Drucker...

Autor: Sven (Gast)
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Hallo Leute,

danke für die guten Hinweise. Ich hatte ebenfalls das Problem, dass der 
Druck auf der ersten Seite bei meinem FS-1010 erst 5-8 cm weiter unten 
angefangen hat. Nachdem ich die Anweisungen befolgt habe und die 
Klebereste auf dem Magnetschalter entfernt habe, ist ein neues Problem 
aufgetreten:

Der Druck fängt jetzt zu hoch an (es fehlen die oberen ca. 1-1,5 cm der 
Seite) und das Papier wird nicht mehr komplett "ausgeworfen", sondern 
die letzte viertel Seite bleibt nach Fertigstellung des Drucks im 
Ausgabeschacht und es kommt eine Fehlermeldung.

Was habe ich falsch gemacht?

Grüße Sven

Autor: Bernd Breitenbach (Gast)
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Hallo und erst einmal herzlichen Dank für die tollen Tipps! Ich habe an 
meinen FS-1010 das gleiche Problem gehabt und hatte schon aufgegeben. 
Nach dem Entfernen der klebrigen schwarzen Flächen war die Funktion aber 
noch schlechter als vorher. Irgendeinen Sinn mussten diese Pads doch 
haben?
Wenn man vorsichtig die Anker an den Betätigungsmagneten der Kupplungen 
bewegt kommt man drauf: die Magnete werden mit Gleichstrom betrieben, 
also bleibt ein Restmagnetismus, der den Anker in der Ruheposition oder 
aber in der angezogenen Position festhalten will. Dem begegnet der 
Hersteller mit Klebepads, die für einen kleinen Luftspalt am Joch des 
Magneten sorgen, der Anker bleibt jetzt nicht länger in der Ruheposition 
hängen. Als Material wurde ein Schaumstoff verwendet, damit die 
Beätigungsmagnete der Kupplungen nicht so laut klackern. Durch Alterung 
hat sich der Schaumstoff verändert und ist zu einer klebrigen Masse 
geworden. Jetzt fallen die Magnete nicht mehr ab, wenn die Steuerung die 
Kupplungen lösen will.
Abhilfe ist einfach: Ein Stück Klebeband (tesa-Film oder ähnliches) und 
darauf ein Adressaufkleber, daraus wurden neue Klebepads hergestellt und 
an Stelle der alten Pads verklebt. Der Drucker klackert jetzt lauter als 
vorher, damit kann ich leben. Aber die Seiten werden millimetergenau 
positioniert!!! Wichtig: man muss alle 3 Magnetkupplungen 
berücksichtigen.
Das Problem dürfte an etlichen anderen Kyocera-Druckern in gleicher 
Weise bestehen und auch so zu lösen sein.

Gruß: Bernd

Autor: Thomas O. (kosmos)
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Hallo ich hatte beim 1010 auch das Problem das die erste Seite zu tief 
bedruckt wurde. Lösung: Den Toner gemeinsam mit dieser 
Trommel/Entwickler Einheit rausziehen und die Metallstange im Drucker 
mit einem Brillenputztuch vom festgetrocknetem Toner befreien

: Bearbeitet durch User
Autor: J. Ad. (gajk)
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Thomas O. schrieb:
> Hallo ich hatte beim 1010 auch das Problem das die erste Seite zu
> tief
> bedruckt wurde. Lösung: Den Toner gemeinsam mit dieser
> Trommel/Entwickler Einheit rausziehen und die Metallstange im Drucker
> mit einem Brillenputztuch vom festgetrocknetem Toner befreien

Schön, dass du die Stange gereinigt hast. Doch müsste das Problem bei 
dir dann wohl die "Stange-dreckig-Ursache" haben, was ich für 
unwahrscheinlich halte.

Ich vermute, dass du die Stange gereinigt hast und dann in kurzen 
Abständen was gedruckt hast - mit guter Druckausgabe.

Diese Schaumstoffpads bappen natürlich besonders gut, wenn du den 
Drucker länger (sagen wir mehrere Stunden) NICHT benutzt.

Ich vermute, dass das Problem bei dir dann doch bald wieder auftaucht.

Autor: Martin H. (marrtn)
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Thomas O. schrieb:
> festgetrocknetem Toner befreien

Lass mich raten - Du hast nicht-original-Kyocera Toner verwendet.

Dass Toner irgendwo rumliegt, wo er nicht hingehört, hatte ich bisher 
nur bei Kyoceras mit Drittanbieter-Toner. Längerfristig versaut dieser 
Toner auch das komplette Druckbild...

Autor: J. Ad. (gajk)
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Martin H. schrieb:
> Thomas O. schrieb:
>> festgetrocknetem Toner befreien
>
> Lass mich raten - Du hast nicht-original-Kyocera Toner verwendet.
>
> Dass Toner irgendwo rumliegt, wo er nicht hingehört, hatte ich bisher
> nur bei Kyoceras mit Drittanbieter-Toner. Längerfristig versaut dieser
> Toner auch das komplette Druckbild...

Ich habe bisher rund 40000 Seiten mit dem Kyo gedruckt, NUR mit 
Originaltoner. Auch bei mir ist auf dieser Stahlstange Schmoder.

Allerdings bin ich der Meinung, dass dies ggf. auch Papierstaub sein 
könnte, festgebacken etc., da ich dies das erste Mal bemerkt habe, als 
ich eine neue Papiersorte verwendet habe.

Billiger 0815-Papier nehme ich ohnehin nicht, sondern Xerox. Aber auch 
hier ist es ja so: kaum hat man ein vernünftig laufende Papier gefunden, 
wird es vom Markt genommen.

Autor: Bastian (Gast)
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Hallo,

auch ich hatte das Problem beim FS-1010 schon länger und hatte mich nie 
rangetraut. Es war mittlerweile aber schon so schlimm das die 
Positionierung auf dem Blatt überhaupt nicht mehr hingehauen hat, und 
nun musste ich heute wichtige Dokumente drucken.

Dank der sehr guten Hinweise hier wusste ich aber jetzt genau was zu tun 
ist und das Problem war ohne komplikationen in einer halben Stunde 
erledigt. Also auch für einen "nicht-druckertechniker" kein Problem.

BESTEN DANK!

Autor: paalma (Gast)
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Hallo,
hab die anleitung auch befolgt, allerdings hab ich nur zwei kupplungen 
gefunden, rs waren keinerlei Klebereste usw vorhanden, gint's noch 
andere Lösungsvorschläge?

Gruß

Alexander

Autor: Ulli (Gast)
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Hallo,
hatte das selbe Problem wie du. Rechte Deckelseite auf und die 
Magnethalterungen gereinigt (Schaumstoffplättchen) - es sind die an den 
Wippschhaltern, danach ein Klebeband an deren Stelle aufgetragen und 
schon war die Sache erledigt.

