Hallo,
ich suche eine STK500 kompatible Hardware zum selber bauen. Dabei möchte
ich nur den eigentlichen Programmer haben und keine LED´s o. ä. . Es
sollen also so wenig wie möglich Bauteile verwendet werden.
Wichtig ist aber dabei, dass AVRStudio 6 dieses selbstgebaute Board
unterstützt. D. h., wenn ich auf Tools-Program AVR klicke und dann
"STK500" an COM1 auswähle, dass dann der Mikrocontroller auf meinem dann
selbstgebauten Board beschrieben wird.
Falls ein Mikrocontroller für das Board dabei sein muss, um den
eigentlichen Mikrocontroller zu programmieren, bitte den Code für den
"Programmierungsmikrocontroller" geben. Ich werde dann den
"Programmierungsmikrocontroller" mit dem ATMEL Evaluations-Board und
PonyProg programmieren.
Schaltplan und Code für den "Programmierungsmikrocontroller" wären nett.
Toll wäre es dann auch noch, wenn der "Programmierungsadapter" ein
ATmega32 oder ATmega8515 wäre.
Außerdem sollte der Code für diesen entweder eine .hex-Datei sein oder
eine .asm-Datei.
Danke im Voraus!
Kauf Dir doch einfach einen AVR-ISP mkII, die 40 EUR wirst Du doch wohl
noch irgendwo herumliegen haben. Alle anderen Ansätze sind - für meine
Begriffe - einfach nur Zeitverschwendung und das Einzige was man dabei
lernt, ist sich zu ärgern.
Knut Ballhause schrieb:> Kauf Dir doch einfach einen AVR-ISP mkII, die 40 EUR wirst Du doch wohl> noch irgendwo herumliegen haben. Alle anderen Ansätze sind - für meine> Begriffe - einfach nur Zeitverschwendung und das Einzige was man dabei> lernt, ist sich zu ärgern.
Das ist ein guter Rat, und ich kann das aus eigener Erfahrung nur
bestätigen. Als Anfänger hat man es mit vielen Fehlerquellen zu tun, und
wenn man da Probleme mit dem Programmer schon mal ausschliessen kann,
dann erspart das viel Frust und teilweise auch Geld.
Es bleibt ein guter Rat, auch wenn es dir gleich ein paar andere wieder
ausreden wollen. So ist das halt hier ;-)
Jeder macht seine eigenen Erfahrungen, aber als Anfänger muss man nicht
gleich alle auf einmal machen.
Was ich noch vergessen habe: Der AVR-ISP mkII beherrscht alle gängigen
Programmierschnittstellen (außer HV und JTAG), nämlich ISP, PDI und TPI
und kann somit alle ATMEGAs, ATTinys (außer Tiny11) und XMEGAs
programmieren. Da kann das STK500 nicht dran rütteln und Nachbauten
gleich gar nicht. Die Firmware ist immer aktuell, wenn man die Updates
für ATMEL-Studio auf dem Laufenden hält. Auf das Wohlwollen von
Drittprogrammierern ist man somit nicht angewiesen.
Wo ist das Problem? Das Handbuch für den STK500 findest du bei Atmel zum
Herunterladen. In dem Handbuch ist auch das Schaltbild des STK500. Nun
musst du nur noch alles löschen, was du nicht brauchst.
Als nächstes machst du an Hand der Bauteilliste eine Kalkulation. Deinen
eigenen Stundenlohn setzt du als 0,00 an. Und nun stellst du mit
Entsetzen fest, dass dein abgemagertes Board teurer wird als ein STK500
(Es sei denn, du machst einen Aufbau auf Lochraster).
Ich bin auch geizig. Aber bei manchen Dingen lohnt Geiz nicht.
Im Internet bin ich auf diese Schaltung getroffen:
http://www.mikrocontroller.net/attachment/66982/AT...
Nun habe ich folgende Fragen:
1.: Ist dieses Board mit dem STK500 kompatibel?
2.: Kann ich direkt aus AVRStudio 5.1 programmieren?
3.: Kann mir jemand die .hex-Datei für den ATtiny2313 geben, die ich
dann mit PonyProg und dem Atmel Evaluationsboard programmiere?
4.: Wie müssen die Fuses für den ATtiny2313 gesetzt werden?
5.: Welche Frequenz hat Q1?
6.: Welche Werte haben dann C2 und C4?
7.: Wenn der ATmega8 nach dem Programmieren ein Programm hat, welches
PB3 als Ausgang setzt und einschaltet, gibt es dann nicht einen
Kurzschluss über PB5 vom ATtiny2313?
Wichtig ist vor allen Dingen die .hex-File vom ATtiny2313!
Danke im Voraus!
Ich verstehe ebenfalls nicht warum besonders Anfänger sich den Ärger mit
Clone- oder Selbstbau Programmern antun. Ein Original von z.B.
Atmel kostet nicht die Welt, dafür funktioniert das Teil.
Wenn also das eigene Produkt nicht funktioniert, (passiert auch den
Profis)
fällt mal schon mindestens eine Fehlerquelle weg.
Mir käme es nicht in den Sinn da was selber zu bauen, der ein-
gesparte Ärger ist der Preis alle mal Wert. (Und für Studenten gibt
es bei Atmel sowieso Rabatt).
Ein Selbstbau(zusatz) für'n Programmer könnte evtl. noch ein
Adaptermodul sein, um an eine bestehende Hardware anzudocken,
weil es mechanisch und/oder elektrisch sonst nicht geht.
Manchen Progammern sagt man nach daß sie etwas empfindlich seien
und schon mal kaputt gehen.
Auch hierfür kann ein Adapter (siehe oben) hilfreich sein, fragt
sich nur bis zu welcher Spannung (24V, 36V oder mehr) der Programmer
überlebensfähig werden soll.
Die Pfostenverbinder des STK500 sind zuwar praktisch, aber man
sollte aufpassen, daß es keine "Feindlichen" Kontakte gibt.