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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Neue Reflow Steuerung zum Stöbern Meckern oder Bauen


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Autor: Frank B. (frankman)
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Servus zusammen,
hier ist eine weitere Reflow-Ofen-Steuerung  (YAROS).
Anträge, Meinungen, Maulereien oder auch nur konstruktive Kritik werden 
gerne entgegen genommen.
Erste Leiterplatten werden in den nächsten Tagen eintreffen, mal sehen 
was daraus wird.

Der Artikel dazu heißt: Reflow Ofen Steuerung

Autor: Frank B. (frankman)
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Hier jedenfalls der Link dazu.
http://www.mikrocontroller.net/articles/Reflow_Ofen_Steuerung

Würd mich an der Stelle mal interessieren, wie man das richtig macht....

Autor: MaWin (Gast)
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Interessant ist so eine Schaltung doch nur wenn man stand alone aus 
einem Temperaturprofil ein verändertes neues machen kann mit 
anderen/mehr Zeit/Solltemperaturpunkten und dann zwischen den Profilen 
umschalten kann. So was geht mit benutzerfreundlicher Programmierung mit 
einem 2x16 alphanumerischen Display oder natürlich mit einem grossen 
graphischen Touchscreen.
So kann man so ein Steuergerät auch für Töpferöfen und Härteöfen 
verwenden.

Autor: Frankman (Gast)
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Hm, wäre auch eine Option.
Wir hatten uns gedacht, als GUI einen PC zu nehmen.
Auf jeden Fall haben wir folgendes vor:

1. Lötprofile, mit beliebig vielen Schritten.
2. Die Möglichkeit von "Repeat" um auch z.B. Dauertests mit 
Temperaturprofilen fahren zu können. Wie in einer Klimakammer. Deshalb 
auch die zwei getrennten "Heizkreise". Oder halt für Ober- und 
Unterhitze.

3. Die Möglichkeit, eine Temperatur zu halten. Ich dachte da an einen 
vernünftigen "Fondue-Controller"... :-)

Wir haben aber noch den Service-UART frei. Ein Display mit Touch habe 
ich fertig entwickelt. Das kann man da direkt anschließen...

Autor: Frankman (Gast)
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Ach ja, falls jemand Interesse hat, mitzumachen.... Heute sind die 
ersten Leiterplatten (Prototypen) eingetroffen. Ich könnte noch die eine 
oder andere abgeben....

Autor: oscar (Gast)
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da habt Ihr Euch schon viel Arbeit gemacht. Respekt ! Steht denn die 
Software schon ? Wird die auch veröffentlicht ?
Die Gui könntest Du auch auf  einem günstigen Tablet machen.
Ich wäre  eventuell an einer Platine interessiert, kommt halt auf den 
Preis drauf an.
Sieht auf den ersten Blick echt gut aus.!
cheers
oscar

Autor: BetaTester (Gast)
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Hallo,
also GUI ist schon ziemlich weit und muss noch von paar Leuten auf Bugs 
getestet werden.PIC Sofware ist gerade in Arbeit und dauert noch ein 
wenig.
Sofware wird dann auf der Projektseite veröffentlicht.

Also der Preis für die ersten Prototypenplatten ist so um die 18,-€.
Bei größeren Stückzahlen würde sie dann halt billiger.
Viele Grüße

Autor: Frankman (Gast)
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Karl--> Weisst Du noch, wie das Gehäuse heisst?

Autor: Karl (Gast)
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Frank --> Hammond RM2055M
http://www.hammondmfg.com/RM.htm
Ich hatte die 'M' Version wegen der Kühlkörper- & Steckdosenhöhe 
genommen. Die STP-Datei heißt exakt wie das Gehäuse. Platinengröße 
müsste ja auch 3,14 * Daumen passen.

Here you go for SOS Electronic 
http://www.soselectronic.com/?str=371&artnum=73595&name=hammond-ritec-rm2055m

Autor: Karl (Gast)
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weiter im Text ...
Man könnte noch überlegen, ob man nicht bei Schaeffer sich Frontplatten 
für das Gehäuse machen lässt. Da gibts z.B. Alu schwarz eloxiert mit 
allen Bohrungen, Beschriftungen, und und und. Für den der Wert auf 
Design legt. Kostenpunkt ~20€ @ 1St. bei der angesagten Größe incl. 
Werkzeugkkosten, etc. Andere Farben und Materialien gibt es auch.

MaWin schrieb:
> Interessant ist so eine Schaltung doch nur wenn man stand alone aus
> einem Temperaturprofil ein verändertes neues machen kann mit
> anderen/mehr Zeit/Solltemperaturpunkten und dann zwischen den Profilen
> umschalten kann.

Ich sag mal was ich mir dabei gedacht hatte. Meiner Meinung nach wird 
der gemeine Hobbyist seinen Ofen einmal hintrimmen und dann immer wieder 
das gleiche Standard Profil fahren. Ein etwas 'sensibleres' Profil hat 
er vielleicht bei SMD-LEDs und er könnte in einem Anfall von 
Dilettantismus versuchen >200 pinnige BGAs zu löten. Das ist es dann 
aber auch schon. Wir haben 4 Profile vorgesehen (zumindest mal 4 LEDs + 
2 Taster für Auswahl und Steuerung). Die Software lässt prinzipiell 
beliebig viele Programme mit beliebig vielen Punkte zu, nur die 
Gesamtzahl der Punkte ist auf den Speicherplatz des EEPROM beschränkt. 
Ich glaube das waren insgesamt 180 Punkte. Geregelt werden sollen 
lineare Profile. Alles andere wäre Illusion bei einem Pizzaofen.

MaWin schrieb:
> So was geht mit benutzerfreundlicher Programmierung mit
> einem 2x16 alphanumerischen Display oder natürlich mit einem grossen
> graphischen Touchscreen.

Das könnte man immer noch anbauen über UART, SPI, I2C, ... Ich / Wir 
hielten das für unnötig und eher benutzerunfreundlich. Einen Laptop hat 
imho. so gut wie jeder herumstehen beim Basteln. Und man muss ja streng 
genommen nur einmal sein Profil für die Standartbaugruppen finden und 
einprogrammieren. Das läuft dann auf Tastendruck los. Wir hatten bereit 
über einen PIC18LF4550 + LCD nachgedacht aber die Idee dann wieder 
verworfen. Evtl bei einem Redesign.

oscar schrieb:
> Steht denn die
> Software schon ? Wird die auch veröffentlicht ?

Ja es wird alles "open source" sein. GUI im Moment auf VB.net. 
Schnittstelle wird HID oder optional Virtual COM Port. Wird natürlich 
auch öffentlich.

oscar schrieb:
> Die Gui könntest Du auch auf  einem günstigen Tablet machen.

Tablet = WLAN
Könnte man optional z.B. mit so einem Lantronix Modul machen. Die 
quasseln mit UART und haben einen Webserver drauf. Da könnte man auch 
ein GUI basteln. Zukunftsmusik aber möglich. Weiß aber nicht ob Tablet 
sinnvoll ist in der Werkstatt.



Wer mitmachen will ist jeder Zeit herzlich eingeladen. Platinen gibt es 
bei https://www.mikrocontroller.net/user/show/frankman per PN denke ich.

Autor: Karl (Gast)
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29-05-2013 major update, GUI Screenshots, ...

http://www.mikrocontroller.net/articles/Reflow_Ofen_Steuerung

Autor: Frankman (Gast)
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--> Stephan: Die Bestückvarianten könntest Du doch machen? Oder?

Autor: oscar (Gast)
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Karl schrieb:
> Tablet = WLAN
> Könnte man optional z.B. mit so einem Lantronix Modul machen. Die
> quasseln mit UART und haben einen Webserver drauf. Da könnte man auch
> ein GUI basteln. Zukunftsmusik aber möglich. Weiß aber nicht ob Tablet
> sinnvoll ist in der Werkstatt.

Das wäre sicherlich, allein wegen der Kosten nicht unbedingt sinnvoll, 
vom Softwareaufwand mal abgesehen.
Die meisten Tablets sind jedoch mit einer USB Host Schnittstelle 
ausgestattet und sollen sogar mit den prolific Bausteinen umgehen 
können.
Somit hast Du eine serielle Schnittstelle.
Ich werde dies in den nächsten Tagen, sobald ich mein OTG USB Kabel 
erhalten habe, ausgiebig testen.
Tablet hätte halt den Vorteil, das man nicht immer die große Kisten 
laufen lassen muß.
Nochmals : tolles Projekt Karl !
cheers
oscar

Autor: rmf (Gast)
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Ein schönes Projekt.
Allerdings sollte man bevor hier über Gehäuse diskutiert wird den 
Schaltplan noch genauer anschauen.
Nachdem was ich im Plan bislang gesehen habe sind an einigen Stellen im 
230V Teil (Nulldurchgangsdetektor und Triac Ansteuerung) ungeeignete Cs 
vorgesehen. X7R, 600V, 1206 sind Werte die meiner Meinung nach nicht 
zusammen passen. An dieser Stelle gehören ordentliche Netzspannungs 
Kondensatoren der Klasse X1..3 und Y1..3 rein (Details muß man noch 
nachprüfen, schätze mal X2 und Y2 reichen) . Die sind als SMD recht 
selten und teuer.
Die 220K in der Nullspannungsschaltung würde ich persönlich jeweils 
durch 2 in Reihe geschaltetet Rs ersetzten. Grund: Spannungsfestigkeit 
der SMD Rs, und Mindestabstände der Pads bei höherer Spannung.
Kurz gesagt Obacht im 230V Teil !

Gruß
Udo

Autor: Karl (Gast)
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Die Kritik werden wir selbstverständlich in die nächste Version - soweit 
nötig - einfließen lassen. Ich möchte aber dennoch betonen, dass alle 
Komponenten ausreichend dimensioniert sind. Gerade bei den Cs ist das 
zwar straff gehalten aber nicht verfehlt. Widerstände 1206 haben 
normalerweise 200V Spannungsfestigkeit, wo 230V anliegen fällt die 
Spannung immer über 2 Widerständen ab. Macht dann 75V Spielraum nach 
oben. Straff aber im Rahmen.

rmf schrieb:
> Nachdem was ich im Plan bislang gesehen habe sind an einigen Stellen im
> 230V Teil (Nulldurchgangsdetektor und Triac Ansteuerung) ungeeignete Cs
> vorgesehen. X7R, 600V, 1206 sind Werte die meiner Meinung nach nicht
> zusammen passen. An dieser Stelle gehören ordentliche Netzspannungs
> Kondensatoren der Klasse X1..3 und Y1..3 rein (Details muß man noch
> nachprüfen, schätze mal X2 und Y2 reichen) . Die sind als SMD recht
> selten und teuer.

Wegen Farnell 2x 30 Cent bei einem Hobbyprojekt würde ich kein so großes 
Fass aufmachen. Ohne Frage - es würde nichts kosten da einfach jeweils 
einen zweiten Footprint hinzuzufügen. Werden wir im nächsten Layout 
berücksichtigen. Aber auch hier haben wir kein Problem - wir sind 
absolut in den Ratings.

Autor: Karl (Gast)
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oscar schrieb:
> Die meisten Tablets sind jedoch mit einer USB Host Schnittstelle
> ausgestattet und sollen sogar mit den prolific Bausteinen umgehen
> können.
> Somit hast Du eine serielle Schnittstelle.

Ich werde schauen recherchieren ob USB OTG auch mit PIC18 funktioniert. 
Bei den Microchip 16bitern bin ich mir da absolut sicher aber wie es bei 
den 8bitern aussieht muss ich nachschauen. Alternativ könnte man - wie 
du angedeutet hast - die herausgeführt UART Schnittstelle nutzen um dort 
ein FTDI/Prolific Kabel anzuschließen dessen Funktionalität mit dem Host 
des Tablets geklärt ist.


> Ich werde dies in den nächsten Tagen, sobald ich mein OTG USB Kabel
> erhalten habe, ausgiebig testen.

Wäre sehr nett wenn du uns/mir diesbezüglich Rückmeldung geben könntest.

> Tablet hätte halt den Vorteil, das man nicht immer die große Kisten
> laufen lassen muß.

