Wechselspannung mit µC regeln

Gast #2997823
Ganz einfach!
Teile:
Glühlampe 10V
Servo
Mikrocontroller
Draht
Holz
Solarzellen

Die Glühlampe mit 10V speisen. Aus dem Holz und dem Servo eine 
bewegliche Blende bauen. Dahinter die Solarzelle anbringen. Spannung an 
der Solarzelle abgreifen. Den Servo mit dem Controller steuern. Fertig!
Gast #2997838
@NA  ... gut das ich noch ne 200Watt zelle im keller liegen hab ... fail

Ich habe eine Stromregelung die ich mit Hilfe einer Spannung ansteuern 
kann. Folglich möchte ich einen Sinusspannung regeln damit ich damit 
meinen Strom regeln kann.
#2997843
Dennis schrieb:

> ich möchte mit einem Mikrocontroller eine Wechselspannung, also die
> Amplitude, regeln. Wie mache ich sowas am besten?

Das Problem ist nicht die Regelung; das Problem ist das Stellglied.
M.E. geht da nur ein Stelltrafo mit entsprechender Trägheit.
Eine andere Möglichkeit wäre ein Sinusgenerator plus NF-Verstärker.
Gruss
Harald
Gast #2997874
Sinus erzeuge ich mit Hilfe eines Butterworth-Tiefpassfilters 5. 
Ordnung.
Und dieses Signal hat z.B. +/- 5V Spitz-Spitze das ich nun per 
Mikronctroller regeln will (also die Amplitude).
Gast #2997907
Dennis schrieb:
> Sinus erzeuge ich mit Hilfe eines Butterworth-Tiefpassfilters 5.
> Ordnung.
> Und dieses Signal hat z.B. +/- 5V Spitz-Spitze das ich nun per
> Mikronctroller regeln will (also die Amplitude).

Was kann der Controller denn so? Wenn das Teil schnell genug ist, kann 
man einen Sinus als PWM ausgeben und die Amplitude über die PWM 
einstellen.
 Ansonsten bleibt die Poti-Lösung - macht aber auch Sprünge - je nach 
Auflösung - oder ein VCA, aber der braucht dann auch eine Steuerspannung 
(DAC oder PWM).

VG

Ray
#2998147
Dennis schrieb:

> Ich habe eine Stromregelung die ich mit Hilfe einer Spannung ansteuern
> kann. Folglich möchte ich einen Sinusspannung regeln damit ich damit
> meinen Strom regeln kann.

Das ergibt alles keinen Sinn.

Was ist das für eine "Stromregelung"? Und wird die tatsächlich von einer 
Sinus-Wechselspannung "angesteuert"? Oder vielleicht doch eher aus einer 
solchen versorgt? Und wieso muß das ein Sinus sein?


XL
Gast #2998411
Die Stromregelung besteht aus einem OPV und einer +/- Versorgung, durch 
den Butterworth-Filter erzeuge ich ein Sinsusignal mit 50Hz, das die 
Stromregelung steuert. Heißt je mehr Spannung desto mehr Strom am 
Ausgang.
Unterm Strich möchte ich eine Wechselstromregelung machen. Einstellbarer 
Wechselstom von 0- ca. 500mA.
#2998453
WOFÜR DENN verdammt nochmal? Was soll denn die 50Hz zu fressen kriegen? 
Deine Katze oder was?! Sorry für meine Unsachlichkeit, aber wie soll man 
Dir denn helfen wenn Du nicht mit Infos rüberrückst. Für eine Glühlampe 
oder so brauchst Du keine 50Hz.
Gast #2998789
Dennis schrieb:
> Die Stromregelung besteht aus einem OPV und einer +/- Versorgung, durch
> den Butterworth-Filter erzeuge ich ein Sinsusignal mit 50Hz, das die
> Stromregelung steuert. Heißt je mehr Spannung desto mehr Strom am
> Ausgang.
> Unterm Strich möchte ich eine Wechselstromregelung machen. Einstellbarer
> Wechselstom von 0- ca. 500mA.

Also eine spannungsgesteuerte Stromquelle - und Du möchtest eigentlich 
nur wissen, wie man einen in der Amplitude einstellbaren Sinus erzeugt, 
um die Stromquelle zu steuern?

