Forum: Haus & Smart Home Wie kriege ich raus, ob zwei Steckdosen an derselben Phase hängen?


von J. A. (gajk)


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Hallo, mit einem Spannungsprüfer kann ich ja feststellen, ob eine 
Steckdose Spannung führt.

Bei der Steckdose im Nachbarraum funktioniert das auch.

Doch wie könnte ich herausfinden, ob die beiden Steckdosen dieselbe 
Phase haben oder ggf. unterschiedliche Phasen haben?

: Verschoben durch Moderator
von K. L. (trollen) Benutzerseite


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Im Keller, oder da wo der Strom reinkommt, sind normal drei 
Schraubsicherungen (eine pro Phase). Sicherung rausdrehen → Steckdosen 
überprüfen.

von Harald W. (wilhelms)


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J. Ad. schrieb:

> Doch wie könnte ich herausfinden, ob die beiden Steckdosen dieselbe
> Phase haben oder ggf. unterschiedliche Phasen haben?

Durch Messen. Da Du Dich aber anscheinend mit 230V Installationen nicht
auskennst, solltest Du das Messen anderen überlassen.
Gruss
Harald

von Dieter W. (dds5)


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Steck in eine der Steckdosen ein Verlängerungskabel, welches lang genug 
ist um die zweite Dose mit einem Multimeter erreichen zu können.

Miss die Spannung von jedem der beiden Anschlüsse der Dose abwechselnd 
gegen die beiden Anschlüsse des Kabels.

wenn 2 mal 0 und 2 mal 230V -> gleiche Phase

wenn 2 mal 230, einmal 0 und einmal 400V -> unterschiedliche Phasen.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Wenn du zwei PLC-Adapter besitzt oder dir leihen kannst: Steck einen in 
je eine der Steckdosen. Kommt eine Verbindung zustande: gleiche Phase, 
sonst nicht (falls es keinen PLC-Phasenkoppler in deinem 
Sicherungsschrank gibt).

von J. A. (gajk)


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K. Laus schrieb:
> Im Keller, oder da wo der Strom reinkommt, sind normal drei
> Schraubsicherungen (eine pro Phase). Sicherung rausdrehen → Steckdosen
> überprüfen.

Ja, allerdings weiß ich ja auch nicht, welche Sicherung dann an welcher 
Phase hängt. Aber klar, gehen BEIDE Steckdosen nicht mehr hängen sie an 
derselben Sicherung und dann auch an derselben Phase.

Die Frage war also meinerseits vielleicht nicht ganz sauber formuliert.

Messen? Gute Idee. Zwischen den beiden Phasen müssten ja dann knapp 400 
V AC zu messen sein. Oder eben 0V wenn es dieselbe Phase ist.

von J. A. (gajk)


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Dieter Werner schrieb:
> Steck in eine der Steckdosen ein Verlängerungskabel, welches lang genug
> ist um die zweite Dose mit einem Multimeter erreichen zu können.
>
> Miss die Spannung von jedem der beiden Anschlüsse der Dose abwechselnd
> gegen die beiden Anschlüsse des Kabels.
>
> wenn 2 mal 0 und 2 mal 230V -> gleiche Phase
>
> wenn 2 mal 230, einmal 0 und einmal 400V -> unterschiedliche Phasen.

Funzt wunderbar! Danke!

von Ben _. (burning_silicon)


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Die russische Variante: Beide Phasen aneinanderhalten.
Wenns kracht, sinds verschiedene Phasen. ;)

Don't try this at home, kids!

SCNR

von U. B. (Gast)


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NICHT NACHMACHEN !!!

Ein sehr viel früherer Arbeitskollege machte es sich einfach, da waren 
es ja auch noch "nur" 380 V :

Mittels 'Lügenstift' fand er die Phasen beider via Verlängerung 
zusammengebrachter Steckdosen heraus, dann nahm er zwei Finger und 
prüfte eigenhändig ...

von Der Chris Ö. (der_chris_123)


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<offtopic>

Ben _ schrieb:
> Die russische Variante: Beide Phasen aneinanderhalten.
> Wenns kracht, sinds verschiedene Phasen. ;)

Das geht auch noch etwas effektiver:
Man nehme einen alten Radiowecker und schneidet den obligatorischen 
Eurostecker ab. Nach dem Abisolieren der daraus resultierenden Litze und 
dem Verbinden jener Litzen mit den zu testenden Phasen, kann man leicht 
erkennen, ob es unterschiedliche Phasen sind:

Wenn der Radiowecker brennt, dann waren es 400V ;-)

</offtopic>

von Harald W. (wilhelms)


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U. B. schrieb:

> NICHT NACHMACHEN !!!

Nun, es hatte schon seinen Grund, warum ich in meinem ersten Beitrag
n i c h t  beschrieben habe, w i e  man das misst. Es gibt durchaus
billige Multimeter, die bei 400V~ bereits überfordert sind.
Gruss
Harald

von J. A. (gajk)


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Harald Wilhelms schrieb:
> U. B. schrieb:
>
>> NICHT NACHMACHEN !!!
>
> Nun, es hatte schon seinen Grund, warum ich in meinem ersten Beitrag
> n i c h t  beschrieben habe, w i e  man das misst. Es gibt durchaus
> billige Multimeter, die bei 400V~ bereits überfordert sind.
> Gruss
> Harald

Mein billigstes Multimeter ist ein Voltcraft 404, doch das geht bereits 
bis 750 V.
Aber in der Tat, es gibt MM, die nur bis 250 V gehen.

Bei meiner Eingangsfrage hatte ich den Vergleich von zwei Phasen nicht 
auf dem Radar, dachte es gäbe etwas um direkt L1, L2 und L3 angezeigt zu 
bekommen.

von Harald W. (wilhelms)


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J. Ad. schrieb:

> L1, L2 und L3 angezeigt zu bekommen.