Ich denke das ist Geschmackssache. Die Möglichkeit besteht und das ist 
wichtig. Über eine App muss man dann nochmal nachdenken. Da bin ich 
(noch) nicht so fit ... evtl. findet sich ja hier jemand der sich mit 
sowas auskennt und ein wenig Lust und Elan mitbringt. Wäre schon cool.

Autor: Stefan mit "f" ;-) (Gast)
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Frankman schrieb:
> --> Stephan: Die Bestückvarianten könntest Du doch machen? Oder?

Klar kann ich machen. Wenn ich die Altium Dateien bekomme, kann ich es 
am Freitag gleich machen.

Autor: Hubert (Gast)
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Karl schrieb:
> Die meisten Tablets sind jedoch mit einer USB Host Schnittstelle
> ausgestattet und sollen sogar mit den prolific Bausteinen umgehen
> können.
> Somit hast Du eine serielle Schnittstelle.

Ziemlich einfach ist es auch, Tablets oder Smartphones über 
Bluetooth-To-Serial-Adapter anzubinden. Die entsprechenden Module 
(JY-MCU) gibt es bei Ebay für < 10 €. Hat den zusätzlichen Vorteil, dass 
man sich das Kabel sparen kann.

Autor: Jens M. (jens-martin)
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Hubert schrieb:
> Ziemlich einfach ist es auch, Tablets oder Smartphones über
> Bluetooth-To-Serial-Adapter anzubinden.

Versucht das mal mit den vedongelten Apple Zeugs.

Autor: technikadonis (Gast)
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Versucht mal die Schaltplanseiten mit einem Titelblock zu versehen, 
damit man die einzelnen Schaltplanseiten/Subsheets außeinanderhalten 
kann.
Altium liefert da schon brauchbare Templates mit.

mfg technikadonis

Autor: Frank B. (frankman)
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rmf schrieb:

> Nachdem was ich im Plan bislang gesehen habe sind an einigen Stellen im
> 230V Teil (Nulldurchgangsdetektor und Triac Ansteuerung) ungeeignete Cs
> vorgesehen. X7R, 600V, 1206 sind Werte die meiner Meinung nach nicht
> zusammen passen. An dieser Stelle gehören ordentliche Netzspannungs
> Kondensatoren der Klasse X1..3 und Y1..3 rein (Details muß man noch
> nachprüfen, schätze mal X2 und Y2 reichen) . Die sind als SMD recht
> selten und teuer.

--> Ist nicht böse gemeint, aber ich muß Dir hier wiedersprechen. Ich 
habe in einem Design von mir (welches in größeren Stückzahlen läuft) 
einen Snubber mit genau solchen Kondensatoren gebaut: 630V Bauform 1206. 
Die Keramiksorte schau ich noch mal nach, die Bestellnummer sag ich Dir 
gerne noch. Die sind speziell für 230V gedacht und sehr preiswert.


> Die 220K in der Nullspannungsschaltung würde ich persönlich jeweils
> durch 2 in Reihe geschaltetet Rs ersetzten. Grund: Spannungsfestigkeit
> der SMD Rs, und Mindestabstände der Pads bei höherer Spannung.
> Kurz gesagt Obacht im 230V Teil !

--> Auch hier gibt die guten Widerstände mit 400V Spannungsfestigkeit 
mit 1206er Bauform. Aber: es sind doch zwei mal 220k in Reihe 
geschaltet, auch wenn noch ein Gleichrichter und ein 22k-Widerstand 
dazwischen ist....Macht also in Summe 110V pro 220k-Widerstand.
Wenn man jetzt noch eine FMEA macht, würde man feststellen, dass 
Widerstände wesentlich zuverlässiger und langlebiger sind, als z.B. der 
Gleichrichter oder der Optokoppler. Selbst wenn ein Widerstand plötzlich 
0 Ohm hätte ( und wie soll das bitte passieren???) wäre der Strom durch 
den restlichen Widerstand rund und roh nur 1mA und somit immer noch im 
zulässigen Bereich von 240mW für den anderen 220k-Widerstand.

Den guten alten Dextrel hab ich auch schon in eben dieser Bauart 
"recycelt", mit sehr guten Erfolg.

Autor: Frank B. (frankman)
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Hier isser nochmal, der gute 630V-Kondensator (DOCH X7R)

MCCA000633  10n  MULTICOMP  CHIP-CAP. 630V X7R 1206    FARNELL  1759518

Autor: Frank B. (frankman)
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technikadonis schrieb:
> Versucht mal die Schaltplanseiten mit einem Titelblock zu versehen,
> damit man die einzelnen Schaltplanseiten/Subsheets außeinanderhalten
> kann.
> Altium liefert da schon brauchbare Templates mit.
>
> mfg technikadonis

Da muss ich Dir wirklich recht geben. Aber wir haben die Templates erst 
mal "bewusst" entfernt. Zwecks Firmenlogo ect. welches man sonst erst 
hätte entfernen müssen.
Wird nachgereicht...Vielleicht

Autor: Frank B. (frankman)
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> Ziemlich einfach ist es auch, Tablets oder Smartphones über
> Bluetooth-To-Serial-Adapter anzubinden. Die entsprechenden Module
> (JY-MCU) gibt es bei Ebay für < 10 €. Hat den zusätzlichen Vorteil, dass
> man sich das Kabel sparen kann.

Man kann ja ein Bluetooth-Modul an die TTL-Service-Schnittstelle 
anschließen.
Die ist ja auf eine Stiftleiste gelegt....

Autor: Frank B. (frankman)
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Stefan mit "f" ;-) schrieb:
> Frankman schrieb:
>> --> Stephan: Die Bestückvarianten könntest Du doch machen? Oder?
>
> Klar kann ich machen. Wenn ich die Altium Dateien bekomme, kann ich es
> am Freitag gleich machen.

Stefan--> Das Altium-Projekt ist schon beim Artikel hochgeladen, oder?

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Frank B. schrieb:
> Selbst wenn ein Widerstand plötzlich
> 0 Ohm hätte ( und wie soll das bitte passieren???) wäre der Strom durch
> den restlichen Widerstand rund und roh nur 1mA und somit immer noch im
> zulässigen Bereich von 240mW für den anderen 220k-Widerstand.

Das gilt bei der Nullstellenerkennung. Aber nicht beim Snubber, da sind 
nur 2x47 Ohm vorgesehen wenn ich das richtig sehe.

Gab hier neulich erst einen Thread wo es um einen Kerko ging der brach, 
niederohmig wurde und dann zu brennen anfing. Die machen dann wohl meist 
keinen kompletten Kurzschluss das gleich die Sicherung kommt, sondern 
lassen halt nur etwas durch bis sie überhitzen. Und gerade die größeren 
Kerko-Bauformen sind empfindlicher für mechanischen Stress und daraus 
resultierende Ausfälle.

In der Automobilbranche wird daher wohl an kritischen Stellen gefordert 
daß 2 Kerkos in Reihe geschaltet werden. Dann müssen schon 2 Bauteile 
kaputt gehen bevor es raucht.

Das könntest Du hier auch machen.

Autor: Frank B. (frankman)
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--> Gerd: Ja....

Autor: Stefan (Gast)
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Frank B. schrieb:
> Stefan mit "f" ;-) schrieb:
>> Frankman schrieb:
>>> --> Stephan: Die Bestückvarianten könntest Du doch machen? Oder?
>>
>> Klar kann ich machen. Wenn ich die Altium Dateien bekomme, kann ich es
>> am Freitag gleich machen.
>
> Stefan--> Das Altium-Projekt ist schon beim Artikel hochgeladen, oder?

Aha stimmt hab das Zip-File übersehen. Sorry.

Autor: rmf (Gast)
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Ich nehme da nichts böse, lerne gerne dazu.
Bei einer FMEA würde ich hier aber lange und ausdauernd den Finger 
heben.

Auf die Sache mit den Keramikkondensatoren in der 230V Abteilung muß ich 
nochmal zurückkommen.
Ich habe mir mal das Datenblatt der Farnell Kondensatoren angeschaut und 
selbst im Datenblatt des unbekannten Herstellers steht das die Anwendung 
in Netzfiltern nicht vorgesehen sei(ganz am Anfang des Datenblatts).
Gut das hier ist kein Netzfilter aber ich persönlich traue Vielschicht 
Cs alles erdenkliche zu. Zumeist wie von Gerd E. beschrieben ein 
Kurzschluß. Die Dinger sind meist einfach nicht robust genug für 230V. 
Das gilt für mechanische Belastungen wie auch für elektrische Impulse 
wie sie im 230V Netz oft auftreten.
Wir haben doch hier nicht den extremen Kostendruck beim Design wie er in 
der Industrie herrscht. Und auf geplanten Ausfall hin muß hier auch 
nicht entwickelt werden.
Daher bin ich der Meinung das das Leben und die Gesundheit der Anwender 
an erster Stelle stehen sollte. Für mich bedeutet das nichtentflammbare 
(Sicherungs) Widerstände im 230V Bereich, Korrekte Luft und 
Kriechstrecken, für Netzbetrieb zugelassene Cs. Zu den Cs gibt es 
übrigens hier im Forum auch einen Artikel über Dimensionierung von 
Snubber Schaltungen.

Als Ergänzung zu dem Tip von Gerd mit den 2 Cs in Reihe noch die Info 
die beiden Cs 90Grad zueinander versetzt anzuordnen. Dadurch sinkt die 
Warscheinlichkeit das mechanischer Stress beide Cs gleich trifft.
(Auch Automobilindustrie..)

Und Sorry aber die Zitatfunktion hier hab ich noch nicht daruf...

Autor: Frankman (Gast)
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Hallo Gerd,
kein Problem, ich hab das mit den C´s schon in unsere ToDo-Liste 
übernommen.

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Frankman schrieb:
> kein Problem, ich hab das mit den C´s schon in unsere ToDo-Liste
> übernommen.

Danke. Der Vorschlag von rmf die Cs 90° zu winkeln ist auch gut. 
Spätestens dann sollte das Thema sauber erledigt sein.

Das Projekt an sich und die Vorstellung auf der Projektseite gefallen 
mir sehr gut. Falls ich mich wirklich irgendwann mal mit Lötpaste und 
Stencils anstatt Handlöten anfreunde, dann könnte ich mir gut vorstellen 
das Teil zur Steuerung zu verwenden.

Autor: Frankman (Gast)
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Karl: müssen wir noch die Thermoelemente bestellen? Wo? Ebay?

Autor: Karl (Gast)
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--> Frank:

ThermoelementICs hab ich immer die aus China. Schätzungsweise Fakes aber 
mal probieren ... kosten halt nix 
Ebay-Artikel Nr. 360450720046 
oder Maxim sampeln?

Gehäuse

Kühlkörper + Wärmeleitpads

Sicherungshalter + Kappen

THT Kondensatoren im Triac-Teil

Optotriacs

Quarze

PIC18*LF*2550

Wagos (???)

Befestigungsschrauben / Plastikscheiben


Ich hab jetzt mal nen 24MHz THT Quarz bestückt zum Testen. Bild lad ich 
heute Abend hoch. Dann werd ich das Ding mal anwerfen, hab gestern noch 
den MAX6675 bestückt und den PIC entlötlitzt ...

Autor: Frank B. (frankman)
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--> Karl: Ich habe Gehäuse bestellt, Kühlkörper, Sicherungshalter.
Steckdosen hab ich auch schon bestellt. Die sind schon da. Bring ich am 
Mo mit.

Also brauch ma noch: Quarze, Maxim ICs, passende PICs.


Wie viele Thermoelemente hast Du noch?

Ich würd sagen, jetzt schaun ma mal, obs rennt, dann kaufen wir die 
Thermoelemente....

Autor: Karl (Gast)
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Thermoelemte Hab insgesamt 3 Stück - eines nehm ich jetzt mal für die 
Erstinbetriebnahme her. Da ich den max6675 drauf habe kann ich das Ding 
auch mit 5V rennen lassen. Sonst der Spannungsregler wäre noch wichtig.

-> Spannungsregler bestellen?!

Frank B. schrieb:
>
> Ich würd sagen, jetzt schaun ma mal, obs rennt, dann kaufen wir die
> Thermoelemente....

Guter Plan, bin aber erst Mittwoch wieder da oder ich Schau morgen mal 
kurz rein ...

Autor: Frankman (Gast)
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--> Karl: Die Steckdosen sind auch schon da.

