Mackie schrieb:
> Welche Macken sind bekannt?
Zum Bleistift, dass die Firmware bei einem single-step über einen
SLEEP-Befehl mit einem Fehler 0x32 (Invalid target mode oder so
ähnlich) reagiert. Atmel Studio loggt das in irgendeinem Fenster,
in dem man es nicht gleich sieht, und läuft frisch-fröhlich weiter.
In AVaRICE habe ich einen Würgaround eingebaut, dass es danach ein
STOP hinterher wirft, damit der Prozessor wenigstens wieder angehalten
wird. Auch sonst sehe ich den Fehler 0x32 sehr häufig an vielen
Stellen.
Zum Bleistift, dass die Firmware nicht USB-1.1-tauglich ist. Sie
muss dann große Transfers (die unter USB 2.0 in die maximale Paket-
größe von 512 Bytes passen) in 64-Byte-Stücke zerhacken. Macht sie
an sich auch, aber nur das erste und zweite Stück haben sinnvollen
Inhalt, danach verheddert sich irgendwas, und es kommt Unsinn raus.
Ist aber auch völlig egal, wenn man Atmel Studio benutzt, weil das
sowieso sang- und klanglos in einen Timeout rennt, wenn man das
JTAGICE3 via USB 1.1 angeschlossen hat. USB 1.1 kann nach wie vor
für Testaufbauten interessant sein, wenn man keine 480-MHz-fähige
Verkabelung installieren kann. Außerdem ist es [leider] nach wie
vor der Default für VirtualBox, weil die für USB 2.0 notwendige
EHCI-Emulation von Oracle nicht als Open Source freigegeben ist.
Selbst wenn man die Closedsource-Komponente installiert, scheint sie
aber noch buggy zu sein, sodass man mit einem JTAGICE3 nicht aus einer
VirtualBox heraus arbeiten kann. (JTAGICEmkII geht dagegen.)