Alternative zur Diode

Gast #3043135
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Hallo zusammen,
ich habe mehrere Verbraucher an einer 5V-Versorgung. Der Verbraucher R4 
kann jedoch auch manuell an +18V gelegt werden. In diesem Fall müssen 
die anderen Verbraucher geschützt sein, da diese nicht mehr als 5V 
"vertragen". Am einfachsten wäre natürlich eine Diode. Fällt aber aus, 
wegen dem zu hohen Spannungsabfall. Ein MOSFET mit Rdson=10mOhm wäre ok. 
Aber so wie ich mir das mit dem PMOS dachte, funktioniert es nicht, denn 
der leitet in beide Richtungen.
Wäre prima wenn jemand ne bessere Idee hätte!

Besten Dank und viele Grüße
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Gast #3043136
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Was ich noch sagen wollte: Auf der Platine will ich nachher nichts mehr 
löten oder stecken, ein Jumper fällt also auch aus.
Die +5V sind abschaltbar. Die anderen Verbraucher müssen nicht verorgt 
werden, dürfen aber halt keine 18V sehen.
Gast #3043153
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Die Platine ist sehr klein, und nur mit SMD bestückt. Ein Relais käme 
mir da nicht so gelegen, zumal der "normale" Dauerzustand eine 
Versorgung mit +5V ist. Aber immerhin nicht ganz unmöglich. Ich denke 
noch darüber nach. Vielen Dank schonmal. gfunk
Gast #3043291
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Bei einer Schottky-Diode wäre der Spannungsabfall zu hoch. Bei dem 
Baustein handelt es sich um einen programmierbaren IC. Die 18V werden 
nur zum Programmieren benötigt. Der Strom beträgt dabei max. 20mA
#3043307
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@  gfunk (Gast)

>Bei einer Schottky-Diode wäre der Spannungsabfall zu hoch.

Jaja, die liebe Salamitaktik, nicht nur in der Politik.
Was für ein maximaler Strom fließt durch R4 bzw. den Verbraucher und 
welcher Spannungsabfall ist akzeptabel? Siehe Netiquette.

> Bei dem
>Baustein handelt es sich um einen programmierbaren IC. Die 18V werden
>nur zum Programmieren benötigt. Der Strom beträgt dabei max. 20mA

Dann programmier ihn doch nicht in der Schaltung! Problem gelöst.
Oder nimm einen gescheiten IC, der keine extrahohe Programmierspannung 
braucht. Wir leben im Jahr 2013 A.D.
Gast #3043317
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> Bei einer Schottky-Diode wäre der Spannungsabfall zu hoch.

Das ist doch Unsinn, alle 5V ICs akzeptieren zumindest 4.75 bis 5.25V,
wenn nicht 4.5V bis 5.5V, und bei 20mA macht eine Schottky gerade mal
0.13V Spannungsabfall (SK24A SMD von Reichelt, oder BAT60A).

Es ist auch kein Problem wenn dann  andere Eingänge desselben ICs aus 
dem anderen 5V versorgt werden, bsi +0.5V mehr dürfen anliegen bevor die 
interne Diode leiten würde.

Und wenn dir die Toleranz wirklich zu schaffen macht, dann eben eine 
Diode überall rein:

  +--------+   +--|>|-- dein IC
--|5VRegler|---+
  +--------+   +--|>|-- andere ICs
      |
      +--|>|--+ hebt 5V um Diodendurchlassspannung
              |
             GND

> Bei dem
> Baustein handelt es sich um einen programmierbaren IC. Die 18V werden
> nur zum Programmieren benötigt. Der Strom beträgt dabei max. 20mA

Endlich sagt er mal um was es geht, vorher dürften es vom 2mA bis 20000A 
alles sein.

Aber es ist immer noch unklar, wo die 5V herkommen. Wenn die aus einem 
Spannungsregler kommen, könnte man einen rückstromfesten 5V Regler 
parallel zum eigentlichen Regler legen der nur dieses Teil versorgt.
Gast #3043335
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>Aber so wie ich mir das mit dem PMOS dachte, funktioniert es nicht, denn
>der leitet in beide Richtungen.

Aber nur wenn er angesteuert wird. Im gesperrten Zustand leitet er 
nicht.

Im Prinzip musst du nur dein 18V Siganl ans Gate, mit einem R nach GND 
legen. Noch eine Z-Diode mit Widerstand gegen Überspannung am Gate 
vorsehen.

An den 5V am besten auch noch was gegen Überspannung vorsehen, kann sein 
dass der P-MOS etwas verzögert abschaltet und auf den 5V eventuell ein 
kurzer Peak erscheint
Gast #3043341
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Vielen Dank schonmal für die vielen Vorschläge!

Leider geht das mit der Diode nicht. Ich brauche wirklich die präzisen 
5V!
Wie schon geschrieben: Rdson OK, Schottky nicht. Ist halt so.
Und Programmieren in der Schaltung geht auch nicht. Ist halt so ...

Der verlinkte Beitrag mit dem Umschalten der Spannungen auf einer 
Leitung war ganz interessant. Funktioniert aber bei mir nur, wenn ich 
die 18V dauerhaft zur Verfügung hätte. Ist leider nicht so ...

anderes ich schrieb:
> Im Prinzip musst du nur dein 18V Siganl ans Gate, mit einem R nach GND
> legen. Noch eine Z-Diode mit Widerstand gegen Überspannung am Gate
> vorsehen.
Das ist wirklich eine super Idee. Und dazu noch einfach :-)
Besten Dank, werde ich gleich ausprobieren.

Mfg, gfunk
Gast #3044105
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Hmm, den möglich Peak auf den 5V prüfe ich mal. Vielleicht hilft eine 
Clamp-Diode?

@"anderes ich": Wo würdest du denn am Gate noch eine Z-Diode anbringen? 
Wenn 18V an Gate und Source liegen, dann ist da doch keine 
Potentialdifferenz, oder?

Viele Grüße, gfunk

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