Autor: Frankman (Gast)
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Karl: Ich hab das Zeugs mit der Phasenabschnitt rausgeschmissen, das ist 
nicht möglich...

Autor: Karl (Gast)
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--> Frank: OK. Hab gerade ein anderes Problem - die Triacs zünden immer 
egal ob mit oder ohne Optotriac bestückt sind oder (logischer Weise) 
egal ob die Steuerspannung der Optotriacs on oder off ist. Irgendwelche 
Ideen ?

Nulldurchgangserkennung funktioniert wie alles andere übrigens 
wunderbar.

Autor: Frankman (Gast)
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Hm, jetzt, wo ich mir die Triac Gaudi noch mal anschaue, frage ich mich, 
was R5 soll?
Lass den mal weg.
Schau auch noch mal, der Triac braucht bis zu 35mA zum Zünden, ggv. muss 
man noch R2 anpassen.
Gruß Frank

Autor: Carlos D. (mr_c)
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Also ich hab gestern mal R5 rausgenommen jetzt zündet er mal garnicht 
mehr. Ich hab noch keine Zeit gehabt R2 anzupassen...

Autor: Karl (Gast)
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So nun geht alles. Platine hat noch ein paar Kinderkrankheiten in v1.0 
aber es ist alles voll funktionsfähig ...

Autor: Frankman (Gast)
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Also ich bastel jetzt den HAL für die Leds
das Service Interface
den PID
die Kalibrierroutine
die Justierroutine

Autor: Carlos D. (mr_c)
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-> Parser (UART+USB) - Bernhard
-> USB - ich (Karl)
-> MAX6675/MAX31855 Temperatur via SPI HW Modul timerbasiert -> Karl
-> Nulldurchgangserkennung - Wellenpaketsteuerung - Phasenanschnitt - 
Zeitbasis (INT2 Flanken Interrupt) -> ??? (Stefan???)

Themen:

- Zeitbasis aus Nulldurchgangserkennung abgeleitet. Counter vom Typ 
INT32 (siehe Microchip GenericTypeDefs.h) der mit Beginn der 
Stromversorgung bei 0 los zählt.
Erhöhung jeden 100. Nulldruchgang. -> jede Sekunde. 2^32 Sekunden = 
4294967296 Sekunden -> 136.19252 Jahre = völlig überzogen
Erhöhung jeden 10. Nulldruchgang. -> jede 100mS. 13.619252 Jahre = immer 
noch völlig überzogen
Erhöhung in jedem Nulldruchgang. -> jede 10mS (= genau Halbwellendauer). 
1.3619252 Jahre = immer noch genügend

- Timerbelegung :

TMR0 - 8/16bit - interruptfähig overflow (Prescale 1:1 ... 1:256)
TMR1 - 8/16bit - interruptfähig overflow (Prescale 1:1 ... 1:8)
TMR2 - 8bit - interruptfähig compare match - (Prescale 1:1 ... 1:16)
TMR3 - 2x8/16bit - interruptfähig overflow - (Prescale 1:1 ... 1:8), 
zusätzlich aber CCP (PWM) source -> für MOSFET Hardware PWM, je nach 
gewünschter PWM-Frequenz ist also der Prescaler vorgegeben.

Im Angang mal der Taktpfad und die Timerdiagramme. Die meisten Timer 
sind mit Fosc/4 gespeist. Rot unterstrichen immer der relevante 
Takteingang.

_Belegung:_

TMR3 für PWM Modul freilassen

TMR2 für Phasenanschnitt (Nulldurchgangserkennung, die 3 Comparewerte (3 
Kanäle) sortieren -> TMR2 go, setze ersten compare-Wert -> Compare 
erreicht -> TMR2 Interrupt -> ersten Triac zünden -> Comparewert für 
zweiten Triac setzen -> TMR2 Interrupt -> zweiten Triac zünden -> ...

sonstige Funktionen mit Timerinterrupt:
 + Debouncing von hier 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Entprellung#Komfortroutine_.28C_f.C3.BCr_AVR.29 
mit Erkennung von lange gedrückten oder wiederholt gedrückten Tastern 
(-> Bedienfreundlichkeit, für später)
 + LED Blinken möglichst interruptbasiert - wer es übertreiben will 
(sieht aber geil aus) ne kleine SoftPWM und dann die LEDs nicht hart an- 
und ausschalten sondern faden. (Zukunftsmusik)

nicht Timerinterrupt: Zeitbasis (Nulldurchgangserkennung, 
Flankeninterrupt), Wellenpaketsteuerung da ebenfalls 
Flankeninterrupt-gesteuert (Entscheidung nehmen wir diese Halbwelle mit 
Ja/Nein?)

Autor: Karl (Gast)
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Den Nulldurchgang mach ich auch noch ... Hab ich schon ...

Autor: Carlos D. (mr_c)
Datum:
Angehängte Dateien:

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OK Korrektur: Timer2 (TMR2) und nicht Timer3 ist Quelle für das 
PWM-Modul also musste ich leider auf den schönen Compare-match 
verzichten und das alles von Hand machen und alles mit if abrattern. Ich 
verwende nun Timer0 für den Phasenanschnitt, die Wellenpaketsteuerung 
läuft völlig ohne Timer.

Die angehängte Datei ist keine für Sourceforge da das alles in die 
main.c rein muss / sollte. (-> globale Variablen für die Statemachine). 
Sind größtenteils ISR-Teile und minimale Konfiguration der Interrupts.

- Für das HAL habe ich ein paar Annahmen getroffen die muss man dann 
halt rauslassen (Triac Ansteuerung)

- Für die Konfiguration (Kanal Off, Phasenanschnitt oder 
Wellenpaketsteuerung) habe ich auch einige Annahmen getroffen. Diese 
sind als TESTBENCH markiert. Die müssen/sollten dann später von der 
Statemachine oder Parser gesetzt werden.


Armes Schwein wer auch immer das mergen muss ... ich sehe mich in der 
Pflicht.

Eine Anmerkung :

Die Wellepakte- Phasenanschnittssteuerung greifen auf globale Variablen 
zu (insbesondere die Einstellung der Leistung erfolgt über solche 
globale Variablen). Wenn diese verändert werden so muss das unbedingt 
atomisch geschehen (!). Es wäre fatal, wenn der PID gerade diese 
Leistungs-Variablen updatet und dabei unterbrochen wird (vom 
Phasenanschnitt/Nulldurchgang). Da diese Updaten sicherlich mehrere 
Takte in Anspruch nimmt muss man während des Updatens dringendst die 
Interrupts aussperren. Sonst ist die Variable unter Umständen erst halb 
upgedatet (-> Mist steht da). Die Interrupts laufen dann auf 
(Interruptflag wird ja nicht gesetzt) und werden dann abgearbeitet 
sobald die Interrupts wieder frei sind.

See you

Autor: Karl (Gast)
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Carlos D. schrieb:
> . Die Interrupts laufen dann auf
> (Interruptflag wird ja nicht gesetzt) und werden dann abgearbeitet
> sobald die Interrupts wieder frei sind.

Ich war wohl bisschen müde. Natürlich werden die Interruptflags gesetzt 
nur die ISR nicht angesprungen. Sobald die Interrups wieder freigegeben 
sind beginnt die ISR mit der Abarbeitung aller gesetzten Flags. (In der 
Reihenfolge wie sie in der ISR abgefragt werden (IFs))

Autor: Carlos D. (mr_c)
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Einige Unzulänglichkeiten in den Kommentaren ausgemerzt.

Autor: frankman (Gast)
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Ham wir einen Global Header???
Da sollte alles rein, was USB und GUI GEMEINSAM betrifft.

--> LEDS bin ich grad dran, ich hab aber keine Blinkerei vorgesehen.
--> PID bin ich auch grad dran, ist so gut wie fertig.
--> Service Interface zum Hardware-Testen ist auch so gut wie fertig.
--> Justieren, Kalibrieren mach ich, dauert aber noch.

Autor: frankman (Gast)
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Software wird momentan bei Sorceforge gehosted:
http://sourceforge.net/projects/reflowofensteue/

Autor: TeStEr (Gast)
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Hi erst mal ein cooles Projekt hast du da auf die beine gestellt. Wollte 
nun auch das mal nachbauen habe aber  noch die eine oder andere Frage.
Könntest du mal die aktuelle PIC HEX als Anhang oder Direktlink posten 
habe bei sourceforge nichts gefunden.
Ist der Hardware Schaltplan pre-final.
Ist die Software GUI Pablic oder im Alpha Stadium gibt es einen Link 
habe bei sourceforge nichts gefunden

mfg

Autor: TeStEr (Gast)
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Hi wird das Projekt noch weiter entwickelt von euch.
Finde es sehr interessant

Autor: Frankman (Gast)
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Ja, das Projekt wird noch weiterentwickelt.
Der Stand ist zur Zeit folgender:

Wir ( Karl, Berhard, Stefan und Ich) sind jetzt alle erst mal wieder aus 
dem Urlaub da und haben uns die Leiterplatten bestückt.
Die Hardware ist prinzipiell in Ordnung - bis auf einen kleinen Fehler:
Die Pins der Triacs müssen beim Einlöten gedreht werden.

Nun stecken wir gerade mitten in der Programmierung.
Wobei wir da noch um jede Hilfe dankbar wären.

Die Sourcen sind offen und werden bei Sourceforge gehosted.
Das Hexfile später auch.

Aber wir stehen da noch relativ am Anfang.

Die PC-Software ist natürlich auch offen.

Leiterplatten haben wir 10 Stück bestellt, da sind auch noch 6 Stück da 
- bei Interesse...

Autor: Sarah S. (magicsarah)
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Hallo Frank,

zunächst einmal werde ich, wie auch viele andere vor mir, euch zu dem 
Projekt gratulieren. Was ich bisher gelesen habe, klingt sehr 
interessant.

Daher möchte ich die Gelegenheit nutzten und nach dem aktuellen Stand 
der Dinge fragen.

Interesse an einer Platine wäre vorhanden. Aber zur Zeit wäre ein 
solches Projekt für mich sekundär, was aber nicht bedeutet, das in naher 
Zukunft sich die Prioritäten nicht ändern können.

Bis dahin wünsche ich euch allen, die an dem Projekt arbeiten "immer ein 
Hand breit Wasser unter dem Kiel - ähhhmmmm..... nein, wir sind ja nicht 
bei der Marine"...

Alles liebe,
Sarah

Autor: Frank B. (frankman)
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Hallo Sarah,
also der Stand ist zur Zeit folgender:
Virtueller COM-Port mit USB funktioniert.
Temperaturmessen über SPI auch.
Die Pulspaketsteuerung funktioniert.
"Normaler" UART geht auch schon.
Jetzt basteln wir gerade alles zusammen.
Also der Parser und die MAIN()
Unsere Platinen sind aufgebaut.
Meine Reflow-Steuerung ist fertig und der Ofen ist beschafft.


Viele Grüße
Frank

Autor: Wolfram S. (wolf7)
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Hallo Frank,

hatte selber schon eine ähnliche Steuerung begonnen zu entwickeln (vor 
2,5 Jahren). Nur das Layout war noch nicht fertig. Statt USB 
Schnittstele wäre bei mir eine LAN-Schnittstelle drauf gekommen. Und ich 
hatte mehr Messeingänge vorgesehen (mit Thermoelement und zusätzlich 
auch mit dem Dallas 18S20).

1.) Nun bräuchte ich auf die Schnelle eine Regelung zum experimentieren, 
habe aber rel. wenig Zeit. Wäre es möglich von euch eine bestückte 
Leiterplatte zu erwerben? Wenn ja, was würde die kosten?

2.) Ich könnte eine quelloffene PC-Software für die Steuerung schreiben. 
Man müsste halt eine Schnittstelle definieren. Hattet Ihr da schon was 
geplant? Ich würde das mit FreePascal/Lazarus machen, da habe ich eine 
GUI recht schnell fertig. Mit UART Schnittstelle habe ich auch 
Erfahrung. Und Der Vorteil wäre, dass die Programm Plattformübergreifend 
geschrieben werden könnten.
Ich würde da in den MC erst mal nur sehr wenig Funktionalität bauen und 
alles über den PC machen. Eine einfache Schnittstelle, zum Schalten der 
Heizleistung. Und zur Abfrage der Tempsensoren. Dann noch eine Watchdog 
Steuerung, so dass bei Verbindungsabbruch zum PC die Heizung 
ausgeschaltet wird. Das dürste fürs erste schon genügen. später könnte 
mehr Standalone Features in die MC Steuerung gebaut werden.

