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Forum: Haus & Smart Home Kleinsolaranlage mit einspeisung über Steckdose Rechtens ?


Autor: Müller (Gast)
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Hallo
Ich habe gesehen das im Internet immer häufiger Kleinanlagen  um ca. 
500W angeboten werden die man angeblich  einfach in die Steckdose 
stecken kann.
Das ganze soll laut den Anbietern ohne irgendwelche Genehmigungen 
möglich sein.
Irgendwie kann ich mir das aber nicht vorstellen.
Sobald man ja mehr erzeugt als man nutzt ( kann ja mal passieren )  und 
der Zähler rückwärts laufen kann
würde man ja mehr bekommen als man mit einem Vertrag an Vergütung 
erhält.
Hat jemand da genauere Infos ?
Danke für die Infos

Müller

: Verschoben durch Moderator
Autor: Bernd B. (maulwurf)
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Hallo


Der Zähler läuft nicht rückwärts

Gruss Bernd

Autor: denial (Gast)
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Bernd B. schrieb:
> Der Zähler läuft nicht rückwärts

Es gibt Zähler ohne Rücklaufsperre, aber das sind i.d.R Lieferzähler.

Autor: Pete K. (pete77)
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Die normalen Ferraris-Zähler können auch rückwärts laufen.

Eine Einspeisung ist aber an erhebliche Auflagen geknüpft, die 
verhindern sollen, dass durch das Einspeisen Netzstörungen induziert 
werden.

Frag' doch mal bei Deinem Netzbetreiber nach ob das rechtens ist.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Pete K. schrieb:
> Die normalen Ferraris-Zähler können auch rückwärts laufen.

...wenn die Rücklaufsperre kaputt ist.
Gruss
Harald

Autor: A.Max S. (amf)
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Müller schrieb:
> Sobald man ja mehr erzeugt als man nutzt ( kann ja mal passieren )  und
>
> der Zähler rückwärts laufen kann
>
> würde man ja mehr bekommen als man mit einem Vertrag an Vergütung
>
> erhält.
>
> Hat jemand da genauere Infos ?

Soweit hier bekannt,

bekommt man schon mehr für jede erzeugte kWh vergütet als für jede 
verbrauchte kWh.

Autor: Pete K. (pete77)
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Kleinanlagen rechnen sich sowieso meistens nicht.

Eine gute Abschätzung ist die 10er Formel:
(Einspeisevergütung pro kWp)*10*(Ertrag pro Jahr in kWh pro kWp nach 
pvgis)<(Nettokosten pro kWp komplett)

Liegt das Angebot drüber, lohnt sich die Anlage nicht (bei ca. 5% 
Rendite).

Autor: MaWin (Gast)
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> Kleinanlagen rechnen sich sowieso meistens nicht.

Seit den Wucherpreisen der Monopolstromanbieter schon.

Eine KLeinanlage (üblich wären 2kW) liefert den Strom für
ca. 17ct/kWh, die meisten Stromkonzerne wollen 25ct/kWh.

Leider kann nicht aller von der Kleinanlage gelieferte
Strom genutzt werden, denn bei einem einzelnen Haushalt
ist die Statistik nicht dein Freund.

Wenn der Zähler keine Rücklaufsperre hat, rechnet sich
das trotzdem.

Wenn der Zähler eine Summenrücklaufsperre hat, verteilt
das Stromnetz wenigstens die Leistung über die 3 Phasen,
es kann sich rechnen wenn du keine Hochstromverbraucher
wie Durchlauferhitzer hast.

Wenn der Zähler pro Phase eine Rücklaufsperre hat,
rechnet sich die Anlage nie. Leider kenne ich keine
Solarwechselrichter die 3 Phasen bedienen so daß der
irgendwo (direkt nach dem Zähler) gemessene Strom
(per Stromwandeltrafo) bevorzugt dort eingespeist
wird, wo auch welcher aus dem Netz entnommen wird,
um den gezählten Strom zu reduzieren.

Wenn man die Anlage mit Pufferakkus ausstattet, kann
man zwar allen (bis auf Wirkungsgradverluste)
produzierten Strom auch nutzen, aber es rechnet sich
nur, wenn man die Pufferakkus quasi geschenkt bekommt -
und das alle 5 Jahre, denn länger halten
die meisten Akkus nicht (Ausnahme offene NiCd).

Autor: Martin S. (sirnails)
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Diese Kleinanlagen sind verhältnismäßig teuer und bringen daher keinen 
sonderlich nennenswerten Vorteil zum konventionell bezogenen Strom. Eine 
Einspeisung ohne Zulassung macht nur dann sinn, wenn Dein Stromverbrauch 
grundsätzlich höher ist, als die maximal eingespeiste Leistung. Aber 
anschließen darfst Du es natürlich nicht ohne Genehmigung. Das sollte 
klar sein.

Autor: meckerziege (Gast)
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Nachdems immer Diskussionen über Zähler gibt die Rückwertslaufen oder 
nicht: Es gibt definitiv welche die das tun. Scheinen auch wirklich die 
Standardzähler zu sein.
Hab ich aus 1. Hand von jemandem erfahren der Solaranlagen angeschlossen 
hat.

Das ganze gibts nicht nur für Solarstrom, sondern auch für Windenergie 
mit so nem kleinen Windrad aufm Dach für einige hundert Watt oder so. Da 
kommt dann auch ein Stecker in die Steckdose und damit wird eingespeist.


Wenn du sowas vor hast, dann ruf doch einfach mal bei den zuständigen 
Leuten an und frag sie, wie das so gehandhabt wird bzw. ob du das 
darfst.

Autor: Ben _. (burning_silicon)
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Genau, die üblichen Verdächtigen reden wieder einen riesen Haufen 
Kackakacka zusammen. Die meisten Zähler in Privathaushalten haben 
keine Rücklaufsperre, das wird sich aber mit der Umstellung auf 
"intelligente" Zähler ändern. Diese elektronischen Dinger laufen 
wirklich nicht rückwärts, darüber eingespeister Strom wird also zum 
Endkundenpreis an das EVU verschenkt. Würd ich also nicht machen.

Das Einspeisen ohne Erlaubnis des EVU ist auch nicht erlaubt. Man kann 
es machen und bei einer winzigen Anlage dürfte sich auch niemand dran 
stören (bis sich irgendein Denunziant findet, geht bei manchen Nachbarn 
recht schnell), aber wenn das EVU vor der Tür steht bist Du dran.

Ich kann vor diesen Billig-Wechselrichtern aus Fernost nur warnen. Ich 
hatte so ein Ding in der Hand, natürlich aus Bastelsucht erstmal 
reingeschaut was da drin ist - es war auch eine Überlappung der 
Wärmeleitpads unter einem Leistungstransistor drin, der das Ding nach 
kurzer Betriebszeit getötet hätte. Der Wirkungsgrad dieser Dinge ist 
saumäßig. Bei 40% Nennlast geht der nervig laute Lüfter bereits in den 
Dauerbetrieb. Bei 70-80% Nennlast spätestens wird der Billigschrott den 
Geist aufgeben.

Autor: elems (Gast)
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Viel schlimmer ist, daß mit so einem eingestöpselten Wechselrichter die 
Funktion des FI ausgehebelt wird. Selbst wenn der Wechselrichter bei 
fehlendem Netz abschaltet wird doch 200ms weiter eingespeist bis das 
klappt.

Autor: Udo S. (urschmitt)
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meckerziege schrieb:
> Es gibt definitiv welche die das tun. Scheinen auch wirklich die
> Standardzähler zu sein.

Wenn du die alten mechanischen meinst, läuft da nur das Rad rückwärts 
oder auch das Zählwerk?

Autor: Besserwisser (Gast)
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Es gibt eine Petition, Kleinanlagen genehmigungsfrei zu stellen.

http://www.photovoltaikforum.com/energiepolitik-f90/petition-zu-plugandplay-solaranlagen-eingereicht-t78285.html

Ich speise auch ein, und mein Zähler lief und zählte rückwärst, bis mein 
superneugieriger Nachbar (der zugab, regelmäßig meine Zählerstände zu 
notieren), mich beim EVU anschwärzte. Jetzt habe ich einen Zähler mit 
RLS (Rücklaufsperre) und eine dicke Rechnung bekommen.

Typisch: die Kleinen kämpfen gegeneinander, statt gegen die Großen.


> Es gibt Zähler ohne Rücklaufsperre, aber das sind i.d.R Lieferzähler.
Quatsch, 95% aller mechanischen Zähler laufen rückwärts, wenn man 
einspeist.


> Frag' doch mal bei Deinem Netzbetreiber nach ob das rechtens ist.
Genau, die werden Dir was husten. Dann werden sie besonders genau 
schauen.


Das Problem ist, dass bei Kleinanlagen die Zählermiete den Gewinn 
auffrisst.


MaWin schrieb:
> Wenn der Zähler eine Summenrücklaufsperre hat, verteilt
> das Stromnetz wenigstens die Leistung über die 3 Phasen,
> es kann sich rechnen wenn du keine Hochstromverbraucher
> wie Durchlauferhitzer hast.
> Wenn der Zähler pro Phase eine Rücklaufsperre hat,
> rechnet sich die Anlage nie.

Manfred, kannst Du mir bitte mal ein Beispiel bringen?
Zähler mit Rücklaufsperre pro Phase???

Autor: abc.def (Gast)
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ich betreibe ein Gas-Blockheizkraftwerk mit 3kW el. Einspeisung etc. 
legal angemeldet. Sie wollten eine ganze Reihe Nachweise vom Hersteller 
haben, Abschaltung bei <49.75 Hz und >50.25 Hz, Spannungsüberwachung und 
so weiter.
Es ist ein technischer Riesen-Aufwand, China-Anlagen erfüllen den nicht 
und sind zum Einspeisen nicht zulässig. Stell Dir vor, ein 
Reparatur-Elektriker schaltet die Leitungen draußen aus, und greift 
dran, weil ja aus ist. Dabei wird von Dir eingespeist und der kriegt 
eine gewischt.
Ich frage mich sowieso, ob sich das finanziell lohnt. Eigenbedarf ja, 
aber der Strompreis sinkt(!) ja ständig. Derzeit 4.5ct/kWh als 
Vergütung. Ja, ich weiß, Heizöl kostet 8ct/kWh. Eventuell den Strom 
verheizen und nichts einspeisen.

gruß. abc.def

Autor: Ben _. (burning_silicon)
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Das was mich im Grunde ankotzt ist, daß die EVUs den eingespeisten Strom 
deutlich unter dem Verkaufspreis in den Arsch gepumpt haben wollen, für 
den man ihn hinterher wieder aus der Dose rausholen darf. Meine, was hab 
ich davon, wenn ich Strom für 25-30 ct/kWh einkaufen und für 5-8 ct/kWh 
einspeisen soll? Das ist doch ne echte Beleidigung, die an Betrug 
grenzt. Dumm nur, daß man sich gar nicht so viele Autobatterien in die 
Bude stellen kann wie man braucht um ohne das EVU auszukommen.

Autor: Korinthenkacker (Gast)
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Nach Wärmemengenzähler kostet Heizöl 10ct/kWh. 22% gehen verloren, nicht 
5% wie der Schornsteinfeger "gemessen" hat.

Autor: Martin S. (sirnails)
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Besserwisser schrieb:
> Jetzt habe ich einen Zähler mit
> RLS (Rücklaufsperre) und eine dicke Rechnung bekommen.