Dazu wäre wichtig zu wissen:
- wie fein soll die Amplitude einstellbar sein?
- wie stark darf die Frequenz abweichen? -> anscheinend nicht so 
wichtig, da Du ja schon einen Sinusgenerator hast.
- wie sauber muss das Signal sein? -> auch nicht so wichtig, da Du ja 
auch schon eine Quelle und einen entsprechenden Tiefpass hast.

Bleibt also nur: wie kann ich die Amplitude des schon vorhandenen 
Sinussignals von einem Controller aus einstellen, um meinen 
Ausgangsstrom nachzuführen?

Wie wäre es mit einem guten alten LM13700 oder einem Multiplizierer wie 
dem AD633?

VG

Ray
#2998850
Dennis schrieb:
> Die Stromregelung besteht aus einem OPV und einer +/- Versorgung

ALso gar keine Strom regelung sondern ein Spannungsverstärker mit 
definiertem Ausgangswiderstand? Um was zu betreiben?

> den Butterworth-Filter erzeuge ich ein Sinsusignal mit 50Hz, das die
> Stromregelung steuert. Heißt je mehr Spannung desto mehr Strom am
> Ausgang.

"Butterworth-Filter" klingt nach "ich erzeuge ein 50Hz 1:1 Rechteck und 
filtere brutal die Oberwellen raus". So etwa?

> Unterm Strich möchte ich eine Wechselstromregelung machen. Einstellbarer
> Wechselstom von 0- ca. 500mA.

Wirklich Strom? Oder nicht vielleicht doch Spannung? Und willst du 
das wirklich regeln oder vielleicht doch nur steuern? Sprache kann 
sehr präzise sein. Du nutzt dieses Potential nicht annähernd aus!

Mal so aus der Hüfte geschossen: wenn du ein 50Hz Rechtecksignal 
erzeugst und das per Filter zum Sinus (LOL) konvertierst ... dann reicht 
ein simpler Analogschalter + einstellbare Gleichspannung, der dem 50Hz 
Rechteck eine variable Amplitude verpaßt. Auch bekannt als 
"multiplizierender DAC", weil da die Referenzspannung mit dem digitalen 
Wert (bei dir nur 0 oder 1) multipliziert wird. Gibts natürlich auch als 
IC mit mehr Bits, um einen Sinus ohne exzessives Filtern zu erzeugen. 
Stichwort DDS.

Aber vermutlich (zweiter Hüftschuß) ist "Sinus" gar keine harte 
Forderung, sondern du willst nur das Wechselspannungs-Analogon zu einem 
Labornetzteil bauen. Wofür auch immer.


XL
#2999466
Harald Wilhelms schrieb:
> Axel Schwenke schrieb:
>
>> "Butterworth-Filter" klingt nach "ich erzeuge ein 50Hz 1:1 Rechteck und
>> filtere brutal die Oberwellen raus". So etwa?
>
> Das funktioniert bei niedrigen Frequenzen erstaunlich gut.

Ich habe auch nicht gesagt, daß es nicht geht. Aber für einen schönen 
Sinus muß man schon heftig Aufwand treiben. Es wird deutlich einfacher, 
wenn man erst digital eine passende Treppe erzeugt und die dann filtert.

Eins meiner Bücher empfiehlt dazu, aus ein paar D-Flipflops einen 
Ringzähler zu bauen und dessen Ausgänge über passend gewichtete 
Widerstände zusammenzuschalten. Mit 4 Flipflops hat man z.B. die 3. und 
5. Harmonische gar nicht mehr im Treppensignal. Entsprechend kommt man 
mit weniger Aufwand für den Filter aus.

> Wie es
> allerdings mit der Amplitudenstabilität eines solchen Filters
> aussieht, weiss ich auch nicht.

So lange man nix resonantes baut, prinzipiell gut.


XL
Gast #2999480
Axel Schwenke schrieb:

> Eins meiner Bücher empfiehlt dazu, aus ein paar D-Flipflops einen
> Ringzähler zu bauen und dessen Ausgänge über passend gewichtete
> Widerstände zusammenzuschalten. Mit 4 Flipflops hat man z.B. die 3. und
> 5. Harmonische gar nicht mehr im Treppensignal. Entsprechend kommt man
> mit weniger Aufwand für den Filter aus.

Zu unflexibel: mein Buch des Lebens empfiehlt bei niedrigen Frequenzen 
(hier 50 Hz) einen µC (z. B. R2R-Netzwerk 7-Bit).

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