Hatte im Netz eine Anleitung gefunden bei used-computers ... aber man 
kann diese Seite derzeit nicht mehr öffnen.
Gruß und schöne Weihnachten!

Autor: Bernd Breitenbach (Gast)
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Doch, es sind DREI Kupplungen! Man muss eine Kunststoffabdeckung 
entfernen, dazu muss man vorher einige Steckeverbindungen lösen.
Wenn man im Netz sucht, findet man auch die 
Original-Reparatur-Anleitung. Da steht der Trick mit dem Reinigen nicht 
drin, aber die Position der Kupplungen ist zu sehen.
Gruß: Bernd

Autor: TomA. (Gast)
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Hallo,

bei mir das gleiche Problem mit FS-1010, aber keinerlei Spuren von 
Schaumstoff oder sowas an den Magneten oder Ankern. Ich mußte erst eine 
Platine und eine Plastikabdeckung entfernen um die Magnetschalter alle 
zu sehen.
Bei meinem 1010er haben sich auch die Anker permanent magnetisiert. Es 
war deutlich zu spüren, wie ein Anker am Anschlagblech haften blieb. 
Beim ersten mal haftete er fester danach ging es leichter 
(Handbedienung). Nach etwas Wartezeit ging es wieder schwerer usw. Ich 
habe um die Blechzunge des Anschlags einen Schrumpfschlauch gemacht - 
jetzt löst sich der Anker wieder leicht und der Drucker funktioniert 
wieder tadellos.

Danke für den Tip.

Autor: Björn (Gast)
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Bin mit dem gleichen Problem bei der Internetsuche auf diesen Thread 
gestoßen und habe sogleich die Anleitung befolgt. Ich musste allerdings 
erst mal ganz genau hinschauen, um die Schaumstoffkleberchen nach Abbau 
von Seitenverkleidung und Platine zu identifizieren, die sind ja winzig! 
Auch bei mir waren sie klebrig und bröselig, sind beim drüberstreichen 
sofort in Einzelteile zerfallen. Vorheriges Ausbauen der Relais war für 
mich sowieso Pflicht um dranzukommen. Mit etwas Nagellackentferner war 
erst der Schaumstoff und dann die unterliegende Klebstoffschicht schnell 
entfern. Auch auf der Gegenseite an den Riegeln musste ich etwas 
reinigen, da hatte sich schon verklebter Schaumstoff festgesetzt. Dann 
wieder alles fein zusammengesetzt und tadaaaa! Der Seiteneinzug ist 
wieder perfekt. Danke! Danke! Danke!!!

Gruß, Björn

Autor: Thomas O. (kosmos)
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Hallo, das Problem ist bei mir wieder aufgetreten, jetzt wollte ich das 
Teil heute mal zerlegen aber anscheinend ist der Link der Anleitung 
nicht mehr aktuelle, konnte mir jemand das pdf zuschicken? 
kosmos(klammeraffe)mayn.de

Danke schonmal

Autor: D. V. (mazze69)
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Thomas O. schrieb:
> anscheinend ist der Link der Anleitung
> nicht mehr aktuelle

http://servicemode.ru/images/stories/files/kyosera...

Autor: Robert (Gast)
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Habe meinen FS-1010 auch auseinandergebaut und den Magneten ein neues 
Polster gegönnt ...

LEIDER zieht der Drucker die erste Seite immer noch 5-8cm versetzt ein 
...

Wem geht es genauso? Gibt es noch andere Tipps?

VG

Robert

Autor: J. Ad. (gajk)
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Robert schrieb:
> Habe meinen FS-1010 auch auseinandergebaut und den Magneten ein
> neues
> Polster gegönnt ...
>
> LEIDER zieht der Drucker die erste Seite immer noch 5-8cm versetzt ein
> ...
>

1. Wird das erste Papier zu spät(weißer Rand oben) oder zu früh 
bedruckt?

2. Hast du den richtigen Polsterpunkt erwischt? So weit ich mich 
erinnern kann gibt es 3 Polsterpunkte. Bei einem liegt das Metall 
ständig auf => der isses. Bei den beiden anderen kommt das Metall nur 
kurz vorbei => brauch man nix machen, weil nix klebt.

Autor: Pulizwei (Gast)
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Hallo Leute,

der Post ist zwar schon betagt, hat mir aber heute auch weitergeholfen.
Alle drei Relais hatten an meinem Kyocera 1010 diese pappigen 
Schaumstoff-
dämpfer.
Was ich zuerst nicht verstanden habe, ist die Position der Dämpfer.
Ich hatte einen einfach erkennbaren Schaumstoffklotz erwartet.

Für alle, die nach mir kommen, es sind die keinen braunene Auflagen
2x4mm auf denen die kleinen gefederten "Klappen" aufsetzen.
Den Schaumstoff kann man mit einem kleinen Messer oder so wegschaben, da 
bleibt dann so eine Klebefilmschicht. Darauf habe ich jeweils einen 
dünnen Karton (Trennblatt) geklebt. Bitte auch die "Klappe" mit 
Waschbenzin
reinigen, denn der Schaumstoff setzt sich auch da ab.
Zuletzt was mir noch auffiel, wenn man die Relais reinigen will, sollte 
man die ausbauen,ansonsten eldende Fummelei und ich glaube das schafft 
man im Einbauzustand nicht. Einfach die Halteschraube raus und vorher 
den Kabelstecker abziehen.

Habe das Teil ausprobiert, funzt wieder prima.

Danke für den Treat.

Gruß
Pulizwei

Autor: Christian M. (Gast)
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Der Thread hier hat mir sehr geholfen - hatte gleiches Problem bei einem 
Kyocera FS-1050: Die Druck fing regelmäßig zu weit unten auf dem 
bedruckten Papier an.

Bin nach dem Service Manual (z.B. 
http://www.manualowl.com/m/Kyocera/FS-1050/Manual/249279) vorgegangen 
und habe den Schaumstoff an der Wippe vom Registration Clutch (S. 4-18, 
Abb. 4-3-1 Nr. 9) entfernt und durch Kreppband ersetzt.
Dafür musste ich das Top Cover und das Right Cover (S. 5-5f., Abb. 
5-2-2f.); sowie das Engine Board (S. 5-11, Abb. 5-2-10) und das Cord 
Cover (S. 5-17, Abb. 5-2-17) entfernen.

Autor: Tim Feddern (tim_f)
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Vielen Dank für eure Tipps. Das Servicemanual auf englisch zum 1020D 
gibts auf der Kyocera-Seite, aber der Inhalt ist für unsere Problematik 
hier nahe zu identisch.

Wenn man sich wie ich dazu entschiedet, mit lauteren Klackgeräuschen 
leben zu wollen und keine neunen "Polster" aufkleben will, müssen 
Abstände angepasst werden. Die veränderten Relais haben Anschläge, die 
leicht verbogen werden können. Jetzt läuft wieder alles super! Ohne das 
verbiegen rasteten die Relais nie ein, die Zahnräder wurden nie gestoppt 
und es wurde endlos weißes Papier produziert.