Es wäre schön, wenn Du ausführen könntest, was eine "dicke" Rechnung 
ist, und welcher Argumentation die anzuzweifelnde Rechtmäßigkeit dieser 
Forderung unterliegt.

Ben _ schrieb:
> Meine, was hab
> ich davon, wenn ich Strom für 25-30 ct/kWh einkaufen und für 5-8 ct/kWh
> einspeisen soll?

Wie kommst Du auf diese Zahlen? Es sind eher 17,02ct./kWh. Es ist 
natürlich klar, dass Dir das EVU nicht auch noch die Umsatzsteuer zahlt. 
Rechnet man die 4ct. drauf, ist man immerhin bei soliden 21ct./kWh. Es 
ist inzwischen allerdings gemeinhin bekannt, dass sich eine Einspeisung 
nicht mehr lohnt sondern eher damit die Eigenverbrauchsabdeckung. Das 
wird nebenbei inzwischen auch so ermittelt: Differenz Einspeisezähler zu 
Bezugszähler ergibt den zu zahlenden bzw. zu vergütenden Anteil. Man 
sollte so haushalten, dass man mehr bezieht, als einspeist. Davon 
profitiert man heute mehr. In ein bis zwei Jahren ist der 
Verbrauchspreis der EVUs ohnehin so hoch, dass man das Niveau der 
Vergütung von vor drei/vier Jahren erreicht hat. Es war aber wohl 
abzusehen, dass sich die EVUs die Vergütungen, die sie zwangsläufig 
zahlen MÜSSEN, von allen Kunden zurückholen. Die zahlen doch nicht 
freiwillig drauf ;-)

Korinthenkacker schrieb:
> Nach Wärmemengenzähler kostet Heizöl 10ct/kWh. 22% gehen verloren, nicht
> 5% wie der Schornsteinfeger "gemessen" hat.

Das entspricht einem Preis von 1 Euro / Liter. Soviel zahlt man nicht 
mal bei einer Mindermenge von 500L.

22% gehen nicht verloren. Woher hast Du diese hahnebüchene Zahl? Normale 
Öl-Brenner ohne Brennwerttechnik laufen mit 92% Wirkungsgrad. Aber 
vielleicht kann hier jemand schon wieder nicht zwischen Brennwert und 
Heizwert unterscheiden ;-)

Autor: Ben _. (burning_silicon)
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> Es sind eher 17,02ct./kWh.
Wo ist da der Unterschied? Da werd ich immer noch um etwa 10-12 Cent 
beschissen, was die ganze Idee unbrauchbar macht.

Was meiner Meinung unbedingt getan werden muß ist die Abgabe der Netze 
in öffentliche Hand. Genau wie Straßen und Gehwege. Es kann in Zeiten 
von Strombörsen und solche exorbitant hohen Strompreisen trotz immer 
neuer Rekordüberschüsse der EVUs nicht mehr sein, daß Kraftwerke und 
Versorgungsnetz dem gleichen Unternehmen gehören. Da gehört Wettbewerb 
rein und das Stromnetz sollte jedem zugänglich sein - genau wie Straßen 
und Gehwege.

Autor: Martin S. (sirnails)
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Ben _ schrieb:
>> Es sind eher 17,02ct./kWh.
> Wo ist da der Unterschied? Da werd ich immer noch um etwa 10-12 Cent
> beschissen, was die ganze Idee unbrauchbar macht.

Naja ob 5 - 8 ct. oder 17ct. ist schon ein himmelweiter Unterschied. 
Aber Du hast schon recht, wenn Du prinzipiell damit aussagen möchtest, 
dass wir nach Strich und Faden verarscht werden.

Autor: Ben _. (burning_silicon)
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Gerade gehört:

Eon macht 4,2 Millarden... Moment 4.200.000.000 Euro Gewinn im letzten 
Jahr. Eine Steigerung um 29%, im Vergleich zum Vorjahr. So, nun soll mir 
mal irgendwer glaubhaft machen, warum Strompreiserhöhungen nötig sind.

Autor: Martin S. (sirnails)
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Ben _ schrieb:
> Gerade gehört:
>
> Eon macht 4,2 Millarden... Moment 4.200.000.000 Euro Gewinn im letzten
> Jahr. Eine Steigerung um 29%, im Vergleich zum Vorjahr. So, nun soll mir
> mal irgendwer glaubhaft machen, warum Strompreiserhöhungen nötig sind.

Tja, das ist tragisch. Aber nicht einmal Gerichte haben sich getraut, 
den Verweigerern der Preiserhöhung Recht zu geben.

Autor: Stefan W. (swessels)
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Moin,

Ich überlege mir gerade etwas anderes:

Ich möchte demnächst noch eine Solaranlage für Warmwasser und 
Heizungsunterstützung nachrüsten. Die Heizungsanlage ist von 2012, es 
hat halt nicht für die vollständige Lösung am Stück gereicht.

Dazu überlege ich den Einbau einer kleinen Photovoltaikanlage mit 
Akkupuffer, die nur die Heizungsanlage und ggf. noch die Dachboden- und 
Aussenbeleuchtung versorgt.
Für Sonnenlose Zeiten soll ein Schaltnetzteil auf Standby laufen.

Betriebswirtschaftlich bestimmt nicht Sinnvoll, sollte aber machbar 
sein.

Gruß,
Stefan

Autor: eon aktionär (Gast)
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So, nun soll mir
mal irgendwer glaubhaft machen, warum Strompreiserhöhungen nötig sind.

Hallo,

na das liegt doch auf der Hand:
Ich möchte mehr Dividende von meinen E.ON Aktien !

Danke !

Autor: ReinHerR (Gast)
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Mit einem günstige Einspeisewechselrichter und einer kleinen 600 
Wp-Solaranlage dürfte es sich schon lohnen. Inzwischen liegt man ja 
selbst bei so einer kleinen Anlage bei ~1€/Wp.

Kann man den Einspeisewechselrichter nicht auch mit einem zusätzlichem 
FI ausstatten? Mir fällt gerade kein Grund ein, warum das nicht gehen 
sollte.
Gruß
ReinHerR

Autor: cebulon (Gast)
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schön...

anscheinend kommen wir nun endlich wieder zur anfangs gestellten Frage 
zurück.

Gruß
cebulon

Autor: Walter S. (avatar)
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Martin Schwaikert schrieb:
>>> Es sind eher 17,02ct./kWh.
>> Wo ist da der Unterschied? Da werd ich immer noch um etwa 10-12 Cent
>> beschissen, was die ganze Idee unbrauchbar macht.
>
> Naja ob 5 - 8 ct. oder 17ct. ist schon ein himmelweiter Unterschied.
> Aber Du hast schon recht, wenn Du prinzipiell damit aussagen möchtest,
> dass wir nach Strich und Faden verarscht werden.

abc der die 4,5Ct erwähnt hat hat ein BHKW, und da ist die 
Einspeisevergütung wirklich so niedrig, nix mit 17,02Ct

Autor: Martin S. (sirnails)
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Walter S. schrieb:
> abc der die 4,5Ct erwähnt hat hat ein BHKW, und da ist die
> Einspeisevergütung wirklich so niedrig, nix mit 17,02Ct

Hier geht es aber nicht um BHKW. Außerdem war die Einspeisevergütung bei 
Inbetriebnahme der Anlage bekannt. Wenn er dennoch eines kauft, ist er 
selbst schuld.

Autor: Ben _. (burning_silicon)
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Nö, zusätzlicher FI geht nicht. Du brauchst halt einen Wechselrichter 
mit gutem Netzschutz (ENS), der eine Inselnetzbildung verhindert. Sprich 
bei Netzausfall muß der Wechselrichter in sehr kurzer Zeit abschalten 
und bis zur Netzwiederkehr auch abgeschaltet bleiben.

Meine, mit einem größeren Generator und einem frei zugänglichen 
Hausanschluß kann man richtig Spaß haben. Zuerst mal braucht man einen 
großen Lastschalter um die Sicherung des Straßenzuges an dem das Haus 
hängt auszuknipsen. Danach hat man mit dem eigenen Generator ein 
Inselnetz und kann mit dessen Spannungsregelung richtig Gas geben. Das 
gibt dann ein kleines Feuerwerk in allen an dem Inselnetz betriebenen 
Geräten... ;) Unpraktisch, aber möglich.

Autor: Walter S. (avatar)
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Martin Schwaikert schrieb:
> Hier geht es aber nicht um BHKW. Außerdem war die Einspeisevergütung bei
> Inbetriebnahme der Anlage bekannt. Wenn er dennoch eines kauft, ist er
> selbst schuld.

bei einem BHKW wird die Einspeisevergütung nicht vom Staat im voraus 
festgelegt

Autor: Kalli L. (knl)
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Müller schrieb:
> Irgendwie kann ich mir das aber nicht vorstellen.
> Sobald man ja mehr erzeugt als man nutzt ( kann ja mal passieren )  und
> der Zähler rückwärts laufen kann
> würde man ja mehr bekommen als man mit einem Vertrag an Vergütung
> erhält.

Wenn der Zähler rückwärts läuft bekommst du ja nichts, sondern musst 
weniger bezahlen.

Autor: Ben _. (burning_silicon)
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Yep wenn der Zähler rückwärts läuft und Du mehr verbrauchst als Du 
einspeist ist das so wie es sein sollte. Dann bekommst Du für's 
Einspeisen effektiv Deinen Endkundenpreis, nicht mehr und nicht weniger.

Autor: P. A. (trick)
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Ich hab mich mal schlau gemacht und zitiere hier mal ne Stellungnahme 
von e.on


Positionspapier des E.ON-TAB-Kreises zu Erzeugungsanlagen an 
Endstromkreisen ("Steckdosenanlagen") - Stand 15.01.2013

In letzter Zeit wurden von verschiedenen Herstellern Erzeugungsanlagen 
auf den Markt gebracht, die mittels Schuko-Stecker an eine beliebige 
Steckdose angeschlossen werden sollen. Eine Anmeldung beim jeweiligen 
Netzbetreiber wird von den Herstellern für nicht erforderlich gehalten.

Der Anschluss von Erzeugungsanlagen ist in folgenden allgemein 
anerkannten Regeln der Technik festgelegt.

Normative Vorgaben

Die DIN VDE 0100-551 regeld die Anforderungen für die Auswahl und 
Errichtung von Niederspannungseinrichtungen, die dafür vorgesehen sind 
eine Anlage zu versorgen.

Die DIN VDE 0100-712 regelt u. a. die Auswahl von Betriebsmitteln und 
die Errichtung von PV-Erzeugungsanlagen.

Die DIN VDE 0100-551 Kapitel 551.7.1 und DIN VDE 0100-712 in Kapitel 
712.413.1.1.1.1 schreiben fast wortgleich vor, dass Erzeugungsanlagen 
ausschließlich auf der Versorgungsseite der Sicherungen (d.h. in eine 
Unter- bzw. Hauptverteilung/Zählerschrank) der Endstromkreise 
angeschlossen werden dürfen.

VDE-AR-N 4105:

Der Anwendungsbereich der VDE-AR-N 4105 schließt jede Erzeugungsanlage 
ein, die an ein Niederspannungsnetz angeschlossen ist und parallel 
betrieben wird. Dies gilt unabhängig davon, ob Energie erzeugt und diese 
ggf. als Überschuss ins Niederspannungsnetz eingespeist wird.