Welche Phase Du L1, L2 oder L3 nennst, ist allein Dir überlassen.
Eine feste Zuordnung gibt es da nicht.
Gruss
Harald

von J. A. (gajk)


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Harald Wilhelms schrieb:
> J. Ad. schrieb:
>
>> L1, L2 und L3 angezeigt zu bekommen.
>
> Welche Phase Du L1, L2 oder L3 nennst, ist allein Dir überlassen.
> Eine feste Zuordnung gibt es da nicht.
> Gruss
> Harald

Danke für die Info. Ich dachte, da gäbe es ne Art Referenz.

von Trolldauerdienst (. (tdd)


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J. Ad. schrieb:
> Mein billigstes Multimeter ist ein Voltcraft 404, doch das geht bereits
> bis 750 V.
Cat II? Mit I (bei meinem Pollin-Dingen) darfst du nicht ans Netz...

von J. A. (gajk)


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Trolldauerdienst (Troll Nr. 42 aktiv) schrieb:
> J. Ad. schrieb:
>> Mein billigstes Multimeter ist ein Voltcraft 404, doch das geht bereits
>> bis 750 V.
> Cat II? Mit I (bei meinem Pollin-Dingen) darfst du nicht ans Netz...

Jop, steht Cat II drauf. Auf dem Uralt-Conrad 7905 steht natürlich noch 
nix drauf was wie Cat aussieht. Da gabs diese Klassifizierung noch 
nicht.

von Daniel F. (df311)


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sogar cat3-multimeter bekommt man für unter 70 eur (meine peaktech 
z.b.), das bis 750Vac geht...

von U. B. (Gast)


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> Welche Phase Du L1, L2 oder L3 nennst, ist allein Dir überlassen.
> Eine feste Zuordnung gibt es da nicht.

Falls ein 3~Motor angeschlossen werden soll, bewährt sich die Festlegung 
auf den vorgeschriebenen Drehsinn ...

von Marius P. (marius_p)


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Der Chris Öhm... schrieb:
> Das geht auch noch etwas effektiver:
> Man nehme einen alten Radiowecker und schneidet den obligatorischen
> Eurostecker ab. Nach dem Abisolieren der daraus resultierenden Litze und
> dem Verbinden jener Litzen mit den zu testenden Phasen, kann man leicht
> erkennen, ob es unterschiedliche Phasen sind:
>
> Wenn der Radiowecker brennt, dann waren es 400V ;-)

*Wenn der magische Rauch entweicht warens 400V !

von J. A. (gajk)


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HIntergrund ist, dass ich eine Kaffeemaschine habe, deren 
Nachheiz-Impulse ich als Brummen im AVR-Receiver und im Ringkerntrafo 
der Beleuchtung höre.

Da dachte ich mir, wäre vielleicht nicht schlecht, diese Kaffeemaschine 
an eine andere Phase zu hängen.

Und siehe da: Die Störungen sind dann wech. Ein Bekannter hat mir zudem 
ein Netzfilter für die Maschine empfohlen. Aber filtern diese Dinger 
(Schaffer z. B. ) denn auch den Schrott raus, der VON der Maschine 
kommt?

von Sebastian H. (sebh)


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J. Ad. schrieb:
> HIntergrund ist, dass ich eine Kaffeemaschine habe, deren
> Nachheiz-Impulse ich als Brummen im AVR-Receiver und im Ringkerntrafo
> der Beleuchtung höre.

Wieso hast du dann nicht einfach die Kaffeemaschine angeschlossen und 
damit getestet?

von J. A. (gajk)


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Sebastian H. schrieb:
> J. Ad. schrieb:
>> HIntergrund ist, dass ich eine Kaffeemaschine habe, deren
>> Nachheiz-Impulse ich als Brummen im AVR-Receiver und im Ringkerntrafo
>> der Beleuchtung höre.
>
> Wieso hast du dann nicht einfach die Kaffeemaschine angeschlossen und
> damit getestet?

Da muss ich natürlich warten, bis die MAschine hochgeheizt hat und es 
muss leise sein, damit ich das Brummen höre. Also keine sehr elegante 
Methode.

Wenn die Maschine an einer beliebigen anderen Steckdose keine Störungen 
verursacht, könnte es ja immer noch z. B. an der Zuleitung liegen.

von Harald W. (wilhelms)


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J. Ad. schrieb:

> Da muss ich natürlich warten, bis die MAschine hochgeheizt hat und es
> muss leise sein, damit ich das Brummen höre.

Ersatzweise könntest Du ja auch eine 100W-Lampe mit einer passenden
Diode in Reihe als Testverbraucher nehmen.
Gruss
Harald

von J. A. (gajk)


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Harald Wilhelms schrieb:
> J. Ad. schrieb:
>
>> Da muss ich natürlich warten, bis die MAschine hochgeheizt hat und es
>> muss leise sein, damit ich das Brummen höre.
>
> Ersatzweise könntest Du ja auch eine 100W-Lampe mit einer passenden
> Diode in Reihe als Testverbraucher nehmen.
> Gruss
> Harald

Du meinst die erzeugt ähnliche Netzrückwirkungen wie eine Kaffeemaschine 
mit 1500 W Leistungsaufnahme, die sehrwahrscheinlich mit einer komischen 
Thyristor-Schaltung ungut angesteuert wird?

von Martin K. (maart)


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Das ist hier so üblich. Wenn eine einfache und praktikable Lösung 
genannt wird, kommt einer mit irgendwas umständlichen daher.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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ha das ist lustig , ich benötige  eigentlich keinen Wecker mehr, weil 
ich abend zwar den Lappen zuklappe aber meit nicht die Aktivboxen 
ausschalt. wenn dann am morgen das rundsteuersignal kommt um den 
Tarifwechsel am stromzähler zuschalten schläg das voll durchs netzteil 
der Aktivboxen
hört sich an wie Morsezeichen mit 750 Hertz.

von Alex (Firma: http://reiseradgabel.de) (das_sams)


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Gibt's eventuell ein Gerät dafür, daß meine 3 Phasen mit HF markiert und 
einen Empfänger dazu, der mir dann an den Steckdosen anzeigt, welche 
Phase das ist?
Alternativ ginge auch ein Sender der per Funk das timing der Phasen 
anzeigt und ein Empfänger, der mir sagt, ob die synchron sind.
Meine Hütte ist zu groß um zum Messen jede Menge Kabel zu legen. Um die 
Auslastung zu balancieren wäre das ziemlich sinnvoll, vor allem im 
Winter, wo das Durchbrennen einer der Hauptsicherungen durch Heizgeräte 
Folgeschäden bringt. Natürlich könnte ich alle Kabel in den 
Sicherungskästen nachverfolgen, aber das ist Mühsam. Das sind ein paar.

von Lu (oszi45)