Gruß
Wolfram

Autor: ... (Gast)
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Sorry, aber durch Nutzung von Altium habt ihr 99% der User hier 
ausgesperrt.

Nochmals sorry: aber welcher Idi führt 230V-Leiterbahnen auf dem 
gleichen Layer wie die Kühlkörper? Auch die Befestigungsbohrungen für 
die Kühlkörper unterschreiten den Mindestabstand zu den 
230V-Leiterbahnen.
Der Ratschlag Isolierband unter die Kühlkörper zu kleben war wohl ein 
Witz, oder?

Autor: Frank B. (frankman)
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Wolfram S. schrieb:

>Und ich
> hatte mehr Messeingänge vorgesehen (mit Thermoelement und zusätzlich
> auch mit dem Dallas 18S20).

Hm, das könnte mit dem Dallas knapp werden, der kann nur 150 Grad.
Wir haben aber freie Portpins auf Stiftleisten gelegt. So kannst Du das 
sicher noch erweitern.


> 1.) Nun bräuchte ich auf die Schnelle eine Regelung zum experimentieren,
> habe aber rel. wenig Zeit. Wäre es möglich von euch eine bestückte
> Leiterplatte zu erwerben? Wenn ja, was würde die kosten?

Die Leiterplatte kostet so um die 20 Euro. Für die Bestückung melde ich 
mich noch bei Dir.

> 2.) Ich könnte eine quelloffene PC-Software für die Steuerung schreiben.
> Man müsste halt eine Schnittstelle definieren. Hattet Ihr da schon was
> geplant? Ich würde das mit FreePascal/Lazarus machen, da habe ich eine
> GUI recht schnell fertig. Mit UART Schnittstelle habe ich auch
> Erfahrung. Und Der Vorteil wäre, dass die Programm Plattformübergreifend
> geschrieben werden könnten.
Schau doch bitte mal bei Sourceforge nach. Da gibt es auch ein kleines 
Demo, wie der Prozessor über einen virtuellen Com-ort läuft.

> Ich würde da in den MC erst mal nur sehr wenig Funktionalität bauen und
> alles über den PC machen. Eine einfache Schnittstelle, zum Schalten der
> Heizleistung. Und zur Abfrage der Tempsensoren. Dann noch eine Watchdog
> Steuerung, so dass bei Verbindungsabbruch zum PC die Heizung
> ausgeschaltet wird. Das dürste fürs erste schon genügen. später könnte
> mehr Standalone Features in die MC Steuerung gebaut werden.
>
> Gruß
> Wolfram

Autor: Frank B. (frankman)
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... schrieb:
> Sorry, aber durch Nutzung von Altium habt ihr 99% der User hier
> ausgesperrt.

Ja, das war uns bewußt... Aber es gabt mehrere Gründe, es mit Altium zu 
machen:

1: Es war für uns kostenlos Verfügbar.
2: Es kann halt mehr als Eagle.
3: u.v.m

Im übrigen ist es mit Altium eher so wie mit Open Office und mit Word:
komischerweise kann ich mit Altium auch Eagle-Dateien öffen. Aber leider 
keine Altium-Dateien mit Eagle.....Aber ich werde jetzt mal bei AD14 
nachsehen, ob man die Leiterplatte irgendwie zu Eagle konvertieren kann.

> Nochmals sorry: aber welcher Idi führt 230V-Leiterbahnen auf dem
> gleichen Layer wie die Kühlkörper? Auch die Befestigungsbohrungen für
> die Kühlkörper unterschreiten den Mindestabstand zu den
> 230V-Leiterbahnen.

Der Mindestabstand ist hier zweitrangig, da die Kühlkörper in einem 
isolierten Gehäuse untergebracht sind. Wenn weiterhin der Triac isoliert 
angeschraubt wird, besteht hier kein Problem.

Die Leiterbahnen sind auf dem TOP UND BOT-Layer verlegt. Immerhin sollen 
hier 10A fließen können. Deshalb mußten die auf dem gleichen Layer wie 
der Kühlkörper verlegt werden.

> Der Ratschlag Isolierband unter die Kühlkörper zu kleben war wohl ein
> Witz, oder?

Nein, das war ernst gemeint. Wie oben gesagt, die Leiterbahnen sind auf 
dem oberen und unteren Layer verlegt, um somit eine doppelte 
Kupferstärke zu erreichen. Es gibt aber mehrere Alternativen:
1. Top-Layer ohne Kupfer--> Ist blöd, weil dann keine 10A mehr 
geschaltet werden können.
2. Multilayer machen:--> Ist blöd, weil viel teurer.
3. Eine kleines Stückchen FR4 ohne Kupfer zwischen den Kühlkörper und 
die Leiterplatte legen. --> Ist halt mehr Aufwand, aber dann geht es 
auch ohne Isolierband.

Und  - Asche über unser Haupt - die Leiterplatte ist V1.0, also 
Prototyp.
Wir werden die bestimmt nochmal anfassen und diesen Punkt - neben 
einigen anderen Kleinigkeiten - verbessern, wenn möglich.

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfram S. (wolf7)
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> Hm, das könnte mit dem Dallas knapp werden, der kann nur 150 Grad.
> Wir haben aber freie Portpins auf Stiftleisten gelegt. So kannst Du das
> sicher noch erweitern.

Der Dallas 18S20 wäre natürlich nur für den Fall, dass man die Regelung 
für andere Aufgaben verwenden will in niedrigeren Temperaturbereichen.

Autor: Frank B. (frankman)
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--> Wolfram:
Da hast Du recht! Wie gesagt, wir haben ja noch Portpins auf 
Stiftleisten gelegt. Da ist der Dallas recht schnell drangeknippert.
Da spricht nichts dageben.
Auf den Stiftleisten ligt auch RS232-TTL SPI und I2C. Da kann man alle 
möglichen Temperaturfühler dranmachen. Programmieren muss man es halt.
Ich wollte z.B. einen Temperaturfühler an den I2C-Bus anschließen, um 
damit die Thermoelemente zu kalibrieren. Das könnte man so machen, dass 
man alle drei Fühler in einen Wasserkocher steckt. Die Steuerung mach 
dann die Leiterplatte. So habe ich in Nullkommanix eine 
Mehrpunkt-Kalibrierung für beide Thermoelemente.

Autor: Frankman (Gast)
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Noch was an alle Eagle Benutzer:

Mit der neuen Eagle Version kann man auch Altium Files einlesen.
Die dazu notwendigen ASCII-Files werden wir in den kommenden Tagen zur 
Verfügung stellen. (Wer sich das unbedingt antun möchte.) Allerdings 
wird die Platine eh nochmal überarbeitet.

Autor: Frankman (Gast)
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Für alle, die es interessiert, die Firmware hat jetzt einen Stand 
erreicht, in dem man ein Reflow-Profil mit der Steuerung durchfahren 
kann.
PID-Regler, Outputs, Temperaturmessung und Pulspaketsteuerung könenn 
verwendet werden.

Die Leiterplatte mit der Version 1.1 ist vom Layout her (fast) fertig. 
Es fehlt noch ein Review und die finalen Gerberdateien.

Beides, also Firmeware und Leiterplatte sind auf Sourceforge gehostet.
Wenn ein Eagle-Nutzer Interesse an der Leiterplatte hat, bitte kurz Info 
an mich, dannn kann ich auch noch die entsprechenden ASCII-Files für den 
Eagle-Import generieren.

Zur Zeit ist es auch möglich, die Daten des Reglers mit der Software " 
Logview" darzustellen. Dafür ist eine *.INI-Datei vorhanden, um die 
Reflow-Steuerung als "Gerät" in die Logview-Software zu integrieren.
Das ist hilfreich, um den PID-Regler an seinen Ofen anpassen zu können. 
Es kann der Sollwert, Istwert und die Stellgrösse betrachtet werden.

Autor: Jörg B. (joerg-sh)
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Hallo Frank,
ich habe da mal eine Frage zu deiner PID Regelung.

Ich möchte damit einen Brutschrank regeln und erste Versuche sehen ganz 
gut aus. (DS18B20 und 60 Watt Birne in einem Schuhkarton)


Die Werte habe ich bis jetzt so in etwas heraus gefummelt:

#define P_ANTEIL_DEFAULT 150
#define I_ANTEIL_DEFAULT 150
#define D_ANTEIL_DEFAULT 150

#define ISTWERTLIMIT 50


In Anbetracht der der Relativ großen Sprünge vom DS18B20 bin ich mit der 
Regelung zufrieden.

Mir gefällt nur nicht, dass bei Überschreiten der Soll Temperatur das 
PWM Signal kurzfristig auf 0 gesenkt wird.

Ist das normales Verhalten deines PID ? Wenn ja wie kann ich das ändern?

Grüße

Jörg

Autor: Frank B. (frankman)
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Hallo Jörg,
das liegt am D-Anteil.
Der macht ja nichts anderes, als bei einer (kurzfristigen) starken 
Änderung stark in die Stellgrösse einzugreifen.
Wenn Du den auf 0 setzt, sollte das Verhalten weg sein.

Für eine Temperaturregelung sollte ein PI-Regler eigendlich völlig 
reichen.
Den D-Anteil nimmt ja z.B. mehr für Motoren, wo man rasch gegensteuern 
muss.
Da aber Dein Brutschrank und auch mein Reflow-Ofen eher träge sind, ist 
der D-Anteil hier eher überflüssig.
Ich hatte das hier zum Thema gefunden, diese App-Note fand ich echt sehr 
gut.

http://www.honeywell.de/fp/regler/Reglerparametrierung.pdf

Viele Grüße
Frank


P.S. Jörg, kannst Du mir vielleicht Deinen DS 18B20 Code überlassen?

Autor: Jörg B. (joerg-sh)
Datum:

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Ich benutze zum testen diesen DS18B20 
http://mikrocontroller.bplaced.net/wordpress/?page_id=2518 Code.

In meiner richtigen Anwendung macht das aber ein Atmega 328 der nur 
dafür da ist.  Die 1 Wire Geschichte ist leider extrem Zeitkritisch.

Das mit dem D Anteil werde ich gleich mal testen.

Autor: Jörg B. (joerg-sh)
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Ich habe das getestet, aber das macht das ganze unbrauchbar.  Nach 
einmal erreichen der Temperatur fällt diese extrem wieder ab.

Ich habe jetzt den D Anteil auf 250 erhöht. Da sieht die Kurve gut aus 
aber das ganze wird zu träge...

Gar nicht so einfach so ein Regler

: Bearbeitet durch User
Autor: Frankman (Gast)
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Wieso, schaut doch schon gut aus. Bei einem Brutschrank hast Du ja nicht 
das Problem, dass Du ständig die Türe auf und zu machst, oder?
Die Zeit, bis die 37 Grad erreicht sind, wirst Du warscheinlich nicht 
ändern können, die wird ja auch hauptsächlich von deinem Brutschrank 
bestimmt.
( Heizleistung, Isolation, Verluste durch Aufheizen der Materialien 
etc.)

Autor: Jörg B. (joerg-sh)
Datum:

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Nicht ständig, aber wenn ist es schon sehr wichtig, dass die Temperatur 
schnell wieder auf dem alten Level ist.

Ich bin jetzt  wieder auf 50 runter.

Jetzt kommt er nicht auf die Temperatur die er soll.


Irgendwie ist da der Wurm drin.  Bei 30 fängt es wieder an, dass die 
Reglung bei Überschreiten ganz auf Null geht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg B. (joerg-sh)
Datum:
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ich habe D jetzt auf 0, gefällt mir gut vom Ansprechverhalten, aber nach 
wie vor geht PWM 0 wenn die Temperatur Überschritten wird.

Autor: Frankman (Gast)
Datum:

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Ich verstehe jetzt ehrlich gesagt, nicht Dein Problem.
Natürlich geht die Stellgrösse auf 0 wenn die Temperatur überschritten 
ist.
Ist ja auch logisch, oder? Also: Wenn zu Heiss, dann mit Heizen 
aufhören.....
Oder?