Kapitel 4 schreibt vor, dass jede Erzeugungsanlage, die dem 
Anwendungsbereich unterliegt, beim Netzbetreiber angemeldet werden muss. 
Für die Inbetriebsetzung ist die Zustimmung des Netzbetreibers 
erforderlich.

Kapitel 5.5 schließt einen Anschluss einer Erzeugungsanlage an einen 
Endstromkreis ausnahmslos aus.

Fazit

Aus den o. a. Vorschriften ist Folgendes festzustellen:

1. Erzeugungsanlagen dürfen nicht an Endstromkreise angeschlossen werden
2. Jede Erzeugungsanlage ist beim Netzbetreiber anzumelden

Dieses Thema wurde bereits in verschiedenen Fachpublikationen behandelt 
u. a.:

pv-praxis.de 2/2011 S. 21-22: "Modulwechselrichter mit Schuko-Steckern - 
Plug&Play - Lösung oder Gefahr"

Zitat Ende


Ich hoffe damit sind alle Unklarheiten beseitigt.

Gruß trick

Autor: Martin S. (sirnails)
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Ich glaube, es ist wohl so ziemlich jedem klar, dass man das NICHT so 
einfach darf. Ich glaube, es ist aber auch jedem klar, dass diese Art 
der Einspeisung ziemlich vielen Versorgung ganz gewaltig gegen den 
Strich geht, weil sie ihren übertreuerten Kapitalistenstrom nicht mehr 
verkaufen können.

Autor: Max (Gast)
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Information zum Thema.
Ich glaube das dieses Thema weit aus länger als 3Jahre diskutiert wird.
Und nun wohl endlich was passieren wird....oder auch nicht...

http://www.pv-magazine.de/meinung/blogdetails/beitrag/das-eu-parlament-hat-erkannt--photovoltaik-kleinstanlagen-sind-der-schlssel-zur-brgernahen-energiewende_100011670/

Autor: TomdB (Gast)
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Warum wird immer wieder die Amortisation dieser kleinen Plug & Play 
Anlagen angesprochen? Wenn einer sich solch eine Anlage installiert, 
denke ich, ist es der Wunsch etwas Unabhängigkeit von den Monopolisten 
zu erlangen. Wir reden dann hier von einigen hundert bis kleinem Tausend 
Euro Betrag. Ich glaube, da spielt Amortisation doch keine Rolle. Jeder 
der sich ein Auto kauft, hat im ersten Jahr 20-25% Verlust zum 
Kaufpreis, das können schon mal locker 10.000 Euro sein, da höre ich 
aber niemanden jammern. Bei Autos, der Geldvernichtungsmaschine Nr.1 
scheint die Amortisation nicht wichtig zu sein.
Meine Anlage hat ca.1500Euro gekostet bei 1570Watt Peak, da wäre selbst 
der Totalverlust zu ertragen ;))
Leider habe ich das Gefühl, das hier Leute schreiben, die Wechselrichter 
aus der Steinzeit haben muessen. Seit vielen Jahren müssen alle 
Wechselrichter eine ENS an Bord haben, somit ist das Thema der 
Inselbildung und Gefährdung durch nicht abschaltbare Einspeisung ins 
öffentl. Netz abgehakt. Infos auch bei Wiki...Einrichtung zur 
Netzüberwachung mit zugeordneten Schaltorganen (ENS). Vielleicht wäre es 
sinnvoller, nicht immer an Allem Bedenken zu äußern und alles mies zu 
machen, sondern unsere Probleme durch allgem. Wissenstransfer zu lösen.
Gruß Tom

Autor: Thomas L. (thomas_hx)
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In der aktuellen c't (19) ist auch ein Artikel zu dem Thema drin.
http://www.heise.de/ct/13/19/links/086.shtml

Autor: MaWin (Gast)
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> Warum wird immer wieder die Amortisation dieser kleinen Plug & Play
> Anlagen angesprochen? Wenn einer sich solch eine Anlage installiert,
> denke ich, ist es der Wunsch etwas Unabhängigkeit von den Monopolisten
> zu erlangen. Wir reden dann hier von einigen hundert bis kleinem Tausend
> Euro Betrag. Ich glaube, da spielt Amortisation doch keine Rolle.

Kaum.
Die Amortisation ist meistens der Kaufgrund.

> Jeder der sich ein Auto kauft, hat im ersten Jahr 20-25% Verlust zum
> Kaufpreis, das können schon mal locker 10.000 Euro sein, da höre ich
> aber niemanden jammern. Bei Autos, der Geldvernichtungsmaschine Nr.1
> scheint die Amortisation nicht wichtig zu sein.

Kaum jemand kauft ein Auto, weil er ohne Auto genau so gut aber
billiger lebt.
Würde er versuchen, das Leben, was er mit Auto schafft, ohne Auto
zu bewältigen, müsste er häufig ein Taxi nehmen und ist binnen
Kurzem mehr Geld los als ihn das Auto kostet. Wählt er den Bus
(oder andere Öffis) muss er sich in seinem Leben einschränken,
manche Ware teuer liefern lassen statt selber abzuholen, auf
manchen Weg verzichten und an manchen Dingen nicht teilnehmen.
Das kann man durchaus mit Geld aufwiegen, schon wenn ich
notgedrungen beim teureren Supermarkt einkaufen muss weil der
billiger mit öffis vor Schliessungszeit nicht zu erreichen ist,
und ich natürlich auf dem Weg keine Brötchen bekomme, weil der
Bus nicht extra wegen mir vor der Bäckerei hält.

Der eigene PKW ist in fast allen Situationen die in der Summe
preiswertere Art die Beförderungsprobleme des täglichen Lebens
zu bewältigen, so viel preiswerter, daß man dafür den exorbitanten
Kaufpreis in Kauf nimmt. Auf die km gerechnet sind es bloss 10ct.

Autor: A. R. (redegle)
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Ben _ schrieb:
> Meine, was hab
> ich davon, wenn ich Strom für 25-30 ct/kWh einkaufen und für 5-8 ct/kWh
> einspeisen soll? Das ist doch ne echte Beleidigung, die an Betrug
> grenzt.

Ben _ schrieb:
>> Es sind eher 17,02ct./kWh.
> Wo ist da der Unterschied? Da werd ich immer noch um etwa 10-12 Cent
> beschissen, was die ganze Idee unbrauchbar macht.

An der Strombörse kostet der Strom im 200 Tage durchschnitt aktuell ca. 
38Euro/MWh. Das sind 3,8 ct/kWh. Tendenz sinkend.
Entnommen von der Website: http://www.eex.com. (Chart: PHELIX).
Zu diesem Preis speißen die Großkraftwerke ein.

Wo ist dann der Betrug, wenn du 5-8 ct/kWh bekommst?

Die 25 ct/kWh kommen durch viele weitere Faktoren zu stande.

Zitatat indirekt:
Prof. Dr.-Ing. Helmut Alt
52078 Aachen, den 25.07.2010
-----------------------------------------
36% Strombezug und Vertrieb
24% Netznutzung und Metering
40% Steuern und Abgaben bestehend aus (in Prozent):
16% MWST
8,5% Stromsteuer
9% EEG - Abgabe
0,6% KWKG - Abgabe
6% Konzessionsabgabe
-------------------------------------------

Da in den letzten 3 Jahren der Strompreis an der Strombörse gesunken und 
die EEG-Abgabe mittlerweile ca. 5 Cent beträgt (2 ct in 2010) wird Heute 
der Anteil der Steuern im Vergleich zu dem Feld "Strombezug und 
Vertrieb" zugenommen haben.

Autor: A. R. (redegle)
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Ben _ schrieb:
> Gerade gehört:
>
> Eon macht 4,2 Millarden... Moment 4.200.000.000 Euro Gewinn im letzten
> Jahr. Eine Steigerung um 29%, im Vergleich zum Vorjahr. So, nun soll mir
> mal irgendwer glaubhaft machen, warum Strompreiserhöhungen nötig sind.

Mit den 4,2 Millarden ist der sogenannte "Nachhaltiger 
Konzernüberschuss" gemeint. Das sind 4,187 Milliarden laut 
Geschäftsbericht und sogar 68% mehr als im Vorjahr.

Bei einer solchen Aussage sollte auch noch erwähnt werden, dass Eon im 
Jahr 2011 der "Konzernfehlbetrag/-überschuss der Gesellschafter der E.ON 
AG" -2,219 Millarden Euro betrug.

Der Nachhaltige Konzernüberschuss im Jahr 2013 auf 2,2 bis 2,6 
Milliarden geschätzt wird und das Eon aktuell 33 Millarden Euro Schulden 
(Quartalsbericht 2 Jahr 2013) hat und seit 2010 alles verkauft was die 
losweden können um vom Schuldenberg weg zu kommen.
Siehe Abschnitt "Die neue E.ON-Strategie" auf 
http://de.wikipedia.org/wiki/E.ON.

Autor: Rolo (Gast)
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Junge Junge, scheinen hier auch ein paar Lobbyisten unterwegs zu sein, 
wie ;-) ???

Mal im Ernst: Ich sehe es genau so wie TomdB, Amortisation hin oder her, 
jedes Watt, das ich "selber erzeugt" habe ist ein Watt, dass ich nicht 
dem Stromriesen XY abnehmen muss und damit ein Stück Unabhängigkeit; wie 
beim Auto, gell ?!

Und was soll bitteschön daran Unrecht sein, wenn ich mir eine 
Klein-Solaranlage aufbaue mit Speicher und "Solar-Steckdose" ? Also eine 
"tragbare Steckdose", z.B. für Garten, Terrasse, Wochenendhaus, Camping, 
whatever... ???

Schei... auf VDE und DIN: Solarpanel, evtl. mit kleinem Windrad, 
Laderegler, Akku(s) und Wechselrichter, fertig ist die "kleine 
Unabhängigkeit".

Klar, direkt einspeisen und verbrauchen, ohne Umweg über (teure) 
Speicher, das wäre natürlich noch besser...

Aber so kann das EVU jederzeit bei mir vorbeischauen und überprüfen, ob 
alles "rechtens" ist.
Wenn es denn endlich auch mal eine Möglichkeit für Kleinverbraucher 
geben sollte, die Strompreise an der Leipziger Strombörse zu nutzen, ja, 
dann würde sich der Aufwand NICHT mehr lohnen.

Aber so bleibt immer das gute Gefühl, wenn ich abends die 
Terrassenbeleuchtung anschalte, meinen Laptop lade, oder den 
"Getränkekühlschrank" laufen lasse: Kost nix, is von Sonne ! ;-))
Mal schauen, wie lange der (Billig)Akku hält, der Laderegler und der 
Wechselrichter...

Aber genau das ist es doch, was vielen Leuten fehlt: Pioniergeist !
Alle jammern über zu hohe Energiepreise, aber kaum einer denkt über 
Abhilfe nach. Wie kann ich mich unabhängig(er) machen ?
Per Sonnenkollektor Wasser(speicher) erhitzen.
Per Photovoltaik und Windkraft Strom erzeugen, zum Teil direkt nutzen, 
zum Teil speichern für die Nacht...
Dazu eine Wärmepumpe...

Was kostet eine neuer "Golf" doch gleich ???

;-)

Autor: schnieder (Gast)
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TomdB schrieb:
> Leider habe ich das Gefühl, das hier Leute schreiben, die Wechselrichter
> aus der Steinzeit haben muessen. Seit vielen Jahren müssen alle
> Wechselrichter eine ENS an Bord haben, somit ist das Thema der
> Inselbildung und Gefährdung durch nicht abschaltbare Einspeisung ins
> öffentl. Netz abgehakt.
> Gruß Tom

Also von der bekanntesten Marke, SMA, hat der Sunny Boy 240 bis heute 
kein ENS!

