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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehalt Schweiz


Autor: Hans (Gast)
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Hallo zusammen,

wieviel verdient ein Ingenieur mit 2 Jahren Berufserfahrung in der 
Schweiz?
Danke für eine Antwort.

Viele Grüße
Hans

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Wie schon mehrfach erwaehnt ist das Gehalt nach dem Studium, sekundaer. 
Vie l wichtiger ist es moeglichst viel , moeglichtst schnell zu lernen. 
Irgendwelche Zahlen kannst gleich runterspuehlen, denn ohne Bezug zu den 
Lebenshaltungskosten voellig wertlos.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Präzise Fragen erfordern eine präzise Anwort:

Im Schnitt etwa 10%-50% mehr als ein Techniker.

Frag mich jetzt nicht, auf welche Branche, welche Ausbildung und welche 
Region ich mich beziehe, denn das hast Du ja auch nicht eingeschränkt.

Autor: streberklausi (Gast)
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Hi, am besten wäre es analog zum Thread Gehälter für Ingenieure 2013, 
diesen Thread in Gehälter 2013 Schweiz umzubennen!

Viele Deutsche etc. ziehen in die Schweiz, bietet das oft eine Option, 
obwohl es auch hier gar nicht so leicht ist eine gute Stelle zu finden.

Mit 2 J. BE würde ich sagen 90k-100k CHF.

Ich selbst habe 3,5 J. BE und verdiene ca. 110k CHF (ohne Bonus, kommen 
nochmal 1-2 Monatsgehälter dazu). Habe die Diplomarbeit aber in der F&E 
eines grossen Automobilzulieferers geschrieben und mit guten Referenzen, 
Mindeststudienzeit und Praktika, ein Angebot in der CH bekommen.

Verfüge aber noch über prof. IT/Industrie Zertifikate und werde jetzt 
noch einen Aufbaustudiengang an der renommierten ETH Zürich belegen.

Weiss nicht, ob ich nochmal nach D. zurückgehe. Vielleicht wenn ich mal 
älter bin aufgrund Eltern und absolviere dann das Doktorat.. mal sehen.. 
momentan gefällts mir, obwohl die Kosten hoch sind. Fahre zum Einkaufen 
immer wieder mal über die Grenze nach D. So ist das halt in der Schweiz 
- teures Essen, teure Mieten.. Viel Spass noch

Autor: radiogirl (Gast)
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Hi streberklausi

das hört sich doch sehr interessant an.

Mal in die Schweiz in den jungen Jahren nach dem Abschluss, Kohle 
verdienen, Erfahrung sammeln, evtl. an die ETH - macht sich auch gut im 
Lebenslauf - und dann wieder zurück nach D. um evtl ein Doktorat 
anzuhängen....

keine schlechte Idee.. nur ob das Doktorat noch was bringt?

Auf jeden Fall hast du dann deinen Enkeln viel zu erzählen ;-)

Autor: Rudi Radlos (Gast)
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Man sollte echte Arbeit im Ausland nicht mit Auslandsurlaub verwechseln.
http://www.hallo-schweiz.ch/CH_3_Umz.htm

Autor: Robert K. (Firma: Medizingeräte) (robident)
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radiogirl schrieb:
> keine schlechte Idee.. nur ob das Doktorat noch was bringt?

In der Schweiz sicher noch mehr, als in Deutschland.

Autor: A. B. (funky)
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in welcher branche arbeitest du @streberklausi?

Autor: Robert K. (Firma: Medizingeräte) (robident)
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So, mal was Konkretes:

Angebot einer Firma aus Rotkreuz in der Schweiz:

- Projektleiter mit Elektronikkentnissen,
- nichtdisziplinarische Führung eines kleinen Teams von Entwicklern
- Budgetverantwortung bis 500k SFR
- Kaderposition Stufe II

- Vergütungsziel 150k SFR p.a.

Autor: Jo S. (Gast)
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Hans schrieb:
> wieviel verdient ein Ingenieur mit 2 Jahren Berufserfahrung in der
> Schweiz?

Branche?
Funktion?
Ort?

Beispiel:
Ingenieur Informations- und Kommunikationstechnik
>15 J. BE
keine Personalverantwortung / kein Kader
Zürich
> 160.000 SFR

Autor: Jo S. (Gast)
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Man muß aber auch die örtlichen Verhältnisse berücksichtigen.
Z.B. hohe Mieten bzw. Immobilienpreise, niedrige Steuern und 
Sozialabgaben, dafür hohe Rentenansprüche.

Mietwohnungen in Zürich und Umgebung:
https://www.comparis.ch/immobilien/result/list?req...

Krankenversicherung:
https://www.comparis.ch/krankenkassen/grundversich...

Steuern:
https://www.comparis.ch/steuern/quellensteuerrechn...
https://www.comparis.ch/steuern/steuervergleich/ne...

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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Gehalt Schweiz - Fachkräftemangel in Deutschland

hmmmmm...
irgend etwas...

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Robert Kuhn M. schrieb:
> - Vergütungsziel 150k SFR p.a.
Das ist nicht viel...
Siehe mal das passend zur Grillsaison:
https://www.coopathome.ch/de/fleisch-%26-fisch/abg...
100g Fleisch für 4,50€...

Autor: Bonzette (Gast)
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Naja, es geht auch guenstiger, wenn man etwas ausserhalb wohnt. zB 
gemaess Immoscout : Gommiswald 5 Zi, 150m^2  600Fr
Es gibt auch Gegenden, da wird das Bauland geschenkt wenn man als 
Steuerzahler kommt.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Wer gerne 1h plus pro Strecke pendelt...
Da kann man auch sagen man pendelt ausm nichts im Münchner Norden 
freisinger Land oder Pfaffenhofen nach minga rein. Billig wohnt man da 
auch.