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Lies 13 Jahre später noch dieselben Antworten! Sie gelten noch.
> zwei PLC-Adapter besitzt oder dir leihen kannst
> 3 Sicherungen?

von Uwe (uhi)


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Dass wir ein paar Jahre weiter sind, hat ja auch Vorteile :-) Heutzutage 
gibt's Shelly, um dreiphasig den Strom am Zähler zu erfassen, und live 
auf dem Handy anzuzeigen. Dann braucht man nur noch den Fön in jede 
Steckdose einzustecken, auf dem Handy schauen welche Phase mehr Leistung 
sieht, an die Steckdose mit Edding "1", "2" oder "3" zu schreiben und 
die Aufgabe ist erledigt.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Glühbirne an die beiden Phasenleitungen anschliessen ->  wenn sie nicht 
leuchtet, ist die Phase gleich.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bradward B. schrieb:
> Glühbirne an die beiden Phasenleitungen anschliessen ->  wenn sie nicht
> leuchtet, ist die Phase gleich.

Wenn die Glühbirne kurz hell aufleuchtet und sich verabschiedet (mit 
einem Knall), dann waren die Phasen unterschiedlich (400V AC).

Daher ist das keine Methode für Anfänger.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Alex schrieb:
> Gibt's eventuell ein
eine neue Knalltüte im Forum:

Benutzername das_sams
Vorname Alex
Firma http://reiseradgabel.de
Angemeldet seit 25.01.2026 18:28
Beiträge 2

Bradward B. schrieb:
> Glühbirne an die beiden Phasenleitungen anschliessen ->  wenn sie nicht
> leuchtet, ist die Phase gleich.

Oder auch nicht, weil die 400V zwischen zwei Phasen sie direkt ermordet 
haben. Welche Glühlampe hält 74% Überspannung aus?

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Oder auch nicht, weil die 400V zwischen zwei Phasen sie direkt ermordet
> haben. Welche Glühlampe hält 74% Überspannung aus?

Glühlampen (ja die mit dem Metlldraht) sind keine Halbleiter, die haben 
an Überspannung wenig Probleme, mehr mit Überstrom.

Aber wer hat, kann natürlich auch eine Glimmlampe verwenden. Oder 
Reihenschaltung anwenden.

: Bearbeitet durch User
von Carypt C. (carypt)


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Es gibt ein Rundsteuersignal, und auch da gibt man keine eindeutige 
Kennung der Phasen drauf, mal einfach so, redundant ? schade.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Alex schrieb:

> Meine Hütte ist zu groß um zum Messen jede Menge Kabel zu legen. Um die
> Auslastung zu balancieren wäre das ziemlich sinnvoll, vor allem im
> Winter, wo das Durchbrennen einer der Hauptsicherungen durch Heizgeräte
> Folgeschäden bringt.

Dann ist wohl dein Anschluss unterdimensioniert.
Ich kann hier aus jeder Phase 15 kW ziehen, die gut gemischt
auf die Steckdosen aufgelegt sind.

Und technisch ist es ja kein Problem, auf einen Träger die 50 Hz
einer Phase zu modulieren, um als Referenz zu dienen.

von Wolf17 (wolf17)


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Alex schrieb:
> Natürlich könnte ich alle Kabel in den
> Sicherungskästen nachverfolgen, aber das ist Mühsam.
Wenn da der ausführende Elektriker sich die Beschriftung gespart hat, 
wäre jetzt eine gute Gelegenheit, das ein für alle mal nachzuholen.

Ein Profi hat dafür einen Sicherungsfinder. Hier eine Billigversion:
https://www.amazon.de/extra_fuer_Alex_rausgesucht/dp/B0FHPY92VC

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7999189 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7999191 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Rainer W. (rawi)


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U. B. schrieb:
> Mittels 'Lügenstift' fand er die Phasen beider via Verlängerung
> zusammengebrachter Steckdosen heraus, dann nahm er zwei Finger und
> prüfte eigenhändig ...

Solange es Finger von der selben Hand sind und er gut isoliert steht, 
ist das sehr lehrreich. Sonst kann es leicht auch anders enden ;-)

Don't try this at home!

von Flunder (flunder)


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K. L. schrieb:
> Im Keller, oder da wo der Strom reinkommt, sind normal drei
> Schraubsicherungen (eine pro Phase). Sicherung rausdrehen → Steckdosen
> überprüfen.

Je nachdem können diese Sicherungen auch mal hinter eine Plombe sein.

Es geht ja hier nicht um die vielen Sicherungen, die für ein 
Zimmer/Zimmerteil oder eine Zimmergruppe (damals auch gerne mal für ein 
bis zwei Stockwerke) zuständig sind. Da kann man ja nur sagen, wenn 
zufällig beide Steckdosen an der selben Sicherung hängen, ist es die 
selbe Phase.

von Rolf (rolf22)


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Bradward B. schrieb:

>> 400V zwischen zwei Phasen
>> Welche Glühlampe hält 74% Überspannung aus?

> Glühlampen (ja die mit dem Metlldraht) sind keine Halbleiter, die haben
> an Überspannung wenig Probleme, mehr mit Überstrom.

Zu Zeiten von Herrn Ohm erzeugte eine Überspannung einen Überstrom. 
Heute ist das anders.

von Teo D. (teoderix)


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Rolf schrieb:
> Zu Zeiten von Herrn Ohm erzeugte eine Überspannung einen Überstrom.
> Heute ist das anders.

Ach was, du musst sie nur kalt erwischen. :DDD

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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wenns unbedingt mit Glühlampen getestet werden muss,
sollte man 2 gleiche in Reihe schalten.

Wenn jede Lampe bei 240V nur 120V bekommt, leuchten die auch.
Und bei 400V leuchten die fast normal.
Ist nun auch kein Hexenwerk

Es ist aber auch nicht verboten,
sich nen vernünftigen Duspol zu besorgen.

von Karl B. (gustav)


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Ob es nun L1 gegen L3 oder L1 gegen L2 sind, kannst Du so nicht 
feststellen.
Sollstest aber prüfen, welche Stromkreise das tatsächlich sind, wo die 
an der Verteilung "auflaufen".