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Dank der zunehmenden Verstädterung kommt eine auch nur ansatzweise 
Selbstversorgung von Bewohnern gar nicht in Betracht! Allerhöchstens 
sowas wie Urban Farming oder Solar/PV-Anlage auf dem Dach. Das wars 
dann. Schon beim eigenen Brunnen ist für 98% der Menschen Ende-Gelände.

Das gefällt den wirklich reichen Leuten auch richtig gut, also die 
Abhängigkeit der unteren Schichten. Das Problem gabs vor 120 Jahren 
schonmal. Und momentan bröckeln die allermeisten (damalig angestoßenen 
und teils blutigen) Sozialreformen schön vor sich hin. Annehmbare 
Wohnverhältnisse für die Massen von Fabrikarbeitern die in Hinterhöfen 
dritter Klasse hausen und so, uralte Hüte wie eben vor 100 Jahren.

Die akutelle Übernahme heißt: Elektrifizierung aller Autos und damit ein 
Großteil des Energiemarktes nun in die Hände der EVUs. Die Blindheit der 
Politik ist schon beeindruckend. Kann nur gewollt sein.

Autor: Arsenico (Gast)
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Ueberhaupt ,Solar in D-Land; ich lache mich kaputt.
Illusion, weggeworfenes Geld.

Autor: AMS (Gast)
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schnieder schrieb:
> Also von der bekanntesten Marke, SMA, hat der Sunny Boy 240 bis heute
> kein ENS!


Hallo schnieder,
da liegst du falsch...
Um die Sunnyboy240 betreiben zu können brauchst du ein MULTIGATE, da ist 
das Trennrelais drin...


Gruß AMS

Autor: Peter II (Gast)
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Arsenico schrieb:
> Ueberhaupt ,Solar in D-Land; ich lache mich kaputt.
> Illusion, weggeworfenes Geld.

ist nur eine Frage vom Preis der Solarzellen. Wenn ich sie für 0.01€ 
bekomme rechnet sie sich sogar am bei Mondlicht.

Autor: Oliver S. (oliverso)
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Rolo schrieb:
> jedes Watt, das ich "selber erzeugt" habe ist ein Watt, dass ich nicht
> dem Stromriesen XY abnehmen muss und damit ein Stück Unabhängigkeit

Je nee, is klar. Ein bisschen unabhängig ist wie ein bisschen schwanger.

Wenn du unabhängig sein willst, ruf den Versorger an, und lass deine 
Leitung kappen. Damit hat der gar kein Problem, der macht das. Dann bist 
du unabhängig, mit allen Konsequnezen. Wenn du den Mut dazu hast, 
Respekt. 2qm Solar in den Garten stellen und damit den 
Gesellschaftkritiker raushängen lassen ist dagegen schlicht albern.

Aber der Mensch ist halt ein Spielkind. Aus Spaß an der Freud kann man 
das durchaus machen.

Oliver

Autor: Arsenico (Gast)
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Alle Saetze, die mit '' wenn '' beginnen...

Autor: Berlin-Fanclub (Gast)
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> Warum wird immer wieder die Amortisation dieser kleinen Plug & Play
> Anlagen angesprochen?
weil ich einen Nutzen davon haben will in überschaubarer Zeit.
> Wenn einer sich solch eine Anlage installiert,
> denke ich, ist es der Wunsch etwas Unabhängigkeit von den Monopolisten
> zu erlangen.
das will Dein Energieversorger+Politik im Keim ersticken, sonst greift 
diese Idee womöglich noch um sich.

> Dank der zunehmenden Verstädterung kommt eine auch nur ansatzweise
> Selbstversorgung von Bewohnern gar nicht in Betracht! Allerhöchstens
> sowas wie Urban Farming oder Solar/PV-Anlage auf dem Dach. Das wars
> dann. Schon beim eigenen Brunnen ist für 98% der Menschen Ende-Gelände.
Das ist dann der Vorteil des Landlebens, wobei Dir dieser Vorteil ja 
rechtlich genommen wird.

Autor: Berlin-Fanclub (Gast)
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> 2qm Solar in den Garten stellen und damit den
> Gesellschaftkritiker raushängen lassen ist dagegen schlicht albern.
Dafür brauchst Du eine Baugenehmigung - wirst Du u.U. gar nicht 
bekommen.
Eine autarke Lebensweise ist hierzulande nicht angesagt und würde Dir 
schon behördlich vermiest, keine Sorge.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Es läuft halt so: Erst den Brunnen vergiften dank Chemie in der 
Landwirtschaft, nichtgeklärte Gülle aus der Massenhaltung usw., dann die 
Bevormundung des Bürgers: Kannst du nicht trinken, zuviel Gift! Dann 
Flaschenverkauf durch die bekannten Konzerne.

Früher<tm> hat man sowas recht einfach und effektiv geklärt! Vor dem 
Stadttor!

Naja, wieder weit ab vom Thema ;-) Klein-PV mag sich nicht lohnen wenn 
sinnvoll betrieben (also ohne Einspeisung-Firlefanz Vergütung), Solar 
also Brauchwasserermärmung funzt hingegen sehr gut auch in unseren 
Breiten.

Autor: Magic S. (magic_smoke)
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Also für 2qm brauch ich keine Baugenehmigung, solange ich das nicht aufs 
Dach packe oder so. Wahrscheinlich brauche ich noch nicht mal eine, wenn 
ich meinen Carport oben damit zupflastere. Es dürfen halt nur keine 
großen Konstruktionen sein, viele einzelne kleine Ständer sollten kein 
Problem sein. Oder wo steht geschrieben, daß ich Solarmodule auf keinen 
Fall auf den Rasen legen darf?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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magic smoke schrieb:
> Oder wo steht geschrieben, daß ich Solarmodule auf keinen
> Fall auf den Rasen legen darf?

Natürlich gar nicht, lediglich der Rasen wird sich nach einer Weile 
darüber beschweren... Das wäre ja so, als ob ich für meine Hollywood 
Schaukel eine Genehmigung brauche, um sie woanders hin zu schieben. 
Solange du nicht am EVU-Stromnetz rumfummelst und mit der 
Kleinsolaranlage deine eigenen Akkus lädst und ein eigenes Netz oder 
wasauchimmer damit aufbaust, kannst du machen was du willst.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Noch!! Das wird sich ändern.

Autor: carsten (Gast)
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Ich habe die bisherige Diskussion mal durchlesen.
Das mit der Rentabilität ist selbstverständlich so eine Sache.
Pioniergeist und Spass an der Freude überwiegen hier ganz bestimmt.
Ich werde mich Platzbedingt für eine kleinere Anlage, so um die 1,5 KW 
entscheiden.
Wie die Speicherung aussieht (Welches System, NiCa oder einfach Gel oder 
so was) weiß ich noch nicht, hängt dann wieder vom Guthaben auf dem 
Sparbuch ab. Auf jeden fall will ich den dann erzeugten und auch 
gespeicherten Strom, wie auch immer, mit Steckdose oder eigener Leitung, 
selber verbrauchen. Notfalls auch mit Heizspirale in den Boiler für 
warmes Wasser.
Weiß schon jemand etwas von den neuen Hochleistungskollektoren
die auf umgekehrter LED-Technik mit Sammellinse funktionieren?
Wäre interessant, wenn jemand dazu Infomaterial oder Lektüre nennen 
könnte.
Gruß an Alle

Autor: Sebastian (Gast)
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Hallo,

die Frage ist ob sich nicht Leute in sein m Ort zusammen tun und ein 
eigenes EVU gründen und den Strom vom Ort vermarkten. Z.b. auch mit 
einem Kraftwerk dass das Schwimmbad beheizt.

Sebastian

Autor: Ranzenberger (Gast)
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Servas,

Wenn ich die Ausführungen von MiniJoule durchlese ...

gehe ich recht in der Annahme, dass man nur vor dem Zähler einspeisen 
darf und dann jedes Jahr selber (per Logger) nachweisen muss, wieviel 
Energie davon von der eigenen Mikrosolaranlage stammen, um dann wieder 
Geld zurückzubekommen?

Danke für die Antworten.

Autor: Wuchterer (Gast)
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Hallo,

an all die Pioniere der Energieeinsparung. Lasst Euch nicht von
Momentan-Ökonomisten davon abhalten, die Welt vorwärts zu bringen.
Sie sind die wahre Plage.

Thema Golf: Wieviel Primärenergie wird wohl verbrutzelt, bis ein
fertiger Golf vom Stapel rollt?
Weiß das jemand? Ne MWh oder 10 oder noch mehr??
Ich habe mir angewohnt, in Energie zu rechnen statt in Euro.

Natürlich rentiert sich so eine Kleinsolaranlage, wenn
man es nur schafft seine Grundlast untertags um 200W zu verringern.
Für so eine Anlage braucht man keine Batterie. Ist mit 1000 Euro sicher 
zu bewerkstelligen.

Dazu ein kleine Modellrechnung im Anhang.
Energiepreissteigerung 6% je kWh.
Wahrscheinlich wirds schlimmer.

Ausserdem weiß doch heute eh keiner mehr wie er sein Geld sinnvoll 
anlegen soll.

Und außerdem: Nein, ich gehöre nicht zu einer Solarlobby oder ähnliches.

Autor: Wuchterer (Gast)
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Wuchterer schrieb:
> Energiepreissteigerung 6% je kWh.

Ich meinte natürlich 6% pro Jahr.

Autor: Wuchterer (Gast)
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Hallo,

hier nochmal eine Version der Rechnung, mit den Randparametern als
Eingabefelder.

Anmerkungen:
-Die beste Energie ist natürlich diejenige, die man gar nicht erst 
verbraucht.
-Dünnschichtzellen eignen sich meiner Meinung nach am besten, um 
Grundlast abzudecken, weil sie auch noch was bringen, wenn keine Sonne 
scheint.Auch
beim Einfallswinkel der Sonne sind sie gnädiger.
-Die Anlage muss für 200W Grundlastensparung sicher auf 1kW peak (oder 
mehr) ausgerichtet werden.
-Die überschüssige Einspeisung zu Höchstzeiten kriegts EVU, dann haben 
die auch noch was zu lachen. Oder halt dann Hausgeräte (Waschmaschine, 
Staubsauger, Ladegeräte, ...) einschalten wenn die Sonne scheint. Haben 
die meisten aber keine Zeit dafür.Oder vielleicht muss das EVU 
vergüten??

Grüße an alle.

PS: So, jetzt könnt ihr das alles zerlegen und zerreden, mich in der 
Luft zerfetzen und danach auf dem Scheiterhaufen verbrennen :-)

Autor: Martin S. (sirnails)
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Wuchterer schrieb:
> -Die Anlage muss für 200W Grundlastensparung sicher auf 1kW peak (oder
> mehr) ausgerichtet werden.

Nie im Leben wirst Du mit 1kW peak 200W Grundlast betreiben können.

Autor: Wuchterer (Gast)
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Hallo nochmal,

Noch eine Anmerkung, obwohls nicht in dieses Thema gehört.