Danke
Tim

Autor: bernhard (Gast)
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Hallo,

bei mit haben die Tipps auch zum Erfolg geführt. Gleiches Problem, 
versetzter Ausdruck bei den ersten Seiten. Nun läufts wieder problemlos, 
soweit ich es testen konnte.

1000 Dank.

Autor: Daniel (Gast)
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Hat bei mir anscheinend auch funktioniert (habe gerade eine Seite 
gedruckt), also noch keine Langzeiterfahrungen.
Ich musste nur den Registration Clutch ausbauen, habe dann die beiden 
krümeligen Schaumstoffpolsterungen entfernt (eine war an der Wippe und 
eine am Relais angebracht) und dann zwei neue Schaumstoffpolsterungen an 
der Wippe angebracht. Ich habe da welche genommen, die sonst z.B. an 
Gehäusen auf dem Boden als Füße angeklebt sind.
Beim ersten Versuch hatte ich nach dem Entfernen der alten keine neuen 
Polster aufgeklebt und dann kamen nur leere weiße Seiten raus, 
anscheinend hat die Polsterung also einen Sinn.

Autor: hmm (Gast)
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Es könnt ja einer mal nen paar Foddos machen...

Das man weiß wo was abzupuhlen ist.

Ich druck immer noch erstmal ne leere 1. Seite...

Autor: Henning (Gast)
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Ich hatte das selbe Problem und was soll ich sagen:-)
Habe nach der beschriebenen Methode die Kleberreste am mittleren Relais 
entfernt und nun läuft er wieder wie eine eins :)
Ich habe garkeine technische Vorerfahrung und war nach etwa 1 Std. 
fertig! Daher machbar für Jedermann:-)
Ich war schon am verzweifeln woran es liegt...
Vielen lieben Dank für die Hilfe!!!

Autor: Ute Vogt (Gast)
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Mit den vielen Anleitungen und Beschreibungen ist es gelungen, meinen 
Drucker wieder zum genauen Einzug zu verhelfen . Ich als Laie hatte 
lediglich die Schwierigkeit, die rechte Abdeckung zu öffnen.(der link 
zum Handbuch war nicht mehr aktiv) Daher die Nachricht für alle weiteren 
Reparateure: Man muss zwei Schrauben lösen, oben neben den Leuchtdioden 
und an der Rückseite die untere Rändelschraube. Alles andere ist 
gesteckt und kann mit einem Schlitzdreher vorsichtig gelöst werden.

Vielen herzlichen Dank!!

Autor: Hardy (Gast)
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Hallo, auch ich konnte mit der Anleitung in diesem Thread/Forum meinen 
Kyocera FS-1010 reparieren. Nachdem hier ja schon nach Bildern gefragt 
wurde, habe ich mein Vorgehen mit Bildern festgehalten und auf meiner HP 
eingestellt.

http://wp.me/p504qA-9l

Vielen herzlichen Dank an alle hier!!

Hardy

Autor: Ralph (Gast)
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Vielen Dank an alle Beteiligten hier!!
Mein FS-1010 druckt nun wieder wie er sollte.

Gruß
Ralph

Autor: Stefan B. (stbi)
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Mahlzeit,

gut 1 Jahr nach meinem untigen Posting "spinnt" mein Kyo nun leider 
wieder. Bevor ich ihn wieder zerlege, wollte ich mal hier anfragen, ob 
jemand eine Idee hat, was das sein könnte. Folgendes passier nach dem 
Einschalten:

- Display zeigt: Self test
- Display zeigt: Bitte warten
- lautes Geräusch ertönt
- Display zeigt: Service rufen 4000:0006391
- "Attention"-LED blinkt orange

Das laute Geräusch habe ich mal aufgenommen:
http://www.stefanbion.de/tmp/mC/kyocera_fs-1050_ge...
Es beginnt ca. bei Sekunde 13.

Hört sich an, als ob da irgendwas blockiert...

Gruß,
Stefan

--

Stefan B. schrieb:
> Hi,
>
> super Tips - mein bald 11 Jahre alter FS-1050 hatte genau das hier
> beschriebene Problem, und nach Entfernen des Schaumstoffstückchens für
> die "Ruheposition" beim mittleren Elektromagneten druckt er nun endlich
> wieder richtig! :-) Danke an Martin H. und henry für die hilfreichen
> Hinweise!
>
> Dann denke ich mal, daß es der Gute jetzt noch mindestens 11 weitere
> Jahre macht! Und ich wollte mich schon nach einem neuen umsehen...
> dachte dann aber, erst mal nach "kyocera drucker einzug" googeln. Hat
> sich gelohnt! :)
>
> Übrigens, wie läßt sich eigentlich die Anzahl der gedruckten Seiten
> auslesen?
>
> Gruß,
> Stefan

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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SE schrieb:
> Ich hatte das gleiche Problem mit meinem FS1000+
>
> Hab das Schaumstoffplättchen entfernt.
> Anschließend habe ich ein Stückchen Fliegengitterklettband (lag noch
> rum) dort hingekelbt.
> Nun läuft der Drucker an der Stelle wieder einwandfrei ohne lautes
> klackern.
>
> Aber inzwischen ist das nächste Problem aufgetaucht:
> Bei 30% der Druckaufträge wird kein Papier mehr eingezogen.
> Dem Geräusch nach zu Urteilen wird das Papier nicht nach oben zur Walze
> gehoben. ALso wieder die Mechanik ...

Dann musst du die Gummiwalze tauschen. Die wird mit der Zeit hart.

: Bearbeitet durch User
Autor: wendelsberg (Gast)
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Mach einen extra Thread auf, hier passt weder die Fehlerbeschreibung 
noch der Druckertyp zum Original.

wendelsberg

Autor: Stefan B. (stbi)
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wendelsberg schrieb:

> Mach einen extra Thread auf, hier passt weder die Fehlerbeschreibung
> noch der Druckertyp zum Original.
>
> wendelsberg

Zu Befehl! -> Beitrag "Kyocera mita FS-1050: Lautes Geräusch ca. 13s nach Einschalten"

Autor: wendelsberg (Gast)
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Stefan B. schrieb:
> Zu Befehl! -> Beitrag "Kyocera mita FS-1050

Geht doch ;-)

wendelsberg

Autor: Mathias K. (rmrf)
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Habe hier zwei FS1010 in Arbeit, bei denen die erste Seite nach unten 
verrutscht, wenn der Drucker ein paar Tage nicht benutzt worden ist.

Beim beim ersten habe ich die platten Schaumgummis durch zwei Lagen 
Isolierband ersetzt. Bei dem Gerät war danach die Positionierung besser 
aber nicht perfekt. Daher habe ich beim zweiten Versuch Filz genommen, 
dürfte um 1mm dick gewesen sein. Das hat praktisch nichts verbessert.