Autor: Jörg B. (joerg-sh)
Datum:

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Nein, am besten rechtzeitig herunter regeln.

Durch das Ausschalten und darauf warten, dass die Temperatur wieder 
unter dem Sollwert ist fällt die "Heizkörper" Temperatur so tief, dass 
es zu einen starken Ausschlag nach unten kommt. Dein Regler verhält sich 
oberhalb der Solltemperatur wie ein 2 Punkt Regler.

Gerade bei trägen Systemen ist das ungünstig.

Autor: Wolfgang (Gast)
Datum:

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Frankman schrieb:
> Natürlich geht die Stellgrösse auf 0 wenn die Temperatur überschritten
> ist.
> Ist ja auch logisch, oder? Also: Wenn zu Heiss, dann mit Heizen
> aufhören.....
> Oder?

Idealerweise würde man doch erwarten, dass die Stellgrösse sich so 
einstellt, dass nach Erreichen der Solltemperatur genau die 
Wärmeleistung nachgeliefert wird, die der Ofen an die Umgebung verliert 
- und das ist bestimmt nicht 0.

Autor: Alfred Nobel (Gast)
Datum:
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Habe mir mal die mal die Specs angeschaut:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:Spec_Reflow.pdf

Der Nobelpreis ist euch sicher (Seite 6) !!!

;-)

Autor: Carlos (Gast)
Datum:

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Alfred Nobel schrieb:
> Habe mir mal die mal die Specs angeschaut:
> http://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:Spec_Reflow.pdf
>
> Der Nobelpreis ist euch sicher (Seite 6) !!!

Da siehst du mal wozu eine einfache Reflow-Ofen-Steuerung in der Lage 
ist. Und die Physiker machen da so einen Terz drum ...

Autor: Frankman (Gast)
Datum:

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Ja, jetzt seh ichs auch..... Das ist doch mal echt ne Innovation von 
uns! (Ist aber leider schon zum Patent angemeldet...)


:-)

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Wer zuerst über Auflösung oder Genauigkeit stolpert, dem ging es wie 
mir.
;-)

Erst auf den 2. Blick habe ich gesehen, daß -512 Grad Celsius doch
ganz schön "frisch" wären, wenn man sie erreichen könnte.

MfG Paul

Autor: Herribert (Gast)
Datum:

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Hab mir mal eure Software geladen. Wie steht es um das Projekt? Wird 
noch entwickelt? Ich kann das Projekt nicht compilieren ohne Fehler!

[code]
MPLINK 4.48, Linker
Device Database Version 1.13
Copyright (c) 1998-2011 Microchip Technology Inc.
make[2]: *** [dist/default/production/REFLOW_OFEN_CDC.X.production.hex] 
Error 1
make[1]: *** [.build-conf] Error 2
Error - could not find definition of symbol 'test_PrintForLogView' in 
file './build/default/production/_ext/1797155568/system.o'.
Errors    : 1

make[2]: Leaving directory 
`C:/Users/Herri/temp/trunk/ratcos_firmware/REFLOW_OFEN_CDC.X'
make[1]: Leaving directory 
`C:/Users/Herri/temp/trunk/ratcos_firmware/REFLOW_OFEN_CDC.X'
make: *** [.build-impl] Error 2

BUILD FAILED (exit value 2, total time: 15s)

[code]

Autor: Wolfram S. (wolf7)
Datum:

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Leider habe ich die selben Probleme. Die Version 79 ließ sich wenigstens 
noch compilieren und hat teilweise schon irgend was gemacht.

Ich will auch eindlich male eine erste lauffähige Version haben, um 
darauf aufzubauen. Bisher hat noch nichts wirklich funktioniert.

Vielleicht kann mal jemand helfen wie die Software in Betrieb genommen 
werden soll und schreiben, was schon gehen sollte und was nicht.

Insbesondere wäre es wichtig mal zu wissen, wie eine USB Verbindung zum 
PC zum Funktionierne gebracht werden soll. Damit hatte ich bisher kein 
Glück.

Ich denke, wenn die Firmware mal reproduzierbar für jeden in Betrieb 
genommen werden kann, dann geht es mit der Entwicklung der SW erst 
richtig voran.

Autor: Carlos (Gast)
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Für alle die noch Probleme haben beim compilieren / linken: Man braucht 
den aktuellsten alten Compiler C18 (nicht den neuen XC8) von Microchip. 
Die momentane Version ist 3.47. Damit kann ich mit MPLAB X 2.10 builden 
- ganz im Gegensatz zu Compiler v 3.46 mit MPLAB X 1.90
Aktuellste RATCOS-Revision ist 88.

Autor: EIn (Gast)
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Carlos schrieb:
> Für alle die noch Probleme haben beim compilieren / linken: Man braucht
> den aktuellsten alten Compiler C18 (nicht den neuen XC8) von Microchip.
> Die momentane Version ist 3.47. Damit kann ich mit MPLAB X 2.10 builden
> - ganz im Gegensatz zu Compiler v 3.46 mit MPLAB X 1.90
> Aktuellste RATCOS-Revision ist 88.

Läßt sich auch klären, was der Grund dafür ist? So ist das doch ganz 
großer Käse.

Autor: Frankman (Gast)
Datum:

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--> ELN:
Ja, es läßt sich erklären, warum:
Die Periferal Lib von Microchip läßt sich mit dem neuen XC8 Compiler 
nicht verwenden.
Man müßte also den gesamten USB-Stack neu schreiben...

Autor: Frankman (Gast)
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Hier ist eine kleine Aufstellung, welche Tools notwendig sind.

https://sourceforge.net/p/ratcos/wiki/Toolchain/

-->Wolfram: Bei mir, Bernhard und Karl kann das Projekt einwandfrei 
kompiliert werden.
Ich selbst habe mit meiner sehr rudimentären Firmware in der 
Zwischenzeit 14 Leiterplatten gemacht.
Sorry, wenn es bei Dir nicht funktioniert. Aber wolltet Du nicht eine 
Software für den PC schreiben?
Wie ich Dir schon schrieb, bekommst Du nur eine Verbindung zum PC, wenn 
der Zerocrosser läuft. Also schau doch nochmal nach, ob die Hardware 
richtig funktioniert.

Autor: Wolfram S. (wolf7)
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Bei der 79er Version hat der Zerocrosser funktioniert und der Triac 
wurde jede Sekunde kurz angesteuert. Auch die LEDs haben geleuchtet. Und 
bei der START-Taste hat sich auch was verändert.

Seit der 88er Version geht das compilieren nun wieder. Soweit OK.
Allerderdings macht die Software nichts mehr und auch keine LED wird 
angesteuert. Trotz anliegendem Zerocross Signal.

Warum ist die PC Verbindung vom Zerocross Signal abhängig?

Mir fehlt eine kleine Beschreibung, was die Firmware derzeit kann und 
wie sie in Betrieb genommen wird (besonders im Hinblick auf die serielle 
Schnittstelle) bzw. wie die Firmware grob aufgebaut ist und was wo zu 
finden ist, so dass man das wichtigste versteht, ohne den ganzen 
Sourcecode durchsuchen und verstehen zu müssen.

Ja, wenn ich die HW/Firmware lauffähig habe, kümmere ich mich um die PC 
Software.

Viele Grüße
Wolfram

Autor: Bernhard R. (bernhard_r28)
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Hellas zusammen, ich schnacke mal ein wenig mit.
Der Zerocross [ZC]  ist für die USB Schnittstelle nicht notwendig. 
Allerdings benötigt man den ZC um in den Servicemode zu gelangen. Die 
Systemzeit ist an den ZC gekoppelt. Ich werde nächste Woche versuchen 
ein paar größere Schritte in Sachen Funktionalität zu gehen. Im Moment 
bin ich mehr am Strukturieren und Aufräumen. Heute habe ich noch meine 
Hardware funktional fertiggestellt. Das heißt ich kann die SW auch mal 
am "lebenden" Objekt ausprobieren. ;-)
Je nachdem, wie mich meine Mädels am WE einspannen, werde ich mal eine 
kleine Doku zur Software schreiben.

Viele Grüße

Berni

Autor: Wolfram (Gast)
Datum:

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Deine Mädels müssen dich ja ziemlich heftig einspannen, wenn deine
kleine Doku zur Software noch immer nicht fertig geworden ist :-) 
Besteht noch Hoffnung auf die Doku?

Viele Grüße
Wolfram

Autor: Frankman (Gast)
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Ich habe mal einen Reflow Controller 1.2 gemacht.
Die Platine ist jetzt nur noch 50 x 50mm gross, so kann man die sehr 
billig bei ITEAD oder DirtyPCBs kaufen.

Einziger Wehrmutstropfen: Nun braucht man 1 oder 2 Solidstate Relais 
extra. Die Taster und Leds können über einen Wannenstecker (mit 
Flachbandkabel, RM2,54mm ) angeschlossen werden.

Autor: Wolfram S. (wolf7)
Datum:

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Betreff: Ratcos PC-Software
-------
Kann mir mal bitte jemand bechreiben, was alles installiert werden muss
und was konfiguriert werden muss um die PC-Software zu compilieren?
Oder gibt es fertige Binärdateien?

Ich habe QT noch nicht verwendet! Unter Win-XP habe ich mal den QT
Creator isntalliert (mit MinGW). Der findet dann aber Dateien aus der
QWT-Software nicht! Daraufhin habe ich noch QWT installiert. Allerdings
habe ich keine Ahnung, wie ich das jetzt in QT einbinden muss.

Eine Kurzanleitung mit allen Tools und Systemvoraussetzungen und was
sonst noch so zu konfigurieren ist, wäre sehr willkommen.

Betreff: Reflow Controller 1.2
-------
Gibt es dazu auch Schaltplan und die Layoutdateien?

Autor: Frank B. (frankman)
Datum:
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Hier ist das Altium Projekt für die V1.2
Die Eagle-ASCII-Daten kann ich auf Anfrage noch machen.
Gerbers reiche ich noch nach.
Achtung: Bei der V1.2 ist der ZeroCrosser nicht mehr auf der 
Leiterplatte.
Also entweder dazubasteln oder die Software entsprechend anpassen.
Da jetzt ja nur noch mit Pulspaketsteuerung gearbeitet wird, sollte das 
aber kein Problem sein. Wenn man Solid-State-Relais mit 
Nulldurchgangsschalter nimmt, ist es egal, ob man syncron zur 
Netzfrequenz ist.

Autor: Wolfram S. (wolf7)
Datum:

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Danke. Für mich am besten auch noch die Eagle Dateien.

Und bitte doch auch noch die Infos zur ratcos PC-Software...

Viele Grüße
Wolfram

Autor: Wolfram S. (wolf7)
Datum:

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Bis ratcos Releas r138 konnte ich noch alles fehlerfrei compilieren.
Seit r143 kommen jetzt jede Menge Fehlermeldungen.
Hat das schon mal jemand compiliert?
Was muss ich ggf ändern?

Autor: Carlos (Gast)
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Wolfram S. schrieb:
> Bis ratcos Releas r138 konnte ich noch alles fehlerfrei compilieren.
> Seit r143 kommen jetzt jede Menge Fehlermeldungen.
> Hat das schon mal jemand compiliert?
> Was muss ich ggf ändern?

Hallo Wolfram, zwischen r138 und r143 gibt es kaum Unterschiede. Es 
handelt sich dabei eher um kosmetische Eingriffe und Repository 
Bereinigung. Ich selbst habe r143 trunk noch nicht compiliert. Ich werde 
das am Wochenende mal probieren.

Wenn du es nicht schaffst r143 zu kompilieren, dann nimm r138 den 
Branch FBprogControl. Mit r143 wurde r138 FBprogControl in den r142 
Trunk gemerged. Vielleicht ging da was schief. Wenn du den r138 
FBprogControl kompilierst, dann hast du die selbe wie den aktuellsten 
Trunk.

Funktionalität ist bis dato: Funktionierender parametrisierter PID läuft 
autark nach drücken der Start-Taste ab. Die Daten kommen permanent (auch 
ohne laufendes Programm) über die serielle Schnittstelle (virtual COM 
Port via USB) mit 9600 baud an. Das Lötprofil ist in einer eigenen Datei 
realisiert. Da kann man nach belieben verändern.