Für alle "in-Geld-Rechner":
Das Mikro_Solaranlage2.xls eignet sich auch hervorragend
dazu, die Kosten von Kleinverbrauchern über einen längeren
Zeitraum zu berechnen.
Hab da ein paar Kandidaten: z.B. der Klingeltrafo mit seinen
3 Watt. Den könnte man (auch galvanisch getrennt) sicher mit
nahezu 0 Watt realisieren. Haben alle im Haus, dies unsägliche Ding.

Einfach anstelle der "eingesparten Grundlast"
die Watt-Zahl des Kleinverbrauchers eingeben. Beispiel 3 Watt fürn 
Klingeltrafo.

Ihr werdet staunen!

Grüße an alle.

PS: So, jetzt bitte zerlegen, zerreden, Luft zerfetzen und 
Scheiterhaufen verbrennen durch die Momentan-Ökonomisten :-)

Autor: michael_ (Gast)
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Wuchterer schrieb:
> PS: So, jetzt bitte zerlegen, zerreden, Luft zerfetzen und
> Scheiterhaufen verbrennen durch die Momentan-Ökonomisten :-)

Nö, ich würde dich im Sommer nackisch auf einem Solarpaneel festbinden.
Mit öko-Schnur, voll biologisch :-) .
Wer sagt dir, das deine Solaranlage in 25 Jahren noch vom Staat bezahlt 
wird?
Vor 25 Jahren hat sich hier ein Staat in Luft aufgelöst.
Das Problem ist doch nicht der Klingeltrafo mit 3W.
Sondern der Toaster, wo demnächst die EU von Brüssel massiv einschreiten 
wird.
Das Toastbrot ist ist ein Klimakiller! Oder die Weihnachtsgans. Für nur 
10min eher abschalten kannst du ganze Lichterketten das ganze Jahr über 
brennen lassen.

Wuchterer schrieb:
> Für alle "in-Geld-Rechner":

Doch, Geld kannst du direkt in Energie umrechnen. Das ist der Sinn vom 
Geld.

Autor: Wuchterer (Gast)
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Hallo Michael,

Autsch! der mit dem nackisch aufm Solarpaneel war nicht schlecht :-)
Beim Toaster hast du vollkommen recht.

Die 10 Minuten Weihnachtsgans früher ausschalten kalkuliere ich
mit 2,5kW Backofen auf 0,46 kWh pro Jahr, ausser du ist mehrmals im Jahr
eine Weihnachtsgans. Und ich würde sie doch lieber durch essen.

Der Klingeltrafo mit seinen 3W kommt im Jahr auf 26kWh!
Für eine doofe Klingel!
Das rechne mal auf x Millionen
Haushalte um. Das halte ich sehr wohl für ein Problem.
Sowas wäre mit annährend 0 Watt zu realisieren.
Und dann erfüllt er im Gegensatz zur "nicht-durch-Weihnachtsgans"
sogar immer noch seine Funktion.

Die Kleinverbraucher (Klingetrafo, Sat-Schwitch, Ladegeräte, Wandwarzen,
uvm) werden zu Unrecht bagatellisiert.

Habe nochmal ein auf 24 Stunden aufgebohrtes "Kleinverbraucher.xls" 
angehängt.

Jetzt muss ichs Dir auch noch reinwürgen :-)

Thema Solaranlage und Ausblick in 25 Jahren. Ich rede hier von 
Mikrosolaranlage ohne Zuzahlung durch Staat.
Erst lesen, dann schimpfi-schimpfi.

Und: der einzige, der sich sicher schon vor dem Ablauf von 25 Jahren in 
Luft aufgelöst haben wird, bist wahrscheinlich du. Grund: Kollaps durch 
negatives Denken.

Gruß an alle.

Autor: Horst (Gast)
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Anklopfen ist aber nicht bei jedem Haushalt praktikabel. ;) So eine 
Klingel ist doch recht praktisch.

Autor: ... (Gast)
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Der Nachbar hat eine Seilzug-Glocke....

Autor: Martin S. (sirnails)
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Wuchterer schrieb:
> Der Klingeltrafo mit seinen 3W kommt im Jahr auf 26kWh!

Nö, kommt er nicht. Rechne mal die Phasenlage von so nem Ding aus.

Autor: John D. (drake)
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Martin Schwaikert schrieb:
> Wuchterer schrieb:
>> Der Klingeltrafo mit seinen 3W kommt im Jahr auf 26kWh!
>
> Nö, kommt er nicht. Rechne mal die Phasenlage von so nem Ding aus.

"Nö", kommt er doch. Das ist schon die typische Leerlaufverlustleistung 
von Klingeltrafos. Der kleinste Trafo (15VA) von Schrack hat bspw. auch 
etwa 2W Leerlaufverlustleistung. Beachte das "W".

Autor: Peter R. (pnu)
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Wuchterer schrieb:
> Die Kleinverbraucher (Klingetrafo, Sat-Schwitch, Ladegeräte, Wandwarzen,
> uvm) werden zu Unrecht bagatellisiert.

Nu macht Dir doch nicht in die Hose mit den Kleinverbrauchern.

Das 1W Ruheverbrauch eines 3W-Klingeltrafo ergeben etwa 9kWh im Jahr.

Wenn die ein Durchschnittsverbraucher mit 3000kWh pro Jahr Verbrauch 
einspart?  - ist doch ein Witz.

Optimierung muss bei den Großverbrauchern einsetzen, also bei Heizung 
(Umwälzpumpe), Kühlung, und evtl. TV-Gerät.

mit den "Kleinverbrauchern" beschäftigt man sich mit dem Splitter und 
nicht mit dem Balken.

Genau so ists doch mit der Beleuchtung: Die macht nur zehn Prozent oder 
weniger am Verbrauch aus. Da um Glühlampe, LED usw. ein solches Buhei zu 
machen ist doch Unsinn. Gerade bei Kurzzeitbeleuchtung wie Keller, 
Treppenhaus usw. bringt es doch nichts.

Autor: Martin S. (sirnails)
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Peter R. schrieb:
> Gerade bei Kurzzeitbeleuchtung wie Keller,
> Treppenhaus usw. bringt es doch nichts.

Wir haben vor 10 Jahren etwa alles auf Halogen umgerüstet. Durch den 
kleineren Abstrahlwinkel haben wir jetzt 400W pro Raum verbaut. Und ja: 
Da macht Einsparung durchaus einen großen Sinn.

Autor: PTPN (Gast)
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Martin Schwaikert schrieb:
> Peter R. schrieb:
>> Gerade bei Kurzzeitbeleuchtung wie Keller,
>> Treppenhaus usw. bringt es doch nichts.
>
> Wir haben vor 10 Jahren etwa alles auf Halogen umgerüstet. Durch den
> kleineren Abstrahlwinkel haben wir jetzt 400W pro Raum verbaut. Und ja:
> Da macht Einsparung durchaus einen großen Sinn.

Du wohnst im Keller bzw. Treppenhaus und leuchtest deine Kellerräume 
bzw. Treppenabsätze mit 400 W Halogenlampen aus?

Egal. Ist auf jeden Fall interessant.

Autor: Martin S. (sirnails)
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PTPN schrieb:
> Martin Schwaikert schrieb:
>> Peter R. schrieb:
>>> Gerade bei Kurzzeitbeleuchtung wie Keller,
>>> Treppenhaus usw. bringt es doch nichts.
>>
>> Wir haben vor 10 Jahren etwa alles auf Halogen umgerüstet. Durch den
>> kleineren Abstrahlwinkel haben wir jetzt 400W pro Raum verbaut. Und ja:
>> Da macht Einsparung durchaus einen großen Sinn.
>
> Du wohnst im Keller bzw. Treppenhaus und leuchtest deine Kellerräume
> bzw. Treppenabsätze mit 400 W Halogenlampen aus?

Küche: Nordseite, immer dunkel. Wohnzimmer, Nachts, immer dunkel. Zimmer 
von meines Bruders, immer hell erleuchtet. Flur 100W werden zumeist nie 
ausgeschaltet, 60W im Windfang, wird immer vergessen... das läppert sich 
ungemein. Mein Vater ist durch helles Licht stark migränegefährdet. Ein 
Blick in die 100W Birne reicht schon aus, um einen Anfall zu 
provozieren. Darum hängen dort überall noch innenkopfverspiegelte die es 
LED nicht gibt.

Autor: Wuchterer (Gast)
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Peter R. schrieb:
> Wuchterer schrieb:
>> Die Kleinverbraucher (Klingetrafo, Sat-Schwitch, Ladegeräte, Wandwarzen,
>> uvm) werden zu Unrecht bagatellisiert.
>
> Nu macht Dir doch nicht in die Hose mit den Kleinverbrauchern.

Doch Peter. Da mach ich mir in die Hose. Und zwar bis zum Anschlag.

1. Gehen wir mal vom 2W Klingeltrafo aus:
40 Mio Haushalte in Deutschland * 18kWh/Jahr = ca 800 Mio kWh im Jahr
Nur weil die Technik dahinter aus dem letzten Jahrhundert ist.
Mir ist egal, ob ich was sparen kann oder nicht. Es ist einfach
Verschwendung. Und das alles damits 3x Dingdong am Tag macht.
Das würde heute galvanisch getrennt auch mit annähernd 0 Watt gehen.

2. Wenn du einmal deine 9kWh durch Holzhacken reinarbeiten müßtest,
bräuchtest du dazu wahrscheinlich an die 30 Stunden:
Deine Leistung ist vielleicht dann 300W. Also ca 3 Stunden 
Schwerstarbeit für eine kWh. Nachdem du das gemacht hast, wirst du 
danach das Beil direkt in deinen Klingeltrafo versenken.

3. Natürlich muss man zuerst bei den Großverbrauchern ansetzen,
doch rechtfertigt das nicht, die Kleinverbraucher in Summe als
unwichtig zu betrachten und zu verbreiten, dass das sowieso nichts 
bringt.
50W Grundlast kann man in Haushalten die sich bisher nicht
um dieses Thema gekümmert haben alleine durch
Zeitschaltuhren einsparen. Mal die 50 Watt eingesparte Grundlast ins
Kleinverbraucher.xls eingeben und erschrecken.

Grüße an alle.

Autor: Markus (Gast)
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Hallo Leute,

ich habe eine ganz andere Idee was man mit so einem Solargerät machen 
könnte:

Netz - USV - Endgeräte
Solar --^^

Solange die Solarzellen soviel Leistung bringen das die Endgeräte 
laufen, solange wird vor der "USV" die Netzspannung abschalten. Bricht 
die Solarspannung zusammen wegen Wolken, Nacht oder Sonennfinsterniss ( 
:-D ) so wird der Wandler auf das Netz geschaltet bzw das Netz 
"durchgeschaltet" und der Wandlerkreis getrennt.

Zu viel "erzeugte" Energie wird dann nicht ins Netz eingespeist, wodurch 
das EVU auch nichts mehr zu melden hätte (maximal den Betrieb eines 
nicht konformen Verbrauchers, falls Bastelgerät) aber bei Tageszeit 
läuft die Sprechanlage, Router, Telefon, NAS (ggf PC) mit Sonnenstrom.

Wäre doch sicher für kleine Firmen interessant die wegen Bauforschriften 
Solar aufs Dach machen müssen...

Autor: MaWin (Gast)
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Markus schrieb:
> ich habe eine ganz andere Idee was man mit so einem Solargerät machen
> könnte:

Warum überlegt ihr nicht VORHER, bevor ihr eure "Super Idee" präsentiert 
?

