Fehlersuche im Nixie Netzteil

#3198237
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Hallo Jungs, hoffe habt ihr ein paar Tipps für mich und meinen Freund.

Es geht um folgendes:

Ich habe eine Nixie Uhr für meinen Freund gebaut. Hat soweit gut 
funktioniert. Nun hat mein Freund am Netzteil was messen wollen, und 
einen Kurzschluss fabriziert.

Vorsichtshalber alle IC aus den Sockel gezogen.

Was wir wissen.
der 7805 ist OK Am Ausgang hat man 5V
Am Eingang von 34063 haben wir 12V
An D2 Anode 12,01V, Kathode 11,68V.

Der IRF840 "scheint" OK zu sein.

An D2 Kathode sollte etwa 170V sein.

Der Schaltregler IC hat man schon getauscht. Hat sich die Situation 
nicht verbessert .

Idee, wo was man messen sollte ?
Was sollte am IRF Gate an Signal anlegen ?
Angehängte Dateien:
#3198292
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@ Thomas der Bastler (thomasderbastler)


>    Nixie.png
>    6,4 KB, 13 Downloads

Das selbstgestrickte Symbol des MC34063 ist irreführend.
C12 bringt ne "schöne" Phasendrehung in die Regelschleife.
R12 ist nicht wirklich geschickt platziert, den Poti packt man an Masse, 
ausserdem mit Vorwiderstand, damit man nur einen begrenzten, sinnvollen 
Bereich einstellen kann.
Die MOSFET-Ansteurung geht so, frisst aber tierisch Strom.
Es fehlt der Strommesswiderstand.

Mach es einfach richtig.

Beitrag "Re: Stepup 180V - sackt völlig zusammen"
Gast #3198527
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Walter R. schrieb:
> "OL" und "0,498V"

Da haben wir es doch: es müssen 0,4981V sein.

Thomas der Bastler schrieb:
> Was sollte am IRF Gate an Signal anlegen ?

Da muss ein Pulsweitenmoduliertes Rechtecksignal anliegen, kannst du das 
Überprüfen?
Was misst du an Pin5 vom IC, dort müsste die Feedbackspannung von 1,25V 
(Wert ohne Garantie aus dem Kopf) anliegen, ist die Spannung größer, 
taktet das Biest nicht mehr.
#3198538
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Wenn an der Kathode knapp 12V liegen, dann können am Feedback nur dann 
1,25V aufwärts liegen, wenn der Spannungsteiler spinnt.

Und wenn das Ding nicht taktet, dann liegen am Ausgang knapp 12V. Wie 
hier angegeben. Das haben Stepups so an sich. Die Frage ist also nur, 
warum es nicht taktet.

Es sei denn die obigen Angaben sind wirklich ohne IC gemeint, wie oben 
irgendwie drin steht. Dann wärs aber auch nicht weiter erstaunlich, wenn 
die Schaltung nicht funktioniert. ;-)
Gast #3198548
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> Nun hat mein Freund am Netzteil was messen wollen, und
> einen Kurzschluss fabriziert

Wenn man (schon im Elektro-Vorshclag) nicht so superdämlich wäre, und 
den shunt Rsc am MC34063 weggelassen hätte "wieso, die Schaltung 
funktioniert doch auch ohne", hätte man jetzt nicht das Problem.

Aber nein, die Neunmalklugen müssen gegen alle Ratschläge es
möglichst immer so bauen, daß es beim ersten Problem kaputt geht.

Klarer Fall von selber Schuld (einer Elektorschaltung zu trauen).
#3198649
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MaWin :

Du weißt ja, ich schätze Dich sehr hoch ein .

Allgemein :

Nun wenn man sich nicht auf irgendwelche Vorlagen verlassen kann ( nicht 
jeder kann eine geplante Schaltung komplett alleine entwickeln ) und 
würde man seine Idee hier im Forum veröffentlichen also gemeinsam was 
entwickeln, dann wäre so ein Projekt ein Megathread ohne Ende 
wahrscheinlich.

Ich sehe hier Threads mit relativ einfachen Sachen wie :

Astabiler Multivirbator mit Transistoren - LED Problem mit 34 Postings
Regelbares Netzgerät schlägt voll aus - mit 33 Postings
LCD zeigt nichts an minimum 200 eröffnete Threads

oder hier :

Brauche Hilfe beim Bau einer Uhr - 5183 Postings.....

Ich sehe so, daß sehr vieles einfach zerissen wird, würde mich garnicht 
wundern, daß bei vielen die Bastelfreude verloren geht.

solche Antworten wie, TdB ist der Ahnungslose..oder wie auch immer, sage 
ich einfach dazu :

was hinter meinem Rücken gesprochen wird, hört nur mein Arsch..