Wolfram S. schrieb:
> Mir fehlt eine kleine Beschreibung, was die Firmware derzeit kann und
> wie sie in Betrieb genommen wird (besonders im Hinblick auf die serielle
> Schnittstelle) bzw. wie die Firmware grob aufgebaut ist und was wo zu
> finden ist, so dass man das wichtigste versteht, ohne den ganzen
> Sourcecode durchsuchen und verstehen zu müssen.

Die Firmware ist ziemlich perfekt geschrieben. Du musst dich nicht durch 
den ganzen Code durchwühlen. Schau dir den app-Ordner an. Alle Module 
sind gekapselt (PID, Power Control, Program Control, HAL, ...).

> Ja, wenn ich die HW/Firmware lauffähig habe, kümmere ich mich um die PC
> Software.

Das wäre ein feiner Zug.

Autor: Bernhard R. (bernhard_r28)
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Guten Morgen Wolfram,

ich habe gerade nochmal den Trunk bei Revision 143 separat ausgecheckt 
und compiliert. Bis auf eine Warning spuckt er mir keine Fehler aus.

Vielleicht kannst du kurz mal deine Fehlermeldungen posten, dann kann 
ich dir ja vielleicht weiterhelfen.

Viele Grüße
Bernhard

Autor: Bernhard R. (bernhard_r28)
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Hab das Mopped gerade nochmal auf ner blanken Win7 Gurke compiliert, da 
sieht's auch nicht anders aus, als bei meinem Linuxfön. Checks dir am 
besten mal in einen neuen Ordner aus und versuche es dann noch einmal zu 
bauen. ;-)

Autor: Wolfram S. (wolf7)
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Hier mal genau was ich mache (irgfendwo muss ja der Fehler sein):

1. MPLABX 2.20 installiert
2. C18 v3.47 installiert
3. Microchip Librarys for Applications installiert (nur USB Teile)
4. svn checkout RATCOS (auf Serverlaufwerk im LAN)
5. MPLABX - Datei - OpenProject - 
"n:\dev\PIC\reflow_mcnet\ratcos-code\firmware\branches\FB_progControl\ra 
tcos.X"

Nun kommt folgende Meldung:
warning: Configuration "default" builds with "XC8", but indicates no toolchain directory.
_error:_ Configuration "default" builds with "XC8", but no toolchains of that type are installed.
Errors have occurred while loading one or more configurations.
If a specific error is not shown above, this may happen when you import a project from another computer.
    + You can add language tools in Tools->Options embedded tab.
    + You can change which language tool to use in the project properties dialog.


6. Nun MPLABX - Run - SetProjectConfiguration - Customize... - "auf 
PICkit3 umstellen"
7. Nun MPLABX - Run - SetProjectConfiguration - Customize... - "auf C18 
umstellen"

8. Nun MPLABX - Run - "CleanAndBuildProject"

Folgende Meldungen kommen:
CLEAN SUCCESSFUL (total time: 62ms)
make -f nbproject/Makefile-default.mk SUBPROJECTS= .build-conf
make[1]: Entering directory 'N:/dev/_PIC/reflow_mcnet/ratcos-code/firmware/trunk/ratcos.X'
make  -f nbproject/Makefile-default.mk dist/default/production/ratcos.X.production.hex
make[2]: Entering directory 'N:/dev/_PIC/reflow_mcnet/ratcos-code/firmware/trunk/ratcos.X'
"C:\Programme\Microchip\mplabc18\v3.47\bin\mcc18.exe"  -p18F2550 -ms -oa-  -I "C:\Programme\Microchip\mplabc18\v3.47\bin"\\..\\h  -fo build/default/production/app/ratcos.o   app/ratcos.c 
N:\dev\_PIC\reflow_mcnet\ratcos-code\firmware\trunk\ratcos.X\app\ratcos.c:14:*Error* [1027] unable to locate 'stdbool.h'
"C:\Programme\Microchip\mplabc18\v3.47\bin\mcc18.exe"  -p18F2550 -ms -oa-  -I "C:\Programme\Microchip\mplabc18\v3.47\bin"\\..\\h  -fo build/default/production/hardware/usb/src/usb_winusb.o   hardware/usb/src/usb_winusb.c 
N:\dev\_PIC\reflow_mcnet\ratcos-code\firmware\trunk\ratcos.X\hardware\mcu.h:22:*Error:* [1027] unable to locate 'stdbool.h'
N:\dev\_PIC\reflow_mcnet\ratcos-code\firmware\trunk\ratcos.X\hardware\mcu.h:23:*Error* [1027] unable to locate 'stdint.h'
N:\dev\_PIC\reflow_mcnet\ratcos-code\firmware\trunk\ratcos.X\modules\powerController.h:11:*Error* [1027] unable to locate 'stdint.h'N:\dev\_PIC\reflow_mcnet\ratcos-code\firmware\trunk\ratcos.X\hardware\usb\src\usb_winusb.c:27:*Error* [1027] 
unable to locate 'stdint.h'N:\dev\_PIC\reflow_mcnet\ratcos-code\firmware\trunk\ratcos.X\modules\pid.h:11:*Error* [1027] 
unable to locate 'stdint.h'
N:\dev\_PIC\reflow_mcnet\ratcos-code\firmware\trunk\ratcos.X\hardware\usb\src\usb_winusb.c:28:*Error* [1027] N:\dev\_PIC\reflow_mcnet\ratcos-code\firmware\trunk\ratcos.X\app\ratcos.c:21:*Error* [1027] unable to locate 'usb_config.h'
unable to locate 'ratcos.X/modules/programController.h'N:\dev\_PIC\reflow_mcnet\ratcos-code\firmware\trunk\ratcos.X\hardware\usb\src\usb_winusb.c:29:*Error* [1027] 
unable to locate 'usb_microsoft.h'
make[2]: *** [build/default/production/app/ratcos.o] *Error_*
make[2]: *** Waiting for unfinished jobs....
N:\dev\_PIC\reflow_mcnet\ratcos-code\firmware\trunk\ratcos.X\hardware\usb\src\usb_winusb.h:30:*Error* [1027] MPLAB C18 3.47 (feature limited)
Copyright 2000-2011 Microchip Technology Inc.
This version of MPLAB C18 does not support the extended mode
and will not perform all optimizations.  To purchase a full
copy of MPLAB C18, please contact your local distributor or
visit buy.microchip.com.

WARNING:  This version of MPLAB C18 does not support procedural abstraction.  Procedural abstraction will not be run.

unable to locate 'stdint.h'nbproject/Makefile-default.mk:206: recipe for target 'build/default/production/app/ratcos.o' failed

MPLAB C18 3.47 (feature limited)
Copyright 2000-2011 Microchip Technology Inc.
This version of MPLAB C18 does not support the extended mode
and will not perform all optimizations.  To purchase a full
copy of MPLAB C18, please contact your local distributor or
visit buy.microchip.com.

WARNING:  This version of MPLAB C18 does not support procedural abstraction.  Procedural abstraction will not be run.

"C:\Programme\Microchip\mplabc18\v3.47\bin\mcc18.exe"  -p18F2550 -ms -oa-  -I "C:\Programme\Microchip\mplabc18\v3.47\bin"\\..\\h  -fo build/default/production/hardware/usb/src/usb_cdc.o   hardware/usb/src/usb_cdc.c 
make[2]: *** [build/default/production/hardware/usb/src/usb_winusb.o] *Error 3*
nbproject/Makefile-default.mk:214: recipe for target 'build/default/production/hardware/usb/src/usb_winusb.o' failed
"C:\Programme\Microchip\mplabc18\v3.47\bin\mcc18.exe"  -p18F2550 -ms -oa-  -I "C:\Programme\Microchip\mplabc18\v3.47\bin"\\..\\h  -fo build/default/production/hardware/usb/src/usb.o   hardware/usb/src/usb.c 
N:\dev\_PIC\reflow_mcnet\ratcos-code\firmware\trunk\ratcos.X\hardware\usb\src\usb_cdc.c:27:*Error* [1027] N:\dev\_PIC\reflow_mcnet\ratcos-code\firmware\trunk\ratcos.X\hardware\usb\src\usb.c:41:*Error* [1099] unable to locate 'usb_config.h'"Compiler not supported"

N:\dev\_PIC\reflow_mcnet\ratcos-code\firmware\trunk\ratcos.X\hardware\usb\src\usb_cdc.c:28:*Error* [1027] MPLAB C18 3.47 (feature limited)
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This version of MPLAB C18 does not support the extended mode
and will not perform all optimizations.  To purchase a full
copy of MPLAB C18, please contact your local distributor or
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WARNING:  This version of MPLAB C18 does not support procedural abstraction.  Procedural abstraction will not be run.

make[2]: *** [build/default/production/hardware/usb/src/usb.o] *Error*
unable to locate 'usb_ch9.h'nbproject/Makefile-default.mk:222: recipe for target 'build/default/production/hardware/usb/src/usb.o' failed

N:\dev\_PIC\reflow_mcnet\ratcos-code\firmware\trunk\ratcos.X\hardware\usb\src\usb_cdc.c:29:*Error* [1027] unable to locate 'usb.h'
N:\dev\_PIC\reflow_mcnet\ratcos-code\firmware\trunk\ratcos.X\hardware\usb\src\usb_cdc.c:30:*Error* [1027] unable to locate 'usb_cdc.h'
MPLAB C18 3.47 (feature limited)
Copyright 2000-2011 Microchip Technology Inc.
This version of MPLAB C18 does not support the extended mode
and will not perform all optimizations.  To purchase a full
copy of MPLAB C18, please contact your local distributor or
visit buy.microchip.com.

WARNING:  This version of MPLAB C18 does not support procedural abstraction.  Procedural abstraction will not be run.

nbproject/Makefile-default.mk:230: recipe for target 'build/default/production/hardware/usb/src/usb_cdc.o' failed
make[2]: Leaving directory 'N:/dev/_PIC/reflow_mcnet/ratcos-code/firmware/trunk/ratcos.X'
nbproject/Makefile-default.mk:78: recipe for target '.build-conf' failed
make[1]: Leaving directory 'N:/dev/_PIC/reflow_mcnet/ratcos-code/firmware/trunk/ratcos.X'
nbproject/Makefile-impl.mk:39: recipe for target '.build-impl' failed
make[2]: *** [build/default/production/hardware/usb/src/usb_cdc.o] *Error 3*
make[1]: *** [.build-conf] *Error 2*
make: *** [.build-impl] *Error 2*

BUILD FAILED (exit value 2, total time: 1s)

Autor: Frankman (Gast)
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Für mich schaut das so aus, als ob Du die Firmware mit dem alten C18 
Compiler kompiliert hast.

Bernhard hat zwischenzeitlich alles umgeschrieben, so das es jetzt auf 
dem neuen XC8 Compiler läuft. Lade Dir doch mal den XC8 Compiler von 
Microchip runter, dann sollte es funktionieren.

Autor: Frankman (Gast)
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Für mich schaut das so aus, als ob Du die Firmware mit dem alten C18 
Compiler kompiliert hast.

Bernhard hat zwischenzeitlich alles umgeschrieben, so das es jetzt auf 
dem neuen XC8 Compiler läuft. Lade Dir doch mal den XC8 Compiler von 
Microchip runter, dann sollte es funktionieren.

DA-->  http://www.microchip.com/pagehandler/en_us/devtools/mplabxc/

Autor: Wolfram S. (wolf7)
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Frankman schrieb:
> Für mich schaut das so aus, als ob Du die Firmware mit dem alten C18
> Compiler kompiliert hast.
>
> Bernhard hat zwischenzeitlich alles umgeschrieben, so das es jetzt auf
> dem neuen XC8 Compiler läuft. Lade Dir doch mal den XC8 Compiler von
> Microchip runter, dann sollte es funktionieren.
>
> DA-->  http://www.microchip.com/pagehandler/en_us/devtools/mplabxc/

So so. Dann sollte man Wiki bei Sourceforge aktualisieren, da steht 
nämlich genau das Gegenteil. Am besten schreien, ab welcher Version mit 
dem CX8 Compiler zu arbeitet ist.

Autor: Bernhard R. (bernhard_r28)
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Ah ok, dann ist das ja schonmal geklärt. ;-)
Danke für den Hinweis, ich habs im SF-Wiki mal geändert.