In deiner Beschreibung:

"Solange die Solarzellen soviel Leistung bringen das die Endgeräte
laufen, solange wird vor der "USV" die Netzspannung abschalten. Bricht
die Solarspannung zusammen wegen Wolken, Nacht oder Sonennfinsterniss (
:-D ) so wird der Wandler auf das Netz geschaltet bzw das Netz
'durchgeschaltet' und der Wandlerkreis getrennt."

fehlt die Betrachtung, was mit der zuviel erzeugten Sonnenenergie wird.

Nur um die geht es bei dem Thread, denn es ist der Amortisation klauende 
Zustand.

Wenn du nur "abklemmen" willst, bevor du Strom einspeist: Einfach den 
Summenstrom messen, z.B. mit Perry Netzanalysator
https://www.pollin.de/shop/dt/NDAwOTQ0OTk-/Messtechnik/Messtechnik/Sonstige_Messgeraete/Netzanalysator_PERRY_1SDSD31AR_4.html
und dessen Relais schaltet die Solaranlage ab oder zumindest runter.

Kein USV, keine Kosten.

Autor: Markus (Gast)
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Hi MaWin,

hab gehofft du würdest Antworten! Ich bin etwas sprachbehindert und kann 
mich nicht so gut ausdrücken! Ich denke du hast verstanden was ich 
meine!

Für die Anderen versuch ich es nochmal:

Zustand:
- Solaranlage Pflicht von der Behörde wegen Neubau/Anbau/Umbau
- Sonnenstromvergütung weniger hoch als der entnommene Strom kostet
- dadurch Minusgeschäft

Überlegung:
- erzeugter Strom wegen Vergütungsprobleme nicht einspeisen sondern 
verbrauchen
- fällt die Solarleistung so werden Endgeräte mit Netz versorgt*
- optional (preisabhängig) Pufferakku der so lange leergelutscht wird 
bis die Sonne wider kommt oder eine "Leerabschaltung" aktiv wird und das 
Netz einspringt.
- Netz lädt Akku aber nicht (laden nur durch Solar)

* Telefon, Router, DSL-Modem, NAS, ggf. PC

Autor: Lurchi (Gast)
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Auch wenn man für den eingespeisten Strom nicht so viel bekommt, wie man 
für Strom aus dem Netz bezahlt, lohnt es noch nicht den eigenen Strom zu 
speichern. Ohne richtige Einspeisung wird man das zu viel an Strom halt 
einfach nicht los und bekommt dann halt gar nichts dafür.

Auch wenn die Einspeisevergütung mittlerweile deutlich unter dem 
Bezugspreis liegt wird der Solarstrom immer noch massiv Subventioniert. 
Das Problem ist nämlich das dann wenn die Sonne scheint kaum einer noch 
mehr Strom haben will. Da ist mittlerweile schon der Atomstrom rund um 
die Uhr wertvoller.

Wenn man die Solaranlage als Auflage hat, wird man auch kaum um die 
ordentliche Einspeisung herumkommen - so eine dazu auch noch gefährliche 
Bastellösung wird da wohl nicht akzeptiert werden.

Autor: Alex W. (a20q90)
Datum:

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Hallo,

wir haben bei unserem Neubau auch das Problem mit der Auflage 
"Sonnenkollektoren" auf das Dach zu machen. Wahlweise Thermo- und oder 
PV.
Die Bauvorschrift wurde geprüft und man sagte uns das dort rechtlich 
nicht von einer Anlage gesprochen wird, sondern nur das 50% der 
Dachfläche mit  Kollektoren auf dem Gebäude verbaut werden müssen. 
Rechtlich müssen sie also nicht mal angeschlossen werden sondern nur 
vorhanden sein :-D . Macht zwar kein Sinn, aber was solls.

Die PV für den Serverraum zu verwenden wie Markus schrieb ist uns auch 
schon in den Sinn gekommen da wir auch das Vergütungsproblem haben.  Der 
Serverstrom von unserer PV würde erst eingespeist, vergütet und dann 
entnommen und bezahlt! Bedeutet das wir für die PV-Versorgung unseres 
Serverraumes dem EVU Geld geben... Hört sich total schwachsinnig an.

Dann lieber die Netzeinspeisung wegfallen lassen und das Netz nur 
zuschalten wenn Unterspannung herrscht...

USVs am Server sind zusätzlich drann, da würde ein Umschaltrelais somit 
reichen

: Bearbeitet durch User
Autor: Düsendieb (Gast)
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Und wo ist das Problem, bei einem Neubau gleich zwei Zähler zu 
installieren und die Solarleistung einzuspeisen?

Kostet ein paar Euros für den Zähler und sonst nix.

Alle anderen Bastellösungen sind teurer

Autor: Alex W. (a20q90)
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Düsendieb schrieb:
> Und wo ist das Problem, bei einem Neubau gleich zwei Zähler zu
> installieren und die Solarleistung einzuspeisen?

Wieso sollen wir dem EVU Geld für unseren Strom geben?
Weil es alle so machen würden? Oder einfach unseren Post nicht gelesen?



Nochmal Ganz einfach:

Nur mal hypothetische Zahlen zum besseren Verständnis:

Vergütete SolarkW: 10 Cent
EVUkW: 23Cent

Einspeisung pro kW 10 Cent und die Entnahme vom produzierten kW 23 Cent=
man zahlt für sein eigens erzeugten kW-Solarstrom dem EVU 13 Cent. Nur 
weil das Netz dazwischen hängt. Da man bei Servern sowieso Dauerstrom 
benötigt bietet sich die Umschaltung also an.

Wir haben Neuverträge! Dort wird nicht gesagt 3000kW wurden eingespeist, 
5000kW wurden verbraucht, ich müsst nur die 2000kW Differenz zahlen... 
nene... und das muss man wissen!

Das wäre so als würde ein Discounter zum örtlichen Bäcker sagen:
Backe mir 1000 Brötchen. Ich zahle dir 10 Cent. Ich verkaufe sie für 23 
Cent weiter. Ok, der Bäcker macht 1010 Brötchen und isst aber 10 selbst. 
Der Discounter sagt zu ihm: ich kaufe dir die 10 Stück nachträglich ab 
für 70 Cent. Du Schuldest mir nun 2,30 Euro...

: Bearbeitet durch User
Autor: Düsendieb (Gast)
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nicht ganz. Die Erfassung geht anders.
in Wirklichkeit hast du einen Zweirichtungszähler und einen reinen 
Solarzähler.

Wenn nun die Sonne scheint und Du den Backofen an hast, wird die Energie 
von der Solaranlage in den Backofen gesteckt und der Rest dazu gekauft 
oder der Überschuss den EVU verkauft. Je nachdem wie viel Energie zur 
Verfügung steht.

Ganz ohne Umschaltrelais.

Daher mindert die Solaranlage die Menge von Energie, die ich brauche. 
Wenn man pfiffig ist, schmeißt man die Waschmaschine am Nachmittag an, 
wenn halt die Sonne scheint.

Zu besichtigen bei mir zu Hause.

Autor: pi (Gast)
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Möglichst viel selbst verbrauchen ist wohl die beste Lösung:

- Waschen wenn sonne da ist
- Wasser elektrisch aufheizen(kollektoren für wasser lohnen kaum da viel 
zu teuer
- Grundlasten eh selbst decken

- Eventuell sogar teils mit dem eigenen strom heizen

Autor: Düsendieb (Gast)
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Ok , ich habe noch einen Altvertrag

Autor: Random .. (thorstendb) Benutzerseite
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pi schrieb:
> Möglichst viel selbst verbrauchen ist wohl die beste Lösung:

Yepp, allerdings hat die Sache noch einen Haken:
Hat man deswegen ein (Klein-)Gewerbe angemeldet (Mehrwertsteuer der 
Anlage, Abschreibung), so muss man den an sich selbst verkauften Strom 
versteuern, und zwar nicht zum Einspeisepreis an das EVU von ca. 
15cent/kWh, sondern zum Bezugspreis vom EVU von ca. 25cent/kWh 
versteuern.

Versteh das einer ...

: Bearbeitet durch User
Autor: Markus (Gast)
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Düsendieb schrieb:
> Ok , ich habe noch einen Altvertrag

Wollte gerade dies anmerken! Neuverträge sehen glaube ich anders aus und 
hab die Problematik oben schon gehört!

Autor: Pete K. (pete77)
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Markus schrieb:
>> Ok , ich habe noch einen Altvertrag

Was sind denn das für Verträge? Also ich habe keinen Vertrag mit meinem 
EVU geschlossen, denn die Vergütung ist gesetzlich geregelt.
Versucht haben sie es und mir einen Vertrag zugeschickt, aber den habe 
ich nie unterschrieben, weil die Gesetzgebung günstiger war.

Autor: Alex W. (a20q90)
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Pete K. schrieb:
> Markus schrieb:
>>> Ok , ich habe noch einen Altvertrag
>
> Was sind denn das für Verträge? Also ich habe keinen Vertrag mit meinem
> EVU geschlossen, denn die Vergütung ist gesetzlich geregelt.
> Versucht haben sie es und mir einen Vertrag zugeschickt, aber den habe
> ich nie unterschrieben, weil die Gesetzgebung günstiger war.

Einem guten Bekannten hat man das auch versucht! Er hat schon seit 
Jahren eine Anlage auf dem Dach. Allerdings hat uns das EVU einen 
Anschluss untersagt solange der Vertrag nicht unterschrieben ist! Wir 
müssen aber nochmal abklären ob das rechtens ist und die nur versuchen 
den Vertrag unter zu jubeln...!

Autor: Volker L. (langnervolker)
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wir bezahlen 45cent pro KW/H auf dem Campingplatz lohnt sich eine 
Kleinanlage und wem muss ich informieren! Volker

Autor: hinz (Gast)
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Opa, der Beitrag ist uralt und deine teure Campingausstattung 
interessiert niemanden!

Autor: Rolf B. (falker)
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teuer?

zuhause zahlst du auch c. 30ct

mit Elektroheizung natürlich eine Preisfrage

Autor: Volker L. (langnervolker)
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ich habe keine E_Heizung herr Opa und deine Tonart finde ich gelinde 
augedrückt scheisse!

Autor: Volker L. (langnervolker)
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wir haben Gasheizung es ginge mir nur um die Senkung meiner Stromkosten 
und es geht darum wem ich solche Anlage melden muß !? Vielen Dank Volker

Autor: Genervter PV-Profi (Gast)
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Volker L. schrieb:
> ich habe keine E_Heizung herr Opa und deine Tonart finde ich gelinde
> augedrückt scheisse!

Das einzige, was hier scheiße ist, einen solchen Beitrag ohne jegliche 
weitere Information in zwei Threads hinzurotzen!

Was sollen wir dir sagen? Ja es geht oder was? Meine Güte, Leute gibt's. 
Schreib doch mal ein paar Eckdaten! Selbst zum Schreiben der Leistung 
bist du zu Faul.

Z.B. 230V oder 12V?

Hast du einen eigenen Stromliefervertrag? Wenn nein, dann gehen 230V 
schin mal nur galvanisch vom Netz getrennt. Eventuell mit Umschalter 
Netz/Batterie. Anlage melden geht nur bei EVU und wenn du keinen 
Stromliefervertrag kannst du Einspeisung knicken!

Es gibt ungelogen 1000 Varianten dazu und wir sollen raten?

Man man man.

Um bleib einfach in deinem ersten Thread und müll' die Leiche hier nicht 
voll!