Also unter 180-200k Franken würde ich nicht in der CH anfangen. Sonst 
mache ich nur minus.

Autor: Jo S. (Gast)
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Robert Kuhn M. schrieb:
> Angebot einer Firma aus Rotkreuz in der Schweiz:
>
> Projektleiter, Führung eines kleinen Teams von Entwicklern
> Vergütungsziel 150k SFR p.a.

Fixum sollte mind. 120.000 sein!

Hast du bereits Führungserfahrung?

Wenn du nach ein paar Jahren wieder nach D zurück möchtest, dann hast du 
gute Chancen für eine Abteilungsleiter-Position in der Medizintechnik 
mit rund 150.000 € Jahresgehalt. Aufstiegsmöglichkeit zum Bereichsleiter 
mit 200.000 bis 250.000 € Grundgehalt plus Boni.

Wenn dir das Angebot der Schweizer Firma zusagt, dann nutze es. Laß dich 
nicht von den Neidern hier im Forum beeinflussen.

Wünsche viel Erfolg und angenehmen Aufenthalt in der Schweiz!

   Jo S.

Autor: Autor (Gast)
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Dr. Seltsam schrieb:
> Wer gerne 1h plus pro Strecke pendelt...
> Da kann man auch sagen man pendelt ausm nichts im Münchner Norden
> freisinger Land oder Pfaffenhofen nach minga rein. Billig wohnt man da
> auch.
>
> Also unter 180-200k Franken würde ich nicht in der CH anfangen. Sonst
> mache ich nur minus.

Schwätz nicht! Die Steuerlast beträgt teilweise nur 20-25% in gewissen 
Kantonen.
mit 150k p.a. hast du ca. 12k pro Monat, nach Steuer, 
Krankenversicherung usw. bleibt dir Netto mal mindestens 8000 CHF!

Dann ziehst du noch eine sehr gute Wohnung (2000 CHF), Essen, Auto usw 
(Nochmal 1000CHF) ab und du hast >4000 CHF pro MONAT übrig!

Schaffst du das in Deutschland? Ich denke nicht. Rente ist auch besser.
Wenn du noch einen 2. Verdiener hast, sind die Fixkosten schonmal 
bedient und es kann umso mehr gespart werden.

Klar, Häuser sind sehr teuer, aber wer sagt denn dass man für immer in 
der Schweiz bleiben muss?

Für 150k würde ich direkt wechseln, ggf auch schon für 100 :-). Freundin 
als Krankenschwester verdient in CH soviel wie ich in DE als Ing. (65K, 
25J)

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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65k als Ing? Ist ja eher Facharbeiter Gehalt.

Klar als Single geht deine Rechnung auf. Bin aber verheiratet mit 1 
Kind, zweites wird auch bald kommen.

Dann sind es eher 3000 CHF für die Wohnung, Essen 1500 plus ausgehen 
nochmal 500-1000 plus Kinderbetreuung nochmal 2000 Franken.

Autor: Grenzgänger (Gast)
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Autor schrieb:
> Schaffst du das in Deutschland? Ich denke nicht. Rente ist auch besser.
> Wenn du noch einen 2. Verdiener hast, sind die Fixkosten schonmal
> bedient und es kann umso mehr gespart werden.
>
> Klar, Häuser sind sehr teuer, aber wer sagt denn dass man für immer in
> der Schweiz bleiben muss?

So eine Sparquote schaffen in Deutschland die Wenigsten. Dazu noch die 
gesetzliche AHV Rente + 2. Säule (kapitalgedeckt) und ggf. 3 Säule 
(kapitalgedeckt), damit kann man viel besser Vermögen aufbauen als in 
Deutschland. Wenn man damit nach einigen Jahren in den Euro Raum zurück 
kehrt, kann man sich schon einiges davon leisten. Die kapitalgedeckte 
Altersvorsorge darf man auch für eine Immobilie im Ausland verwenden, 
wenn man selber darin wohnt. Diese private Vorsorge macht pro Jahr gerne 
mal 10-20k CHF on top aus.

Man kann auch aus einem Euro Land in die Schweiz hinein pendeln. Machen 
sehr viele, mittlerweile sogar viele Schweizer. Ohne Kinder ist es 
steuerlich meist besser in die Schweiz zu ziehen. Mit Familie und Wunsch 
nach Eigenheim fährt man meist in einem Euro Nachbarland, trotz höherer 
Steuern, besser. Zumal man bis dahin in der Schweiz einiges angespart 
hat.

Autor schrieb:
> Schwätz nicht! Die Steuerlast beträgt teilweise nur 20-25% in gewissen
> Kantonen.

Bei einem typischen Ingenieurgehalt meist deutlich weniger, wenn wir von 
der reinen Lohnsteuer sprechen. Bei 20-25% in manchen Kantonen sprichst 
Du sicher von der gesamten Abgabenlast.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Schön die Kinder natürlich weit weg von Oma Opa und anderen Verwandten 
aufwachsen lassen. Hauptsache man kann schön billig in Frankreich wohne, 
gell.
Um am Wochenende zum Aldi nach Deutschland.

Autor: klausi (Gast)
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Dr. Seltsam schrieb:
> Um am Wochenende zum Aldi nach Deutschland.

Klar, warum nicht. Da kriegt man sogar auch zusätzlich zu den billigeren 
Preisen in DE die Differenz zur MWSt zurück, da die in der CH günstiger 
ist.

Autor: Jo S. (Gast)
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Dr. Seltsam schrieb:
> 65k als Ing? Ist ja eher Facharbeiter Gehalt.
>
Im Alter von 25 Jahren ist das ok.