Unter 
http://www.copytechnet.com/forums/kyocera/15980-ky... 
gibt es einige interessante Hinweise: 1. Isoband geht angeblich nicht 2) 
das Polster soll 0.5-1mm dick sein. 3) Wichtig sei der Magnet mit der 
grossen Wippe ( 'Registration clutch' ).

Daraufhin habe ich für beide Polster auf der Wippe 0.6mm dicke Pappe mit 
Teppichklebeband benutzt. Damit waren die ersten Ausdrucke wieder 
perfekt. Bleibt abzuwarten wie es aussieht wenn das Gerät ein bisschen 
gestanden hat.

Autor: Nogottal (Gast)
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Vielen Dank an alle Beteiligten hier!
Ich hatte auch das Problem, dass der Schaumstoff geklebt hat.
Mein FS-1010 druckt nach den Ratschlägen nun wieder wie er sollte.
Ich habe alle Beiträge gelesen.

@ Hardy (Gast), Datum: 19.11.2014 12:58:
Krasse Anleitung hast du da auf deiner Seite!:
http://www.hardys-place.de/2014/11/19/reparatur-ei...

Mein Senf zur Wartung des FS-1010 unten.

Tipp zur Reparatur:
Drucker vorher Ausschalten, Strom- und alle anderen Stecker ziehen.
Die Demontage geht auch, ohne den Drucker auf die Seite zu stellen, also 
ohne die Druckeinheit auszubauen. Man kann am Tischrand arbeiten, um von 
unten an die Abdeckung-Nasen zu kommen. Wer den Drucker auf die Seite 
stellen will, vorher unbedingt die Druckeinheit ausbauen und diese 
möglichst nicht kippen!

Tipp zum Schaumstoff-Anschlag:
Tesa-Film direkt auf den problematischen Schaumstoff-Anschlag kleben, 
falls dieser noch seine Form hat und nicht zerbröselt. War bei mir so. 
Tesa-Film mit der klebenden Seite natürlich auf den klebenden 
Schaumstoff-Anschlag. Muss man ein passendes kleines Tesa-Film-Stückchen 
zurechtschneiden, mit einer Pinzette passend auf dem 
Schaumstoff-Anschlag positionieren und andrücken, damit es gut klebt.
Vorteile dieser Methode:
- Man muss den Schaumstoff nicht enfernen/reinigen, weniger Aufwand, man 
muss das Magnet-Relais nicht ausbauen.
- Der Abstand zwischen Magnet und Anschlag bleibt gleich (die 
Tesa-Film-Dicke fällt nicht ins Gewicht). Dieser Abstand sollte für den 
optimalen Drucker-Betrieb nicht verändert werden
Mit Tesa-Film und Pinzette ist es natürlich etwas Fummelei. Falls das 
Tesa-Film-Stückchen vorne etwas übersteht, mit einer kleinen Schere 
abschneiden. Es sollte nichts Klebendes überstehen.

Tipp zu den Walzen:
Die Walzen habe ich auch gereinigt. Die schmale, lange Metall-Walze 
(Ausrichtwalze), sieht man, wenn man die Druckeinheit ausbaut (siehe 
Handbuch unter "Wartung"). Mit einem feuchten Tuch, nicht zu feucht, 
abgewischt.
Dann die beiden Gummi-Walzen. Eine, die zum Vorschein kommt, wenn man 
das untere Papierfach rauszieht, die ist leicht zugänglich und lässt 
sich einfach ausbauen. Dazu die Walze nach links drücken, dann lässt sie 
sich aus der rechten Lagerung aushängen. Habe sie mit einem feuchten 
Tuch, das nicht fusselt, abgewischt und wieder eingebaut. Die andere 
Gummi-Walze, die für den Papier-Einzug am Multi Purpose Tray zuständig 
ist, ist schwer zugänglich.  Man sieht sie unten, wenn man den Multi 
Purpose Tray vorne ausklappt. Ich habe den Multi Purpose Tray 
abmontiert, um an diese Gummi-Walze ranzukommen. Das war nicht so 
einfach. Man muss mehrere Halterungen aushängen, mehrfach drücken und 
ziehen und mit einem feinen Schlitzdreher hebeln. Das muss man mit viel 
Ruhe und Geduld machen und höllisch aufpassen, dass kein Plastik reisst 
und nichts abbricht. Ich habe die beiden inneren Teile des Multi Purpose 
Trays ausgebaut. Das äussere Wenn das geschafft ist, kommt man besser an 
die Gummi-Walze ran. Diese habe ich nicht ausgebaut. Mit einem feuchten 
Tuch, das nicht fusselt, längs abgewischt. Dann ein Stück weiter gedreht 
und wieder längs abgewischt usw. Die Walze lässt sich nur in eine 
Richtung drehen. Dann den Multi Purpose Tray wieder zusammen gebaut.
Man könnte die beiden Gummi-Walzen an den Papier-Einzügen eigentlich 
auch mit einem gummi-pflegenden Mittel bearbeiten. Habe das aber nicht 
ausprobiert. Keine Ahnung, ob das hilft oder schadet. Meine Gummi-Walzen 
waren übrigens überhaupt nicht grossartig verunreinigt. Hätte da 
vielleicht gar nichts machen müssen. Vor allem die schwer zugängliche 
Walze am Multi Purpose Tray, dessen Demontage sich schwierig gestaltet 
und das Risiko, dass bei einer falschen Bewegung Plastik bricht, 
signifikant ist. Das Problem bei mir war der klebende Schaumstoff am 
rechten Relais. Was haben sich die Leute bei Kyocera dabei gedacht?

Tipp gegen Gleitreibung, Hacken und Knirschen:
Ich habe die beweglichen Plastikteile, die in den Lagern und Schienen 
aneinander reiben, Papier-Kassette, Multi Purpose Tray, mit einem 
haushaltsüblichen Schmier-Öl geschmiert. Ganz fein dosiert. Es darf kein 
Öl dran, wo es nicht hingehört. Dermassen sauber geschmiert lassen sich 
alle Teile des Druckers wunderbar bewegen. Ich habe auch die Lagerungen 
der 3 Walzen, die ich gereinigt habe, ganz fein geschmiert. Langfristig 
könnte das den negativen Effekt haben, dass Staub am Ölfilm haften 
bleibt. Halte ich für vernachlässigbar. Muss jeder selbst wissen, ob er 
das macht. Ordentliches Papier verwenden, dann gibt es keinen Staub.

Mein FS-1010 hat jetzt 8888 Seiten drauf. Noch nicht so viel, deswegen 
waren die Einzugswalzen nicht gross verunreinigt. Gummi ist weich, glatt 
und hat sehr guten Grip. Es soll Ersatz-Walzen im Handel geben. Die sind 
etwas anders konstruiert, haben längs-Rippen in der Gummischicht.