Autor: Volker L. (langnervolker)
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Da ich totaler Laie bin verstehe ich deine Sprache nicht richtig . Ich 
möchte mir erst eine Anlage zulegen deshalb wollte ich wissen was ich zu 
beachten habe.Gruß Volker

Autor: Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)
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abc.def schrieb:

> Es ist ein technischer Riesen-Aufwand, China-Anlagen erfüllen den nicht
> und sind zum Einspeisen nicht zulässig. Stell Dir vor, ein
> Reparatur-Elektriker schaltet die Leitungen draußen aus, und greift
> dran, weil ja aus ist. Dabei wird von Dir eingespeist und der kriegt
> eine gewischt.


Das ist Quatsch, weil der Wechselrichter das Vorhandensein der 
Netzspannung prüft und sich ggf. abschaltet. Ich will den Elektriker 
sehen, der seinerseits die Spannung anbschaltet und 200ms später seine 
Finger dran hat ...

Autor: Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)
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Dieses "halb-legele" Einspeisen lohnt sich vor Allem in nicht regelmäßig 
genutzten Gebäuden, z.B. Wochenendhäusern bei einer Solar-Nennleistung 
mit ca. 500 ... 1000 Watt. Und dann besonders, wenn man preiswerte 
gebrauchte oder aus "Überplanbeständen" oder Konkursmasse stammende 
Solarmodule verwendet, die also zu Preisen von um die 30...50ct pro Watt 
zu bekommen sind ...

Damit bekomme ich die "Grundlast" (Kühlschrank, Internet/Webcam, das 
gelegentliche Anspringen der Brunnenpumpe um den Druck zu halten usw.) 
meines Wochenendhauses (im Sommer) quasi auf Null. Und ja, manchmal 
dreht sich der Zähler auch ein wenig rückwärts ...

Meine ersten Überschlagsrechnungen nach 4 Monaten Erfahrungen im letzten 
Sommer lassen vermuten, dass sich meine Anlage (2 gebrauchte Module a 
235 Watt plus Wechselrichter für zusammen ca. 350,-) in ungefähr 3 
Jahren amortisiert haben werden.

Autor: Martin S. (sirnails)
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Muss das denn schon wieder sein?

> Autor: Alex W. (a20q90)
> Datum: 17.04.2015 12:24

LEUTE! DER THREAD IST UR UR UR UR UR ALT!

Warum muss immer die Scheiße von vorvorgestern hochgeholt werden?

Autor: Alex W. (a20q90)
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Martin S. schrieb:
> Warum muss immer die Scheiße von vorvorgestern hochgeholt werden?

Jetzt wurde ich aus meinem Winterschlaf geweckt :-D

Autor: Günter Weber (Gast)
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Hallo
meine frage, habe in meinem wärme speicher ein Heizstab,  Nennspannung 
400 V AC 3/N/PE,  Nennleistung 6,0kw  einbauen lassen der noch icht 
angeschlossen ist,
diesen würde ich gerne mit einer PV anlage betreiben mit solar batterie,

 wer kann mir darüber antwort schreiben was dies kostet.

Mfg.G. Weber

Autor: Martin S. (sirnails)
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Günter Weber schrieb:
> wer kann mir darüber antwort schreiben was dies kostet.

Geld?!

Ich finde die Aufgabe komisch? Warum willst Du mit hundsmiserablem 
Wirkungsgrad eine PV-basierte Solarthermie umsetzen, obwohl es weitaus 
besser wäre, einfach Sonnenkollektoren zu nehmen?

Man kann ungefähr sagen: 1000 Euro / kW(peak).

Um die 6kW zu bekommen, kannst Du minimum mit 6000 Euro rechnen. Dann 
werden die Akkus nicht geladen.

Rechne also mal eher in Richtung 10.000 Euro.

Sonnenkollektoren dieser Leistung hätten (da Tanks schon vorhanden) eher 
1/3 dessen gekostet.

Autor: Stromtuner (Gast)
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> ...ohne Erlaubnis [...] ist auch nicht erlaubt.
Ach?
:)

StromTuner

Autor: Andreas B. (Firma: Elektroninger) (andreas_b157)
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Hallo zusammen,

wenn der Thread schon ausgegraben ist, mal etwas aktuelles zu diesem 
Anlass:

Anfang dieses Jahres wurde eine neue Norm zu diesem Thema verabschiedet. 
Die VDE 0100-551:2017-02

Dort steht angeblich das solche Anlagen erlaubt sind mit gewissen 
Auflagen und Grenzen. Näheres dazu unter folgendem Link:

http://greenakku.de/Neue-DIN-VDE-Norm-0100-551-1-fuer-selfPV-Kleinstanlagen:_:22.html


MFG

Andi

Autor: Gerald (Gast)
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Andreas B. schrieb:


> Anfang dieses Jahres wurde eine neue Norm zu diesem Thema verabschiedet.
> Die VDE 0100-551:2017-02

Ich vermisse einen Link auf die Norm.

> Dort steht angeblich das solche Anlagen erlaubt sind mit gewissen
> Auflagen und Grenzen. Näheres dazu unter folgendem Link:
>
> 
http://greenakku.de/Neue-DIN-VDE-Norm-0100-551-1-fuer-selfPV-Kleinstanlagen:_:22.html

Da stehen weder die Auflagen noch die Grenzen. Das ist eine Werbeseite 
von Leuten die was verkaufen wollen.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Gerald schrieb:
> Ich vermisse einen Link auf die Norm.

Damit verdient der DIN Verlag seine Mäuse. Den Kram muss man kaufen oder 
in der Uni Bibliothek einsehen - wenn da schon die neueste Ausgabe 
liegt.

Autor: Andreas B. (Firma: Elektroninger) (andreas_b157)
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Hallo,

Matthias hat recht, die Norm gibts leider nicht im Internet. Allerdings 
habe ich eine Normenauswahl abonniert da müsste die Betreffende Norm 
auch drin sein. Ich kann evtl. demnächst mal die neuerste Version 
einspielen und nachlesen wenn es jemand genauer wissen will.

MFG

Andi

P.S. Diese Norm sollte (laut Norm :D) jeder eingetragene Elektrobetrieb 
irgendwo haben und nachlesen können ;)

Autor: Martin S. (sirnails)
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Cool, ja hau raus :)

Autor: Gerald (Gast)
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Viel gibt es nicht, dass man aus dem Internet klauben kann zur Norm VDE 
0100-551:2017-02:

- 600 W max. Leitung (230 V x 2,6 A)
- eigener Einspeisekreis (kein PlugIn!)

Es ist schon putzig, dass Normen, die man im Zweifelsfalls einhalten 
muss, nicht allgemein & kostenfrei im Internet zugänglich sind.

Autor: Detlef (Gast)
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Da ich Elektroingenieur bin, kann ich ich das ganze Rätselraten der 
elektrischen Laien hier beenden.

Zur ursprünglichen Frage:
Solaranlagen die über einen Schukostecker rückwärts in die Steckdose 
einspeisen sind Lebensgefährlich und Brandgefährlich.
Damit meine ich nicht die Qualität dieser Anlagen, sondern das 
grundsätzliche Funktionskonzept.
Deshalb entsprechen diese Anlagen nicht den in der EU gültigen 
EN(DIN)-Normen und dürfen kein CE-Zeichen tragen.
Die technischen Details hier aufzuführen würde zu weit führen und ist 
für Menschen ohne elektrotechnisches Fachwissen schwer verständlich.

Falls ein Hersteller doch ein CE-Zeichen, TÜV oder GS aufklebt ist das 
gefälscht.
Wer eine solche Anlage betreibt geht ein hohes Risiko ein.

Autor: Peter II (Gast)
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Detlef schrieb:
> Solaranlagen die über einen Schukostecker rückwärts in die Steckdose
> einspeisen sind Lebensgefährlich und Brandgefährlich.
> Die technischen Details hier aufzuführen würde zu weit führen und ist
> für Menschen ohne elektrotechnisches Fachwissen schwer verständlich.

prima, ohne beweise etwas zu behaupten ist schon toll. Und du glaubst 
nicht das in diesem Forum die Details verstehen würde?

passend dazu:

Ich habe hierfür einen wahrhaft wunderbaren Beweis entdeckt, doch ist 
dieser Rand hier zu schmal, um ihn zu fassen
https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Fermatscher_Satz

Autor: Baldrian (Gast)
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Detlef schrieb:

> Solaranlagen die über einen Schukostecker rückwärts in die Steckdose
> einspeisen sind Lebensgefährlich und Brandgefährlich.

Wieso lebensgefährlich? Wieso sterben nicht abertausende Holländer & 
Dänen jedes Jahr den grässlichen Elektrotod? Wieso brandgefährlich? 
Wieso verbrennen nicht tausende von Schweizer & Österreicher jedes Jahr?

> Damit meine ich nicht die Qualität dieser Anlagen, sondern das
> grundsätzliche Funktionskonzept.

Erläutere doch einmal das grundsätzliche Funktionsprinzip.

> Deshalb entsprechen diese Anlagen nicht den in der EU gültigen
> EN(DIN)-Normen und dürfen kein CE-Zeichen tragen.

Welche EN-/DIN-Normen? Wieso dürfen sie kein CE-Zeichen tragen?

> Die technischen Details hier aufzuführen würde zu weit führen und ist
> für Menschen ohne elektrotechnisches Fachwissen schwer verständlich.
>
> Falls ein Hersteller doch ein CE-Zeichen, TÜV oder GS aufklebt ist das
> gefälscht.

Wieso ist das CE-Zeichen, dass der Hersteller aus eigener Verantwortung 
vergibt, gefälscht?

> Wer eine solche Anlage betreibt geht ein hohes Risiko ein.

Welches Risiko?

Allgemeine Frage: Bist du ein Demagoge der EVUs?

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Detlef schrieb:
> Da ich Elektroingenieur bin, kann ich ich das ganze Rätselraten der
> elektrischen Laien hier beenden.

Ein Troll, auf Freitagabendpirsch, dumm wie Brot.

> Zur ursprünglichen Frage:
> Solaranlagen die über einen Schukostecker rückwärts in die Steckdose
> einspeisen sind Lebensgefährlich und Brandgefährlich.

Natürlich nicht, sie funktionieren überall auf der Welt problem- und 
gefahrlos, sind z.B. in den Niederlanden schon lange erlaubt, ohne daß 
dort nun die Leute reihenweise sterben.

> Damit meine ich nicht die Qualität dieser Anlagen, sondern das
> grundsätzliche Funktionskonzept.

Das Prinzip der netzgeführten Umrichter ist dir offenbar nicht bekannt.
Armer Elektroningenieur, kein Wunder, daß solche wie du keinen Job 
bekommen.

> Deshalb entsprechen diese Anlagen nicht den in der EU gültigen
> EN(DIN)-Normen und dürfen kein CE-Zeichen tragen.
> Die technischen Details hier aufzuführen würde zu weit führen und ist
> für Menschen ohne elektrotechnisches Fachwissen schwer verständlich.
> Falls ein Hersteller doch ein CE-Zeichen, TÜV oder GS aufklebt ist das
> gefälscht. Wer eine solche Anlage betreibt geht ein hohes Risiko ein.

Ein netzgeführter Umrichter erzeugt am Stecker keine Spannung. Er wartet 
auf die Spannung aus dem Netz, fällt sie aus, ist er aus. Nur wenn 
Spannung anliegt, schickt der Umrichter einen Strom ins Netz, und 
verhält sich das Netz nicht wie erwartet (kann z.B. den Strom nicht 
aufnehmen), schaltet er unmittelbar ab. Schliesslich möchte man auch 
keinen Elektriker grillen, der mal eben eine Leitung freischalten muss.