> Klar als Single geht deine Rechnung auf. Bin aber verheiratet mit 1
> Kind, zweites wird auch bald kommen.

Dein Problem.
>
> Dann sind es eher 3000 CHF für die Wohnung, Essen 1500 plus ausgehen
> nochmal 500-1000 plus Kinderbetreuung nochmal 2000 Franken.

... sehr seltsam

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Autor schrieb:
> Schwätz nicht! Die Steuerlast beträgt teilweise nur 20-25% in gewissen
> Kantonen.
> mit 150k p.a. hast du ca. 12k pro Monat, nach Steuer,
> Krankenversicherung usw. bleibt dir Netto mal mindestens 8000 CHF!

Diese Rechnung geht nicht auf.

Steuerlast: wenn im Kanton tiefe Steuern sind, sind die Wohnungen fast 
nicht zahlbar (kann man selber nachsehen: homegate.ch ==> Kantone 
Schwyz, Zug, Nidwalden wählen).

mit 130k pro Jahr komme ich im Kanton Luzern auf 20k Steuerlast (ok, 
Luzern ist teuer).

: Bearbeitet durch User
Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Dein Problem.

Natürlich mein "Problem", ich schrieb ja auch vom meinem! Gehalt was in 
der CH halt Summe X betragen müsste. Viele Ing aus dem uC Forum haben 
das "Problem" natürlich nicht ;)

Jo S. schrieb:
> ... sehr seltsam

Wieso seltsam?
Essen ist halt sau teuer und je mehr Personen, je mehr Essen.
Kinderbetreuung ist auch schweineteuer, ebenso wie wohnen.
Mit Kindern reicht dann die 2 Zimmer 80qm Wohnung eben nicht, sondern 
eher 4 Zimmer 120qm oder halt gleich Haus, also zahlt man auch mehr.
Außerdem gehen wir gerne aus, das ist wenn man nicht ins Edellokal geht 
auch im Raum München nicht so teuer. In der CH eben schon.

Grundsätzlich heißt es ja pi mal Daumen man sollte das ~2-fache brutto 
bekommen.
Ich hab 90.000 also brauch ich ~180.000.

Für den typischen uC Single, der sich auf 20qm schon wohl fühlt, gerne 
Tüttensuppe isst und alles optimiert was geht ist die CH natürlich schön 
;)

Autor: Rondes (Gast)
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Robert Kuhn M. schrieb:
> So, mal was Konkretes:
>
> Angebot einer Firma aus Rotkreuz in der Schweiz:
>
> - Projektleiter mit Elektronikkentnissen,
> - nichtdisziplinarische Führung eines kleinen Teams von Entwicklern
> - Budgetverantwortung bis 500k SFR
> - Kaderposition Stufe II
>
> - Vergütungsziel 150k SFR p.a.

Darf ich fragen wie viele Jahre Berufserfahrung? Abschluss?

Autor: Loler (Gast)
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Dr. Seltsam schrieb:
> 65k als Ing? Ist ja eher Facharbeiter Gehalt.
>
> Klar als Single geht deine Rechnung auf. Bin aber verheiratet mit 1
> Kind, zweites wird auch bald kommen.
>
> Dann sind es eher 3000 CHF für die Wohnung, Essen 1500 plus ausgehen
> nochmal 500-1000 plus Kinderbetreuung nochmal 2000 Franken.

Und deine Frau sitzt faul auf dem Sofa während dein Kind in der 
Kindergrippe ist?

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Loler schrieb:
> Und deine Frau sitzt faul auf dem Sofa während dein Kind in der
> Kindergrippe ist?

Nein, trotzdem sind das eben deutliche Mehrkosten. Nochmal genauer 
geguckt:

Miete ca. 2000-3000 Franken mehr
Essen so 1000 Franken mehr
Kinderbetreuung bei 2 Kindern (Städtisch! von Privat will ich gar nicht 
reden) 2000 Euro Mehrkosten
Kleinkram (essen gehen und co usw) nochmal 500 Franken mehr.

Brauch man also ca. 5000 Franken pro Monat mehr als jetzt.
Jetzt haben wir zusammen so 6000 Euro, wobei nur 1200 von meiner Frau 
kommen.
Brauch ich also einen Job wo ich ~ 10.000 Franken pro Monat netto 
habe...
Realistisch?

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Dr. Seltsam schrieb:
> Brauch ich also einen Job wo ich ~ 10.000 Franken pro Monat netto
> habe...
> Realistisch?

Nein.

Grüsse,
René

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Eben.
Und mehr arbeiten und weniger Urlaub noch on Top.
Dann lieber in DE bleiben ;)

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Dr. Seltsam schrieb:
> Eben.
> Und mehr arbeiten und weniger Urlaub noch on Top.
> Dann lieber in DE bleiben ;)

Sehe ich so. Ganz ehrlich, wenn der Markt in Deutschland besser wäre, 
wäre ich schon lange dahin.

Grüsse,
René

Autor: Klaus I. (klauspi)
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Dr. Seltsam schrieb:

> Grundsätzlich heißt es ja pi mal Daumen man sollte das ~2-fache brutto
> bekommen.
> Ich hab 90.000 also brauch ich ~180.000.

Bei dieser uralten Faustformel waren die Umrechnungskurse noch ganz 
anders. Andererseits sind die Saläre in der Schweiz über die Jahre 
sicherlich weniger gestiegen als in DE.

: Bearbeitet durch User
Autor: Klaus I. (klauspi)
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Dr. Seltsam schrieb:
> Eben.
> Und mehr arbeiten und weniger Urlaub noch on Top.
> Dann lieber in DE bleiben ;)

Das unterschätzen aber die meisten. Vor ein paar Jahren habe ich mir das 
für den Chemie/Pharma-Bereich durchgerechnet: In der Schweiz muß man man 
grob 20 % mehr arbeiten als im benachbarten Baden-Württemberg.