(BTW: Mein (zweipoliger) Duspol hat Spannungsangaben bis 1000V.)

ciao
gustav

von Udo S. (urschmitt)


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Karl B. schrieb:
> Mein (zweipoliger) Duspol

Wie schon der Name sagt.

von Thomas R. (thomasr)


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Alex schrieb:
> Gibt's eventuell ein Gerät dafür, daß meine 3 Phasen mit HF markiert und
> einen Empfänger dazu, der mir dann an den Steckdosen anzeigt, welche
> Phase das ist?
> Alternativ ginge auch ein Sender der per Funk das timing der Phasen
> anzeigt und ein Empfänger, der mir sagt, ob die synchron sind.
> Meine Hütte ist zu groß um zum Messen jede Menge Kabel zu legen. Um die
> Auslastung zu balancieren wäre das ziemlich sinnvoll, vor allem im
> Winter, wo das Durchbrennen einer der Hauptsicherungen durch Heizgeräte
> Folgeschäden bringt. Natürlich könnte ich alle Kabel in den
> Sicherungskästen nachverfolgen, aber das ist Mühsam. Das sind ein paar.

Klar gibt es so etwas.

Beispiel: https://amzn.eu/d/aP86dzP

Dieses Gerät gibt es baugleich von vielen Anbietern. Benutzt man es nach 
Anleitung kann man damit sogar Leitungen bis zu 80cm im Boden finden und 
verfolgen.

Allerdings MUSS man dafür eine gute Antenne im/um das Haus verlegen 
(lange Verlängerungsleitung)

: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Rolf schrieb:
> Zu Zeiten von Herrn Ohm erzeugte eine Überspannung einen Überstrom.

Nur ist Herr Ohm leider nicht für Glühlampen mit der ihnen eigenen 
PTC-Charakteristik zuständig. Da hast du wohl irgend etwas durcheinander 
gebracht.

Karl B. schrieb:
> Mein (zweipoliger) Duspol

So, so - ein weißer Schimmel ...

: Bearbeitet durch User
von Rolf (rolf22)


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Rainer W. schrieb:
> Rolf schrieb:
>> Zu Zeiten von Herrn Ohm erzeugte eine Überspannung einen Überstrom.
>
> Nur ist Herr Ohm leider nicht für Glühlampen mit der ihnen eigenen
> PTC-Charakteristik zuständig.

Im Einschaltmoment spielt der PTC-Effekt keine Rolle, der wirkt ja erst 
nach einer gewissen Zeit (die zum Erwärmen benötigt wird): Bei 
Überspannung entsteht also sofort ein Überstrom. Wie Herr Ohm sagt.

Was den späteren stabilen Zustand (normal leuchtende Lampe) angeht, 
liegt der Strom bei I = i1. Wenn man dann U etwas erhöht, sinkt der 
Strom auf i1 minus delta? Oder steigt er auf i1 plus delta?

Er steigt, nur etwas weniger steil (ohmsche Gerade ist zur Kurve 
verbogen), weil der PTC dem Anstieg entgegenwirkt. Wäre es anders, dann 
könnte man durch Erhöhen der Spannung die Helligkeit verringern und 
durch Senken steigern. Dimmer verkehrt sozusagen.

von Schorsch M. (schorschm)


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Ich verstehe das ganze Brimborium hier nicht. Wenn ich wissen will ob 
zwei Steckdosen an der selben Phase hängen, dann messe ich einfach die 
beiden Phasen gegeneinander. Bei Gleichheit messe ich nichts und bei 
Ungleichheit 400V.

von M. E. (engelhard)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Wenn jede Lampe bei 240V nur 120V bekommt, leuchten die auch.
> Und bei 400V leuchten die fast normal.

Hast du das mal ausprobiert? Meine Eltern haben mal eine 110 V Glühlampe 
bei 220 V betrieben (bei denen sind es meist wirklich nur 215-220V, 
keine Ahnung warum, aber sehe ich auch an den Datenlogger Werten des 
Wechselrichters), das ist etwa das gleiche Verhältnis wie 230 vs. 400 V. 
Ok, nicht ganz. Aber die war echt brutal hell. Hat mich gewundert, warum 
die das überhaupt ausgehalten hat. Weil mir das so unglaublich hell 
vorkam, habe ich die Birne mal raus geschraubt und drauf geschaut was 
das für eine ist. Keine Ahnung wo die mein Vater her hatte...

von Mario M. (thelonging)


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von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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M. E. schrieb:
> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>> Wenn jede Lampe bei 240V nur 120V bekommt, leuchten die auch.
>> Und bei 400V leuchten die fast normal.
>
> Hast du das mal ausprobiert? Meine Eltern haben mal eine 110 V Glühlampe
> bei 220 V betrieben

Mein Ansatz bezieht sich auf 2 Glühlampen, IMMER in Reihe.
Fix verschaltet.

Aber ansonsten, ja.
Ich habe schon diverse Dinge an 400V geklemmt,
die eigentlich nur für 230 gedacht sind.

Ein Föhn leuchtet z.B. wie ein Halogenstrahler,
was der natürlich nicht allzu lange mitmacht. :D

von Karl B. (gustav)


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Rainer W. schrieb:
> Karl B. schrieb:
>> Mein (zweipoliger) Duspol
>
> So, so - ein weißer Schimmel ...

Weil eben nicht jeder weiß, dass mit zwei Prüfspitzen, zweipolig geprüft 
wird. Der Markenname Duspol macht das für Nicht-Elektriker nicht 
deutlich genug. "Zwei" heißt nicht "Dus" sondern "Duo".
Das rein vom sprachlichen Sektor her gesehen.
DU bist aber damit schon mit dem nützlichen Werkzeug in Berührung 
gekommen, andere Leute, wie z.B. der TO eventuell eben nicht.
J. A. schrieb:
> mit einem Spannungsprüfer
Da steht nichts von zweipoliger Prüfung.
Wer Haare in der Suppe findet, darf sie behalten.

ciao
gustav

von Rolf (rolf22)


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Karl B. schrieb:
> Weil eben nicht jeder weiß, dass mit zwei Prüfspitzen, zweipolig geprüft
> wird.

Der sogenannte Lügenstift kann auch zweipolig prüfen. Dafür hat er ja am 
anderen Ende den Berührkontakt. Einen Finger auf den Kontakt, den 
anderen auf PE – haben 1960 alle so gemacht (ich war damals als 
Schulferienjobber in einer Elektrofirma), da hatte keiner der 10 
Gesellen einen Duspol.
(Die Marke Duspol gibt es auch erst seit 1976.)