Die Position des Druckbilds weicht höchstens 0,5 mm vom Ideal ab. Das 
habe ich zusammen mit dem Scanner Canon CanoScan N670U getestet, das 
Original mit der ausgedruckten Kopie verglichen.

Beide Geräte, Drucker und Sacnner, funktionieren übrigens perfekt unter 
Linux (mithilfe der altbekannten cups und xsane) ohne Extra 
Treiber-Installation. Die maximale Auflösung der Geräte ist mit 1200 dpi 
gleich und damit optimal für den gemeinsamen Betrieb als Kopierer. 
Weitere Gemeinsamkeiten: die Lautstärke im Betrieb und der unschlagbare 
Preis der unzähligen verfügbaren Gebraucht-Geräte.
Das Druckbild ist top und braucht sich hinter keinem Profi-Gerät zu 
verstecken. Was die Geschwindigkeit angeht, braucht mein Kopier-System 
aus getrenntem Scanner und Drucker 10 mal mehr Zeit als ein Profi-Gerät. 
Also eher für den Privat-Gebrauch.

Noch ein Hinweis für die, die den FS-1010 mit entsprechendem 
Netzwerk-Modul als Netzwerkdrucker betreiben.
Der Netzwerkdrucker lässt sich wie eine FritzBox in einem Browser 
adressieren und konfigurieren, sobald man die IP rausgekriegt hat: 
http://IP_des_Druckers
Alle Informationen und Einstellungen zum Drucker lassen sich dort 
anzeigen.
Auf diese Funktion bin ich erst ein Jahr nach der Anschaffung des 
Druckers gekommen. War ein unbeabsichtigtes Nebenprodukt der 
Internet-Recherche zum Drucker. Musste vorher noch das vom Vorbesitzer 
konfigurierte Passwort löschen, d.h. Pin auf dem Netzwerkmodul 
umstecken.

Ich werde diesen Thread ab und zu aufrufen. Kommen sicher mehr gute 
Tipps. Antworte auch gerne selbst, wenn es Fragen zu Hard- und Software 
des Druckers gibt.

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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Aus Erfahrung sage ich dir: Tausch die Einzugwalze komplett. Wenn die 
einmal Mucken macht, ist der Gummi zu hart geworden. Dann kommt sie 
immer wieder.

Autor: Nogottal (Gast)
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@ Martin Schwaikert (sirnails):
Ist bei mir nicht der Fall. Die Einzugwalzen machen einen sehr guten 
Eindruck. Das Druckbild ist sauber. Der Versatz des Druckbilds bewegt 
sich, wie oben geschrieben, im Zehntel-Millimeter-Bereich. Mit dem 
Klebenden Relais-Anschlag vorher war der Druck einige cm nach unten 
versetzt.

In einem anderen Thread schreibt einer, der hat die Gummi-Walze mit 
Shell ADVANCE Filter-ÖL für Motorräder behandelt, was dem Gummi wieder 
einen guten Grip verleiht:
http://www.administrator.de/forum/probleme-mit-dru...
Probiert das aus und schreibt von euren Erfahrungen.

Autor: Ronny (Gast)
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Jahrelang druckte mein (dienstlicher) FS-1050 einwandfrei, bis er 
anfing, die erste Druckseite zu weit zu schieben, sodaß  das Druckbild 
ein paar cm nach unten geschoben wurde. Wenn ich eine Zeit später wieder 
drucken wollte, das gleiche Problem mit der ersten Seite.
Über meinen Admin und Suche im Internet wurden die Probleme gefunden und 
erfolgreich beseitigt.
Unter der rechten Seitenabdeckung (wo die Kabelbuchsen sind) befinden 
sich 3 Magnetschalter in Form von Blechen, die für die Papiersteuerung 
da sind und von einer Magnetspule angezogen werden. An diesen Blechen 
(manchmal 2 pro Blech) sind zur Pufferung dünne Schaumstoffstreifen 
aufgeklebt. Wenn man so ein Blech entgegen dem Federzug anhebt, merkt 
man, wie es etwas klebt. Der Schaumstoff wird also klebrig und verzögert 
das Anheben durch die Magnetspule.
Zum Öffnen des Druckers nimmt man zuerst das Papierfach raus. Die obere 
Abdeckung mit den Tasten und dem Display wird dann entfernt (2 Schrauben 
entfernen) mit Leiterplattenkabel. Dann die vordere Klappe (über dem 
Papierfach) ankippen. Nun an der Oberseite mit einem Schraubenzieher 
vorsichtig hebeln (fühlen wo die Haltenasen sind) und die rechte 
Abdeckung entfernen. Nun die kleine Plastikabdeckung (hält mit 1 
Schraube)  herausbauen und die Leiterplatte soweit wie nötig abheben 
(wird mit 3 Schrauben gehalten) und störende Leiterplattenkabel 
vorsichtig abziehen. Jetzt sind die Relais freigelegt, die man ebenfalls 
am besten ausbaut. Jetzt an allen Blechen die Schaumstoffstreifen 
abkratzen und Reste mit Lösungsmittel vollständig entfernen. An diese 
Stellen wieder sehr dünnen Klebfilz oder etwas Klebeschriftband von 
einem (Dymo)-Streifendrucker, je nach dem was man hat. Nach dem Einbau 
der Relais prüfen, daß die Bleche sich gut bewegen lassen und nicht mehr 
kleben. Zum Schluß natürlich alle Stecker wieder an die richtigen 
Stellen und die Abdeckungen wieder drauf.
Damit sollte das Papier-Problem behoben sein.

Autor: marrtn (Gast)
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Ronny schrieb:
> Über meinen Admin und Suche im Internet wurden die Probleme gefunden und
> erfolgreich beseitigt.

Wurde es vielleicht in exakt diesem Thread vor sehr langer Zeit erklärt?

Autor: happyMan (Gast)
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Bei mir dasselbe Problem. Nach Reparatur entsprechend Eurer 
Anleitung(en) läuft der FS-1010 wieder wie am ersten Tag :)

Danke.

Autor: rainert (Gast)
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Besten Dank an Martin H. für die Lösung des Problems.
Meine Hochachtung an Hardy für die brillante Reparaturanleitung.
Ich kann nur allen empfehlen, nach Abbau der Platine und der 
Plastikabdeckung
die Magnete auszubauen. Es ist nur eine Schraube zu lösen und man kommt
bequem an die Verursacher ran, außerdem kann die kleine Feder nicht im 
Druckerinneren verschwinden.
Da meine Schaumgummipads noch optisch in Ordnung waren, habe ich sie wie 
Nogottal nur mit Tesa abgeklebt.
Aber Vorsicht, auch ein optisch völlig intaktes Pad zerbröselt bei 
Berührung sofort und dann muss es ersetzt werden.