Autor: Swissr (Gast)
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>
> Miete ca. 2000-3000 Franken mehr
> Essen so 1000 Franken mehr
> Kinderbetreuung bei 2 Kindern (Städtisch! von Privat will ich gar nicht
> reden) 2000 Euro Mehrkosten
> Kleinkram (essen gehen und co usw) nochmal 500 Franken mehr.
>
> Brauch man also ca. 5000 Franken pro Monat mehr als jetzt.
> Jetzt haben wir zusammen so 6000 Euro, wobei nur 1200 von meiner Frau
> kommen.
> Brauch ich also einen Job wo ich ~ 10.000 Franken pro Monat netto
> habe...
> Realistisch?

Miete 2000 bis 3000 Franken mehr? Was zahlst du jetzt denn in München? 
Weniger als 1000 Euro für was VERGLEICHBARES?

Dann lass deine Frau daheim, wenn sie so wenig verdient, schon musst du 
die 2000 Euro Mehrkosten für Kinderbetreuung nicht mehr rechnen.

Aber ja, du vergleichst nen Job in Deutschland mit 90k - was sicher 
keine Selbstverständlichkeit ist - immerhin fast Faktor 3 vom 
Medianeinkommen, und rechnest mit "lediglich" einem gut bezahlten Job in 
der Schweiz.  Würdest du nun ebenso in CH solch einen Job haben (ergo 
dann mit >200k), wäre das wieder deutlich besser. Mit 90k in D kann man 
denke ich zufrieden sein.

Hier muss man realistisch sagen, dass es ab 130k ohne 
Führungsverantwortung oder B2B Vertrieb schwerer wird.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Ein Haus in Zürich z.B geht ab 4000 Franken los. Eher 5000.

Meine Frau will nicht daheim hocken, was ich verstehen kann. Ich selber 
hatte 6 Monate elternzeit und so schön es auch war nur mit dem Kind ohne 
Arbeit? Nein danke.

Autor: Swissr (Gast)
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Naja, wer ein Haus in Zürich mietet, ist auch verrückt, wo es 4-5 Zimmer 
Wohnungen mit 120-150qm mit Sbahn Anbindung und 15-20 Minuten Entfernung 
zur Stadtmitte schon für 2.8 bis 3k gibt.

Was kostet denn ein Vergleichbares Haus in München zur Miete? Freunde 
wohnen in München West mit 3 Zimmern und 90qm für 1650 Euro..

Wenn deine Frau nicht daheim hocken will, dann muss sie halt einen Job 
>working poor bekommen. Im Migros an der Kasse bedienen bringt auch 
schon >4000 Franken ein.

Wie gesagt: Mit deinem Beispiel von 90k ist argumentieren natürlich 
schwieriger, da du dann vom Verhältnis her ebenfalls einen sehr guten 
Job hier haben müsstest. Und in Zürich sind die 10k netto nicht völlig 
unrealistisch.

Autor: Dr Seltsam (dr_seltsam)
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Swissr schrieb:
> Was kostet denn ein Vergleichbares Haus in München zur Miete?

So um die 2000-2500 Euro warm.

Swissr schrieb:
> Wie gesagt: Mit deinem Beispiel von 90k ist argumentieren natürlich
> schwieriger, da du dann vom Verhältnis her ebenfalls einen sehr guten
> Job hier haben müsstest.

Nun, das ist halt mein Gehalt, da kann ich auch nichts für ;)

bin btw kein Dr. wie der Nick vielleicht vermuten lässt sondern nur 
Bachelor (angewandte Informatik)mit Sachbearbeiter Job. Da wird es 
sicher noch schwerer so ein gehalt zu bekommen.

Autor: Robert K. (Firma: Medizingeräte) (robident)
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Klaus I. schrieb:

> Das unterschätzen aber die meisten. Vor ein paar Jahren habe ich mir das
> für den Chemie/Pharma-Bereich durchgerechnet: In der Schweiz muß man man
> grob 20 % mehr arbeiten als im benachbarten Baden-Württemberg.

Könntest Du uns bitte an dieser Rechnung teilhaben lassen?

Autor: Jo S. (Gast)
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Er meint 35h -> 42h pro Woche. Die übliche Wochenarbeitszeit in der 
Schweiz beträgt 42h, in D 39h (nur bei einigen sehr großen Unternehmen 
sind´s 35h).

Wer wegen ein paar Stunden rumjammert, zeigt seine "hohe" 
Leistungsbereitschaft.   ;)

Wünsche sonnige Feiertage!

    Jo S.

Autor: Qwertz (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Er meint 35h -> 42h pro Woche. Die übliche Wochenarbeitszeit in
> der Schweiz beträgt 42h, in D 39h (nur bei einigen sehr großen
> Unternehmen sind´s 35h).
>
> Wer wegen ein paar Stunden rumjammert, zeigt seine "hohe"
> Leistungsbereitschaft.   ;)

Von wegen "ein paar Stunden"! So eine Vergleichsrechnung ist doch nur 
sinnvoll, wenn man Gehalt und Arbeitszeit betrachtet. Was nützt mir 
ein top-bezahlter Job, wenn ich mich dafür totarbeiten muss? Ich habe 
nur dieses eine Leben, und das soll bitte nicht ausschließlich aus 
Arbeiten, Essen, Schlafen bestehen!
Da lobe ich mir doch die in Deutschland mögliche 35h-Woche mit ~90k 
brutto Jahresgehalt. Da kann mir die Schweiz gestohlen bleiben.