Rainer W. schrieb:
>> > So, so - ein weißer Schimmel ...

Tja, nicht jeder weiß, dass ein Schimmel auch schwarz sein kann. Siehe 
Wikipedia. :-)

> Das rein vom sprachlichen Sektor her gesehen.
 Ja, ja, die Sprache.

von Rainer W. (rawi)


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Rolf schrieb:
> Im Einschaltmoment spielt der PTC-Effekt keine Rolle, der wirkt ja erst
> nach einer gewissen Zeit (die zum Erwärmen benötigt wird): Bei
> Überspannung entsteht also sofort ein Überstrom. Wie Herr Ohm sagt.

Der Überstrom entsteht auch bei Nennspannung, eben weil der Glühdraht 
noch kalt ist. Deswegen sterben die meisten Glühbirnen beim Einschalten.

Der Glühfaden geht nicht durch Überstrom, sondern durch Übertemperatur 
kaputt. Mit Herrn Ohm hat das überhaupt nichts zu tun.

: Bearbeitet durch User
von Stefan K. (stk)


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Rolf schrieb:
> (Die Marke Duspol gibt es auch erst seit 1976.)

Dann gibt es das Gerät schon länger als die Marke. 1948 hat Benning den 
DUSPA auf den Markt gebracht und 1954 den DUSPOL.
https://www.benning.de/powernews-de/75-jahre-duspol-r-das-original-seit-1948.html

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Die teure Methode waeren zwei GPS Zeitsignalempfaenger mit Aufloesung im 
ms-Bereich.

Anhand des Vergleichs der Scheitelwertzeiten, siehst Du sofort, ob 
gleichphasig oder nicht.

Professionelle Netzmessung veewendet heute auch GPS:

"Gridradar nutzt GPS-Daten (genauer gesagt Multi-GNSS für Multi-Global 
Navigation Satellite Systems), um eine hochpräzise zeitliche 
Synchronisation seiner Messstationen (Phasor Measurement Units, PMUs) im 
Stromnetz zu gewährleisten, was essenziell für die genaue Messung und 
Analyse von Frequenz- und Phasenwinkelunterschieden zur Überwachung des 
Netzzustands in Echtzeit ist."

Frueher gab es dafuer ein Signal auf ein paar MW-Sendern.

von Mani W. (e-doc)


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Rainer W. schrieb:
> Nur ist Herr Ohm leider nicht für Glühlampen mit der ihnen eigenen
> PTC-Charakteristik zuständig.

Her Ohm ist IMMER zuständig für Dinge, die einen Widerstand aufweisen,
egal ob PTC oder NTC...

Beitrag #7999778 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7999779 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7999780 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Der Überstrom entsteht auch bei Nennspannung, eben weil der Glühdraht
> noch kalt ist. Deswegen sterben die meisten Glühbirnen beim Einschalten.
>
> Der Glühfaden geht nicht durch Überstrom, sondern durch Übertemperatur
> kaputt. Mit Herrn Ohm hat das überhaupt nichts zu tun.

Wer sich einen Fleck ins Hemd macht, weil zwischenzeitlich Spannungen 
über der Nennspannung anliegen, kann ja statt einer Glühlampe einen 
Heizwendel verwenden. Nur das bei einem Heizwendel der Stromfluss wegen 
Potentialunterschied nicht so "offensichtlich" ist, wie bei einer 
Glühbirne.

Glühbirnen halten einen kurzzeitigen Betrieb im Intervall [-565V, +565V] 
statt im Bereich [-325V, 325V] locker aus, auch weil die Spannung 
innerhalb einer Periode zweimal auf 0V sinkt und so der Wendel sich 
"erholen" kann.

Wer Schiss hat, kann ja die Glühbirne unmittelbar vorher durch Betrieb 
an 230V vorheizen. Und als Blendschutz eine Sonnenbrille aufsetzen ;-)

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7999794 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7999796 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Peter N. (alv)


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Ben _. schrieb:
> Die russische Variante: Beide Phasen aneinanderhalten.
> Wenns kracht, sinds verschiedene Phasen. ;)

Habe ich mal geschafft:
2 Sicherungsautomaten unterschiedliche Phase nebeneinander.
Kabel unter Spannung angeschlossen, leider zu weit reingeschoben - 
Kontakt zur Nebensicherung.

2cm 1,5mm² verdampft, 125A Messersicherungen durch und Brille 
verspiegelt...

Die 500A Hausanschlußsicherungen blieben glücklicherweise heil.

: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Peter N. schrieb:
> und Brille verspiegelt...

wie bauen wir uns 'ne Sonnenbrille

(¬‿¬)

von Peter N. (alv)


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Harald W. schrieb:
> Welche Phase Du L1, L2 oder L3 nennst, ist allein Dir überlassen.
> Eine feste Zuordnung gibt es da nicht.

Wenn L1 festgelegt ist, sollte sich daraus L2 und L3 anhand des 
Drehfeldes ergeben...

von Karl B. (gustav)


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Peter N. schrieb:
> Wenn L1 festgelegt ist, sollte sich daraus L2 und L3 anhand des
> Drehfeldes ergeben...

Dafür brauchst Du aber einen:
Beitrag "Drehfeldrichtungsanzeiger mit Glimmlampe"

ciao
gustav

von Udo S. (urschmitt)


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Karl B. schrieb:
> Dafür brauchst Du aber einen:

Stinknormalen Duspol. Die meisten haben einen funktionierenden 
Drehfeldanzeiger. Man muss sie nur richtig bedienen.

In der Zeit, die diese Diskussion schon dauert, hätte man alle 
Stromkreise des Hauses/Wohnung herausfinden und sauber dokumentieren 
können.

von Karl B. (gustav)


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Udo S. schrieb:
> Die meisten haben einen funktionierenden
> Drehfeldanzeiger.

Meiner nicht.
Und hört trotzdem auf den Namen Duspol.

ciao
gustav

von Rainer W. (rawi)


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Dieter D. schrieb:
> Die teure Methode waeren zwei GPS Zeitsignalempfaenger mit Aufloesung im
> ms-Bereich.