Das einzige Problem gäbe es, wenn der Umrichter nicht alleine an der 
Leitung zum Sicherungskasten hängt, sondern dahinter oder in 
Stichleitung weitere Verbraucher. Die werden dann nämlich auch mit mehr 
als 16A Strom versorgt (was aber extrem praxisfern ist, man müsste, nur 
wenn der Umrichter läuft, die Verbraucher in Überzahl dazuschalten), 
ohne dass die Sicherung im Kasten auslöst, weil der Umrichter ggf. noch 
Strom zusätzlich in die Leitung schickt, so daß die Leitung überlastet 
werden könnte. Daher hat man in der DIN festgelegt, daß er fest an einer 
eigenen Leitung installiert werden muss.

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang (Gast)
Datum:

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Detlef schrieb:
> Solaranlagen die über einen Schukostecker rückwärts in die Steckdose
> einspeisen sind Lebensgefährlich und Brandgefährlich.

Kein Wunder also, dass die Deutschen ohne Zuwanderung gute Chancen 
haben, langfristig auszusterben - und alles nur wegen illegaler 
Einspeisung von PV-Anlagen?

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Festzustellen, ob der Wechselrichter mit oder ohne Netz laeuft waere an 
und fuer sich relativ trivial. Der Wechselrichter muesste nur eine 
Eigenfrequenz etwas hoeher wie das Netz haben, zB 52 Hz, und auf das 
Netz synchronisieren. Wenn die Synchronisation ausfaellt geht die 
Frequenz auf die 52Hz und ist somit detektierbar.
Heisst, es waere moeglich wenn man denn wollte.

: Bearbeitet durch User
Autor: asd (Gast)
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> Festzustellen, ob der Wechselrichter mit oder ohne Netz laeuft waere an
> und fuer sich relativ trivial.

Das tun netzgeführte Wechselrichter ja auch und das sogar exzessiv. Die 
messen sogar die Netzimpedanz, und wenn das Netz nicht steif genug ist 
wird abgeschaltet. Für den Fall dass die Ortstrafo-Sicherungen fallen 
und der Fall eintreten sollte dass die Wechselrichter des Dorfes gerade 
genau für die ganzen Verbraucher aufkommen können - dann würde die 
Spannung nicht abfallen, aber bei der Messung der Steifigkeit des Netzes 
fällt es den Wechselrichtern auf und sie schalten ab.

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Und die Steifigkeit des Netzes wird wie gemessen ? Als Impedanz.

Als die Norm aufgesetzt wurde wurde leider gepfuscht. Eigeninteressen 
von grossen Firmen, den Konkurrenten Steine in den Weg legen. Die 
Methode mit der Frequenz waere besser gewesen.

Autor: Peter II (Gast)
Datum:

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Sapperlot W. schrieb:
> Als die Norm aufgesetzt wurde wurde leider gepfuscht. Eigeninteressen
> von grossen Firmen, den Konkurrenten Steine in den Weg legen. Die
> Methode mit der Frequenz waere besser gewesen.

wie kommst du darauf? Was ist wenn noch ein 2.Geräte ( z.b. 
Blockheizkraftwerk) einspeist? Die Impedanz ändert sich immer, finde ich 
eigentlich sinnvoll sie zu verwenden.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
Datum:

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was mir zu der ganzen Thematik immer einfällt:

Leider gabs zu Edisons Zeiten noch keine Solarzellen,
keine Kleinkraftwerke im Kühlschrankformet.

sonst hätte sich ein DC-Netz wohl doch durchgesetzt, wa'?

Autor: Peter II (Gast)
Datum:

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● J-A V. schrieb:
> sonst hätte sich ein DC-Netz wohl doch durchgesetzt, wa'?

ein DC Netz mit mehre Einspeisungen ist immer noch nicht Trivial

Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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MaWin schrieb:
>> Kleinanlagen rechnen sich sowieso meistens nicht.
>
> Seit den Wucherpreisen der Monopolstromanbieter schon.

Wohl eher seit dem EEG und den irren Abgaben für die nutzlosen 
PV/Wind-Abenteuer der Regierung.

Autor: Andreas B. (Firma: Elektroninger) (andreas_b157)
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Hallo zusammen,


So, nun mal wie versprochen (wenn auch verspätet) ein paar Infos aus der 
Norm.

Ich bin Elektromeisterbetrieb und habe deshalb eine Auswahl der VDE 
Normen abonniert. (Dies sollte eigentlich auch jeder andere in das 
Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragene Betrieb 
haben...)


Zuständig für "Niederspannungsstromerzeugungseinrichtungen" (also auch 
"SteckerPV-Anlagen") ist die DIN VDE 0100-511.

Es gibt einen Normentwurf DIN VDE 0100-511-1:2016-09 ( 
https://www.vde-verlag.de/normen/1100391/e-din-vde-0100-551-1-vde-0100-551-1-2016-09.html 
) in welchem die Details zu Einspeisung über Endstromkreise geregelt ist 
(bzw geregelt werden soll). Den Normtext kann (momentan) jeder hier 
einsehen: http://www.pvplug.de/normvorschlag/

Da steht momentan im Prinzip drin:

-Einspeisung unter 2,6A ( 650Watt) ist grundsätlich in Endstromkreise 
(Steckdosen) erlaubt, wenn die Leitung dafür genügend Reserven hat.

-Eine Anlage muss beim Netzbetreiber gemeldet werden (über 800Watt 
genehmigt)

-Spezielle Steckvorrichtung nicht erforderlich


Sollte dieser Vorschlag so umgesetzte werden, müsste allerdings immer 
noch von einem Elektriker geprüft werden ob die Leitung Reserven nach 
dieser Norm hat, gegebenenfalls eine kleinere Sicherung eingesetzt 
werden (ist aber kein großer Akt, bzw passt meistens eh schon)




Aber:

In der aktuell gültigen Fassung von der DIN VDE 0100-511:2017-02 ist 
dieser Entwurf NOCH NICHT ÜBERNOMMEN (zuviele Einsprüche). Somit ist 
dieser Entwurf auch noch nicht allgemein gültig und eine Grundsätzliche 
Erlaubnis für solche Anlagen gibt es auch nicht !

Was in Zukunft kommt ist noch Unklar und wird wohl noch eine Weile 
Dauern.

Soviel mal zur Rechtlichen Seite von mir,

MfG

Andi

Autor: Heinz (Gast)
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Andreas B. schrieb:
> Soviel mal zur Rechtlichen Seite von mir,

blabla. Fakt ist: Wenn ich eine kleine Steckdosensolaranlage anschließe, 
kriegt das eh kein Schwein mit. Also ist mir total egal, was in irgend 
einer Norm steht oder nicht.

Autor: Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)
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Irgendwie erinnert mich die Diskussion an den Terz, den einst die 
"Deutsche Post" veranstaltete, als es darum ging, "illegale" Modems an 
die heiligen Leitungen anzuschliessen.

Wenn ich mir meinen Strom zum Teil per Solar (oder wie auch immer) 
selber erzeuge und in MEIN Hausnetz einspeise, geht das niemanden ausser 
mir etwas an. Basta.

Autor: G. L. (glt)
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Frank E. schrieb:
> Wenn ich mir meinen Strom zum Teil per Solar (oder wie auch immer)
> selber erzeuge und in MEIN Hausnetz einspeise, geht das niemanden ausser
> mir etwas an. Basta.

Das erklärst Du deinem EVU - da bin ich aber gespannt.

Autor: michael_ (Gast)
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Heinz schrieb:
> blabla. Fakt ist: Wenn ich eine kleine Steckdosensolaranlage anschließe,
> kriegt das eh kein Schwein mit.

Klar, nicht mal deine Waschmaschine. Die lächelt nur über deine 
Klimmzüge.

Autor: Andreas B. (Firma: Elektroninger) (andreas_b157)
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Heinz schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Soviel mal zur Rechtlichen Seite von mir,
>
> blabla. Fakt ist: Wenn ich eine kleine Steckdosensolaranlage anschließe,
> kriegt das eh kein Schwein mit. Also ist mir total egal, was in irgend
> einer Norm steht oder nicht.

Das in 99% es niemanden juckt geb ich dir Recht.
Wenn du allerdings einen Nachbarn hast der dich nicht mag KÖNNTE er (im 
Moment noch) den Energieversorger informieren das deine Anlage nicht der 
Norm entspricht und dieser KÖNNTE dir die Lieferung einstellen.

Frank E. schrieb:
> Wenn ich mir meinen Strom zum Teil per Solar (oder wie auch immer)
> selber erzeuge und in MEIN Hausnetz einspeise, geht das niemanden ausser
> mir etwas an. Basta.

Solange DEIN Hausnetz auch deines ist kann sich der Energieversorger 
schonmal nicht einmischen (allerdings die Brandversicherung usw...) Da 
Allerdings die meisten "Hausnetze" mit dem Versorgungsnetz des 
Energieversorgers verbunden sind und du mit Ihm einen Vertrag 
geschlossen hast in dem drinsteht das wenn du seine Energie willst du 
dich an seine Regeln halten musst, um Netzrückwirkungen auf SEIN Netz 
von "DEINEM" Netz zu vermeiden (welche ja durch Einspeisung von Energie 
grundsätzlich möglich wären).
Achja, und wenn du nicht ans Versorgungsnetz angeschlossen sein willst 
musst du dich im übrigen auch mit der 
"Niederspannungsanschlussverordnung" näher befassen welche sagt das 
jeder Haushalt an das Netz angeschlossen werden soll...


Zu guter letzt, wie das jeder einzelne Handhabt ist seine Sache. Ich 
möchte nur  schreiben was rechtlich vorgesehen ist (soweit ich weiß 
natürlich ;)
Ob das ganze Sinn und Unsinn ist darüber lässt sich zwar diskutieren, 
ist aber denke ich nicht notwendig und zielführend.

Viel wichtiger als den Anschluss an Steckdose oder nicht halte ich 
allerdings das der Wechselrichter den auf Vernünftig und ohne Gefahr 
arbeitet. Ob es hierfür Normen gibt (ich habe mal gehört eine spezielle 
Produktnorm ist im Anflug) weiß ich nicht, da muss der Ingenieur ran der 
das baut. Und ob der in China da immer alles richtig macht und die 
Dinger keine Gefahr darstellen und passend ausschalten das wage ich zu 
bezweifeln...

Von dem Herr ist die ganze Anschluss-Debatte witzlos solange nicht 
sichergestellt werden kann ist das die Geräte selber einwandfrei sind

edit:
Habe fachlich was wichtiges Übersehen:
wie bereits in den ersten Posts erwähnt wurde schaltet bei einem Fehler 
der zu Stromschlägen führen kann (defektes Gerät) normalerweise der 
Fehlerstromschutzschalter (üblicherweiße in ca 20ms) ab. Wenn jetzt am 
gleichen FI solch eine Solaranlage hängt kann es länger dauern (erlaubt 
scheinbar 200ms) bis diese auch noch abschaltet. Ich würde mein Leben 
nicht von der Abschaltung von solchen (möglicherweise Chinesischen) 
Teilen abhängig machen wollen und diese an einen Stromkreis getrennt von 
der restlichen Installation anschließen (eigener FI LS) !!!

: Bearbeitet durch User

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