Autor: Jo S. (Gast)
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Swissr schrieb:
> 4-5 Zimmer, Wohnungen mit 120-150qm mit ÖPNV-Anbindung und 15-20 Min.
> Entfernung zur Stadtmitte schon für 2.8 bis 3kFr
>
> Was kostet ein vergleichbares Haus in München zur Miete?

mittlere Qualität (Ausstattung, Lage) 2.000 - 3.000 € plus 
Betriebskosten

Autor: Moostroll (Gast)
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> Von wegen "ein paar Stunden"! So eine Vergleichsrechnung ist doch nur
sinnvoll, wenn man Gehalt und Arbeitszeit betrachtet. Was nützt mir
ein top-bezahlter Job, wenn ich mich dafür totarbeiten muss? Ich habe
nur dieses eine Leben, und das soll bitte nicht ausschließlich aus
Arbeiten, Essen, Schlafen bestehen!


Das waer dann die mediterrane Einstellung. Lebensqualitaet ist wichtiger 
wie die Arbeit. Lieber etwas darben und dafuer das feine Olivenoel mit 
dem Brot aufsaugen lassen.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Moostroll schrieb:
> Lebensqualitaet ist wichtiger
> wie die Arbeit.

Warum sollte es andersrum sein? Das wär ja nervig.

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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Dr. Seltsam schrieb:
> Schön die Kinder natürlich weit weg von Oma Opa und anderen
> Verwandten
> aufwachsen lassen. Hauptsache man kann schön billig in Frankreich wohne,
> gell.
kommt natürlich auf die Großeltern und Verwandten an,
aber die allermeisten wünschen sich doch sehr, ihre Enkel physisch und 
nicht nur per Skype aufwachsen zu sehen und ihren eigenen Kindern 
zumindest teilweise helfen zu können/dürfen

> Um am Wochenende zum Aldi nach Deutschland.

"Parallelschmarotzer" !

in jedem Land nur das beste absahnen...
Ich weiss was jetzt als Antwort kommt.
Ja, richtig, die Staaten sind selbst schuld wenn sie sich derart 
ausnehmen lassen.

Autor: klausi (Gast)
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Mike B. schrieb:
> "Parallelschmarotzer" !
>
> in jedem Land nur das beste absahnen...
> Ich weiss was jetzt als Antwort kommt.
> Ja, richtig, die Staaten sind selbst schuld wenn sie sich derart
> ausnehmen lassen.

Ja und?

Jede normale, gesunde, wettbewerbsfähige Firma tut selbes. In den 
billigen Ländern die Arbeitskräfte absahnen, die Steuern aber so 
tricksen, dass man als Konzern nur 0,00000x % zahlt, Bsp. nahezu 
tax-free, Apple in Irland.., Manager, Millionenboni.. etc etc. Aber das 
ist alles fair und in Ordnung.

Wenn man dann mal einer zum Aldi nach Deutschland fährt ist das dann 
plötzlich sehr sehr pöse und schmarotzerisch? Hast sie wohl nicht 
alle....

Autor: Ulli N. (Gast)
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Loler schrieb:
> in der Kindergrippe ist?

Kindergrippe, klar. Meine Fresse, kein Wunder, dass heute jeder 
Vollpfosten sein Abitur bekommt.

Autor: Olol (Gast)
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Ulli N. schrieb:
> Loler schrieb:
> in der Kindergrippe ist?
>
> Kindergrippe, klar. Meine Fresse, kein Wunder, dass heute jeder
> Vollpfosten sein Abitur bekommt.

Wow, so viel Hass wegen eines Schreibfehlers? Ziemlich unausgeglichen, 
oder? Dir sollte man dem Komputer wegnehmen, wenn du so wenig Rückrad 
hast.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Rückrad

Richtig heißt es aber Hinterrad.

Autor: Olol (Gast)
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Schreibfehler sind bei mir keinesfalls Standart.

Autor: Danilo (Gast)
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René H. schrieb:
>> Schwätz nicht! Die Steuerlast beträgt teilweise nur 20-25% in gewissen
>> Kantonen.
>> mit 150k p.a. hast du ca. 12k pro Monat, nach Steuer,
>> Krankenversicherung usw. bleibt dir Netto mal mindestens 8000 CHF!
>
> Diese Rechnung geht nicht auf.
>
> Steuerlast: wenn im Kanton tiefe Steuern sind, sind die Wohnungen fast
> nicht zahlbar (kann man selber nachsehen: homegate.ch ==> Kantone
> Schwyz, Zug, Nidwalden wählen).
>
> mit 130k pro Jahr komme ich im Kanton Luzern auf 20k Steuerlast (ok,
> Luzern ist teuer).

Das sind Größenordnungen die für mich nicht real sind.

Ich rechne 55 k in BRD und dann 96 k in der Schweiz.
Single der sich mit 45² Wohnfläche zufrieden gibt.

Die Abzüge in der Schweiz sind ja kantonsbezogen unterschiedlich.

Was kostet denn ne Wohnung (Größe s.o.) warm pro Monat?
Das 13. Monatsgehalt habe ich weggelassen, weil ich es nicht kriege.

Also monatlich 8.000 CHF Brutto: 5.000 CHF Netto?

Ich denke ich habe dann mehr als hier mit 2.400 € Netto oder?

Zusatz:
Sind die Einzahlungen in deren Rente nicht auch lukrativer als unser 
Almosen?

Autor: David (Gast)
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Die Frage was eine Wohnung in der Schweiz kostet ist witzig... zwischen 
den Walliser Bergen und der Züricher Innenstadt sind Faktoren... somit 
konkreter fragen...