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

bin durch die google Suche hier gelandet und denke, mich betrifft 
dasselbe Problem. Der Drucker zieht die Seiten zu weit oder aber zu 
wenig weit ein, ergo manchmal oben gar kein Rand und dafür unten viel zu 
viel und manchmal auch oben sehr viel Rand. Was ich hier jetzt 
eigentlich konkret suche, ist eine bebilderte Anleitung zum Auffinden 
der Relais. Der Link irgendwo weiter vorne klappte bei mir nicht mehr, 
Ziel scheinbar tot. Mein Drucker ist ein FS-1030D, dürfte aber meines 
Wissens sehr sehr ähnlich zum hier vieldiskutierten 1010 sein?
Seitendeckel hab ich einen kleinen gefunden, verschlossen mit einer 
Schraube von hinten. Dahinter sehe ich aber erstmal nur eine Platine, da 
wollte ich nicht blindlings weiter zerlegen.
Wäre top, wenn ich den alten Kasten wieder komplett in Wallung bekäme, 
denn bis auf die falsche Positionierung tut er klaglos seinen Dienst.

Grüße
Chris

Autor: Gerhard Z. (germel)
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Hier link auf Handbuch und Servivemanual:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/1345900/KYOCER...
https://dl.dropboxusercontent.com/u/1345900/kyocer...

lasse die Links ca. 2 Tage online.

Gerhard

Autor: Chris (Gast)
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Hab´s mal runtergeladen, besten Dank!

Grüße
Chris

Autor: Chris (Gast)
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Da bin ich wieder.
Wäre ja auch zu einfach gewesen, wenn´s denn alles auf Anhieb 
funktioniert hätte ;)
Diese "Anker" oder wie auch immer das heisst, hab ich gereinigt, war 
auch wie hier mehrfach beschrieben schon z.T. sehr klebrig das 
Schaumstoffzeugs. Alles wieder zusammengebaut, Drucker angeschaltet, 
fährt hoch ohne Fehlermeldung. Testdruck. Daten werden gesendet und nun 
dann folgt aber ein neues - vorher so nicht dagesenes Problem:

drucken wollte ich eine einzelne Seite, der Drucker beginnt (klingt 
mechanisch von den Walzen her aber "rauher", spuckt dann zuerst eine 
leere Seite aus, dann meine Druckseite, allerdings stark nach unten 
verschoben (oben ca. 8cm Rand) und dann den Beginn einer dritten Seite. 
Die kommt dann allerdings nur ca. 15cm aus der Ausgabe, danach meldet 
der Drucker Papierstau.  Öffnet man die Papierschublade, sieht man, dass 
auch eine 4. Seite noch eingezogen wurde.
Habe nach dem ersten Durchgang den Papierstau bereinigt, Drucker neu 
gestartet, beim zweiten Versuch allerdings dasselbe Ergebnis.
Hat jemand eine Idee zur Problemlösung? Die Anker kann man ja eigentlich 
nur in einer Position einbauen, da sonst die Blechnase und das 
Schraubloch nicht passen würden? Kabel auf der Platine hab ich auch alle 
wieder so angeschlossen wie vorher (hatte ein Foto gemacht) und ohne 
Druckauftrag meldet der Drucker wie gesagt auch keinen Fehler.

Grüße
Chris

Autor: Gerhard Z. (germel)
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Habe hier 2 Kyos 1010. Beide haben das Problem mit dem Papiereinzug. 
Hatte beide entsprechend behandelt (Schaumstoff weg, Klebereste 
entfernt), hat aber leider bei beiden nichts genutzt. Einer zeigt genau 
das von dir beschriebene Verhalten. Hatte es erst mal aufgegeben - werde 
aber evtl. doch noch mal (Tips von oben im Faden) Filz oder ähnliches 
auf die Stellen kleben, wo der Schaumstoff saß.

Gerhard

Autor: Florian V. (florianv)
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Chris schrieb:
> Da bin ich wieder.
> Wäre ja auch zu einfach gewesen, wenn´s denn alles auf Anhieb
> funktioniert hätte ;)

Sind Deine Magnetkupplungen jetzt ohne Schaumstoff einfach "nackt", oder 
hast Du als Ersatz etwas aufgeklebt? Wenn nicht, kann der bewegliche 
Anker wegen dem Restmagnetismus auch ohne Strom einfach hängen bleiben. 
Bei mir habe ich mehrere Lagen Tesafilm draufgeklebt. Der Anker muss 
nach Abschalten des Stroms ohne Verzögerung zurückfallen. Ich musste 
auch beide Schaumstoffpads an der Registration-Clutch entfernen, auch 
wenn das eine Pad nicht so offentsichtlich "pappig" war.

Wenn ich mich recht erinnere kann man den Drucker testweise auch ohne 
Seitenwand betrieben, dann siehst Du gleich ob und wie die Kupplungen 
arbeiten.

Autor: Chris (Gast)
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Das ist evtl. des Rätsels Lösung, werde ich morgen mal testen. Ja 
aktuell sind die Anker einfach "nackt", Schaumstoff runtergerubbelt und 
dann den Rest mit Bremsenreiniger sauber gemacht. Dann werde ich mal 
Panzertape darauf tun, das ist etwas dicker als normales Klebeband.

Dank und Grüße
Chris

Autor: Chris (Gast)
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Wieder ich...

Hatte die Relais jetzt alle nochmal draußen und die Stellen, wo normal 
der Schaumstoff klebt, mit 3 Lagen Panzertape beklebt. Ergebnis: nix. 
Blätter werden nachwievor viel zu weit durchgeschoben. Riesiger Rand 
oben, dafür fehlt der halbe Blattinhalt unten. Wenn ich das richtig 
gesehen habe, wir das Relais rechts oben aber gar nicht angesteuert, die 
anderen beiden ziehen jeweils kurz an.
Wofür ist das rechte obere Relais? Im Ruhezustand hängt die Blechzunge 
dort einfach nur frei um bei Anzug dann in die verzahnte Rolle unter dem 
Relais zu greifen, soweit richtig? Einbauplatz kann man ja aber auch 
eigentlich nicht verändern, sonst passen die Befestigungen ja nicht.

Bin leider nicht mehr so guter Hoffnung, dass ich den Kollegen hier 
wiederbelebt bekomme :(

Grüße
Chris

Autor: Florian V. (florianv)
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Die oberste Magnetkupplung ist für den Universaleinzug. Wenn der nicht 
benutzt wird, tut sich da auch nichts.

Wie wird bei Dir Papier eingezogen? Bei mir hört man, dass das Papier 
ein kleines Stück eingezogen wird, vielleicht eine halbe Sekunde. Dann 
folgt eine Pause in der das Papier steht, etwa wieder eine halbe 
Sekunde. Mit dem Abfallen der Registration Clutch wird das Papier dann 
endgültig weitertransportiert. (Da bei mir kein Moosgummi mehr die 
Magnetschalter dämpft kann ich das recht deutlich hören.)