Wie schon beschrieben, ist im Moment ein "Stand Allone"-Betrieb 
implementiert, welcher beim Druck auf den Start-Button (ist im Bild der 
rechte...) ein festes Programm (module/ReflowProgramm.h) abfährt.
Auf der CDC-Verbindung wird zyklisch ein Debugstatus im CSV Format 
rausgehauen.

"Timestamp, Solltemperatur,Steuergröße des PID, Temperatur1, 
Temperatur2\r\n"

Funktion der LEDs

LED1 - Blinkt, wenn Z-Cross erkannt wird.
LED2/3 - Leuchten, wenn Temperatursensoren erkannt werden.
LED4 - Zeigt an, ob Power Ausgang 1 aktiv ist.

Zur Zeit arbeite ich am Empfang von Daten vom PC.
Das Feature ist umgesetzt, aber nicht getestet (Habe meinen Kram gerade 
nicht zur Hand und Job, Frau, Kind, Firmen-IT meiner Eltern, 
Wasserwacht, Ikea, etc. am Hals). Aber hoffentlich wirds bald was... ;-)


Die PC-Software im Repository ist mehr oder weniger ein "Projektansatz".
Das Programm zeigt ein Fenster mit einem Graph-Widget aus der QWT Lib an 
und füllt diesen mit Zufallszahlen.

Viele Grüße
Bernhard

Autor: Frankman (Gast)
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> So so. Dann sollte man Wiki bei Sourceforge aktualisieren, da steht
> nämlich genau das Gegenteil. Am besten schreien, ab welcher Version mit
> dem CX8 Compiler zu arbeitet ist.


Sag mal, Wolfram, wie bist Du denn drauf?
Glaubst Du echt, wir alle hier haben nichts besseres zu tun, als DIR 
alles hinterher zu tragen???

Wenn Du die Revision-Messages im SVN gelesen hättest. Oder zumindest die 
Complier-Warnung, dann hättest Du das selber gemerkt!

Wenn Du merkst, dass die Doku falsch ist, dann BITTE ändere doch DU zu 
Abwechslung mal die Doku im Wiki.

Also echt, auf die Gefahr hin, dass ich mich hier jetzt unbeliebt mache:
Selber nix auf die Kette kriegen, und immer nur haben, haben, haben, 
wollen, wollen, wollen... Kein Bitte, kein Danke... und selbst außer 
labern NULL KOMMA NICHTS zum Projekt beitragen....

So nicht!!!

Autor: Wolfram S. (wolf7)
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Aber Hallo, nicht gleich aufregen.

1. Vielleicht ist es falsch rüber gekommen. Wollte hier nicht meckern.
2. Heißt es hier aber nicht "Zum Stöbern, Meckern, Bauen"...?
3. Habe mehrfach versucht nach allem was ich gefunden habe vor zu gehen 
und die Firmware in Betrieb zu nehemen. Und wenn da extra steht ich soll 
den C18 und nicht den XC8 Comiler nehemen, dann habe ich das halt so 
gemacht. Sorry.
4. Ich ändere hier gern eine Doku oder sonst was ab, wenn ich Fehler 
finde. Aber muss ich da nicht von euch freigeschaltet werden um im 
Sourceforge Projekt mit zu wirken?
5. Wenn keinerlei verbale Beschreibung da ist, was in der Software 
aktuell funktioniert (oder noch nicht funktioniert), dann ist es für 
einen außenstehenden halt schwer, das in Betrieb zu nehmen.
6. Habe auch nur begrenzt Zeit.
7. MPLABX und Microchip C18 sind für mich neu.
8. Sobald ich das Teil hier endlich am laufen habe, werde ich mal eine 
PC-Software schreiben.

Momentan ist mein Stand jetzt so:
- Nach Compiler Umstellung kann ich jetzt compilieren.
- Entgegen vorher mit dem C18 Compiler, ist die Firmware nun auch 
lauffähig. Hurra! Endlich :-)

Was fehlt mir:
- Im Wiki fehlt noch eine Beschreibung wie der seriell Treiber in 
Betrieb genommen wird. Da stand vorher was von "Microchip Libraries for 
Applications" drin. Das ist jetzt aber wieder weg.
- Von Windows XP wird jetzt ein Treiber für "USB CDC Test" verlagt. Ich 
habe zwar "Microchip Libraries for Applications" installiert. Windows 
findet hier aber nicht den benötigten Treiber. Mit der alten 138er 
Version hat XP schon erfolgreich den Microchip COM-Treiber installiert. 
Warum wird jetzt ein ganz anderer Treiber verlangt? Für einen Hinweis 
wäre ich sehr dankbar.

Also: Vielen Dank für euer Projekt hier.

Das einzige, was ich zu bemängeln habe, ist, dass ein etwas 
ausführliches Readme.txt feht, in dem beschrieben wird, wie alles 
Schritt für Schritt in Betrieb zu nehem ist, ohne dass sich ein 
außenstehender gleich in alle Details einarbeiten muss.

Autor: Bernhard R. (bernhard_r28)
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Guten Abend allerseits,

beim eigebundenen USB-Stack, handelt es sich um den Open Source M-Stack 
von dieser Seite: http://www.signal11.us/oss/m-stack/
Dieser wird bei Github entwickelt: https://github.com/signal11/m-stack

Dort finden sich auch Treiber für Windows.
Karl hat das ganze unter Windows 8.1 aber auch zum Knattern gebracht, 
indem er die VID und PID im USB-Stack geändert und das ganze nochmal 
compiled hat.

Er hat dazu auch ein Issue auf SourceForge verfasst:
http://sourceforge.net/p/ratcos/tickets/3/

Viele Grüße

Berni

PS: Mit dem freischalten auf sf.net muss ich mich mal genauer 
befassen... ;-)

Autor: Wolfram S. (wolf7)
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Danke für die schnelle Antwort. Ist ja interessant mit dem m-stack.

Aber welcher Treiber wird denn jetzt unter Windows verwendet? Wird 
letztlich über einen Windows COM-Port kommuniziert, oder muss ich den 
Windows-Treiber selber ansprechen, was dann wieder aufwändiger wäre?

Autor: Bernhard R. (bernhard_r28)
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Das USB-Gerät wird unter Windows als "virtual COM" Device (beim 
Github-Stack ist eine .inf dabei) erkannt. Den CSV-Print kannst du dir 
auch mit HTERM & Co ansehen. Baudrate ist übrigens wumpe, das 
interessiert den CDC nicht...

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfram S. (wolf7)
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Danke für die Infos. Jetzt funktioniert alles.
Bin gerade an einen kleinen ersten PC Programm zur Visualisierung.

Viele Grüße
Wolfram

Autor: Wolfram (Gast)
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Hier mal eine Anleitung, wie der Windows Treiber (z. B. unter Win7) - 
für den in der Firmware verwendeten M-Stack - installiert wird.

1. Unter www.github.com/signal11/m-stack/blob/master/apps/cdc_acm/inf/ 
die Dateie cdc-acm.inf runter laden.

2. USB der Controller-Hardware am PC anstecken. Im Gerätemanager muss 
jetzt unter "Andere Geräte" der Eintrag "USB CDC Test" angezeigt werden.

3. Auf diesem Eintrag "USB CDC Test" im Gerätemanager mit der rechten 
Maustaste klicken und "Treibersoftware aktualisieren" auswählen.

4. Dann den zweiten Punkt ("Auf dem Computer nach Treibersoftware 
suchen") auswählen.

5. "Durchsuchen" wählen und das Verzeichnis auswählen, in dem sich die 
heruntergeladene Datei cdc-acm.inf befindet.

6. Der Treiber wird nun installiert und danach sollte eine 
Erfolgsmeldung kommen.

7. Im Erfolgsfall wir im Gerätemanager unter "Anschlüsse (COM,...)..." 
z. B."M-Stack CDS Demo (COM5)" angezeigt.

Autor: Mike M. (mike_m18)
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Hallo,
Ist es muglich Eagle-ASCII-Daten machen oder sch for Eagle ?
Danke
Mike

Autor: Wolfram (Gast)
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Gibt es derzeit in der Firmware schon eine Möglichkeit die Steuerung vom 
PC aus zu übernehmen?

Es würde mir fürs erste schon mal genügen, wenn man nur Sollwerte 
schicken kann.

Gut wäre auch, wenn man die Firmware in einen PC-Mode schalten könnte, 
in dem dann die Tastenbedienung gesperrt wird bzw. der Stop-Taster den 
Sollwert wieder auf 0 setzt und den PC-Mode beendet.

Autor: Wolfram (Gast)
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Ist eigentlich in der Firmware auch vorgesehen Temperatur-Rampen zu 
fahren oder kann man nur Stufen fahren?

Mein Ofen hat so viel Power, dass die Temperatur-Anstiegsgeschwindigkeit 
um Welten zu hoch ist.

Autor: frankman (Gast)
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@Wolfram:
Die Temperatur-Rampen implementiert Bernhard gerade. --> ggv. schon 
fertig? Schau mal bei Sourceforge...

@Mike.M:
Ich schau, das ich die ASCII-Daten für Eagle irgendwann die Woche mache.
Ich bin gerade recht dick drin...
Wäre dann also ein kleines Nicolaus-Geschenk für Dich.... :-)
Kannst Du bitte so nett sein, und kurz bescheid geben, falls es mit dem 
Export nicht hinhaut?

Autor: Wolfram S. (wolf7)
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Hier mal vorab ein Bild von der Software.


frankman schrieb:
> Die Temperatur-Rampen implementiert Bernhard gerade. --> ggv. schon
> fertig? Schau mal bei Sourceforge...

Das hört sich ja gut an.
Habe die neue Version gerade ausprobiert. Von einer Rampe habe ich aber 
noch nichts gemerkt. Für weitere Infos wäre ich sehr dankbar.

Bin gerade an der PC Software und würde dann auch gerne für den Fall der 
Rampe den Sollwert entsprechend anzeigen. Und da frage ich mich gerade 
wie das der PC Software mitgeteilt wird?

Anregungen und Wünsche zur PC-Software können gerne geäußert werden.

Ich stelle mir als nächstes folgendes vor:

1. Gespeicherte Kennlinien sollten aus dem Controller ausgelesen werden 
können. So kann ich die Sollwerte schon vorab im Graph anzeigen.

2. Kennlinien sollten an den Controller gesendet werden können. 
Wenigstens eine einzige, die dann im RAM gehalten wird und die vom PC 
gestartet werden kann.

: Bearbeitet durch User
Autor: Frankman (Gast)
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Hallo Wolfram,
ich war jetzt mal so frei und hab Deine Beschreibung für die 
Treiberinstallation in den Artikel und ins Sourceforge-Wiki übernommen, 
noch mal danke an der Stelle.

Autor: Frankman (Gast)
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Wolfram, die Regelung bei Dir schau ja echt sauber aus, ist das "Deine" 
oder der PID-Controller von der RATCOS-Software?

Autor: Wolfram S. (wolf7)
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Frankman schrieb:
> Wolfram, die Regelung bei Dir schau ja echt sauber aus, ist das "Deine"
> oder der PID-Controller von der RATCOS-Software?

Das ist der PID-Controller von der RATCOS-Software.
Meines Erachtens ist aber bei 200° noch ewas zu viel Überschwingen!

Ist jetzt eigentlich schon was für die Temperatur-Rampen drin?

Gerne würde ich auch das Temperaturprofil vom PC aus schicken können - 
und den Lötvorgang vom PC aus starten können. Wenn man die 
Regeler-Parameter auch noch vom PC schreiben könnte wäre es ganz 
perfekt. Und alles möglichst für jeden Kanal getrennt.

Vielleicht sollte man aber auch einfach nur Sollwerte vom PC aus 
schicken können, die dann ohne Regelung oder mit Regelung (und mit oder 
ohne Rampe) angefahren werden.

In welchem Zeitraster wird eigentlich die Temperatur gemessen?
Zum PC wird ja nur im jede Sekunde übertragen.

Autor: Wolfram S. (wolf7)
Datum:

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Frankman schrieb:
> Wolfram, die Regelung bei Dir schau ja echt sauber aus, ist das "Deine"
> oder der PID-Controller von der RATCOS-Software?