Autor: klausi (Gast)
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David schrieb:
> was eine Wohnung in der Schweiz kostet ist witzig

Ha ha.. tja.. 4 Zimmer? Terasse? Mit Bodenheizung oder Whirlpool? Gute 
Anbindung? Nähe Zürich City?

Oder glatt kaufen? Aber kein Banker / Managerjob?
Kann schwierig werden ;-)

Hier ein kleiner Vorgeschmack:
https://www.homegate.ch/mieten/wohnung/ort-zuerich...

Kaufen -  Für alle unter euch, die noch keine Einkommensmillionäre sind, 
Achtung :-D
https://www.homegate.ch/kaufen/wohnung/ort-zuerich...

P.s. man sagt ja immer die Schweiz ist ein Land voller Käse, Schoki und 
Banken.. merke: viele Klischees haben  wahre Hintergründe ;-)

Autor: klausi (Gast)
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Besonders die ist ein Knaller:
2-zimmer whg  (?) mit Herzchen für fast ein Milliönchen :-p

Autor: klausi (Gast)
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Autor: Alexander (Gast)
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klausi schrieb:
> Ups, hier der link
> https://www.homegate.ch/kaufen/106979275

Wie viel wäre etwas Vergleichbares (Größe, Lage) in München? Auch nicht 
viel besser, oder?

Autor: klausi (Gast)
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Keine Ahnung, wie sieht's in München denn so aus, wirklich ähnlich?

Autor: Herr Doktor (Gast)
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Alexander schrieb:
> klausi schrieb:
> Ups, hier der link
> https://www.homegate.ch/kaufen/106979275
>
> Wie viel wäre etwas Vergleichbares (Größe, Lage) in München? Auch nicht
> viel besser, oder?

Hi,

die Wohnung schaut gut aus. Ich würde z.B. 600~700k sagen in München.

VG,
a münchner

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Die niedrige Wohneigentumsquote der Schweiz scheint dem Wohlstand 
allerdings keinen Abbruch zu tun. Also wozu dann ein überteuertes Stück 
Stein kaufen?

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/155...

Autor: Klaus I. (klauspi)
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Abradolf L. schrieb:
> Die niedrige Wohneigentumsquote der Schweiz scheint dem Wohlstand
> allerdings keinen Abbruch zu tun. Also wozu dann ein überteuertes Stück
> Stein kaufen?
>
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/155...

Exklusive Premium-Statistik?

Eigentlich dachte ich, dass die Schweiz eine eher hohe 
Wohneigentumsquote haben. Dass die Ihre Immobilien nicht wirklich 
abbezahlen ist wieder eine andere Sache.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Klaus I. schrieb:
> Eigentlich dachte ich, dass die Schweiz eine eher hohe
> Wohneigentumsquote haben. Dass die Ihre Immobilien nicht wirklich
> abbezahlen ist wieder eine andere Sache.

Auch wenn du abzahlst, zählt das als Wohneigentum.

Autor: Sabberalot W. (jetztnicht)
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> Dass die Ihre Immobilien nicht wirklich abbezahlen ist wieder eine andere Sache.

Weshalb werden Haeuser, resp Wohneigentum nicht abbezahlt ?
Weil es den Eigenmietwert gibt. Das ist ein hypothetisches 
Mieteinkommen, wenn man's denn vermieten wuerde. Eben dieses 
hypothetische Einkommen wird dir real als Einkommen vor Steuer 
angerechnet, und treibt dich in der Progression hoch. Das heisst man 
wird nichtlinear hoeher besteuert.
Dafuer darf man Schulden abziehen. Die Schulden durch das nicht-abzahlen 
des Hauses koennen so das hypothetische Einkommen aus einer Vermietung 
kompensieren.

Netto ist das System eine Subventionierung der Banken. Du hast Schulden 
bei Ihnen und das kostet. Nicht dass das Haus einfach der Bank gehoeren 
wuerde. Du musst auf der anderen Seite irgendwo im Positiven sein. Auf 
einem anderen Konto. Und dort kassieren sie nochmals.

Die Story geht aber weiter ... Die Schulden bei der Bank fuer das Haus 
duerfen einen gewissen Prozentsatz des Einkommens nicht ueberschreiten. 
Falls man nun nur das Minimum abbezahlt hat, und auf die Pensionierung 
zu laeuft, wo das Einkommen kleiner wie waehrend der Erwerbsphase ist, 
will die Bank Geld sehen, sodass das Verhaeltnis wieder eingehalten 
wird. Dummerweise ist dieses Verhaeltnis zu einem Hypozins von 5% 
gerechnet. Welche wir schon lange nicht mehr hatten und auf absehbare 
Zeit nicht haben werden.
Das waere dann raus aus dem Haus - Pech gehabt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Klaus I. (klauspi)
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Schön erklärt, Danke!

Kurzfassung: Das Schweizer Volks ist quasi ein lebendiger Hedgefond.

Autor: Fred (Gast)
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Klaus I. schrieb:
> Kurzfassung: Das Schweizer Volks ist quasi ein lebendiger Hedgefond.

Ja wie jetzt?
Ich dachte (nach viel Lektüre im A&B) dass das Gras woanders, sprich, 
außerhalb Deutschlands grundsätzlich grüner wäre?

Autor: klausi (Gast)
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..ist eben doch nicht so ;-)

..bevor ich mir um 1 Mio. CHF ein Häuschen in der CH "kaufe" und mir 
eine Hypothek anlaste, die der Bank aber nie richtig abzahle, wegen dem 
Steuergedöns kaufe ich mir doch lieber wirklich ein auch nettes Häuschen 
um vielleicht 200k - 300k in DE oder AT, was mir dann wirklich 
irgendwann gehört.

