Hallole, gibts eine Methode, um ungefähren Nennstrom/Spannung einer LED unbekannter Herkunft zu ermitteln? Über die Jahre sammeln sich ja immer mal welche ohne Unterlagen in der Kiste an. Einige Low-Current-Typen habe ich schon dadurch ermittelt, daß sie bei 'normaler' Beschaltung durchbrennen. Geht das auch anders? Vielleicht ein AVR mit ADC und Progrämmchen, um eine Kennlinie mit minimalem Prüfstrom zu erstellen und auszuwerten?
Hallo, die Kennlinie hilft Dir wenig, ohne zu sehen/detektieren, wie hell das Teil leuchtet. Eine Low-Corrent-LED zeichnet sich dadurch aus, dass sie bei weniger Strom mehr Licht gibt, nicht dadurch, dass sie dabei eine andere Spannung haette. EInfach Stromquelle 2mA aufbauen, anschliessen, draufkucken. Gruss Michael
Ok aber wenn eine bei 2 oder 20mA schon gut leuchtet, woher weiß ich dann, ob sie nicht bei 25 oder 30mA noch besser leuchtet? :)
Guck dir mal das Ding an -> http://www.conrad.de/ce/de/product/181111/Conrad-LED-Tester-Conrad-Passend-fuer-LEDs-bedrahtet-SMD-Betriebsspannung-9-VDC ... Die Steckplätze sind von 2 - 30 mA gestaffelt ... Das sollte erstmal reichen und für 8 Euro ist das auch okay.
batman schrieb: > Ok aber wenn eine bei 2 oder 20mA schon gut leuchtet, woher weiß ich > dann, ob sie nicht bei 25 oder 30mA noch besser leuchtet? :) Wenn kein Datenblatt vorhanden, hilft nur der gesunde Menschenverstand...und egal ob Du das noch so sehr WILLST.... Dein Ansatz funktioniert nicht! Gruss Michael
batman schrieb: > woher weiß ich > dann, ob sie nicht bei 25 oder 30mA noch besser leuchtet? Was verstehst Du unter "besser"? 10% mehr Helligkeit bei halber Lebensdauer?
batman schrieb: > Ok aber wenn eine bei 2 oder 20mA schon gut leuchtet, woher weiß ich > dann, ob sie nicht bei 25 oder 30mA noch besser leuchtet? :) Ausprobieren: Erst mal bei 2mA betreiben. Dann immer mehr Strom (z.B in 2mA Schritten) draufgeben, bis du den Eindruck hast, das es mit der nächsten Stufe nicht mehr signifikant heller wird. Den dann aktuellen Stromwert würde ich ggf. noch etwas reduzieren. Meist kann man vom maximalen Strom locker 10% abziehen, ohne das die LED ihre Helligkeit stark ändert. Wenn kleine LEDs spürbar warm werden oder ihre Lichtfarbe verändern, hast du zu viel Strom genommen...
Kann man die Temperatur- bzw. Lichtentwicklung des Chips in Abhängigkeit vom Strom nicht irgendwie messen, z.B. mittels IR-Sensoren? Ob man per Augenmaß in der Nähe des Nennstroms landet, naja vielleicht mit Übung.
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