Welcher 4066 ist der Beste?

#3058156
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Hallo,
nutzte man vor Jahren zur Audiosignalquellenumschaltung einen CD4066, 
dann gibt es den heute zusätzlich in diversen Ausführungen wie HC und 
HCT.
Dabei stellte sich mir die Frage, welche davon wohl die besten techn. 
Daten für den gen. Einsatzfall bietet?
Es gibt doch sicher einen Zusammenhang zwischen dem Typ und den 
verwendeten OPVs, z.B. TL082 und CD4066?
Gast #3058177
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> Es gibt doch sicher einen Zusammenhang zwischen dem Typ und den
> verwendeten OPVs, z.B. TL082 und CD4066?

BNeides uraltes Zeug das man heute besser nicht mehr verwendet.

74HCx4066 verträgt sowieso keine ausreichende Spannung.

Audio: LC4966 (37V), SSM2402/04 (Analog) TDA1028 (ST, uralt), NJM2750 
(Stereo 4:1 JRC) FSA2269 (5V analog Fairchild) DG2750 (5V analog Vishay) 
PI5A4764 PI5A4765 (clickless Pericom) TK15210 TK15324 usw. 
(unidirektional Audio MUX, Toko)

Diese einfachen Analogschalter schalten überogens immer als T:

              a
Signal--4066--+--4066-- Sammelschiene
              |
             4066
              |
             GND

d.h. Punkt a wird an MAsse gelegt wenn beide 4066 das Signal trennen, 
sonst sit die erreichbare Dämpfung zu niedrig. Auch muß man aufpassen, 
daß EIngangs- und Ausgangsimpedanz zu den Analogschaltern passen, also 
nicht einfach ein Mikrophon wirekt anschliessen oder so, sondern einen 
OpAmp vor den Eingang um eine definiert Quellimpedanz zu bekommen (und 
eine ausreichende Signalhöhe).
Gast #3058200
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Einen CD4066 darfst du nicht gegen einen 74HCx4066 ersetzen, höchstens 
gegen einen HEF/HCF4066. Die sind aber genau so alt, nur eben ein 
anderer Hersteller (ST statt RCA).

Und die Qualität der Schaltung wird sich nicht verbessern, wenn du statt 
dem CD4066 einen teureren einbaust, wenn dahinter ein TL082 folgt.
#3058316
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Helmut S. schrieb:
> Der 74HCx4066 hat 5 mal weniger Widerstand im eingeschalteten Zustand
> und schaltet 5 mal schneller bei 5V Betriebsspannung.

Gut, ich gebe zu, ich hätte auch selbst im Datenblatt nachsehen
können. Deshalb vielen Dank. :-) Je nach Anwendung kann man bei
diesen Vorteilen sicher ganz gut mit dem eingeschränkten Aus-
steuerungsbereich leben.
Gruss
Harald
Gast #3058337
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Den MAX4066 hatte MaWin nicht erwähnt.
Er hat aber recht HC und HCT können nur TTL kompatibele  Pegel.
Die fliegen dir um die Ohren wenn die Schaltung zB. mit 12V CMOS Pegel 
arbeitet.
Auch bei 5V könnte es Probleme geben.
Der MAX4066 kann laut Datenblatt CMOS Pegel den er ist ein CMOS MUX.
#3058362
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MaWin schrieb:
> 74HCx4066 verträgt sowieso keine ausreichende Spannung.

BernhardT schrieb:
> Er hat aber recht HC und HCT können nur TTL kompatibele  Pegel.

Das sagt das Datenblatt aber was anderes. Der 74HC4066 ist bis 10V VCC, 
VI und VSW spezifiziert.

74HC4066: CMOS level
74HCT4066: TTL level

http://.nxp.com/Fdocuments/Fdata_sheet/F74HC_HCT4066.pdf

Die Frage, ob die 10V ausreichend sind, muss Ingolf für sich 
beantworten.
#3058365
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A. K. schrieb:
> Ingolf O. schrieb:
>>> bis 16V gibt es noch den MAX4066 "Pin Compatible with 74HC4066" DB sieht
>>> recht gut aus ist aber teuer.
>>
>> Hm, diese Aussage steht im Widerspruch zu der von MaWin, der den
>> 74HC*4066-Einsatz absolut verneint!
>
> Den MAX4066 hatte er nicht erwähnt.

Hier ging beim Zitieren irgendwas daneben, Axel, ist aber eher marginal!
Dennoch ist das blaue Zitat nicht von mir...
#3058510
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Der 74HC4066 kann bis zu 9V, kann erheblich schnellere Signale als die 
alten CMOS4066 schalten und hat niedrigere Ron-Widerstände.

In rein analogen Schaltungen würde ich ihn aber wahrscheinlich deshalb 
nicht benutzen, weil er auch höhere Umschaltspitzen erzeugt, die sich 
durch "charge injection" der Signalspannung überlagern.

Für eine Verbesserung eines bestehenden Designs würde ich auch den 
MAX4066 probieren.

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