Autor: Heinrich (Gast)
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Danilo schrieb:
> Das sind Größenordnungen die für mich nicht real sind.

Warum nicht?

> Ich rechne 55 k in BRD und dann 96 k in der Schweiz.
> Single der sich mit 45² Wohnfläche zufrieden gibt.

Ist das jetzt nicht das andere Extrem? Wer lebt denn freiwillig auf nur 
45 qm, wenn er kein Hartzer ist? Selbst mit den angegebenen, sehr 
niedrig angesetzten 55k in Deutschland kann und sollte man sich schon 
etwas mehr leisten.

Autor: Klaus I. (klauspi)
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Fred schrieb:
> Klaus I. schrieb:
>> Kurzfassung: Das Schweizer Volks ist quasi ein lebendiger Hedgefond.
>
> Ja wie jetzt?
> Ich dachte (nach viel Lektüre im A&B) dass das Gras woanders, sprich,
> außerhalb Deutschlands grundsätzlich grüner wäre?

Ich könnte jetzt nur spekulieren, was Du jetzt im speziellem im Sinn 
hast. Es dürfte ja nicht verwundern, dass sich die Lebensverhältnisse 
bei offenen Grenzen in benachbarten Ländern anpassen.

Als ich vor über 10 Jahren angefangen habe in der Schweiz zu arbeiten, 
gab es noch größere Unterschiede, wenn auch nicht so große. Die 
Lohnentwicklung in Schweiz und Deutschland inzwischen negiert den 
damaligen Unterschied quasi komplett. Die letzten Jahre spielt vielmehr 
der Wechselkurs eine Rolle, zumindest wenn man es aus Grenzgänger-Sicht 
betrachtet.

Insgesamt sehe ich nicht, dass hier eine Weide grüner wäre.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Herr Doktor schrieb:
> Alexander schrieb:
> klausi schrieb:
> Ups, hier der link
> https://www.homegate.ch/kaufen/106979275
> Wie viel wäre etwas Vergleichbares (Größe, Lage) in München? Auch nicht
> viel besser, oder?
>
> Hi,
>
> die Wohnung schaut gut aus. Ich würde z.B. 600~700k sagen in München.
>
> VG,
> a münchner

Eher 450.000 bis 500.000
Ist ja nur kleine 2 Zi.

Autor: Rick McGlenn (rick-nrw)
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Eine Bekannte hat mal Ende der 1980-er in Zürich gelebt und gearbeitet.
Eine kleine 3-Zimmer-Bude hat damals vor knapp 30 Jahren 1800 Franken 
gekostet.
Das wird sicher nicht günstiger geworden sein.

Die Schweizer ticken eben anders.
Anders heißt nicht langsamer oder schlechter, aber sicher teurer!

Autor: Swissr (Gast)
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Rick M. schrieb:
> Eine Bekannte hat mal Ende der 1980-er in Zürich gelebt und
> gearbeitet.
> Eine kleine 3-Zimmer-Bude hat damals vor knapp 30 Jahren 1800 Franken
> gekostet.
> Das wird sicher nicht günstiger geworden sein.
>
> Die Schweizer ticken eben anders.
> Anders heißt nicht langsamer oder schlechter, aber sicher teurer!


 Eine Bekannte hat mal Ende der 1980-er in München/Stuttgart/Frankfurt 
gelebt und
 gearbeitet.
 Eine kleine 3-Zimmer-Bude hat damals vor knapp 30 Jahren  600DM
 gekostet.
 Das wird sicher nicht günstiger geworden sein.

 Die Deutschen ticken eben anders.
 Anders heißt nicht langsamer oder schlechter, aber sicher teurer!

Autor: Herr Doktor (Gast)
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Dr. Seltsam schrieb:
> Herr Doktor schrieb:
> Alexander schrieb:
> klausi schrieb:
> Ups, hier der link
> https://www.homegate.ch/kaufen/106979275
> Wie viel wäre etwas Vergleichbares (Größe, Lage) in München? Auch nicht
> viel besser, oder?
> Hi,
> die Wohnung schaut gut aus. Ich würde z.B. 600~700k sagen in München.
> VG,
> a münchner
>
> Eher 450.000 bis 500.000
> Ist ja nur kleine 2 Zi.

66 sqm Neubau in guter Lage? Da kriegt man nicht mehr unter 7k/sqm. 
Wobei am Rand der Stadt sollte es noch gehen :)

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Guck mal Walser die bauen uA in Bogenhausen.
Oder ist das schon Stadtrand;)

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Ps  Prinzregenten vergessen zu nennen :)

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Und dritter Post
7000 mal 66 sind 462000
Genau wie ich von mit beschrieben.
Teurer geht natürlich immer. Penthouse und co usw...

Autor: Danilo (Gast)
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Heinrich schrieb:
> Danilo schrieb:
>> Das sind Größenordnungen die für mich nicht real sind.
>
> Warum nicht?
>
>> Ich rechne 55 k in BRD und dann 96 k in der Schweiz.
>> Single der sich mit 45² Wohnfläche zufrieden gibt.
>
> Ist das jetzt nicht das andere Extrem? Wer lebt denn freiwillig auf nur
> 45 qm, wenn er kein Hartzer ist? Selbst mit den angegebenen, sehr
> niedrig angesetzten 55k in Deutschland kann und sollte man sich schon
> etwas mehr leisten.

Die 55 k in der BRD sind schon real erreichbar.

Die 45² kosten aber ca. 600 € warm (inkl. Strom). Habe die Erfahrung 
gemacht, dass man von der gewohnten Fläche kaum mehr runtergehen kann.

Da ich 1.200 € Nettorente erwarte sind die 600 € Warmmiete schon fast 
nicht leistbar.