Du überschätzt die Preise von GPS Empfängern. Zusätzlich braucht man nur 
einen einfachen Nulldurchgangsdetektor und einen kleiner µC mit Timer, 
um den Abstand zwischen 1PPS-Signal und Nulldurchgang zu messen und über 
ein einfaches LCD die Phasenlage (oder was auch immer man aus der 
Zeitdifferenz ableitet) anzuzeigen.

Und wieso eigentlich zwei GPS Zeitsignalempfaenger?
Die Phasenmessungen auf den beiden fraglichen Leitungen kann man doch 
nacheinander ausführen.

Wie immer gilt - entweder man kann es selber oder man muss andere dafür 
bezahlen.

: Bearbeitet durch User
von J. T. (chaoskind)


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Mani W. schrieb:
> Her Ohm ist IMMER zuständig für Dinge, die einen Widerstand aufweisen,
> egal ob PTC oder NTC...

Wär ich auch so ein ungehobelter Techniker wie du, würde ich schreiben 
"Selten so eine dämliche Aussage gelesen"..

Da ich aber Manieren hab, erklär ich dir sogar, warum deine Äusserung 
falsch ist:

Ohm gilt nur, wenn das Verhältnis von Spannung zu Strom IMMER gleich 
ist, eben ein konstanter ohmscher Verbraucher. Das ist aber keineswegs 
bei jedem widerstandsbehaftetem "Dings" so.

von Rolf (rolf22)


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Karl B. schrieb:
>> Die meisten haben einen funktionierenden
>> Drehfeldanzeiger.
>
> Meiner nicht.

Zumindest die in den letzten 5 Jahren verkauften Modelle von Benning 
haben das jedenfalls alle. Die von anderen Herstellern heißen nicht 
Duspol.

von Karl B. (gustav)


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Rolf schrieb:
> Die von anderen Herstellern heißen nicht
> Duspol.
Schau mal:
https://www.benning.de/powernews-de/75-jahre-duspol-r-das-original-seit-1948.html

ciao
gustav

von Mani W. (e-doc)


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J. T. schrieb:
> Ohm gilt nur, wenn das Verhältnis von Spannung zu Strom IMMER gleich
> ist, eben ein konstanter ohmscher Verbraucher. Das ist aber keineswegs
> bei jedem widerstandsbehaftetem "Dings" so.

Krasse These!

von J. T. (chaoskind)


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Das ist keine These, das ist gängige Lehrmeinung.
U = R * I. Umgestellt zum Widerstand: R = U / I.

Wenn du an deinem Dings einmal 100mA bei 10V misst, und 500mA bei 11V, 
dann ist dein Dings eben kein ohmscher Verbraucher.

Kommen von dir eigentlich auch mal Argumente oder sind dumme Sprüche 
alles was du kannst?

von Rainer W. (rawi)


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Mani W. schrieb:
> J. T. schrieb:
>> Ohm gilt nur, wenn das Verhältnis von Spannung zu Strom IMMER gleich
>> ist, eben ein konstanter ohmscher Verbraucher. Das ist aber keineswegs
>> bei jedem widerstandsbehaftetem "Dings" so.
>
> Krasse These!

Das ohmsche Gesetz besagt: Die Stärke des durch ein Objekt fließenden 
elektrischen Stroms ist proportional der elektrischen Spannung. Oder 
umgekehrt: Ist der als Quotient aus Spannung zu Stromstärke definierte 
elektrische Widerstand konstant, also unabhängig von Spannung und 
Stromstärke, so gilt am Objekt das ohmsche Gesetz; das Objekt hat dann 
ein ohmsches Verhalten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ohmsches_Gesetz

von Karl B. (gustav)


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So mess ich z.B. Strom als Spannungs(ab)fall an einem definierten 
Widerstand.
Zum Beispiel: Ruhestromeinstellung an NF-Leistungsverstärker.
Über die Spannung an dem relativ niederohmigen Emitterwiderstand.

ciao
gustav

von Schorsch M. (schorschm)


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Mein Gott, dieses Forum zeigt, wie man aus einem Furz einen Cyclon 
machen kann.
Vom Kuchenbacken zum A...backen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Mario M. schrieb:
> Schorsch M. schrieb:
>> Ich verstehe das ganze Brimborium hier nicht.
>
> Ich auch nicht.
>
> Beitrag "Re: Wie kriege ich raus, ob zwei Steckdosen an derselben Phase
> hängen?"

Man muss sich bei manchen im Forum schon fragen, ob sie nur 0-5V Messen 
können.
Dann auch noch einen alten Thread ausgraben, der seit 2013 still und 
leise ruhte.
Obendrein dann noch nicht mal die richtige Antwort von 2013 realisieren 
können.
Dann auch noch diejenigen, welche die richtige Antwort geben auch noch 
mit zig "Minus" stigmatisieren.

Echt Scheiße was hier alles an Kranken auftaucht!

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Obendrein dann noch nicht mal die richtige Antwort von 2013 realisieren
> können.

Also ob es nur die eine richtige Antwort geben könnte ...

fourty-two

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rainer W. schrieb:
> Und wieso eigentlich zwei GPS Zeitsignalempfaenger?

Weil kaum jemand mit dem Equippment schnell genug zur anderen Steckdose 
läuft um dort zu messen.

von Ralf X. (ralf0815)


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Positiv ist zu vermerken, dass man sich auf lediglich drei Phasen 
geeinigt hat.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> Und wieso eigentlich zwei GPS Zeitsignalempfaenger?
>
> Weil kaum jemand mit dem Equippment schnell genug zur anderen Steckdose
> läuft um dort zu messen.

Nach der dort -> Beitrag "Re: Wie kriege ich raus, ob zwei Steckdosen an derselben Phase hängen?" 
skizierten Idee mit dem Nulldurchgangsdetektor und ausreichend 
schnellen/stabilen µC-Timer braucht es zum Feststellen eines 
Phasenunterschieds gar keine 10 MHz Zeitreferenz wie sie GPS liefert.

Der Timer läuft mit, sagen wir mal ca. 10 kHz konstant, der 
Nulldurchgansdetector liegt am externen IRQ-Eingang, und man speichert 
in der Interuptroutine die Werte des timers jeweils ab. Die werte liegen 
dann ca. n*100 ticks auseinander.
Bei weiterlaufenden µC wiederholt man die Messung an der anderen 
Leitung, auch dort werden die ticks um 100 auseinanderliegen.