Ein genaues Timing der Abläufe steht auch im Service Handbuch, Seite 
2-4-1. Hier abgebildet ist das Bedrucken zweier Seiten hintereinander. 
Obwohl ich irgendwie der Meinung bin, vom Anhören her ist das Timing bei 
mir anders...

Autor: Chris (Gast)
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Eine Seite 2-4-1 gibt´s in dem Service Manual das ich hier habe (Dropbox 
link von weiter oben) gar nicht?

Grüße
Chris

Autor: Florian V. (florianv)
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Ups - das liegt wohl daran, dass ich in das Service Manual zu meinem 
Drucker geguckt habe, einem FS1020D. Die Dropbox Links oben sind nicht 
mehr Online, daher weiß ich jetzt nicht, ob es für den FS1010 ein 
ähnliches Diagramm gibt.

Autor: Chris (Gast)
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Hier nochmal der Link von oben, jetzt auf meiner DB: 
https://www.dropbox.com/s/2vria0t457knjzu/kyoceraf...

Grüße
Chris

Autor: Reinhard S. (Gast)
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Toll
Hatte gleiches Problem mit FS1010.
Dank Martin H. in ca.20 Min beseitigt, Wirklich eine super Anleitung und 
ein großer Erfolg. Vielen vielen Dank.

Autor: J. Ad. (gajk)
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Reinhard S. schrieb:
> Toll
> Hatte gleiches Problem mit FS1010.
> Dank Martin H. in ca.20 Min beseitigt, Wirklich eine super Anleitung und
> ein großer Erfolg. Vielen vielen Dank.

Der Schaumstofftrick hat bei mir auch bei zwei Geräten funktioniert.

Dann ging es aber wieder los...

Hinzu kamen Papierstaus etc. Ich habe viele Fehlseiten gedruckt und dann 
die Kiste aufgeschraubt:

Die Netzteilplatine hatte einen riesigen Hot-Spot, da war irgendwas 
super heiß geworden. Die braune Platte war schon fast schwarz. Als 
Ersatzteil habe ich das Teil dann für 20 Euro gefunden, eine genaue 
Betrachtung des dortigen Bildes zeigte dann aber, dass auch dieses 
Ersatzteil einen Hitzeschaden hat.

Letzten Endes habe ich dann beide Drucker zum Wertstoffhof gefahren. 
(hatte sie hier noch für umsonst gegen Abholung angeboten)

Meine Vermutung ist, dass die Gummi-Sache nur EIN Teil des Problems ist 
und der Papierstau und weitere Probleme von einer vielleicht zu knapp 
bemessenen Stromversorgung herkommen, die das Gerät dann in die ewigen 
Jagdgründe schicken.

Autor: fritz (Gast)
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Hallo Martin,

leider ist der link zur Reparaturanleitung der Kupplungen mittlerweile 
"leer" und ich stehe jetzt vor demselben Problem des fehlerhaften ersten 
Ausdrucks. Ihre Antwort hat allen die Lösung gebracht.

Haben Sie diese Anleitung noch irgendwo?

Vielen Dank im Voraus.

mfg, fritz

Autor: hardy (Gast)
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Hallo,

das Service-Manual mit der Beschreibung findet man nach wie vor auf der 
Dropbox von Chris (Beitrag vom 21.03.). Ruft die Dropbox über den link 
von Chris auf und macht den Hinweis zur Erstellung eines Dropboxkontos 
einfach zu (Klick auf Schliessen) und klickt oben rechts auf download.

Im Internet findet man das Manual auch noch hier (nicht meine Seite):
https://drive.google.com/file/d/0B8NSIx6v_AjiMGM4N...

Die bebilderte Anleitung findet man immer noch auf meiner Seite:
http://www.hardys-place.de/2014/11/19/reparatur-ei...


Ach ja: Natürlich muss/sollte man den Drucker nicht auf die Seite 
stellen, so wie ich das auf dem Bildern gemacht habe. Das war nur, um 
die Reparatur besser beschreiben zu können. Also lasst ihn dabei normal 
stehen. Es geht natürlich trotzdem. Vorgegangen bin ich exakt nach der 
Anleitung in diesem Thread. Ich habe die Reparatur seither an zwei 
weiteren Druckern durchgeführt. Beidem Mal mit Erfolg. Mein Drucker 
druckt seither seit einem Jahr ohne Probleme.
Ersetzt aber auf jedenfall die Gummis mit einer gleichwertigen/gleich 
dicken Unterlage und lasst die Kupplungen nicht "blank". Wenn ihr bei 
geöffnetem Seitenteil mal druckt und die Kupplungen beobachtet, dann 
seht ihr warum. Beim nächsten Drucker stelle ich ein Video dazu ein.

Gruß
Hardy

(Im Übrigen unglaublich wie oft insgesamt die bebilderte Anleitung auf 
meiner Seite angesehen wurde - micht freut es sehr, auch mal helfen zu 
können).

Autor: hardy (Gast)
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hardy schrieb:
> Die bebilderte Anleitung findet man immer noch auf meiner Seite:
> http://www.hardys-place.de/2014/11/19/reparatur-ei...

Sorry, der link hat sich geändert und lautet immer noch:

http://www.hardys-place.de/reparatur-eines-kyocera...

Hardy

Autor: Lemieux (Gast)
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Vielen dank für diesen Thread. Ich hatte das gleiche Problem und es 
sieht so aus, als hätte ich es dank dieser Anleitung behoben.

Autor: Tom (Gast)
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Hallo Hardy,
wirklich tolle Doku.
Hab meinen FS1000 vor Jahren gebraucht gekauft und generalüberholt. Und 
jetzt habe ich das Problem mit dem Langen Rand oben  - also Einzug.
Schau ich gleich mal am WOE.
Gruss
Tom

Autor: Achim (Gast)
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GENIAL. Dank Eurer Hinweise geht mein guter Drucker wieder. Danke Euch.

Autor: Detlef (Gast)
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Vielen Dank, besonders an Hardy!
Auch bei mir hatte ein FS-1010 aus dem Jahr 2003 seit kurzem diesen 
Papiereinzugsfehler. Nach einer knappen Stunde läuft er jetzt wieder wie 
geschmiert. Hatte mich schon mit dem Gedanken an ein Ersatzgerät 
rumgeschlagen. Aber die Qualität des Ausdrucks war immer noch von super 
guter Qualität.
Gruß Detlef

Autor: Lothar (Gast)
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Ganz, ganz herzlichen Dank für diese hervorragende Arbeit und 
Illustration!

Ich hatte genau das gleiche Problem mit meinem FS-1010, der diesen 
dummen Versatz druckte, mit den Jahren immer mehr, d.h. bei der 1. Seite 
viel Versatz und die übrigen dann zwar konstant, aber auch immer noch 2 
cm Rand oben zu viel, was so nicht hinnehmbar ist. Unten fehlt ja dann 
der Brieffuß oder ist abgeschnitten.