Was wird eigentlich auf dem 2ten Kanal (blau) für ein Sollwert 
geschickt?
Sind das irgendwelche Zufallswerte?

Autor: Frankman (Gast)
Datum:

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Nö, keine Zufallswerte.
Da kann man doch einen zweiten MAX6635 bestücken und auch eine 2. 
Temperatur messen.

Autor: Wolfram S. (wolf7)
Datum:

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Frankman schrieb:
> Nö, keine Zufallswerte.
> Da kann man doch einen zweiten MAX6635 bestücken und auch eine 2.
> Temperatur messen.

Der ist bei mir bestückt und zeigt auch das richtige an.
Siehe violette Kurve. Das ist bei mir die "Unterhitze" im Backofen.
Der Triac wird aber nicht angesteuert. Ist ja auch ok, da kein Profil 
da.

Nur warum da auf dem USB so komische Sollwerte kommen (blaue Kurve), ist 
merkwürdig.

BTW: Ich hatte noch einen Beitrag davor geschrieben. Vielleicht hast Du 
den ja übersehen.

Viele Grüße
Wolfram

Autor: chris (Gast)
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Die blaue Kurve duerfte die Power Kurve sein, also die
Kurve in Prozent 0-100 fuer die Power on Leistung.

Autor: Wolfram S. (wolf7)
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chris schrieb:
> Die blaue Kurve duerfte die Power Kurve sein, also die
> Kurve in Prozent 0-100 fuer die Power on Leistung.

Ach ja, das stimmt. Das ist mir noch garnicht aufgefallen.
Ich dachte die Werte sind Time, Sol1, Soll2, Ist1, Ist2

Wenn dem aber jetzt nicht so ist, wo sind dann Soll2 und Power2% ?
Die sollten dann doch auch übertragen werden, wenn schon Ist2 ebenfalls 
im Datensatz übertragen wird.
Oder man übertraägt besser für jeden Kanal einen separaten Datensatz, 
was ich nur konequent finden würde.

In ratcos.c fehlt übrigens in
"printf("INFO: Program finished!");"
noch das "\r\n" am Ende, sonst wird die "Info:" mit dem nächsten 
Datensatz in einen Zeile vermischt, was die Auswertung im PC-Programm 
unnötig erschwert.

Autor: Bernhard R. (bernhard_r28)
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Moin zusammen,
das mit der Power stimmt. Das war bisher auch mehr eine CSV Debug-Info 
welche ich schnell aus dem Terminal kopieren und mir Calc als Diagramm 
anzeigen lassen konnte. Im Moment schaut es wie folgt aus:
Time,Soll1,Power,T1,T2

Bevor damit noch fleißig gebastelt wird, würde ich sagen, machen wir das 
erst mal schick. Ich versuche mal mir bis zu WE was auszudenken. ;-)

Für die Rampe habe ich einen Featurebranch in der Firmware offen. Den 
kann man gerne mal ziehen und testen. Liegt auf SF unter 
/firmware/branches/FB_rampControl und läuft recht passabel. Ich habe ihn 
noch nicht vollständig mit dem Öfchen getestet. Bei ~1300W muss man die 
Rampen fast horizontal machen. Er startet die Rampe im Moment auch bei 
Null, was auch noch nicht ganz stimmt...

@Wolfram Hast du Bilder von deinem Toaster? Würde mich mal interessieren 
welches Gerät so schöne Rampen fährt... :-)

So long,

Gruß Bernhard

Autor: Wolfram S. (wolf7)
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Bernhard R. schrieb:
> Moin zusammen,
> das mit der Power stimmt. Das war bisher auch mehr eine CSV Debug-Info
> welche ich schnell aus dem Terminal kopieren und mir Calc als Diagramm
> anzeigen lassen konnte. Im Moment schaut es wie folgt aus:
> Time,Soll1,Power,T1,T2
> Bevor damit noch fleißig gebastelt wird, würde ich sagen, machen wir das
> erst mal schick. Ich versuche mal mir bis zu WE was auszudenken. ;-)

Das mit der Power sollte ruhig drin bleiben. Ich mache es in der 
PC-Software im Diagramm einfach abschaltbar. Aber es sollte halt für 
alle Kanäle übertragen werden. Auch würde ich die Daten für jeden Kanal 
separat übertagen. Die Firmware soll ja universell sein und für 1, 2 
oder künftig vielleicht sogar mehr Kanälen funktionieren. Außerdem ist 
dann die Außwertung in der PC-Software übersichtlicher.

Desweiteren würde ich mir überlegen die Daten (ev. optional) häufiger zu 
übertragen. Wäre das möglich?

> Für die Rampe habe ich einen Featurebranch in der Firmware offen. Den
> kann man gerne mal ziehen und testen. Liegt auf SF unter
> /firmware/branches/FB_rampControl und läuft recht passabel. Ich habe ihn
> noch nicht vollständig mit dem Öfchen getestet. Bei ~1300W muss man die
> Rampen fast horizontal machen. Er startet die Rampe im Moment auch bei
> Null, was auch noch nicht ganz stimmt...

Ich werde es mal testen.

Autor: Frankman (Gast)
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Hallo Bernhard,
ich werde die Tage auch mal wieder mitmachen... Ich hab meinem Ofen 
etwas aufgemotzt. Mit 900W extra Power  :-) Also drei mal 
Halogen-Brennstab dazu.
Bin gespannt, werde mir dann bei der Gelegenheit auch mal die neuste 
Version ziehen...
Viele Grüße
Frank

Autor: Wolfram S. (wolf7)
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Bernhard R. schrieb:
> @Wolfram Hast du Bilder von deinem Toaster? Würde mich mal interessieren
> welches Gerät so schöne Rampen fährt... :-)

Ich verwende einen Billigstbackofen (eBay, Suchtext: "9 L Minibackofen 
800 Watt") für 21,90 EUR.

Der Trick ist aber, dass ich oben und unten jeweils 2 zusätzliche 
Halogen-Heizstrahler a 400W (nicht Quarzstraher sondern Halogen!) 
eingebaut habe. Somit hat der Ofen 2 x 1200W also 2400W. Die 
Halogenstrahler habe ich samt Fassungen aus zwei gebrauchten/defekten 
Heizstrahlern (ebay, Suchtext: "Halogen Heizstrahler VT 1200") 
ausgeschlachtet.

Der Minibackofen ist allerdings zu billig und zu primitiv aufgebaut, was 
beim Umbau sehr genervt hat! Außerdem sind die zwei originalen Heizstäbe 
nicht Halogen- sondern Quarz-Strahler. Da würde ich das nächste mal 
etwas besseres verwenden. Am besten einen Heißluft Ofen, so dass durch 
die Luftumwälzung der Nachteil der reinen Infrarotstrahlung gemildert 
wird. Schön am Halogen finde ich aber auch, dass es sehr hell im Ofen 
wird.

Die dargestellte Kurve ist aber nur unter alleiniger Verwendung der 3 
oberen Heizstrahler (1200W) zustande gekommen (siehe violette Kurve, die 
immer unterhalb der roten verläuft). Messen tue ich mit einer 
Restleiterplatte mit einem Thermoelement oben und einem unten befestigt.

Ciao, Wolfram

: Bearbeitet durch User
Autor: Frankman (Gast)
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Ich hab bei mir jetzt die Halogenstäbe dazugebaut und auch endlich mal 
die Thermoelemente gescheit montiert. Das mit dem Kabel durch die 
Ofenklappe war auf Dauer echt nix.

Autor: M. L. (ado)
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Hallo

Ich würde sehr gerne diese Steuerung nachbauen.

Hat jemand schon Gerber-Files für die kleinere Platinenversion V1.2, mit 
externen SSRs und kann sie geben ?

Noch zur Info die Gerber-Files in der Projekt-ZIP sind noch von Version 
1.0 (2.4.2013).

Autor: (Gast) (Gast)
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Hallo allerseits

Das Projekt klingt sehr interessant.
Ich hätte aber noch die eine oder andere Frage an euch.




Betreff: Ratcos PC-Software


Kann mir mal bitte jemand beschreiben, was alles installiert werden muss
und was konfiguriert werden muss um die PC-Software zu compilieren?

MinGW ist nicht meine Baustelle

Eine Kurzanleitung wäre sehr willkommen.

Oder gibt es fertige Binärdateien? Zum Testen



@ Frankman

Betreff: Reflow Controller 1.2


Eagle-ASCII-Daten oder ein Schaltplan wäre mir sehr willkommen da ich 
ein Eagle User bin

Danke im voraus

Autor: Bernhard R. (bernhard_r28)
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Hi insertYourName(),


die PC Software existiert in dieser Form leider (noch) nicht.
Was auf Sourceforge im Repo so rumdümpelt ist mehr oder weniger eine 
Boilerplate und wurde nie weiter bearbeitet. Da brauchst du dir keine 
mühe machen. Ich werde das bei Zeiten mal rausschmeißen.

Aktuell fahre ich den Ofen per Terminal oder den Tastern. Die grafische 
Oberfläche wäre schön, allerdings bin ich der letzte, der hier noch an 
der Software werkelt und meine Zeit ist bei Job, 10 Kindern, und Admin 
spielen im Betrieb meiner Eltern leider etwas knapp.

Falls jemand also Lust verspürt eine Software für RATCOS zu schreiben, 
ist er herzlich eingeladen, das zu tun.

Mitstreiter sind immer herzlich willkommen! ;-)
Bei Interesse einfach schreien.

Liebe Grüße,

Bernhard


PS: Mein Ofen steht nun seit zweieinhalb Monaten auf Arbeit und wird vom 
Kollegen als kompakte Klimakammer zum Backen von Prototypen verwendet. 
Wenn ich den wieder daheim habe, geht's auch wieder etwas schneller 
vorwärts.

Autor: Bernhard R. (bernhard_r28)
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Achja was ich noch vergessen hatte:

Schaltplan gibts als PDF im Artikel
https://www.mikrocontroller.net/articles/Reflow_Ofen_Steuerung

Autor: Wolfram (Gast)
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Bernhard R. schrieb:
> die PC Software existiert in dieser Form leider (noch) nicht.
> Was auf Sourceforge im Repo so rumdümpelt ist mehr oder weniger eine
> Boilerplate und wurde nie weiter bearbeitet. Da brauchst du dir keine
> mühe machen. Ich werde das bei Zeiten mal rausschmeißen.
>
> Aktuell fahre ich den Ofen per Terminal oder den Tastern. Die grafische
> Oberfläche wäre schön, allerdings bin ich der letzte, der hier noch an
> der Software werkelt und meine Zeit ist bei Job, 10 Kindern, und Admin
> spielen im Betrieb meiner Eltern leider etwas knapp.
>
> Falls jemand also Lust verspürt eine Software für RATCOS zu schreiben,
> ist er herzlich eingeladen, das zu tun.
>
> Mitstreiter sind immer herzlich willkommen! ;-)
> Bei Interesse einfach schreien.

Eine GUI PC-Software habe ich mit FreePascal/Lazarus geschrieben (Siehe 
Beitrag vom 03.12.2014. Allerdings hatten damals in der Firmware noch so 
diverse Möglichkeiten gefehlt, weswegen ich das noch nicht 
veröffentlicht habe. Außerdem habe ich derzeit leider auch sehr wenig 
Zeit.

Aber wenn Interesse besteht, kann ich mir das demnächst nochmal ansehen. 
Viele Grüße, Wolfram

Autor: MainframeOS X (Gast)
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Ein richtig Tolles Project, sehr gut gemacht.Was für einen Ofen benutzt 
du dafür?
Wäre vielleicht nicht schlecht wenn du das Ganze Project als ZIP Datei 
mit einer Guten Beschreibung als Download zu verfügung stellen würdest.

Autor: Stefan (Gast)
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Hallo Ein Hinweis: Die Pdf Schaltplan Links sind defekt. Kannst du das 
nochmal richtig verknuepfen?

Lg

Autor: Carlos D. (mr_c)
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Stefan schrieb:
> Hallo Ein Hinweis: Die Pdf Schaltplan Links sind defekt. Kannst du das
> nochmal richtig verknuepfen?

Also bei mir gehen die Links alle 
(https://www.mikrocontroller.net/articles/Reflow_Ofen_Steuerung#Zum_Nachbauen)

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