Nun extrapoliert man die erste Zeitreihe und schaut, ob die Punkte der 
zweiten Zeitreihe auf den extrapolierten ticks der ersten liegen oder ca 
33 ticks davor oder danach.

Liegen sie "übereinander", haben beide Leitungen gleiche Phase. Welche 
der drei Phasen es ist, weiss man zwar nicht, aber das war ja auch nicht 
gefragt.

Mit einen ausreichend schnellen Nulldurchgangsdetektor sollte das jeder 
aktuelle µC können.

: Bearbeitet durch User
von Klaus (feelfree)


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Bradward B. schrieb:
> Mit einen ausreichend schnellen Nulldurchgangsdetektor sollte das jeder
> aktuelle µC können.

Mag sein. Ist halt aber eher unpraktisch, wenn ich erst ein 
entsprechendes Gerät entwickeln muss. Da ist jede andere Methode, die 
hier genannt wurde, schneller und damit besser geeignet.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bradward B. schrieb:
> Bei weiterlaufenden µC wiederholt man die Messung an der anderen
> Leitung, auch dort werden die ticks um 100 auseinanderliegen.

Solange Du zur anderen Steckdose laeufst und dort die Messstrippen 
einsteckst, ist die Drift des Netzes schon zu gross geworden.

Wenn Du den Anschluss der anderen Steckdose mit Verlaengerungskabel bis 
zur anderen Dose getragen hast, unterlaesst Du den Aufwand und misst mit 
dem Digitalmultimeter.

von Mani W. (e-doc)


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Dieter D. schrieb:
> Wenn Du den Anschluss der anderen Steckdose mit Verlaengerungskabel bis
> zur anderen Dose getragen hast, unterlaesst Du den Aufwand und misst mit
> dem Digitalmultimeter.

Kann man einfach machen und braucht keine Sender und Empfänger...

Kabeltrommel und 2 poliger Spannungsprüfer genügen...

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Solange Du zur anderen Steckdose laeufst und dort die Messstrippen
> einsteckst, ist die Drift des Netzes schon zu gross geworden.

Berechtigte Bedenken, kommt halt auf die tatsächliche Drift der 
Neztfrequenz, eine Kompensation derselben in der Extrapolation und den 
zurückzulegenden Weg an.

Bei der im Europäschen Netz zulässigen Toleranz von 0.1 Hz bleiben im 
worst case grob überschlagen 2 sec bis zur zweiten Messungen, was 
wirklich knapp ist. Schaut man sisch aber die tatsächliche Drift an 
(eher um 0.01Hz innerhalb einiger Sekunden) )und kompensiert diese grob 
gewinnt man ca. eine Größenordnung.

Und man könnte Tageszeiten vermeiden, zu denen besonders viele 
Schwankungen zu erwarten sind (volle Stunde, morgens bis früher Abend).

* https://www.netzfrequenz.info/aktuelle-netzfrequenz-full
* https://netzfrequenzmessung.de/

Wobei, in vielen Regionen ist die Netzfrequenz nicht so feinstufig 
geregelt ist wie in (West-)Europa.

> unterlaesst Du den Aufwand und misst mit dem Digitalmultimeter

Wenn eins im Haushalt ist und das auch nicht aus dem "Preiswert-Regal" 
eines Baumarktes stammt, weil da schon mal Baureihen sind deren 
Zündschwelle bei 300V liegt. Und ja, bei ungeübten Umgang kann es schon 
mal zu zerstörerischen Fehlbedienungen kommen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Aus einer Stadthalle weiß ich, dass dort 460V zwischen den Leitern 
zweier Steckdosen gemessen wurde. Was war dort passiert?

von Michael B. (alter_mann)


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Dieter D. schrieb:
> Was war dort passiert?

Zulässig sind 10 % Toleranz, macht schonmal 440 V. Dann noch eine kleine 
Nullpunktverschiebung und fertig.

von Ralf X. (ralf0815)


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Dieter D. schrieb:
> Aus einer Stadthalle weiß ich, dass dort 460V zwischen den Leitern
> zweier Steckdosen gemessen wurde. Was war dort passiert?

Ha hattest Du Deine Finger im Spiel.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Mani W. schrieb:
> Kabeltrommel und 2 poliger Spannungsprüfer genügen...

Hier liegt noch irgendwo eine Silikon-Meßstrippe mit ca. 10  Metern 
herum. Die habe ich ganz low-tech verwendet, per Durchgangspieper meine 
Kabel zu verfolgen. Damit könnte ich sofort mein DVM verlängern und die 
Spannung zwischen zwei Steckdosen messen. Muss ich eher nicht, weil ich 
an jedem Leitungsschutzschalter die Phasennummer stehen habe.

Dieter D. schrieb:
> Aus einer Stadthalle weiß ich, dass dort 460V zwischen den Leitern
> zweier Steckdosen gemessen wurde. Was war dort passiert?

Batterie im Multimeter leer oder Gerät taugte nichts. Bis 440 Volt wären 
im Rahmen der 10%.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Bleibt die Frage - wozu willst du das wissen? Interessanter ist die 
Frage, ob sie an verschiedenen Sicherungen hängen. 2 Phasen sind nicht 
sonderlich hilfreich.
Die einzig sinnvolle Verwendung wäre, dass man (mit einer 
abenteuerlichen Konstruktion) 400V einphasig nutzen könnte. Z.B. einen 
etwas grösseren Schweisstrafo, der CEE-Anschluss hat, aber eigentlich 
nur mit 400V/16A arbeitet.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Michael B. schrieb:
> Zulässig sind 10 % Toleranz, macht schonmal 440 V. Dann noch eine kleine
> Nullpunktverschiebung und fertig.

Das war es nicht, weil gegenüber N die 230V schon gestimmt hatten.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Aus einer Stadthalle weiß ich, dass dort 460V zwischen den Leitern
> zweier Steckdosen gemessen wurde.

460V entspricht der Effektiven Potentialdifferenz zwischen zwei 
gegeneinander um 180° verschobenen Sinen mit 325V Scheitelwert.