Mit Hilfe Deiner hervorragend illustrierten Anleitung habe ich es dann 
auch erfolgreich geschafft und den entfernten Klebepolsterrest einfach 
durch einen entsprechenden Streifen Tesakrepp in 3 Lagen übereinander 
ersetzt. Das hat auf Anhieb zum gewünschten Ergebnis geführt. Feder 
einhängen war etwas frickelig, ging aber, ohne daß sie wegsprang :-)

Dann war noch ein kleines Äderchen von einer Steckverbindung lose, das 
sich aber in das Steckergehäuse auch wieder einwandfrei einsetzen ließ.

Zusammengebaut und - voila! Alles wieder ok wie am ersten Tag. Druckt 
exakt und reproduzierbar alle 4 Papierkanten in Maximalausschöpfung mit 
gleichmäßigem Abstand.

Wenn man bedenkt, daß der Materialwert der Reparatur nicht meßbar ist (< 
1 Ct. vermutlich), das Knowhow hier allerdings geldwerten Vorteil 
bedeutet, um sich so einen neuen Drucker zu ersparen, da ja der alte 
FS-1010 ein sauberes, gestochen scharfes Schriftbild abliefert und dazu 
auch noch leise und sparsam ist, dann ist das wirklich alle Mühen wert 
gewesen (wenn auch keine 10 Min.). Das also war am heutigen 
Faschingsdienstag. War mir mehr wert als mit den Jecken um die Häuser zu 
ziehen, zumal bei dem Sch...wetter!

Das Problem bestand schon seit vielen Jahren, gerade auch da der Drucker 
nur noch selten zum Einsatz kam. Das wird sich jetzt aber sicherlich 
ändern!  :-)


Nochmals also vielen herzlichen Dank!
Lothar

Autor: Max_risk (Gast)
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Tausend Dank, FS-1020D funktioniert wieder zufriedenstellend.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Man kann auch etwas Schrumpfschlauch an den Stellen aufziehen, wo einst 
der nun klebrige Schaumstoff saß.
Danke an "MB" für den Tip!
Axel

Autor: Marvin (Gast)
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SUPER Beschreibung! Für die visuellen Typen hier ein Video mit dem 
ganzen Procedere. Grüße

Autor: Marvin (Gast)
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Autor: Alexander Kriegisch (Gast)
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Ich bin eher der Software-Mensch, nicht so der Hardware-Guru vor dem 
Herrn. Ohne Marvins Video hätte ich mich nicht getraut, die Reparatur 
durchzuführen. Danke vielmals! :)))

Bei mir waren anscheinend nur zwei von vier Schaumstoff-Pölsterchen 
klebrig. Diese habe ich ersetzt durch Gewebe-Klebeband (auch 
Reparaturband, Panzerband, Gaffer Tape genannt - Ihr wißt schon, mit der 
silbrigen Oberfläche). Bis jetzt geht es, mal sehen, wie der 
Langzeit-Effekt ist.

Autor: Teddy (Gast)
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Habe meinen FS 1020D aufgrund der Anleitung von Hardy repariert 
bekommen. Der hat momentan 97750 Seiten runter und druckt jetzt wieder 
wie neu :)

Meine Erfahrung bei der Reparatur: den Hebel (am mittleren Magnet) 
verbiegen ist kontraproduktiv: mit verbogenem Hebel hat mein Kyo nur 
noch weiße Seiten gedruckt. Erst nachdem ich diesen wieder gerade 
gebogen habe, hat der Drucker genau das getan, was er soll.

Alles in allem: ein fettes Dankeschön an Hardy für die tolle 
Reparaturanleitung auf seiner HP!

http://wp.me/p504qA-9l

Autor: Christian Martens (Gast)
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Ganz herzlichen Dank für die Reparaturanleitung, insb. die bebilderte 
von Hardy. Der erste 1010 druckt wieder ganz hervorragend, ich bin 
begeistert, mein Tag ist gerettet.

Autor: Hardy (Gast)
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Vielen herzlichen Dank an alle, die sich für die Anleitung bedankt 
haben.
Ist immer nett, helfen zu können. Auch ich habe den Drucker nur durch 
Anleitungen in diesem Forum reparieren können. Also vielen herzlichen 
Dank an das Forum hier! Die Anleitung wurde/wird ständig nach 
Hinweisen/Tipps von Euch aktualisiert. Der link bleibt der gleiche 
(jetzt aber mit ssl):

https://wp.me/p504qA-9l

oder

https://www.hardys-place.de/reparatur-eines-kyocer...


Gruß

Hardy

Autor: Tom (Gast)
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Mein Drucker lief nun gut ein Jahr, machte aber wieder Probleme.
Der Grund: ich hatte vergessen und übersehen einen Schaumstoff zu 
tauschen.

Hier ein Video zu dem weiteren Schaumstoff/Moosgummi.
Youtube-Video "Kyocera Reparatur FS 1020 D (oder 1010 u.s.w)"

Autor: mhh (Gast)
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Tom schrieb:
> Hier ein Video

Relais...naja. Und auf die Seite muss er nicht gelegt werden, wie auch 
Hardy es schon vermerkte.

Es wird auf jeden Fall einfacher, wenn man die eine Befestigungsschraube 
für den Elektromagneten löst und ihn in Ruhe außerhalb des Druckers 
aufarbeiten kann. Und wenn der Drucker einmal auf ist kann man sich auch 
gleich alle drei Eelektromagnete vornehmen.

Autor: Thomad (Gast)
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Habe heute einen FS1010 gemacht, nachdem ich letztes Jahr schon bei 
meinem Fs1020d die Spulen mit Tesa beklebt habe.
Leider war der Ausdruck immer noch komplett verschoben.
Erst jetzt habe ich festgestellt das die Registration Kupplung 
(Zeitwalze) , die mit der großen Wippe, nicht arbeitete. Dachte erst die 
Spule wäre defekt. Aber dann kam ich darauf, daß durch den entfernten 
Schaumstoff der Abstand von der Wippe zur Spule zu groß geworden war und 
die Spule daher nicht mehr anzog.
Habe daraufhin ein Stück Fensterdichtband (recht dick) an die Stelle des 
Filz geklebt und schon funktioniert der Drucker wieder wie am ersten 
Tag.....dachte schon ich muss verrückt werden, hatte schon Spule und 
Ansteuerung durchgemessen und dann War es nur der zu große Abstand....

Also am wichtigsten ist die Spule mit der großen Wippe....diese Stoppt 
das eingezogen Papier vor der Belichtungseinheit und lässt das Blatt im 
richtigen Moment zum Bedrucken wieder los....sie legt also die Position 
des Druckbild auf dem Blatt fest..!

Grüße Thomas

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