Insofern weiss ich nicht wirklich was das mit nem Hartzer zu tun haben 
soll? LOL

Autor: Sabberalot W. (jetztnicht)
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> Da ich 1.200 € Nettorente erwarte sind die 600 € Warmmiete schon fast
nicht leistbar.

Allenfalls zu-mehrt wohnen. Das waer dann zB
-eine AltersWG
-eine SeniorenWG
-ein freies Zimmer fuer AirBnB
-mit einem neuen Partner
-ein paar Fluechtlinge aufnehmen. Mit einem Dormitory, 12 Leute in einem 
Raum und jeder drueckt 500 ab, resp die Gemeinde

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
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klausi schrieb:
> ..ist eben doch nicht so ;-)
>
> ..bevor ich mir um 1 Mio. CHF ein Häuschen in der CH "kaufe" und mir
> eine Hypothek anlaste, die der Bank aber nie richtig abzahle, wegen dem
> Steuergedöns kaufe ich mir doch lieber wirklich ein auch nettes Häuschen
> um vielleicht 200k - 300k in DE oder AT, was mir dann wirklich
> irgendwann gehört.

Haus für 200-300k gibt's in D aber nur auf der Schwäbischen Alb oder in 
der tiefsten Zone. Ist die nächste Großstadt auch nur ansatzweise in 
Reichweite, dann wars das und bist auch >500k. Und mit ÖPNV Anschluss an 
eine solche auch direkt bei 800k - 1Mio.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Cyblord -. schrieb:
> Haus für 200-300k gibt's in D aber nur auf der Schwäbischen Alb oder in
> der tiefsten Zone. Ist die nächste Großstadt auch nur ansatzweise in
> Reichweite, dann wars das und bist auch >500k. Und mit ÖPNV Anschluss an
> eine solche auch direkt bei 800k - 1Mio.

Da habe ich hier etwas andere Erfahrungen. Für 300k gibt es hier bspw. 
10km vor Koblenz schon einen vernünftigen Neubau mit Rhein- oder 
Moselblick.

Auch am Bodensee kann man für 300k Brauchbares kaufen - natürlich nicht 
erste Reihe am See aber nach 2-3km wird das Häuschen bezahlbar. Und das 
trotz der vielen Schweizer, die dort vermehrt kaufen.

Das gilt übrigens auch für die Tagessätze von Ferienwohnungen, die sich 
deutlich von denen direkt am See unterscheiden ;-)

Im Moment ist es allerdings ziemlich schwer, eine Baufirma zu finden. 
Die sind alle komplett ausgelastet, weil jeder bauen will.

Autor: Jürgen (Gast)
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Hoi,

wer will denn schon nach Koblenz?

In Olten (ca. 30 Minuten von ZH, sehr gute ÖV Anbindung) kannst Du drei 
Monate umsonst wohnen, bei Interesse.

Sprich es gibt schon günstige Angebote in der Schweiz, allerdings auch 
nicht gerade in der ersten Reihe.

Wer unbedingt an der Goldküste neben Tina Turner leben will muss halt 
ein wenig mehr ausgeben.

Aber das ist ja im Schwabenland auch nicht anders.

Ciao

P.S. An alle die sich nicht so sehr mit der Schweiz auskennen, ein 
"Schwabe" ist ein Deutscher.

Das wurde von einem "Schwaben" gepostet der sehr gerne in der Schweiz 
lebt und arbeitet. Weil er eben die Vorteile kennt und nicht nur "Dumm" 
daherlabert.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Jürgen schrieb:
> Hoi,
>
> wer will denn schon nach Koblenz?

Nicht nach Koblenz - aber in die Gegend!

Mosel, Rhein, Eifel, Maare - und das alles im 30km-Radius :-)

Sehr hoher Freizeitwert, trotzdem sehr günstig.

> Das wurde von einem "Schwaben" gepostet der sehr gerne in der Schweiz
> lebt und arbeitet. Weil er eben die Vorteile kennt und nicht nur "Dumm"
> daherlabert.

Ich mag die Schweizer auch sehr gerne - sowohl geschäftlich als auch 
privat habe ich nur gute bis sehr gute Erfahrungen mit Schweizern 
gemacht.

Nur der Bodenseeradweg der Schweizer Seite ist wirklich für die Tonne. 
Grausam. Daher trifft man die Schweizer auch alle auf der anderen Seite 
;-)

Autor: klausi (Gast)
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Jö, die Schweizer - und ein Schwabe mittendrin ;-)

Na ich finde es auch ganz nett, Bodenseeregion ist ganz schön nett, für 
Verpflegung geh ich aber immer nach Österreich - Verpflegung, Service 
und Preise sind da einfach unschlagbar.

Gern treibt es uns auch in den naheliegenden Schwarzwald, im Sommer 
gerne ins Ticino (Tessin)..

Es gibt viele Möglichkeiten.. aber wie überall, keine Vorteile,  ohne 
Nachteilen

Autor: Qwertz (Gast)
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Danilo schrieb:
> Da ich 1.200 € Nettorente erwarte sind die 600 € Warmmiete schon fast
> nicht leistbar.

Auf die gesetzliche Rente würde ich mich eh nicht verlassen, die ist 
wenn überhaupt später einmal nur ein nettes Zubrot, mehr nicht. Sorgst 
du denn nicht im großen Stil privat vor, zum Beispiel mit einem 
langfristig angelegten Wertpapierdepot?

Autor: hui (Gast)
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> Sorgst du denn nicht im großen Stil privat vor, zum Beispiel mit einem
langfristig angelegten Wertpapierdepot?


Aber sicher, die Brueder Lehman haben das fuer mich uebernommen...

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