Zweiphasensysteme waren in den Anfangszeiten der Elektrifizierung auch 
in .de (resp. Kaiserreich) verbreitet, wobei die korrekt installiert 
einen Phasenversatz von 90° aufweisen sollten. Beispiel aus dem 
Weisseritzer Tal bei Dresden: 
https://historischer-elektromaschinenbau.de/downloads/kummer.pdf

Für die Wandlung zwischen 3 und 2-Phasensystmen verwendete man einen 
sogenannten "Scott-Transformator":
https://de.wikipedia.org/wiki/Scottschaltung

: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Dieter D. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Zulässig sind 10 % Toleranz, macht schonmal 440 V. Dann noch eine kleine
>> Nullpunktverschiebung und fertig.
>
> Das war es nicht, weil gegenüber N die 230V schon gestimmt hatten.

Dann könnte es noch durch kapazitive und induktive Wirkungen
eine Spannungsüberhöhung geben.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bradward B. schrieb:
> 460V entspricht der Effektiven Potentialdifferenz zwischen zwei
> gegeneinander um 180° verschobenen Sinen mit 325V Scheitelwert.

Richtig.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nun zur naechsten Frage.

Welche Rueckschluesse lassen sich damit auf die Stromversorgung der 
Stadthalle schliessen?

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Welche Rueckschluesse lassen sich damit auf die Stromversorgung der
> Stadthalle schliessen?

Wurde entweder im Karneval oder unter Vollsuff errichtet ;-) SCNR

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8001006 wurde vom Autor gelöscht.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bradward B. schrieb:
> Wurde entweder...

Definitiv nicht. Da wurde urspruenglich etwas gut bedacht.

von Rainer W. (rawi)


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Dieter D. schrieb:
> Solange Du zur anderen Steckdose laeufst und dort die Messstrippen
> einsteckst, ist die Drift des Netzes schon zu gross geworden.

Die aktuelle Netzfrequenz muss sich die Messkiste schon ansehen. Stören 
tut es nur, wenn sich die Netzfrequenz zu sehr ändert, während man die 
Messstelle wechselt. Zur Kontrolle kann man auch noch einmal zur erst 
Messstelle zurückgehen und hat dann die Frequenzdrift noch etwas besser 
unter Kontrolle.

Dieter D. schrieb:
> Weil kaum jemand mit dem Equippment schnell genug zur anderen Steckdose
> läuft um dort zu messen.

So erratische Sprünge macht die Netzfrequenz normalerweise nicht. Eine 
viertel Stunde solltest du allerdings nicht brauchen, um von einer 
Steckdose zur anderen zu wechseln. Und vielleicht solltest du nicht 
gerade zur vollen Stunde messen, wenn wegen der Strombörse viele 
Erzeuger geschaltet werden und dadurch relativ hohe Frequenzänderungen 
entstehen.

: Bearbeitet durch User
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> Wurde entweder...
>
> Definitiv nicht. Da wurde urspruenglich etwas gut bedacht.

Also im Ingenieurwesen bekommt man eine spezielle Anforderungen für die 
man dann technische Realisierung voschlägt und umsetzt.
Jetzt weder das eine, noch das andere zu nennen führt nur zum 
ineffizenten Rätselraten.


Bei einer Stadthalle könnte man auch an Aufführung mit zugehöriger 
Audio-technik denken und irgendeiner könnte meinen, das sich das Problem 
der "Brummschleife" wegen Geräte an unterschiedlichen Phasen aus Gründen 
der 180° Phase selbst minimiert.
Typische Realisierung einer solchen (symmetrischen) Stromversorgung ist 
Trafo mit Mittelanzapfung.
Aber wie eingangs hingewiesen, ohne zielführende Information wird das 
nur "Rätselstunde im Kindergarten".

von Ralf X. (ralf0815)


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Bradward B. schrieb:
> Bei einer Stadthalle könnte man auch an Aufführung mit....

Du meinst wirklich, irgendwelches dietersches angebliches Hörensagen 
wäre auch nur eine einzige Überlegung wert?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bradward B. schrieb:
> Bei einer Stadthalle könnte man auch an Aufführung mit zugehöriger
> Audio-technik denken

Das ist es leider nicht. Aber bei einer Stadthalle gibt es vielleicht 
noch ein paar Anforderungen mehr, als  beim normalen Hausanschluss.

von Carypt C. (carypt)


Angehängte Dateien:

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Also, ich habe mich gefragt, ob man es hören kann, wenn 2 Phasen 
schwingen. Erstmal sagt Wiki in Wahrnehmungsschwellen 
https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitwahrnehmung#Schwellen , dass ab 3 
Millisekunden für akustische Unterscheidung aussreichen müsste. Eine 
Schwingung bei 50Hz dauert 20ms, darin 3 Phasenschwingungen bedeutet, 
die Schwingungamplituden folgen einander im Abstand von 6,6ms. Wie ein 
Echo. ich habe also in einen Stereokanal ein Delay gesetzt, stimmt so 
ungefähr.

Die reine Sinusschwingung ist bloß nicht sehr perkussiv, deshalb habe 
ich versucht sie in eine pulsartige Schwingung umzuwandeln. Mit einem 
Wafeshaper genannten Modul von "Synthedit". So eine Art Verzerrer. 
Vielleicht geht das real mit einer Zenerdiode oder Diac , Widerstand und 
Lautsprecher.idk.

ich habe also eine Stereo-mp3-aufnahme gemacht, sie beginnt mit gleicher 
Phase in mono-stereo-mono, dann folgt  2 Phasen mono-stereo-mono , zum 
Schluß kommt nochmal in Stereo einphasig-zweiphasig-einphasig.

ich finde das nicht sehr prägnant, obwohl es unterschiedlich klingt. 
dann sind da noch Laufzeitunterschiede zu berücksichtigen. 300m/s 
Schallgeschwindigkeit, in 6ms wandert der Schall 1,8m.

Mit Lichtblitzen könnte man es nicht sehen ? schäum

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Vielleicht vor zwei Jahren wäre es zu schwer darauf zu kommen, warum bei 
einer Stadthalle der angegebene Fall auftreten konnte. Mit den aktuellen 
Diskussionen in den Medien, sollte die kleine Frage sich schnell klären 
lassen.

von Klaus (feelfree)


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Dieter D. schrieb:
> Vielleicht vor zwei Jahren wäre es zu schwer darauf zu kommen,
> warum bei einer Stadthalle der angegebene Fall auftreten konnte. Mit den
> aktuellen Diskussionen in den Medien, sollte die kleine Frage sich
> schnell klären lassen.

Rate mal mit Schwurbel-Dieter....

Fehlen nur noch die Kandidaten und das Publikum.

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