Aber ich gebe nun das Wort an meinem Freund Walter weiter, der die Uhr 
hat. Er muss dann die Messungen durchführen.
Gast #3198980
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Schon mal gemessen, ob Du nicht immer noch einen Kurzschluss am Ausgang 
hast?
Oder irgendwo eine Unterbrechung (verbrannte Leiterbahn, defekte 
Durchkontaktierung,...)?
Wild tauschen hilft dann nichts.
#3199689
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Ahoi,

folgende Messungen habe ich nun durchgeführt:

Spannungen am IC der Nixi
IC 8pol. eingesteckt
Pin
1  12V
2  11,46V
3  11,04V
4  11,46V
5  11,46
6  12V
7  12V
8  12V

IC 8pol ausgesteckt:
Pin
1  12V
2  11,02V
3  34,8mV
4  11V
5  11,01V
6  12V
7  12,01V
8  12,01V

Poti 1MOhm ist ok.

Signal am Gate des MOSFET gleich wirres Zeug.

An Leiterbahnen konnte nichts festgestellt werden, daß diese 
unterbrochen wären.

Werde nun die R 10K noch heraus nehmen und messen. Ergebnis stelle ichj 
dann ein.

GW
#3199879
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Hubert G. schrieb:
> Wenn die Masse deines DVM nicht an 12V sondern an GND angeklemmt wäre,
> dann könnte man mit deinen Messergebnissen auch was anfangen.

Das wär eigentlich egal, nur ein Rechenspielchen. Aber dann wäre Pin 8 
auf 0V. Nö, da ist GND irgendwo unterbrochen. Egal wo er das DVM 
anklemmt, wenn alle Pins vom IC fast identisches Potential um 12V herum 
haben, dann ist definitiv Murks in der real existierenden Schaltung.
#3199889
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Bei so einfachen Rechenspielchen ist eine Marssonde mehrere Meter unter 
der Oberfläche gelandet.
Um so etwas von vornherein auszuschließen, sollte man sich schon an 
gewisse Konventionen halten. Dazu gehört auch, wenn nicht anders 
angegeben, das der Bezugspunkt der Messung GND ist.
#3199896
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Er hat sich an die Konvention gehalten. Nur hat er es missverständlich 
formuliert. Die Messwerte sind konsistent unter der Annahme, dass sein 
DVM am Masseanschluss der anliefernden 12V Versorgung liegt. Aber an der 
Schaltung diese Masse nicht ankommt.

Hätte er das DVM wirklich und wörtlich am +12V Anschluss gegroundet, 
dann könnten diese Messwerte nicht auftreten.
#3200299
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Nun das Problem ist definitiv die fehlende Masse, Habe gestern noch mit 
"Alte-Fritz" gesprochen. Er wird heute die Sache nochmal angehen.

Habe aber noch eine Frage wofür wir noch eine Lösung suchen.
Auf der Uhrenplatine ist also noch der Schaltregler drauf. Der Anschluss 
für den DCF Empfänger ist soweit wie möglich auch auf der Platine.

Die Versorgung des Moduls ( ELV ) ist auh über den 7805.
Mein Freund hat extrem schlechter Empfangsbedienungen.
Bei mir hat es mit der Syncronisation geklappt, aber verglichen mit 
meiner anderen DCF Uhren, hat es länger gedauert.

Der Empfänger ist etwa 1 Meter von der Platine entfernt. In der Nähe 
gibt es keine Störquellen.

Die Verbindung ist ein 2 Adriges geschirrmtes Kabel.
+5V
DCF Signal
Schirm - GND

Nun wenn das Netzteil beim meinem Freund wieder tut, muss man die 5V 
Versorgung mit dem Scope anschauen. Ich gehe mal davon aus, daß da 
Störungen an der 5V Leitung evtl. den Empfänger beeinflussen.

An der Klemme, wo der Empfänger angschlossen ist sitzt extra noch ein 
100nF an +5V GND Klemme.

Gibt es noch andere Möglichkeiten ?

Was ich mir noch vorstellen kann, da der Empfänger sehr wenig Strom 
zieht, 3XAA 1.5V Batterien verwenden. GNDs dann verbinden.
#3200345
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@ Gregor B. (gbo)

>> Die Verbindung ist ein 2 Adriges geschirrmtes Kabel.
>> +5V
>> DCF Signal
>> Schirm - GND

Passt schon.

>Schirm wird normalerweise nur einseitig aufgelegt und niemals zur
>Stromversorgung genutzt.

Sag das mal den Koaxialkabeln ;-)
Man kann es auch übertreiben. Hier passt das schon. UNd in vielen 
anderen Fällen auch!
#3200542
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Thomas der Bastler schrieb:
> Der Empfänger ist etwa 1 Meter von der Platine entfernt. In der Nähe
> gibt es keine Störquellen.

Doch, der 34063 ist auch eine Störquelle, besonders bei 180V. Je nach 
Frequenz kann er als Störsender auch direkt den DCF77 stören - nicht nur 
über die Versorgung.

Ich würde mal testweise den Empfänger mit mehr als 1m Abstand betreiben.

Gruß Dietrich

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